1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Sodann

Beiträge von Sodann

  • Mani

    • Sodann
    • 15. August 2026 um 17:12

    Ich habe es nicht richtig verstanden. Meinst du das OM MANI PEME HUNG Mantra aus dem tibetischen Buddhismus? Eine Anrufung von Chenrezig, bzw. Avalokiteshvara, dem Boddhisattva des Mitgefühls?


    Ich glaube eine wörtliche Übersetzung ist heute kaum noch möglich. Und wie ich es verstanden habe, wirkt ein Mantra eher durch die Lautfolge, weniger über die wörtliche Bedeutung.


    Im Wikipedia gibt es ein paar Erklärungen dazu.

    Om mani padme hum – Wikipedia

    MANI PADME wird mit Lotusjuwel assoziiert.


    Bestimmt können andere hier besser weiterhelfen.

  • Schmerzen (Probleme) um anderer Willen auf sich nehmen als Weg, das Leiden zu überwinden.

    • Sodann
    • 13. August 2026 um 18:45

    Wieso man glaubt, dass die Christen sich seit 2000 Jahren im Leid suhlen, wird mir nicht ganz schlüssig. Sie haben eben eine andere Methode als die Buddhisten.

    Wenn ich hier daran denke, wieviel Wohltätigkeit und Leidlinderung die Christen in diversen Organisationen wie Caritas, Diakonie und vielen andere übernehmen, ganz konkret und praktisch, dann bin ich schon oft dankbar dafür, auch wenn sie dafür Steuermittel erhalten. Sie übernehmen mit ihrer Hilfe auch Aufgaben des Staates.

    Im Buddhismus wird das Leid eher an der Wurzel gepackt, dem Glauben an das beständige Selbst. Bei den Christen hat ein Stellvertreter die Befreiung vom Leid übernommen. Wer an ihn glaubt, und nach christlichen Prinzipien tätige Nächstenliebe übt, wird irgendwie auch befreit, zur Not im Jenseits.

  • Alt werden

    • Sodann
    • 3. August 2026 um 17:47

    Vielen Dank an euch alle.!

    Wie ich sehe, wurde das Thema vor ein paar Jahren bereits ausführlich diskutiert.

    Ich habe hier aber einen guten Austausch gefunden und viele tolle Hinweise und Textstellen.

    Das Thema kann vielleicht auch offen bleiben, falls noch andere User hier eintrudeln.

  • Alt werden

    • Sodann
    • 2. August 2026 um 18:41
    pano:

    Ist die Einsicht des Buddhismus nicht eher so, dass unser Umgang mit dem Altwerden die Quelle des Leids ist, nicht per se das altern. Wenn wir nicht Einsicht in anatta haben (die Wahrheit dass alles Vergänglich ist), dann hängen wir der Idee nach, dass da etwas verlustig gegangen ist, und aus diesem Bedauern entsteht unnötiges Leid.

    Das scheint mir der Knackpunkt beim Alt werden zu sein.

    pano:

    Ich will damit sagen: der Buddhismus eröffnet die Möglichkeit positiv aufs Altwerden zu blicken, weil man sich von konventionellen Vorstellungen befreien kann.

    Man sollte vielleicht Kurse in buddhistischer Geisteschulung in VHS Kursen oder Altenheimen anbieten, um es den Menschen einfacher zu machen.

    Samadhi1876:

    Manche sind glücklich und zufrieden mit ihrem vergangenem Leben

    Andere weniger


    Je nachdem was man im Leben erfahren durfte

    Ich habe es oft erlebt, dass die Alten, die Krieg und Verlust in ihren Leben erfahren haben, viel entspannter im Alter waren. Auch ohne Buddhismus haben sie Ruhe und Glück verbreitet und ihren Enkeln ein gutes Vorbild für das Altern gegeben weil sie das alles überlebt hatten und dankbar dafür waren.


    Monikamarie:

    Deshalb plädiere ich (hier) für einen wachen Geist und grundsätzlich für Dankbarkeit.

    Wenn ich mich beim Klagen erwische, erinnere ich mich daran, wieviel Glück ich hatte und immer noch habe.

    Das ist glaube ich der richtige Weg. Aber man muss sich wohl immer wieder selbst zurechtrücken wenn der Geist zu lamentieren beginnt.

    Qualia:

    Das Leben ist einfach Leben und es tut mir nie etwas anderes an als Leben. Aber meine Meinung „Warum tut mir das, das Leben an!“ ist mächtiger als die Wirklichkeit des Lebens.

    Der letzte Satz fällt für mich unter Verblendung. Als Buddhisten müssen wir dahinter schauen.

    void:

    Das mit den vier Ausfahrten ist eher als eine spätere idealtypische Erzählung, die zunächst von einem früheren Buddha ( Vipassī ) handelte (Mahāpadāna Sutta ) dann aber auf Shakyamuni Buddha übertragen wurde. In frühen suttas erwuchs die Entscheidung aus logischer Reflektion (Ariyapariyesan Sutta).

    Danke vielmals, das hilft mir.

  • Alt werden

    • Sodann
    • 2. August 2026 um 15:28

    Danke sehr pano für deine Recherche!

    Ich schau es mir mal an

  • Alt werden

    • Sodann
    • 2. August 2026 um 07:27

    Danke für eure Antworten.


    Ich dachte daran, dass der Buddha der Legende nach bei seiner ersten Ausfahrt einen Greis sah und darüber entsetzt war. (Mich hatte eigentlich schon immer gewundert, warum er vorher noch nie einen Greis gesehen haben sollte.) Danach einen Kranken, einen Toten und einen Mönch.


    Folglich erklärte er in der 1. Edlen Wahrheit Geburt, Alter, Krankheit und Tod als leidvoll.


    Kennt jemand einen Text, in dem das Alter auch als wertvoll betrachtet wird?

  • Alt werden

    • Sodann
    • 1. August 2026 um 17:57

    Ist ja, wie ich es gelesen habe, im Buddhismus immer mit Leid verbunden.


    Es gibt Zipperlein und Krankheiten, die Kinder sind aus dem Haus und melden sich nicht mehr, man geht in Rente und es fehlt die Bestätigung, die man im Job erfahren konnte, man denkt dass man nicht mehr gebraucht wird, die alten Freunde ziehen weg oder sterben und man sitzt vergrätzt in seinem Lehnstuhl und wartet auf den Tod?


    Wie ich es oft im Bekanntenkreis sehe, kann alt werden auch eine Erleichterung sein. Man hat viel Freizeit, ist nicht mehr so stark auf die Bestätigung von aussen angewiesen, viele Verpflichtungen fallen weg und man kann sich endlich seinen Hobbys widmen.


    Ich finde wenn ich mich so umsehe, verschiedene Formen des Altwerdens. Manche hängen an ihrer Jugend nach, sehen nur was sie nicht mehr können und werden unzufrieden. Andere erleben ihre nachlassende körperlich Kraft und die Verkleinerung ihres Aktionsradius positiv, gehen spazieren, statt Joggen und entdecken jeden Käfer auf dem Weg. Haben Zeit fremden Kindern zuzuwinken und endlich alle ihre Bücher zu lesen, die schon lange darauf warten. Da denke ich oft, dass das Alter ein Segen ist und freue mich darauf.


    Habt ihr auch solche Beobachtungen gemacht, oder eigene Erfahrungen mit Altwerden, die ihr hier teilen mögt?


    Gibt es buddhistische Texte über den Wert des hohen Alters? Oder wird das immer als leidvoll betrachtet?


    Würde mich mal interessieren. Danke!

  • Buchempfehlungen gesucht

    • Sodann
    • 22. Juli 2026 um 05:52

    Wunderbar! Vielen Dank

  • Buchempfehlungen gesucht

    • Sodann
    • 21. Juli 2026 um 19:26

    Vielen herzlichen Dank für diese Empfehlung!

    Ich werde mal sehn, wo das noch als Buch erhältlich ist.

  • Buchempfehlungen gesucht

    • Sodann
    • 21. Juli 2026 um 18:34

    Ich bin hier jetzt neu im neuen Buddhaland und brauche noch etwas Orientierung durch die Menge an Themen.

    Bin auf der Suche nach religionswissenschaftlicher Literatur über den Buddhismus. Mein Interesse wurde vor vielen Jahren durch die Bücher von Helmuth von Glasenapp geweckt, die ich im Antiquariat gekauft hatte. Ich lese das gerne, auch weil es historisch ist.

    Wenn mir jemand von Euch noch ein Buch empfehlen könnte, in dem man vielleicht einen neueren historischen Überblick über die verschiedenen Richtungen des Buddhismus finden könnte, wär ich froh drum

    Danke.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.6
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download