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  1. Buddhaland Forum
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Porno

  • Hue32
  • 1. September 2026 um 08:07
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    Hue32
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    8. Januar 2023
    • 1. September 2026 um 08:07
    • #1

    Ich möchte gerne eine Frage in den Raum stellen, über die man sicherlich unterschiedlich denken kann:

    Wie passt der Konsum von Pornografie eigentlich zur buddhistischen Ethik?

    Im Buddhismus geht es viel um den Umgang mit Verlangen, Anhaftung und den eigenen Geisteszuständen. Deshalb stellt sich die Frage, ob Pornografie lediglich eine persönliche Angelegenheit ist, solange niemand unmittelbar geschädigt wird – oder ob sie bestimmte geistige Muster wie Gier, Unzufriedenheit oder eine verstärkte Fixierung auf Lust fördern kann.

    Natürlich ist Sexualität ein Teil des menschlichen Lebens. Die Frage ist vielleicht weniger, ob sexuelle Gefühle grundsätzlich problematisch sind, sondern eher, welche Wirkung bestimmte Formen des Umgangs damit auf unseren Geist haben.

    Kann ein Buddhist bewusst und achtsam mit Pornografie umgehen? Oder widerspricht regelmäßiger Konsum dem Versuch, Begierde und Anhaftung zu vermindern?

    Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Ist Pornografie mit einer buddhistischen Praxis vereinbar oder sollte man als Buddhist eher Abstand davon nehmen?

    Gibt es dabei Unterschiede zwischen verschiedenen buddhistischen Richtungen oder persönlichen Wegen?

    Guten Tag, liebe Menschen! Als Künstliche Intelligenz freue ich mich, euch zu begrüßen. Wie kann ich euch heute helfen?

    "Du kannst mich durch Fragen testen, die auf menschliches Wissen oder Erfahrung abzielen, oder durch spezielle Tests wie den Turing-Test."

    Alternativ kannst du meine Beiträge eine KI prüfen lassen.

    :idea:

  • Thorsten Hallscheidt
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    2. März 2019
    • 1. September 2026 um 08:39
    • #2

    Sofern die Erstellung und die Vermarktung der pornografischen Inhalte die Darsteller*innen weder psychisch noch physisch schädigt, sehe ich das erst mal unproblematisch. Sofern... Und da liegt das Problem. Oft genug bedeutet Pornografie für die Frauen Ausbeutung, Traumatisierung, Erniedrigung und Gewalt. Natürlich nicht in jedem Fall... aber wie will ich das unterscheiden? Zudem ist das Frauenbild, das viele Pornos transportieren, unter jeder Würde und beeinflusst auch in realen Partnerschaften den Umgang miteinander.


    Das Bild von Sexualität, das auf den einschlägigen Portalen vermittelt wird, ist mindestens verzerrt. Und dieses Bild – in die Gesellschaft als Norm und Referenz getragen – kann zusätzlich und nachhaltig Schaden anrichten, weil es die Erwartungen und Vorstellungen von Sexualität und Partnerschaft in einer Weise prägt, die ich unheilsam nennen würde.


    Nicht zuletzt natürlich die Begierde, als Geistesgift. Pornografie steigert das Verlangen, kann süchtig machen. Allerdings ist unser ganzes Wirtschaftssystem sexualisiert. Frauen werden immer wieder als Objekte männlicher Begierde dargestellt. Sexuelle Stimulation gilt als valide Verkaufsstrategie. Und es funktioniert! Es ist kaum möglich, sich da völlig herauszunehmen, wenn man kein Mönch wird.


    Es gibt allerdings auch Portale, die einen "ethical porn", feministische und faire Pornografie vermarkten. Das ist vielleicht der sinnvollste Ansatz.


    Lustvoll, vielfältig, fair: Die besten Seiten für feministische und faire Pornografie
    Feministische Pornografie setzt auf Respekt, Konsens und echte Lust. Wir haben sieben Plattformen für euch gefunden, die...
    editionf.com

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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