Ja das stimmt. Habe ich mir dann auch gedacht.
Da hab ich was durcheinander gebracht.
Beta Blocker werden ja bei Bluthochdruck, leichten
Angststörungen und leichten Depressionen eingesetzt und sind im Gegensatz zu SSRI und co eher unproblematisch. 👍
Ja das stimmt. Habe ich mir dann auch gedacht.
Da hab ich was durcheinander gebracht.
Beta Blocker werden ja bei Bluthochdruck, leichten
Angststörungen und leichten Depressionen eingesetzt und sind im Gegensatz zu SSRI und co eher unproblematisch. 👍
Das ist ein sehr interessantes Model.
Vulnerabilitäts-Stress-Model.
Damit kann ich viel anfangen und kannte ich noch nicht.🙏
Allerdings sind die Ursachen von Stress auch da wieder vielfältig.
Der Stress von Außen und der Stress den man sich selber macht durch z.B. eine psychische Disspostition.
Da vermischen sich die Dinge dann etwas.
Mir ging es erstmal darum etwas zu sortieren.
Ein Psychiater ist ja ein Schulmediziner und kümmert sich primär um den Körper und Stoffwechsel Prozessen.
Ihn mit dem Buddhismus zu Vergleichen wäre so wie wenn ich einen Speerwerfer durch seine Fähigkeiten als Weitspringer beurteilen möchte.
Um ihn zu beurteilen muss ich schon in seiner Disziplin bleiben.
Die geistige Schule des Buddhismus wäre in diesem Zusammenhang ( psychischer Krankheiten ) näher an der Psychologie und spielt zumindest in einer ähnlichen Disziplin.
Natürlich kann man das nicht 100% trennen.Ich persönlich empfinde Meditation durchaus auch als eine körperliche Übung.
Die inneren Ressourcen aufbauen finde ich sehr spannend.
Fairerweise muss man sagen, das die Krankenkassen ( wenn auch aus finanziellen Gründen ) das schon erkannt haben.
Yoga und andere Sporarten die diese Ressourcen aufbauen, werden von vielen Krankenkassen gefördert und ein Teil der Unkosten übernommen.
Wie wenn man einen Wald hat wo es an allen Stellen dauernd zu Bränden kommt und es eine Feuerwehr gibt, die dann heroisch und oft erfolglos versucht dem Flammenmeer Herr zu werden aber keiner sich überlegt, wie man den Ausbruch verhindert.
Schönes und treffendes Bild.
Da wir ja Wissen wie schlecht die Aufstellung des medizinischen Personals ist, ist das aber kein Wunder.
Es fehlen Ärzte, Psychologen,Therapeuten, Pfleger u.s.w.
Vorallem auch Zeit für den Patienten !!!
Leider unternimmt die Politik da nicht die notwendigen Schritte und oft bleibt halt nur die Option sich in Eigenverantwortung diese Ressource aufzubauen.
Ja Void da hast Du recht.
Meine Antwort war ja das die Hauptkritik an der Schulmedizin ( damit auch an der Psychiatrie ) darin liegt, dass Sie eine Symptombehandlung betreibt und weniger auf die Ursachen eingeht.
Die Schulmedizin versteht sehr wohl was bei einer Psychose neurologisch passiert und was es für Symptome gibt.
Aber vorallem die Ursachen und auch die Auslöser sind da oft noch wage.
Für ein ganzheitliches Verstehen und damit echter Heilung ist dieser Aspekt aber sehr wichtig.
Ja das stimmt leider.
Ich habe auch mal eine ausgiebige Dokumentation über Psychopharmaka von einem Psychiater gesehen,
Der meinte das bei leichten bis mittleren Depressionen Psychopharmaka kaum Nutzen haben .Bei schweren Depressionen können die Beta Blocker aber in manchen Fällen wirklich helfen und den Menschen ein besseres Leben ermöglichen.
Trotz etlicher Studien werden aber sehr schnell Psychopharmaka verschrieben.
Teilweise über Jahre hinweg und die
Patienten geraten in eine Abhängigkeit.
Beim Absetzen der Medikamente geht es Ihnen oft schlecht und sie denken sie werden rückfällig.
Oft sind es aber nur Entzugserscheinungen. Ein weitere Fehler der nur noch weiter in die Drogenabhängigkeit ( im medizinischen Sinne ) führt.
Man muss die Medikation Schrittweise bis zu einem Jahr runterfahren um den Körper zu entwöhnen.
Den Fiilm „Heal“ habe ich auch gesehen.
War da zuerst skeptisch, hat mich aber überzeugt und kann ich auch empfehlen.
Je mehr ich mich mit dem Buddhismus beschäftige, desto mehr frage ich mich, ob die heutige Psychiatrie wirklich verstanden hat, was eine Psychose überhaupt ist. Für mich wirkt sie noch immer wie eine Wissenschaft, die in vielen Bereichen ganz am Anfang steht. Man vergibt Diagnosen, verschreibt Medikamente und klebt Menschen Etiketten auf. Aber die wichtigste Frage bleibt oft offen: Warum leidet ein Mensch eigendlich?
Das ist ja im Kern eine Hauptkritik an der klassischen Schulmedizin, dass sie eher an Symptomen wie an Ursachen rumdoktert.
Wenn man Symptome beseitigt schafft das Linderung aber nicht unbedingt Heilung.
Ein Psychiater ist ja ein Arzt der sich mit dem biochemisches Prozessen im Gehirn auseinandersetzt und auch auf dieser Ebene mit Medikamenten eingreift.
Ein Psychologe oder Psychotherapeut hat ja einen ganz anderen Ansatz. Darf aber eben keine Medikamente verschreiben.
Wenn ich in eine Psychiatrie eingewiesen werde, geht es meistens um schwere Symptome und Diagnosen oft mit Suizidgedanken.
Das Symptome herunterregulieren mit Medikamenten ist oftmals die schnellste Art jemanden das Leben zu retten.
Jede psychiatrische Behandlung wäre besser wenn Sie neben den Medikamenten auch ausreichend Psychologische und Therapeutische Betreuung zur Verfügung stellen könnten.
Oft ist das aber leider auch ein Kapazitätsproblem.
Ein Mensch mit einer schweren Psychose könnte mit viel Betreuung und aufwendiger Begleitung wahrscheinlich oft besser ohne Medikamenten behandelt werden. Aber das gibt unser System nicht her.
Das Wissen, das die Medizin mit einer ganzheitlichen Behandlung effektiver wäre gibt es ja und doch gibt es da zuviele Grabenkämpfe als das man da etwas verändern könnte.
Ein Beispiel :
Die Schulmedizin hat ein großes Problem mit der Zeit. 5 Minuten Gespräche müssen und sollen ausreichend um eine vernünftige Diagnose zu stellen. Von dieser Diagnose aus folgt dann die Behandlung. Oft fehlerhaft auch der mangelnden Zeit geschuldet.
Heilpraktiker haben das Problem erkannt.
Nehmen sich sehr viel Zeit für Anamnese und Diagnostik. Auch der Patient macht sich da deutlich mehr Gedanken.
Die Behandlungsmethoden der Heilpraktiker finde ich oft gut, aber manchmal auch schlechter als die Schulmedizinische Behandlung.
Wenn diese beiden also Heilpraktiker und Schulmedizinischer Arzt zusammenarbeiten würden, wäre da echtes Potentiel für einen ganzheitlichen Ansatz.
In der Praxis findet diese Zusammenarbeit aber nicht statt und das auf vielen Ebenen.
Der Arzt lässt sich bei der Geburt nichts von der Hebamme sagen, auch wenn die da öfters viel Qualifizierter ist . ( Hierarchie lässt grüßen)
Um auf das Ursprungsthema zurückzukommen.
Die Neurowissenschaft hat schon viel geleistet und die Zusammenhänge die sie auf wissenschaftlicher Basis gewonnen haben ist spannend und sehr hilfreich.
Auch die moderne Psychologie hat sich weiterentwickelt und das klassische Schubladen Denken verschwindet etwas.
Klar braucht es Begriffe um eine vernünftige Diagnostik zu machen.
Aber Borderlinestörung, Depression ADHS gehen oft Hand in Hand und das wird auch so kommuniziert.
Viele psychische Krankheiten konnte Genetisch nachgewiesen werden und man stellte fest das Sie vererbt werden und weitergegeben werden.
Also Wissen tuen wir deutlich mehr wie vor 2500 Jahren zu Buddhas Zeiten.
Das Wissen aber nicht zwangsläufig zur Heilung führt und manche geistige Entwicklungen sogar erschweren ist da ein anderes Thema.
Tja jetzt hab ich ein Problem 🙈.
Dann beiße ich mal in den sauren Apfel 🍏
Ich habe mich wirklich gefreut über das Thema, weil ich östliche und westliche Philosophien und die verschiedenen Sichtweisen immer schon verstehen wollte .
Ganz brav habe ich den ersten Link von Hans-Günther Wagner geöffnet und den Text verschlungen.
Die wissenschaftliche Argumentationsweise und klare Sprache haben mich total abgeholt und begeistert.
Hans-Günter Wagner Danke dafür 🙏
In meiner Euphorie habe ich gar nicht gemerkt das der Text ein völlig anderes Thema bespricht.
Leider ist mit "Wenn Buddhismus zur Ideologie wird ..." ein Beitrag aus einem anderen Thread oben reingerutscht
Tja hab es wohl sehr unreflektiert gelesen….
Habe mich dann tatsächlich dafür geschämt.
( das erinnert mich gerade an einen anderen Faden 🤣)
Daraufhin wollte mich nicht mehr an diesem Faden beteiligen.
Was für ein dummer Fehler .
( schon wieder Scham 🫣)
Descartes Aussage über die Koexistenz von Wissenschaft und Religion finde ich zwar sehr spannend, ist aber dann natürlich ebenso völlig Offtopic.
Nachdem Du ( natürlich unbewusst ) den Finger in meine Wunde gesteckt hast, würde ich mich freuen wenn dieser Faden wieder zu einer lebendigen Diskussion wird und dann finde ich vielleicht auch wieder den Mut mich daran zu beteiligen 😉
🙏
Man kann sich auch schämen vergewaltigt worden zu sein.
Das ist das perfide an unserer Psyche.
Es tut mir jemand etwas schlimmes an ( in dem Falle eine Vergewaltigung)
und da die Tat so sehr mein Innerstes verletzt hat schäme ich mich dafür.
Sinn macht das aber nicht und es ist eigentlich eine schlimme Falle.
Jemanden beschämen ist nicht heilsam.
Mich für etwas schämen auch nicht.
Es ist ja ein Unterschied ob ich leicht verlegen bin oder mich schäme.
Da gibt es bestimmt viele Graustufen.
Schamlos sein ist wieder ein anderes Thema und kann dazu führen das ich andere Grenzen nicht gut wahrnehme . Also auch unheilsam.
Hm kann da heute leider nichts positives an „sich schämen“ und Scham finden.
In der Meditation Achtsamkeit zu betrachten, macht uns fähig, sie jederzeit aufzusuchen, um gerade jetzt achtsam zu sein.
Das ist ein interessanter Punkt.
Achtsamkeit betrachten !
Nicht Achtsam sein sondern sie betrachten.
Setzt aber voraus das ich Achtsamkeit schon etabliert habe in meinem System.
Da denke ich nochmal drüber nach 🙏.
Achtsamkeit mehr als diese Augenblicke im Alltag zu verwenden, erzeugt dukkha, weil es Anhaften an Achtsamkeit ist.
Den Satz verstehe ich nicht ganz.
Es gibt ein zu viel an Achtsamkeit?
Ich habe diese Aussage immer geliebt.
(vergessen woher sie stammt 🙈)
Zitat :
“In Allem sollst Du Maß halten. Nur die Liebe sollst Du maßlos üben und praktizieren“
Verhält es sich mit der „rechten“ Achtsamkeit nicht ähnlich ?
Ich habe mir den Podcast mit großem Interesse angehört und kann sagen Kathrin Fischer hat mich mit Ihrer Denkweise überzeugt.
Der Begriff Achtsamkeit ist ja wie hier schon einige sehr gut beschrieben haben ein Wort was verschieden definiert werden kann.
Im buddhistischen Sinne von rechter Achtsamkeit zu sprechen erscheint mir sinnvoll.
Was mich an buddhistischen Ansätzen gegenüber Gefühle manchmal stört, ist die stoische Gleichgültigkeit mir der ich Ihnen begegnen soll.
Gefühle beobachten wie sie kommen und gehen ( ähnlich wie Gedanken ) ist schwierig aber machbar und erstmal sinnvoll.
Auch sich bewusst zu machen das ich nicht an jedes Gefühl andocken muss gibt mir mehr Kontrolle und in manchen Situationen auch den nötigen Abstand um nicht in einen Strudel gezogen zu werden.
Aber ….
Manche Gefühle sind es wert gelebt zu werden.
Wie Kathrin Fischer es beschreibt.
Die Wut die ich empfinde hat vielleicht einen Grund eine Ursache die Ihre Berechtigung hat.
Das Wahrzunehmen ist doch Achtsamkeit mit sich selbst.
Der Podcast-Titel ist nicht optimal gewählt.
Aber in der Sache trifft sie etwas.
Für mich heißt Achtsamkeit auch meine Gefühle wahrnehmen und ihnen Raum zu geben.
Natürlich immer unter der Prämisse niemanden zu schaden.
Wut, Hass, Zorn sind starke Gefühle mit großer Energie.
Diese kann man nutzen um etwas konstruktiv zu verändern. Erstmal bei sich selbst und mit etwas Mut auch in seinem Umfeld.
Um sie nutzen zu können muss ich sie aber erstmal kennenlernen und wahrnehmen.
Nur wegatmen bis unterdrücken kann zu unkontrollierbaren Ausbrüchen führen.
Und das will doch eigentlich Keiner.
Ohne Achtsamkeit geht die Welt zugrunde.
Und ganz ehrlich: wenn jemand Ironie nicht versteht, ist das vielleicht ein Zeichen, dass die Fähigkeit zum kritischen Denken an sich nicht besonders ausgeprägt ist.
Das kann man so nicht sagen finde ich.
Zitat:
Wussten Sie, dass laut einer Studie von der Stanford
University etwa 85% der Menschen Schwierigkeiten haben, Ironie in Gesprächen zu erkennen?
Ironie im geschriebenen Text zu verstehen ist da übrigens noch deutlich schwieriger.
Was hier (Buddhaland Forum)immer wieder vorkommt und zu Missverständnissen führt.
Jede Handlung die dem anderen körperlich oder psychisch Schaden , bringt Leid und ist nicht zu rechtfertigen.
Beim einvernehmlichen BDSM-Spiel geht es aber um etwas, das der andere will und im geschützten Rahmen nicht als unerwünschte Qual erlebt.
Das Wort einvernehmlich bringt hier ja den entscheidenden Unterschied.
Ich persönlich finde die Verknüpfung von Sex und Gewalt sehr schwierig.
Kenne aber die Grenzbereiche die durchaus gegenseitig Lust bringen.
Ich habe mich oft gefragt warum das so ist.
Wie kommt es zu solchen Neigungen und sind wirklich alle erstmal in Ordnung ?
Definitiv Nein.
Man muss sich nur daran erinneren wie Teile der Grünen Pädophilie als normale Sexualvorlieben ansahen. Natürlich nicht die Ausübung !
Das sieht heute hoffentlich keiner mehr so.
Die Grenze zu setzen ist also schwierig.
Woher kommen diese Vorlieben und kann es beim Ausleben ( von einvernehmlichen Praktiken unter Erwachsenen ) nicht nur um Selbsterfahrungen gehen sondern möglicherweise sogar um eine Aufarbeitung von irgendetwas ?
Der immer dominante Chef der immer sagen muss wo es lang geht, könnte beim BDSM Rollentausch durchaus profitieren davon.
Ich finde das alles garnicht so einfach einzuschätzen.
Kann mir aber durchaus vorstellen, das einvernehmliche vertrauensvolle Praxis von BDSM sogar etwas heilsames haben kann.
Wenn es auch ein bisschen wie ein Ritt auf der Rasierklinge daherkommt und das sehr schnell kippen kann, denke ich mir.
Interessehalber würde ich dich gerne fragen ob dich „normaler“ „Blümchensex“ (ich finde keinen passenden Ausdruck 😂) langweilt?
Oder gibt es das auch und BDSM ist nur eine bereichernde Variante für dich ?
Ich glaube das die meisten aus dieser Szene (BDSM) sich viele Gedanken über Grenzen, Spielregeln und auch Ur-Instinkte machen.
Klar schwarze Schafe gibt es da ja auch und dass kann dann vorallem für Frauen gefährlich werden.
Bin immer überrascht gewesen wie selbst stark feministische Frauen manche Praktiken genießen die doch eher männlich dominant daherkommen.
Ich habe Sexualität immer als etwas sehr positives angesehen. Wo man sich erstmal selbst besser kennen lernt und dann auch seinen Partner.
Ich würde sogar soweit gehen, dass für mich Vereinigung durchaus etwas Spirituelles ist.
Habe mich mit meiner letzten Partnerin da wirklich befreien können und bin ihr dafür auch dankbar.
Die Schattenseite ist, dass ich das befriedigen der Lust heute etwas kritischer sehe.
So schön ich Sex ( auch Solosex ) finde, benutzte ich es aber auch oft um mich einfach nur besser zu fühlen.
Ein Stück weit erlaube ich mir das auch heute.
Aber ich achte mehr darauf ob es wirklich Lust ist die mich antreibt oder nur die Suche nach Ablenkung oder das Bedürfnis mich aus einem negativen Grundgefühl zu befreien.
Für mich ist Sexualität etwas sehr intimes und achtsam mit sich und auch dem Partner umzugehen empfinde ich absolut notwendig.
Diese Aussage macht auch nach 3-maligen Durchlesen irgendwie keinen Sinn.
Kannst Du das nochmal verständlicher Ausdrücken was Du sagen möchtest ?
Soweit ich weiß wurden bei uns im Mittelalter auch öfters die Jüngsten Kinder ins Kloster geschickt auch um einfach ein Kind weniger ernähren zu müssen.
Also aus ähnlicher Motivation wie heute in Kambodscha.
Heute ist das aber anders und die katholischen Klöster finden kaum mehr Novizen.
Verständlich
Vielleicht wäre ab und zu eine Kontemplations-Übung angesagt "entdecke Deinen inneren Adolf, Deinen inneren Josef (Stalin), Deinen inneren Rache-Engel, Deinen inneren Sexisten, Rassisten, ..., Deinen Mr. Hyde ... "
😂😂😂
Bevor ich das mache, fange ich wieder an mich mit Engelchen ( linke Schulter ) Teufelchen
( rechte Schulter ) zu unterhalten 😜.
Tatsächlich ist ein früherer Schulfreund von mir von der Linksextremen Seite einfach auf die Rechtsextreme gewechselt. Eigentlich unvorstellbar, aber es passiert durchaus.
Wenn man das Wahlprogramm der BSW neben dem der AFD legte, kamen da viele Forderungen die sich sehr ähnlich waren.
Die Begründungen und Auslegungen allerdings sehr verschieden.
Das Hufeisenmodell macht somit keinen Sinn.
Zurück zum Thema :
Ein Lehrer/Meister hat aber eben auch eine Vorbildfunktion.
Ich glaube nicht, dass man da Ideologie und Lehre trennen kann und sollte.
Jemand der menschenverachtende Gedanken hat, wird diese auch in die Lehre und sein Handeln mischen.
Alles andere wäre ja nicht authentisch.
Von einem Papst erwarte ich durchaus das er Stellung bezieht wenn „Unrecht“ politischer Art geschieht. Warum sollte ein Dharma Lehrer dies nicht tun ?
Natürlich ist auch ein Zen Meister / Lehrer immer noch Mensch mit menschlichen Fehlern.
Das ist doch in Ordnung.
Man sollte sich Lehrer genau anschauen und prüfen ob sie die Lehre/ Ideologie stimmig leben.
Zuviele laufen blind charismatischen Menschen hinterher.
Lieber Karma Hausmeister, wie kann man jemanden mit juristisch Mitteln zum Schweigen bringen, wenn derjenige journalistisch sauber arbeitet?
Ich kann da nichts über Ole Nydal sagen.
Aber um diesen Mechanismus zu verstehen empfehle ich den Podcast: „Toxic Tantra“ aus der Seelenfänger Reihe.
Sauberer Journalismus der gut aufzeigt wie sich Bivolari Gregorian juristisch absichert.
Sehr verstörend.
Die Frauen haben es aber geschafft Ihn in Frankreich und Deutschland ein Strafverfahren anzuhängen.
Wegen der deutschen Rechtssprechung ist dieses Verfahren zu meinem Bedauern im Herbst 2025 eingestellt worden
„geistige Entwicklung“
Mit dem Begriff kann ich mehr anfangen . 🙏
Danke Mukti 🙏
Das alle Glieder miteinander verbunden sind und ineinander greifen macht Sinn.
Das Paliwort bhāvanā wird manchmal mit Meditation und manchmal mit Geistesentfaltung übersetzt.
Den Begriff Geistesentfaltung kann ich nicht recht greifen.
Das klingt irgendwie nach Wachstum.
Wohingegen bei der Zen Meditation ja der Schwerpunkt erstmal darin liegt, den Geist zur Ruhe kommen zu lassen.
Was soll sich da entfalten?
Hallo Lotusbomber: Danke für Deinen Beitrag.
Ich habe irgendwo gelesen ( mein vergessliches Gehirn 😂) dass die letzten 3 Stufen des achtfachen Pfades zur Meditationsgruppe gehören.
Also:
6. Rechte Anstrengung
7. Rechte Achtsamkeit
für mich macht das Sinn.
Kaum Fortschritt beim Meditieren klingt ein bisschen nach Erwartungshaltung.
Ich kann nur berichten, dass ich lange Zeit ( auch mit Pausen ) eher im indischen Stil meditiert habe mit Händen auf den Oberschenkeln.
Manchmal im Chin Mudra, manchmal einfach die Hände abgelegt.
Als ich dann zum Zen kam, änderte ich das Mudra zum „Böttchen“ auf dem Schoß.
Was alleine diese Änderung bewirkte, hin zur Zentrierung zu einem selbst, hat mich damals fast umgehauen.
Tja und da im Zen hauptsächlich meditiert wird, dachte ich das ist wohl „der Grundpfeiler des Buddhismus“.
Bin jetzt schon ein bisschen klüger.😉
Das mit der Meditationsgruppe der letzen drei Glieder des Achtfachen Pfades gefällt mir eigentlich sehr gut.
Siehst Du das anders ?
Oh je…
Wenn das dann mal keine Urheberrechtsverletzung wird.🤣
Ein anderer Lieblingspruch:
„Es kommt anders wenn man denkt“
Das muss aber langen 🙈🫣😂
Meditieren fühlte sich für mich bisher tatsächlich immer schrecklich an, weil ich so voller Erwartungen dabei bin.
Dazu fällt mir ein Bekannter Yoga Spruch ein:
Yoga is not about reaching your toes; it's about what you learn on the way down.
Oder mit den Worten einer sehr geschätzten Freundin, die es liebt Sprüche umzudrehen.
„Das Ziel ist im Weg“
Dinge Ihren Lauf zu lassen und wachsen zu lassen erfordert Geduld.
Ich finde es schon sinnvoll die Vergangenheit aus heutiger Sicht zu beurteilen und zu deuten. Da darf man in 100 Jahren ja gerne zu anderen Schlussfolgerungen kommen.
Das wirft noch eine weitere Seite auf, denn früher gab es Propheten - ob es heute noch welche gibt?
Ein Prophet ist jemand der Botschaften Gottes oder Visionen für die Zukunft verbreitet . Oder ?
Brauchen wir den heute noch Propheten ?
In diesem Sinne finde Ich nicht.
Visionäre die mögliche
Zukunftsperspektiven und Möglichkeiten eröffnen, oder naturwissenschaftliche Prognosen nach denen man sich richten kann, sind aber doch immer hilfreich.
Danke fürs teilen,
das Verfahren der DGHS kannte ich bis jetzt noch nicht .
Kein leichtes Thema.
Der Vater meiner letzten Lebensgefährtin hat schon länger massive Herzprobleme und jede Menge Bypasses und Stands.
Er möchte Sterbehilfe in Anspruch nehmen.
Er ist auch davon ausgegangen, das seine Geliebte Frau Ihn auf diesem Weg ( wie in dem Video beschrieben ) begleitet.
Irgendwann fasste sein Frau den Mut und gestand ihm, das Sie eigentlich noch gerne weiterleben möchte wenn er tot ist.
Damit hatte er garnicht gerechnet.
Es ist wohl nicht Jedermanns Stärke seine eigene Position zu verlassen und sich in den Anderen reinzudenken.
Ich bin definitiv für Sterbehilfe mit einem wohl überlegten Verfahren.
Auch das Schweizer Modell mit der assistierten Sterbehilfe würde ich begrüßen.
Scheint hier (BRD) aber zuviele Widerstände zu geben.
Gut das es eine Organisation wie die DGHS gibt. 👍
Danke Qualia und Samadhi1876 🙏
Fühle mich gerade unerwartet, unverhofft beschenkt durch Eure Beiträge 😊.
Ich hoffe dieses Gefühl erzeugt nicht auch dukkha 😂🫣🙈🤣
Wow das ist ja ein radikaler Ansatz den ich aber durchaus nachvollziehen kann.
Ob ich einmal 30 Tage in den Wald gehe um eins mit der Natur zu werden weiß ich nicht.
Ob ich das durchhalten würde weiß ich auch nicht.
Empfinde den Gedanken aber durchaus als reizvoll….
Stirb einfach“ während Du lebst…
Ich vermute Du meinst alles loslassen, sich fallenlassen, alles hinter sich lassen und sich voll hingeben. Vielleicht sogar Neu Erwachen ?
Habe ich so drastisch noch nie gehört 🙈.
Samadhi1876 kannst Du das etwas ausführen was Du damit meinst ?