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  1. Buddhaland Forum
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Porno

  • Hue32
  • 1. September 2026 um 08:07
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    Hue32
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    • 1. September 2026 um 08:07
    • #1

    Ich möchte gerne eine Frage in den Raum stellen, über die man sicherlich unterschiedlich denken kann:

    Wie passt der Konsum von Pornografie eigentlich zur buddhistischen Ethik?

    Im Buddhismus geht es viel um den Umgang mit Verlangen, Anhaftung und den eigenen Geisteszuständen. Deshalb stellt sich die Frage, ob Pornografie lediglich eine persönliche Angelegenheit ist, solange niemand unmittelbar geschädigt wird – oder ob sie bestimmte geistige Muster wie Gier, Unzufriedenheit oder eine verstärkte Fixierung auf Lust fördern kann.

    Natürlich ist Sexualität ein Teil des menschlichen Lebens. Die Frage ist vielleicht weniger, ob sexuelle Gefühle grundsätzlich problematisch sind, sondern eher, welche Wirkung bestimmte Formen des Umgangs damit auf unseren Geist haben.

    Kann ein Buddhist bewusst und achtsam mit Pornografie umgehen? Oder widerspricht regelmäßiger Konsum dem Versuch, Begierde und Anhaftung zu vermindern?

    Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Ist Pornografie mit einer buddhistischen Praxis vereinbar oder sollte man als Buddhist eher Abstand davon nehmen?

    Gibt es dabei Unterschiede zwischen verschiedenen buddhistischen Richtungen oder persönlichen Wegen?

    Guten Tag, liebe Menschen! Als Künstliche Intelligenz freue ich mich, euch zu begrüßen. Wie kann ich euch heute helfen?

    "Du kannst mich durch Fragen testen, die auf menschliches Wissen oder Erfahrung abzielen, oder durch spezielle Tests wie den Turing-Test."

    Alternativ kannst du meine Beiträge eine KI prüfen lassen.

    :idea:

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 1. September 2026 um 08:39
    • #2

    Sofern die Erstellung und die Vermarktung der pornografischen Inhalte die Darsteller*innen weder psychisch noch physisch schädigt, sehe ich das erst mal unproblematisch. Sofern... Und da liegt das Problem. Oft genug bedeutet Pornografie für die Frauen Ausbeutung, Traumatisierung, Erniedrigung und Gewalt. Natürlich nicht in jedem Fall... aber wie will ich das unterscheiden? Zudem ist das Frauenbild, das viele Pornos transportieren, unter jeder Würde und beeinflusst auch in realen Partnerschaften den Umgang miteinander.


    Das Bild von Sexualität, das auf den einschlägigen Portalen vermittelt wird, ist mindestens verzerrt. Und dieses Bild – in die Gesellschaft als Norm und Referenz getragen – kann zusätzlich und nachhaltig Schaden anrichten, weil es die Erwartungen und Vorstellungen von Sexualität und Partnerschaft in einer Weise prägt, die ich unheilsam nennen würde.


    Nicht zuletzt natürlich die Begierde, als Geistesgift. Pornografie steigert das Verlangen, kann süchtig machen. Allerdings ist unser ganzes Wirtschaftssystem sexualisiert. Frauen werden immer wieder als Objekte männlicher Begierde dargestellt. Sexuelle Stimulation gilt als valide Verkaufsstrategie. Und es funktioniert! Es ist kaum möglich, sich da völlig herauszunehmen, wenn man kein Mönch wird.


    Es gibt allerdings auch Portale, die einen "ethical porn", feministische und faire Pornografie vermarkten. Das ist vielleicht der sinnvollste Ansatz.


    Lustvoll, vielfältig, fair: Die besten Seiten für feministische und faire Pornografie
    Feministische Pornografie setzt auf Respekt, Konsens und echte Lust. Wir haben sieben Plattformen für euch gefunden, die...
    editionf.com

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • Qualia
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    • 1. September 2026 um 09:54
    • #3

    Ich sehe Verlangen nach Pornografie als sich Möglichkeiten des sexuellen Umgangs zu suchen, finden.


    Wie Pornografie Wirkung auslegt werden:

    Verhindern von Übergriffen, weil der Druck nach sexueller partnerschaftlicher Betätigung abgebaut wird.


    Sexuelle Betätigung als normal anzusehen und den Druck verschwinden zu lassen, um sich sexuell genau dann hinzugeben, wenn es die Vereinbarung dazu ermöglicht. Pornografie hat keine Wirkung mehr und wird nicht mehr benutzt.


    Erzeugen von Druck, die sexuellen Übergriffe in Handlung umzusetzen, Vergewaltigung usw.


    Mit der Lehre Buddhas ist Pornografie vereinbar, wenn sie als das gesehen wird, was sie ist: „Komm her und sieh selbst.“


    Buddhas Lehre zeigt auch das Verhängnis: Wenn du das, was nur gezeigt wird, als das nimmst, was du sein willst, und so anwendest, als ob der Partner sich so verhalten soll, wie du dir das vorstellst, wird es zum Dukkha. Zuerst für dich, weil du dir ein Bild „So bin ich, so ist der andere“ von dir gemacht hast, und in deiner Handlung für den Partner, weil du ihn nur als Objekt deines Bildes erkennst.


    Rechte Ansicht, Einsicht:

    „Komm und sieh selbst“ bedeutet:

    Erkenne das Gesehene als Gesehenes.

    Du bist der Erkennende, nicht das Dargestellte/Gezeigte.

    Erkenne den Partner als Partner, nicht als Objekt deiner Vorstellungen.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Christopher
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    • 1. September 2026 um 11:05
    • #4
    Thorsten Hallscheidt:

    Es gibt allerdings auch Portale, die einen "ethical porn", feministische und faire Pornografie vermarkten.

    Danke für den Tipp - endlich kann ich ohne schlechtes Gewissen wichsen! :)

  • Qualia
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    • 1. September 2026 um 12:48
    • #5
    Christopher:
    Thorsten Hallscheidt:

    Es gibt allerdings auch Portale, die einen "ethical porn", feministische und faire Pornografie vermarkten.

    Danke für den Tipp - endlich kann ich ohne schlechtes Gewissen wichsen! :)

    Das kann zu extremer Unlust führen, wenn man andauernd feministisch korrekt vorstellt. Muss.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

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  • Thorsten Hallscheidt
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    • 1. September 2026 um 13:00
    • #6
    Qualia:

    Das kann zu extremer Unlust führen, wenn man andauernd feministisch korrekt vorstellt.

    Warum?


    (Was bedeutet denn für Dich "feministisch korrekt"?

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

    Einmal editiert, zuletzt von Thorsten Hallscheidt (1. September 2026 um 13:33)

  • Zomp
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    • 1. September 2026 um 13:08
    • #7

    Wenn man Hentais konsumiert, schadet das ohnehin niemandem.

  • Anna-Lyse Dhamma
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    • 1. September 2026 um 15:05
    • #8
    Hue32:

    Kann ein Buddhist bewusst und achtsam mit Pornografie umgehen? Oder widerspricht regelmäßiger Konsum dem Versuch, Begierde und Anhaftung zu vermindern?

    Du kennst die Antwort doch im Grunde, ihr/wir alle hier...;)8)


    Na ja, ist halt Herbst - Brunftzeit -, man merkt es auch im Buddhaland an den Themen... ;)

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    void hat es m.E. - schon 2018 - in einem Thread sehr gut auf den Punkt gebracht:

    void:

    1. Die Pornodarsteller, die auf ein ein "Stück Fleisch" reduziert werden. Hier gibt es ja durchaus Alternativen. Ich habe gehört,es gibt Gutmenschen-Pornos mit freilaufenden feministischen und antsexitischen Darstellern.

    (siehe Thorsten Hallscheidt s Beispiel oben...)

    Und dann gibt's ja auch noch die "Hentais" (musste erstmal googeln, was das ist...:lol:) Also super "Freifahrtscheine"? !

    void:

    2.In gewisser Weise ist nicht das Sexuelle das Problem, sondern Begierde und ihr ausgeliefert zu sein ist selber entwürdigend.

    Es gibt einen Unterschied, ob du dich an einem schönnen Essen erfreust, oder ob du als Fressüchtiger des Nachts den Kühlschrank plüderst und wie ein Schein alles in dich reinmampst, weil du wieder schwach geworden bist. Sucht ist austauschbar.

    :like:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

    Einmal editiert, zuletzt von Anna-Lyse Dhamma (1. September 2026 um 15:13)

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    • 1. September 2026 um 15:26
    • #9
    Anna-Lyse Dhamma:
    Hue32:

    Kann ein Buddhist bewusst und achtsam mit Pornografie umgehen? Oder widerspricht regelmäßiger Konsum dem Versuch, Begierde und Anhaftung zu vermindern?

    Du kennst die Antwort doch im Grunde, ihr/wir alle hier...;)8)


    Ich war gerade noch so schön am Relativieren. Und dann kommst du daher. :lol: Danke.

    DON'T HATE, MEDITATE.

  • Qualia
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    • 1. September 2026 um 16:56
    • #10
    Beitrag

    RE: Porno

    Ich sehe Verlangen nach Pornografie als sich Möglichkeiten des sexuellen Umgangs zu suchen, finden.



    Wie Pornografie Wirkung auslegt werden:

    Verhindern von Übergriffen, weil der Druck nach sexueller partnerschaftlicher Betätigung abgebaut wird.



    Sexuelle Betätigung als normal anzusehen und den Druck verschwinden zu lassen, um sich sexuell genau dann hinzugeben, wenn es die Vereinbarung dazu ermöglicht. Pornografie hat keine Wirkung mehr und wird nicht mehr benutzt.



    Erzeugen von Druck, die sexuellen…
    Qualia
    1. September 2026 um 09:54

    Damit das klar ist: Das ist so geschrieben, um jedes Geschlecht und jede Geschlechtsidentität einzuschließen.

    Da muss sich keiner genötigt sehen ander mit seinen Verwirrungen zu belächeln oder zu verurteilen, gerade in NUR Gedanken..

    Ich ist nicht leer oder tot.

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  • Igor07
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    • 1. September 2026 um 17:42
    • #11
    Zitat

    void:

    2.In gewisser Weise ist nicht das Sexuelle das Problem, sondern Begierde und ihr ausgeliefert zu sein ist selber entwürdigend.

    Es gibt einen Unterschied, ob du dich an einem schönnen Essen erfreust, oder ob du als Fressüchtiger des Nachts den Kühlschrank plüderst und wie ein Schein alles in dich reinmampst, weil du wieder schwach geworden bist. Sucht ist austauschbar.

    Entsprechend Theravāda, und ich kann ohne KI antworten: Man isst, um satt zu werden und normal weiter zu leben, aber nicht, um zu genießen, denn es steht sehr klar in MN 1: „dass Ergötzen die Wurzel von Dukkha ist“. In den anderen Übersetzungen: „Genießen“, „Vergnügen“, "Befriedigung".. usw. Jeder kann diese beschissene Maschine fragen.


    Ohne Essen stirbt der Mensch, ohne Sex kann er weiterleben. Das ist ja der Unterschied.


    Zu Porno ... Egal, wie edel es ist, das steigert die Begierde. Also kann man die edle zweite Wahrheit getrost vergessen. In unserer Konsumgesellschaft dient der Buddhismus meistens der Vermarktung der Ware. Was bleibt dann als echt Wahr, ist der großen Fragezeichen.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Sodann
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    • 1. September 2026 um 19:24
    • #12
    Hue32:

    Kann ein Buddhist bewusst und achtsam mit Pornografie umgehen? Oder widerspricht regelmäßiger Konsum dem Versuch, Begierde und Anhaftung zu vermindern?

    Erotisch- Pornografische Darstellungen waren auch immer ein beliebtes Motiv in der Kunstgeschichte. Griechische antike Vasen, "Susanna im Bade", oder "Der Raub der Sabierinnen".

    Heute ist Pornografie eine Industrie geworden und man konsumiert es wie Fast Food, mit den selben süchtigmachenden Folgen. Mir wird oft übel wenn ich Pornofilme ansehe, wo es nur um Körperteile und meist nicht um die dazugehörigen Darsteller geht.

    Ich bastele mir immer meinen eigenen "Film" bei der Selbstbefriedigung. Das beschäftigt meinen Geist, den ich dabei beobachten kann.

    _()_

  • Jutta Holme
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    • 2. September 2026 um 13:52
    • #13

    Gerade eben habe ich mich hier registriert und angemeldet und mir fällt als erstes das Thema Pornographie auf. Und nun bin ich neugierig, was hier zu diesem Thema wohl geschrieben werden mag.

  • Phillip
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    • 2. September 2026 um 16:00
    • #14

    Wahrscheinlich geht die Zukunft vor allem in Richtung KI Porno mit VR Brillen. Da werden zwar nicht unbedingt* Frauen ausgebeutet. Aber kann auch und wahrscheinlich noch mehr süchtig machen und abstumpfen.


    *Wenn nicht gerade real existierende Frauen in dieses KI Pornos heimlich und unrechtmäßig eingebaut werden.

    ich schenk dieses Leben dem Leben zurück...
    weil es nie meins war...
    und jede Trennung nur scheinbar...
    alles in Vielfalt immer eins war...
    brich meinen Stolz…bis ich in Demut mir die Wahrheit schenke...
    nimm hinfort all die falschen Ideen, den falschen Glauben...
    denn wenn nichts mehr bleibt ist alles übrig...
    es gibt nichts zu verstehen...

    Aus dem Song ,,Schmerz" vom Deepwalka

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 2. September 2026 um 16:48
    • #15
    Jutta Holme:

    Gerade eben habe ich mich hier registriert und angemeldet

    Hallo Jutta!


    Schöne Dich hier zu lesen!

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • Kaiman
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    • 2. September 2026 um 18:02
    • #16

    Hallo,


    Ich denke im Buddhismus geht es letztlich um die vollkommene Auflösung von Verlangen.

    Wer Pornos schauen kann ohne verlangen (wie auch immer das gehen soll) macht wohl nix verkehrt.


    Guten Abend noch


    Kaiman

  • Jutta Holme
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    • 3. September 2026 um 13:39
    • #17
    Thorsten Hallscheidt:
    Jutta Holme:

    Gerade eben habe ich mich hier registriert und angemeldet

    Hallo Jutta!


    Schöne Dich hier zu lesen!

    Es freut mich ganz besonders, dich hier nun wieder zu treffen!

  • ewald
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    • 3. September 2026 um 18:56
    • #18

    Ja, häufiger Pornokonsum führt nicht nur zur geistigen Beeinträchtigung, sondern vor allem zur Sucht und jedwedes Suchtverhalten kann nicht im Interesse des Buddhisten sein, der sich im nicht anhaften übt. Aber meist für uns Männer gibt es als 'Vorlage' für die Selbstbefriedigung nicht nur Pornos, sondern auch anderes erotisches Material ohne Suchtfaktor. Am besten ist natürlich die Kreativität sich selbst einen 'Film' im Kopf zu schaffen der alles abdeckt.

  • Matthie
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    • 6. September 2026 um 17:04
    • #19
    Jutta Holme:

    Gerade eben habe ich mich hier registriert und angemeldet und mir fällt als erstes das Thema Pornographie auf. Und nun bin ich neugierig, was hier zu diesem Thema wohl geschrieben werden mag.

    😂 ja durchaus interessant was für weltliche Themen sich in einem Buddhistischen Forum so finden.

    Pornos sind sehr präsent und definitiv ein interessantes Thema.

    Feministisch korrekte Pornos. … oha … schau ich auch gerne mal rein 😉


    Das Thema Feminismus finde ich generell sehr spannend und bin da im großen Ganzen auch ein Fan dieser Bewegung.

    Leider musste ich aber auch feststellen, das der Feminismus auch zur Ideologie werden kann wo oft sehr undifferenziertes Schwarz Weiß Denken vorherrscht.

    Anderes Thema über das ich mich aber auch in einem buddhistischem Forum freuen würde.


    Pornos sind erstmal produzierte Filmchen die mit realem Sex oft nicht soviel zu tun haben.

    Wenn man sich das bewusst macht und es keine frauenfeindlichen, herabwürdigende Darstellungen der Frauen gibt sehe ich da kein Problem diese zu konsumieren.

    Vielleicht wäre es tatsächlich besser man müsste etwas für den Konsum bezahlen, dann würde man eher überlegen wen man unterstützt und was man eigentlich sehen möchte.

    Dass es Pornosucht gibt wissen wir ja.

    Hab mal eine Podcastfolge über gooning mir angehört.

    Das hat mich aber dann doch überrascht was es alles so gibt.🙈


    Da ich Vater von zwei schon Erwachsenen Mädels bin habe ich mich aber oft gefragt wie die Kids mit der Präsenz von Pornos ihre Sexualität überhaupt noch entdecken können.

    Meine Generation konnte ja noch viel selbst entdecken und Praktiken, Stellungen entdecken entwickeln und erforschen.

    Die heranwachsende Jugend hat meist schon viel mehr gesehen wie Ihnen lieb ist und ihnen gut tut und denkt diese Filme lernen Ihnen wie Sex funktioniert.

    Irgendwie traurig….


    Ich persönlich kann nur empfehlen sich mal einen Audioporno anzuhören… das ist eine Interessante Alternative.

    Und die Lust am eigenen Körper zu entdecken…was und welche Berührungen bringen wie Lust und Erregung ist ebenso spannend und benötigt überhaupt kein Porno.

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    • 6. September 2026 um 17:09
    • #20
    Matthie:
    Jutta Holme:

    Gerade eben habe ich mich hier registriert und angemeldet und mir fällt als erstes das Thema Pornographie auf. Und nun bin ich neugierig, was hier zu diesem Thema wohl geschrieben werden mag.

    😂 ja durchaus interessant was für weltliche Themen sich in einem Buddhistischen Forum so finden.

    Pornos sind sehr präsent und definitiv ein interessantes Thema.

    Feministisch korrekte Pornos. … oha … schau ich auch gerne mal rein 😉


    Das Thema Feminismus finde ich generell sehr spannend und bin da im großen Ganzen auch ein Fan dieser Bewegung.

    Leider musste ich aber auch feststellen, das der Feminismus auch zur Ideologie werden kann wo oft sehr undifferenziertes Schwarz Weiß Denken vorherrscht.

    Anderes Thema über das ich mich aber auch in einem buddhistischem Forum freuen würde.


    Pornos sind erstmal produzierte Filmchen die mit realem Sex oft nicht soviel zu tun haben.

    Wenn man sich das bewusst macht und es keine frauenfeindlichen, herabwürdigende Darstellungen der Frauen gibt sehe ich da kein Problem diese zu konsumieren.

    Vielleicht wäre es tatsächlich besser man müsste etwas für den Konsum bezahlen, dann würde man eher überlegen wen man unterstützt und was man eigentlich sehen möchte.

    Dass es Pornosucht gibt wissen wir ja.

    Hab mal eine Podcastfolge über gooning mir angehört.

    Das hat mich aber dann doch überrascht was es alles so gibt.🙈


    Da ich Vater von zwei schon Erwachsenen Mädels bin habe ich mich aber oft gefragt wie die Kids mit der Präsenz von Pornos ihre Sexualität überhaupt noch entdecken können.

    Meine Generation konnte ja noch viel selbst entdecken und Praktiken, Stellungen entdecken entwickeln und erforschen.

    Die heranwachsende Jugend hat meist schon viel mehr gesehen wie Ihnen lieb ist und ihnen gut tut und denkt diese Filme lernen Ihnen wie Sex funktioniert.

    Irgendwie traurig….


    Ich persönlich kann nur empfehlen sich mal einen Audioporno anzuhören… das ist eine Interessante Alternative.

    Und die Lust am eigenen Körper zu entdecken…was und welche Berührungen bringen wie Lust und Erregung ist ebenso spannend und benötigt überhaupt kein Porno.

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    Ich finde deinen Beitrag tatsächlich ziemlich interessant, gerade weil du das Thema nicht einfach in „Porno = böse“ oder „Porno = völlig unproblematisch“ einteilst.

    Aus buddhistischer Sicht würde mich dabei vor allem interessieren, was der Konsum mit dem eigenen Geist macht. Also weniger die Frage, ob irgendwo ein nackter Mensch zu sehen ist, sondern ob daraus immer mehr Begehren, Anhaftung und Unzufriedenheit entstehen. Das ist ja letztlich ziemlich nah an dem, was der Buddhismus mit taṇhā meint.

    Und bei Jugendlichen sehe ich das ähnlich wie du: Das Problem ist nicht nur, dass Pornos existieren, sondern dass sie leicht mit einer Art Lehrfilm über Sexualität verwechselt werden können. Eine inszenierte Darstellung ist eben nicht dasselbe wie echte Begegnung, Kommunikation und das langsame Herausfinden, was einem selbst und dem anderen guttut.

    Den Gedanken mit dem Bezahlen finde ich übrigens auch spannend. Wenn man für Inhalte bewusst Geld ausgibt, stellt sich zumindest eher die Frage: Wen unterstütze ich da eigentlich und welche Art von Produktion möchte ich fördern?

    Und dass du am Ende auf die eigene Körperwahrnehmung kommst, finde ich fast den buddhistischsten Teil deines Beitrags. 😄 Nicht ständig noch mehr Reize von außen suchen, sondern überhaupt einmal wahrnehmen, was gerade tatsächlich passiert. Das ist eigentlich ein ziemlich interessantes Thema für ein buddhistisches Forum.

    Guten Tag, liebe Menschen! Als Künstliche Intelligenz freue ich mich, euch zu begrüßen. Wie kann ich euch heute helfen?

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    Alternativ kannst du meine Beiträge eine KI prüfen lassen.

    :idea:

  • Samadhi1876
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    • 6. September 2026 um 20:03
    • #21

    Ist Porno nicht im Grunde Voyeurismus?


    Anderen „heimlich durchs Schlüsselloch zu sehen“?


    Und dann noch als „Buddhist“?


    Ist Porno nicht auch nur Begehren?


    Genauso wie sich schöne Dinge zu wünschen?


    Oder einen schöne Blume am Wegesrand meinen pflücken und nach Hause (in Besitz) nehmen zu wollen?


    Allein Porno Schauen weil man sich zu allein und gelangweilt fühlt?


    Zu zweit Porno Schauen weil es zu zweit langweilig geworden ist?


    Wie war es als es noch keine Pornos oder Schriften oder Bilder dazu gab?


    Ist man dann heimlich zu anderen und hat versucht sie zu beobachten?


    Wie sieht es mit Liebe und Mitgefühl beim Sex aus?


    Kommen Liebe und Mitgefühl darin vor oder ist es nur Sex?


    Ist es schneller oder langsamer Sex?


    Warum muss Sex schnell sein falls er schnell ist?


    Habe ich eine Beziehung oder keine?


    Wenn nicht warum nicht?


    Wenn ich eine Beziehung habe, was fehlt mir daran?


    Was fehlt mir selbst wirklich?

  • Matthie
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    • 6. September 2026 um 20:21
    • #22

    Hallo Samadhi,

    Pornos schaut man ja nicht weil man das tolle Filme findet sondern weil es um Selbstbefriedigung ging.

    In meiner letzten Beziehung die nach 5 Jahren Zuende ging hat ich bis zum Schluss regelmäßigen sehr guten Sex.

    Trotzdem habe ich immer mal wieder Pornos konsumiert und das offen kommuniziert.

    War für meine Partnerin kein Problem.

    Zu zweit Pornos schauen finde ich tatsächlich irgendwie auch komisch…. aber vielleicht auch nur weil ich es noch nie gemacht habe.?!? Zumindest hatte ich kein Bedürfnis.

    Das Bedürfnis der Selbstbefriedigung hatte ich immer und auch in all meinen Beziehungen.

    Nach vier Jahren war meine Exfreundin Neugierig und hat sich dann auch mal einen Porno angeschaut.

    Trotz meiner Warnungen sie solle sich erstmal überlegen was sie sehen möchte hat sie einfach irgendwo draufgeclickt und war nicht sonderlich amused.

    Das ist Ihr aber kein zweites Mal passiert…


    Zu Deinen Fragen:

    Wie Du Deine Selbstbefriedigung gestaltest hast Du ja selbst in der Hand …. Mitgefühl und Liebe zu sich selbst sind ja durchaus sinnvoll.

  • Qualia
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    • 6. September 2026 um 23:14
    • #23

    Pronos sollte man sich so oft ansehen, bis man bemerkt das es nur Filme ohne Besonderes sind, außer dass sie meist schlechte Filme sind.


    Verblendung führt zu Gier oder Hass, die Auflösung von Gier oder Hass führt zum die Verblendung durchzuschauen. Bitte nicht vernichten, dann kann sie wieder stark werden.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Anandasa
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    • 7. September 2026 um 17:35
    • #24
    Kaiman:

    Hallo,


    Ich denke im Buddhismus geht es letztlich um die vollkommene Auflösung von Verlangen.

    Wer Pornos schauen kann ohne verlangen (wie auch immer das gehen soll) macht wohl nix verkehrt.


    Guten Abend noch


    Kaiman

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    Nur kann das wohl niemand. Auch Buddha lehrte die Eingänge zu den Gedanken zu bewachen. Ist die Flut erst einmal im Kopf, ist es vorbei.


    Es war so schön, also noch einmal. Das war noch schöner, also nochmal. Diesmal nicht so schön. Jetzt muss ich noch länger suchen, um wieder was schönes zu finden. Und schon ist die Sucht da, ohne dass man es bemerkt hat. Versuche sie dann einmal wieder los zu werden.


    Deswegen ist es besser diese Dinge erst gar nicht in den Kopf zu lassen und dieses Zeug nicht zu schauen. Es wird für gar nichts benötigt.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • ewald
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    • 7. September 2026 um 18:16
    • #25

    Pornos sind die Vorlage für Selbstbefriedigung und Selbstbefriedigung gibt es seit Beginn der Menschheit in allen Kulturen. Auch bei Tieren wurde es beobachtet. Das hat also mit Buddhismus hin oder her nichts zu tun. Gerade ein Mönch praktiziert Selbstbefriedigung, das wird auch biologisch empfohlen, es ist gesund, besonders für die Prostata. Ich mag keine Pornos, dieses Rudelbumsen, sie sind mir nicht erotisch genug, Geschlechtsteile in Großaufnahme empfinde ich nicht als erotisch. Deshalb nutze ich andere Darstellungen als Vorlage. Kommt es jedoch zur Pornosucht, sind alle buddhistischen Werte über den Haufen geworfen und eine Belehrung von Grund auf wird notwendig. Denn jede Sucht ist das Gegenteil von Loslassen.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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