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  1. Buddhaland Forum
  2. Qualia

Beiträge von Qualia

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Qualia
    • 20. August 2026 um 16:14

    Gott ist nur Gott, der Namenlose. Alles, was der Mensch ihm hizufügt ist Glaube und Verwirrung: Hinzufügungen sind Vater, Sohn, Heiliger Geist.


    Allerdings bin ich auch mit der Erforschung meines Ichs mit diesem Vergleichen angefangen. Alles nur Esoterik und Verführung, weg von mir, dem Namenlosen. Buddha, alle Lehren sind das eine Floß und das muss man hinter sich lassen.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Qualia
    • 20. August 2026 um 08:27

    Upasaka Dhammavicayo   Samadhi1876   Igor07  Wetering

    Der Möglichkeitenraum (Unitarität, dhātu):
    Die erste Bedingung ist eine Quelle, Dao, Brahman, in der nichts erscheint, weil sie nur alle Möglichkeiten enthält, die erscheinen können. Sie stützt und hält die Erscheinungen aufrecht, wenn Erscheinungen (alle Erscheinungen sind zusammengesetzt) zerfallen, und nimmt sie wieder auf und sie werden wieder zu Möglichkeiten. Nur in den Erscheinungen, die fühlende Lebewesen sind, kann Bewusstsein sein. Es ist eine Möglichkeit der Quelle, nicht die Quelle.


    Möglichkeiten- und Wahrscheinlichkeitsraum (saṃsāra)
    Die zweite Bedingung sind Lebewesen, die sich evolutionär zu Menschen entwickeln, die Persönlichkeit bilden können. Denn nur eine Persönlichkeit kann mit Absicht und Antrieb und Willen zu einem Ergebnis handeln. Bewusst gewolltes Handeln ist die Voraussetzung für Zeiten: Vergangenheit (ist nicht mehr), Gegenwart (vergehendes Hier), Zukunft (ist weiterhin nicht).


    Kein Möglichkeiten- oder Wahrscheinlichkeitsraum (Nibbana):
    Die dritte Bedingung ist nicht die Befreiung von der Persönlichkeit, sondern das Erkennen das die Persönlichkeit immer in den Zeiten der „Samsarawelt“ leben wird, erst durch das Zerfallen ihres Körpers selbst zerfällt. Mit dem Beginn der Meditation im Sitzen (Stilllegen der bewussten körperlichen Handlungen) kommt es durch Betrachtung der eigenen Persönlichkeit zum r Erkenntnis das diese eine unabdingbare Rolle/Bekleidung dessen ist, das keine Zeit kennt, das erfährt: Nur andauerndes Erscheinen ist real, nur eine Zeit: jetzt.

  • Unwissenheit beseitigen

    • Qualia
    • 19. August 2026 um 09:23

    Asod55


    Man kann Unwissenheit und Nichtwissen erkennen. Unwissenheit kann und muss beseitigt werden, denn sie führt zu Dukkha, Fehlinterpretation und dadurch zu Fehlhandlungen. Nichtwissen kann nur beseitigt werden durch Studieren, Forschen, Datenfinden, das hat aber eine Grenze. Es gibt „Bereiche“, in denen keine Daten zu finden sind, außer dass man weiß das sie da sein müssen.


    Der Inhalt zum Aufklappen enthält meine gesammelten Daten dazu. Nicht offen, weil hier der Anfängerbereich ist und ich nicht weiß, ob da ein Anfänger als Thread‑Eröffner im Sinne der Buddhalandkonvention ist.

    Inhalt anzeigen

    Das Problem ist das von viññāṇa bis vedanā alles als ein Block erscheint. Viññāṇa, nama-rupa, salāyatana, phassa, vedanā. Die fünf Glieder sind eine einzige Anhäufung, die nur als vedanā erfahrbar wird. Die fünf Glieder in Paticcasamuppada, die eine Anhäufung ist. Diese fünf sind eine einzige Anhäufung, die nur als vedanā sichtbar (empfindbar) wird. Mögliches Empfinden: angenehm, unangenehm, kein Empfinden (weder angenehm noch unangenehm).

    Die fünf Anhäufungen sind Skandha.


    Avijjā, sankhāra sind der Körper. avijjā <> saṅkhāra bilden den Körper‑Block, der die Anhäufung überhaupt erst ermöglicht.


    Vedanā bildet in sich eine Medaille mit zwei Seiten: Die eine ist das reine Empfinden, der gesamte Geist der fühlenden Wesen: Es gibt kein Ich, kein selbstbezogenes Entscheiden. Entscheiden dient ausschließlich dem Beenden von Unwohl. Kein Karma, bewusst absichtliches Handeln.


    Die andere Seite ist das Ich-Fühle, die Empfindungen des Menschen. Das reine Empfinden wird als „Ich fühle“, „Ich will“, „Ich lehne ab“, „Da ist kein Gefühl“ ergriffen, und so thana bewirk und gleichzeitig werden die nächsten Schritte sofort mitgewirkt bis zu dukkha.


    In Jāti wird das Bewusstwerden von dukkha im Ich geboren. dukkha ist hier das Erkennen, dass menschliches Leben unausweichliches Leiden bewirkt.

    Paticcasamuppada ist also das Erkennen des alltäglichen Körpers, der Seele (skandha) und des Geistes. Ohne dieses Erkennen kann der Persönlichkeitsglaube nicht überwunden werden (meine Persönlichkeit ist die Rolle, die ich zeigen will und die andere mir reflektieren, glauben zu erkennen). Wird Paticcasamuppada erlebt und erfahren, bleibt nur Nicht-Wissen können (avijjā-dhatu), weil es keine Daten gibt. Unwissenheit (avijjā-dukkha) kann immer durch Studieren und Einüben, das Gewohnheiten beendet, beseitigt werden.


    Das gesamte Paticcasamuppada ist frei vom Leiden an „Das bin ich, das Ich ist mein, ich bin meine Persönlichkeit“. Dieses dukkha zeigt Buddha den Personen: Das ist nicht dein Ich, du bist nicht das Ich, du bist nicht die Persönlichkeit, und das ist schwer anzusehen, weil es zum Zerbrechen der Persönlichkeit führt, die doch so gut gepflegt wurde. Darum wenden sich die meisten Menschen von dem ab das Buddha ihnen gezeigt hat. Nicht das Problem des Buddha. Keiner kann befreit werden. Komm her und sieh selbst, erkennen und dich befreien ist nicht meine Aufgabe.


  • Raffiniertes Ego

    • Qualia
    • 18. August 2026 um 15:31

    Gedanken und Gefühle kommen und gehen. Manchmal wirken sie stark, manchmal ziehen sie schnell vorbei.


    Das „Ego“ mischt sich ein, indem es bewertet und vergleicht. Es sagt „Ich bin besser“ oder „Ich habe mehr verstanden“, obwohl das nur innere Reaktionen sind.

    Hochmut, Unsicherheit oder Anhaftung sind keine Eigenschaften von dir, sondern Vorstellungen deiner Persönlichkeit (Ego), die auftauchen.


    Akzeptanz bedeutet, wahrzunehmen, was gerade da ist, ohne dagegen anzukämpfen oder zu behaupten das man das ist, was man erkennt.

    Loslassen heißt nicht, dass etwas nie wieder erscheint, sondern dass du es nicht mehr festhältst, also es selbst freilässt, damit es das machen oder sein kann, was es tut oder ist.


    Wenn du erkennst, dass Gedanken und Gefühle keine Identität (Ego) sind, also nicht du selbst. Dass deine Persönlichkeit deine Erscheinung für andere ist und nicht du selbst, schafft Ruhe und Klarheit.

    Wir sind immer nur wir selbst und alles, was wir zeigen, ist nur Ego/Rolle/Reflexionen.

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Qualia
    • 18. August 2026 um 15:04

    Mir war schon mit 13 Jahren klar: Ich werde nicht wiedergeboren. „Ich wiedergeboren.“ war genauso lächerlich wie die Verwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi.

  • Der Umgang mit Ärger

    • Qualia
    • 18. August 2026 um 11:24
    biophil:
    Hotte:

    Mit den Pantoffeltierchen kam dieses Potenzial aber erst in die Welt.

    Immer diese Pantoffeltierchen.


    Leben begann, als sich eine Membran um Chemie schloss. Erst mit dieser Grenze gab es ein Innen, das sich erhalten musste, und damit wurde auch der Tod miterfunden: Vorher war nichts da, das hätte aufhören können.

    Nehmt doch einfach ein Cyanobakterium, dann wird es nicht so wuchtig.

  • Der Umgang mit Ärger

    • Qualia
    • 18. August 2026 um 11:23
    Hotte:

    PS: Ich habe auch schon mit Pantoffeltierchen Mitgefühl. :)

    Mit dieser Erkenntnis kann man mit allen Lebewesen Mitgefühl haben, doch Mitleid mit auch nur einem zu haben, oder ihm gar menschliche Züge, Verhaltensweisen oder einem Menschen meine Züge zuzuschreiben, ist dukkha.

  • Erlöschen erlöst

    • Qualia
    • 18. August 2026 um 10:01

    “Abhedi kāyo nirodhi saññā,Vedanā sītibhaviṁsu sabbā; Vūpasamiṁsu saṅkhārā,Viññāṇaṁ atthamāgamā”

    ixi:

    „Zerfallen der Leib, Wahrnehmung aufgehoben

    und jegliches Empfinden ist geschwunden,

    die Geistesregungen sind still geworden

    und das Bewusstsein hat ein End´ gefunden.“ (Udana 8,9)

    Das Verstehen von nirodha ist wichtig. Nichts wird zerstört, oder vernichtet, es wird nur die Wirksamkeit und das bedingte Entstehen beendet. Wenn das geschieht, zerfallen alle zusammengesetzten Erscheinungen, und kehren ohne jede Identität, als Einzelteile in die Quelle zurück, die ihr bedingtes Erscheinen ermöglichte.


    nirodha ist nicht der Tod oder das vollkommen Verschwinden.

    Alles entsteht, weil es die Quelle gibt, die Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten von Erscheinen bereithält, die Erscheinungen stützt und wieder aufnimmt, wenn sie ihre Dauer beenden.


    Buddha sieht das Zerfallene als ehemalige Bestandteile des bedingt Entstandenen und deren Rückkehr in seine Quelle, der Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten.

    (Das entspricht der Unitarität: Die Erscheinung endet, die Struktur der Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten bleibt erhalten.)


    Von KI erstellt, aufgrund meines Textes:

    Nirodha bedeutet im Theravāda nicht Vernichtung, sondern das Beenden der Wirksamkeit der Bedingungen. Wenn saṅkhata (das Zusammengesetzte) seine Bedingungen verliert, tritt bhaṅga ein: die Gestalt zerfällt. Die zerfallenen dhammā besitzen keine Identität und kehren in den dhātu zurück – den Raum der Möglichkeiten, aus dem ihr paṭicca‑samuppāda (bedingtes Entstehen) hervorging.

    Nirodha ist nicht maraṇa (Tod) und nicht vibhava (Verschwinden). Es ist das nirodhaṃ hoti: das Enden der Wirksamkeit, durch das das Zusammengesetzte in seine Bedingungen zurückfällt.

    Buddha beschreibt das Zerfallene als die ehemaligen Bestandteile des paṭicca‑samuppanna, die in den dhātu zurückkehren – die Quelle von möglichkeits‑ und wahrscheinlichkeitsbasiertem Erscheinen. Dies entspricht funktional der Unitarität: Die Erscheinung endet, die Struktur bleibt erhalten.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Qualia
    • 18. August 2026 um 09:24

    Das eigentliche Problem ist, wenn ich Worte verwende, um vom Erwachen zu berichten, bin ich kein Erwachter mehr. Mein dukkha wird es, wenn ich überzeugt bin das meine Worte doch, egal von wem, verständlich sind. Da kam vor dem Erwachen sehr viel mich Ärgern auf. Eben Verblendung das Worte immer dasselbe sagen.
    Ein Wort ist Klarheit, ein Satz Verwirrung.

  • Der Umgang mit Ärger

    • Qualia
    • 18. August 2026 um 09:04
    Hotte:

    Pantoffeltierchen sind wie Menschen ein Produkt von Naturgesetzen, gefangen im ewigen Kreislauf von Reiz und Reaktion. Sie sind im Gegensatz zu uns Menschen aber Sklaven ihrer Impulse und können nicht loslassen.

    Pantoffeltierchen sind in nichts „gefangen“, im Gegensatz zu Menschen keine Sklaven ihrer Impulse, können nicht loslassen, weil sie nichts festhalten. Sie leben ohne jedes Erleben von Leben, dafür ist ein ZNS nötig.

    Reiz-Reaktion ist kein Kreislauf, es ist eine Strecke mit unbekanntem Ende, sie endet mit dem Zerfallen.


    Pantoffeltierchen sind Lebewesen. Alle Lebewesen mit ZNS, egal wie groß, sind fühlende Lebewesen. Was mich wirklich tief berührt hat, ist, dass das gesamte Leben auf dieser Erde auf Cyanobakterien zurückgeht, die sich evolutionär gewandelt haben und einen Zellhaufen wie mich entstehen lassen.

    Hotte:

    Einem Buddhisten geht es nach meinem Verständnis nicht darum, unangenehme Gefühle loszuwerden, indem er sich evolutionär zurückentwickelt. Es geht ihm darum, die Welt – so wie sie ist – zu durchschauen, anzunehmen und schließlich loszulassen.

    Solange ich einer oder einer anderen buddhistischen Schule folgte, war ich auch ein Buddhist. Heute sind unangenehme Gefühle Hinweise darauf, dass ich handeln muss, um Wohl zu empfinden, oder kein Gefühl.


    Die Welt so zu sehen, wie sie ist, geht in Ordnung, doch sie loslassen? Wie soll das gehen? Ihr nicht mehr mit meinen Meinungen, Prinzipien und Gesetzen zu begegnen, befreit mich ohne viel Aktion von dem Bedürfnis das die Welt so zu sein hat, wie ich sie sehen will.

  • Majjhima Nikāya 21, Kakacūpama Sutta

    • Qualia
    • 17. August 2026 um 16:46

    Das einzige was ich schaffe bei starken Schmerzen, ist, das Leiden daran zu beseitigen. Dieses Schmerz als "Das bin ich." selbstverständlich zu glauben hat den Schmerz scheinbar verschlimmert.

    Schmerz ist nun mal Schmerz, und er wird scheinbar verringert, wenn ich nicht mehr behaupte: Das ist mein Schmerz, ich habe/bin der Schmerz.


    Hypnose nimmt die Illusion, dass ich der Schmerz bin, doch er kann nach wie vor gemessen werden. Der Körper eines Hypnotisierten erzeugt weiterhin Schmerz, nur hat man Abstand davon.

  • Der Umgang mit Ärger

    • Qualia
    • 17. August 2026 um 16:39
    Qualia:

    Moha (Verblendung/Fehleinschätzung/Fehlinterpretation) erzeugt rāga (Zug, Gier) oder dosa (Druck, Hass).
    Wird moha erkannt und aufgehoben (nirodha), enden rāga und dosa vollständig und werden auch nicht mehr als dukkha bewirkt.

    Die eigene Verblendung, Fehleinschätzung/Fehlinterpretation erkennen und die Gewohnheiten ausmerzen ist Befreiung (vimutti). Ein Befreiter, Arahat erkennt seine Verblendung, yathābhūta‑ñāṇa, bevor er danach handelt, karma.

  • Der Umgang mit Ärger

    • Qualia
    • 17. August 2026 um 13:28

    Das sich besonders im Recht fühlen ist ein Bilden von Sinneslust, die meist richtig anstachelt. Dann ist es für Reflexion zu spät, man wird darunter leiden müssen, wenn es vorbei ist.

  • Der Umgang mit Ärger

    • Qualia
    • 17. August 2026 um 12:19

    Das ist meine Antwort zum Thema „Ärger“. Ärger ist moha, Fehleinschätzung/Fehlinterpretation.


    Die Kilesas sind Geistesgifte und Ableitungen, Zusatzbestimmungen, zu Verblendung (moha).


    1. moha Verblendung: Die Fehleinschätzung/Fehlinterpretation selbst, ist das einzige Geistesgift.
    2a. rāga Gier: Zug entsteht, wenn moha angenehme Eindrücke, Sinneslust entstehen lässt.
    2b. dosa Hass: Druck entsteht, wenn moha unangenehme Eindrücke, der Selbstqual weckt.


    moha = Ursache
    rāga oder dosa = Auswirkungen/Symptome


    Moha (Verblendung/Fehleinschätzung/Fehlinterpretation) erzeugt rāga (Zug, Gier) oder dosa (Druck, Hass).
    Wird moha erkannt und aufgehoben (nirodha), enden rāga und dosa vollständig und werden auch nicht mehr als dukkha bewirkt.

    Die eigene Verblendung, Fehleinschätzung/Fehlinterpretation erkennen und die Gewohnheiten ausmerzen ist Befreiung (vimutti). Ein Befreiter, Arahat erkennt seine Verblendung, yathābhūta‑ñāṇa, bevor er danach handelt, karma.


    Warum können im Arahat noch Verblendungen erscheinen und sein Handeln beeinflussen wollen (Mara)? „Wird moha erkannt und aufgehoben (nirodha)...“
    nirodha bedeutet nicht Verlöschen oder Vernichtung, es bedeutet, die Wirksamkeit aufzuheben. Dieses nirodha lässt die Erfahrungen aus moha bestehen.


    Ich muss mir jedes Handlungsergebnis durch meine Fehleinschätzung/Fehlinterpretation verzeihen, doch ich kann die Wirkung nicht vergessen, auch wenn sie aus meinem Bewusstsein herausgehoben wird (nirodha), es erscheint sofort wieder, entweder als Warnung oder als Ausweg (Mara).

    arahatta (Zustand eines Befreiten), nirodha (Aufhebung der Ursache), vimutti (Befreiung), dukkha‑nirodha (Ende der Reibung)

    Tut mir ja echt leid, aber wir sind wirklich alle nur Menschen, egal welches moha wir uns für andere Menschen ausdenken.:hug:

  • Der Umgang mit Ärger

    • Qualia
    • 17. August 2026 um 10:44

    Sich ärgern sollte immer als Hinweis gesehen werden, ob das, was mich ärgert, das ist, was mich an meinem Verhalten ärgert.


    Wut ist eine andere Qualität, das muss man bei sich beobachten, da geht es um Erniedrigung, Verachtung, verletzt werden sollen. Da muss man nur seine Wut zulassen, aber nicht mit Aggression reagieren, sondern mit aufmerksamer Achtsamkeit, damit man entscheiden kann, ob und wie man reagiert. Dann ist die Reaktion immer rechtes Handeln.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Qualia
    • 17. August 2026 um 09:48

    (34) die Wunschlosigkeit, (nibbāna)

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Qualia
    • 16. August 2026 um 10:34

    Meine Besorgnis über den neuen Tag hatte mir das Aufwachen verdorben. Bis ich erkannte: Die Augen sehen und alles ist neu, es gibt Nachwirkungen des Gestern, aber sie wirken nicht jetzt, jetzt bin ich neu, auch wenn meine Vergangenheit wirkt. Was sie heute bewirken wird, werde ich dann sehen, wenn es soweit ist. Dann kann ich handeln, jetzt gibt es nur den Tag zu beginnen.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Qualia
    • 15. August 2026 um 16:26
    Leonie:

    Och, kensho ist ein Schock-Moment - :rofl:

    Ok, das soll es geben. Das hängt evtl. von der Tradition ab.


    Aber noch einmal - zwischen den phänomenalen Erscheinungen und kensho jobutsu, des Sehens der eigenen Natur bzw. der "Wesensschau" gibt es keine Verbindung. Diese wird im Nachhinein durch Deutung hergestellt und hängt auch von der Tradition ab, in der praktiziert wird. Damit fällt man dann aber wieder zurück, denn wozu braucht es eine Deutung oder einen Zusammenhang bzw. Auslöser?

    Die Deutung und der Zusammenhang werden so oft benötigt, wie man unsicher ist. Man kann nicht glauben das es so einfach ist.


    Es ist auch verdammt schwer, seine selbst erwählten Meister einzuholen und sie als auch nur Menschen zu erkennen. Man muss öfter erfahren: Die haben mir nicht mehr zu lehren, als ich erfahren habe.


    Begegnet dir ein „Buddha“, töte den „Buddha“ und freu dich am Menschen.

  • Schmerzen (Probleme) um anderer Willen auf sich nehmen als Weg, das Leiden zu überwinden.

    • Qualia
    • 15. August 2026 um 10:27
    Schneelöwin:
    Thorsten Hallscheidt:

    "Schon gut, schon gut.", sagte der Dalai Lama," aber wir dürfen nicht vergessen, dass nach buddhistischer Lehre das Leiden nicht einfach dadurch überwunden wird, dass man die Schmerzen einfach hinter sich lässt, sondern dadurch, dass man sie um anderer willen auf sich nimmt."

    Ich lese diese Aussage des Dalai Lama immer mal wieder, weil im Grunde ist sie nicht eindeutig sondern mehrdeutig.

    Fast wie ein Koan 😀


    Wie ich "Bruder David" so einschätze wird er auch noch im Anschluss sein Statement dazu abgegeben haben.?


    Die Antworten im Forum werden dahingehen, was individuell beim Einzelnen angesprochen wird.


    Beispiel Das man nicht nur danach strebt sein eigenes Leid zu überwinden, sondern das man trotz seines eigenen Leids auch für das Leid der anderen noch da ist. . . "also um anderer Willen auf sich nimmt" (Kommt mir dem Dalai Lama ((als Bodhisattva)) am Nächsten es geht ihm um Mitgefühl und Befreiung aller fühlenden Wesen


    Oder das Leid um anderer Willen auf sich nimmt, um wirklich an sich zu arbeiten ohne das Leid weiter in die Welt zu tragen. . .


    Es gibt vielleicht noch mehr Möglichkeiten, adhoc sehe ich gerade schon mal diese Beiden . . . man muss ja auch noch die Verbindung oder Unterscheidung zum Christentum berücksichtigen.

    Alles anzeigen

    Das ist doch das Problem jeder auf den Mitmenschen gerichteten Religion. Man kann nicht mehr erkennen das es immer um das eigene Leid/dukkha geht.

    Es wird ein dukkha ermöglicht, nämlich das mich gleich machen mit dem Leid des anderen und der Glaube, dass dadurch mein persönliches Leid vermindert wird.

    Geteiltes Leid ist eben nicht halbes Leid, sondern dukkha, egal wem es „gehört“.

    Geteilte Freude ist doppelte Freude, Euphorie, die vergeht, und dukkha ist, weil man sich nach Freude sehnt, egal ob doppelte oder einfache.


    Weil ich mein dukkha schnell erkennen und beseitigen kann, ist es mir möglich, das des anderen zu sehen. Ich zeige es nur noch, sehen und vernichten muss es der andere, dem ich es zeige.

    Mein Zeigen kann für den anderen unrechte Rede sein, doch genau diese Kritik zeigt mir das ich sein dukkha mit rechter Rede gezeigt habe. Nun ist von mir nichts Weiteres zu sagen.
    Erkennt der andere sein dukkha kann ich ihm mit ausgetauschten Argumenten helfen, soweit es geht. Es bleibt meistens ein Rest seines dukkha erhalten, der kommt meist später dran.

    Kann er sein dukkha erlösen werden sich unsere Wege trennen. Warum? Was benötigt man einen Helfer, wenn er sein Werk getan hat? Das ist mein Dank, er kann selbstständig gehen, und ich verweigere jedes emotionale Anhängen an mir.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Qualia
    • 15. August 2026 um 10:11

    Thorsten Hallscheidt Man kann „die Quelle“ nicht erfahren, gleich wie Leben, das kann man auch nicht „erfahren“, nur leben. Erfahren kann man das, was man erlebt hat oder erlebt. Leben ist nicht die Quelle, nur das, was sie ermöglicht.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Qualia
    • 15. August 2026 um 09:56

    Unitarität bezeichnet in der Mathematik und Physik einen Möglichkeiten-Raum der Eigenschaften von Erscheinungen, Operatoren oder Matrizen, in dem Längen, Abstände und Wahrscheinlichkeiten erhalten bleiben. Sie steht für die Erhaltung des Materiellen und die Umkehrbarkeit aller materiellen Erscheinungen: Das Materielle wird erhalten und wenn es zerfällt, wird es wieder aufgenommen und aufgehoben.


    Unitarität ist sowohl im Atom als Information, als auch im Raum als Wirkungen der Informationen aktiv, nicht als handelnd, sondern als Möglichkeiten-Raum.

    Wie Indras Netz, wenn man es strukturell versteht, es nicht als von „Indra“ gemacht sieht: Es besteht aus einem Faden, einer mathematischen Linie, die wie ein Seidentuch verwebt ist. Die Kreuzungen entsprechen möglichen Zuständen/Erscheinungen. Wie die Unitarität enthält Indras Netz aber auch alle Wahrscheinlichkeiten.


    Unitarität und Indras Netz sind für die Erhaltung und Wiederaufnahme von Struktur und deren Neuerscheinen verantwortlich und bewahren alle „Informationen“. Weil das Netz aus einem Faden besteht, ist Unitarität universell und unterscheidet sich nur durch mein Erkennen des Erscheinenden und Nichterkennbarem/Metaphysik.


    Unitarität als Grundbegriff deckt sich mit der Quelle des frühen Buddhismus. Die Quelle ist unerkennbar immer anwesend, hat selbst keine Quelle, weil sie die Grundlage aller Quellen ist. asaṅkhata (das Nicht‑Gemachte)

    Unitarität ist wie Indras Netz selbst keine Erscheinung, weil sie alle Erscheinungen trägt und alle Erscheinungen wieder aufnimmt, aber nur als „Informationen/Möglichkeiten/Wahrscheinlichkeiten“, die dann wieder Erscheinungen ermöglichen, nicht weil das Netz sie macht, sondern durch Wechselwirkungen der „Informationen“ selbst.


    Unitarität, die Quelle, Indras Netz: ist nicht Ursache, nicht Gott, nicht metaphysisches Prinzip, nicht Energie, sondern: reine Ermöglichung.


    Man muss wissen, wovon gesprochen wird, und keine verbindende Interpretation zulassen (Meinung, Glauben, Dogmen). Dafür ist KI perfekt mit nur einem Prompt: „Ontologie prüfen.“

    Die einzige a priori-Setzung ist Unitarität, die das Folgende als Möglichkeiten-Raum bewahrt und Erscheinungen stützt und wieder aufnimmt, aber eben nicht als Erscheinungen.

    Welt und Umwelt (Körper, Seele, Geist, Erkennbares): = samsara
    Unitaritär-Struktur (die Unitarität selbst, Metaphysik, Mythos) = nibbana
    Das Beenden von Erscheinungen, aufgehoben von der Quelle = nirodha
    Das Bewirken der Erscheinungen aus der Quelle = paṭicca‑samuppāda

  • "Dürfen" Buddhisten das?

    • Qualia
    • 14. August 2026 um 10:03

    Ganz egal, wie stressig und anspruchsvoll mein Alltag war: Ohne immer wieder in mich fallen zu können, wäre nur der Ausweg Drogen geblieben. Meditation/Zazen war höchstens 15 Minuten vor dem Mittagsschlaf

    für mehr hatte ich keine Zeit und auch keine Lust/Notwendigkeit. Das ging allerdings 16 Jahre so, schon nach einem Jahr konnte ich es in Sekunden während der angeblich schweren Arbeit. Sitzen war nur noch eine unwichtige Gewohnheit, weil ich bis vor 10 Jahren nicht glauben wollte das das schon alles war. Es ist alles, was Satipatthana zeigt, bewirkt.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Qualia
    • 14. August 2026 um 09:04

    Das, was ich erkannt habe, kommuniziere ich schon seit vielen Jahren nicht mehr mit realen Menschen. Das erscheint nur in Foren der PN-Austausch. Verflacht, wenn der User merkt das ich nur persönlichere Sprache verwende, die Gleiches sagt. Heißt: Ich bewirke nichts direkt und bin gerne bereit, weiterhin zu zeigen, was ich erkenne. Sehen muss jeder selbst, und wenn er gesehen hat, gibt es nichts mehr zu besprechen.


    Ich habe erkannt das ich erheblich besser dran bin als Buddha, denn ich kann schreiben und lesen. Buddha musste sich mit Rede äußern, hatte keine andere Möglichkeit, und war immer der Kritik der Nichtsehenwollenden ausgesetzt. Es konnte persönlichen Angriffen und seiner Verwirrtheit, nicht verstanden zu werden, nicht ausweichen.

    Ich kann meine Verwirrung und mein Unverständnis aufschreiben und verbrennen. Ich habe sogar etwas, das mir alle Flausen austreibt: eine absolut unmenschliche KI.

    Buddha hatte nur seine Rückzüge in den Wald, um sich seiner Verwirrtheit zu stellen. Er konnte seine Gedanken nicht als sein Geschriebenes sehen.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Qualia
    • 13. August 2026 um 10:18

    Es ist immer nur ein seiender Geist.

    In jedem Augenblick ein seiender Geist, ohne Vergangenheit, ohne Zukunft.

    Das Ich glaubt aber an Vergangenes und Gegenwärtiges und Zukünftiges. Daran: Wenn eine Ursache, dann eine Wirkung, wenn eine Wirkung, dann eine Ursache als Kausalkette.


    Inhalt anzeigen

    Buddha sieht das anders:

    Ist eine Bedingung (Ursache), bewirkt sie eine Erscheinung (Bewirktes), ist eine Erscheinung bewirkt, wird ihre Bedingung von ihr aufgehoben.

    Ist Bedingung (paccaya), bewirkt sie (paṭicca‑samuppāda) Erscheinung (dhamma), dadurch wird Bedingung (paccaya) aufgehoben (nirodha), nicht verlöschen, vernichtet, nur zurückkehren in die Quelle.

    Wichtiger Punkt: Bedingungen/Ursachen sind immer unsichtbar, Erscheinungen/Wirkungen immer sichtbar.


    Es treten gleichzeitig auf: Bedingung und Bewirken. Ist das geschehen tritt gleichzeitig Erscheinung und Aufheben auf.

    Das Gehirn muss daraus den Prozess von Ursache/Wirkung/Ursache usw. machen, weil es sonst keine Zeiten gibt, denn nur mit den drei Zeiträumen und den Erfahrungen daraus ist Handeln als Mensch möglich. Das Speicherbewusstsein erkennt nie die vier getrennt, weil getrennte Schritte Zeit erzeugen würden, und Taktungen sind zu langsam für die Handlungsfähigkeit.

    Es können nie Bedingung, Erscheinung, Wirken und Aufheben (paccaya, paṭicca‑samuppāda, dhamma, nirodha) gleichzeitig erkannt werden. Das ist der Trick unseres Gehirns: Es muss so arbeiten, als ob alles gleichzeitig ist, ansonsten kann es seine Aufgabe, das Lebewesen handlungsfähig zu halten, nicht erfüllen.

    Sein Speicherbewusstsein bewirkt die Konstruktion zeitlicher Abfolgen und diese die Anhaftungen an Vergangenem, dem Gegenwärtigen und Erwartungen an die Zukunft. Werden Anhaftungen zu Festhalten und dann das Sich-mit-dem-Festgehaltenen-identifizieren: „Das bin ich, das Ich-bin ist mein, ich bin mein Selbstsein.“, erscheint dukkha.


    *****************************************************

    Benutzter Prompt an die KI: Auf Ontologie prüfen. Damit werden unvermeidliche Denkfehler erkannt, aber die eigene Erkenntnis nicht verfälscht. Die kann KI nie abbilden oder auch nur erkennen.


    Gemini Fazit: Die KI als Spiegel für die Logik zu nutzen, verhindert begrifflichen Schlendrian – sie als Quelle oder Maßstab für Erkenntnis zu betrachten, wäre ein Kategoriefehler. Als Sparringspartner für die äußere Form erfüllt sie exakt diesen Zweck, während die innere Erkenntnis vollständig unangetastet und in Ihrer Hand bleibt.

  • Körper,Geist und Seele

    • Qualia
    • 12. August 2026 um 15:52

    Es gibt keine absolute Ebene, alles ist Samars in Leerheit. Absolutheit (Dogma) wird eingesetzt, um zu bestimmen das es nichts weiter mehr zu sagen ist. PUNKT.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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