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  1. Buddhaland Forum
  2. Qualia

Posts by Qualia

  • Vergänglichkeit beinhaltet auch Geburt ?

    • Qualia
    • February 11, 2026 at 9:01 AM

    Bei Geburt, Altern, Krankheit, Tod kann der Betrachter stets das Werden und Verfallen erkennen. Alle vier können sowohl als wiedergeboren als auch als wiederverfallen gewertet werden.


    Es gibt keinen anderen Aspekt der Vergänglichkeit als das Vergehen. annica

    Es gibt keinen anderen Aspekt des Unbefriedigenden als entstehendes Vergehen, vergehendes Entstehen. dukkha


    Es gibt nur das reale Erscheinen aller Dinge und Gedanken. Sie können nicht festgehalten oder bewahrt werden, denn sie verfallen und wandeln sich von Entstehen zu Vergehen zu Entstehen zu Vergehen.


    Off-Topic

    Worte, die in Stein gemeißelt sind, überdauern nur, weil der Stein scheinbar überdauert. Derjenige, der das getan hat, kann nur selten verstehen, dass die gemeißelten Worte, sobald sie von einem anderen gelesen werden, einen anderen Wert haben.


    Der Verfasser muss erkennen können, dass seine Gedanken erscheinen und vergehen, wiedergeboren werden und wieder verfallen. Nur er kann ihren Sinn erkennen, doch sobald er den Sinn seines Geschriebenen erkannt hat, wandelt sich ihr Sinn in ihm. Er erfährt, dass es unmöglich ist, Gedanken festzuhalten. Der Stein bleibt in seinem Vergehen ein Stein. Worte erkennt nur ein Geist, der Worte erkennt und den Stein, das Reale, vergisst. Den Stein vergessen bedeutet, sich zu verblenden im Meinen, dass die Worte auch Stein sind.

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • Qualia
    • February 10, 2026 at 9:32 AM

    Im eigenen Haus gibt es eine Familie und in einer Familie gibt es immer Mitglieder, die die Regeln infragestellen. Da hilft nicht der Allwissende, der alle dazu zwingt, seine Dogmen zu leben. Die Familie wird zerbrechen, das Haus wird leer.

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • Qualia
    • February 9, 2026 at 9:24 PM
    Quote from Igor07
    Quote from void

    Mit dieser komplexen Situation müsste jemand, der diesen Bereich moderiert umgehen können. Während ich mich da eher als "Aushilfe" sehe. Jemand aus dem Zen der dieser Aufgabe nur ganz rudimentär gerecht wird.

    void


    Es geht um Theravāda, die anders sieht als die Orthodoxie. So einfach, keine höhere Mathematik.

    Ist es erlaubt, anders zu denken, ohne mit dem ganzen Anspielungen und Heruntermachen konfrontiert zu werden?

    Es geht um die freie Diskussion und die freie Meinung, selbst wenn diese nicht der Orthodoxie entspricht. So sehe ich das._()_

    Display More

    Soweit ich das betrachte, ist diese Einstellung die Folge von „Dinge sehen wie sie sind“. Doch das widerspricht letztlich sogar der einen Lehre des Buddha. Dann erkennt man, dass man Buddha ist und immer war, doch kein anderer würde auch nur eine Sekunde denken, dass ein anderer Buddha sein könnte, denn er verweigert sich genau dieser Erkenntnis aus Scham der Ergebnisse selbstbestimmten Denkens und Unterwürfigkeit unter Worte und Dogmen von Nichtbuddhas.

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • Qualia
    • February 9, 2026 at 9:03 PM

    Wenn ein Fachmann einen Bereich moderiert, weiß Buddhaland doch schon, was passiert. Dann lieber Rechthabereien unter den Usern als gedeckelt durch Dogmen von einem Profi.:lol:

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Qualia
    • February 7, 2026 at 10:14 PM
    Quote from Igor07
    Quote from Qualia

    Skin in the Game“ solltest du vielleicht mal lesen, um Beachtung und Achtung zu gewinnen, damit du erfährst, wie unwichtig die sind.

    Qualia -


    Ich antworte dir rein sachlich. Es geht nicht um meine eigene Haut, aber mein Anliegen besteht darin, wie die Sichtweise von Ñāṇavīra, so auch von Mettiko Bhikkhu, so zu vermitteln, dass die wenige, welche das lesen, den Wunsch bekommen und auch den Spaß, das ganze Gebäude des ursprünglichen Buddhismus anders zu betrachten.
    Nicht zufällig zitiert Mettiko Bhikkhu am Ende St. Batchelor und kritisiert sehr hart die Position von Bhikkhu Bodhi.
    Und es geht um die Freiheit, auf dem öffentlichen gesellschaftlichen Forum offen das auszusprechen, was die sogenannte Orthodoxie verärgern könnte.
    Entweder, denke ich inzwischen, wir sehen in Buddha den lebendigen Menschen aus Fleisch und Blut, der gelitten hat und unter sehr starken Schmerzen gestorben ist, oder wir sehen in ihm den Heiligen, wie im Jesus.
    Da gibt es eine interessante Abhandlung über die letzten Tage des Buddhas und auch seinen Tod im Projekt Gutenberg, die ich am Ende verlinke. Sein Verstand ist vernebelt, er spricht mit den "Schmetterlingen", er verliert den Faden. Ananda versucht, das ganze Schlamassel zu vertuschen und aus dem sterbenden lebendigen Menschen die Ikone zu machen, die Lehre zu machen, das ist das Schicksal von allen Religionen.
    Also, sollten wir auch diesen Autor verbieten? Was bleibt vom lebendigen Buddhismus, wenn wir aus der Religion die Diktatur der Orthodoxie zulassen? Null Komma Null, nur meine sehr bescheidene persönliche Meinung.


    https://projekt-gutenberg.org/authors/fritz-…ddha/chapter/1/


    Quote

    VII. Die Schmetterlingspredigt

    Display More

    Entschuldigung, das sollte an Mahasi gehen. Hab falsch zitiert.:shock::oops:

  • Unterstützung der Meditations Praxis durch KI

    • Qualia
    • February 7, 2026 at 5:34 PM
    Quote from Icarus

    Hallo Zusammen


    Als kleines Wochenend Projekt habe ich einen Prototyp für einen kleinen Chat Bot gemacht der einem bei Fragen zur Meditations Praxis unterstützen kann.

    Mir ist natürlich klar das so etwas niemals einen Ersatz für einen Qualifizierten Lehrer sein kann.

    Denkt ihr das so etwas trotzdem von Nutzen sein kann? Vorallem weil ja nicht jeder immer Zugang zu einem Lehrer hat oder evtl. für Anfänger die einfach mal starten wollen und bei denen Hindernisse auftreten aber nicht so ganz wissen wie sie damit umgenen sollen?

    Ihr könnt das ganze auch gerne mal ausprobieren.

    https://meditation-teacher.vercel.app

    Display More

    Wenn du jemanden benötigst, der dir hilft, aber keinen lebendigen Meister willst, ist das gut für dich. Meine Meister waren alles Schriften, also Bücher, und KI kann mir nichts mehr erzählen, das nicht in den Büchern steht, die ich gelesen habe. Aber ist sehr gut im Zusammenfassen und dazu, das ganze Gesülze von Glückseligkeit zu beseitigen.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Qualia
    • February 7, 2026 at 5:24 PM
    Quote from Igor07
    Quote from Mahasi
    Quote from Monikamarie

    Mahasi

    Danke für den Hinweis, aber das Thema und auch die zitierten Autoren sind Theravada, ebenso wie Igor .

    Das Thema ist das "richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus". Also gerade nicht das richtige Verständnis im Theravada. Denn das ist "irreführend".

    Ha ha.--Dann die Moderation kann das ändern. Das ist aber alles.

    Wie wäre es denn mal mit echter Beteiligung deinerseits, ich meine, deine Haut aufs Spiel setzen? „Skin in the Game“ solltest du vielleicht mal lesen, um Beachtung und Achtung zu gewinnen, damit du erfährst, wie unwichtig die sind. Meinerseits brauche ich das nicht mehr, Beachtung, Achtung, denn ich weiß, dass ich meine Haut schon verloren habe. Nichts mehr übrig für irgendjemanden.:D

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Qualia
    • February 7, 2026 at 9:06 AM

    Der spirituelle Glaube ist das größte Leiden, doch auch die größte Erlösung.

    Fester Glaube an Wiedergeburt befreit.

    Fester Glaube an Nichtwiedergeburt befreit.

    Aber nur in Gemeinschaften, die den gleichen festen Glauben haben.


    Beide Glauben verweigern sich der Tatsache, dass es für Wiedergeburt keine Tatsachen gibt, ganz gleich, ob für oder gegen die Existenz von Wiedergeburt.


    Nur für den vom Lebenden erkannten Toten gibt es die Tatsache des Todes.

    Für den Lebenden gibt es keinen Tod, und wenn er als tot erkannt wird, gibt es den Lebenden nicht mehr, der sich als tot erkennen könnte.


    Man kann „den Tod“ erkennen, doch sich tot erkennen ist unmöglich.


    Die Leichenbetrachtung hat nur die Aufgabe, im vergleichenden Analysieren zu erkennen, dass Geburt, Altern, Krankheit und Sterben ganz normale Vorgänge sind, vor denen kein Mensch gefeit ist.

    Erkenntnis: Mein Leben ist mein Leben und das muss ich immer bewahren, aber gegen Geburt, Altern, Krankheit, Sterben gibt es kein Mittel, weder materiell noch spirituell. Ausschließlich durch mein Handeln/Karma bewahre ich mein Leben, denn nur ich bin der Erbe meiner Taten.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Qualia
    • February 5, 2026 at 4:03 PM

    Dieses einzig sichere, der Tod, ist meine Freude am Leben und die eine Hoffnung in der Not.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Qualia
    • February 5, 2026 at 2:53 PM

    Die eine Lehre (Dhamma) ist sehr einfach, nur ist es eine Qual, bevor man sie ganz durchdringt, versteht und lebt. Solange man in den Lehren gebunden ist, kann man die Lehre (Dhamma) nicht leben, bis dahin lebt man Lehren, die man loslassen muss, wenn man denn Dhamma leben will.

  • Geduld

    • Qualia
    • February 3, 2026 at 8:07 AM
    Post

    RE: Geduld

    […]

    Ein Anhaften am Zaudern?
    pano
    February 1, 2026 at 10:19 AM


    Das Anhaften am Zaudern ist das Festhalten an einer ausgewählten Meinung/Parteilichkeit.

    Der Zweifel, ob ich mit der nächsten Handlung das erreiche, was ich will. Denn dann muss ich das Zaudern überwinden und riskieren, dass ich die nicht von mir gewählte Seite verprelle.

    Geduld ist eben genau die Zeit, die es braucht, bis sich die einzig mögliche Handlungsweise zeigt. Dann ist Zaudern, Zweifel vergessen, denn jetzt muss man handeln.

  • Geduld

    • Qualia
    • February 3, 2026 at 8:01 AM
    Post

    RE: Geduld

    […]

    Ein Anhaften am Zaudern?
    pano
    February 1, 2026 at 10:19 AM


    Das Anhaften am Zaudern ist das Festhalten an einer ausgewählten Meinung/Parteilichkeit.

    Der Zweifel, ob ich mit der nächsten Handlung das erreiche, was ich will. Denn dann muss ich das Zaudern überwinden und riskieren, dass ich die nicht von mir gewählte Seite verprelle.

    Geduld ist eben genau die Zeit, die es braucht, bis sich die einzig mögliche Handlungsweise zeigt. Dann ist Zaudern, Zweifel vergessen, denn jetzt muss man handeln.

    Die Ausrede, dass man geduldig sein musste, ist meist nur ein Selbstschutz für Unentschlossenheit oder vorzeitiges Handeln, das wegen der Nichtanwesenheit von Geduld erzeugt wurde. Zaudern.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Qualia
    • February 3, 2026 at 7:53 AM

    Wenn JoJu91 träumt, dass er im Buddhaland mit Igor07 kommuniziert, wird er nur Antworten erhalten, die er schon kennt.

    Doch wache Kommunikation im Buddhaland erzeugt immer Antworten, die man noch nicht bedacht oder erkannt hat. Ein Traum bringt nichts Neues für den, der gerade aufwacht, nur alte Wahrheiten und alte Schrecken.

  • MN 72 An Vacchagotta über das Feuer

    • Qualia
    • February 3, 2026 at 6:56 AM

    Wenn mein Körper im Sterben liegt, verlischt das Lebensfeuer. Ist es erloschen, zerfällt der Körper zu Asche. Metaphysiker stellen die spekulative Frage: Wohin, in welche der zehn Richtungen, geht das Lebensfeuer? Jede der geminten Richtungen erzeugt eine angebliche Wissenschaft, in der alle Berechnungen mit einer Null gemacht werden, die dann als „Unendlichkeit“ interpretiert wird.

    Aus der Null erscheint die Eins, doch wer erkennt die angeblich erste Eins?

    Ich ist die erste Eins und ich erkenne: die erste Eins aus der Null doch die ist schon nicht mehr ich.

    Was bin ich? Ist eine spekulative Frage, denn wie will ich die Null erkennen, wenn ich immer nur die Nicht-Ich-Eins erkennen kann?

  • Über Reue in der Zenpraxis von N. Fumon Roshi

    • Qualia
    • February 2, 2026 at 7:47 AM
    Quote from Wetering

    denen böses Karma nachfolgt.

    Dem absichtlich bösen Handeln/Karma folgt Leiden/Schicksal/Bereuen.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Qualia
    • February 2, 2026 at 7:26 AM
    Quote from Anna Panna-Sati

    Ein Kommentator des YT-Shorts schreibt übrigens, dass es "Pflicht des Mönches sei, "Frieden zu lehren, nicht Frieden zu schaffen" .

    Von Mönchen erwarte ich weder, dass sie Frieden lehren, noch dass sie Frieden schaffen. Ich erwarte, dass sie nach der Lehre des Buddha Frieden leben. Das er-warte ich von jedem Menschen, auch wenn er glaubt, ein Mönch, Politiker, Philosoph oder was auch immer zu sein.


    Shinjinmei 1–7

    Frieden/Dao ist ohne Schwierigkeiten zu erreichen. Erkenne dein Festhalten an deinem ausgewählten oder herausgepickten, abgelehnten oder geliebten. Nehme immer wieder Abstand davon. Auf diese Weise wird deine neblige Meinungs-Höhle sicher hell und klar.
    Ein kleines, auch unbewusstes, doch nicht Abstand nehmen und der Abgrund erscheint: Was ist richtig, was falsch? Wünschst du dir, frei von Zweifel zu sein, dann handle nicht nach deiner geglaubten Meinung, denn Tatsache ist: Nur vor der Tat ist verloren, gewonnen, richtig, falsch.

  • Geduld

    • Qualia
    • February 1, 2026 at 11:41 AM
    Quote from void
    Quote from Qualia

    Geduld ist, wenn eine Krise gesehen wird, so lange zu warten, bis es nur noch eine Entscheidungsmöglichkeit gibt.

    Das ist doch eher ein Rezept für Entscheidungsschwäche: Wenn du überlegst welche von zwei Frauen du daten sollst, einfach so lange warten bis keine mehr Bock hat. Wenn du überlegst ob du mit der SBahn, der UBahn besser zum Ziel kommst, einfach wartest bis beide weg sind und dann zur Fuß gehen.

    Wo bitte schön ist das eine Krise, die eine Entscheidung fordert? Die Beispiele sind was für Bedenkenträger und nicht für Entscheider, mit der Geduld zu handeln, wenn es wirklich NOTwendig ist.

  • Geduld

    • Qualia
    • February 1, 2026 at 9:50 AM

    Geduld ist, wenn eine Krise gesehen wird, so lange zu warten, bis es nur noch eine Entscheidungsmöglichkeit gibt. Die Entscheidung zeigt sich darin, das sie, ohne die Sila zu verbiegen oder zu brechen, gehandelt werden kann.

  • Sinn des Zazen/eine Sammlung

    • Qualia
    • February 1, 2026 at 8:31 AM
    Quote from Wetering

    Der Körper ist der Bodhi-Baum.

    Der Geist ist ein großer, klarer Spiegel.

    Jeden Tag musst du ihn polieren,

    damit sich kein Staub auf ihm absetzt.

    (Shen Hsiu)

    Das ist der Antrieb zum Zazen. Die große Frage: Ist das wirklich so?

    Shen Hsiu wird als Patriarch die Sangha erhalten, doch keinen befreien.

    Quote

    Im Grund gibt es keinen Bodhi-Baum
    Da ist kein klarer Spiegel auf einem Gestell
    Im Ursprung ist da kein Ding
    Worauf soll sich Staub legen?

    (Hui Neng)

    Das ist die vollkommen unerwartete Wort- und Gedankenlose Antwort durch Zazen.

    Hui Neng hat die Sangha entwickelt und viele befreit, die in ihr geblieben sind oder sie verlassen haben.

  • MN 72 An Vacchagotta über das Feuer

    • Qualia
    • January 31, 2026 at 11:12 AM

    So musste ich das endlich genau lesen.:erleichtert::D

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Qualia
    • January 31, 2026 at 7:18 AM

    Es gibt keine Beweise für Wiedergeburt! Und das ist gut so!


    Warum? Weil es in die Realität führt, die quälende Suche nach einem Beweis für ein Ereignis in der Zukunft, den es nicht gibt.


    Die Realität ist genauso wie ein Leben nach dem Tod. Wenn ich richtig daran arbeite, werde ich feststellen, dass zukünftige Termine nie so erlebt wurden, wie ihr Ergebnis ausgedacht wurde.


    Dass ich morgen nie wirklich vorhersagen konnte, es kann sein, dass meine Vermutung eingetroffen ist, doch ich erinnere mich meistens an die, die nicht so eingetroffen sind.


    Wenn ich in einer Stunde einen Termin habe, mit dem ich mich schon auf dem Weg dahin beschäftige. Ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass mir andauernd was im Weg ist, eben weil ich nicht auf dem Weg bin, sondern in Gedanken schon im Treffen.


    Wenn der Wecker mich weckt und ich ihn ausschalte und ignoriere, vergesse ich total die Zukunft, das Verschlafensein und -haben, alles muss in enger Zeit gemacht werden und ein Fehler reiht sich an den anderen, die Unfallgefahr wird hoch.


    Wenn ich Angst bekomme, frage ich mich: Wo bist Du? Wo sind Deine Gedanken? Wo Du bist, ist wichtig, das Wichtigste.


    Die Angst vor dem Tod überwinden, wird dann einfach: Mir egal, ob ich in meiner Angst sterbe, im Tod ist alles zerfallen und Nichts mehr.

    Was kann mir passieren? Man könnte mich töten! Das wird nicht passieren, und wenn doch, war meine Angst auch dann sinnlos.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Qualia
    • January 30, 2026 at 11:52 PM

    Ein einziges Gehirn ist so unbeschreiblich fähig, jede nur mögliche, ob glaubhafte oder unglaubhafte, Fata Morgana zu erschaffen, dass alle Schriften und Berichte nicht mithalten können.

    Solange es nicht zerfallen ist, dann ist endgültig Schluss mit Glauben und Tatsachen.


    Post

    MN 72 An Vacchagotta über das Feuer

    https://suttacentral.net/pitaka/sutta

    An Vacchagotta über das Feuer



    Bearbeitet von Qualia:



    Da ging der Wanderasket Vacchagotta zum Erhabenen und tauschte Grußformeln mit ihm aus. Nach diesen höflichen und freundlichen Worten setzte er sich seitlich nieder und fragte den Erhabenen:



    V: Ist Gotama der Ansicht:

    Die Welt ist ewig? – Die Welt ist nicht ewig? – Die Welt ist endlich? – Die Welt ist unendlich?

    B: Ich bin nicht der Ansicht:

    Die Welt ist ewig. – Die Welt ist nicht ewig? – Die Welt ist…
    Qualia
    January 30, 2026 at 11:48 PM
  • MN 72 An Vacchagotta über das Feuer

    • Qualia
    • January 30, 2026 at 11:48 PM
    SuttaCentral
    Early Buddhist texts from the Tipitaka (Tripitaka). Suttas (sutras) with the Buddha's teachings on mindfulness, insight, wisdom, and meditation.
    suttacentral.net

    An Vacchagotta über das Feuer


    Bearbeitet von Qualia:


    Da ging der Wanderasket Vacchagotta zum Erhabenen und tauschte Grußformeln mit ihm aus. Nach diesen höflichen und freundlichen Worten setzte er sich seitlich nieder und fragte den Erhabenen:


    V: Ist Gotama der Ansicht:

    Die Welt ist ewig? – Die Welt ist nicht ewig? – Die Welt ist endlich? – Die Welt ist unendlich?

    B: Ich bin nicht der Ansicht:

    Die Welt ist ewig. – Die Welt ist nicht ewig? – Die Welt ist endlich? – Die Welt ist unendlich?

    V: Ist Gotama der Ansicht:

    Das Selbst und der Körper sind das Gleiche? – Das Selbst ist eine Sache und der Körper eine andere ?

    B: Ich bin nicht der Ansicht:

    Das Selbst und der Körper sind das Gleiche. - Das Selbst ist eine Sache und der Körper eine andere.

    V: Ist Gotama der Ansicht:

    Tathāgata (der so aus dem Leiden Gegangene) existiert nach dem Tode? – Tathāgata (der so aus dem Leiden Gegangene) existiert nicht nach dem Tode? – Sowohl existiert Tathāgata nach dem Tode, als auch existiert er nicht? – Weder existiert Tathāgata nach dem Tode, noch existiert er nicht?

    B: Ich bin nicht der Ansicht: Tathāgata (der so aus dem Leiden Gegangene) existiert nach dem Tode. – Tathāgata existiert nicht nach dem Tode. – Sowohl existiert Tathāgata nach dem Tode, als auch existiert er nicht. – Weder existiert ein Tathāgata nach dem Tode, noch existiert er nicht.


    V: Wie ist es denn dann? Wenn dem Meister eine dieser zehn Fragen gestellt wird, erwidert er jedes Mal: Ich bin nicht der Ansicht. Welche Gefahr sieht Meister Gotama, die verhindert, dass er eine dieser spekulativen Ansichten annimmt?


    B: „Vaccha, das Annehmen einer spekulativen Ansicht, führt in ein Gestrüpp, ein Labyrinth, eine Verzerrung, eine Launenhaftigkeit der Meinungen, eine Fesselung an Meinungen.

    Man ist von Dukkha umzingelt, von Hindernissen, von Verzweiflung und Hitzköpfigkeit. Das führt nicht zur Ernüchterung, zum Sich-Lossagen, zum Aufhören, zum Frieden, zur höheren Geisteskraft, zum Erwachen, zu Nibbāna.

    Die spekulativen Ansichten:

    Die Welt ist ewig – ist nicht ewig – ist endlich – ist nicht endlich.

    Die spekulativen Ansichten:

    Das Selbst und der Körper ist das Gleiche. – Das Selbst ist eine Sache und der Körper ist eine andere.

    Die spekulativen Ansichten:

    Tathāgata (der so aus dem Leiden Gegangene) existiert nach dem Tod.

    Tathāgata existiert nicht nach dem Tod.

    Sowohl ist Tathāgata nach dem Tod existent, als auch nichtexistent.

    Weder ist Tathāgata nach dem Tod existent, noch nichtexistent.

    Jedes Annehmen einer dieser spekulativen Ansichten als Wahrheit, führt in ein Gestrüpp, ein Labyrinth, eine Verzerrung, eine Launenhaftigkeit der Meinungen, eine Fesselung an Meinungen.

    Man ist von Dukkha umzingelt, von Hindernissen, von Verzweiflung und Hitzköpfigkeit. Das führt nicht zur Ernüchterung, zum Sich-Lossagen, zum Aufhören, zum Frieden, zur höheren Geisteskraft, zum Erwachen, zu Nibbāna.

    Weil ich diese Gefahren sehe, nehme ich keine dieser Arten von Ansichten oder Meinungen an.“


    V: Hat Meister Gotama dann überhaupt eine spekulative Ansicht?


    B: „Vaccha, ‚spekulative Ansicht‘ ist etwas, was vom Tathāgata, dem so aus dem Leiden Gegangenen, beseitigt worden ist, denn Tathāgata, hat dies erkannt:

    So ist Körper/Ding, so sein Ursprung, so sein Vergehen.

    So ist Körperempfinden, Wahrnehmung, Gefühl, Erfahrungswissen, Absichtsgestaltung, so ist ihr Ursprung, so ihr Vergehen.

    „Daher sage ich: Mit dem Sich-Lossagen, dem Aufhören des Wiedererrichtens, dem Aufgeben und Loslassen aller Vorstellungen, aller Gedankengebäude, allen Ich-und Mein-Machens und der zugrundeliegenden Neigung der Ich-Selbstgefälligkeit ist Tathāgata vom Festhalten befreit.“


    V: „Wenn das Herz eines Bhikkhu so befreit ist, wo erscheint er nach dem Tode wieder?“

    B: „Der Ausdruck ,wieder erscheinen‘ ist nicht zutreffend.“

    V.: „Erscheint er dann nicht wieder?“

    B: „Der Ausdruck ,nicht wieder erscheinen‘ ist nicht zutreffend.“

    V: „Erscheint er dann sowohl wieder, als auch nicht wieder?“

    V: „Der Ausdruck ,sowohl wieder erscheinen, als auch nicht wieder erscheinen‘ ist nicht zutreffend.“

    V: „Erscheint er dann weder wieder, noch erscheint er nicht wieder?“

    B: „Der Ausdruck ,weder wieder erscheinen, noch nicht wieder erscheinen‘ ist nicht zutreffend.“


    V: „Wenn diese vier Fragen gestellt werden, erwidert er:

    ,Der Ausdruck ›wieder erscheinen‹

    der Ausdruck ›nicht wieder erscheinen‹

    der Ausdruck ›sowohl wieder erscheinen, als auch nicht wieder erscheinen‹

    der Ausdruck ›weder wieder erscheinen, noch nicht wieder erscheinen‹ ist nicht zutreffend.

    Das bestürzt mich, das verwirrt mich, und das Ausmaß an Vertrauen, das ich durch frühere Unterhaltungen mit Meister Gotama erlangt habe, ist jetzt verschwunden.“


    B: „Berechtigterweise verursacht es Bestürzung und Verwirrung in dir. Denn dieses Dhamma ist tiefgründig, schwer zu sehen und zu verstehen, doch ist es friedvoll und erhaben. Durch bloßes Nachdenken nicht zu erlangen, selbst die Weisesten müssen es selbst erfahren. Es ist schwer für dich, es zu verstehen, wenn du eine Ansicht hast, eine Lehre akzeptierst, eine Lehre für richtig hältst, einer Übung und einem Lehrer folgst. Also werde ich dir Gegenfragen über dieses stellen. Antworte nach Belieben.“


    B:„Was meinst du? Angenommen, ein Feuer würde vor dir brennen. Würdest du wissen: ,Dieses Feuer brennt vor mir‘?“

    V: „Das würde ich.“

    B: „Wenn dich jemand fragen sollte: ,Wovon ist das Feuer Abhängigkeit, das da vor dir brennt?‘, was würdest du antworten?“

    V: „So gefragt würde ich antworten: ,Dieses Feuer, das da vor mir ist, brennt in Abhängigkeit von seinem Brennstoff von Gras und Zweigen.‘“

    B: „Wenn jenes Feuer vor dir erlöschen sollte, würdest du wissen: ,Dieses Feuer vor mir ist erloschen‘?“

    V: „Wenn jenes Feuer vor mir erlöschen sollte würde ich wissen: ,Dieses Feuer vor mir ist erloschen.‘“

    B: „Wenn dich jemand fragen sollte: ,Als jenes Feuer vor dir erlosch, in welche Richtung ging es da: nach Osten, Westen, Norden oder Süden?‘“

    V: „Das ist nicht zutreffend. Das Feuer brannte in Abhängigkeit von seinem Brennstoff, Gras und Zweigen. Wenn die Brennstoffe verbraucht sind und falls sie keine weitere Zufuhr erhalten, wenn das Feuer ohne Nahrung ist, gilt es als erloschen.“


    B: Ebenso ist jede Form, die jemand ergreift, der den Tathāgata beschreibt, zur Beschreibung heranziehen könnte, vom Tathāgata überwunden worden. An der Wurzel abgeschnitten, einem Palmenstumpf gleichgemacht, beseitigt durch sein Weggehen vom Leiden, deshalb ist er allen angewendeten oder erscheinenden Formen zu einem künftigem Wiederwerden nicht mehr unterworfen.

    Der Tathāgata ist von der Erfassbarkeit im Sinne jeder Form befreit, Vaccha, er ist tiefgründig, unermesslich, schwer zu ergründen wie der Ozean.


    Der Ausdruck „wieder erscheinen“, der Ausdruck „nicht wieder erscheinen“, der Ausdruck „sowohl wieder erscheinen, als auch nicht wieder erscheinen“, der Ausdruck „weder wieder erscheinen, noch nicht wieder erscheinen“ ist nicht zutreffend.


    Jenes Körperempfinden, Wahrnehmung, Gefühl, Erfahrungswissen, Absichtsgestalten, das jemand ergreift, der den Tathāgata beschreibt, zur Beschreibung heranziehen könnte, ist vom Tathāgata überwunden worden, an der Wurzel abgeschnitten, einem Palmenstumpf gleichgemacht, beseitigt, sodass es künftigem Entstehen nicht mehr unterworfen ist.

    Der Tathāgata ist von der Erfassbarkeit im Sinne von Körperempfindungen, Wahrnehmung, Gefühl, Erfahrungswissen, und Absichtsgestalten befreit, Vaccha, er ist tiefgründig, unermesslich, schwer zu ergründen wie der Ozean.


    Nach diesen Worten sagte der Wanderasket Vacchagotta zum Erhabenen: „Meister Gotama, angenommen es gäbe einen großen Salbaum, nicht weit von einem Dorf oder einer Stadt, und die Vergänglichkeit hätte seine Zweige und sein Laub, seine Rinde und sein Weichholz abgetragen, so dass er später, nachdem er von Zweigen und Laub entblößt, von Rinde und Weichholz entblößt war, rein wurde, ausschließlich aus Kernholz bestand; genauso ist diese Lehrrede von Meister Gotama von Zweigen und Laub entblößt, von Rinde und Weichholz entblößt, und sie ist rein, besteht ausschließlich aus Kernholz.“


    „Großartig, Meister Gotama! Großartig, Meister Gotama! Das Dhamma ist von Meister Gotama auf vielfältige Weise klar gemacht worden, so als ob er Umgestürztes aufgerichtet, Verborgenes enthüllt, einem Verirrten den Weg gezeigt oder in der Dunkelheit eine Lampe gehalten hätte, damit die Sehenden die Dinge erkennen können. Ich nehme Zuflucht zu Meister Gotama und zum Dhamma und zur Sangha der Bhikkhus. Möge Meister Gotama mich von heute an als Laienanhänger, der zu ihm lebenslang Zuflucht genommen hat, annehmen.“

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Qualia
    • January 30, 2026 at 10:27 PM
    Quote from Qualia

    Der Ausdruck „wiedererscheinen“, der Ausdruck „nicht wiedererscheinen“, der Ausdruck „sowohl wiedererscheinen, als auch nicht wiedererscheinen“, der Ausdruck „weder wiedererscheinen, noch, nicht wiedererscheinen“ ist nicht zutreffend.

    Es gibt ein Wiedererscheinen nach dem Tod, kein Wiedererscheinen usw.

    Wiedergeburt ist eine spekulative Frage und unbeantwortbar.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Qualia
    • January 30, 2026 at 3:46 PM
    Quote from Metta

    Kann ja aber auch sein, du selbst hast "im 4. Jhana" etwas gesehen.

    Da ist nur zu sehen, dass nichts zu sehen ist, aber genau das ist die Erfahrung, die die spekulativen Fragen in mir verlöschen lassen hat.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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