Je mehr man am Körper anhaftet, desto leidvoller ist das Altern.
Ajahn Chah sah den Körper wie etwas Geliehenes, das nach seinen eigenen Gesetzen entsteht und vergeht. Im Körper können Parasiten leben, ebenso andere Lebewesen. Was ist dann eigentlich das, was mir gehört oder mich ausmacht?
Durch die tiefe innere Identifikation mit dem, was abhängig entstanden und vergänglich ist, verstärken wir nur unser eigenes Leiden. Wir versuchen, auf Sand Luftschlösser zu bauen, aber das Wasser wird so oder so alles wegfegen. So meint es der Buddhismus, wenn er von Verblendung spricht. Wir sind geblendet durch den Schein der Dinge, die uns entgehen, uns entfließen. Je mehr wir uns daran klammern, also anhaften, desto mehr leiden wir.
Es gibt die Chance loszulassen, wenn man einfach sieht und anerkennt, dass der Körper alt wird, krank wird und schließlich unter der Erde landet. Punkt. Er besteht aus den vier Elementen – Erde, Wasser, Feuer und Luft –, die alle in den Kreislauf der Natur zurückkehren. Ganz egal, was mein aufgebauschtes Ego will.
Im besten Fall bleibt die Demut. So kann man loslassen, was einem eigentlich niemals gehörte.