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  1. Buddhaland Forum
  2. Samadhi1876

Beiträge von Samadhi1876

  • Was würde ein Arahant/Bodhisattva denken, wenn sie/er die Bergpredigt liest?

    • Samadhi1876
    • 8. Oktober 2026 um 22:02

    Bodhisattva:

    Das Schwierigste daran ist oft

    Auch Davon loszulassen


    Obwohl man selbst endlich weiß

    Es gäbe andere heilsamere Wege


    Nachdem man selbst

    Lange danach gesucht hat


    Und das Leiden in der Welt

    Danach weiterhin gefühlt hilflos entgegen blickt


    Ein anderes Verlangen

    als zuvor nun Geblieben ist


    Oder wieder erscheint


    Sobald man anderes Leid in der Welt woanders wieder neu erblickt

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 8. Oktober 2026 um 21:24

    Je weniger

    Man besitzt


    Je weniger

    Man verlangt


    Umso

    Demütiger und Dankbarer


    Ist man wieder geworden

    Für das Hier und Jetzt


    Das Leben an sich


    💫


    Bis dahin


    Treiben oft andere Menschen und eigene Altlasten und Verlangen


    Einen weiter um


    💫


    Oft ist es auch erst ein Augenblick im Leben


    Wo man genau weiß


    Man kann nicht mehr so weiter wie bisher


    Wo man all seine vorherigen Irrtümer wieder erkennt


    Und auch die Geschenke des Lebens an sich


    Wenn man wieder begonnen hat


    Still zu stehen


    Still zu werden


    💫


    Und für viele


    Ist dieser Augenblick


    Auch erst am Lebensende


    Weil man dann


    Gar nicht mehr anders kann


    💫

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 8. Oktober 2026 um 18:21

    Das Wort Mojud (auch Mawjud oder Mawjood, arabisch: موجود) bedeutet „vorhanden“, „existent“, „anwesend“ oder „verfügbar“. [1, 2]

    Sprachliche Herkunft & Bedeutungen

    • Ursprung: Das Wort stammt aus dem Arabischen und wird auch im Persischen und Urdu verwendet. Es leitet sich von der arabischen Wurzel w-j-d (finden / existieren) ab. [1]
    • Als Eigenschaftswort: Es beschreibt etwas, das physisch oder tatsächlich da ist. (Beispielsweise im Persischen Mojudi für Kontostand oder Guthaben, also das „Vorhandene“ auf dem Konto). [1, 2]
    • Als Vorname: Mawjud ist zudem ein arabischer Jungenname mit der Bedeutung „der Existierende“ oder „der Gegenwärtige“. [1, 2]

    Bekannte kulturelle Bedeutung: Die Sufi-Geschichte von „Mojud“

    Wenn der Begriff im spirituellen oder literarischen Kontext fällt, bezieht er sich fast immer auf eine berühmte Sufi-Parabel (oft kommentiert vom spirituellen Lehrer Osho in dem Buch „Mojud: Der Mann mit dem unerklärlichen Leben“): [1, 2, 3]

    • Die Handlung: Ein ganz normaler, kleiner Beamter namens Mojud trifft eines Tages den mystischen Sufi-Meister Khidr. Er wird dazu gebracht, sein geregeltes, langweiliges Leben hinter sich zu lassen und sich völlig dem Fluss des Lebens und des Vertrauens hinzugeben. [1, 2]
    • Die Botschaft: Die Geschichte steht als Sinnbild für den Weg eines Suchenden, der alte Sicherheiten loslässt, um das Leben selbst zum Lehrer zu machen. [1, 2]

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 8. Oktober 2026 um 12:38

    Im Thread wurde nach


    Bedeutung


    Von Form ist Leere gefragt


    Was das ist


    Das ist das Erste, das zuerst zu lösen, zu klären ist


    Welche Bedeutung das hat, was damit gemeint ist


    ✨


    Danach, oder daraus, folgt erst eine andere


    Zweite Bedeutung, oder besser Erkenntnis:


    Was bedeutet diese Erkenntnis für mein weiteres Leben?


    Nihilismus wäre einfach nur tun und zu lassen was dem Ego gerade in den Sinn kommt, dabei zu sagen, sich dabei vorzustellen, ist eh alles nur ein Traum, nimm einfach nur nicht mehr alles so ernst wie etwas erscheint


    Und sich darüber frei(er) zu fühlen


    Die andere, tiefere eigene Erkenntnis, ganz eigene persönliche Begegnung mit Form ist Leere, losgelöst von Ego


    Bedeutet jedoch


    Das eigene Leiden und Selbsttäuschung bis dahin erkannt zu haben:


    Das beständige vergebliche etwas ergreifen und festhalten oder besitzen wollen


    Ähnlich wie nach dem Mond im Wasser greifen zu wollen…


    Solange man seine eigenen Illusionen und Täuschungen nämlich nicht erkannt hat


    Das eigene Ego auch nicht durchschaut hat, oder bemerkt wenn es wieder erscheint


    Fällt man immer wieder neu darauf herein…

  • Was würde ein Arahant/Bodhisattva denken, wenn sie/er die Bergpredigt liest?

    • Samadhi1876
    • 7. Oktober 2026 um 11:20

    Es ist auch die Frage „wie wörtlich“ die Rede zu nehmen ist:

    Ob man sich tatsächlich „ein Auge raus reißen soll“ oder ob es sich nur um eine extreme Verdeutlichung handelt. Angeblich gibt es auch eine andere Version wo die Predigt auf dem Feld und nicht auf einem Berg statt fand.


    Meine Meinung zu der Bergpredigt ist, das sie zu mehr Demut, Achtsamkeit und Mitgefühl und zu weniger Begehren ermahnt. Auch wenn manche Worte extrem klingen.


    Wer weiß was Jesus tatsächlich gesagt hat. Wurde später ja auch nur von anderen aufgeschrieben. Ohne Jesus damit „in Schutz nehmen zu wollen“.

    Aber manche Worte muss jeder Mensch für sich auch selbst hinterfragen und verstehen und nicht Wort wörtlich nehmen, letztendlich geht es auch hier um selbst Verstehen, eigene Praxis und Umsetzung im Alltag und nicht nur eine Rede und Worte zu zu hören…

    Berg der Bergpredigt
    Startseite
    www.kirche-im-wdr.de
  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 3. Oktober 2026 um 16:22

    So ähnlich wie wenn man träumt…

    Bis man aufwacht…

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 1. Oktober 2026 um 14:21

    Als Neugeborenes hat man bereits alle Sinne wie heute. Aber man ist sich selbst noch nicht so bewusst wie es sich später erst entwickelt.


    Und deshalb gefühlt auch nicht so getrennt von der Welt. Auch wenn Hunger und Kälte und selbst nicht mehr tun können, früh beginnen zu plagen.


    Mehr Bewusstsein über sich selbst und die Umwelt entsteht erst mit der Zeit. Auch mehr Autonomie. Und dadurch auch ein sich mehr getrennt fühlen vom „Rest der Welt“. Durch mehr Unterscheidungen als zuvor.

    Und auch mehr Bewertungen: das mag ich, das nicht. Das ist schön. Das ist hässlich. Das sind Mama und Papa und das sind Fremde, Andere, ...


    Der nicht (mehr) unterscheidende Geist in der Meditation ist auch wieder eine Rückkehr zu damals, als man zum ersten Mal genauso das Licht der Welt erblickte.


    Und sich staunend und wundernd überall umsah. Alles zum ersten Mal. Ohne grosse weitere Bewertungen.

    Gefühlt mitten im Universum sein und keinen Augenblick gefühlt davon getrennt sein.


    Und alles hat (noch) denselben Wert. Alles scheint (noch) Eins zu sein.

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 1. Oktober 2026 um 13:50

    Das Ich verschwindet ja auch nicht endgültig nach einem Kensho oder Satori Erlebnis. Das Ego wird allerdings dadurch erschüttert. Hat für Momente seine Macht und Kontrolle verloren. Das Ego, worüber das Ich sich bis dahin ein Selbstbild erschaffen hat. Angefangen nachdem das Ich entstanden ist durch Erkennen von Du und Ich nach der Geburt. Sich allmählich getrennt zu fühlen in der Welt.

    Der Buddha hat das Universum oder was ist nach dem Sterben des Körpers anscheinend auch nicht weiter behandelt oder angesprochen. Wie die Tibeter in ihrem Totenbuch. S.a. den Link den ich zuvor geteilt habe „Was geschieht nach dem achtfachen Pfad“.


    Ihm ging es um das Leiden während man lebt. Um Begehren und Anhaftungen und Unwissenheit die zu unnötigem selbst verursachten Leid führen. Wie zb ein Pfeil hat mich getroffen. Und selbst noch mal einen Pfeil sich selbst hinzuzufügen in dem man sich zusätzliches Leid zum Leid in dem Moment aufbaut.


    Meditation an sich hilft, Gedanken und Emotionen besser kommen und gehen zu lassen. Nicht mehr so sehr der Spielball dessen zu werden. Größere Pausen entstehen zu lassen. In dem man auf die Gedanken und Emotionen nicht mehr sofort reagiert. Und feststellt „ich“ bin nicht allein nur diese Gedanken und Emotionen.


    Andere oder besser überlegte Handlungen fürs Leben sind dadurch auch möglich: früher hat man sich zb spontan etwas gekauft was man schön fand und meinte haben zu müssen.

    Durch die Meditation erkennt man auch besser was man wirklich braucht. Man kommt auch mit weniger materiellem als zuvor aus. Bzw. identifiziert sich auch nicht mehr wie zuvor mit anderen Ansichten und Meinungen.

    Es entsteht von selbst mehr Dankbarkeit und Demut.

    Freude darüber was Da ist.

    Mehr Leben im Hier und Jetzt.

    Auch wenn es weiterhin sein kann, das man sich mehr Gerechtigkeit in der (Menschen)Welt wünscht.


    So gibt es weiterhin manche Leiden zu Lebzeiten die man selbst nicht ändern kann. Eigene Grenzen.


    Wodurch man auch erkennt was man auch nur immer wieder neu loslassen kann…

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 1. Oktober 2026 um 08:34
    Werner Stepan:

    Würde mich auch interessieren, da ich in meinen Meditationsversuchen (ca. 40 Jahre) auch etwas wie "Leerheit/Fülle/Nicht-Selbst/Nichts" erfahren durfte, aber ich versuchte es immer rational zu erfassen, da es immer nur kurze Augenblicke waren, die ich immer als eine Art Sekundenschlaf begründete.

    Es hat auch viel mit der Umgebung in der ich meditiere zu tun, und wie ich meditiere und Dauer:

    Der Buddha ist 30 Tage allein in den Wald. Keine Menschen mehr die ihn ablenkten. Oder die mit ihm quatschen wollten. Oder was anderes von ihm wollten. Er war mit seinem Geist und umgeben von der Natur (nicht Menschen geschaffenes) ganz allein.


    Abgesehen davon, das das hier in Europa kaum noch möglich ist, versuche mal mehrere Tage ganz allein zu sein. Auch ohne Meditation merkst du schon wie schwierig das sein kann. Und der Affengeist anfängt zu tanzen…

    Mir hat das Buch Zen Training von Sekida damals geholfen. Nachdem ich meine Atemtechnik wie im Buch beschrieben auch angepasst habe. Neben anderen Erläuterungen was zb „Lachen“ eigentlich bedeutet (inneren geistigen Druck irgendwie auflösen).


    Man formt auch nicht ohne Grund mit den Händen ein kosmisches Mudra und positioniert es am Unterbauch. Und atmet praktisch in den Bauch und auch durch das Mudra „ein und aus“. Der Geist legt sich mit der Zeit dann in das Mudra. Dh. er verschwindet aus dem Kopf und „wandert“ in den Bauch (Hara). Durch das längere Halten des Atems im Bauch und langsam ausatmen, findet eine Zentrierung, Verlagerung der Achtsamkeit, in die Körpermitte statt. Und man kommt so aus dem Denken heraus.

    Auch in dem man auf eine weiße Wand schaut, den Blick aber unscharf stellt, also nicht auf einen Gegenstand fokussiert.


    Auch die Körperhaltung insgesamt dient dem besseren Energiefluss (Ki) im ganzen Körper.


    So habe ich es zumindest erlebt.


    Und ansonsten wäre ja die Körperhaltung und Atmen unwichtig. Ist sie aber eben nicht.


    Natürlich kann man auch Shikantaza (Soto Zen) sitzen. Also nur sitzen. Ohne spezielle Atemtechnik. Aber in Büchern über Rinzai Zen habe ich oft eben diese speziellere Atemtechnik wieder gefunden.

    Und auch die Arbeit mit Koans: einem Rätsel das man anfangs noch versucht logisch zu lösen. Bis der innere Druck so groß wird das der „Kopf dabei platzt“ und die Antwort auf einmal „seltsam unerwartet von irgendwo anders her“ glasklar erscheint.


    Mein Koan war damals, bzw. der Grund warum ich damals intensiver mich mit Meditation und Zen beschäftigt habe:


    Mein Vater war nun auch gestorben und ich hatte plötzlich gar keine Eltern mehr. Und ich wollte wissen wo er nun ist. Was das ganze Universum eigentlich ist. Und der Sinn des Lebens.

    Gefühlt endlich die ganze Wahrheit und nicht nur die halbe Wahrheit die ich schon kannte. Das Übliche, das Alltägliche.


    Davon hatte ich gefühlt die Nase voll.

    Und ich wusste auch: „Da werde ich nie eine Antwort finden“.


    Und das mag auch mit ein Grund sein ob und wie schnell man ein Erlebnis von Erwachen hat:


    Wie groß der eigene innere Druck nach ungelösten inneren Fragen ist.

    Und das man schon weiss, man kann die Antwort nur Hier und Jetzt finden mit sich selbst ganz allein.


    Und nicht woanders.

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 30. September 2026 um 18:55

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 30. September 2026 um 02:36

    Der grosse Weg ist ganz einfach, wenn Du nur frei bist von Neigung und Abneigung.

    #1 Shinjinmei


    Wo weder Liebe noch Hass, wird alles klar und unverhüllt.

    #2 Shinjinmei

    Gibt es auch nur die kleinste Unterscheidung, dann werden Himmel und Erde unendlich weit voneinander getrennt.
    #3 Shinjinmei


    Willst Du den Weg hier und jetzt verwirklichen, darf keine Vorstellung von richtig und falsch in deinem Geist existieren.
    #4 Shinjinmei


    Der Kampf zwischen Neigung und Abneigung führt zur Krankheit des Geistes.

    #5 Shinjinmei


    …


    Worte! Der Weg ist jenseits von Sprache, denn auf ihm gibt es kein Gestern, kein Morgen, kein Heute.

    #73 Shinjinmei


    Also:

    (Gedanken) Looooslassen (Nicht denken) (Denken im Alltag wenn nötig nur auf Grund von Nicht denken) üben….


    Am besten durch Meditation

    Sonst dreht sich das Gedankenkarussel nur endlos weiter und es entstehen doch nur wieder ständig neue Vorstellungen, Konzepte, oder Zweifel, Gegrübel und Gehabe, Dualismus


    Aber auch nur noch in der Leerheit verweilen wollen ist anhaften


    Der Buddha hat ja unter dem Bodhi Baum auch nicht nur ständig weiter gegrübelt


    Der Schwierigste Kampf war der Kampf mit dem Geiste, ihn zur Ruhe kommen zu lassen…

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 29. September 2026 um 13:26

    Der Mensch


    Fügt dem Ganzen (Leben / Leben bedeutet auch Veränderung) auf seine ganz spezielle Art und Weise


    Oft auch viel immer Neues Künstlich Geschaffenes hinzu:


    Etwas entsteht


    Das letztendlich früher oder später


    Genauso wieder vergeht


    Wie seine Gedanken und Gefühle, Körper, Emotionen, Handlungen, …


    Dabei kann auch zusätzliches Leid für ihn selbst und andere entstehen

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 29. September 2026 um 13:12

    Das (einzelne) Leben kann man aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Jedoch ist Leben auch an (Lebens)Bedingungen geknüpft. Und auch an (Lebens)Raum, wie Erde, und die Erde und die Sonne die wiederum vom Universum abhängig entstanden ist, die Erde sich auch ständig verändert, wie die Sonne, genauso wie Leben, obwohl sie uns nicht so als Leben erscheint wie (Menschen)Tiere, Pflanzen.

    Wir Menschen, haben ein Bewusstsein. Pflanzen und Tiere womöglich oder wahrscheinlich auch. Dh. sie regulieren sich darüber auch selbst. Bzw. reagieren auf Umwelteinflüsse.


    Aber das macht der Berg genauso, wenn Klimaänderung zu Felsabbrüchen führt.


    KI:

    Leben ist ein Sammelbegriff für komplexe materielle Systeme in der Natur, die sich durch Eigenschaften wie Stoffwechsel, Fortpflanzung und Selbstregulation von unbelebter Materie unterscheiden. [1, 2, 3]

    Eine allgemeingültige, exakte naturwissenschaftliche Definition ist bis heute umstritten, weshalb das Phänomen meist über eine Checkliste zentraler Merkmale beschrieben wird. [1, 2, 3]

    Biologische Merkmale des Lebens

    • Stoffwechsel (Metabolismus): Aufnahme, Umwandlung und Abgabe von Nährstoffen und Energie zum Erhalt des Körpers.
    • Fortpflanzung und Vererbung: Fähigkeit zur Reproduktion und Weitergabe von Erbinformationen (DNA/RNA).
    • Homöostase: Regulation des inneren Milieus zur Stabilisierung eines dynamischen Gleichgewichts.
    • Reizbarkeit: Wahrnehmung von und Reaktion auf Umweltreize.
    • Wachstum und Entwicklung: Gesteuerte Zunahme von Größe und Komplexität.
    • Evolution: Anpassung und Veränderung von Populationen über Generationen durch Mutation und Selektion. [1, 2, 3, 4]

    Weitere Perspektiven

    • Philosophie: Beschäftigt sich mit der Existenz, dem Bewusstsein sowie dem Sinn und der zeitlichen Dauer des individuellen Daseins.
    • Grenzfälle: Komplexe Einheiten wie Viren oder Prionen besitzen zwar genetisches Material oder beeinflussen den Stoffwechsel, erfüllen aber nicht alle klassischen Kriterien und gelten daher oft nicht als eigenständig lebendig. [1, 2, 3, 4, 5]

    Ausführliche und facettenreiche Betrachtungen zu diesem Thema finden Sie im Wikipedia-Eintrag zu Lebensowie im Lexikon der Biologie von Spektrum.de. [1, 2]

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 28. September 2026 um 16:23


    https://d-nb.info/1363828088/34

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 26. September 2026 um 21:09

    Medikamente und Suizid erinnert mich an Ian Curtis Suizid…


    KI rückblickend dazu:


    Ian Curtis starb nicht direkt an einer Überdosis Medikamente, sondern durch Suizid. Er erhängte sich am 18. Mai 1980 im Alter von 23 Jahren in seinem Haus in Macclesfield. [1, 2]

    Dennoch spielten Medikamente eine entscheidende, indirekte Rolle bei den Umständen, die zu seinem Tod führten: [1, 2]

    • Schwere Epilepsie: Bei Curtis wurde 1979 eine ausgeprägte Epilepsie diagnostiziert. Die unvorhersehbaren Anfälle – oft auch auf der Bühne – belasteten ihn psychisch extrem. [1, 2, 3, 4]
    • Persönlichkeitsverändernde Medikamente: Um die Anfälle zu kontrollieren, verschrieben ihm Ärzte starke Medikamente (darunter Barbiturate wie Phenobarbital). Die damalige Epilepsie-Medikation steckte im Vergleich zu heute noch in den Kinderschuhen und hatte massive Nebenwirkungen, insbesondere extreme Stimmungsschwankungen und schwere Depressionen. [1, 2, 3, 4, 5, 6]
    • Einschätzung des Umfelds: Seine Bandkollegen von Joy Division äußerten später oft den Verdacht, dass vor allem die Tabletten seinen psychischen Zustand fatal verschlechtert hätten. Der Bassist Peter Hook betonte rückblickend, er glaube fest daran, dass die Tabletten ihn letztendlich umbrachten, da sie seine Psyche völlig zerstörten. [1, 2]
    • Früherer Suizidversuch: Nur wenige Wochen vor seinem Tod (Anfang April 1980) hatte Curtis tatsächlich versucht, sich mit einer Überdosis seiner Epilepsie-Medikamente das Leben zu nehmen, überlebte diesen Versuch jedoch. [1, 2]

    Zusammen mit dem extremen Stress der bevorstehenden US-Tournee, Schlafmangel und dem Zusammenbruch seiner Ehe bildete die durch die Medikamente verstärkte Depression den tragischen Hintergrund für seinen Suizid. [1, 2]

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 26. September 2026 um 21:05

    Die Menschen fühlen sich auch deshalb völlig getrennt vom Universum


    Als Individuum


    Weil sie die Verbundenheit dazu


    Und zu ihrer ursprünglichen Natur


    Und anderen Natur


    Verloren haben


    ✨


    Alles was die Menschen erschaffen haben


    Ist künstlich


    Das heißt nicht von der Natur selbst erschaffen


    Auch der Mensch selbst wurde von der Natur erschaffen


    Aber das hat er längst vergessen


    Und meint deshalb


    Über der Natur stehen zu können

    Oder davon getrennt zu sein

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Samadhi1876
    • 26. September 2026 um 08:06
    Tim1:

    2012 kam ich in den Bereich wo ich heute bin und damals war ich vergleichsweise zu heute mental und physisch ein gesunder Mensch, aber die 14 Jahre haben ordentlich Spuren hinterlassen.


    Aber um hier keinen Endlosbeitrag zu hinterlassen, wie gesagt, ich komme mit den Entwicklungen einfach nicht zurecht, und ich bin halt ein Mensch, der sehr viel wahrnimmt.

    Viele Menschen leider aktuell darunter.Und Intensität hängt auch von den persönlichen Lebensumständen ab.

    Wie der Wahnsinn der Welt den Menschen zusetzt
    Wer sich stundenlang vor allem über soziale Medien mit den Krisen der Welt beschäftigt, tut sich laut Fachleuten damit keinen Gefallen. Die Schreckensbilder…
    www.n-tv.de
  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 25. September 2026 um 20:54

    „Winter“ und „Dezember“


    Einst waren sie Wasser, stiegen unsichtbar auf aus dem weit entfernten, endlosen Ozean. Gefroren in der Luft zu

    Schnee und fielen ganz langsam als weiße Flocken zu uns herab. Dann formten Kinderhände sie für kurze Zeit zu "Schneemännern", und gaben ihnen die Namen „Winter“ und „Dezember“.
    Erfreuten einen Tag und eine Nacht lang

    ihre Herzen und Seelen.

    Wie lange sie „Schneemänner“ sein durften, das wusste niemand. Auch dachten „Winter“ und „Dezember“ keinen Augenblick darüber nach, das sie jetzt Schneemänner waren und es bald nicht mehr sein würden.

    Noch hatten sie „Angst“ davor. Sie waren in diesem Moment ganz einfach „nur Schneemänner“.


    Nun werden sie langsam wieder zu Wasser, kehren zu ihrer ursprünglichen Form zurück. Versickern zunächst im

    Boden um schon bald wieder als viele kleine Tröpfchen in den warmen Himmel aufzusteigen um sich mit anderen Tropfen wieder zu einer Wolke zu vereinen.

    Der Wind wird diese Wolke an einen anderen Ort weiter tragen, und

    irgend wann einmal, regnen "Winter und Dezember" auch wieder dort hinab, wo sie einst her kamen, in dem einst

    weit entferntem, endlosem, ewigem Ozean.


    Den Kindern werden „Winter“ und „Dezember“ noch eine Weile in Erinnerung bleiben, in der Form, in der sie diese kennengelernt haben.

    In Wahrheit sind sie nie „von uns fort“, so wie auch alle Lebewesen, oder etwas Anderes, nie „von uns fort“, immer in unserem Herzen und unserer Seele sein werden, immer schon da waren.


    Manche Menschen werden sagen, diese Schneemänner seien doch nicht zu vergleichen, mit uns Menschen, die wir

    Gedanken und Emotionen haben.


    Wenn wir in der Meditation unsere Gedanken und Emotionen loslassen, erkennen wir, das wir allein nur diese

    Gedanken und Emotionen nicht sind.

    Wir aber auch nicht „tot“ sind.

    Sondern das wir für Momente lang einfach nur „Schneemänner“, unser wahres Selbst sind, im Hier und Jetzt sind, egal wo und unter welchen Umständen.


    Das wahre Selbst genauso wenig „vergeht“…


    Wie diese Schneemänner…

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 25. September 2026 um 17:03
    Werner Stepan:

    wer ist dann derjenige, der die Erleuchtung erlangt, und wo soll diese Erleuchtung in der Zukunft gefunden werden?

    Der Geist verändert sich nur, er wird so groß das er alles umfasst, umfassen kann, weil er keine Unterscheidungen mehr trifft, oder nicht mehr in dem Maße wie zuvor.


    Natürlich lebt man weiterhin. Aber mit einem gelasseneren Geist. Daraus entspringen denn auch von selbst mehr Demut und Dankbarkeit und Mitgefühl, da der Geist jetzt gelassener geworden ist, nicht mehr so viel begehrt, oder verlangt, nicht mehr so impulsiv reagiert , und auch weniger Angst hat dass könnte falsch sein.


    Natürlich muss man hier und da weiter aufpassen. Auf die rote Ampel. Oder sich die Finger nicht zu verbrennen. Usw.


    Man kann also sagen es ändert sich hauptsächlich der Geisteszustand durch die Mediation. Bzw aber auch die Kraft sich länger auf den Augenblick (Hier und Jetzt) konzentrieren zu können, duch Entwicklung von Joriki im Za Zen.


    Das ist der Alltag.


    Es gibt auch tiefere spontane Momente des Erwachens. Wo einem plötzlichen Schwarz vor Augen werden kann. Wo keine Wahrnehmung von Raum und Zeit erscheinen. Wo man dann wieder zur gewohnteren Wahrnehmung übergeht und bemerkt: oh, es sind 30 Minuten vergangen und es kam mir vor wie eine Sekunde. Wo war „ich“ nur?

    Das Denken entsteht ja hauptsächlich nur im Kopf. Aber der Bauch ist autonom. Und in der Meditation verlagert sich der Schwerpunkt auch einfach mehr in den Bauch, Körpermitte.


    Zu fragen „wer“ da erwacht ist oder „erleuchtet“ wurde, kann man also so nicht sagen, da nur die Verblendung abgefallen ist und das was schon immer da war deshalb nur noch da war.

    Da ist eigentlich nichts hinzu gekommen sondern nur weg gefallen.

    Etwas wurde losgelassen.


    Der Körper lebt automatisch weiter. Solange er genug Nahrung und Schutz erfährt. Bis er eines Tages zerfällt.


    Ab da streiten sich die „Gelehrten“ ob es eine Seele oder Atman gibt die ewig „weiter lebt“, bzw. ob es etwas ist das fester Bestandteil des Universums ist.


    Eigentlich müsste man deshalb auch erst mit dem Universum anfangen es zu ergründen. Und auch „wo ist es zu Ende“ oder „wie groß ist es“.


    Die bisherigen Erklärungsversuche wie zb es sei eine Kugel, sind nur Krücken.

    Letztendlich kann man sich Unendlichkeit auch nicht vorstellen außer alle Gedanken daran zu verwerfen:


    In dem Moment ist man selbst Teil der Unendlichkeit. Und Ewigkeit.


    Letztendlich ist es eine rein persönliche Erfahrung die man weder studieren noch von jemand anderem erfahren kann.

  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 25. September 2026 um 06:10
    Werner Stepan:

    Und was ist das...Das im Bewusstsein zwar als wahr angenommen wird, aber sich im Unbewustsein nicht erfahren lässt ???

    Wenn du träumst

    Ist dir nicht klar dass du träumst


    Es tut weh wenn dir einer in die Backe kneift


    Doch dieser Schmerz ist auch nur ein Traum


    Ein Traum leistet dem nächsten Gesellschaft


    Deshalb erkennst du den Traum nicht als den Traum


    Wenn man dich im Traum zum Essen einlädt


    Ist es doch nur ein Traum


    Der keine Kalorien hat


    Unsere illusionären Gedanken sind wie Schatten,


    Die sich im Bewusstsein spiegeln


    Du lebst dein Leben wie ein Schlafwandler


    Du hast Angst vor dem Tod?


    Keine Angst


    Das Sterben ist bislang noch jedem gelungen


    Es fängt damit an, dass wir "Ich" sagen, und alles was danach kommt ist Einbildung


    Jeder stellt sich sein Ego, als etwas Unveränderliches vor


    Einer sagte: "Ich bin unsterblich"

    Lang schon ist er tot


    - Sawaki Rôshi -


    Aus "Zen for Nothing - Leben im Antaiji Kloster" - Dokumentarfilm

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Samadhi1876
    • 24. September 2026 um 14:17
    Matthie:

    War für Euch der Zugang zu den buddhistischen Gedanken, Konzepten und Philosophien einfach ? Oder auch erstmal fremd und man wächst da langsam rein ?

    Unabhängig davon bin ich sehr Dankbar den Zen Weg für mich entdeckt zu haben und meine Faszination und Begeisterung ist nach wie vor groß .

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    Ich bin damals einfach angefangen vermehrt und länger zu meditieren


    Und hatte als Begleitung das Buch „Anfängergeist“


    Während ich weiter meditierte und das Buch zu Ende gelesen hatte, fing ich an es wieder von vorne zu lesen


    Und dann ein drittes Mal von vorne zu lesen während ich weiter meditierte


    Und allmählich verstand ich besser was mit den Worten im Buch eigentlich gemeint war

  • Kapitalismus wegatmen

    • Samadhi1876
    • 24. September 2026 um 04:45

    Es gibt da auch den Begriff


    „McMindfullness“


    (Synonym ähnlich wie eine Fastfood Kette und ihren Umgang mit Essen)


    Man kann Achtsamkeit auch missbrauchen im buddhistischen Sinn…


    Hier ein kurzer Überblick:

    Integration & Fazit: Psychologie und Dhamma weise verbinden
    Wie westliche Praktizierende psychologisches Wissen und buddhistische Meditation heilsam kombinieren können, ohne das Endziel aus den Augen zu verlieren.
    schatztruhe-palikanon.net
  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 23. September 2026 um 12:03
    Werner Stepan:

    Hallo

    Für mich persönlich haben das Prajnaparamitra Mantra des Herzsutra und das Purnam Mantra der Upanishaden die selbe Aussage, eines bezeichnet die Leere als vollkommen und das andere die Fülle.

    Wie ist euer Meinung darüber ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Werner

    Hier findest Du weitere Erläuterungen dazu, auch wie letztendlich in verschiedenen Traditionen/Schulen ein und dieselbe Sache gehandelt wurde, bzw. sich weiter entwickelt hat…


    Über die Navigations Buttons kannst Du Dich zum nächsten vorherigen Thema weiter bewegen, hin zu Indras Netz oder zu Koans, etc.


    Auch die Integration von Daoismus wird besprochen.


    Oder auch einfachste Formen der (Selbst) Verwirklichung wie sich Buddha als Vorbild zu nehmen.


    Vielleicht hilft das unterschiedliche Schulen und Aussagen besser zu verstehen…

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  • Bedeutung

    • Samadhi1876
    • 23. September 2026 um 11:37

    Das Schöne oder so Einfache daran ist:


    Man muss nirgendwo danach suchen, darüber lesen, verstehen, hin gehen, fragen


    „Es“ ist IMMER Da:


    Ganz egal wo und wann


    Jeden Augenblick


    Nur der unterscheidende Geist trennt


    Und das nicht Loslassen wollen

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 22. September 2026 um 20:32

    Im Eingangsthread wurde gefragt:


    Warum leidet ein Mensch eigentlich?

    Die Antwort darauf hängt auch von den Lebensumständen an sich ab.


    PTBS bspw. kommt in indigenen Stämmen anscheinend weniger vor, und das soziale Miteinander ist das Glück, und nicht der Reichtum und wer man als Einzelner ist, wenn man den Erfahrungen glauben darf, die jemand gemacht hat, der ganz unterschiedliche Kulturkreise kennengelernt hat:

    https://www.rnd.de/panorama/dschungelkind-sabine-kuegler-im-interview-kinder-halten-mich-in-der-westlichen-welt-PR6PANJKEVD5ZGC3LBCFFCD4NQ.html?utm_medium=social&utm_source=app_ios&utm_campaign=share_button

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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