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  2. Samadhi1876

Beiträge von Samadhi1876

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 13. Juli 2026 um 23:42
    Qualia:

    Wenn es eigentlich nichts „Festes“ gibt, warum sollte es „die Mutter aller Dinge“ geben?

    „Warum“…


    „Wo fängt etwas an und wo hört etwas auf“


    „Was ist Hinayana, Mahayana, Theravada“


    „Was ist Du und Ich“


    „Was ist die Mutter aller Dinge“…


    „Was ist fest und was nicht“…


    Da fängt es schon wieder an…


    Die Suche nach Existenz und Nichtexistenz…


    Und Wissen darüber…


    Sich darüber absichern zu wollen…


    Des kleinen Geistes…

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 13. Juli 2026 um 20:53
    Igor07:

    Das würde der Grundidee der bedingten Entstehung widersprechen, also wenn der Buddha sich an etwas erinnert hatte, dann war kein Atman-"Selbst"- drin. Karma ist gerade deswegen möglich, weil es keinen innewohnenden Kern in den Dingen (bzw. Phänomenen) gibt. Aber klar, wir alle brauchen unbewusst die Märchen, denn niemand wollte sterben. Wie dem auch sei, das ist nicht das Thema hier.

    Was wissen wir schon wirklich über das Universum


    „Wie es entstanden ist“

    „Wo es endet“

    “Warum es überhaupt da ist“

    „Wer es erschaffen hat“


    Wir können aber jeden Tag erkennen

    Das sich alles beständig verwandelt, entsteht und wieder vergeht


    Es eigentlich nichts „Festes“ gibt


    Außer „das unbeschreibliche unsichtbare Eine“

    Die „Mutter aller Dinge“

    Aus dem Alles entsteht und wieder vergeht


    Auch wenn unser Geist gerne unterscheidet und trennt

    Und uns selbst damit auch von dem Universum und anderen Lebewesen


    Auch Emotionen und Gedanken wie die eigene Scham und der eigene Stolz


    So sind sie doch nur Wellen auf der Oberfläche „des Ozeans“

    Während es auf dessen tiefsten Grund meist immer ganz still und friedlich ist


    Auch wenn Scham und Stolz vielleicht leichter und öfter getriggert werden
    Weil Kinder nicht wohl behüteter aufwachsen konnten

    Sei es wegen Eltern oder Gesellschaft

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 13. Juli 2026 um 14:11

    Und dann gibt es noch welche die eigentlich in die Psychatrie müssten das aber selbst nicht erkennen und deshalb auch nicht wollen:

    "Auch bei Putin befinden wir uns oft im Bereich der Psychiatrie"
    Der ukrainische Politologe Wolodymyr Fessenko hält einen baldigen Waffenstillstand für unwahrscheinlich: "Putin will unbedingt als Sieger aus dieser…
    www.n-tv.de
  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 13. Juli 2026 um 13:55

    In welchem Land D („Sangha“) lebe ich:


    Aktuell sind anscheinend größere Einschnitte in der Psychotherapie von der Regierung vorgesehen. Abgesehen davon das es schon seit Jahren längere Wartezeiten auf einen Therapieplatz gibt. Vor über 20 Jahren musste ich selbst fast sechs Monate warten auf ein Erstgespräch mit einem Psychotherapeuten. Bist du privat versichert oder bringst du selbst Geld mit kommst du schneller dran.


    Wie sieht die Vermögensverteilung in der „Sangha D“ aus:


    KI:

    Ja, je nach Quelle und Betrachtungsweise (Median der Haushalte vs. Median pro Erwachsenem) liegt Griechenland beim Medianvermögen vor oder nahezu gleichauf mit Deutschland. Der Hauptgrund dafür ist der hohe Wohneigentumsanteil in Griechenland und die hohe Vermögensungleichheit in Deutschland.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 13. Juli 2026 um 13:32

    Es gibt einen beliebten Spruch von „Insassen einer Psychatrie“:


    “Nicht ich bin krank, die da draußen sind krank“

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 13. Juli 2026 um 13:30
    void:

    Wenn man die rote Linie hebt, indem man seine inneren Ressourcen aufbaut, treten die Symptome nicht auf.


    Ironischerweise ist es so, dass sich die Psychiatrie als nur dafür zuständig erachtet wird ausgebrochenen psychische Erkrankungen zu behandeln und nicht dass es nicht dazu kommt!


    Wie wenn man einen Wald hat wo es an allen Stellen dauernd zu Bränden kommt und es eine Feuerwehr gibt, die dann heroisch und oft erfolglos versucht dem Flammenmeer Herr zu werden aber keiner sich überlegt, wie man den Ausbruch verhindert.

    Ein kostbarer Schatz Buddhas ist die Sangha. Die Gemeinschaft. Gleichgesinnte. Das wird oft vergessen. Und stattdessen auf die Lehre an sich verwiesen. Mit der man sich dann aber oft erst befasst, wenn man schon in Schwierigkeiten ist. Um Symptome „zu behandeln“, ähnlich wie „Psychotherapeuten“. Wenn „das Kind bereits im Brunnen gefallen ist“.

    Es fängt schon viel in der Kindheit und Gesellschaft an, wieviel Autonomie und Resilienz ich entwickeln kann. Abgesehen von genetischer Präposition. Wieviel gleiches Verständnis von sozialen Werten und sozialem Miteinander. Auch Abhängig von gerechter Verteilung des Wohlstandes:

    „Wie gesund und grün und groß und viel die Bäume im Wald wachsen können und wieviele Brandstifter (Anders Denkende und fühlende) es gibt“


    Wieviel Raum und Zeit und Beistand habe ich eigentlich in meiner eigenen Familie und später in der Gesellschaft um mich gesund entwickeln zu können.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 13. Juli 2026 um 09:38

    Wenn man sich mal anschaut was die Corona Pandemie ausgelöst hat, versteht man auch besser in welcher „Welt“ wir uns eigentlich befinden, und in welche Abhängigkeiten sich die Menschheit selbst gebracht hat und was allein fehlendes soziales Miteinander für Auswirkungen haben kann, auch auf die Psyche:


    Zusammenfassung KI:


    Die Corona-Pandemie hat die Gesellschaft tiefgreifend verändert und zu einer stärkeren sozialen Spaltung sowie zunehmender sozialer Ungleichheit geführt. Zu den Hauptfolgen zählen immense psychische Belastungen besonders bei Jugendlichen, die Zerreißprobe familiärer und freundschaftlicher Netzwerke sowie die Verschärfung von Bildungs- und Einkommensunterschieden. [1, 2, 3, 4, 5]

    Soziale Spaltung und Beziehungsdynamiken

    Die Lockdowns und Kontaktbeschränkungen haben das soziale Gefüge stark beansprucht. Während anfangs ein Gefühl des Zusammenhalts entstand, führten Debatten, beispielsweise über die Corona-Schutzimpfung, zu massiven gesellschaftlichen Spannungen. Sozialwissenschaftliche Studien zeigen, dass neben dem Entstehen neuer Netzwerke viele alte Freundschaften und stabile Beziehungen zerbrachen, was bis heute in Form von vermindertem Vertrauen nachwirkt. [1, 2, 3]

    Psychische Gesundheit und Isolation

    Die psychischen Folgen der Pandemie, insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und Pflegepersonal, sind gravierend. Isolation und fehlende soziale Kontakte führten zu einem deutlichen Anstieg von psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und Essstörungen. Auch Jahre nach der Pandemie zeigt sich, dass diese Generation aufgrund von monatelangen Schulschließungen immer noch unter Entwicklungsrückständen und Lernrückständen leidet. [1, 2]

    Verschärfung sozialer Ungleichheit

    Die sozialen Folgen verlaufen stark entlang der sozioökonomischen Schichten. Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen und beengten Wohnverhältnissen waren sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich und sozial besonders hart betroffen. Homeoffice war oft nur für Besserverdienende mit ausreichend Wohnraum möglich, wodurch die soziale Schere weiter aufging. [1, 2, 3, 4]

    Ausführliche Einblicke in die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen bietet die Hans-Böckler-Stiftung und aktuelle Studien zur Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden durch das Robert Koch-Institut bereitgestellt.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 13. Juli 2026 um 09:24

    Die Pharmaindustrie und Arzt heute stehen natürlich „im ständigen Geschäft“: und oft geht man gar nicht wieder raus ohne irgend ein „Rezept“. Oder da werden Werte gemessen die „außerhalb“ der Norm liegen, zb Schilddrüse, und zack bekommst Du was verschrieben. Kannte mal einen älteren Herren, der hatte eine tägliche Box mit zwölf verschiedenen Pillen.

    Zum Anderen gibt es auch Placeboeffekte: „wo nix drin ist“ aber allein der Glaube an etwas heilende Kräfte haben kann.


    Fritz Riemann beschreibt in „Grundformen der Angst“ verschiedene mögliche Ursachen für Angststörungen und spricht dabei von „Geisteskrankheiten“.


    Und wenn man sich das durchliest, Depressiv, Schizoid, Zwanghaft, Hysterisch, und was damit eigentlich gemeint ist, die Angst vor der Selbstwerdung, versteht man auch wie komplex der menschliche Geist sein kann.


    Wer nie oder selten im Leben, angefangen als Kind, wahre Liebe und Mitgefühl an sich erfahren hat, wird womöglich Störungen und Ängste entwickeln.


    Eigentlich sollte aber wahre Liebe und Mitgefühl völlig normal sein zwischen Menschen. Wird aber oft gestört durch Stress, Krieg, Überforderung anderer, Gier, Neid, Hass, Angst anderer.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 13. Juli 2026 um 09:05
    Matthie:

    Aber vorallem die Ursachen und auch die Auslöser sind da oft noch wage.

    Wenn man sich dazu mal das Fallbeispiel aus „Ich hab Dir nie einen Rosengarten versprochen“ anschaut, erkennt man auch, das man selbst manchmal krank wird, oder ist, aber da bereits schon vergessen hat warum. Dann kommt man in die Psychatrie und soll erzählen „was man hat“. Aber selbst ist einem gar nicht mehr viel klar. Auch die eigentlichen Ursache nicht. Und dem Behandelnden natürlich auch nicht, denn er kennt die zugrunde liegenden Ereignisse meist noch viel weniger. Dann fängt Rätselraten an oder probieren sie mal dieses Medikament „um sich wieder zu beruhigen“.


    Hat Psychatrie verstanden was eine Psychose ist: ich glaube schon das man heute mehr darüber weiß, in dem Sinne, was eine Psychose (Verlust des Bezugs der Realität) im Gegensatz zu einer Neurose auslösen kann.
    Als „noch in den 60ern“. Und das man auch nicht alles allein mit „Meditation“ heilen kann, wie zb. „Soziale Phobie“, oder „unerklärliche Angstzustände“.


    Nur ist in vielen Fällen über den Patienten und die Hintergründe der Entstehung nicht immer alles Wichtige bekannt. Und der Patient muss es dann irgendwie selbst heraus finden.


    Stress an sich, oder Angst vor etwas, kann auch zu bestimmten ähnlichen Symptomen führen. Oft braucht es auch erst eine bestimmte andere Umgebung wo etwas heilen kann. Und das längere Zeit. Ist aber für viele aus Kostengründen und Arbeiten und Funktionieren müssen oft gar nicht möglich. Vieles kann auch bereits in der Kindheit entstehen. Und auch das ist es oft schwierig rückblickend zu verstehen was der oder die Auslöser für Psychosen oder Neurosen gewesen sein könnte.

    Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen (Roman) – Wikipedia
    de.wikipedia.org
  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 12. Juli 2026 um 23:57
    Igor07:

    Also, wir haben immer mehr Diagnosen, immer mehr Pillen, die auf lange Sicht selbst krank machen.

    Dazu gibt es auch den Film „Heal“

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 12. Juli 2026 um 21:03

    "Die Meditationspraxis hilft uns, die Spannung zu lösen - im Körper, im Geist, in den Emotionen -, damit Heilung stattfinden kann.

    Selbst wenn Sie viel Medizin einnehmen, funktioniert es nicht sehr gut, wenn die Spannung in Ihrem Körper und Ihrem Geist immer noch stark ist.

    Daher bietet der Buddha sehr praktische Methoden an, wie zum Beispiel: "Einatmend, bin ich mir des Körpers bewusst; Ausatmend lasse ich die Spannung in meinem Körper los.

    Beim Einatmen bin ich mir der Emotionen in mir bewusst. Ausatmend lasse ich die Spannung in der Emotion los. Ich umarme meinen Körper und meine Gefühle mit der Energie der Achtsamkeit. "

    - Thich Nhat Hanh -

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 12. Juli 2026 um 12:22
    void:

    Vielleicht ist aber für psychisches vielleicht sogar die ältere Sicht - die Ungleichgewichte - viel besser.

    „Man sagt ja auch“: Körper, Geist und Seele sollten im Gleichgewicht sein. Dafür muss das innere System aber auch frei fließen können und darf nicht blockiert werden:


    Blockaden können durch den (verkrampften) Körper entstehen und sich auf den Geist übertragen und umgekehrt den Körper (verkrampfen).


    Die Gesellschaft und „immer funktionieren zu müssen wie eine Maschine“, an sich, das man sich dabei irgend wann selbst verliert oder verkrampft ist auch klar.


    Das genauso andere Misshandlungen zu inneren Ungleichgewicht führen.

    Bis hin Zuviel „nur noch“ denken denken denken…

    Angefangen in der Schule.


    Ich war damals sehr froh, gefühlt mal endlich aus dem „Griff des eigenen Denkens“ ( durch die Meditation) heraus zu kommen. Das war schon mal eine riesige Erleichterung. So etwas wie endlich mal durchatmen zu können.


    Ich habe mich (weiß nicht warum, wahrscheinlich weil der Text aus einem Psychologiebuch stammt das ich damals „am Anfang“ mal gelesen habe um heraus zu finden „was ich haben könnte“) an diesen Text eben erinnert, der für mich heute sowohl psychologisch als auch spirituell passt:


    Seine Ausgeglichenheit ist sein Sprungbrett, seine Angst verschwindet, sein Glück kehrt wieder.


    Er besteigt einen hohen Berg, und genießt seine neuen Kräfte und seinen großzügigen, toleranten Verstand.


    Er ist höflich und zuvorkommend.


    Seine Großzügigkeit, Toleranz und Güte kommen nicht von einem inneren Bedürfnis, sondern von einer ruhigen Macht.


    Er besitzt den klaren Verstand, weil jeder Kampf in seinem Geiste aufgehört hat.


    Sein Liebenswürdigkeit ist Kraft und nicht Schwäche.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Samadhi1876
    • 12. Juli 2026 um 11:27
    Hue32:

    Die moderne Psychiatrie betrachtet es überwiegend als medizinisches Problem mit biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren. Beide Perspektiven haben ihre Grenzen.

    Ich war mal stationär und da wurde auch meditiert, und Familienaufstellungen gemacht. Und das war schon vor 20 Jahren. Bessel van der Kolk geht in seinem Buch über Trauma auch auf Yoga und Meditation als Hilfen ein.


    Meiner Meinung nach ist manchmal auch eine Kombination aus beiden Lagern hilfreich. Das ganze Feld der psychischen „Krankheiten“ ist auch sehr weit. Und manche lassen sich bis heute besser durch bestimmte Medikamente ich möchte bewusst nicht sagen heilen, aber lindern.


    Was meiner Meinung nach häufig auch fehlt, ist eine Umgebung an sich, in der auch mehr Mitgefühl miteinander möglich ist, denn der Alltag an sich fordert viele Menschen sehr, und für Mitgefühl ist oft kein Platz, kein Raum, Zeit und Stille der Begegnung: miteinander oder allein mit sich selbst.

    Das was in der klassischen Psychotherapie auch eher selten bis gar nicht ist, ist Mitgefühl von Therapeut zum Patienten zu äußern, oder ihn sogar in den Arm zu nehmen. Das machen höchstens die in einer Gruppentherapie untereinander. Wahrscheinlich möchte der Therapeut auch selbst eine gewisse Distanz bewahren und sich nicht zu emotional mit dem Klienten zu verstricken und dabei selbst verlieren. Zum Anderen möchte man dadurch erreichen das der Klient sich selbst beginnt zu reflektieren und „für sich zu sorgen“: also Mitgefühl zu sich selbst allein zu entwickeln.


    S.a das Buch „Ich habe Dir nie einen Rosengarten versprochen“

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 11. Juli 2026 um 22:26

    Scham – Yogawiki

    AndreasM:

    Ist nicht Scham die kleine Schwester von Reue?

    Es gibt da verschiedene Gesichtspunkte bzw. Ursachen.

    Alles in Allem ist es anscheinend im Kontext mit der Gemeinschaft evolutionär so entstanden bzw. hat sich so entwickelt.


    S.a. Schamgefühl bei Yoga Vidya


    Und jeder hat da wahrscheinlich auch schon seine Erfahrungen im Leben mit gemacht.


    Das der Buddha hingegangen ist und andere bewusst beschämt hat, wie oben beschrieben, sei mal dahin oder in Frage gestellt ob das tatsächlich so war: wäre aus meiner Sicht nicht richtig gewesen oder hätte er besser anders lösen können.

  • Wieviel Dogma mutet ihr euch zu?

    • Samadhi1876
    • 11. Juli 2026 um 15:19

    Als Ergänzung zu meinem Beitrag und „Esoterik“, „Spiritualität“ und „Geheimwissen“ wie man es heute vielfältig begegnet:

    Kurzinformation Religion: Esoterik - REMID

  • Wieviel Dogma mutet ihr euch zu?

    • Samadhi1876
    • 11. Juli 2026 um 15:08
    lotusbomber:

    Wie viel „Schulterzucken“ erlaubt ihr euch? Die Frage ist etwas schwammig: Aber wie kann man sich selbst vertrauen, wenn man ja selbst nicht erleuchtet ist?

    Bevor es so etwas wie eine tiefere Selbsterfahrung gibt, ist es mehr so etwas wie eine (Vor)Ahnung oder gewisse Richtung zu haben, die man einschlägt. Ein gefühlt anderer „Weg“ und eine Abkehr von „vorherigen Wegen“.


    Die Gründe dafür können verschieden sein. Von einfach anfänglichem Interesse bis hin zu tiefer Lebenskrise.


    Persönlich habe ich irgend wann angefangen Spinnen und Fliegen mit der Hand zu fangen und nach „draußen zu befördern“. Und nicht mehr wie gewohnt einfach die Klatsche zu benutzen. Genauso aufgehört Fleisch zu essen. Eine Uhr zu tragen.

    Über Zen hatte ich zuvor nur ein Buch gelesen „Zen im Alltag“ von Joko Beck. Wo oft von Sesshin geredet wurde. Hab das dann mal ausprobiert zu meditieren. „Wie das ist“. Aber ehrlich gesagt hielten mich andere Dinge im Leben davon ab, ernsthafter zu meditieren. Bzw ich hatte auch gar nicht die Zeit und Stille dafür. Weil ich auch nicht ganz allein lebte.


    Von Buddha habe ich nur Sprüche gelesen. Das es so etwas wie „mittlere Schriften“ von ihm gibt erfuhr ich erst nach „dem Erwachen“ (Nicht Dualität, Begegnung mit der „Leerheit“).


    Für das Universum habe ich mich schon als Kind interessiert. Mitgefühl und Harmonie und „intakte Gemeinschaft“ waren mir auch an sich schon immer wichtig.

    Gestern meinte jemand zu mir: ich hätte gut zu Rainer Langhans und Uschi Obermayer reingepasst. Auf meine Frage warum kam die Antwort: der ist auch „esoterisch“ und meditiert.

    Als Esoteriker fühle ich mich jedoch nicht. Das hängt auch damit zusammen das der Begriff weitläufig ist, auch Engel und Channeln umfasst.

    Ich habe mal an „Gott“ geglaubt. Als Kind in Form von „alter Mann mit Bart“, wie er in manchen Bildern vorkam. Aber aufgehört daran zu glauben als ich entdeckte wie falsch die Kirche war, bzw Menschen die dort arbeiteten und Glauben und Position als persönliches Machtinstrument und Drohung ausnutzten.


    Also meine Meinung zu sich selbst zu vertrauen ist: ausprobieren und erfahren im Leben an sich, Lebenspraxis, und weniger einfach nur glauben oder sich (nur immer mehr Wissen) aneignen:


    Durch Zuviel Wissen kann auch Zuviel denken und Zuviel unterscheiden entstehen. Und ein: das müsste JETZT aber so und nicht so sein.

    Zu Vertrauen bedeutet auch seiner Intuition zu vertrauen. Das da „noch etwas ist“ auch wenn man es noch nicht ganz erblicken kann. Worüber man auch nicht einfach sprechen kann, das man nur selbst erfahren kann. Bis dahin ist es mehr so etwas wie glauben und Vertrauen „das es da noch was anderes gibt“. Das natürlich in gewisser Weise auch helfen kann, „als gar nichts“.

    Die „Erschreckendste“ Erkenntnis für mich war, „das da nichts ist“. Das wollte ich aber nicht erkennen. Denn dadurch wurde auch „Ich“ für Momente „zu nichts“. Und es fühlte sich an wie „jetzt schon zu sterben“.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 10. Juli 2026 um 13:14

    Das Beispiel mit dem Sapiens und wie er besonders zuletzt anders lebt als noch zu Anfangszeiten, als alle noch nackt waren und glänzendes Fell hatten und in kleinen beweglichen Gruppen in der Natur lebten und 20h in der Woche arbeiteten und den Rest „chillten“ habe ich auch gebracht um zu verdeutlichen:


    Das es innerhalb dieser kleinen Gruppen wahrscheinlich selbstverständlich gleiche Werte und Normen gab, die jeder von klein an kennenlernte.

    Mütter trugen die Babys auch noch bei sich. Heute werden sie tlws. in Kinderhorten abgegeben während die Mutter arbeitet.


    Dh die Industrialisierung an sich fordert Tribut.

    Zum anderen leben wir bspw. in D in einer Gemeinschaft mit über 80 Millionen, mit unterschiedlichen Kulturen und oft ganz unterschiedlichen individuellen Interessen. Dh. Menschen sind ab einer bestimmten Gruppengrösse nicht mehr so einfach für „Dasselbe“ zu erreichen.

    Die kleinen Gruppen damals funktionierten auch nur weil jeder dem anderen mit half. Und noch gemeinsam geteilt wurde.


    Ich meine damit ganz einfach das die Lebensumstände anders waren, manches einfacher war, manches schwieriger als heute, ohne damals oder heute zu verherrlichen:


    Vielleicht hat der Sapiens sich für ein Leben in einer funktionierenden grösseren Gruppe bis hin zu einer Weltgemeinschaft evolutionär noch nicht genug weiter entwickelt. Und war ursprünglich nur für kleine funktionierende Gruppen „geplant“. Genauso wie viele andere Tiergruppen. Abgesehen von zb Ameisen und Bienenvölkern.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 10. Juli 2026 um 12:59

    Mir ist in letzter Zeit auch aufgefallen das manche Menschen andere als selbstbewusst bezeichnen, wenn sie sich in den sozialen Medien gefühlt mehr zur Schau stellen, posieren. Welche, die das kritisieren werden von den Fans meist als Neider beschimpft, oder „guck mal wie Du aussiehst“.


    Ich habe mich deshalb gefragt ob das nicht mehr mit fehlendem Selbstwertgefühl zu tun hat sich zur Schau zu stellen um von anderen bewundert zu werden. Bzw warum brauchen Fans Idole oder einen GOAT.

    Und das Selbstbewusstsein nicht immer bedeutet auch Selbstwertgefühl zu haben. Sondern Selbstbewusstsein nur dazu dient sich auf andere Art und Weise fehlendes Selbstwertgefühl zu verschaffen. Als würde eigene innere Stille Liebe und Mitgefühl und sich in Ordnung fühlen nicht reichen.

    Oder wäre kein Zugang da.


    Das wir alle mehr oder weniger auch „Schutzmasken“ tragen, also unser „wahres Gesicht“ in manchen Situationen besser nicht zeigen.


    Vielleicht reagiert man deshalb auch in manchen Situationen empfindlicher, ängstlicher, und auch mit Scham oder „das ist mir peinlich“. Bis hin zu Agression. Mit Abwehrverhalten. Mit größerer Anspannung (hoffentlich passiert mir nicht wieder was Peinliches).


    Es hat irgendwie oft zwei Seiten und was steckt jeweils bei dem einen oder anderen dahinter. Und wie kompatibel beide Seiten miteinander sind. Sowohl was einem selbst ganz allein betrifft (Selbstwertgefühl vs Selbstbewusstsein) als auch im Kulturellen oder sozialen Kontext mit Anderen.


    Aber oft ist eine Situation auch komplex. Und man neigt dann schneller eher zu einseitiger Anschauung und (Selbst)Verurteilung. Und hat auch mit der Kultur und Gesellschaft zu tun, wie tolerant und verständnisvoll und mitfühlend sie ist: Also „was man von ihr erwarten kann“.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 10. Juli 2026 um 12:33

    Scham kann auch ein Leben lang nachwirken zB wenn Kinder Scham empfinden und nicht wissen damit umzugehen bzw. kein Mitgefühl anderer erhalten. Da bleibt dann oft unterbewusst Unsicherheit, Ängstlichkeit, man könne wieder in eine ähnliche Situation Heute kommen. Und genauso wie damals hilflos reagieren. Oder sich damit überfordert fühlen.


    Das kenne ich von mir selbst. Aber auch von Anderen. Von Erzählungen anderer: zb von Kindern die aus dem Ausland kamen, zu Hause die heimische Sprache gesprochen haben, die in der Schule anfangs schlecht Deutsch sprechen konnten und vorlesen mussten. Und das anfangs nicht konnten. Und von den anderen Kindern gnadenlos ausgelacht wurden.


    Das sitzt dann teilweise richtig tief. Ich habe mich vor kurzem noch mit jemand Erwachsenen heute darüber unterhalten. Der das heute noch als ein sehr einschneidendes Ereignis in seinem Leben empfindet. Darüber noch nicht ganz hinweg gekommen zu sein scheint.


    Solche Menschen werden dann auch oft vorsichtiger, zurückhaltender im Leben. Bzw können auch nicht einfach mit anderen Menschen über Etwas sprechen, weil sie Angst haben, wie damals ausgelacht oder nicht verstanden worden zu sein.


    Scham hat also auch nicht immer damit was zu tun, bewusst etwas falsch gemacht zu haben, oder die Normen der Gesellschaft nicht gekannt zu haben. Manchmal braucht es auch erst Zeit sich an andere Normen zu gewöhnen. Und in dieser Zeit aber auch von anderen dabei verstanden und unterstützt zu werden.

    Wir machen alle mal Fehler im Leben. Niemand ist perfekt.

    Aber in der modernen Gesellschaft oder Kultur ist das nicht immer einfach wo (Geld) (Karriere) Erfolg und Ansehen wichtiger erscheint als ein gutes soziales Miteinander.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 10. Juli 2026 um 12:13
    GermanViking:

    Da habe ich doch starke Zweifel dran. Gerade ein Blick in die Geschichte zeigt anderes

    Das war mein Bezug auf @Igors Zitat zuvor und Buddhas Rede dazu „Die Menschen werden immer schlechter“:


    Sorry da habe ich nicht genauer zitiert.


    Das Zitieren im Browser funktioniert nicht immer gut (auch wenn man von einer vorherigen Seite etwas zitieren möchte, springt der Browser nicht auf die aktuelle Seite - kann man dann nur kopieren und einfügen und manuell ergänzen)

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 10. Juli 2026 um 12:08

    Mir ist „Peinlich“ im Zusammenhang mit Scham noch eingefallen und ob es dasselbe ist und habe KI befragt:


    Peinlich ist eine situative, oft harmlose unangenehme Lage vor anderen (z. B. Hinfallen). Sich schämen ist hingegen ein tieferes, moralisches Gefühl des Versagens, das auch ohne Publikum existiert. Hier ist der genaue Unterschied:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. quarks.de +2


    • Peinlich: Beschreibt die äußere Situation, in der man sich blamiert. Es ist oft ein Versehen (Hose zerrissen, lauter Magenknurren) und meist vorübergehend.

      Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. SZ.de +1


      • Schämen: Ist das innere, schmerzhafte Gefühl, dass die eigene Person oder das eigene moralische Handeln fehlerhaft ist. Man schämt sich für bewusste Handlungen oder weil man gesellschaftliche Tabus gebrochen hat.

        Psychologie Heute +2


    Eine fundierte psychologische Aufarbeitung beider Begriffe finden Sie im Artikel von Quarksoder in der Analyse von Spektrum.



    Mir selbst war das nicht immer klar, oder beides schien ziemlich ähnlich, der Unterschied liegt wohl mehr in der jeweiligen Intensität


    Aber so ist es halt auch mit Worten und Begriffen, aber auch Gefühlen, die etwas allein nicht ganz genau beschreiben:


    Wir empfinden manches auch unterschiedlich intensiv, sind unterschiedlich stark erregt, aber reden von zb ich bin wütend oder erregt.


    Dabei meine ich müsste man auch die Intensität (und Dauer) mit beachten. Also Gesamtbelastung.

    Sonst ist es ähnlich wie beim Schwarz Weiß Denken, wo man das Graue übersieht, und man denkt und fühlt „nur in Extremen“.

    Das mag manchmal auch tatsächlich so sein das man zb sehr impulsiv reagiert oder ein starkes Gerechtigkeitsempfinden hat.

    Sich leicht beschämt fühlt oder nicht.

    Peinlichkeiten einem egal sind oder nicht.

    Das vielleicht auch mit starkem Schmerz oder starker Angst manchmal auch verbunden sein kann, oder unterbewusste Erinnerung an etwas Ähnliches das man früher mal erlebt hat.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 9. Juli 2026 um 23:18

    Im Laufe der Geschichte werden die Menschen immer schlechter.

    So ist es ja auch mit der ursprünglichen Lehre geworden:


    Sie wurde nach und nach unreiner…

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 9. Juli 2026 um 20:35

    Mir sind im ganzen Leben


    Noch keine „Maskenträger“ begegnet

    Einschließlich mir selbst


    Außer Kindern:

    Die oft noch viel offener, natürlicher und ungezwungener sind


    Aber irgend wann auch damit anfangen

    „Masken“ zu tragen


    Oder dazu gezwungen werden


    Und irgend wann vergessen haben

    Wann und wo und warum


    Sie sich selbst eine aufgesetzt haben oder mussten

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 9. Juli 2026 um 17:47
    GermanViking:

    Schores Modell beschreibt Scham nicht primär als simultane Ko-Aktivierung, sondern als eine sehr schnelle Umschaltung von hoher sympathischer Erregung zu abrupter parasympathischer Dominanz, der charakteristische Einbruch oder Kollaps, der Scham körperlich als Erröten, Blickabwendung und Energieverlust erfahrbar macht. Es geht also um eine dysregulierte Sequenz, nicht um ein dauerhaftes gleichzeitiges Feuern beider Äste des autonomen Nervensystems.

    Dysregulierung: Vielleicht weil in dem Moment etwas nicht mehr natürlich fließen kann und gleichzeitig zwanghaft unterdrückt werden muss…


    Der moderne Sapiens von heute schämt sich heute ja auch für das was zu Urzeiten noch normal war:


    Den ganzen Tag überall nackt rum laufen oder „Sein Geschäft“ vor den Augen anderer verrichten…


    Heute trägt er auch „Masken“ um sein „wahres Gesicht“ zu verbergen, weil das viele in der Gesellschaft genauso tun, weil gegenseitiges Vertrauen und auch Sicherheit so sein zu dürfen wie man ist fehlen. Weil man mehr als früher im direkten Konkurrenzkampf mit anderen steht (angefangen zu Hause mit Geschwistern, dann Schule, dann Beziehungen und Arbeit).


    Größere Vergehen wie zB (zwanghaft) Diebstahl (statt natürlich um etwas zu bitten) und bloß nicht dabei erwischt werden und falls dann doch, sich ertappt fühlen beim Etwas vor anderen Verbergen wollen, dann zu erröten aus Scham, weil man etwas stehlen wollte aus eigenem Mangelgefühl.


    Deshalb wird auch oft lieber weiter gelogen als etwas zuzugeben.

    Auch weil Bestrafung und Ausschluss aus der Gemeinschaft drohen.

    Das eigene Ansehen lebenslang beschädigt zu empfinden:


    Solange von der Gegenseite auch kein Mitgefühl und Verstehen da sind:


    Vor Gericht wird man hingegen meist bloß gestellt.

    Es kommt auch auf die Art und Weise der Kommunikation und des Miteinanders an. Und warum muss man überhaupt stehlen, Masken tragen…


    Schaut mal alle aus dem Fenster falls ihr nicht gerade im Wald wohnt:


    Das hat der Sapiens alles gebaut…


    Der viel längere Zeit ein ganz anderes Leben gelebt hat als heute.

    Kein Tier scheint mir so „verrückt“ geworden zu sein wie der Sapiens.


    Und manche Krankheiten oder Neurosen oder Psychosen sind wahrscheinlich auch „Zivilisationskrankheiten“.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • Samadhi1876
    • 9. Juli 2026 um 11:46
    Igor07:

    Nur die Gesellschaft und die Werte, die sie selbst als normal bestimmt – was überhaupt normal ist, wäre eine andere Frage –, bestimmen, was Scham oder Schande ist.

    Vielleicht eher was ist natürlich und was ist zwanghaft

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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