"In Zukunft mehr oder weniger Drogen, Die aktuelle Dosis ist nicht gut."
die aktuelle Dosis reicht mir . Danke der Nachfrage
"In Zukunft mehr oder weniger Drogen, Die aktuelle Dosis ist nicht gut."
die aktuelle Dosis reicht mir . Danke der Nachfrage
Na, wenn das Eure einzigen "Vergehen" sind, dann könnt Ihr ja glücklich sein
Naja ganz so heilig bin ich dann doch nicht. Aber im Gegensatz zu früher wesentlich einsichtiger was Alkohol und Drogen anbelangt.
Also ich treff mich gerne ab und zu mit Freunden . Da wird dann auch Alkohol getrunken zwar nicht so viel aber ich merke das ich ein wenig einen sitzen habe. Auch wenn der Buddha das nicht.befürwortet hat. Meine ich doch das der Alkohol ab und zu auch das Herz öffnen kann oder.dinge ans Tageslicht bringt.
Viele Grüße
Hallo,
ich möchte hier einfach etwas positives teilen,weil ich mich doch ein bisschen gefreut habe und meine das ich sich die Achtsamkeit Übungen langsam bemerkbar machen. Ich möchte kurz beschreiben,woran ich das merke. Früher war es so das ich meistens tausend Ideen Überlegungen hatte was ich nun als nächstes machen möchte. Dabei bin ich immer von einer zur nächsten Idee gesprungen. Und eigentlich war ich während ich was gemacht habe gleich gedanklich schon beim nächsten. Mein Geist war dann immer sehr aufgewühlt mit, das musst du ,willst könntest, du noch machen. Was immer Recht viel Stress verursacht hat.Ich Versuche jetzt.immer nur eine Sache zumachen und dabei zu bleiben . Was mir immer besser gelingt. Ganz nach dem Motto Schritt für Schritt. Tag für Tag. Jetzt im jetzt.
Oder eben wie es der Buddha gesagt hat
Quote„Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Und wenn ich esse, dann esse ich.
Wo macht ihr Fortschritte. Welche Einsichten habt ihr durch eure Praxis gewonnen? Woran müsst ihr noch arbeiten. Ich glaube es ist wichtig auch kleine Erfolge wertzuschätzen und anzuerkennen.
Also bis dahin erstmal
Viele Grüße
Hi Karma Hausmeister,
Wenn man so will glaube ich fast , dass das (bewusste) leiden mich geformt hat. Leiden an Einsamkeit , an Depressionen an meinen unerfüllten Wünschen. Ich denke das dies einen größeren Effekt hatte, an Läuterung, als die strenge formale Meditation im Sitzen.
Achtsamkeit im Alltag hatte aber auch einen positiven Effekt.
Geduld ist eine weitere Tugend im Alltag und mit mir an der ich "erfolgreich" gearbeitet habe. Was allerdings auch mit dem Leiden zusammenhängt . Geduld beinhaltet auch erdulden , somit habe ich nun mehr Gelassenheit mir die Dinge anzuschauen an denen ich Leide und sie zu tragen mit der Erkenntnis , dass das leiden oftmals ein inneres Problem ist als ein Äußeres (andere Menschen).
Ich glaube das aus diesen beiden Tugend auch andere Tugenden hervorgehen.
Wie Liebe und Dankbarkeit.
Hier habe ich für dich ein paar Zitate die vielleicht ein Fünkchen Wahrheit in sich tragen.
Es gibt keine Liebe ohne Leiden; aber Leiden ohne Liebe.
Das Leid ist das schnellste Pferd zur Vollkommenheit.
Meister Eckhart
Ich möchte nicht das ihr mich falsch versteht, es gibt bestimmt noch andere tolle Tugenden und andere Wege. Aber ich für mich kann sagen , das ich dadurch auch nun besser in der Meditation vorankomme. Sozusagen erstmal als Grundlegende Läuterung.
Bin gespannt was ihr zu dem Thema sagt . Finde ich eine super Frage.
Viele Grüße Kaiman
Und in der Langeweile entstehen Gedanken? (Ich muss jetzt noch dies und das tun, statt hier herum zu sitzen) und Gefühle (das Knie schmerzt,
Du triffst es auf dem Punkt.
Ich habe nur manchmal Schwierigkeiten mit Langeweile bei der Meditation , da sehe ich die Vergänglichkeit gar nicht . Da sich die Langeweile konstant hält.
Ist wahrscheinlich dann keine richtige Meditation.
Einen schönen Guten Abend zusammen,
Ich habe einen Vortrag von Ayya Khema gehört und sie meinte das es gerade für Anfänger schwierig ist den Geist zur Ruhe zu bringen. Deswegen ist es oftmals leichter über ein Daseinsmerkmal zu kontemplieren.
Übt sich jmd in dieser Praxis speziell jetzt mit Vergänglichkeit als Objekt.
Wie macht ihr das ? Beobachtet ihr die Gedanken Gefühle Stimmungen wie sie sich wandeln oder nehmt Ihr eher Objekte die Außerhalb von euch liegen z.b wie eine schöne Blume verwelkt und abstirbt.
Wie geht Ihr vor ?
Viele Grüße Kaiman
don´t take your way so serious.
Hi,
das ist ein Zitat von Lama Ole Nydhal , das ich aus einem Sommer retreat aufgeschnappt habe., an das ich mich manchmal erinnere.
Ich frag mich dann immer , ob es tatsächlich so ist das manche schon weiterentwickelt auf die Welt kommen während andere den Status eines Babys anscheinend haben. So zumindest verstehe ich das Zitat
.
Und anderes herum ist es hilfreich wenn man scheinbar spirituell noch nicht so weit ist oder wie auch immer, seinen "Weg" nicht so ernst zu nehmen. Ich glaube auch das dieses Zitat den glauben an Wiedergeburt mit einschließt , da man die Früchte aus seinem vorherigen Leben mitnimmt und da schon dazu gelernt hat und es ins nächste Leben mitnimmt.
Wie ernst nehmt ihr euren Weg ?
Ich denke da hier viele nicht an Wiedergeburt glauben macht dieser Gedanke dann wenig sinn. Da weder niedere noch höhere Wiedergeburten drohen oder locken.
Viele Grüße Kaiman
Diese Vergegenwärtigung ist das Verstehen einer Unterschiedlosigkeit der Wesen, die sich aus dem Baumaterial "Ergreifen und Verlangen" manifestieren und stellt eine Konsequenz und Schlussfolgerung der Unpersönlichkeit (anatta) dar.
Woher willst du das wissen . Das ist deine Interpretation was du daraus machst.
Es kommt darauf an wie man Religionen vergleicht. Klar kann man einzelnen Elemente vergleichen. So haben schon die Benediktiner Mönchen gelehrt sich den Tod täglich vor Augen zu halten.
Ansonsten denke ich ist der Ansatz von Schopenhauer da am zielführendsten. Nämlich ob eine Religion Lebensverneinend / Pessimistisch ist oder Lebensbejahend / Optimistisch.
Warum braucht es ohne diese "Strafe" kein Erwachen? (das war ja Deine ursprüngliche Aussage)
naja für mich zumindest nicht . Wenn dir ein paar schöne Jahre Leben im Nirvana als attraktiv erscheinen dann lohnt es sich wohl. Es ist auch keine Strafe wenn dann ein Naturgesetzt. Ich glaube, wenn es keine Wiedergeburt gibt wäre die Sache nicht so dramatisch, wie sie der Buddha dargestellt hat. nämlich das wir alle in einem Brennenden Haus sitzen und unsere Spielsachen nicht loslassen möchten. Was ist mit denen die Nirvana nicht erreicht haben. Ist dann Dukkha vorbei ? Und wo ist der Unterschied ob ich im Nirvana weiterlebe oder mir noch ein paar schöne Jahre im Samsara einrichte.
3) Dieser Glaube ist wirklich ein Glaube, denn die Biologie, Chemie und Physik geben keinen auch nur winzigen Halt, um dem Glauben eine Wirklichkeit zuzusprechen.
Deswegen heißt es auch ja Glaube und nicht Wissen
Überwindung von Gier, Hass und Verblendung).
Das verstehe ich auch darunter. Das Resultat daraus ist das Ende von Dukkha.
Wenn Dukkha sowieso aufhört nach dem Tod , könnte man genauso wenn Dukkha zu stark wird den Schierlingsbecher einnehmen wie jedes andere Medikament. Ich glaube Ihr seht das zu sehr aus eurer Perspektive und für manche ist es unvorstellbar. Aber es gibt Menschen die Leiden eben so sehr, das Sie nix mehr an diesem Leben hält. Der Buddha verwirft aber den Selbstmord . Ich denke aus dem Grund das eben ein wie auch immer in Verbindung stehendes neues Leben ins Dasein tritt, welches vielleicht auf ähnliche weise leidet.
Liebe Grüße Kaiman
Was genau ist daran nicht schlüssig?
Buddha lehrt uns wie wir das totlose erreichen,das Nirvana wo es keinen gier Hass und Verblendung mehr gibt. Wenn wir nach dem tot in ein nichts übergehen. Braucht es streng genommen keine erleuchtung. Deswegen verstehe ich die Argumentation nicht und überzeugt mich auch nicht. Der Buddha hält eine nihilistische Weltanschauung für falsch und genau das ist es.
Die Argumentation ist für mich nicht schlüssig.
Betrachtungen über den Tod sind Kontemplationen. Interessieren mich nicht, weil Tod nur für Überlebende erfahrbar ist.
Ich glaube in einer Kontemplation geht es nicht um sinnliche Betrachtung sondern was das für Gefühle auslöst bzw wie man darauf reagiert. Ich denke nicht das man den Tod erfahren muss als überlebender.
Display More QuoteDie Betrachtung über den Tod, ihr Mönche, entfaltet und häufig geübt, bringt hohen Lohn und Segen, hat das Todlose zum Ziele und Ausgang
Hier gibt es meine meines Erachtens einen anderen Kontext.
[lz]Von einem solchen Mönche sagt man, ihr Mönche, daß er vollen Ernstes lebt und eifrig die Betrachtung über den Tod übt, um der Triebe Versiegung zu erreichen.
Darum, ihr Mönche, habt ihr danach zu streben: ‚Vollen Ernstes wollen wir leben und eifrig die Betrachtung über den Tod üben, um der Triebe Versiegung zu erreichen!‘
[/lz]Es geht also um die Ernsthaftigkeit der Übung zur Versiegung der Triebe, die dann auch den „Lohn“ und „Segen“ darstellt. Hier geht es nicht um Wiedergeburt oder ähnliches.
Das „Todlose“ sollte man auch nicht mit ewigem Leben o. ä. vergleichen. Das würde einen auf eine ziemlich falsche Fährte führen.
Das stimmt ewiges leben wird oft sowieso falsch verstanden . Die Ewigkeit ist nicht vorzustellen als unendliche Zeit sondern[lz]
als zeitloses Dasein[/lz]
. Wie es Schopenhauer und Eckhart Tolle sowie schon lehren.
Die Leichenbetrachtung, also das Zerfallen des kalt gewordenen Lebewesens zu betrachten, ist für mich der beste Beweis, dass Buddha Wiedergeburt als Verblendung verworfen hat.
Er konnte das aber nicht klar sagen, weil er dann sicher Repressionen ausgesetzt gewesen wäre, nicht wie hier im sicheren Raum eines Forums, sondern in der Realität, und das kann tödlich enden.
Mir gefällt Dein Beitrag sehr gut, Qualia, nur in einem Punkt möchte ich Zweifel anmelden: Ich denke in Anbetracht seiner Lehre nicht, dass sich Buddha von Repressionen hätte abhalten lassen, wenn es darum geht für wahr Erkanntes zu äußern. Insofern wäre dieser Aspekt kein Argument für mich.
Also ich check gar nichts mehr. Die Betrachtung über den Tod soll dazu führen, die Welt loszulassen und ich denke es gibt da diesen Zustand des Todlose wie es der Buddha bei der Betrachtung über den Tod angibt und wieso sollte das auch Lohn und Segen bringen für wen und warum.
QuoteDie Betrachtung über den Tod, ihr Mönche, entfaltet und häufig geübt, bringt hohen Lohn und Segen, hat das Todlose zum Ziele und Ausgang
Ich habe nicht nach Beweisen gefragt, sondern nach Argumenten, die nicht im Widerspruch zu anatta stehen. Ansonsten kann jeder glauben, was er will, das geht für mich völlig in Ordnung.
Ich denke es gibt zwei Seiten von atta einmal durch Entstehung von Begierde und einmal.durch den Versuch sich zu vernichten..gerade weil dass das selbe ist und nur die Kehrseite der Medaille.kann man davon ausgehen das doch etwas wiedergeboren wird. Der Suizid würde hier schon öfter erwähnt als Argument
Bloß geht niemand darauf ein.
Wenn es zum Verlieben kommt, ist Liebe mit Geistesgiften verblendet.
Ich glaube es ist sehr wichtig zu unterscheiden zwischen Geschlechtsliebe und Menschenliebe.
Hallo,
ich komm manchmal durcheinander mit den Fähigkeiten und Qualitäten die man als Buddhist entwickeln soll.
Gibt es irgendwo eine Aufstellung /Übersicht was zentral wichtig ist.
Ich zähl mal auf was mir spontan einfällt.
Die zehn Vollkommenheit.
Die vier Qualitäten des Geistes
Die fünf Kräfte
Die siebe Erwachungsfaktoren.
fällt euch noch was ein ? Im Moment konzentriere ich mich auf die zehn Vollkommenheit. Darunter hauptsächlich Geduld und Entsagung.
Ich schaue also immer Schritt für Schritt was ich entwickeln kann.
Wie geht Ihr vor ?
Spielt das überhaupt eine Rolle in eurer Praxis ?
Viele Grüße Kaiman
was eigentlich der Sinn oder Zweck meines Daseins ist.
[lz]
Zweck sein bedeutet gewollt werden. Jeder Zweck ist es nur in Beziehung auf einen Willen, dessen Zweck, d. h. dessen direktes Motiv er ist. Nur in dieser Relation hat der Begriff Zweck einen Sinn und verliert diesen, sobald er aus ihr herausgerissen wird.[/lz]
Wenn man sich dieses Zitat von Schopenhauer anschaut. Ist es schon fraglich, ob diese Frage überhaupt sinn macht. Klar könnte man jetzt fragen wird das Dasein als solches gewollt ? In beziehung auf wen dann. Da bieten die Religionen verschiedene ansichten . Manchen sagen Ja und manche sagen nein dazu. Ich würde den Buddhismus schon zu einer Religion zählen die das Dasein verneint.
[lz]
Fünf Betrachtungen, ihr Mönche, entfaltet und häufig geübt bringen hohen Lohn und Segen, münden ins todlose (*1), enden im Todlosen. Welche fünf?
(61)
[/lz]
vor allem der 5 Punkt der Betrachtung die Hier im Pali kanon angeführt wird. Finde ich spricht eine Eindeutige Frage.
Vielleicht kannst du ja was damit anfangen. Ich habe mich das auch sehr oft gefragt . Bin teilweise fündig geworden bei Schopenhauer . Letztendes Vertraue ich der Lehre Buddha mein Persönlicher sinn des Lebens sind andere Menschen. Bei all dem treiben in der Welt ist es doch das was übrig bleibt die Beziehung zu anderen Menschen.
Grübelst du viel über diese Frage nach.
Mir hat das oftmals nicht sehr gut getan
Viele Grüße
Kaiman
Dein Rückenschmerz = atta ändert nichts am anatta des Rückenschmerzes.
Achso...
Das Daseinsmerkmal anatta macht Wiedergeburt sogar unmöglich
Dieses selbst ist sehr real. Wo ist anatta ,wenn man Rückenschmerzen hat. Ich finde es aburd das offensichtliche zu leugnen. Ob sich das selbst Aufheben lässt wäre nochmal was anderes. So wie es zb Schopenhauer darstellt einen individuellen Willen ,der die Kraft hat sich selbst aufzuheben. Aber einfach sagen es gibt kein selbst ist tatsächlich sehr dogmatisch.