Liebe Forumsmitglieder:
Ich habe lange überlegt ob ich dieses Thema hier starten soll oder ob es fehl am Platz ist und eher in die psychologische Ecke gehört.Da mir aber doch mehrere Antworten in diesem Forum halfen meine Gedanken zu sortieren probiere ich es.
Ich habe lange mit meiner letzten Lebensgefährtin über das Thema Homöopathie diskutiert. Da wir beide den Ergebnissen von empirischer Forschung Vertrauen kamen wir zu dem Schluss das die Wirkung der Homöopathie in erster Linie auf dem Placebo Effekt zurückzuführen ist. Tatsächlich hat die Innere Einstellung bzw. der Glaube an eine Methode einen großen Effekt und kann tatsächlich heilen.
Die Homöopathie also aus wissenschaftlicher Seite zu verbieten würde bedeuten vielen Menschen echte Heilung zu verwehren. Gleichzeitig liegt aber auch die Gefahr darin, auf Homöopathie zu Vertauen wenn nur noch klassische Schulmedizin zur Heilung beitragen kann.
Homöopathie wirkt auch bei Tieren. Das führt jetzt aber zu weit und ich verlinke eine Seite für mehr Informationen .
Der Glaube an den Glauben ist für mich real und ein interessantes Feedback.
Ich laß hier das manche hier den Begriff Glaube nicht sonderlich mögen.
Es geht mir hier um ein Urvertrauen, das ich zumindest in teilen mit Glauben gleichsetze.
Die Angst vor der Angst ist da deutlich schwieriger in den Griff zu bekommen.
Ein persönliches Beispiel.
Vor 10 Jahren führ ich mit meinem Kombi Stadtauswärts auf einer Verbindungsstraße mit viel Verkehr.
Ein 18 jähriger Fahranfänger hatte mich übersehen da er nur den Gegenverkehr im Blick hatte . Er kam von einer kleinen Seitenstraße rammte mich in die Seite und kickte mich direkt auf die Gegenfahrbahn.
Es ist nichts passiert…dachte ich zumindest… naja ich lernte den Begriff wirtschaftlicher Totalschaden kennen. Laut Gutachter ein Schaden von 11500 Euro bei einem Restwert von 3500 Euro….
Bis dahin war ich leidenschaftlicher Autofahrer.
Das änderte sich. Die Tatsache, das auch wenn ich selbst mich Vorsichtig, Achtsam und Vorrauschauend verhalte, ich trotzdem in einem tödlichen Unfall verwickelt werden kann löste eine Angst in mir aus.
Bei längeren Fahrten ( bereits ab 10km…) und bei höheren Geschwindigkeiten bekam ich Angst das mir der Kreislauf wegkippt und ich bewusstlos werde….
Ich musste oft anhalten und durchschnaufen.
Gott sei Dank hatte ich schon gelernt innere Bewegungen zu beobachten und merkte, das die Angst langsam schwächer wurde. Das gab mir das Vertrauen das Sie immer kleiner wird und ich es nur weiter beobachten muss.
Doch dann entwickelte ich eine Angst vor der Angst.
Dieses Feedback war unmöglich für mich zu kontrollieren.
Es gibt viele Untersuchungen das die Angst vor Krebs das Krebsrisiko erhöht.
Eine wichtige Erkenntnis finde ich.
Aber … Denken Sie jetzt nicht an den rosa Elefanten mit blauen Punkten 🤣.
Vielleicht kennen ja mehrere dieses Feedback und haben da bessere Antworten gefunden wie ich.