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  2. Samadhi1876

Beiträge von Samadhi1876

  • Polizei aus buddhistischer Sicht – notwendige Institution oder Ausdruck gesellschaftlicher Probleme?

    • Samadhi1876
    • 1. Juni 2026 um 19:30
    Matthie:

    In der tibetischen Tradition gibt es die Kunst der Sandmandalas. Wo über mehrere Tage/ Wochen ein Mandala aus Sand gestreut wird.

    Sehr aufwendig um nach der Vollendung weggewischt und verstreut zu werden.

    Ich Glaube im Buddhismus drückt das die Vergänglichkeit aus.

    An so etwas kann ich mich auch erinnern, habe ich mal in einem Film gesehen, glaube Samsara hieß der…


    Habe den Sinn damals auch nicht verstanden, erst nachdem ich mit dem Meditieren begonnen hatte, und anhaftende Gedanken erstmals besser loslassen konnte…


    Zum Einen ist es mE ein Ausdruck von Vergänglichkeit an sich, und zum Anderen ein Ausdruck von Nicht mehr Anhaften, oder Streben nach Gewinn, oder Besitz oder Erhalt, auch wenn es noch so viel Mühe gekostet hat „etwas zu errichten oder zu erschaffen“…


    Am Ende blasen die Kinder das Sandmandala auch selbst wieder weg, etwas das sie selbst in langer Zeit und Mühe erschaffen haben…


    Es ist ein langer mühseliger Prozess, auch Ausdruck von Geburt, Altern und Tod…


    Und sicherlich auch noch mal anders wenn ein ungebetener Gast dazu gekommen wäre und das halbfertige Sandmandala aus Freude am Zerstören hätte zerstört und danach gelacht…


    Aber die Kinder waren ganz allein und ungestört in diesem Prozess, ganz anders als wenn man im Westen „sich ein Sandmandala“ zu Hause oder auf der Arbeit aufbauen möchte…


    Von daher ist manches in einer buddhistischen Gemeinschaft oder Sangha auch einfacher zu praktizieren als allein und mit „Anders denkenden und fühlenden“, und die Sangha wird ja auch als ein „Juwel“ von Buddha Shakyamuni genannt, das Helfen kann.


    “Polizei“ dient zur Erhalt von „Recht und Ordnung“.

    Und auch nicht immer hat die Polizei angemessen gehandelt.

    Sie ist auch ein Diener des Staates halt, und Ausdruck von Staatsgewalt an sich. Auch wenn sie Räuber und Mörder fängt. Manche gehen auch bewusst zur Polizei um ein Gefühl von Macht über andere zu haben. Polizei ist nur eine Institution wie viele andere in einer Gesellschaft wie andere Institutionen auch.

    Wahrscheinlich hat auch jeder mal gute als schlechte Erfahrungen damit gemacht, weil man sich nicht immer von der Polizei (vielmehr demjenigen dem man dort begegnet ist, denn nicht alle Polizisten sind gleich wie nicht alle andern Menschen gleich sind) angemessen behandelt gefühlt hat.


    Und so ist die „Polizei“ auch nur ein bestimmtes „Begegnungsfeld“ mit anderen Menschen, mit spezielleren Menschen. Wie es auch täglich viele andere verschiedene „Begegnungsfelder“ mit Menschen gibt. Wo man selbst jedes Mal auch wieder neu „mit klar kommen muss“, weil was heute ist kann morgen schon wieder ganz anders sein, die Laune des Polizisten von heute Morgen eine andere sein kann, genauso wie die Launen anderen Mitmenschen und auch die ganz eigene Laune…

  • Der Buddhist im Krieg

    • Samadhi1876
    • 27. Mai 2026 um 10:24

    Ein kurzer Überblick gibt die KI:


    Im Buddhismus ist Krieg und Gewalt strikt untersagt, da das erste der fünf ethischen Grundsätze (Sila) die Gewaltlosigkeit und das Nicht-Verletzen (Ahimsa) gebietet. Tötung und Waffenbesitz widersprechen der Lehre grundlegend. Dennoch gibt es in der historischen Realität Fälle von buddhistisch legitimiertem Konflikt und dem Einsatz von Kampfkünsten, wie etwa die Praxis der Shaolin-Mönche. [1, 2, 3, 4, 5]

    Historische und moderne Perspektiven

    • Die Lehre: Buddha lehnte Krieg und das Töten grundsätzlich ab. Ein Geisteszustand, der auf Kampf und Vernichtung ausgerichtet ist, erzeugt negatives Karma. Gewalt ist nie eine Lösung und führt in einen Kreislauf von Leid. [1, 2]
    • Gerechter Krieg: Im Gegensatz zum Christentum oder Islam kennt der klassische Buddhismus kein Konzept eines "heiligen Krieges". In bestimmten Mahayana-Schriften, wie dem Kalachakra-Tantra, existieren jedoch philosophische Auslegungen, die einen bewaffneten Kampf zur Abwehr der Zerstörung des Dharma (der Lehre) rechtfertigen. [1, 2]
    • Soziale Realität: In der Geschichte haben sich Buddhisten oder buddhistisch geprägte Herrscher an Kriegen beteiligt. Ein bekanntes Beispiel findet sich in den historischen Chroniken Sri Lankas (Mahavamsa), wo Krieg zur Verteidigung des buddhistischen Glaubens historisch legitimiert wurde. [1, 2, 3, 4, 5]
    • Engagierter Buddhismus: Als Reaktion auf Krieg und Gewalt entstand im 20. Jahrhundert, besonders während des Vietnamkriegs, der sogenannte "Engagierte Buddhismus" (u.a. geprägt durch Thich Nhat Hanh). Hierbei setzen sich Buddhisten aktiv und gewaltfrei für Frieden, Versöhnung und die Linderung von Kriegsleiden ein. [1, 2]

    Buddhistische Prinzipien in extremen Situationen

    Buddhistische Ethik fordert auch in extremen Situationen einen achtsamen Umgang mit Handlungen. Umfassende wissenschaftliche und historische Aufarbeitungen dieses Themenkomplexes finden sich in der Forschung zum Thema Buddhist Warfare. Analysen zum humanitären Völkerrecht zeigen auf, wie buddhistische Prinzipien im Kriegsfall helfen können, das Leid zu minimieren, und sind beispielsweise in der Publikation zum Thema Buddhismus im Krieg des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) zusammengefasst. [1, 2]

  • Diamantweg

    • Samadhi1876
    • 26. Mai 2026 um 21:18
    ewald:

    Sagen wir mal so, Ole Nydahl und die Praktizierenden im Diamantweg waren nicht gewillt oder in der Lage sich mit psychisch betroffenen Menschen auseinander zu setzen.

    Ich behaupte auch mal ganz frech das Ole nie erwacht ist sonst hätte er in dem Interview auf die Frage ob er keine Angst vor dem Sterben hätte nicht geantwortet: Nö ich bin doch schon oft mit dem Fallschirm abgesprungen…

  • Diamantweg

    • Samadhi1876
    • 26. Mai 2026 um 19:30
    ewald:

    beherzigen die buddhistischen Mönche im Kloster, haben genug zu essen, Kleidung, ein Dach über den Kopf, aber häufen keine materiellen Dinge an des Besitzens wegen. Sie leben den buddhistischen Mittelweg als die beste Daseinsform.

    Und Leben von Spenden 🤣

  • Diamantweg

    • Samadhi1876
    • 23. Mai 2026 um 15:43
    Iris:

    Es hat zwei Seiten, will ich sagen.

    Meditation kann auch negative Nebenwirkungen haben. Hängt auch von der Dauer und Art und Weise der Meditation ab, bzw. Psychischen Vorbelastungen oder verdrängten traumatischen Erfahrungen. Als Anfänger weiß man meist noch nicht was Meditation mit einem macht. Ob eher heilend oder nicht. Selbst wenn man sagt „psychische Kranke“ nehmen wir nicht auf, bedeutet das nicht, das später nicht doch Symptome erscheinen können, je nach dem wie intensiv auch meditiert wird. Falls bei Nydahl weniger meditiert wurde sondern mehr geredet oder Mantra rezitiert dann gab es dort wahrscheinlich auch weniger Vorfälle.

    In diesem Folgenden Beitrag werden auch Statistiken zu negativen Auswirkungen der Meditation erwähnt. Meditation kann „gefährlich“ sein. In meinem Fall öffnete sich das Unterbewusstsein so weit, das alte Kindheitserinnerungen und Trauma wieder zum Vorschein kamen. Womit ich nicht gerechnet hätte. Habe allerdings vorher auch intensiv und tief meditiert.

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  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Samadhi1876
    • 22. Mai 2026 um 07:14

    Gestern Abend habe ich diesen „Podcast“ noch gefunden. Vielleicht hilfreich und leicht verständlich zu dem Thema Gelassenheit, Ignoranz und viele Gedanken und täglich Neues in der Welt. Dabei kommt aber auch heraus das es Übung braucht wie Meditation um damit (Gedanken, etc.) besser umgehen zu können…


    Gert Scobel: Selbsterkenntnis und Meditation
    Wie gehören rationales Denken der Aufklärung und fernöstliche Zen-Meditation zusammen? Philosoph und Zen-Praktizierender Gert Scobel diskutiert mit Moderatorin…
    www1.wdr.de
  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • Samadhi1876
    • 20. April 2026 um 22:52
    Qualia:

    Niemals Mit-Gefühl mit Mit-Leiden verwechseln.

    Mitleid ist immer selbst gewähltes Leiden, um andere leiden zu lindern, und schon wissen das die Hilfe nicht reichen wird. Coabhängigkeit.

    Yo, das ist allerdings auch nur ein Teil der ganzen Wahrheit oder Möglichkeiten…


    Denn es gibt auch noch begrenztes Mitgefühl zu anderen was helfen kann und man selbst hat sich dabei selbst völlig vergessen (kein „Mitgefühl“ zu sich selbst da kein Ego mehr was Mitgefühl verlangt) und leidet auch nicht darunter oder mit dem Anderen…


    Wie ein Bodhisattva ohne Ego…

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • Samadhi1876
    • 20. April 2026 um 18:10
    ewald:

    Halte es grundlegend für wichtiger als das Mitgefühl zu anderen, denn wenn es kein Mitgefühl zu sich selbst gibt, gibt es gar keins

    Nee, stimmt so nicht ganz, denn manche opfern sich auch für andere förmlich auf, auf Grund von Zuviel Mitgefühl für andere und zu wenig bis gar keins für sich selbst.

  • Sinn des Zazen/eine Sammlung

    • Samadhi1876
    • 17. April 2026 um 23:26

    ES fängt damit an…


    Das wir „ich“ sagen…

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • Samadhi1876
    • 17. April 2026 um 22:57
    void:

    Wenn ich verstehen würde, warum dir die Sonderstellung des Menschen so wichtig ist, würden wir weniger aneinander vorbei reden.

    Der Sapiens ist verblendet von seinem eigenen Narzissmus

    Er meint weil er „mehr (erfinden) kann als die anderen Tiere“

    Wäre er etwas Besonderes und diesen und der Natur überlegen

    Und hätte Sonderrechte


    Meinte ja auch einer der vier Sapiens die letztens noch mal den Mond umkreist haben und als er sagte: Wow, was der Mensch alles kann…


    Selbstkritik ist ihm fremd


    Genauso wie im weitergehenden pathologischen Narzissmus der Sapiens


    Es ist nämlich auch schon ganz lange her als der Sapiens das Feuer machen können entdeckte


    Und Alles anfing…

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Samadhi1876
    • 17. April 2026 um 11:42

    Beispiel „Kampfkunst“ AiKiDo („Meditation in Bewegung“)

    Kurze Zusammenfassung mit AI:


    Aikido ist eine moderne, japanische Kampfkunst, die auf Verteidigung, Harmonie und Konfliktlösung ohne Gewalt ausgelegt ist. Der Begründer Morihei Ueshiba (1883-1969) entwickelte sie, um Angriffe durch Ausweichen, Würfe und Hebeltechniken zu neutralisieren, anstatt Kraft gegen Kraft zu wenden. Es wird oft als "Meditation in Bewegung" beschrieben.


    Hier sind die wichtigsten Aspekte des Aikido:

    • Kein Wettkampf: Es gibt keine Turniere oder Sieger, der Fokus liegt auf der Entwicklung von Technik, Harmonie und Koordination.
    • Prinzipien:

      Aikido (合気道) übersetzt sich als „Weg zur Harmonie der Kräfte“ (Ai=Harmonie, Ki=Energie, Do=Weg). Die eigene Kraft wird mit der Energie des Gegners vereint, um diesen zu kontrollieren, ohne ihn zu verletzen.

      • Techniken: Das Training besteht primär aus Partnerübungen (Wurf- und Haltetechniken) und intensiver Fallschule.
      • Selbstverteidigung: Es ist eine effektive Selbstverteidigung, die unabhängig von Größe und Gewicht ausgeübt werden kann.
      • Philosophie: Aikido wird oft als "Friedenskunst" bezeichnet, da es darauf abzielt, die feindselige Absicht des Angreifers zu brechen.

    Aikido ist für Menschen jeden Alters geeignet und verbindet körperliche Fitness mit geistiger Ruhe.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Samadhi1876
    • 17. April 2026 um 09:50

    Za Zen hat verschiedene Aspekte:


    Das Atmen „rauf und runter“ zwischen Kopf und Hara regelt auch wieder den Energiefluss, die Lebensenergie Ki an sich. Und verlagert den Schwerpunkt wieder mehr aus dem Kopf in die Körpermitte.


    Längere Phasen der Meditation, des stillen Sitzens, entwickeln Joriki, Konzentration auf das Hier und Jetzt, die man nach dem Aufstehen auch in den Alltag mit hinein nimmt.


    Neben dem Effekt möglicherweise zu „Erwachen“…


    Ist anscheinend auch im Zusammenhang mit Kampfsport damals entstanden (Bodhidharma), wo Konzentration auf das Hier und Jetzt allein wichtig sind , Bewertungen des Gegners (unterscheidender Geist) eher hinderlich sind, und man sich stattdessen mehr auf seine Intuition und ursprünglich reinen Geist beim Handeln verlässt.

  • Sinn des Zazen/eine Sammlung

    • Samadhi1876
    • 16. April 2026 um 22:32

    Es ist eine Selbsterfahrung…


    Jenseits dessen…


    Was man bisher kannte…


    Oder glaubte oder meinen zu kennen oder zu wissen…


    Und…

    Wenn es so weit ist…


    Dann weiß man es einfach…


    Das es Das ist…


    Wonach man solange woanders vergeblich auserhalb gesucht hat..


    Es ist eine innere ganz tiefe innere Erfahrung…


    Jenseits von Gedanken, Worten, oder Anderen…


    Ein Begegnung mit seinem wahren Selbst…


    Und dem Universum selbst…


    Wo es auch keinen Ort und keine Zeit mehr gibt…

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • Samadhi1876
    • 16. April 2026 um 16:29

    Von Selbstkritik des Sapiens ist auch wenig zu hören oder zu lesen:

    Meist ist immer der andere Schuld…


    Habe letztens mal geschaut ob man etwas darüber findet ob der Sapiens (moderne Mensch heute) den Neandertaler nicht vielleicht ausgerottet hat der bis vor 40000 Jahren 300000-400000 Jahre anscheinend überleben konnte.

    Die heutigen Sapiens leben ja auch unterschiedlich:

    Viele wollen am liebsten den ganzen Tag nur chillen

    Des anderen große Lust ist viel Geld und Macht über andere zu haben


    Wiederum andere wollen ständig was Neues erfinden und deshalb auch ganz genau wissen wie die Natur und das Universum funktioniert:


    Das klingt bis hin zu absurd, als wäre die Natur und das Universum nicht gut genug oder müsste etwas immer weiter verbessert werden…


    Wo soll das Alles Enden?

    Wann und womit ist der heutige Sapiens zufrieden…


    Und damit schließt sich auch wieder der Kreis hin zu der Frage was sind die Ursachen von Leiden und wie kann ich nachhaltigen (inneren) Frieden für mich allein oder für andere finden…


    Allein ist manches einfacher als in einer Gruppe.

    In einer Gruppe ist manches einfacher als Allein.


    Je größer aber die Gruppe und unterschiedlicher die Interessen umso schwieriger wird es wieder…

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Samadhi1876
    • 16. April 2026 um 15:25
    Matthie:

    Trotzdem können Atemübungen wie z.B

    4 Schläge Einatmen

    6 Schläge Luft Anhalten

    8 Schläge Ausatmen

    Nachweislich das limbische System beruhigen und warum dieses Wissen nicht nutzen.

    Ja, das kann sehr gut das autonome Nervensystem beruhigen…


    In Sekidas Buch „Zen Training“ wird auch näher auf Atemtechnik und Kensho eingegangen und fand ich persönlich sehr hilfreich neben dem Buch „Anfängergeist“ von Suzuki.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Samadhi1876
    • 16. April 2026 um 12:34

    Du kannst das „kleine Fahrzeug“ oder „große Fahrzeug“ nehmen

  • Ich verstehe vieles nicht

    • Samadhi1876
    • 15. April 2026 um 12:56
    Michael Haardt:

    Eine Religion ist eine Philosophie, die Übernatürliches beeinhaltet und erklärt. Du wirst mir zustimmen, dass das wenigstens in vielen buddhistischen Richtungen der Fall ist.

    Die Erfahrung aber, zu der man durch die Zenpraxis kommt, ist weder gedanklicher noch philosophischer noch religiöser Natur. Sie ist einzig und allein Tatsache. Diese Erfahrung aber hat, so sonderbar das auch scheinen mag, tatsächlich die Kraft, uns von dem Leid und Elend der Welt zu befreien.

    Sie hebt uns aus den Ängsten, den Leiden der Welt heraus.

    Niemand weiß, weshalb diese Erfahrung eine so wunderbare Kraft hat. Sie hat sie einfach, und sie wirkt, ohne dass ein Konzept oder ein Glaube hinzutreten muss. Sollte eine solche Tatsache eine Religion genannt werden? Ich denke nein. Diese Tatsache heißt einfach nur »Erwachen«, »Selbst-Realisierung« oder »Erleuchtung« und wird von einem tiefen Frieden des Geistes begleitet.

    So ist also unser gemeinsames Fundament, die Welt der Leerheit, eine überaus ernsthafte Wirklichkeit - und nicht das Ergebnis des gewöhnlichen Denkens. Aus tiefstem Herzen wünsche ich mir, ich könnte diese Welt mit Menschen in Führungspositionen teilen - mit Politikern, den Reichen, Bör-sianern, Managern, Gewerkschaftsführern, Gelehrten, Künst-lern, Kirchenleuten, selbst mit Gangsterbossen - und hoffen, dass sie sie als Erfahrung und nicht als Ergebnis eines Denkprozesses erleben. Das wäre dann der kürzeste Weg, um den

    »Ich-Du«-Gegensatz in allen seinen Formen zu überwinden und der Welt wahren Frieden zu bringen.

    Koun Yamada

    (Das Tor des Zen)

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • Samadhi1876
    • 15. April 2026 um 00:05

    Der Sapiens hat sich doch nur selbst in diese Lage gebracht

    In dem er angefangen hat sich über die Natur und Andere stellen zu wollen


    Sein Plastik schwimmt mittlerweile in allen Weltmeeren

    Und ist auch in seinem Gehirn schon angekommen


    An der Ostsee stirbt metaphorisch für all das gerade ein Wal
    Während der Sapiens einfach immer weiter macht


    Je mehr Sapiens umso mehr verschiedene Meinungen und Begehren

    Die alle „unter einem Hut zu bringen und zu kontrollieren sind“


    Die Evolution hat den Sapiens ursprünglich so geschaffen

    Das er nur in kleinen Gruppen die sich gegenseitig helfen gut funktioniert


    Seit er sesshaft geworden ist hat er so etwas wie Besitz von etwas genommen


    Darum streiten sich die Sapiens irgend wann:

    Wenn die einen meinen weniger zu haben als die anderen


    Vorher haben Sapiens andere Sapiens vielleicht nur überfallen um Weibchen und Kinder anderer Sapiens (s.a. Knabenlese oder Sklaverei) zu rauben

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • Samadhi1876
    • 7. April 2026 um 23:48

    https://www.sotozen.com/eng/library/comics/shakyamuni/html5forpc.html

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Samadhi1876
    • 7. April 2026 um 19:59

    “Ein Ort der weder Heiß noch Kalt ist“

    EIN ORT, DER WEDER HEISS NOCH KALT IST | SOTOZEN.COM

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Samadhi1876
    • 4. April 2026 um 10:41
    Waren die 80er besser? Die Sehnsucht nach der guten alten Bundesrepublik - hier anschauen
    Kontraste-Reportage Deutschland 2026 +++ Pünktliche Bahn, D-Mark und weniger Gewalt: Viele verklären die 80er in Westdeutschland als gute alte Zeit. Doch…
    www.ardmediathek.de
  • Lehren/Philosophien = Narrative

    • Samadhi1876
    • 31. März 2026 um 10:43

    Narrative (Erzählungen) können unterschiedlich benutzt werden. Manchmal ganz einfach um Grundlegendes Wissen einfacher zu vermitteln, aber auch, um Intrigen zu spinnen, Gemeinschaften zu spalten. Also es ist eher ein Mittel „zu einem Zweck“. Erfordert aber auch vom Zuhörer selbständiges Weiter Denken, bzw. Erzählungen selbst zu überprüfen:


    “Geschichten vermitteln Wissen, sorgen für tiefes Verstehen und ermöglichen es dem Kind Ableitungen zu treffen, Sachverhalten allein auf den Grund zu gehen und so selbst Wissen zu entwickeln“


    Aus diesem Artikel entnommen:

    Die Bedeutung der Narrative in der sozialen Interaktion

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Samadhi1876
    • 26. März 2026 um 15:17

    Gelassenheit zu üben, ohne dabei zu Ignorant zu werden…


    Das sein zu können, wünscht sich wahrscheinlich jeder irgendwie ganz unabhängig vom „Buddhismus“…

    Die Menschen sind aus verschiedenen Gründen unterschiedlich in ihrem Denken und Verhalten, und zT ist es auch unterschiedlich entstanden. Oder bedingt durch Wohlstand, Gesellschaft, Erziehung, etc.

    Die Funktionsweise des Gehirns und Körpers scheint bis auf gewisse Unterschiede weitest gehend gleiche Funktionen zur Verfügung zu stellen. Aber manchmal zu unterschiedlichen Resultaten zu führen…

    Warum Menschen mit zweierlei Maß messen
    Moral definiert, was als richtig oder falsch gilt. Sie fungiert als Grundlage für das Zusammenleben. Doch manchmal verurteilen Menschen andere moralisch…
    www.n-tv.de


    Wenn und wann Neid entsteht und zu Hass Gefühlen führt, oder wenn und wann Begehren entsteht, und zB. zu Handeln wie Raub (Haben wollen) führt. das muss nicht immer materielle Gründe haben, sondern auch Sehnsucht nach Geliebt und verstanden zu werden an sich…


    Wir bekommen heute über Inet viel mehr von anderen Menschen in der Welt mit. Also es gibt uU vielmehr als „normal“ zu verarbeiten, also das, was im Moment wirklich da ist. Wir beschäftigen uns oft mit etwas über das hinaus was da ist. Das auch zu mehr Stress führen kann.

    Mit Langeweile, oder wenn es umgekehrt zu lange still geworden ist, können wir manchmal genauso nur langsam wieder besser mit umgehen.


    In der modernen Gesellschaft mit (vielen) Menschen ist es oft ein hin und her.


    Anders als allein mit einer Katze, oder allein in der Natur:


    Beide fragen einen nicht.

    Der eine verlangt Futter und ein paar Streicheleinheiten.


    Der andere das man sich vor seiner Kälte und Hitze schützt und seine Nahrung findet.


    Das ist etwas Alltägliches.

    Das jeder Mensch auch irgendwie kennt.

    Ohne den Buddhismus dafür „zu studieren“.


    Warum „braucht man dann den Buddhismus“ überhaupt?

    Es gibt darin Aspekte, wie die Illusion des Ich, Leerheit in den Dingen, Nicht-Dualität, Vergänglichkeit, die man gewöhnlich im Alltag bewusst oft nicht so wahr nimmt, die aber bei Wieder Erkennen dessen, wieder zu einer anderen Art von Befreiung führen können, als wo man sie gewöhnlich gesucht und vermutet hat.


    Und sicherlich bedarf dies auch immer wieder Übung.


    Genauso, wie sich im Artikel „Doppelmoral“ beschrieben, sich diese anzutrainieren, als sich seiner eigenen Doppelmoral oder Begehren, Ängste, wieder bewusst zu werden, also die Ursache Unwissenheit als ein Grund von Leiden zu erkennen.


    „Wer bin ich?“

    Oder was ist mein wahres Selbst, psychologisch einerseits, spirituell andererseits…


    Ist auch eine gute Frage…


    Aber viele die zb noch arbeiten müssen, sind oft darin sehr eingespannt und finden wenig Zeit und Ausgleich dafür, wie zB Tim. Oder es gibt andere Anforderungen.


    Darum ist es auch wichtig sich wieder (Aus)Zeit nehmen zu können:

    Um sich (selbst) wieder etwas bewusster zu werden.


    Klingt mühselig, und ist es auch:


    Auch Mal ganz einfach, mal ganz schwer


    Je nach Umständen….


    Also von genereller Gelassenheit und Ignoranz im Buddhismus würde ich auch nicht reden wollen…

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Samadhi1876
    • 25. März 2026 um 04:03

    Bestimmte Dinge im Leben können wir (allein) nicht ändern…

    Bestimmte Dinge im Leben erfordern ein besseres soziales Miteinander…

    Bestimmte Dinge im Leben werden erschwert durch zuviele unterschiedliche Verhalten und Denken…


    Letztens las ich das Kriege erst dadurch vermehrt entstanden sind seit der Mensch sesshaft geworden ist, Land besaß, etwas besaß, das andere rauben wollten. Zuvor waren sie Nomaden, kleine Gruppen, die sich einander halfen, zogen weiter sobald es keine Nahrung mehr gab.


    Die moderne Welt von heute bietet zwar einen gewissen Wohlstand, aber bringt gleichzeitig auch neue Herausforderungen hervor…

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  • Grundstudium Buddhismus

    • Samadhi1876
    • 24. März 2026 um 19:27

    Fehlende Spiritualität, im Namen von „Erwachen“ und „Erleuchtung“

    Ist das Eine…


    Möglicherweise noch ungelöstes Trauma, fehlende Liebe und Mitgefühl in der Kindheit das Andere….


    An die ersten drei Lebensjahre können wir uns selbst nur ganz wenig erinnern, eine sehr wichtige Zeit in der Entwicklung eines Kindes…


    Wie war die Liebe und Fürsorge in dieser Zeit wirklich?

    An möglicherweise andere spätere traumatische Erfahrungen genauso wenig, weil bewusst als Kind selbst verdrängt…


    Später geht man zum Arzt auf Grund von irgendwelchen unerklärlichen stressigen Symptomen oder weil man sich anders fühlt als andere…


    Man weiß auch nichts in dem Moment anderes zu erzählen als das was man selbst noch über sich weiß…


    Und bekommt dann irgendeine Diagnose vom Arzt verpasst…


    Bei dem Einen ist da so, bei dem Anderen so…


    Der Eine hatte mehr Liebe und Mitgefühl und Wohlstand in der Kindheit als der Andere…


    Für den Einen fühlt sich Freiheit einfacher an als für den Anderen…


    Für den Einen fühlt sich Befreiung schwieriger an als für den Anderen…


    Aber…


    Ganz gleich ob einfach oder schwierig…


    Es gibt immer einen „Weg“ der inneren Befreiung…


    Warum haben Menschen anscheinend oft viel mehr psychische Probleme als Tiere oder Pflanzen?

    Wo doch auch der Mensch nur ein Tier ist…

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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