Hi zusammen,
mein erster Beitrag hier und entschuldigt, wenn ich mich vielleicht noch etwas unbeholfen anstelle bei den Formulierungen. Und es hat (erst einmal?) vielleicht nichts mit Buddhismus zu tun. Ich suche einfach Leute, die eine ähnliche Wahrnehmung kennen und mit denen ich mich dazu austauschen kann:
Mir gelingt es seit einigen Monaten, einen Zustand der "Wachtrance" zu erreichen, und das innerhalb weniger Sekunden. Dabei fokussiere ich irgend etwas vor mir und halte meist kurz den Atem an. Wobei anhalten ist vielleicht das falsche Wort. Ich höre einfach auf zu atmen und denke nicht mehr an einatmen, das trifft es besser. Dann tauche ich tief ab und alles um mich herum öffnet sich quasi. Mein Sichtfeld geht sofort über in eine Gesamtsicht aller Details um mich herum. Ich nehme dann auch alle Geräusche gleichzeitign wahr und spüre meinen gesamten Körper mit Herzschlag und pulsierendem Blut. Bisher hat der nächste Atemzug diesen Zustand unterbrochen. Aber ich schaffe es mittlerweile, die Atmung einzubeziehen und es gelingt mir auch schon, dass der Zustand bei Atemzügen nur kurz reduziert ist und dann wieder voll da ist.
Während dieses Zustandes (die KI meint, das wäre eine "Versenkung") habe ich keine Gedanken mehr an die Vergangenheit, an die Zukunft oder an bestimmt Dinge. Ich genieße extrem den aktuellen Augenblick.
Den Zustand kann ich fast jederzeit provozieren, außer ich bin müde oder habe gerade Stress. Und ich muss nicht unbedingt liegen oder sitzen oder überhaupt still halten. Es geht auch bei leichten Bewegungen wie zum Beispiel auf einem Waldweg spazieren.
Während der Trance habe ich sehr starke Glücksgefühle, die mich an einen sanften Orgasmus erinnern. Und ich bin trotzdem absolut handlungsfähig und nehme meine Umwelt so wahr, als ob ich nur ein Zuschauer wäre. Plötzliche Geräusche stören den Zustand nicht, die nehme ich einfach nur wahr und fertig. Es funktioniert allerdings nicht mit geschlossenen Augen, dann verliere ich den Fokus und die Augen wandern im Zickzack durch die Dunkelheit. Wenn ich aus dem Zustand wieder in die Wirklichkeit zurückkomme, bin ich absolut happy und muss immer wieder lachen vor Freude über das Erlebte.
Hoffe, ich konnte das mit meinen Worten verständlich beschreiben. Noch ein paar persönliche Worte:
Ich hatte vor ca. 2 Jahren nach langer starker Alkoholabhängigkeit einen kompletten Zusammenbruch. Wieder Alkohol besorgen konnte ich nicht mehr, denn mein Körper hat nicht mehr gehorcht. Dann begann der kalte Entzug und es war die Hölle auf Erden. Wegen Alkohol hat sich meine Ex vorher von mir getrennt und ich war schon seit geraumer Zeit völlig allein. Auch in dieser Hölle. Da hat sich ein Schalter im Kopf umgelegt und ich habe begriffen, dass ich bald sterben werde, wenn ich weitersaufe. Mein Leben hat sich seit diesem Tag im Dezember 2024 radikal geändert. Ich trinke definitiv zeitlebens keinen Alkohol mehr, das Zeug ist pures Gift. Meine Ernährung hat sich komplett umgestellt. Ich mache Kraftsport und laufe viel mit meinem Beagle. Insgesamt bin ich endlich aus dem Nebel entkommen und meine Gedanken sind glasklar. Das Leben ist jetzt einfach nur schön jeden Tag! Übrigens habe ich seit meiner Jugend (ich bin 56) nahezu durchgängig Alkohol getrunken und aus Hoffnungslosigkeit zum Ende extrem. Das hat sich nun auch komplett geändert. Ich habe keine Sorgen, keine Ängste und kein Lampenfieber mehr. Es gibt immer eine Lösung und nichts von diesen Kleinigkeiten kann mich umbringen. Ich bin auch aus dem gesellschaftlichen Hamsterrad des Alltags ausgestiegen. Karriere, Anerkennung oder viel Geld sind mir nicht mehr wichtig. Das wichtigste in meinem Leben bin ICH.
Ohje, jetzt habt Ihr etwas zu lesen ...
Vielleicht findet sich jemand wieder bei diesem sehr schönen Zustand, den ich oben versucht habe in Worte zu fassen.
Viele Grüße
Björn
Spontane Wachtrance über visuellen Fokus
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KarmaHausmeister
23. Juli 2026 um 17:53 Hat das Thema freigeschaltet. -
Das wichtigste in meinem Leben bin ICH.
Ich will leben. Mir vollkommen egal, was andere von mir verlangen. Ich will leben. Denn das Wichtigste in diesem Universum bin ich.
Der Rest ist soziales Possenspiel, das mir nur noch Energie kostet, wenn ich das will. Egoistisch? Du weißt jetzt das es DAS Leben ist.
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Dein Zustand der Versenkung sei dir gegönnt.
Allerdings ist es wichtig zu betonen, dass solche Zustände im Buddhismus nicht um ihrer selbst Willen - weil sie angenehm sind - gesucht werden. Etwas Angenehmes kann ja selber wieder zur Sucht werden und es gab auch schon Leute bei denen das einfach wieder verschwunden ist und die dann verzweifelt haben ihn wiederzugewinnen. Freu dich daran, aber sehr es nicht unbedingt als etwas Permanentes oder eine Errungenschaft.
Im Buddhismus geht es ja um die Überwindung des Leidens und die Bedeutung von "Versenkung" liegt darin, dass man da gut Wahrnehmen kann, wie Impulse der Anhaftung und der Ablehnung entstehen und man sie von daher auflösen kann. Es ist eine Chance freier zu werden.
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Lieber Drehrumbum,
diesen Zustand habe ich Ende 1989 erlebt. Die Einsichten haben mich sehr inspiriert, aber noch lange nicht zu einem "besseren" Menschen gemacht.
Alles war so leicht und "ja, klar, so ist es".
Ich hatte dann einen Traum: ich flog von Bad Reichenhall auf den Watzmann und durfte mir die "Welt" von oben angucken. Dann gings wieder zurück. Der Pilot sagte "so, jetzt musst Du den ganzen Weg zu Fuß zurücklegen".
Das mache ich bis heute. Ich musste die Illusion loslassen.
Aber die Erinnerung bleibt lebendig und wirkt weiter.
Du bekamst ein Geschenk und damit einen Einblick. Aber es ist nicht das Ende, sondern ein Anfang.
Alles Gute für Dich
Monika
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"Etwas Angenehmes kann ja selber wieder zur Sucht werden und es gab auch schon Leute bei denen das einfach wieder verschwunden ist und die dann verzweifelt haben ihn wiederzugewinnen."
Nein, da kann ich Dich beruhigen. Ich erwzinge keineswegs diesen Zustand um glücklich zu sein. Er ist einfach für mich möglich und ich bin davon absolut fasziniert. Und das verrückte daran ist, ich scheine weit und breit der einzige zu sein, dem das gelingt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich diese Fähigkeit des "Abtauchens" oder treffender: des Besuches in einer anderen Wahrnehmungswelt wieder verlieren könnte. Außer ich werde durch Demenz oder durch andere Dinge in meinen geistigen Fähigkeiten beschränkt.
Daher auch hier mein Beitrag mit der Hoffnung eines Erfahrungsaustauches mit jemandem, der auch diese Gabe hat. Und zu meiner Einstellung zum Leben und zu mir selbst, die sich seit dem Besuch in der "Hölle" um 180 Grad gedreht hat, könnte ich ein ganzes Buch schreiben.Nachtrag:
Gerade habe ich den Zustand noch einmal erzeugt um irgendwie eine verständlichere Beschreibung zu geben: der Haupteindruck ist, wie als wenn man einen langen Orgasmus hat aber ohne dieses extreme Hochgefühl, sondern eher sanft und man sieht alles um einen herum und hört alles usw. aber die Gedanken an alles und an die Vergangenheit und an jegliche Dinge sind völlig weg. Da ist nichts mehr, nur noch diese neue Welt. Mannometer, wie soll ich das nur beschreiben ...
LGBjörn
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[...] Das hat sich nun auch komplett geändert. Ich habe keine Sorgen, keine Ängste und kein Lampenfieber mehr. Es gibt immer eine Lösung und nichts von diesen Kleinigkeiten kann mich umbringen. Ich bin auch aus dem gesellschaftlichen Hamsterrad des Alltags ausgestiegen. Karriere, Anerkennung oder viel Geld sind mir nicht mehr wichtig. Das wichtigste in meinem Leben bin ICH. [...]
Ich glaube, dass das das eigentliche Geschenk ist und die Trance so etwas wie der Spiegel deiner neuen Freiheit.
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So wie Du diesen Zustand beschreibst: Wachtrance bis langer Orgasmus etc. klingt es für mich nach einer Extase.
Allerdings passt das Wachsame da nicht so, da eine Extase eher nach Innen geht.
Ich habe lange extatischen Zuständen nachgejagt.
Wenn man die Luft anhält ist es tatsächlich manchmal so als ob die Zeit stillsteht und man nimmt ganz intensiv seinen Herzschlag, Geräusche etc. war.
Auch die Gedanken scheinen wie Eingefroren.
Am leichtesten finde ich es in einen Zustand der Extase zu kommen über Musik .
Tanzen, selbst Musik machen, Musik hören oder beim Sex.
Manchmal ist es wie so ein Schauer der durch den Körper zieht.
Vergleichbar wie wenn man in der Sauna einen Aufguss mitmacht und dann macht der Saunamitarbeiter einen kräftigen Schlag mit dem Handtuch zu Dir und die heiße Luft durchdringt gefühlt Deinen ganzen Körper.
Warum jagt man solchen Zuständen nach ?Für mich würde ich es positiv als Motivation zum üben betrachten.
Negativ als eine Art Flucht aus der manchmal doch so grausamen Wirklichkeit.
ich denke solchen Zustände sind so individuell wie wir Menschen.
Faszinierend sind Sie alle mal.
Mich würde konkret interessieren was Du Dir davon versprichst diesen Zustand immer wieder zu erzeugen ?
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Nachtrag:
Gerade habe ich den Zustand noch einmal erzeugt um irgendwie eine verständlichere Beschreibung zu geben: der Haupteindruck ist, wie als wenn man einen langen Orgasmus hat aber ohne dieses extreme Hochgefühl, sondern eher sanft und man sieht alles um einen herum und hört alles usw. aber die Gedanken an alles und an die Vergangenheit und an jegliche Dinge sind völlig weg. Da ist nichts mehr, nur noch diese neue Welt. Mannometer, wie soll ich das nur beschreiben ...Sekida beschreibt etwas Ähnliches im Buch „Zen Training“ als „1 Minuten Zen oder so“: den Blick auf etwas fokussieren und den Atem dabei anhalten, dabei fällt es halt automatisch schwer an etwas zu denken…
Der Geist beginnt sich auch „auszudehnen“…
Später geht er detaillierter darauf ein, was Atemvolumen betrifft, und rät beim Za Zen automatisch in den Unterbauch einzuatmen und die Luft dort 5s zu halten während der Blick fokussiert ist, danach lässt man den Atem langsam los in Schüben. Er nennt das glaube ich Bambus Atmung, also den Bambus entlang hoch, und zwischendurch an den Zweigen kurz anhalten.
Das Ganze um eine „schnelle“ Kensho Erfahrung zu machen. Ist Rinzai kein Soto Shikantaza.
Irgendwo habe ich mal gelesen das die das beim Rinzai anfangs so machen und später auch Shikantaza. -
Bei mir ist das schon „normal“. Alle Sinne offen, einige betrachten frei von Gedanken, kann auf alles reagieren, ohne mich irgendwie gestört zu fühlen. Es ist keine Trance und keine Ekstase und auch kein „Zustand“, es ist einfach nur Leben ohne weiter etwas. Was gibt es da zu beschreiben? Nichts, denn ich verstehe es ja selbst nicht.
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"Extase ..."
Nein, nur ein ähnliches Gefühl, aber viel sanfter als das innere kribbeln bei einem Orgasmus, aber ohne den typischen Kontrollverlust. Und es ist auch kein "träumen" oder ähnliches, sondern volles Programm im Gehirn im absoluten wachen und klaren Zustand.
"Mich würde konkret interessieren was Du Dir davon versprichst diesen Zustand immer wieder zu erzeugen ?"
Weitere Erkenntnis über mich selbst, mehr nicht.@all:
Das Atmen vergessen ist nur die Initialzündung neben dem visuellen fixieren. Dann gehts los ab in etwas, was ich nicht wirklich beschreiben kann. Die KI meint dazu, bei mir werden dann schlagartig alle sensorischen Kanäle freigeschaltet, die eigentlich mit Filterung und Sperren versehen sind. Übrigens ist der Zustand nicht entspanned, sondern strengt an. Danach muss ich mich erstmal kurz wieder sammeln und erholen. Vielleicgt auch deswegen habe ich schwierigkeiten, ihn über längere Zeit zu halten, erst recht wenn der Atemreflex überhand nimmt. Aber genau daran arbeite ich zur Zeit, das Atmen in den Zustand zu integrieren. Erste Veränderungmerke ich bereits: Der Zustand bleibt erhalten und beim langsamen und flachen atmen reduziert sich die "andere Welt" nur wenig. Und wegen all dieser Fragezeicghen suche ich ja auch Menschen mit ähnlichen Erfahrungen. Aber besonders dieses sehr schnelle Eintauchen scheint etwas zu sein, was selbst bei ähnlichen Methoden sehr außergewöhnlich ist.
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Moin zuammen,
bin neu hier, daher zunächst Liebe Grüße an Alle.
@Drehrumbun: faszinierend. Das was Du beschreibst, konnte ich in meiner Kindheit ebenfalls ohne große Mühe und habe es auch oft wirklich absichtlich herbeigeführt. Mit ca. 15 Jahren verlor sich diese "Fähigkeit". Aber meine Erinnerungen daran sind sehr lebhaft und an vielen Stellen deckungsgleich mit Deinen Schilderungen.
Heutzutage meditiere ich meist 1-2 zweimal täglich für eine kurze Zeit. Ab und an blitzt da etwas auf, dass mich an früher erinnert. Ich möchte es aber eher nicht weiter fassen in diesem Augenblick. Später erinnere ich mich dann, dass das Aufblitzen Ähnlichkeiten zu meinen Kindheitserlebnissen hatte.
Meine Vermutung: Neurobiologische Prozesse im Körper/Geist, die aktiv das "Bewertungszentrum" abschwächen.
Zusatz: Als später in meinem Leben diese 3-D-Bilder auf den Markt kamen, bei denen man seine Augenmuskel entspannen musste, um den 3-D-Effekt zu bemerken, erinnerte mich das ebenfalls an meine Kindheitserfahrerungen. Hatte ich erst einmal zehnmal hintereinander die Augenmuskelentspannung geübt, ergab sich das 3-D-Bild quasi wie von selbst. Man hatte also eine Abkürzung gefunden. So erging es mir mit den außergewöhnlich enpfundenen Zuständen in der Kindheit ebenfalls. Mit zunehmnder Übung wurden die Abkürzungen zu dem Zustand immer kürzer.
Geübte Meditierende raten aber wohl eher davon ab, diese Abkürzungen mit Absicht zu erzeugen bzw. auf diesen Zustsand immer und immer wieder hinzuarbeiten. Allerdings hilft es mir bis heute schon dabei, recht schnell einen ruhigen und achtsamen Zustand "zu bemerken" (nicht "zu erzeugen")
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Geübte Meditierende raten aber wohl eher davon ab, diese Abkürzungen mit Absicht zu erzeugen bzw. auf diesen Zustsand immer und immer wieder hinzuarbeiten.
Das klingt für mich sinnvoll.
Abkürzungen wie auch mit psychodelischen Substanzen, ( da gibt es bereits ausführliche Threads hier ) können ein ungesundes Wachstum begünstigen.
Manchmal öffnen diese Abkürzungen Türen für die man noch nicht bereit ist.
Oder man meint durch eine große Erkenntnis alles über den Haufen schmeißen zu müssen um nur festzustellen das man in ein paar Wochen wieder ansetzen muss wo man schonmal war.Aber alles sehr individuell.
Für mich habe ich festgestellt das langsames wachsen stabiler ist und man Abgründe, Irrwege etc. leichter erkennt .
Ein beliebter Spruch den man oft in Schulen liest um den Kindern Geduld nahezubringen:„Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht und mit der Zeit wird aus Gras Milch“
Nur zur Klarstellung. Ich finde solche Zustände sehr spannend und bin interessiert da mehr davon zu hören.
Jeder hat ja seinen eigenen Weg und muss für sich selbst herausfinden was einem gut tut und was nicht.
Ach ja herzlich willkommen EinfachDas -
Dabei fokussiere ich irgend etwas vor mir und halte meist kurz den Atem an. Wobei anhalten ist vielleicht das falsche Wort. Ich höre einfach auf zu atmen und denke nicht mehr an einatmen, das trifft es besser. Dann tauche ich tief ab und alles um mich herum öffnet sich quasi. Mein Sichtfeld geht sofort über in eine Gesamtsicht aller Details um mich herum. Ich nehme dann auch alle Geräusche gleichzeitign wahr und spüre meinen gesamten Körper mit Herzschlag und pulsierendem Blut. Bisher hat der nächste Atemzug diesen Zustand unterbrochen. Aber ich schaffe es mittlerweile, die Atmung einzubeziehen und es gelingt mir auch schon, dass der Zustand bei Atemzügen nur kurz reduziert ist und dann wieder voll da ist.
Das Anhalten des Atems in z.B. einer Meditation über bestimmte Zeiträume nennt man im Yoga Khumbaka.
Was man dabei alles an Wahrnehmung aufgrund der veränderten Sauerstoffzufuhr fühlt und spürt sind die darauf folgenden hormonellen biologischen Prozesse.
Dies würde wahrscheinlich jedem so gehen, wenn eine Person gezielt diese Art von Atemtechnik länger anwendet.
Dies kann man milde bis wohl auch extrem ausführen.
Ich kenne nur die ganz milde Version, wenn der Yogalehrer mit dieser Atemübung vor den Asanas beginnt. Dabei wird der Atem an dem letzten Ausatmungspunkt nur ganz kurzfristig angehalten.
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Bei den Pranayama Übungen aus dem Yoga
Kapalabhati Pressatmung und
bei der Wechselatmung Anuloma Viloma wird die Atmung je nach Übungsstand auch länger angehalten.
Sollten man aber mit Anleitung üben .
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"Mich würde konkret interessieren was Du Dir davon versprichst diesen Zustand immer wieder zu erzeugen ?"
Weitere Erkenntnis über mich selbst, mehr nicht.
Hallo, lieber Björn / Drehrumbum ,
wenn es sich, wie von dir geschildert, um einen sehr angenehmen Zustand handelt, könnte ohne ein Fundament (wie z.B. die Buddha-Lehre) oder ausreichende Achtsamkeit, leicht eine neue Art "Sucht" entstehen, denn wer wünscht sich nicht diese "Glückseligkeit" in schwierigen Zeiten und Lebenslagen, man neigt dann leicht mal zum Anhaften (immer mehr und häufiger Wollen) und dazu, die "Versenkung" als Zuflucht vor Problemen in der "bösen" Welt zu nutzen.
Absolut nachvollziehbar, dass du nun Kontakt zu Menschen suchst, die ähnliche Erfahrungen hatten und eigentlich müsstest du in diesem Forum fündig werden...
Wie Schneelöwin schon schrieb, wendest du wohl eine Technik an, mit der man auch im Yoga (allerdings unter Anleitung und Aufsicht) arbeitet.
In der buddhistischen Praxis kann man ebenfalls lernen, während der Samatha - (= Ruhe-) Meditation, Vertiefungszustände (sog. Jhanas) zu erreichen - es gibt deren acht (8).
Die Theravada-Nonne und Meditationslehrerin Ayya Khema (1923-1997) lehrte u.a. die diversen Methoden zum Erlangen dieser Jhanas - sie selbst konnte, wie du, binnen Sekunden "abtauchen" und wurde sogar in diesem Zustand fotografiert
(Titelbild auf dem 2. Vortragsvideo zeigt sie dabei...).
Deine Erfahrungen hören sich nach 1. ("Piti" / "Entzücken") und 2. Jhana ("Sukha"/ Glück) an - daher verlinke ich dir mal 2 Vorträge Ayya Khemas zu diesen Vertiefungszuständen (vielleicht helfen jene dir ein bisschen weiter...
):
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Liebe Grüße, Anna
PS: Meine eigene Erfahrung reichte übrigens bisher nur bis zum 1. Jhana - Gründe dafür sind vielfältig...
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Sowas haben wir in den 50ern in der Kindheit gemacht.
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die KI meint, das wäre eine "Versenkung") habe ich keine Gedanken mehr an die Vergangenheit, an die Zukunft oder an bestimmt Dinge. Ich genieße extrem den aktuellen Augenblick.
KI kann alles Mögliche meinen, sie ist kein Mensch. Es geht sehr wahrscheinlich um eine andere neuronale Verdrahtung im Gehirn. Deswegen ist das Genießen dieses Zustands für mich absolut normal und stellt keine Anhaftung dar. Es wäre so, als würde jemand alles sehr klar und deutlich wahrnehmen – frisch, als ob jeder Augenblick im Hier und Jetzt neu entsteht und wieder vergeht.
Wenn man durch das ganze Werk von William James, „Die Vielfalt religiöser Erfahrung“, stöbert, findet man genügend ähnliche Fälle.
Einmal habe ich vor sehr vielen Jahren etwa fünf Minuten lang im Kopfstand gestanden. Anschließend sah ich alles so, als wäre es das erste Mal in meinem Leben. Solche Zustände vermisse ich sehr.
Wie die Hölle, so kann man auch das Paradies nur im eigenen Geist finden.
Danke für die Mitteilung und die Erinnerung.
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in der Kindheit gemacht
Man verliert sich nach der Kindbeit halt immer mehr:
Den Blick für das Wunder des Lebens, alles Neue im Leben
Automatisch Immer im Hier und Jetzt zu sein (zu spielen)
Durch immer mehr Gedenke, Gepräge der Eltern und Gesellschaft und andere Einflüsse
Und verliert auch eine gewisse Natürlichkeit
Und das Sapiens Tier lebt ja auch schon lange nicht mehr in der Natur, und wacht morgens mit ihr auf und geht mit ihr schlafen, gut geerdet am Boden liegend
Und Meditation ist auch so eine Art von MittelUm zu seinem wahren Selbst wieder zurück zu kehren
Warum müssen die anderen Tiere wie Schafe, Pferde, Fische, oder auch Steine nicht meditierenWo sie doch auch alle Buddha Natur besitzen
Und können problemlos im stehen schlafen oder lange Zeit nichts tun und vor sich hin schauen, ohne sich zu langweilen oder getrieben fühlen, außer von Nahrungs und Sexualtrieb bspw. -
Gestern habe ich woanders von dieser „Atemsequenz“ gelesen:
1. Zweimal scharf hintereinander durch die Nase einatmen - erst eine klare Einatmung, dann eine kleinere Zusatz-Einatmung oben drauf.2. Sanft und lang durch den Mund ausatmen - wie ein weicher Seufzer, der Spannung aus deinem Körper fließen lässt.
3. Danach einen Mini-Moment warten - erst nach dem Ausatmen.Diese kleine Pause ist entscheidend für die Regulation.
4. 2-5 Runden wiederholen, bis dein Körper spürbar weicher wird.
Diese Sequenz wirkt schnell, weil sie dein Atemsystem sofort entlastet und dein Nervensystem aus dem Alarmmodus zurückholt.
Ein Kommentar dazu war:
„Das ist ja so ähnlich wie wenn kleine Kinder weinen…“
Der Körper und Seele wissen eigentlich selbst ganz genau was „sie brauchen“…Um sich selbst wieder zu regulieren…
Aber Alltag, kleiner Geist, Gesellschaft, etc. verhindern oft einfach nur mehr Natürlichkeit…
Bzw. Man selbst erlaubt es sich oft einfach nur nicht mehr… -
Unser kleiner Geist ist immer nur begrenzt…
Der große Geist umfasst immer das Ganze Universum…
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Warum müssen die anderen Tiere wie Schafe, Pferde, Fische, oder auch Steine nicht meditieren
Wo sie doch auch alle Buddha Natur besitzen
Wenn ich meine Katzen beobachte, verharren sie manchmal in so Zuständen die durchaus meditativ wirken.
Ich hatte vor ein paar Tagen den Gedanken :Wie würden meine Gedanken aussehen wenn ich keine Sprache erlernt hätte?
Wären es eher Bilder gepaart mit Emotionen die an mir vorbeiziehen ?
Wie denken Tiere ?
Joshu : Hat mein Hund Buddhanatur?Meister : MU
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Wie würden meine Gedanken aussehen wenn ich keine Sprache erlernt hätte?
Ohne Sprache, die sich in Worten, Begriffen offenbart, kein Gedanken machen.
Tiere haben keine Gedanken. Das heißt nicht das sie kein Selbst haben, doch ihr Selbst verlässt zu keinem Augenblick ihres Lebens die Jetzt-Realität.
(avijjā bis vedanā)
Der Gedanken-Macher glaubt, dass er eine Vergangenheit, eine Gegenwart und eine Zukunft hat. Das macht ihn zum Menschen und das bringt ihn aus der Jetzt-Realität. Jemand, der immer wieder in diese einzige Realität zurückfindet, befreit sich von seinen Geistesgiften: seiner Gier, seinem Hass, seinen Dogmen, nicht von Verlangen, Ablehnung, Glauben.
(vedanā bis dukkha)