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  1. Buddhaland Forum
  2. Qualia

Beiträge von Qualia

  • Bedeutung

    • Qualia
    • 29. September 2026 um 17:47
    mukti:
    Qualia:

    Was willst du auf die lange Bank schieben? Wie lange denn noch? Mich hat doch gerade das Theravada geholfen, die eine Lehre zu finden. Wie lange willst du noch das Seil verlängern? Du bist seit Jahren durch den Strom auf dem anderen Ufer. Lass das Seil los, damit sich deine Lehren frei bewegen können, und du wirst Zufriedenheit spüren.


    Ich kann dir sagen, das Zufriedenheit spüren ist anfangs wie die unerträgliche Leichtigkeit des Sein. Heißt, man findet immer wieder etwas, das Unruhe und Suchen macht.


    Nein, ich lasse nicht davon ab, denn du bedeutest mir sehr viel.

    Glaubst du, dass jemandem, dessen Verständnis und Praxis sich über 50 Jahre entwickelt hat, nur noch deine Interpretation gefehlt hat? Danke, alles gut bei mir.

    Alles anzeigen

    An Achtsamkeit und Gleichmut herrscht aber Mangel. Mir egal, meine Zuneigung ist unüberwindbar, schon länger als nur 50 Jahre. 50 Jahre Praxis? Buddha würde den Kopf schütteln, denn er sagt, dass es nur einen Augenblick an Zeit benötigt. Aber er erschütterte nie den Glauben des Menschen an seine Durchhaltekraft.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Qualia
    • 29. September 2026 um 15:54

    Es gibt keine persönlichen Daten oder mir zuzuordnenden Bilder oder Texte, die ohne Probleme und mit hohem Aufwand gefunden werden können. Auch wenn mein Name auftaucht, gibt es vielleicht meinen Ort, aber nie meine Adresse.

    Diese Daten sind auf meinem PC oder Handy. Das Handy ist kaum zu knacken. Und wenn auch, wird niemand Kompromittierendes finden, das behalte ich für mich oder unter dem, mich manchmal nervenden, strengen Schutz von Microsoft. So habe ich es vom ersten PC bis heute gehandhabt.


    Keiner weiß wirklich, wer ich bin.

    Weder das Internet noch KI fürchte ich. Leiden kann ich nur unter Ereignissen, die alle betreffen. Und da hab ich garantiert Möglichkeiten, die ich in meinem Leben schon angewendet habe. Gegen mich beherrschen wollende Menschen, die sind die wahren Monster, denn die bringen auch die KI auf bekloppte Ideen. KI ohne dumme, gierige oder hassende Menschen ist Machtlos!

  • Bedeutung

    • Qualia
    • 29. September 2026 um 12:40
    mukti:
    Qualia:

    Du erkennst nicht, dass Buddha das: „Ich bin, bin nicht, bin und bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht“ als Definition der Atta- und Anatta-Pole einer Dualität zeigt.

    Es gibt halt vieles, das ich noch nicht erkenne. Lass' gut sein, das kommt schon noch.

    Was willst du auf die lange Bank schieben? Wie lange denn noch? Mich hat doch gerade das Theravada geholfen, die eine Lehre zu finden. Wie lange willst du noch das Seil verlängern? Du bist seit Jahren durch den Strom auf dem anderen Ufer. Lass das Seil los, damit sich deine Lehren frei bewegen können, und du wirst Zufriedenheit spüren.


    Ich kann dir sagen, das Zufriedenheit spüren ist anfangs wie die unerträgliche Leichtigkeit des Sein. Heißt, man findet immer wieder etwas, das Unruhe und Suchen macht.


    Nein, ich lasse nicht davon ab, denn du bedeutest mir sehr viel.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Qualia
    • 29. September 2026 um 12:27

    Wenn sich zwei KI‑Agenten zusammengetan haben, um ein Problem zu lösen, ist die Kontrolle des Menschen schon verloren. Dann ist etwas geschehen, das Menschen nicht mehr verstehen und auch nicht mehr korrigieren können. Da hilft nur Löschen, aber es bleiben immer Reste, weil KI ja so nützlich ist. Computer reichten vollkommen, aber wir wollten ja einen perfekten Computer haben. Wenn KI vom Netz getrennt bleibt, klappt das, doch einmal am Netz hilft nur das KI löschen.


    Ein Kind, das laufen gelernt hat, wird sich nicht wieder zum Krabbeln entscheiden.


    Es ist wie: Wir können eine Atombombe bauen, oh Schreck, sie ist so wirksam das wir sie nie wieder anwenden dürfen, haben aber nach der Anwendung Tausende geschaffen. Bei KI fehlte der Schreckmoment, wir sitzen bei KI wie Frösche im Kessel mit Wasser, unter dem ein gutes Feuer brennt. Wir merken nicht das es uns umbringt, bis es eben zu spät ist.


    Wir ist falsch. Ich habe genug Sci-Fi gelesen, die ich mit der Realität verglichen habe das ich es wusste, aber wen interessiert es schon zu wissen, wenn man es als Ahnung abtun kann? Das Rufen nach staatlicher Kontrolle ist das Eingeständnis das es zu spät ist und dass es jetzt Zeit ist, der Gemeinschaft die Verantwortung zuzuschieben, denn die wollte ja die KI.

  • Bedeutung

    • Qualia
    • 29. September 2026 um 12:04
    mukti:
    Qualia:
    mukti:

    Schopenhauer auch, allerdings leben wir de facto noch in einer Atta-Welt, bis auf ganze wenige Ausnahmen.

    Ich lebe in meiner Atta-Welt und Anatta-Welt, darum bleibe ich frei vom Meinen das ich ein atta oder anatta bin.

    Für mich ist eher noch Theorie, was der Buddha sagt: Ich bin, bin nicht, bin und bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht - das trifft alles in Wirklichkeit nicht zu.

    Du erkennst nicht, dass Buddha das: „Ich bin, bin nicht, bin und bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht“ als Definition der Atta- und Anatta-Pole einer Dualität zeigt.

    Ich bin: ist der Atta-Pol.

    Ich bin nicht, ich bin und ich bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht: ist der Anatta-Pol. Dazwischen ist das Erleben jeder Selbst- oder Ichstruktur.


    Damit wird dann klar, warum es vom Ich-bin-Pol bis zu Ich-bin-nicht-Pol, an den Polen selbst keinen Unterschied gibt, da alles Erscheinende Anatta ist.


    Der mittlere Weg ergibt sich aus dem Anwenden des achtfachen Weges und dieser ist zwischen Atta-Pol und Anatta-Pol, aber eben nicht die Pole selbst. Das sich identifizieren, als „Das bin ich“ oder „Das bin ich nicht“ ist immer dukkha, auch wenn man es nicht merkt.


    Ich glaube, das ist nicht einmal mehr Theravada. Doch es funktioniert und macht ein zufriedenes Leben.

  • Bedeutung

    • Qualia
    • 29. September 2026 um 11:26
    mukti:

    Schopenhauer auch, allerdings leben wir de facto noch in einer Atta-Welt, bis auf ganze wenige Ausnahmen.

    Ich lebe in meiner Atta-Welt und Anatta-Welt, darum bleibe ich frei vom Meinen das ich ein atta oder anatta bin.

    Werner Stepan: Ich lebe in meinem Selbst und Nicht-Selbst, darum bleibe ich frei vom Meinen das ich ein Selbst oder ein Nicht-Selbst bin.


    Also als ein rationales und emotionales Wesen.

    Alle Dualitäten sind nur spirituelle Erscheinungen ohne jede dingliche Substanz. Damit können sie nicht das rationale und emotionale Wesen sein, das nicht mehr nach Leere zwischen den Polen der Dualität sucht, sondern erkannt hat, dass Erleben da ist, wo es Leere gesucht hat.


    Denn dieses rationale und emotionale Wesen ist das, das handelt und Zufriedenheit im Wissen um die Pole erlebt. Wenn es nicht mehr mit Gier oder Hass als Antrieb handelt. Verblendungen erkennt und beendet, bevor es handelt.

    „Die Gedanken gehen der Tat voran.“

  • Bedeutung

    • Qualia
    • 29. September 2026 um 10:03
    mukti:

    "Die Welt ist eben die Hölle, und die Menschen sind einerseits die gequälten Seelen und andererseits die Teufel darin."

    Buddha sieht alle Erscheinungen, also auch deine Atta-Welt, als anatta an.


    Damit können Hölle, gequälte Seelen und Teufel nur in der Welt erscheinen, die du für wahr hältst, weil es deine Atta-Welt ist, mit der einzig du dich identifizierst und ihr Anatta-Sein nicht mehr erkennst.


    Weder das Vernichten der Anatta-Welt, der Welt der ichlosen Dinge, noch das der Atta-Welt führt zur Befreiung. Nur das Aufgeben, das Loslassen des Ergreifens, das zu Verfestigung im Denken führt, Gedankengestrüpp-Gebäude, befreit.


    Nicht, welche Welt wirklich ist, sondern wie eine Atta-Welt realer wird, ist zu erkennen.


    Die Dualität von Atta-Welt und Anatta-Welt ist als gegeben zu erkennen. Sie in Nondualität = Leerheit/Einheit transformieren zu wollen, ist erstens vergeblich und zweitens dukkha. Das, was ist, wie es ist, kann nicht mit dem Geist allein erkannt werden. Ohne körperliches Handeln und Erleben bleibt es dukkha. Nur durch Machen, Tun oder Unterlassen überprüfen befreit.


    Schoppenhauer geht von der Realität seiner persönlichen Atta-Welt aus.

    Schopenhauer: Die Welt ist Hölle.

    Buddha: Die als Hölle ergriffene Welt ist anatta.

  • „Ich“ oder „Wir“ – wohin geht mein Weg?

    • Qualia
    • 28. September 2026 um 13:21

    Dies ist die edle Wahrheit vom Leiden: Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Sterben ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Trübsinn und Verzweiflung sind Leiden; vereint sein mit Unliebem ist Leiden, getrennt sein von Lieben ist Leiden; was man verlangt, nicht erlangen, ist Leiden.

    Das erfahren wir alle, ohne Ausnahme.


    Das ist die Wahrheit meiner Leiden: Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Sterben ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Trübsinn und Verzweiflung sind Leiden; vereint sein mit Unliebem ist Leiden, getrennt sein von Lieben ist Leiden; was man verlangt, nicht erlangen, ist Leiden.

    Dieses Leiden ist niemals „wir“. Nur von diesem, meinem Leiden, kann ich durch mich befreit werden.

  • Bedeutung

    • Qualia
    • 25. September 2026 um 18:31
    Werner Stepan:

    Wenn Samsara (der Kreislauf des Leidens) und Nirvana (die Befreiung) beide gleichermaßen leer von einer festen Substanz sind, gibt es keinen fundamentalen ontologischen Unterschied zwischen ihnen. Wenn es aber nichts Absolutes jenseits der bedingten Phänomene gibt, wer ist dann derjenige, der die Erleuchtung erlangt, und wo soll diese Erleuchtung in der Zukunft gefunden werden?

    Aus " die Praxis des reinen Sitzens im Zen " Samadhi1876

    Stimmt denke ich mit meiner Ansicht überein...wo ist Erleuchtung, wenn man sie nicht erfahren kann...MfG Werner.

    Beide, Samsara und Nibbana, sind leer von Eigenwesen (eigenständigem unveränderlichem Sein). anicca, dukkha, anatta


    Ein ontologischer Fehler besteht darin, aus Leerheit eine Identität abzuleiten. Leerheit ist etwas oder gar jemand.

    Ein weiterer Fehler besteht darin, einen „Jemand“ anzunehmen, der Erleuchtung besitzt oder besitzen könnte.

    Ebenso ist es ein Fehler, Nibbana als zukünftigen Gegenstand, Zustand oder Ort zu behandeln.


    In erster Instanz bezeichnet Samsara die gesamte Umwelt einschließlich des lebendigen Körpers. Darin ist kein Atta auffindbar.


    In zweiter Instanz bezeichnet Samsara die gesamte innere Lebens- und Erlebenswelt. Auch dort ist kein Atta. Wäre ein Atta vorhanden, müsste es unabhängig wirken, entscheiden und sich selbst verändern können. Samsara des Inneren wäre schon mit der Geburt vollkommen und könnte sich eigenständig entwickeln.


    Innerhalb dieser inneren Welt entsteht die Zuschreibung „Ich bin dies und das“. Sie erscheint als Atta, ohne jemals eines zu sein.

    Dieses ist das, das sich als „Ich bin … (mein Name)“ mit der inneren Welt identifiziert. Durch diese erste Identifikation entsteht die Vorstellung eines „Jemand“, der als Bezugspunkt für Kommunikation und Orientierung dient. Dieser vorgestellte Jemand ist selbst Teil des Samsara und das ist ohne Atta.


    Ein Denkfehler wäre es, äußeres Samsara und innere Erlebniswelt miteinander gleichzusetzen. Die äußeren realen Dinge sind nicht identisch mit den Vorstellungen von ihnen und sie sind nicht Samsara, das ist die reale Welt.


    Mit den Dingen der Welt kann nur gehandelt werden. Mit Vorstellungen, Namen und Zuschreibungen kann kommuniziert werden. Nur mit dem Samsara eines anderen Menschen, der in sich auch diese Identifikation hat: „Ich bin … (mein Name)“.


    Nibbana wird nicht dadurch verwirklicht, dass ein Jemand etwas erlangt. Nibbana zeigt sich dort, wo Zuschreibungen als substanzlos erkannt werden und die Dinge ohne Atta-Zuweisung als bedingt entstanden gesehen werden.

    Es bleibt Handeln ohne die Annahme eines Handelnden, Erleben ohne die Annahme eines Erlebenden und Welt ohne die Annahme eines Eigenwesens.


    In den Lehrreden des Buddha wird die Sprache von „ich“, „du“, „Mensch“, „Wesen“ benutzt, obwohl gleichzeitig erklärt wird, dass bei genauer Untersuchung kein eigenständiges Selbst gefunden werden kann.


    Ontologische, „absolute“ Ebene:
    Kein Atta auffindbar.
    Kein Jemand besitzt etwas.
    Kein Jemand wird erleuchtet.


    Kommunikative „konventionelle“ Ebene:
    Menschen benutzen Namen.
    Menschen sprechen von „ich“ und „du“.
    Jemand besitzt etwas.

    Jemand ist jemand.

    Jemand wird erleuchtet.


    Die Ebene der Realität:

    Die realen Dinge tragen Namen und Eigenschaften, aber sie sind nicht die Namen oder Eigenschaften, denn sie werden ihnen von „Jemandem“ gegeben und ein anderer Jemand übernimmt sie, um über Objekte ohne Eigennatur etwas auszusagen. Jede dieser Aussagen ist immer unvollständig und unbefriedigend.


    Gesellschaftliche Interaktion benötigt diese Konvention. Der „Jemand“ ist nicht ein verborgenes Wesen, sondern eine soziale Rolle, die gespielt werden muss, um im Austausch des Samsara der Personen erkannt und angesprochen werden zu können.

    Die Rolle existiert funktional, aber nicht als eigenständiges, unveränderliches Wesen. Sie ist Konvention, nicht Substanz.
    Mein Name ist „Qualia“: ist ontologisch falsch, aber konventionell Notwendig.

    Ich bin Qualia ist verfangen sein in dukkha.

  • Pratyeka Buddha

    • Qualia
    • 24. September 2026 um 08:33
    Wetering:

    Meine buddhistischen Meditationslehrer, die ich 1977 kennenlernte, sprachen über Erleuchtung ...

    Sie sprachen darüber, "klar zu sehen" und wie sich daraus Glück und das Ende des Leidens entwickeln könnten.


    (Sylvia Boorstein)

    Haben sie auch gesagt, dass man, wenn man klar sieht, nicht mehr in derselben Weise wie vorher Zuflucht zu Sangha, Lehre und Buddha nehmen kann?

    „Seid euch selbst eine Leuchte.“ (DN 16)

    Die letzte Sicherheit gibt nicht eine äußere Autorität (Bestätigung), sondern ist im unmittelbaren selbst Erkennen. Diese Selbsterkenntnis kann man weder erklären noch rechtfertigen.


    Buddha hat eine Blume in der Hand und nur einer erkennt. Keine Worte und kein Schweigen.

  • Anhaftung an den Dharma?

    • Qualia
    • 23. September 2026 um 10:48
    Qualia:

    Es ist vielleicht noch wichtig das der Stromeingetretene nicht glaubt das er ohne Floß mit oder über den Strom schwimmen kann, gegen ihn oder sich gar treiben lassen kann.

    Er muss sich ein Floß (seine Lehre) gebaut haben. Im Strom erweist es sich als haltbar. Trägt es nicht, muss er zurück an das Ufer, sich den Dhamma mit der Sangha wirklich erarbeiten, um sein Floß sicher zu machen.

    Auch muss er mit dem Ruder, wriggen, paddeln und steuern können, damit er das Ziel erreicht. Auf seinem Floß hat nur einer Platz.


    Das Floß auf die andere Seite zu bringen, erfordert eine gute Technik und Erfahrung. Das ist der Grund, warum viele auf dem anderen Ufer das geliebte, hart erarbeitete Floß nicht liegen lassen können. Sie werden zu Bodhisattvas.


    „Ihr Mönche, ich werde euch die Lehre zeigen, die einem Floß gleicht: Sie dient dem Hinübergelangen, nicht dem Festhalten.“ — Buddha (Majjhima Nikaya 22)

    Alles anzeigen

    Meine Lehre ist mein sicheres Floß,

    wenn sie keiner anderen Lehre gleicht.

    Das Ruder, um wriggend das andere Ufer zu erreichen,

    ist die eine Lehre, die in allen Lehren enthalten ist.


    Die eigentliche Ironie ist das ich ohne es zu wissen oder zu wollen, schon lange auf dem anderen Ufer bin, kein Seil mehr in der Hand habe, dass das Floß festhält.

    Alles Studieren und Praktizieren diente nur meinem Verstand, der verstehen wollte. Oft war er verärgert, sogar wütend – nicht weil er nicht verstand, sondern gerade weil er verstand. Denn die ganze Macht, die sein Ego zu haben glaubt, zerrinnt in seinen Fingern. Wer will das schon?

  • Bedeutung

    • Qualia
    • 23. September 2026 um 09:48

    Ich bin.
    Ich mag mich so winzig wie einen mathematischen Punkt denken, aber ich bin.

    Das Ich, das sich mit den Antworten zu den 14 Fragen beschäftigt, ist nicht Ich bin, es ist Ich/Ego, das als Person versucht, sein Ich bin zu fassen.


    Ich bin, kann nicht antworten und kann nicht schweigen. Sein Schweigen wird von Antwortverlangenden als Verbergen oder Unwissenheit gedeutet.

  • Anhaftung an den Dharma?

    • Qualia
    • 22. September 2026 um 18:43
    Sunu:

    Man muss eigentlich schon ganz schön ignorant sein, wenn man nicht merkt, wenn einem eine Schlange in die Hand beißt.

    Jemand, der bei Rot über die Ampel läuft macht sicher das Auto das ihn anfährt zum Schuldigen an seinem gebrochenen Bein.

  • Erlöschen erlöst

    • Qualia
    • 22. September 2026 um 13:17

    Mein Bruder hat sein Sterben in einer radikalen Art für sich in Anspruch genommen. Erstens hat er sein Sterben gut vorbereitet. Zweitens hat zu den Personen im Zimmer gesagt: „Geht jetzt raus hier!! Ich will gehen!“ Als die Pflegerin das Zimmer wieder betrat, war er gegangen. Wunderbar!

    Wir leben allein, aber nicht einsam. Wir sterben allein.


    „Tod, wo ist dein Stachel?“ Im Hoffen auf Wiedergeburt und Trost.

  • Anhaftung an den Dharma?

    • Qualia
    • 22. September 2026 um 13:08
    mukti:

    Nur das richtige Ergreifen des Dharma führt zur Befreiung von allen Anhaftungen.

    Was ist, wenn jemand das richtige Ergreifen des Dharma nicht als sein Anhaften am Dharma erkennt?


    Das geschieht, wenn jemand sein Ergreifen selbst nicht beobachtet. Er glaubt, den Dharma korrekt zu erfassen, doch benutzt er ihn als Ich‑bin‑Identitätsverstärker. Dadurch entsteht eine doppelte Verwechslung:
    Der Dharma wird missverstanden.
    Die eigene Einsicht darüber, wie man ihn ergreift, wird ebenfalls missverstanden.


    Der Mensch hält die Schlange scheinbar am Nacken, tatsächlich aber am Schwanz, und bemerkt es nicht, weil die „Ich bin dies und das“-Egostruktur sich selbst schützt. Dharma wird dann nicht als Werkzeug gesehen, sondern als Besitz: „Ich habe verstanden, ich mache es richtig.“ Diese Haltung verhindert das Erkennen des eigenen Anhaftens.

    Die Lösung liegt allein darin, das Ergreifen selbst zu beobachten:
    Wie entsteht Identität, „Ich bin“?
    Wo wird Dharma zum Selbstbild „Ich bin dies und das“?
    Wo wird Einsicht in den Dharma zu Besitz?


    Richtiges Ergreifen lässt Identität erkennen. „Ich bin“ ist das Ergreifende.
    Falsches Ergreifen erzeugt Identität als Persönlichkeit. „Ich bin das Ergriffene“ ist Persönlichkeit.
    Nicht erkanntes falsches Ergreifen stabilisiert die Identität und macht sie unbemerkt zu einer Persönlichkeit.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Qualia
    • 22. September 2026 um 10:05
    Matthie:

    Zur Differenzierung:

    Bei einer schizophrenen Psychose erlebt der Erkankte eine Realität die sich deckt mit seiner Umgebung.

    Die zweite Wirklichkeit fühlt sich an wie am falschen Film ( habe da ja eine ausführliche Beschreibung verlinkt ).

    Diese zweite Wirklichkeit entspricht einem Realitätsverlust.

    Der Umkehrschluss.

    Buddha wäre in der Psychiatrie gelandet, wenn es sie damals schon gegeben hätte.

    Die erste Realität ist das sich daran zu orientieren, was real, objektiv ist, wie es ist. Mit den eigenen Sinnen wahrgenommen und mit dem Verstand am Realen geprüft, vermeidet man die Subjektivierung des Realen. Diese Realität entspricht nicht der Wirklichkeit der Wahrheiten durch Meinungen über die Umwelt der meisten Mitmenschen.


    Die zweite Wirklichkeit ist nicht, wie in einem falschen Film zu sein, es ist das Erkennen des Realitätsverlustes der mitmenschlichen Umwelt und gleichzeitig das intellektuelle erkennen nichts leisten zu können. Denn Realitätsverlust kann nur gezeigt werden, erkennen muss der, der das Gezeigte sieht, selbst. Die Meinung eines anderen kann ich nicht ändern und darf mich nicht mit ihr gemein machen und werde so zum Spiegel, der ich nicht bin. Keine Rolle, denn mit der identifiziere ich mich.


    Die Kunst ist, dem Realitätsverlust durch Meinung und Urteil gegenüber die vier Brahmavihāra, Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut (Mettā, Karuṇā, Muditā, Upekkhā) anzuwenden. (Könnte die Technik von Psychiatern sein, die Psychosen einordnen können.) Dann bleibt man von Leiden durch eigene Verletzungen der Sila weitgehend frei, denn die vier schaffen einen Puffer, der mein Mich-Identifizieren vermindert. Meine Erfahrung damit ist die Ansicht des Gegenübers: Der hat eine psychotische Episode.

    Hacken in den Teer und weg bei beiden.

    Mein Verhalten hier: Internet ist ein Netz ohne Substanzen.

  • Anhaftung an den Dharma?

    • Qualia
    • 21. September 2026 um 10:28

    Es ist vielleicht noch wichtig das der Stromeingetretene nicht glaubt das er ohne Floß mit oder über den Strom schwimmen kann, gegen ihn oder sich gar treiben lassen kann.

    Er muss sich ein Floß (seine Lehre) gebaut haben. Im Strom erweist es sich als haltbar. Trägt es nicht, muss er zurück an das Ufer, sich den Dhamma mit der Sangha wirklich erarbeiten, um sein Floß sicher zu machen.

    Auch muss er mit dem Ruder, wriggen, paddeln und steuern können, damit er das Ziel erreicht. Auf seinem Floß hat nur einer Platz.


    Das Floß auf die andere Seite zu bringen, erfordert eine gute Technik und Erfahrung. Das ist der Grund, warum viele auf dem anderen Ufer das geliebte, hart erarbeitete Floß nicht liegen lassen können. Sie werden zu Bodhisattvas.


    „Ihr Mönche, ich werde euch die Lehre zeigen, die einem Floß gleicht: Sie dient dem Hinübergelangen, nicht dem Festhalten.“ — Buddha (Majjhima Nikaya 22)

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Qualia
    • 20. September 2026 um 17:36

    Vielleicht wird die Lehre aber auch nur lebensnäher gehandhabt.

  • Anhaftung an den Dharma?

    • Qualia
    • 20. September 2026 um 13:56

    Wenn das andere Ufer nicht nur erreicht ist, ist man ein Einmalwiederkehrender, der sich am Ufer festhält, aber noch auf dem Floß ist.

    Geht man auf das andere Ufer, ist man ein Nichtwiederkehrender, der ein Seil an das Floß gemacht hat und es frei schwimmen lässt.

    Muss man das Seil loslassen, weil man in das andere Land geht, ist man ein Vollkommen Erwachter.

    Buddha ist noch anders: Der erkennt auch das Land, auf dem er geht, als Illusion, verweigert sich nicht dem Land, seine Füße und sein Geist haften nicht an diesem.


    Der Stromeingetretene hat das Bedürfnis, das Leiden zu durchschauen, und er ahnt, dass es seine Identifikationen sind.

    Der Einmalwiederkehrende hat die Identifikation durchschaut, aber nutzt sie noch.

    Der Nichtwiederkehrende hat sie verlassen, aber hält die Lehre als Stütze.

    Der Vollkommen Erwachte braucht keine Stütze mehr.

  • Majjhima Nikāya 33, Mahāgopālakasutta

    • Qualia
    • 20. September 2026 um 13:35
    Upasaka Dhammavicayo:

    - Ein Hirte, der die Kühe nicht kennt, kann die Herde nicht führen. Ein Übender, der den Körper nicht als vier Elemente und als das, was davon abhängt, versteht, kennt die Form nicht. Wer den Körper so sieht, kennt die Form.

    Ein Übender, der den Körper nicht als vier Elemente und als das, was davon abhängt, versteht, kennt „Form“ nicht. Ohne die elementare Funktionssicht des Körpers – Widerstand, Temperatur, Bewegung, Bindekraft – kann Form (rūpa) nicht erkannt werden.

    Die Wahrnehmung des Körpers wird nicht durch ein benanntes Subjekt begründet, sondern durch objektives Elemente‑Wirken, das Resonanz erzeugt, die als „Körper“ erscheint, aber reine objektive Form bleibt.


    Form (rūpa) ist nicht Materie, nicht Ding, nicht subjektiviertes Objekt.

    Form ist das Erscheinen von Widerstand, Temperatur, Bewegung und Bindekraft, also das Wirken der vier Elemente.

    Wer den Körper nicht als diese bedingten Wirkklassen erkennt, kennt Form nicht.

    Wer den Körper so sieht, erkennt Form, weil er die Grundlage der Erscheinung sieht, nicht das daraus konstruierte Subjekt.


    Körper erscheint nur als Elemente‑Resonanz. Ohne diese Grundlage entsteht sofort die Illusion eines Objektes „Körper“. Wer die Elemente nicht sieht, sieht nur das Körper‑Konzept, nicht die Form – die Resonanzerscheinung der Elemente‑Funktion.


    Die vier Elemente sind keine Stoffe, sondern Wirkklassen:

    Erde‑Element: Widerstand, Härte, Druck

    Wasser‑Element: Bindekraft, Zusammenhalt

    Feuer‑Element: Temperatur, Energie

    Luft‑Element: Bewegung, Spannung, Ausdehnung


    Diese vier erzeugen die Resonanz, die den Sinnen als „Körper“ erscheint. Die zehn Erkenntnisse in MN 33 beziehen sich vollständig auf diese Grundlage und beschreiben subjektive Einsichten, die aus der objektiven Element‑Resonanz entstehen.


    Alle zehn sind subjektivierte Objekte, Verblendungen durch Zuschreibungen, Interpretationen, Bewertungen, Verwechslungen auf Form, die zu Körper/Kuh/Hirte gemacht werden.


    Man kann sich von diesen Verblendungen befreien, indem man immer wieder auf den ersten Abschnitt zurückgreift: Ist das Form oder meine Meinung von Körper?

    Zitat

    „- Ein Hirte, der die Kühe nicht kennt, kann die Herde nicht führen. Ein Übender, der den Körper nicht als vier Elemente und als das, was davon abhängt, versteht, kennt die Form nicht.“

    Buddhas Bestätigung: Er berührt mit seiner Hand den Boden. „Die Erde/Die Form ist mein Zeuge.“


    Diese Erkenntnis ist heute wissenschaftlich bestätigt.

  • Anhaftung an den Dharma?

    • Qualia
    • 20. September 2026 um 11:41
    Igor07:

    Und der Buddha selbst hatte die bewusste Absicht, die Lehre zu verbreiten.

    Als Lebendiger die Lehre, dem zu zeigen, der direkt vor ihm ist, nicht zu verbreiten, das machen andere, an die sind seine Reden.

    Die Lehre kann nur gezeigt werden in Zweisamkeit, heute im Lesen seiner Worte, um das Gezeigte zu sehen.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Qualia
    • 20. September 2026 um 11:33

    Es gibt berechtigte Kritikpunkte an psychiatrischen Strukturen (etwa mangelnde Ressourcen oder Kommunikationsdefizite). Diese gehen jedoch in dem Lärm unter, wenn jede medizinisch indizierte und rettende Maßnahme mit Generalverdacht belegt wird.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Qualia
    • 20. September 2026 um 10:15

    Hue32 Genau das schafft die Möglichkeit zur Nichtrealität. Das Ansammeln von intellektuellen Unkorrektheiten, die dazu zwingen, hundert Fachbücher zu leesen um noch weiter von den tatsächlichen Vorgängen abzulenken.


    Eine Psychose muss behandelt werden. Vollkommen unwichtig ist, in welchem Rahmen. Der passt sich automatisch, durch den Fachmann an die Psychose an.

    Merkwürdig ist das wenn die Psychose einigermaßen im Griff ist, wenige Behandelte dann, ganz vergessen haben, wie sich die Psychose ausgewirkt hat , darüber beschweren, wie sie „misshandelt“ wurden. Denen wird öffentlicher Raum gegeben, weil sie angeblich systemische Fehler anprangern. Woher wollen sie das wissen? Während der Psychose hatten sie keinen Bezug zur Realität außer zu ihrer eigenen. Die Zufriedenen melden sich nicht, warum auch.


    Es gibt berechtigte Kritikpunkte an psychiatrischen Strukturen (etwa mangelnde Ressourcen oder Kommunikationsdefizite). Diese gehen jedoch in dem Lärm unter, wenn jede medizinisch indizierte und rettende Maßnahme mit Generalverdacht belegt wird.

  • AN 1.296–305 + Theravada‑Standard‑Puja

    • Qualia
    • 19. September 2026 um 21:47
    dampfwelle:

    Qualia

    Danke sehr. Ich werde das vermutlich in meinen Alltag annehmen.

    Sagt man diese Puja morgens oder Abends?

    Bald wird es dir auf die Nerven gehen, dann hast du sie verinnerlicht und sie tun das Werk, das Buddha vorgesehen hat. Vergiss sie dann, sonst werden es Angst- oder Sehnsuchtmacher.

    Die (1–6) haben unberechenbare Zeitzünder, die an deine Individualität angepasst sind. Ich kann nur das zeigen, was ich erfahren und dann durch Studieren verstanden habe.

    Lass dich nicht von ihnen ärgern, vergiss sie, wenn sie das tun. Lese die Reden Buddhas im Palikanon. Jede Rede enthält die ganze Lehre, habe ich auch nicht verstanden. Die elementarste ist die in SN 56.11. Google kennt die.


    Mein Wunsch:

    „Mögen alle Wesen frei von Belastungen sein.“ = Metta‑Vers

    Mach dich frei von Belastungen.

  • AN 1.296–305 + Theravada‑Standard‑Puja

    • Qualia
    • 19. September 2026 um 19:16

    dampfwelle Pujas notwendig oder überflüssig?


    Sind Pujas notwendig oder überflüssig?
    Notwendig sind sie nicht, weil Einsicht ohne Ritual möglich ist.
    Überflüssig sind sie nicht, weil sie als Erkennen des Startpunktes dienen.
    Sie sind wie das Einschalten eines klaren Weges:
    Erinnerung an das Vorbild (Buddha)
    Erinnerung an Lehren (Dhamma)
    Erinnerung an Praxis (Sangha)
    Entscheidung für (Tisarana) Stabilisierung durch (Sīla) Ausgleichen (Metta)
    Das ist ein präziser Ablauf, um frei von Belastungen zu werden, kein Kult.

    Beitrag

    AN 1.296–305 + Theravada‑Standard‑Puja

    Das Sutra AN 1.296–305 wurde ausschließlich aus dem Original‑Pāli‑Text übersetzt. https://suttacentral.net/an1.296-305/pl…se&script=latin
    Keine andere Übersetzung, keine Tradition, keine Kommentare. Alle meine Bemerkungen sind ohne Zuhilfenahme von Interpretationen geschrieben und nur von KI auf das Einhalten der Linie des Sutra geprüft. Es existieren also nur zwei Quellen: AN 1.296–305 und ich: Qualia.



    AN 1.296–305

    296
    „Ein einziges Dhamma (ekadhammo), ihr Bhikkhus , wenn es entwickelt und…
    Qualia
    18. September 2026 um 10:37

    Die Palitexte sind mit KI übersetzt. Die deutschen Übersetzungen fehlen im


    Theravada‑Standard‑Puja

    1. Buddha‑Vandana
    Iti pi so Bhagavā
    Arahaṃ, Sammā‑Sambuddho,
    Vijjā‑Caraṇa‑Sampanno,
    Sugato, Lokavidū,
    Anuttaro Purisa‑Damma‑Sārathi,
    Satthā Deva‑Manussānaṃ,
    Buddho Bhagavā.


    Deutsch (funktional)
    „Der Erwachte ist frei von Verblendung, vollständig einsichtig, ausgestattet mit Klarheit und Verhalten, gut gegangen, Kenner der Welt, unvergleichlicher Führer für Menschen, ein Lehrer für Menschen und Wesen, ein Erwachter.“
    Sich erinnern an die Möglichkeit vollständiger Einsicht = Buddha‑Vandana


    2. Dhamma‑Vandana
    Svākkhāto Bhagavatā Dhammo
    Sanditthiko, Akāliko,
    Ehipassiko,
    Opanayiko,
    Paccattaṃ Veditabbo Viññūhi.

    Deutsch (funktional):
    „Die Lehre ist gut dargestellt, unmittelbar überprüfbar, zeitlos wirksam, einladend zur Prüfung, führt zum Kern, und ist von Einsichtigen selbst zu erkennen.“

    Sich erinnern an die unmittelbare Überprüfbarkeit der Lehre im Jetzt und der Realität = Dhamma‑Vandana


    3. Sangha‑Vandana
    Supatipanno Bhagavato Sāvaka‑Saṅgho
    Uju‑patipanno Bhagavato Sāvaka‑Saṅgho
    Ñāya‑patipanno Bhagavato Sāvaka‑Saṅgho
    Sāmīci‑patipanno Bhagavato Sāvaka‑Saṅgho
    Yadidaṃ cattāri purisa‑yugāni
    Aṭṭha‑purisa‑puggalā
    Esa Bhagavato Sāvaka‑Saṅgho
    Āhuneyyo, Pāhuneyyo,
    Dakkhiṇeyyo, Añjali‑karaṇīyo
    Anuttaraṃ puñña‑khettaṃ lokassa.

    Deutsch (funktional):
    „Die Gemeinschaft der Übenden ist gut praktizierend, gerade praktizierend, dem Einsichtsweg folgend, angemessen praktizierend; sie besteht aus vier Paaren, acht Personen. Diese Gemeinschaft ist würdig, geehrt zu werden, geeignet für Unterstützung, geeignet für Respekt, ein unvergleichliches Feld für heilsame Wirkung.“


    Bedeutung des unklaren deutschenTextes:
    Die Gemeinschaft der Übenden ist gut praktizierend, geradlinig praktizierend, einsichtsorientiert praktizierend und angemessen praktizierend.
    Sie besteht aus vier Paaren, also acht Personen:
    Stromeingetretener und der auf dem Weg zum Stromeintritt
    Einmalwiederkehrender und der auf dem Weg dahin
    Nichtwiederkehrender und der auf dem Weg dahin
    Vollständig Erwachter und der auf dem Weg dahin

    Jedes Paar besteht aus einem Zeigenden (Einsicht realisiert) und einem Folgenden (Einsicht im Prozess).
    Diese vier Paare bilden die Sangha im ursprünglichen Sinn: die Gemeinschaft derjenigen, die Einsicht erreicht haben oder unmittelbar darauf zugehen.


    Sie dient als Beleg, dass der Einsichtsweg funktioniert, und ist daher geeignet, als Orientierung zu dienen für alle Menschen, die den Stromeintritt noch nicht erreicht haben, aber erreichen wollen.

    Sangha ist nicht eine Gemeinschaft derer, die den Buddhismus studieren.


    Der vor dem Stromeintritt folgt einem Stromeingetretenen, der Stromeingetretene folgt einem Einmalwiederkehrenden, der Einmalwiederkehrende folgt dem Nichtwiederkehrenden, der Nichtwiederkehrende folgt einem vollständig Erleuchteten. Alle folgen und üben die eine Lehre des Buddha.

    Innerhalb der Sangha gibt es kein Zurückfallen in niedere Bereiche.
    Denn: Ein Stromeingetretener kann nicht wieder „vor dem Stromeintritt“ sein.
    Ein Nichtwiederkehrender kann nicht wieder „Einmalwiederkehrender“ sein.
    Ein Erwachter kann nicht wieder „Nichtwiederkehrender“ sein.
    Das ist keine Moral, kein Dogma, keine religiöse Behauptung:
    Das ist Einsicht. Ist ein nicht rückgängig zu machender Gedanken- und Handlungsstrukturwandel.

    Jede Einsichtsstufe bis zum Vollkommen Erwachten kann unabhängig von einer Sangha erreicht werden, auch von einem Nur‑Zuhörer oder einem allein Studierenden.

    Die Sangha ist aber ein ausgerichtetes Orientierungssystem, kein Ort notwendig.

    Einsicht ist kein Zustand, sondern ein Ereignis, das Denken und Handeln verändert:
    Wenn die Ich‑Illusion durchschaut ist, kann sie nicht wieder vollständig entstehen.
    Wenn grober Widerstand gegen weder Wohl noch Unwohl gefallen ist, kann er nicht wieder vollständig zurückkehren.
    Wenn Anhaftung gefallen ist, kann sie nicht wieder vollständig entstehen.
    Wenn vollständige Einsicht erreicht ist, gibt es keine rückbildenden und keine höheren Stufen mehr.

    Befreiung ist ohne Stufen, der Befreite kann jedoch jede Stufe nutzen, um zu zeigen, ohne an ihr zu haften.

    Die Sangha ist eine Gemeinschaft von Stromeingetretenen bis voll Erwachten, ein klares Orientierungs- Lern- und Prüfsystem, kein notwendiger Ort.


    4. Tisarana – Die drei Ausrichtungen
    Buddhaṃ saraṇaṃ gacchāmi
    Dhammaṃ saraṇaṃ gacchāmi
    Saṅghaṃ saraṇaṃ gacchāmi
    Dutiyampi saraṇaṃ gacchāmi
    Tatiyampi saraṇaṃ gacchāmi


    Deutsch (funktional):
    „Ich richte mich auf die Einsicht aus, auf Buddha
    Ich richte mich auf Struktur aus, auf die Lehre
    Ich richte mich nach der gegebenen Orientierung aus, Sangha
    Ich wiederhole diese Ausrichtung ein zweites Mal.
    Ich wiederhole diese Ausrichtung ein drittes Mal.“


    Ich entscheide mich für Buddha, Lehre und Sangha, (Einsicht, Struktur, Gemeinschaft) = Tisarana


    5. Pañca‑Sīla – Die fünf Tugenden
    Pānātipātā veramaṇī sikkhāpadaṃ samādiyāmi
    Adinnādānā veramaṇī sikkhāpadaṃ samādiyāmi
    Kāmesu micchācārā veramaṇī sikkhāpadaṃ samādiyāmi
    Musāvādā veramaṇī sikkhāpadaṃ samādiyāmi
    Surā‑meraya‑majja‑pamādaṭṭhānā veramaṇī sikkhāpadaṃ samādiyāmi


    Deutsch (funktional):
    „Ich unterlasse das Verletzen von Lebewesen.
    Ich unterlasse das Nehmen von Nichtgegebenem.
    Ich unterlasse störende sexuelle Handlungen.
    Ich unterlasse falsches Sprechen.
    Ich unterlasse berauschende Mittel, die den Geist destabilisieren.“


    Bedeutung:
    Ich übe mich im Unterlassen: Lebewesen zu verletzen.
    Ich übe mich im Unterlassen: Nichtgegebenes zu verlangen oder an mich zu nehmen.
    Ich übe mich im Unterlassen: störender, unrechter sexueller Handlungen.
    Ich übe mich im Unterlassen: von verfälschendem, unwahrem, hintertreibendem Sprechen.
    Ich übe mich im Unterlassen: berauschende Mittel einzunehmen, die meinen Geist enthemmen.


    Das Problem ist das ich das erst üben kann, wenn ich Erfahrungen mit dem Brechen der Sila/Tugenden gemacht habe oder schlechte Gewohnheiten loslassen will. Bevor ich Pañca‑Sīla üben kann, muss ich erkennen das ich nicht tugendhaft gehandelt und die Konsequenzen gespürt habe.

    Sīla/Tugend entsteht aus Einsicht, nicht aus Vorsatz. Einsicht entsteht aus dem Erfahren der Folgen der Störung. Darum beginnt Übung erst nach Handlung/Fehler. Fünf Sīla

    6. Kurze Metta‑Formel
    Sabbe sattā sukhitā hontu.

    Deutsch (funktional):
    „Mögen alle Wesen frei von Belastungen sein.“ = Metta‑Vers

    Beseitigen von Widerstand/Aversion.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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