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  1. Buddhaland Forum
  2. Igor07

Beiträge von Igor07

  • Buddhistische und westliche Philosophie im Vergleich

    • Igor07
    • 21. August 2026 um 20:08
    Guenter:

    Natürlich werden sich religiöse Menschen auf die Authentizität ihrer persönlichen Erfahrung berufen, aber sie gewinnen und gestalten diese in einem Kontext speziellen Konsenses, der nicht von allen vernunftbegabten Wesen geteilt wird. Daher halte ich es für ein ziemlich aussichtsloses (und auch schädliches) Unterfangen, die Grenzen zwischen Wissenschaft und Religion einreißen zu wollen.

    Inwiefern ich es richtig verstehe, ist die bedingte Entstehung sehr gut mit der modernen Wissenschaft kompatibel. Man kann die ganze Mystik wegfegen, wie alles Mögliche, was noch im Buddhismus als Religion zu finden ist.

    Komischerweise (für mich wenigstens) sagte der Buddha im Pali-Kanon: Wer die bedingte Entstehung versteht, der versteht die Lehre.

    Gerade weil die Dinge oder Phänomene nicht aus sich heraus, unabhängig oder inhärent existieren, anders ausgedrückt: Alles stellt den Prozess der Wandlung, also der Veränderung, dar, ist eigentlich die notwendige Voraussetzung für alle möglichen Wissenschaften. Wenn ich mich irre, dann bitte mit Begründung korrigieren.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Igor07
    • 20. August 2026 um 18:13
    Samadhi1876:

    Klingt nach Dreifaltigkeit 🙂

    Hat damit Nichts zu tun:


    Zitat

    Wenn die Vereinigung von Vater und Mutter stattfindet, und die Mutter ihre fruchtbaren Tage hat, aber das Wesen, das wiedergeboren werden soll, nicht anwesend ist - auch in diesem Fall gibt es keine Empfängnis. Aber wenn die Vereinigung von Vater und Mutter stattfindet, und die Mutter ihre fruchtbaren Tage hat, und das Wesen, das wiedergeboren werden soll, anwesend ist - in diesem Fall findet eine Empfängnis durch das Zusammenkommen dieser drei Dinge statt.

    Majjhima Nikāya 38

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Igor07
    • 19. August 2026 um 22:35
    Upasaka Dhammavicayo:

    Der Gandhabba im MN 38 – wenn Analayo recht hat und es eine Anspielung auf die brahmanische Vorstellung eines feinstofflichen Wesens ist – dann verwendet der Buddha hier ein vertrautes Bild, um es zu entleeren. Er sagt nicht: "Da ist etwas, das rübergeht." Er sagt: "Diese drei Bedingungen müssen zusammenkommen." Die dritte Bedingung ist das sich einstellende Bewusstsein für diese Empfängnis. Das ist kein Wanderer, das ist ein Ereignis. Die Bedingte Entstehung wird dadurch nicht verletzt, sie wird bestätigt: Mit dem Begehren als Grundlage stellt sich das erneuerte Dasein ein. Es braucht keinen Träger, weil es keine Übertragung gibt, nur eine nächste Bewegung.

    Wow!, Danke sehr!


    Upasaka Dhammavicayo


    Ich habe die Quelle gefunden, also noch mal gerade gelesen.

    Das Bewusstsein kann nicht wandern, das ist der wichtige Punkt. Das Bewusstsein ist bedingt entstanden.

    Noch mal anders: Wenn man also von einem sich einstellenden Bewusstsein, wie du, spricht, dann würde das nicht korrekt sein. Entschuldigung, klingt spitzfindig.

    Diese drei Bedingungen kann man nur als bedingte Ereignisse nachvollziehen. Dieses himmlische Wesen hatte mich immer verwirrt.

    Ich hänge die Datei an und die deutsche Übersetzung. Der Verlag hatte mir persönlich erlaubt, das Ganze zu verbreiten und alles auch zu übersetzen. Die Moderation weiß es.

    Schönen Abend noch. Schön, dass du im Forum bist._()__()__()_

    Dateien

    rebirthearlybuddhism.pdf 2,22 MB – 8 Downloads GANDHABBA.pdf 55,51 kB – 9 Downloads
  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Igor07
    • 19. August 2026 um 21:42
    Upasaka Dhammavicayo:

    Die Frage "Wer wird wiedergeboren?" ist falsch, weil sie nach einem Besitzer fragt. Die Frage "Wie viele Leben?" ist eine Annäherung in Begriffen, die der Verstand fassen kann, bis er sie ebenfalls fallen lassen kann.

    Upasaka Dhammavicayo


    Da bist du der echte Profi.


    Ich wollte eine Frage stellen. Das Buddhistische Seminar (Paul Debes) spricht über den feinstofflichen Körper, technisch gesehen heißt es: Gandhabba (Sanskrit: Gandharva), was nach dem physischen Tod weiter bestehen bleibt. In einem Artikel von Anālayo beweist er, dass der ganze Begriff eher wie ein Spott über die Brahmanen war (ich kann momentan die Quelle nicht finden). Deswegen machen diese drei Faktoren in MN 38 für die menschliche Empfängnis keinen Sinn und würden auch der Kernidee der bedingten Entstehung widersprechen.

    Anders ausgedrückt: Das ist eher eine alte Diskussion. Wird das so wie karmische Energie (eher eine Allegorie) sofort nach dem Tod des Körpers woanders entstehen, oder wie es zum Beispiel der Tibetische Buddhismus sieht, gibt es bestimmte Bardo-Zustände?

    Für die Praxis ist es nicht notwendig. Ich habe mal diese Frage an den Übersetzer von Das Buddhadhamma von Phra Ajahn Payutto gestellt, und er hatte mir sinngemäß geantwortet, dass es eine reine Zeitverschwendung sei.

    Ich denke das nicht, denn das ganze Buddhistische Seminar redet über das Leben nach dem Tod, wie über eine bewiesene wissenschaftliche Tatsache; das ist wie die ganze Essenz für sie. Aber die anderen sagen, es gibt die Wiedergeburt, aber niemand weiß, wie sie eigentlich verläuft.

    Das Ganze ist mir echt interessant. Kann sein, ich kapiere etwas nicht richtig.

    Danke im Voraus. Und das ist bestimmt nicht so wichtig._()_

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Igor07
    • 19. August 2026 um 20:43
    biophil:

    Und wenn “Wer wird wiedergeboren?” eine falsche Frage ist, dann auch “Wie viele Leben bleiben dem Sotapanna?” Zählen kann man nur Leben von jemandem.

    Sieh hier, ich habe dort eine sehr gute Arbeit von Anālayo verlinkt. Alles Gute!


    Thema

    Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    Ich wollte hier einen sehr wertvollen Artikel von Bhikkhu Anālayo präsentieren, der das Thema sehr prägnant und klar schildert.
    Wer hier etwas posten wollte, dann bitte ich, den ganzen Text zu lesen. Ich hänge ihn sowohl im Original als auch in der deutschen Übersetzung an.
    Was ich rein persönlich dazu sagen wollte: Der Autor setzt sich sehr gut und sachlich mit der Position des "säkularen" (rein materialistischen) Buddhismus auseinander und deckt Schwachstellen dieser Argumentation auf.
    Zum…
    Igor07
    19. Januar 2026 um 13:10
  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Igor07
    • 19. August 2026 um 20:24
    biophil:

    Wo ist der Träger, wenn kein Selbst da ist?

    Es gibt keinen !:!: Träger.


    Zitat

    Hätten die Dinge ein wahres Selbst, müssten sie beständig sein. Wären die Dinge auch nur einen einzigen Augenblick beständig, könnten sie nicht füreinander Bedingung sein. Könnten sie nicht füreinander Bedingung sein, könnten sie keinen Strom bilden. Gäbe es keinen Strom der Bedingungen, wäre kein Geschehen in der Natur möglich. Und gäbe es irgendein wahres Selbst inmitten des Stroms, wäre ein tatsächliches Geschehen nach Ursachen und Bedingungen unmöglich.

    Der Strom der Ursachen und Bedingungen, der die Dinge nach den Gesetzen der Natur erscheinen lässt, kann nur fortschreiten, weil die Dinge unbeständig sind, nicht verharren, entstehen und vergehen, kein wahres Selbst besitzen und in wechselseitiger Abhängigkeit stehen.

    4.1.4 Zusammenfassende Bedeutung als Einstieg in das Verständnis

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Igor07
    • 19. August 2026 um 20:00
    Upasaka Dhammavicayo:

    Die Wiedergeburt ist nichts anderes als die Fortsetzung dieses Greifens.

    Upasaka Dhammavicayo


    Klar, danke dir sehr.

    Ohne Ergreifen, also etwas als „Mein“ betrachtet wird, egal was, mein Körper oder meine Frau, ha ha ha … es wäre kein „Ich“, also kein „Selbst“. In diesem Sinne werden wir geboren und sterben immer gerade in diesem Augenblick.

    Ohne dieses Greifen, anders ausgedrückt, gäbe es keine Wiedergeburt.

    Die Mehrheit der Buddhisten klammert an etwas wie das Leben nach dem Tod oder die anderen Bereiche, aber wir erschaffen oder eher gestalten sie selbst doch. Wir tragen die Verantwortung, kein Gott an keinem Himmel.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Igor07
    • 19. August 2026 um 19:30
    Upasaka Dhammavicayo:

    Wer das so übt, stellt fest, dass das Loslassen kein Ziel für später ist. Es zeigt sich im selben Moment, in dem man eine unangenehme Empfindung einfach nur kommen und gehen lässt, ohne dagegen anzukämpfen. Das ist täglich greifbar.

    Im Hier und Jetzt – klingt verdammt nach Ñāṇavīra Thera oder auch Ajahn Buddhadāsa, ha ha. Wer braucht in dieser modernen Zeit buchstäblich an die Wiedergeburt zu glauben?


    Nur Sehen

  • Mani

    • Igor07
    • 17. August 2026 um 21:45
    Werner Stepan:

    eventuell bin ich immer noch in meiner Advaita Philosophie verfangen, der Sinn und die Wirkung eines Mantras sind mir bewusst.

    Hi, Werner, bei dir steht, dass du dich als so wie " interessant" betrachtest. Das Mantra OM ist eigentlich grundlegend im Yoga-System, so wie im Kundalini-Tantra nach Sarasvati. Wenn jemand es innerlich, sozusagen vibrierend, wiederholt, kann es wirklich dieses Gefühl des Einsseins auslösen, wie es im Advaita-Vedanta beschrieben wird.

    Auch verschiedene Mantras sind für verschiedene Bereiche oder Chakras zuständig. Wenn ich OM nehme, kann es zum Beispiel das „dritte Auge“ beeinflussen. Darin ist aber keine Mystik, sondern es geht um bestimmte neurobedingte Prozesse, die bei langer Praxis jeder ein wenig beeinflussen und aktivieren kann. Die Mehrheit der Arbeiten ist leider nur auf Englisch erhältlich, aber das sollte heutzutage kein Problem sein.

    Wenn du mit den Mantras arbeitest, kannst du zum Beispiel Mantra-Radio finden oder etwas auf YouTube. Anschließend kann man experimentieren, welche inneren Schwingungen und Vibrationen entstehen. Das ist echt kreative Arbeit, scheint mir.

    Alles Gute herz:heart:lich auf deinem Weg._()_

  • Majjhima Nikāya 21, Kakacūpama Sutta

    • Igor07
    • 17. August 2026 um 20:16
    mukti:

    Das ist eine Nachdichtung von dem Schriftsteller Fritz Mautner. Im Mahaparinibbana Sutta ist jedenfalls vom tiefen Frieden des Erhabenen und dem Leuchten seines Körpers die Rede. Bis zuletzt hat er gelehrt, dann ist er in die Versenkungsstufen eingegangen und friedlich erloschen.

    Die glückverheißenden Merkmale (Lakshana), also insgesamt die zweiunddreißig Merkmale, dann der Buddha, der sofort nach der Geburt gesprochen und sieben Schritte gemacht hat, und so weiter … Das alles ist diese Nachdichtung. Bitte, ich bleibe immer auf dem nüchternen Boden der Fakten, die ich selbst überprüfen kann.

    Nicht zu vergessen: Der Buddha hatte auch das Wasser nach allen Seiten zurückgehen lassen, lese ich in dem Buch „Der Buddha und sein Orden“.

    Wo ist dann der Unterschied zu den Wundergeschichten im Alten und Neuen Testament?

    War nur meine eigene Meinung._()_

  • Majjhima Nikāya 21, Kakacūpama Sutta

    • Igor07
    • 17. August 2026 um 19:03
    mukti:

    Nun weiß ich aber aus eigener Erfahrung, dass das nicht stimmt.

    Es ist ja möglich nur auf das Schmerzgefühl zu achten, und was der Geist sonst macht, fallenzulassen: Widerstand, Angst, Wut, die Vorstellung "Ich leide". Dann ist da nur mehr das Schmerzgefühl und das Bewusstsein wird davon nicht überwältigt.

    Da habe ich (als jemand, der sich ein wenig in der Medizin auskennt) eine andere Meinung. Stell dir einen Menschen mit Metastasen im Endstadium vor. Der würde niemals einfach so absolut unerträgliche Schmerzen einfach so beobachten. Es gibt in solchen Fällen Suizid, gegen den der Buddha nicht dagegen war, kann man nachlesen, denn ich war nicht dabei.

    Es gibt eine interessante Abhandlung im Projekt Gutenberg, die schildert, wie enorm der Buddha gelitten hatte und wie er dabei halluziniert habe. Und das ist, scheint mir, rein menschlich und keine Mystik.


    EPUBs auf einem Lesegerät speichern - Projekt Gutenberg
    E-Books
    projekt-gutenberg.org


    Der letzte Tod des Gautama Buddha

  • Nanavira Thera - Notizen zu Dhamma und andere Schriften.

    • Igor07
    • 17. August 2026 um 18:47

    Ausgerechnet „Notizen zum Dhamma“ veranlassen Kay Zumwinkel dazu, den ganzen Wirrwarr, was den Begriff „Wiedergeburt“ betrifft, anders zu betrachten. Seine gesamte Übersetzung der „Lehrreden des Buddha aus der Mittleren Sammlung“ im Pāli-Kanon ist aus diesem Blickwinkel erklärt und ausführlich dargestellt. Ich zitiere dazu noch die Fußnote zu MN 9 und wünsche euch allen viel Vergnügen mit diesem Werk – es lohnt sich.


    Zitat

    [7] Nāmarūpa bedeutet wörtlich Name-und-Form, wird aber oft mit Geistigkeit und Körperlichkeit wiedergegeben. Dies ist eine interpretative Übersetzung, die auf einer weitverbreiteten Deutung der Kette des bedingten Entstehens beruht, der sogenannten "Drei-Leben-Theorie". Diese Theorie versteht die bedingte Entstehung als Beschreibung des Wiedergeburtsmechanismus und interpretiert die zwölf Glieder in einer zeitlichen Abfolge. Die Drei-Leben-Theorie findet im Dhammavinaya keine Stütze und ist in den letzten Jahrzehnten vermehrt ins Kreuzfeuer der Kritik durch namhafte zeitgenössische Gelehrte und Denker geraten, u.a. Ajahn Buddhadāsa, Ñānavira Bhikkhu, Phra Payutto (Dschau Khun Dhammapiñaka). Diese Übersetzung folgt o.a. Gelehrten und versteht die bedingte Entstehung als Beschreibung der Struktur von Unwissenheit und Dukkha, etwas, das ständig - also nicht in zeitlicher Abfolge - stattfindet. Nāma als Geistigkeit zu bezeichnen, ist ungenau, da Bewußtsein ausdrücklich ausgeklammert ist. Rūpa in diesem weiteren Sinne, ist das Objekt des Erlebens. Bewußtsein ist die reine Gegenwart des Erlebten, nāma ist dessen Name, die Platzzuweisung durch den unwissenden Geist.

    Majjhima Nikāya 9

  • Nanavira Thera - Notizen zu Dhamma und andere Schriften.

    • Igor07
    • 17. August 2026 um 18:25

    Sehr wenige lesen heute Ñāṇavīra Thera, und noch weniger verstehen seine radikale Sicht auf das Dhamma. Kay Zumwinkel betrachtet ihn als den besten Lehrer, nicht umsonst wurde die deutsche Übersetzung gerade von ihm gemacht, plus alle Hintergründe dazu.

    Traurige Bekanntheit erlangte dieser originelle Denker durch seinen Suizid und sehr seltene Krankheit, die er selbst als sehr starke erotische Stimulation beschreibt.

    Die eigentliche Lösung habe ich in diesen Zeilen gefunden:


    Zitat

    Im Juni 1962 fand ich mich dann abermals mit aktiver Amöbenruhr vor (Blut und Schleim und der Rest), also schrieb ich an Dr. de Silva, der mir freundlicherweise eine Schachtel Pillen zur Einnahme schickte. Nach zwei oder drei Tagen begann ich, eine gewaltsame erotische Stimulation zu er­leben, als ob ich ein sehr starkes Aphrodisiakum genommen hätte. Wenn ich mich aufs Bett legte, war ich sofort am Rande eines Orgasmus, den ich nur im Zaum halten konnte, indem ich mit ungeheurer Anstrengung auf den Atem achtete, oder indem ich aufstand. Selbst nachdem ich die Medi­kation abgebrochen hatte, hielt dies an, also entschloss ich mich, für die Regenklausur in die Hermitage zu gehen, um in Reichweite von Colombo zu sein, falls Behandlung erforderlich sein würde. Dr. de Silva schickte mir ein paar Arzneimittel und sagte, er denke, ich werde im Laufe der Zeit wieder zum Normalzustand zurückkehren. Nach Ablauf von drei Monaten war die Intensität der Stimulation sicherlich viel geringer, aber immer noch weit vom Normalzustand entfernt; und es schien nicht mehr besser zu werden.

    Brief 56undatiert, etwa April 1964


    Was würde hier einen echten Mediziner verwirren? Dann passt die Beschreibung „erotische Stimulation“ nicht zu den Worten: „war ich sofort am Rande eines Orgasmus“.

    Dass dieser Orgasmus und die ganze Stimulation sehr unerwünscht waren, beweist schon sowohl die immense Intensität des Leidens als auch der zweite, gelungene Suizid.

    Nach meinen eigenen Recherchen geht es hier um PGAD.https://de.wikipedia.org/wiki/Persisten…rousal_Disorder Diese Krankheit wurde von Wissenschaftlern erst 2001 beschrieben und gilt bis heute als unheilbar.

    Wenn ich das ganze Bullshit auf Wikipedia oder anderswo lese, macht es mich manchmal echt wütend. Deswegen habe ich diesen Beitrag dazu geschrieben.


    Zitat

    Übersicht mit KI


    PGAD steht für Persistent Genital Arousal Disorder (auf Deutsch: persistierende genitale Erregungsstörung oder auch Restless-Genital-Syndrom). Es ist eine seltene und oft sehr belastende Funktionsstörung, bei der Betroffene eine anhaltende, unerwünschte und unkontrollierbare sexuelle Erregung im Genitalbereich spüren, die nicht durch sexuellen Wunsch ausgelöst wird und durch Orgasmen oft keine Linderung erfährt. [1, 2, 3]

    Welches traurige Schicksal, denke ich.

    Eine deutsche Mönchin war echt in ihn verknallt und wähnte sich dann, ein Kind von ihm zu bekommen. Dazu hatte sie ihn kompromittiert, und er war gezwungen, sich zu verteidigen.

    Interessant war für mich, seine letzten Briefe noch einmal zu lesen. Welche unerschütterliche Gelassenheit und auch welcher Draht zum Humor! Aber er wusste schon, dass er sterben wird. Alles war vorbereitet.

    Das ist für mich der Fall für den echten Buddhismus, wie man ihn wirklich praktizieren sollte.

    Respekt!_()_

  • Majjhima Nikāya 21, Kakacūpama Sutta

    • Igor07
    • 17. August 2026 um 15:06
    biophil:

    Ein Organismus, der bei einer schweren Verletzung noch in Ruhe kontemplieren kann, überlebt nicht lange.


    Der Buddha konnte es nicht wissen. Aber wir können es.

    Warum nicht? Durch sehr tiefes Samadhi ist es vorübergehend möglich, enorme, starke Schmerzen zu unterdrücken. Und der Buddha war sehr schwer krank, aber es ist ihm gelungen.

    In der Yoga-Tradition ist so etwas bekannt und war es schon immer. Ich bezweifle sehr, dass all diese "Meister" etwas über die moderne Neurowissenschaft wussten.

  • Schmerzen (Probleme) um anderer Willen auf sich nehmen als Weg, das Leiden zu überwinden.

    • Igor07
    • 16. August 2026 um 20:57
    mukti:

    Nach dieser Version hat er nur seinen Lieblingssohn gekreuzigt.

    Na ja, Jesus sagt doch, dass ich und der Vater Ein-s sind. Man kann es eher im Sinne des Advaita-Vedanta auch interpretieren, denn was stirbt, ist vergänglich und gehört der Zeit, aber was bleibt, ist das Reich der Unsterblichkeit und ist nicht zerstörbar. Die Parallelen zum Zen sind hier echt sehr bemerkenswert. Ich kann nur das Buch empfehlen, ich habe es vor langer Zeit gelesen.:like:

  • Schmerzen (Probleme) um anderer Willen auf sich nehmen als Weg, das Leiden zu überwinden.

    • Igor07
    • 16. August 2026 um 13:48
    mukti:
    Samadhi1876:

    Das Kreuz mit dem darauf dargestellten Jesus (Kruzifix) ist das wichtigste Zeichen des christlichen Glaubens. Es erinnert an das Leiden, den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus. Es zeigt, dass Gott echtes menschliches Leid auf sich genommen hat, um die Menschen zu retten und den Tod zu überwinden. [1, 2, 3]

    Eigentlich fair von ihm, dass er sich auch dem Leid unterwirft, das er selber geschaffen hat.

    Ich sehe da anders, denn Jesus sagt, dass der Wille des Vaters geschehen sollte, aber nicht meiner – im Sinne von „mein Eigenes“, also mein eingeschränktes und aufgebauschtes Ego. Und das klingt tatsächlich sehr buddhistisch.

    Loslassen, das Schicksal vorbehaltlos hinzunehmen und zu akzeptieren, stellt eine buddhistische Sichtweise dar, die Welt zu sehen. Es gibt sogar einige Bücher, in denen die Parallelen zwischen Christentum und Zen ausführlich geschildert werden, zum Beispiel „Jesus – der Zen-Lehrer“ von Kenneth S. Leong.


  • Selbstbestimmt sterben

    • Igor07
    • 15. August 2026 um 23:00
    ewald:

    Ob die Lehre Buddhas (Dharma) für einen richtig ist und die passenden Anhaltspunkte gibt, kann nur jeder für sich selbst entscheiden wie bei jeder anderen überlieferten Philosophie auch.

    Also, meinst du, jeder kann den armen Buddhismus so zurechtbiegen, wie er will, oder?
    Ich habe da eine andere Meinung und denke, du hast schon einmal vom achtgliedrigen Pfad gehört (Ironie?).

  • Selbstbestimmt sterben

    • Igor07
    • 6. August 2026 um 19:52

    Der Buddha sagte klipp und klar, wann er konkret sterben würde.

    Daraus kann man drei Schlüsse ziehen:

    Er war kein Gott, denn Götter leben ewig oder auferstehen – zumindest nach den Vorstellungen vieler Religionen. An beides würde wohl kaum ein moderner, vernünftiger Mensch glauben.

    Der Buddha war als Mensch dem Tod unterworfen. Das lässt sich nicht bestreiten.

    Und schließlich war es wirklich ein selbstbestimmtes Sterben.

    Das kann man nur respektieren.

    Ich weiß nicht, ob es Parallelen in anderen Religionen gibt, aber mir scheint, dass der Buddhismus hier tatsächlich einzigartig ist.

  • Körper,Geist und Seele

    • Igor07
    • 6. August 2026 um 16:20
    Matthie:

    Wenn es im Buddhismus keine Seele oder auch ewige Seele gibt, was wird dann wiedergeboren?

    Dazu gibt es eine interessante Analogie in einem Buch von E. Conze. Wenn ich im Billard mit einem Stock die Kugel anstoße, entsteht eine Verkettungsreaktion, bei der viele Kugeln diese Energie abbekommen und dann selbst die anderen Kugeln anstoßen, und so ad infinitum. Jede Kugel stellt also sowohl die Ursache als auch die Wirkung dar, oder kann man hier von einem allesumfassenden Netz der reziproken Beziehungen sprechen, etwa wie im Modell des holografischen Universums oder im Indra-Netz. Und das ist bestimmt kompatibel mit der modernen Wissenschaft. Der historische Buddha hatte wirklich die eigenen vorherigen Existenzen erinnert, aber es war kein fester, unabhängiger Kern oder eine Entität darin vorhanden, ansonsten würde es der Grundidee der bedingten Entstehung widersprechen.

    Noch einmal etwas anders:

    Eine Billardkugel erhält ihre Richtung und Kraft durch die Kugel, die sie stößt, und überträgt wiederum Richtung und Kraft auf die nächste Kugel. Die Kugeln sind nicht dieselben, ihre Bewegung ist jedoch kausal miteinander verbunden. Ebenso ist Wiedergeburt keine Seelenwanderung, sondern die Fortsetzung einer bedingten Kette von Geistesmomenten.

    Oder anders:

    Ein anschauliches Beispiel wäre eine Billardpartie. Der Billardstock – vergleichbar mit einem karmischen Impuls – stößt eine Kugel an. Die Kugel erhält dadurch Energie und verändert ihre Geschwindigkeit sowie ihre Bewegungsrichtung. Die Energie wird weitergegeben, aber keine unveränderliche Substanz oder Seele. So verbindet die Kausalität eine Existenz mit der vorhergehenden und der nachfolgenden. Im Grunde geschieht ein solcher Prozess bereits in jedem einzelnen Augenblick dieses Lebens.

    Der Geist (Manas) baut dabei stets auf dem unmittelbar vorhergehenden Moment auf. Dadurch entsteht der Eindruck einer fortlaufenden Identität und eines zusammenhängenden Gedächtnisses. So erscheint eine Persönlichkeit als etwas Dauerhaftes, obwohl sie nach buddhistischem Verständnis keine unveränderliche, eigenständige Existenz besitzt.


    Siehe meinen Faden:


    Thema

    Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    Ich wollte hier einen sehr wertvollen Artikel von Bhikkhu Anālayo präsentieren, der das Thema sehr prägnant und klar schildert.
    Wer hier etwas posten wollte, dann bitte ich, den ganzen Text zu lesen. Ich hänge ihn sowohl im Original als auch in der deutschen Übersetzung an.
    Was ich rein persönlich dazu sagen wollte: Der Autor setzt sich sehr gut und sachlich mit der Position des "säkularen" (rein materialistischen) Buddhismus auseinander und deckt Schwachstellen dieser Argumentation auf.
    Zum…
    Igor07
    19. Januar 2026 um 13:10
  • Alt werden

    • Igor07
    • 3. August 2026 um 20:19
    mukti:

    Je mehr man am Körper anhaftet, desto leidvoller ist das Altern.

    Ajahn Chah sah den Körper wie etwas Geliehenes, das nach seinen eigenen Gesetzen entsteht und vergeht. Im Körper können Parasiten leben, ebenso andere Lebewesen. Was ist dann eigentlich das, was mir gehört oder mich ausmacht?

    Durch die tiefe innere Identifikation mit dem, was abhängig entstanden und vergänglich ist, verstärken wir nur unser eigenes Leiden. Wir versuchen, auf Sand Luftschlösser zu bauen, aber das Wasser wird so oder so alles wegfegen. So meint es der Buddhismus, wenn er von Verblendung spricht. Wir sind geblendet durch den Schein der Dinge, die uns entgehen, uns entfließen. Je mehr wir uns daran klammern, also anhaften, desto mehr leiden wir.

    Es gibt die Chance loszulassen, wenn man einfach sieht und anerkennt, dass der Körper alt wird, krank wird und schließlich unter der Erde landet. Punkt. Er besteht aus den vier Elementen – Erde, Wasser, Feuer und Luft –, die alle in den Kreislauf der Natur zurückkehren. Ganz egal, was mein aufgebauschtes Ego will.

    Im besten Fall bleibt die Demut. So kann man loslassen, was einem eigentlich niemals gehörte.

  • Selbstbestimmt sterben

    • Igor07
    • 3. August 2026 um 18:54
    ewald:

    Das klingt ja wie ein Streit, wie ein religiöser Konflikt, e

    ewald


    Ich denke nur, dass der historische Buddha als Mensch für mich als Vorbild dienen kann. Aber jeder kann anders denken, kein Problem.:rainbow:

  • Alt werden

    • Igor07
    • 2. August 2026 um 23:33

    Na ja, wer geboren ist, ist dazu verdammt, alt zu werden, krank zu werden und zu sterben. Da hilft keine Philosophie. Das ist die klare Einsicht, mehr nicht.


    Zitat

    "Nein, Meister Raṭṭhapāla, jetzt bin ich alt, gealtert, gebeugt unter der Last der Jahre, in fortgeschrittenem Alter, im letzten Lebensabschnitt; ich bin achtzig geworden. Manchmal glaube ich, meinen Fuß hierhin zu setzten und dabei setze ich ihn woanders hin."

    "Großer König, in Anbetracht dessen sagte der Erhabene, der weiß und sieht, der verwirklicht und vollständig erleuchtet ist: '(Das Leben in) jeglicher Welt ist unbeständig, es wird hinweggefegt'; und als ich dies wußte, sah und hörte, zog ich vom Leben zu Hause fort in die Hauslosigkeit."

    "Es ist wunderbar, Meister Raṭṭhapāla, es ist erstaunlich, wie gut jenes vom Erhabenen, der weiß und sieht, der verwirklicht und vollständig erleuchtet ist, ausgedrückt worden ist: '(Das Leben in) jeglicher Welt ist unbeständig, es wird hinweggefegt.' So ist es in der Tat!"

    Da frage ich mich: Ist es immer notwendig, alt zu werden, um das wirklich zu verinnerlichen?:?


    Über Raṭṭhapāla - Raṭṭhapāla Sutta

  • Selbstbestimmt sterben

    • Igor07
    • 28. Juli 2026 um 21:49
    Anna Panna-Sati:

    kündigte der Buddha sein Ableben Monate zuvor an, was den Schluss nahelegt, dass er zu diesem Zeitpunkt einen Suizid plante:

    Hm, zuerst war da ein sehr interessanter Moment, in dem Ānanda den Tod des Buddha hätte verhindern können. Über diese Stelle kann man nur spekulieren, denn alles ist vergänglich. Sollte das bedeuten, dass der Buddha wie ein Gott war – "für diese Weltperiode?" So etwas kann doch kein normaler Mensch zustande bringen, oder?

    Und der Buddha beschuldigt noch Ānanda … Ich weiß nicht, aber diese Stelle kann man nicht einfach wegmachen. Sie bleibt ein Geheimnis, ein Rätsel, oder?:?


    Zitat

    40.....Verbleibe, verehrungswürdiger Erhabener, für eine Weltperiode, verbleibe, Wohlgegangener, für eine Weltperiode, zum Heile vieler, zum Wohle vieler, zum Zweck der Fürsorge für die Welt, zum Nutzen, zum Heil und zum Wohl von Göttern und Menschen.' Wenn du, Ānanda, den Vollendeten gefragt hättest, würde der Vollendete zwei Mal ablehnen, aber beim dritten Mal annehmen. Daher, Ānanda, ist es von dir schlecht getan, du selbst hast es verfehlt.

    Interessant, dass der Buddha das früher :!:so sagt:


    Zitat

    37. Daraufhin, sagte ich Māra, dem Bösen, Folgendes: 'Bemühe dich nicht, Böser, in nicht langer Zeit wird des Vollendeten vollkommenes Erlöschen eintreten. Von heute ab in drei Monaten wird der Vollendete vollkommen erlöschen.' Gerade jetzt, Ānanda, hat der Vollendete in der Cāpāla-Gedenkstätte achtsam und klarbewusst die Lebenskraft aufgegeben."

    Klingt echt widersprüchlich, eigentlich … Herumrätseln bringt nicht weiter …:?

  • Selbstbestimmt sterben

    • Igor07
    • 28. Juli 2026 um 20:21
    Monikamarie:

    Lieber Igor , es ging m.E. nicht darum, ob der Buddha absichtlich getötet wurde, sondern darum, dass der Buddha die Speise bewusst ass, obwohl sie giftig war. Er bat darum, sie seinen Schülern nicht anzubieten, eben weil sie vergiftet war.


    Leider kann ich die Quelle nicht nennen.

    _()_Monika

    Doch, das ist eine echt interessante Stelle im Pali-Kanon. Ob diese Speise absichtlich verdorben war oder ob sie mit der abschließenden Erkrankung zusammenhing, lässt sich bis heute nicht eindeutig klären.

    Das ist die Quelle:


    Zitat

    19. Und es sprach der Erhabene den Schmied Cunda an: "Das übriggebliebene 'Schweineweich', Cunda, vergrabe in einem Erdloch. Nicht sehe ich einen, Cunda, in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras, Brahmas, Asketen und Brahmanen, mit Menschheit und Gottheit, der, wenn er dieses gegessen hat, es verdauen könnte, ausgenommen der Vollendete." - "So sei es, Verehrungswürdiger." Nachdem der Schmied Cunda dies dem Erhabenen geantwortet hatte, das übriggebliebene vorhandene 'Schweineweich' genommen hatte, es in einem Erdloch vergraben hatte, ging er zum Erhabenen zurück. Dort, nachdem er den Erhabenen verehrt hatte, setzte er sich beiseite nieder. Den beiseite sitzenden Cunda hat der Erhabene durch ein Lehrgespräch unterwiesen, ermahnt, ermutigt, ermuntert. Dann stand er vom Sitz auf und ging fort.

    Und danach kam ein sehr gewaltiger Ausbruch der Krankheit.

    Zitat

    20. Da entstand bei dem Erhabenen, nachdem er das Essen des Schmieds Cunda gegessen hatte, eine schwere Krankheit, eine Blutabsondernde [3], mit starken Schmerzen, zum Tode führend. Sie erduldete der Erhabene achtsam, klarbewusst und unirritiert...

    Einige Kommentatoren merken an, dass es nicht möglich ist, die genaue Speise eindeutig zu bestimmen. Der Buddha war aber früher schon sehr krank; es kann sein, dass es der letzte Tropfen war.

    Faszinierend finde ich, dass er sich gegenüber dem Gastgeber so mitfühlend und freundlich verhält. Das stellt für mich einen echten Beweis für die Menschlichkeit des Buddha dar.

    16. 4-6 Die große Lehrrede von der vollkommenen Erlöschung Kapitel 4


    P.S.


    Die ganze Annahme, ob das Gericht absichtlich oder nicht vergiftet war, ist berechtigt. Denn der Buddha sagt später zu Ānanda, niemand sollte dem Schmied Cunda Vorwürfe machen.


    Zitat

    42. Dann sprach der Erhabene den ehrwürdigen Ānanda an: "Es könnte sein, Ānanda, dass jemand dem Schmied Cunda ein schlechtes Gewissen verursacht: Das, Bruder Cunda, ist für dich ein Nachteil, das ist für dich ein Makel, dass der Vollendete, nachdem er (gerade) dein Essen gegessen hatte, in das vollkommene Nibbana eingetreten ist. Der Schmied Cunda, Ānanda, soll dieses schlechte Gewissen vertreiben. Dies, Bruder, ist ein Vorteil, dies, Bruder, ist makellos, dass der Vollendete, nachdem er (gerade) dein Essen gegessen hatte, in das vollkommene Nibbana eingetreten ist.

    DN16

  • Selbstbestimmt sterben

    • Igor07
    • 28. Juli 2026 um 19:06
    ewald:

    und deshalb ist die Frage, ob das Verlinken hier im Forum von Medienvideos ein persönlicher Beitrag ist?

    Es gibt bestimmte physiologische Mechanismen, die das Sterben kennzeichnen. Darum finde ich diese Videos aufschlussreich. Mein Vater hatte in den letzten Monaten sehr viel geschlafen, kaum gegessen und überhaupt kein Interesse mehr an Dingen gehabt, die ihn früher immer berührt hatten. Das alles sind Zeichen aufseiten des Körpers, die auf den baldigen Tod hinweisen.

    Suizid richtig zu begehen ist heutzutage das echte Problem. Wenn etwas schiefläuft, landet man in der geschlossenen Psychiatrie und kann dort behandelt werden, was ich persönlich pervers finde.

    Ein interessantes Beispiel liefert Ñāṇavīra Thera, der unter einer heimtückischen und unheilbaren Krankheit gelitten hatte und es nur dank der Hilfe eines Arztes beim zweiten Mal geschafft hat.

    Ich habe dann recherchiert, was er hatte. Diese Krankheit wurde überhaupt erst im Jahr 2001 zum ersten Mal von Wissenschaftlern beschrieben. Was es genau war, möchte ich hier nicht weiter ausführen.

    Was ich persönlich zu diesem Thema denke, würde ich niemals öffentlich schreiben. Das ist meine Entscheidung.

    Abschließend: Ob der Buddha absichtlich vergiftet wurde oder nicht, darüber kann man spekulieren. Es fehlen konkrete historische Quellen dazu.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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