Nö. Das ist Zen 101
Beiträge von Christopher
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So sehr ich KarmaHausmeisters Bemühungen schätze, würde ich nicht so weit gehen. Es gibt so viele Scharlatanen und Selbstdarsteller und Seelenfänger auf dieser Welt, dass ich persönlich aufgehört habe, davor zu warnen. Solange sie nicht handgreiflich werden bzw. die Schüler körperlich oder finanziell ausnutzen, kann man eigentlich nur die Achsel zücken. Bzw. weiterhin Aufklärungsarbeit leisten und sagen, wem so was gefällt, solle gerne hingehen
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Es gibt allerdings auch Portale, die einen "ethical porn", feministische und faire Pornografie vermarkten.
Danke für den Tipp - endlich kann ich ohne schlechtes Gewissen wichsen!
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Irgendwo habe ich auch gelesen, dass es tatsächlich ums "Nicht-denken denken" geht, aber ganz ehrlich, da einen Unterschied zu suchen wäre mir auch zu viel Mühe
Und ich habe auch nicht gesagt, dass Qualias Antwort schlecht sei, oder dass er es lieber hätte sein lassen sollen. Letztendlich ist das hier nun mal eine Diskussionsforum. Hauptsache, ich muss mich nicht mehr mit solchen Fragen beschäftigen - erst recht nicht mit Hilfe der KI
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Deinen Beitrag konnte ich durch Lesen nicht erfassen, darum habe ich eine KI als Bibliothek/Konservationslexikon gefragt, was Du überhaupt meinen könntest.
Wenn ich eine Frage zum Zen nicht durch lesen erfassen kann, dann ist es nicht die Mühe wert
Im Zen geht es darum, nicht zu denken. Solche Fragen kann Zen also per se nicht beantworten.
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Oh boy. Wer solche ellenlangen Fragen stellt, braucht unbedingt ein Zen-Kloster. Ob "non-duale" oder sonstwie
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Ich lasse gern die anderen vorwärts gehen und bleibe sitzen.
Sitzen bleiben geht leider nicht
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Naja, natürlich ist ein einfach, sich im Nachhinein über Wörter und Begriffe in einem Forum lustig zu machen
Aber im ernst, das klingt jetzt fast ein bisschen wie Rinzai vs. Soto. Kann mir alles Wurscht sein, ich gehe einfach vorwärts und mache mir keine großen Gedanken drüber
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Für Kensho schon, genauso wie es für irgendeinen anderen Schock-Moment einen Auslöser gibt. Ich rede ja hier nicht vom "Erwachen".
PS Schön, von Dir wieder zu hören. Ich habe mir schon gedacht, dass gerade dieser Thread Deine Stimme braucht
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Was ist schon ein "guter Buddhist"? Darum geht es doch nicht.
Naja, das war nur ein Ausdruck von vielen; nenne es wie Du willst. Hauptsache, irgendwas quält Dich offenbar noch, bei Dir heißt es wohl etwa "wie folge ich diesen Ruf?"
Ich persönlich höre keinen "Ruf" mehr, ich gehe meinen Weg und tue mein Bestes.
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Vür wâr mîn ungelücke wande ich wurde grôz.
wahrlich, mein Unglück – denn ich bin groß geworden."But I was so much older then, I'm younger than that now" - Bob Dylan
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Hmm, kann ich auch verstehen. Wenn Du etwa meinst, ob Du als "guter Buddhist" genug gegen den Klimawandel oder für den Weltfrieden machst, das kenne ich auch.
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- Wirkt/(re)agiert besagter Mensch nun freier, wahrhaftiger, gleichmütiger und mitfühlender, als vor dem "Ereignis"?
Ein solches Beurteilen ist bei einem Online-Forum natürlich recht schwierig. Ich persönlich kann aber seitdem mit Konflikten und sinnlosen theoretischen Diskussionen hier viel besser umgehen. ZB in dem ich sie einfach vermeide
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verrottet und unkenntlich gemacht durch Erinnern und erinnern des Erinnerns. Zerredet und zerlogen.
Wenn ich eine etwas persönlichere Bemerkung machen darf: aus deinen Posts lese ich oft ein derartiges Zerknirschen heraus. Das mag an Deinem Charakter liegen; jeder geht anders mit solchen Erfahrungen um. Ich kann nur empfehlen: weitermachen, es wird besser.
Zum Beispiel war bei mir lange so, dass ich nach jedem Sesshin gespürt habe, wie meine hart erarbeitete Ruhe wieder im Alltagsstress langsam aber sicher verpufft ist. Aber auch dieses Prozess ändert sich, und neulich ist es eher so, dass die Grenzen zwischen "vorher", "nachher", "Sesshin" und "nicht-Sesshin", "ist" vs. "soll", usw. alles veschwimmt. Es wird langsam aber sicher alles zum ewigen Jetzt, ohne dass Du irgendwas dagegen tun kannst.
Außer regelmäßiges Zazen, das ist bei mir noch drin
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Eher die Frage: und jetzt? Ein bisschen Sorge, dass es verblasst, oder sogar die Erfahrung, dass das passiert. Oder die leise Befürchtung, dass das Ich! sich am Ende doch noch dieses „Erwachen“ schnappt und damit durchgehen könnte…Hatte ich auch alles... ich kann nur sagen, bleib dran!
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Solche Fragen sind das, was ich oben mit "Dilemma" gemeint habe. Mach einfach weiter, und sie verpuffen wie von selbst
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Du sprichst ein echtes Dilemma an, danke dir dafür.
Was Du schreibst klingt für mich schon nachvollziehbar. Aber - und bitte nehme das nicht als Kritik oder Abwertung: meine Beobachtung ist, dass irgendwelche geistige Zustände, wenn sie für einen wirklich selbstverständlich geworden sind, kein Dilemma mehr darstellen. Die sind einfach so und basta. Und da muss man sie auch nicht in einem online Forum öffentlich ansprechen bzw. behandeln - sie waren von Anfang an ja immer da. So ist die Welt.
Natürlich möchtest Du den Buddhisten manchmal zuschreien: "Ja! Es stimmt alles!" - aber natürlich stimmt alles
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Von mir aus war er auch nicht. Was der Buddha angeblich gesagt oder getan hat, kann mir eigentlich Wurscht sein. Und mit ihm kann Andreas ja auch keinen lockeren Erfahrungsaustausch mehr führen
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Wer sich selbst als "erwacht" betrachtet, ist es jedenfalls nicht
Auf der anderen Seite, wenn Du jemand suchst, der immerhin eine "Kensho"-Erfahrung erlebt und seitdem noch 25 Jahren Zen-Praxis dazugelegt hat, stehe ich gerne zu Verfügung
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Die „Red Flag“ fängt schon damit an:
Wenn jemand sich wie „Zensho“ selbst als „einer der bedeutendsten Zen Meister“ nennt (s.a. Amazon und seine Bücher)Genau das. Und so kommen nur die Leute, die die Lächerlichkeit einer solchen Aussage nicht von vornherein erkennen, genau dorthin und werden Schüler. Alle anderen bleiben selbstverständlich fern.
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Auch ganz normale Zen-Schüler, die kein besonderes Geltungsbedürfnis haben, betrachten Zen leider allzuoft wie eine Art Ausbildung, deren Ziel es ist, selbst Zen-Lehrer zu werden. Und da bieten manche Gruppen auch eine Menge verlockende Zwischentitel wie "Senior Student", "Dharma Advisor", "Assistant Teacher" usw. an. Selbst der Titel "Roshi" wird im Westen meist als eine Art höchster Orden der Zen-Karriere vergeben.
Ist alles leider völlig daneben, auch ohne Missbrauch.
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Die Frage ist, wie kommen Menschen da überhaupt hin, warum Menschen da überhaupt mit machen und nicht so einfach aussteigen.
Hier darf ich wieder auf meine Studie verweisen, die ein paar Antworten auf genau diese Fragen bietet. Die dort geschilderten Fall-Geschichten sind übrigens um einiges filmreifer als die vom Kopp, der mir eher wie ein unreifes Kind als einen waschechten Psychopathen vorkommt.
Man kann nur hoffen, dass auch er und seine Frau die karmische Wirkung ihrer Taten noch zu Lebzeiten zu spüren bekommen. D.h., dass sein Ruf (falls er einen jemals hatte
) durch die Enthüllungen vernichtet wird und das Ausbeuten seiner Schülerschaft endlich aufhört.
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Ich habe die Folge 4 soeben gehört. Schon krass, aber irgendwie alles nur zu typisch. Das mit der Sterilisation hatte man zB schon 1:1 beim Zernickow. Die Frau klingt nach einer echten Harpyie.