Hallo,
Ich denke im Buddhismus geht es letztlich um die vollkommene Auflösung von Verlangen.
Wer Pornos schauen kann ohne verlangen (wie auch immer das gehen soll) macht wohl nix verkehrt.
Guten Abend noch
Kaiman
Hallo,
Ich denke im Buddhismus geht es letztlich um die vollkommene Auflösung von Verlangen.
Wer Pornos schauen kann ohne verlangen (wie auch immer das gehen soll) macht wohl nix verkehrt.
Guten Abend noch
Kaiman
Hi,
ich mache schon länger Kraftsport weil es eben so Gesund ist. Neben dem Gesundheitseffekt ist es aber auch ein bisschen ein Ego Sport, wo man nicht drum herumkommt um ein wenig Eitelkeit. Gesundheit ist ein Kampfesglied im Buddhismus.
Aber ich denke, das Hauptproblem aus Buddhistischer Sicht ist, dass das Älterwerden in diesem Sport versucht wird so lange es geht rauszuzögern und damit auch im Gewissen sinne gegen Alter , Krankheit ( und Tot) anzukämpfen. Ich habe gerade heute ein Statement gelesen auf einer Social media Plattform von einem Bodybuilder.
"Das Altwerden ist echt ätzend aber ich versuch dagegen anzukämpfen"
Im Bodybuilding ist eben so, dass es scheinbar nicht im Abwärtsgang mit einem ist sondern alles scheint im Werden zu sein,, da eben sichtlich die Muskulatur wächst. Deswegen vielleicht oftmals der übertriebene Optimismus mancher Bodybuilder.
Ich meine sicherlich kann man sagen, man macht das nur aus gesundheitlichen Aspekten. Ich glaube , aber das die Motivation dafür dann nicht ausreicht um Resultate zu erzielen.
In einem Gesunden Körper ein gesundet Geist. Stimmt das ?
Gibt es hier unter euch Leute die Kraftsport machen ?
In buddhistischen Zentren habe ich auch schon gelesen , das es nicht so gern gesehen wird zu körperbetonte Kleidung zu tragen.
Was macht Ihr für eure körperliche Gesundheit ?
Gesundheit ist ein sehr komplexes Thema aber ich denke, es trägt zu unserem Glück bei. Ich habe mal einen Vortrag über Gesundheit angehört , da hieß es .
Wenn sie sich jetzt hinsetzten und bis an Ihr Lebensende lesen können sie nicht alles über Gesundheit wissen. Deswegen ist er zu dem Entschluss gekommen , das wer über normative Erwartungen gar keine Entscheidung mehr treffen kann hochgradig krank ist. Eine normative Gesellschaftliche Erwartung ist Soziologisch Betrachtet aber auch aus der Krankheit wieder rauszukommen.
Naja wie auch immer . Vielleicht habt ihr ja euer eigenes bewährtes Gesundheitskonzept.
Viele Grüße Kaiman
Ohne neuronales Korrelat, so der derzeitige Stand der Neurowissenschaften, gibt es zumindest keine höheren Formen von Bewusstsein.
Das Bewusstsein erlischt . Allerdings frage ich mich, ob Bewusstsein möglich ist ohne unbewusste Impulse (willensregungen). Woher oder was dieses unbewusste ist, ist sicherlich nicht ganz eindeutig. Das Bewusstsein ist rein zeitlich und evolutionsbiologisch aus dem unbewussten entstanden. Deswegen bin ich immer vorsichtig das ICH nur ins Bewusstsein zu legen und nicht auch ins unbewusste.
Gedankeknimpulse Gedankenformationen liessen sich ggf mit Karma erklären. Jeder der Meditiert weiß wohl das Gedanken kommen wann Sie wollen und nicht wann wir wollen.
Die andere Frage ist was wäre der Unterschied wenn ich ein Nein zum Verlöschen in mir habe ?
Viele Grüße und schönen Abend noch
Von was möchtest du denn gerne loslassen, so ganz konkre
Vom ich und den wunschetwas darzustellen. Was hat den mein alter damit zu tun.
Das Loslassen des „Ich bin“, womit auch immer es sich gleichmacht, ist notwendig. Das befreit von allen Anhaftungen an was auch immer. Dann ist Ergreifen, Festhalten, mein Besitzt einfach nur das, was es ist: Objekte/Bedingungen ohne Ich-bin-Bezug.
Aber ist man dann nicht auch gleichzeitig ein nichts ? Ich wünschte ich könnte loslassen. Aber ab und zu möchte ich doch etwas darstellen etwas sein. Wie geht es euch damit.
Guten Morgen Liebe Buddha Gemeinde,
ich lese gerade ein Buch vom Dalai Lama und versuche die Begriffe Einzuordnen analytische und Punktförmige Meditation.
Ich bin eigentlich mehr in der Tradition von Ayya Khema und orientiere mich an Ihren Anweisungen.
Jedoch finde ich die Einteilung von Dalai Lama ganz interessant. Interessant ist das man eigentlich kein einziges Wort über Achtsamkeit findet.
Ich möchte kurz vorstellen , wie er zur Meditation empfiehlt.
Erstens vier vorbereitende Übungen.
Soweit ich das verstanden habe soll man diese Vorbereitendenden Übungen machen und dann wenn man zu einer gewisen Schlussfolgerung gelangt auf dem Objekt bleiben.
Was ich hilfreich bei der Methode fand ist das er empfiehlt, wenn die Konzentration nachlässt wieder zur Analyse zurückzukehren und dann wieder auf dem Objekt (Schlussfolgerung zu bleiben).
Was derartige Schlussfolgerungen sind beschreibt er nicht. Vielleicht meint er das man daraus schließt allen Wesen zu helfen. Z.b durch die Vorbereitende Übungen über das reflektieren über die Fehlerhaftigkeit des Daseinskreislauf.
Ich glaube das ist alles aus dem Mahayana Buddhismus.
Ich weiß nicht ob ich das alles so richtig Verstanden habe. Kennt sich jmd mit dieser Art der Meditation aus und kann die Anleitung ggf koririegieren. Bzw Beispiele nennen.
Viele Grüße Kaiman
Was nützt es? Bei uns ist Reue und Erkennen identisch. Bereuen ist nicht einfach ein Gedanke oder ein Gefühl, Reue sollte uns zur richtigen Erkenntnis führen. Wenn alles bleibt wie es ist, dann bedeutet das Rezitieren des Reuebekenntnisses, nicht mehr als das Quaken der Frösche. Das Wesentliche der Reue ist
Man kann niemals das bereuen was man gewollt hat sondern immer nur das man getan hat .was nicht immer deckungsgleich ist.Ich denke Reue ist nicht notwendig. Wichtiger ist zu versuchen den verursachten schaden wieder gut zu machen. Im tibetischen Buddhismus werden dafür wohl Mantras gebraucht . Ich denke es hilft aber schon rein gedanklich zu denken. Mensch das tut mir leid ....
Das such doch nicht. Ich frage, ob uns da jetzt Plato oder Mesmer weiterbringen um den Buddhadharma zu verstehen.
Vielleicht nicht aber ein kleiner Ausflug in die Philosophie kann vielleicht nicht schaden. Ich meine der Buddha hat die leerheit /Substanzlosigkeit gelehrt. An welchem Punkt ist die Wissenschaft mittlerweile? Ich mag am dieser Stelle mal ein bisschen rumspinnen.Ist Materie unendlich teilbar ? Und wenn es so wäre ,was wäre dann mit der Gravitation und der Materie. Wenn Materie zerbricht dann verteilt sich die Gravitation auf die verschieden Körper. Wenn sie weiter zerbricht bleiben nur noch atome übrig die ebenfalls eine Anziehung haben .wenn weiter nach innen geht bleiben nur noch Wellen übrig . Dann wissen wir nicht welche rolle dunkle Materie spielt.Wie setzen sich die Dinge wieder zusammen? Also mich beflügelt das eher als das es frustriert.
ch finde es ja nicht so arg sinnvoll etwas das man nicht versteht durch andere Konzepte zu erklären ( platonische Ideen, animalischer Magnetismus) die selber eher dubios und umstritten sind.
Was ist den nicht um strittig ? Wir sollen also immer auf der Basis des gesunden Menschenverstand bleiben . So wie ich dich verstehe . Also Verhältnisse von Ursache und Wirkung bleiben ? Darüber hinaus scheint es wohl nichts zu geben ? Oder wir bleiben besser auf dieser Ebene.
Das Schweigen Buddhas ist mehr wert als das Reden Mesmers, auch wenn es
Mich frustriert es nicht . Für mich gibt es Philosophen ,die Nahe an das unerklärliche gekommen sind rein durch schreiben. Allein das zeugt schon auf einiges.
den Zuschauern weckte er ein Gefühl der Erhabenheit und des Geheimnisvollen. Und viele seiner Konzepte - "Fludium","Feuer des Lebens" und eben "animalischen Magnetismus" sind keine Erklärungen insofern sie auf Nachvollziehbares zurückführen, sondern Teil der Inszenierung des Geheimnisvollen.
Schopenhauer hat auch nicht mesmers Theorie übernommen oder für wahr erklärt.
Hi zusammen,
Ich frage mich manchmal wie Wiedergeburt aussehen könnte.
Ich stell mir dann immer vor das wir alle eine Gravitation ausstrahlen, diese geht niemals ganz verloren sondern reduziert sich nur auf die einzelnen Teile . Wenn man mal von dunkler Materie absieht, wo die Eigenschaften nicht ganz erforscht sind. Schopenhauer meinte auch mal das sich die Metaphysische Einheit des Willens in der Sympathie , in der Geschlechtsliebe und im animalischen Magnetismus zeigt.
Meist wird ja das selbst oder das Bewusstsein ins Gehirn gelegt. Ich denke wenn etwas wiedergeboren wird dann was in uns was nicht verschieden ist von der Allgemeinen Natur den ganzen Körper miteinschließt.
Ich möchte gerne einlade persönliche Vorstellung und auch ggf. physikalische oder philosophische Ideen zur Wiedergeburt hier einfach mal zu posten.
Ich fang mal an. Mit Platon so wie ich Ihn verstanden habe.
Er hat sich doch darüber gewunden woher die Urbilder kommen wie des Schönen der Gerechtigkeit oder aber auch ganz abstrakte Bilder wie geometrische Figuren. Diese sind nicht durch lernen hinzugekommen. Sprich wir müssen nicht von etwas runden auf den Kreis kommen. Sondern sehen das Ideale den Kreis in etwas runden , dadurch das wir diese Urbilder schon mitgegeben bekommen haben. Daraufhin hat er geschlossen , das alles Lernen nur ein erinnern ist und ist auf die Idee das wir in einem Kreislauf leben in dem wir Wiedergeboren werden.
Mich hat das sehr zum Nachdenken angeregt.
Viele Grüße Kaiman
Ich glaube, allzu oft ist die Achtsamkeit, wie sie uns vermittelt wird, unvollständig. Vermittelt wird sie als Gegenmittel gegen die Ablenkung, was sie auch ist. Was fehlt, ist ihre Eigenschaft als Werkzeug zur Hinlenkung und zur Richtigen Sicht (sammā diṭṭhi/samyak-dṛṣṭi).
Sehr interessant das Thema. Ich habe mal gehört das die Achtsamkeitspraxis an und für sich nur die Geistesgifte beiseite schiebt und nicht verschwinden lässt und die Geistesgifte zu entkräftigen ist es notwendig die Gegenmittel einzusetzen. Bei Gier z.b über die Vergänglichkeit meditieren bei viel hass über Liebe und Mitgefühl zu meditieren. Wenn es weiter interessiert empfehle ich Bücher von Fredo stracke Aryatara Institut e.V. - 11 Ehrwürdiger Fedor Stracke
Was ist euer Verhältnis zum Begriff der Achtsamkeit?
Ich bin mittlerweile der Meinung das Achtsamkeit und Konzentration die selbe Qualität haben , das eine ist weitwinklig gestellte Konzentration das andere fokussierte Achtsamkeit .
Wie seht ihr das ?
Viele Grüße Kaiman
Was ich mich manchmal Frage ist der Wunsch lange zu leben um Dharma zu praktizieren ein heilsamer oder ein leidbringender Gedanke. Entsteht dadurch Anhaftung an das Leben. Oder sind Raum und Zeit im Buddhismus gänzlich anders zu betrachten ?
Viele Grüße
Die 4!! täglichen Bewusstmachungen beinhalten:
Interessant habe ich so noch nicht gesehen. Gefällt mir aber auch ganz gut. Ich meinte allerdings die anderen 5 täglichen Betrachtungen.
Die fünf Betrachtungen - Theravada Buddhismus Salzburg
Viele Grüße
Weil der Tod Angst macht,
nicht jedem. Und ich denke jeder hat ein anderes Verhältnis zum Tod.. Manchmal kann er auch paradox sein. Ein Freund hatte so Angst vor dem Tod, dass er sich daraufhin das Leben genommen hat... ruhe in Frieden.
Vielleicht ist die Analogie eines Flusses doch das beste Beispiel. Es ist weder ein neuer Fluss noch der alte , wenn man einen Punkt um fluß betrachtet. Vielleicht ist das eine hilfreicher Gedanke . Meditationsobjekt
Guten Morgen Liebe Buddha Land Mitglieder,
Bei den 5 täglichen Betrachtungen, hat der Buddha empfohlen sich Alter, Krankheit und Tod zu vergegenwärtigen.
Ich finde das es einseitig auf den Verfall gerichtet ist.
Geburt oder das werden/entstehen von den Dingen ist doch auch ein Aspekt von Vergänglichkeit.
Wie seht Ihr das ?
Ich wünsch euch einen Guten Start in den Tag und eurer Praxis.
Gruß Kaiman
Hi ,
ich meditiere auch täglich und mach auch hauptsächlich einen Body Scan bzw generell Achtsamkeit auf den Körper . Ich habe auch mal mit Mantras experimentiert (omani peme hung) zb.I habe ich für mich , gut Erfahrungen gemacht, das Mantra nicht gebetsmühlenartig zu sprechen sondern bewusste langsam ausgesprochen kurz wirken lassen die Wirkung achtsam beobachtet und dann bin ich wieder zum Körperobjekt zurückgekehrt. Das fand ich immer hilfreich wenn die Gedanken überhand nehmen.
Viele Grüße
"In Zukunft mehr oder weniger Drogen, Die aktuelle Dosis ist nicht gut."
die aktuelle Dosis reicht mir . Danke der Nachfrage
Na, wenn das Eure einzigen "Vergehen" sind, dann könnt Ihr ja glücklich sein
Naja ganz so heilig bin ich dann doch nicht. Aber im Gegensatz zu früher wesentlich einsichtiger was Alkohol und Drogen anbelangt.
Also ich treff mich gerne ab und zu mit Freunden . Da wird dann auch Alkohol getrunken zwar nicht so viel aber ich merke das ich ein wenig einen sitzen habe. Auch wenn der Buddha das nicht.befürwortet hat. Meine ich doch das der Alkohol ab und zu auch das Herz öffnen kann oder.dinge ans Tageslicht bringt.
Viele Grüße
Hallo,
ich möchte hier einfach etwas positives teilen,weil ich mich doch ein bisschen gefreut habe und meine das ich sich die Achtsamkeit Übungen langsam bemerkbar machen. Ich möchte kurz beschreiben,woran ich das merke. Früher war es so das ich meistens tausend Ideen Überlegungen hatte was ich nun als nächstes machen möchte. Dabei bin ich immer von einer zur nächsten Idee gesprungen. Und eigentlich war ich während ich was gemacht habe gleich gedanklich schon beim nächsten. Mein Geist war dann immer sehr aufgewühlt mit, das musst du ,willst könntest, du noch machen. Was immer Recht viel Stress verursacht hat.Ich Versuche jetzt.immer nur eine Sache zumachen und dabei zu bleiben . Was mir immer besser gelingt. Ganz nach dem Motto Schritt für Schritt. Tag für Tag. Jetzt im jetzt.
Oder eben wie es der Buddha gesagt hat
Zitat„Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Und wenn ich esse, dann esse ich.
Wo macht ihr Fortschritte. Welche Einsichten habt ihr durch eure Praxis gewonnen? Woran müsst ihr noch arbeiten. Ich glaube es ist wichtig auch kleine Erfolge wertzuschätzen und anzuerkennen.
Also bis dahin erstmal
Viele Grüße
Hi Karma Hausmeister,
Wenn man so will glaube ich fast , dass das (bewusste) leiden mich geformt hat. Leiden an Einsamkeit , an Depressionen an meinen unerfüllten Wünschen. Ich denke das dies einen größeren Effekt hatte, an Läuterung, als die strenge formale Meditation im Sitzen.
Achtsamkeit im Alltag hatte aber auch einen positiven Effekt.
Geduld ist eine weitere Tugend im Alltag und mit mir an der ich "erfolgreich" gearbeitet habe. Was allerdings auch mit dem Leiden zusammenhängt . Geduld beinhaltet auch erdulden , somit habe ich nun mehr Gelassenheit mir die Dinge anzuschauen an denen ich Leide und sie zu tragen mit der Erkenntnis , dass das leiden oftmals ein inneres Problem ist als ein Äußeres (andere Menschen).
Ich glaube das aus diesen beiden Tugend auch andere Tugenden hervorgehen.
Wie Liebe und Dankbarkeit.
Hier habe ich für dich ein paar Zitate die vielleicht ein Fünkchen Wahrheit in sich tragen.
Es gibt keine Liebe ohne Leiden; aber Leiden ohne Liebe.
Das Leid ist das schnellste Pferd zur Vollkommenheit.
Meister Eckhart
Ich möchte nicht das ihr mich falsch versteht, es gibt bestimmt noch andere tolle Tugenden und andere Wege. Aber ich für mich kann sagen , das ich dadurch auch nun besser in der Meditation vorankomme. Sozusagen erstmal als Grundlegende Läuterung.
Bin gespannt was ihr zu dem Thema sagt . Finde ich eine super Frage.
Viele Grüße Kaiman
Und in der Langeweile entstehen Gedanken? (Ich muss jetzt noch dies und das tun, statt hier herum zu sitzen) und Gefühle (das Knie schmerzt,
Du triffst es auf dem Punkt.