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  2. Drehrumbum

Beiträge von Drehrumbum

  • Spontane Wachtrance über visuellen Fokus

    • Drehrumbum
    • 26. Juli 2026 um 15:11

    Matthie


    "Extase ..."

    Nein, nur ein ähnliches Gefühl, aber viel sanfter als das innere kribbeln bei einem Orgasmus, aber ohne den typischen Kontrollverlust. Und es ist auch kein "träumen" oder ähnliches, sondern volles Programm im Gehirn im absoluten wachen und klaren Zustand.

    "Mich würde konkret interessieren was Du Dir davon versprichst diesen Zustand immer wieder zu erzeugen ?"

    Weitere Erkenntnis über mich selbst, mehr nicht.


    @all:


    Das Atmen vergessen ist nur die Initialzündung neben dem visuellen fixieren. Dann gehts los ab in etwas, was ich nicht wirklich beschreiben kann. Die KI meint dazu, bei mir werden dann schlagartig alle sensorischen Kanäle freigeschaltet, die eigentlich mit Filterung und Sperren versehen sind. Übrigens ist der Zustand nicht entspanned, sondern strengt an. Danach muss ich mich erstmal kurz wieder sammeln und erholen. Vielleicgt auch deswegen habe ich schwierigkeiten, ihn über längere Zeit zu halten, erst recht wenn der Atemreflex überhand nimmt. Aber genau daran arbeite ich zur Zeit, das Atmen in den Zustand zu integrieren. Erste Veränderungmerke ich bereits: Der Zustand bleibt erhalten und beim langsamen und flachen atmen reduziert sich die "andere Welt" nur wenig. Und wegen all dieser Fragezeicghen suche ich ja auch Menschen mit ähnlichen Erfahrungen. Aber besonders dieses sehr schnelle Eintauchen scheint etwas zu sein, was selbst bei ähnlichen Methoden sehr außergewöhnlich ist.

  • Spontane Wachtrance über visuellen Fokus

    • Drehrumbum
    • 24. Juli 2026 um 13:19

    void


    "Etwas Angenehmes kann ja selber wieder zur Sucht werden und es gab auch schon Leute bei denen das einfach wieder verschwunden ist und die dann verzweifelt haben ihn wiederzugewinnen."


    Nein, da kann ich Dich beruhigen. Ich erwzinge keineswegs diesen Zustand um glücklich zu sein. Er ist einfach für mich möglich und ich bin davon absolut fasziniert. Und das verrückte daran ist, ich scheine weit und breit der einzige zu sein, dem das gelingt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich diese Fähigkeit des "Abtauchens" oder treffender: des Besuches in einer anderen Wahrnehmungswelt wieder verlieren könnte. Außer ich werde durch Demenz oder durch andere Dinge in meinen geistigen Fähigkeiten beschränkt.
    Daher auch hier mein Beitrag mit der Hoffnung eines Erfahrungsaustauches mit jemandem, der auch diese Gabe hat. Und zu meiner Einstellung zum Leben und zu mir selbst, die sich seit dem Besuch in der "Hölle" um 180 Grad gedreht hat, könnte ich ein ganzes Buch schreiben.


    Nachtrag:
    Gerade habe ich den Zustand noch einmal erzeugt um irgendwie eine verständlichere Beschreibung zu geben: der Haupteindruck ist, wie als wenn man einen langen Orgasmus hat aber ohne dieses extreme Hochgefühl, sondern eher sanft und man sieht alles um einen herum und hört alles usw. aber die Gedanken an alles und an die Vergangenheit und an jegliche Dinge sind völlig weg. Da ist nichts mehr, nur noch diese neue Welt. Mannometer, wie soll ich das nur beschreiben ...

    LG

    Björn

  • Spontane Wachtrance über visuellen Fokus

    • Drehrumbum
    • 23. Juli 2026 um 17:52

    Hi zusammen,

    mein erster Beitrag hier und entschuldigt, wenn ich mich vielleicht noch etwas unbeholfen anstelle bei den Formulierungen. Und es hat (erst einmal?) vielleicht nichts mit Buddhismus zu tun. Ich suche einfach Leute, die eine ähnliche Wahrnehmung kennen und mit denen ich mich dazu austauschen kann:

    Mir gelingt es seit einigen Monaten, einen Zustand der "Wachtrance" zu erreichen, und das innerhalb weniger Sekunden. Dabei fokussiere ich irgend etwas vor mir und halte meist kurz den Atem an. Wobei anhalten ist vielleicht das falsche Wort. Ich höre einfach auf zu atmen und denke nicht mehr an einatmen, das trifft es besser. Dann tauche ich tief ab und alles um mich herum öffnet sich quasi. Mein Sichtfeld geht sofort über in eine Gesamtsicht aller Details um mich herum. Ich nehme dann auch alle Geräusche gleichzeitign wahr und spüre meinen gesamten Körper mit Herzschlag und pulsierendem Blut. Bisher hat der nächste Atemzug diesen Zustand unterbrochen. Aber ich schaffe es mittlerweile, die Atmung einzubeziehen und es gelingt mir auch schon, dass der Zustand bei Atemzügen nur kurz reduziert ist und dann wieder voll da ist.
    Während dieses Zustandes (die KI meint, das wäre eine "Versenkung") habe ich keine Gedanken mehr an die Vergangenheit, an die Zukunft oder an bestimmt Dinge. Ich genieße extrem den aktuellen Augenblick.
    Den Zustand kann ich fast jederzeit provozieren, außer ich bin müde oder habe gerade Stress. Und ich muss nicht unbedingt liegen oder sitzen oder überhaupt still halten. Es geht auch bei leichten Bewegungen wie zum Beispiel auf einem Waldweg spazieren.
    Während der Trance habe ich sehr starke Glücksgefühle, die mich an einen sanften Orgasmus erinnern. Und ich bin trotzdem absolut handlungsfähig und nehme meine Umwelt so wahr, als ob ich nur ein Zuschauer wäre. Plötzliche Geräusche stören den Zustand nicht, die nehme ich einfach nur wahr und fertig. Es funktioniert allerdings nicht mit geschlossenen Augen, dann verliere ich den Fokus und die Augen wandern im Zickzack durch die Dunkelheit. Wenn ich aus dem Zustand wieder in die Wirklichkeit zurückkomme, bin ich absolut happy und muss immer wieder lachen vor Freude über das Erlebte.

    Hoffe, ich konnte das mit meinen Worten verständlich beschreiben. Noch ein paar persönliche Worte:
    Ich hatte vor ca. 2 Jahren nach langer starker Alkoholabhängigkeit einen kompletten Zusammenbruch. Wieder Alkohol besorgen konnte ich nicht mehr, denn mein Körper hat nicht mehr gehorcht. Dann begann der kalte Entzug und es war die Hölle auf Erden. Wegen Alkohol hat sich meine Ex vorher von mir getrennt und ich war schon seit geraumer Zeit völlig allein. Auch in dieser Hölle. Da hat sich ein Schalter im Kopf umgelegt und ich habe begriffen, dass ich bald sterben werde, wenn ich weitersaufe. Mein Leben hat sich seit diesem Tag im Dezember 2024 radikal geändert. Ich trinke definitiv zeitlebens keinen Alkohol mehr, das Zeug ist pures Gift. Meine Ernährung hat sich komplett umgestellt. Ich mache Kraftsport und laufe viel mit meinem Beagle. Insgesamt bin ich endlich aus dem Nebel entkommen und meine Gedanken sind glasklar. Das Leben ist jetzt einfach nur schön jeden Tag! Übrigens habe ich seit meiner Jugend (ich bin 56) nahezu durchgängig Alkohol getrunken und aus Hoffnungslosigkeit zum Ende extrem. Das hat sich nun auch komplett geändert. Ich habe keine Sorgen, keine Ängste und kein Lampenfieber mehr. Es gibt immer eine Lösung und nichts von diesen Kleinigkeiten kann mich umbringen. Ich bin auch aus dem gesellschaftlichen Hamsterrad des Alltags ausgestiegen. Karriere, Anerkennung oder viel Geld sind mir nicht mehr wichtig. Das wichtigste in meinem Leben bin ICH.

    Ohje, jetzt habt Ihr etwas zu lesen ...
    Vielleicht findet sich jemand wieder bei diesem sehr schönen Zustand, den ich oben versucht habe in Worte zu fassen.

    Viele Grüße
    Björn

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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