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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von Schneelöwin

  • Schmerzen (Probleme) um anderer Willen auf sich nehmen als Weg, das Leiden zu überwinden.

    • Schneelöwin
    • 15. August 2026 um 10:04
    Thorsten Hallscheidt:

    "Schon gut, schon gut.", sagte der Dalai Lama," aber wir dürfen nicht vergessen, dass nach buddhistischer Lehre das Leiden nicht einfach dadurch überwunden wird, dass man die Schmerzen einfach hinter sich lässt, sondern dadurch, dass man sie um anderer willen auf sich nimmt."

    Ich lese diese Aussage des Dalai Lama immer mal wieder, weil im Grunde ist sie nicht eindeutig sondern mehrdeutig.

    Fast wie ein Koan 😀


    Wie ich "Bruder David" so einschätze wird er auch noch im Anschluss sein Statement dazu abgegeben haben.?


    Die Antworten im Forum werden dahingehen, was individuell beim Einzelnen angesprochen wird.


    Beispiel Das man nicht nur danach strebt sein eigenes Leid zu überwinden, sondern das man trotz seines eigenen Leids auch für das Leid der anderen noch da ist. . . "also um anderer Willen auf sich nimmt" (Kommt mir dem Dalai Lama ((als Bodhisattva)) am Nächsten es geht ihm um Mitgefühl und Befreiung aller fühlenden Wesen


    Oder das Leid um anderer Willen auf sich nimmt, um wirklich an sich zu arbeiten ohne das Leid weiter in die Welt zu tragen. . .


    Es gibt vielleicht noch mehr Möglichkeiten, adhoc sehe ich gerade schon mal diese Beiden . . . man muss ja auch noch die Verbindung oder Unterscheidung zum Christentum berücksichtigen.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Schneelöwin
    • 11. August 2026 um 10:24
    Andreas:

    Ich denke aber, dass es zwei Möglichkeiten gibt: entweder ist die Lehre des Buddha komplett Käse, dann gibt es keine Erwachten.

    Die Reise zu einem Ziel ist es worauf wir uns vorbereiten und dann möglichst achtsam uns Schritt für Schritt bewegen, zwar das Erwachen ansteuern, aber darauf nicht allein den Fokus legen. Selbst wenn das Ziel nicht erreicht wird, kann die Reise schön werden, ganz ohne Käse. 😀

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Schneelöwin
    • 10. August 2026 um 12:43
    Andreas:

    Guten Morgen,


    gibt es im Forum Erwachte, die Interesse an einem lockeren Erfahrungsaustausch haben?


    Grüße, Andreas

    Meinst Du die Phase, die den Schlaf beendet? :)

  • Leihmutterschaft - aus buddhistischer Sicht...?

    • Schneelöwin
    • 3. August 2026 um 12:05

    Von einer Leihmutterschaft mal abgesehen; es wurde ja der mittlere Weg (also Buddha Empfehlung) aus einer der Optionen genannt. Die Frage die sich in mir auftut ist, ob man aus Optionen, auch wenn es im Moment die beste Option zu sein scheint, dies unbedingt als mittleren Weg klassifizieren muss, wenn nicht hinreichend überschaubar.

    Manchmal hat man ja tatsächlich in Fragen nur Optionen, nichts davon fühlt sich stimmig an und der Eindruck bleibt, egal welche man wählt, es ist murks.

  • Leihmutterschaft - aus buddhistischer Sicht...?

    • Schneelöwin
    • 2. August 2026 um 10:54
    Anna Panna-Sati:

    Also: "Altruistische Leihmutterschaft"

    ( = Leihmutterschaft aus Mitgefühl, ohne Bezahlung),

    unter bestimmten Bedingungen, erlauben?!


    Scheint mir ein "mittlerer Weg" zwischen "kommerzieller Leihmutterschaft" und Verzicht auf eigene Kinder zu sein... :?

    Liebe Anna,

    ich tue mich mit Deinem Fazit eines möglichen mittleren Weges nun etwas schwer:

    dass es eine altruistische Handlung sein soll, wenn "ein Kind Gegenstand" einer Vereinbarung wird.?


    Für mich ist das aber so ein innerliches nogo, dass wohl wirklich alles, was in Richtung Leihmutter geht, in mir rebellieren würde; nur so rein von der Überlegung her.


    Die andere Seite ist, das ich trotzdem, ähnlich wie Qualia, Eltern die sich dafür mal entschieden haben mit Wohlwollen begegne.

  • Leihmutterschaft - aus buddhistischer Sicht...?

    • Schneelöwin
    • 27. Juli 2026 um 20:57

    Ich kann mich mit dieser Idee einer Leihmutterschaft überhaupt garnicht anfreunden.

    Wenn das Geschenk eines Kindes, warum auch immer, ausbleibt, eine Adoption manchmal schon nicht mehr möglich ist, gibt es noch weitere Überlegungen:

    sich z.B. Kindern zuwenden die wirklich Hilfe benötigen, in welcher Lage auch immer sie sind bis hin zu einer Stiftungsgründung.

  • Spontane Wachtrance über visuellen Fokus

    • Schneelöwin
    • 27. Juli 2026 um 10:03
    Drehrumbum:

    Dabei fokussiere ich irgend etwas vor mir und halte meist kurz den Atem an. Wobei anhalten ist vielleicht das falsche Wort. Ich höre einfach auf zu atmen und denke nicht mehr an einatmen, das trifft es besser. Dann tauche ich tief ab und alles um mich herum öffnet sich quasi. Mein Sichtfeld geht sofort über in eine Gesamtsicht aller Details um mich herum. Ich nehme dann auch alle Geräusche gleichzeitign wahr und spüre meinen gesamten Körper mit Herzschlag und pulsierendem Blut. Bisher hat der nächste Atemzug diesen Zustand unterbrochen. Aber ich schaffe es mittlerweile, die Atmung einzubeziehen und es gelingt mir auch schon, dass der Zustand bei Atemzügen nur kurz reduziert ist und dann wieder voll da ist.

    Das Anhalten des Atems in z.B. einer Meditation über bestimmte Zeiträume nennt man im Yoga Khumbaka.

    Was man dabei alles an Wahrnehmung aufgrund der veränderten Sauerstoffzufuhr fühlt und spürt sind die darauf folgenden hormonellen biologischen Prozesse.

    Dies würde wahrscheinlich jedem so gehen, wenn eine Person gezielt diese Art von Atemtechnik länger anwendet.

    Dies kann man milde bis wohl auch extrem ausführen.

    Ich kenne nur die ganz milde Version, wenn der Yogalehrer mit dieser Atemübung vor den Asanas beginnt. Dabei wird der Atem an dem letzten Ausatmungspunkt nur ganz kurzfristig angehalten.

  • Die Büchse der Pandora

    • Schneelöwin
    • 16. Juli 2026 um 10:51
    SWAN:
    Qualia:

    Was kann wirklich groß geschehen, wenn ich mich hinsetze, mich nicht mehr bewege und mich nur auf meinen Körper, Atem usw. konzentriere?

    Weißt du, was mir vor ... hmm.. ca 10 Jahren bei einer Meditation mal passiert ist? Es hat sich angefühlt, als hätte ich einen Tritt in den Rücken/Hintern bekommen, der mich regelrecht nach vorn geschleudert hat. Es war wirklich wie ein physischer Arschtritt. In einem Moment, in dem ich so tief entspannt beim Meditieren wurde wie nie zuvor.

    Solche Schreckmomente können aber auch beim täglichen Einschlafen passieren und sollten nicht der Grund eines Scheiterns von einer Meditations-Absicht sein.

  • Die Büchse der Pandora

    • Schneelöwin
    • 14. Juli 2026 um 13:16

    Hallo Ralph,


    zunächst einmal "Herzlich Willkommen" im Forum. :wrose:


    Ralph:

    Ich bin jetzt 66 Jahre und irgendwas drängt mich da wieder einzusteigen. Es hat ja schließlich einen Grund warum das passiert ist. Ich werde Gefühl nicht los, dass ich irgendwie nachsitzen muss, mit Sternzeichen Wassermann und Aszendent Wassermann ;)


    Die Frage, die ich mir stelle ist: Was genau ist hier "irgendwas"? das Dich drängt?

  • Selbstbestimmt sterben

    • Schneelöwin
    • 3. Juli 2026 um 14:56

    Ich habe mich gefragt, ob ein möglicher Freitod des Buddhas Konsequenzen für die Lehre hat. . . . ? da das Ziel die Leidbefreiung ist, könnte man sich fragen, wählt eine vom Leid befreite Person den Freitod?


    Mit dieser Aussage über einen möglichen Freitod befindet man sich allerdings auf dünnem Eis, wir wissen es nicht - können es nur nicht ausschließen und vielleicht hilft oder beruhigt es dem Einen oder Anderen dass man es nicht ganz ausschließen kann bei solchen Entscheidungen.

  • Selbstbestimmt sterben

    • Schneelöwin
    • 2. Juli 2026 um 15:11
    Monikamarie:

    Hat sich schon mal jemand gefragt, ob Buddha einen Suizid mit der ihm offenbar erkannten vergifteten Speise einplante, falls die Überlieferung überhaupt stimmt?


    Ich war noch nie so frei wie jetzt und richte mich nicht mehr nach "darf ich oder darf ich nicht", solange ich niemandem schade.

    _()_

    Tatsächlich ist mir dieser Gedanke noch garnicht gekommen; aber seinen Freigeist zu bemühen und dies öffentlich infrage zu stellen gefällt mir.

  • Selbstbestimmt sterben

    • Schneelöwin
    • 29. Juni 2026 um 15:36
    KarmaHausmeister:

    Ich bin nun seit einiger Zeit Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).

    Mal abgesehen, ob diese letzte Entscheidung zur buddhistischen Lehre passt, gefällt mir persönlich das ganze Procedere nicht; welches mit einem enormen juristischen Aufwand und ärztlicher Prüfung verbunden ist und man sich rechtzeitig, mindestens 6 Monate vorher darum kümmern muss, wenn man denn überhaupt noch dazu in der Lage ist, von den zusätzlichen Kosten neben des Mitgliedschaftsbeitrages mal abgesehen:


    Zitat

    Die Vermittlung der Freitodbegleitung ist eine Serviceleistung und im Mitgliedsbeitrag enthalten. Dafür entstehen den Antragstellenden keine Kosten. Für die Vorbereitung und Durchführung des assistierten Suizids durch die Freitodhelfenden fällt eine Pauschale in Höhe von 4.000 € an. Bei Doppel-Sterbebegleitungen beträgt die Pauschale 6.000 €. Diese wird auf das Treuhandkonto einer Kanzlei überwiesen, die die Rechnungslegung kontrolliert und die Honorare auszahlt. Bei Antragstellenden, die diese Pauschale nicht aufbringen können, übernimmt ein Solidarfonds diese teilweise, bei Nachweis der Bedürftigkeit.

    Für mich liest sich Schritt vier so, dass ein Arzt und ein Jurist auch noch beim Vollzug anwesend sind:


    Zitat
    • Schritt 1: Prüfung des Antrags. Nach sechs Monaten Mitgliedschaft kann im Regelfall ein Antrag auf Freitodbegleitung gestellt werden. In der ersten Stufe des Schutzkonzepts prüft die Geschäftsstelle den Antrag auf Vollständigkeit und Freiverantwortlichkeit.
    • Schritt 2: Juristisches Erstgespräch. Fällt die Prüfung positiv aus, wird das Mitglied an ein Tandem aus Jurist:in und Ärzt:in vermittelt. In der zweiten Stufe des Schutzkonzepts prüft die juristische Begleitung die Angaben und die Freiverantwortlichkeit im persönlichen Gespräch.
    • Schritt 3: Ärztliches Zweitgespräch. Danach findet ein persönliches Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt statt. In der dritten Stufe des Schutzkonzepts wird die Freiverantwortlichkeit aus medizinischer Sicht geprüft und über mögliche Alternativen aufgeklärt.
    • Schritt 4: Der Tag der Freitodbegleitung. Wenn es keine Zweifel an der Freiverantwortlichkeit gibt, wird der Termin für die Freitodbegleitung mit Ärzt:in und Jurist:in vereinbart. In dieser vierten Stufe des Schutzkonzepts werden die notwendigen Dokumente unterzeichnet, der Wunsch ein letztes Mal bestätigt und der Tod eigenständig herbeigeführt.


    Wer Kosten und diese Vorgehensweise für sich gut und passend findet. . .

    Für mich hat das mit selbstbestimmten Sterben irgendwie nicht viel zu tun.


    In Sachen Patientenverfügung wird die DGHS stark sein, dafür reicht dann auch der normale monatliche Mitgliedsbeitrag; davon abgesehen, das dieses Procedere der "Selbstbestimmung" vermutlich überall gleich ablaufen wird.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Schneelöwin
    • 25. September 2025 um 10:19
    Tim1:

    void

    Dein Beitrag hat mich ehrlich gesagt ein Stück verletzt, weil er meine Haltung in die Nähe von „unnützem Leiden“ oder „unverbesserlichem Idealismus“ rückt.

    Das empfinde ich nicht als ernsthafte Auseinandersetzung mit dem, was ich geschrieben habe, sondern eher als Abwertung – auch wenn es in eine philosophische Sprache gekleidet ist.

    Ja, ich habe hohe Ansprüche, und ja, manchmal leide ich daran. Aber genau diese Ansprüche sind für mich Ausdruck von Haltung, Moral und Ethik. Ohne Erwartungen an mich selbst und an die Gesellschaft bliebe nur Gleichgültigkeit – und das ist für mich keine Option.

    Ideale können schmerzen, aber sie sind auch Maßstab und Orientierung. Sie einfach als „Leiden“ abzutun, greift für mich zu kurz.

    Hallo Tim

    Andere Menschen sollten nicht der Maßstab für eine Verletzung und innerer Bewertung (Abwertung) sein. Es ist nur ihre Welt, nicht die Deine. (Auch nicht, wenn einer schreibt "jeder Versuch Ansprüche zu verringern, scheitert"). Das wäre für mich wieder so ein Punkt (ach muss er sich jetzt damit überheben?, muss jetzt unbedingt ein "Vergleich" her?)

    Du bist in Deiner Welt der "Chef", Tim, in dieser entscheidest nur Du, wer Dich verletzen/beleidigen darf.

    Eine Reflexion darüber ist immer angebracht, gerade wenn es Anteile gibt, die verletzt werden, um kein Wachstum zu unterbinden.

  • Freundschaft (im Buddhismus)

    • Schneelöwin
    • 10. September 2025 um 21:26
    Anna Panna-Sati:

    Ja, es stellt sich tatsächlich auch die Frage, wie empfindet der "Überlegene" seine "Lehrer-Rolle", nimmt er sie (gerne) an oder würde er im Grunde "Augenhöhe" bevorzugen?

    (Aber wie will man überhaupt beurteilen, wer jetzt z.B. "spirituell weiter fortgeschritten" ist? Wer schätzt das ein?)

    Sprichst du mit ihm darüber, weiß er, was in dir vorgeht oder hängst du - womöglich geradezu ehrfürchtig- an seinen Lippen und klärst alles andere mit dir selbst ?


    Ich glaube, dass es ganz wichtig für gegenseitiges Vertrauen und Verstehen ist, möglichst einfühlsam auch solche Gefühle anzusprechen - oft kommt dabei Überraschendes ans Licht... ;)

    Ich musste über "ehrfürchtig an seinen Lippen hängen", lächeln, liebe Anna Panna-Sati.

    Bei ihm gibt es nicht viel zu sagen.

    Sein Motto "reden ist Silber - schweigen ist Gold"-

    Und wenn geredet wird, dann sehr minimalistisch - dafür trotzdem auf den Punkt.

    Ins tun kommen - machen.

    Nach vorne schauen - nicht zurück.

    Gekonnt wählen was und wie was gemacht wird, vor allem warum? Tiefliegende Gründe aufdecken. Ist es dann überhaupt noch notwendig?

    Was kostet viel Energie, was bringt Energie rein u.s.w.

    Welche Lernaufgaben stecken in den von außen ankommenden Herausforderungen?

    Ich kann es kaum beschreiben, nur erleben.

    Bei ihm wirkt es fließend - bei mir stockt es noch oft.

    Es ist schon eine etwas andere Welt - nicht einfach, durchaus anstrengend - aber ebenso spannend.

  • Freundschaft (im Buddhismus)

    • Schneelöwin
    • 10. September 2025 um 10:58
    Anna Panna-Sati:

    - Habt ihr einen "Kalyanamitta" an eurer Seite, der euch auf eurem spirituellen Weg begleitet?

    Liebe Anna Panna-Sati,

    Hier noch eine Definition aus dem Wikipedia, die ich für meine Erfahrung ganz passend finde:

    Kalyanamitta – Wikipedia

    Zitat

    Der Ausdruck Freund steht in diesem Zusammenhang auch für Lehrer, Einweiser, Mentor, aber auch vorbildhafte Gefährten in der Ausübung der Dhamma-Praxis. Auf der Suche nach einem vorzüglichen Freund, wird zumindest nach Ebenbürtigen gesucht, doch strebt man nach einem, der überlegen ist. Ein Fortschritt ist jedenfalls nur im Umgang mit Besseren zu erwarten, und der Umgang mit Personen, die einem unterlegen sind, lässt Abfall in den Tugenden erwarten. Sollte man keinen zumindest ebenbürtigen Freund oder Lehrer finden, eine Person, die in Tugend, Konzentration oder Einsicht sowie Erlangungen auf dem Pfad voraus ist, so empfiehlt der Buddha zu vielen Gelegenheiten, alleine den Pfad der Ausübung weiter zu gehen.[6][7]

    So einen Freund habe ich Anfang des Jahres näher kennengelernt, und zwar zu einem Zeitpunkt, wo ich bereit war, garnicht mehr danach zu suchen, weil ich es für unmöglich hielt, so jemanden zu finden. Glasklar in seinen Handlungen, Gedanken, Einstellungen, in seiner gesamten Lebensausrichtung.

    Meine bisherigen Empfindungen dazu, ich hätte nie gedacht, dass das Zusammensein sich so anspruchsvoll gestaltet. Für mich teilweise sehr anstrengend, weil wir von einer Ebenbürtigkeit doch weit entfernt sind und sich (für mich) dann automatisch eine Art Gefühl Schüler-Lehrer Verhältnis einstellt, obwohl von ihm wirklich garnicht gewollt.

    Viele seiner Handlungen, Gespräche verstehe ich erst viel später, nach innerer Einkehr und Resümee und noch näherem Kennenlernen und es wird nicht einfacher.

    Ebenbürtig und zusammen wachsen könnte die bessere Konstellation sein und wichtig ist: " zu lernen voneinander zu lernen."

    Ich habe ja durchaus auch meine Qualitäten und Fortschritte, wenn gefühlt auch weniger als er.

  • Erschreckende Erkenntnis wie soll ich damit umgehen ?

    • Schneelöwin
    • 6. September 2025 um 10:28

    Hallo Hingabe,

    wenn ich Aravind richtig verstehe und dieses Verstehen teile ich, ist es nicht wichtig wie jemand ist, sondern was man gedanklich aus der Person macht.

    Wahrscheinlich hätte ich ähnlich wie Du gehandelt, sie zwar nicht unbedingt der Lüge bezichtigt, das ist jetzt aber sekundär, es ist in dem Moment aus Dir herausgesprudelt als Du für Dich kurz klar gesehen hast. Und das war dann richtig. Hinterher kommen dann wieder so eine Art Scham-, Schuld, nicht Geliebt werden Gefühle hoch. Versuche dann klar zu bleiben und "fühle" wie der weitere Umgang richtig ist. Wenn ein Hallo und Auf Wiedersehen, für Dich in Ordnung sind, der Höflichkeit wegen, würde ich es so handhaben.

    Aber trotzdem für Dich klar sehen, Grenzen setzen und es als Lernprojekt betrachten.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Schneelöwin
    • 30. August 2025 um 10:54

    Ob 40 bzw. 100 Seiten "Gelassenheits-Sehnsucht" oder sonstige aufkeimende äußerliche Ärgernisse.

    Der Satz "Wir finden Alles in uns", dem stimme ich zu, aber der Weg zu einer gewissen "konstanten" Stabilität trotz der Einflüsse von außen ist m.E. ein Lebensweg.

    Wenn einem das riesen Schwert eines Samurai entgegenkommt, ist es bereits relativ leicht zu erkennen und dann sein Schwert in dem Spruch: " lass mal stecken" zu beschwichtigen.

    Schwieriger sind meist die alltäglichen, subtilen Einflüsse überhaupt zu erkennen. Meist immer alt, aber in völlig anderer Verpackung. Denn alles verändert sich.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Schneelöwin
    • 29. August 2025 um 09:40

    Hier eine mögliche Erklärung aus dem Wikipedia (es gibt dort auch einige mehr zu heilig), welcher am ehesten meine Auffassung von heilig trifft:

    Zitat in " (Leider funktioniert momentan obige Zitatfunktion bei mir nicht)


    "Kosmische Weltanschauungen sehen die Welt als letzte
    Wirklichkeit an, somit gibt es nichts Heiliges außerhalb dieser Welt und keinen Unterschied zwischen heilig und profan (vgl. buddhistisch: saṃsāra ist nirvāṇa)."

    Heilig – Wikipedia
    de.wikipedia.org


    Was es an Wahrheit zu finden gibt, ist ja bereits in uns drin, alles wie Gier, Hass, Verblendung etc. ist eine sich mit der Zeit erworbene Egoebene, die ich dann Stück für Stück durch Erkennen erkunde und ablege und in dem Sinne "nichts mehr werde")

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Schneelöwin
    • 28. August 2025 um 10:41
    Hingabe:

    Wir sind noch keine Heiligen

    Aus meiner Perspektive wird man wohl auch nicht "heilig" werden, weil m.M.n. werden wir immer ein Konstrukt mit Fehlern sein und es darum geht, damit gut umzugehen und diese zu integrieren.

    Kommt vielleicht auch darauf an, was man mit "heilig" assoziiert.?

  • Rezensionen Goenka

    • Schneelöwin
    • 12. Juli 2025 um 17:52
    Amdap:

    Und Du hattest doch bestimmt Mathematik in der Schule.

    Bestimmt.

  • Rezensionen Goenka

    • Schneelöwin
    • 12. Juli 2025 um 10:11

    Unabhängig von einigen Berichten gibt es aber auch einen Rezessionsdurchschnitt von 4.8 bei ca. 250 Bewertungen. Wie kann das sein?


    Zitat

    Dhamma Dvāra Vipassana Meditationszentrum

    4,8(259)

    Meditationszentrum, Triebel/Vogtl.

  • Vorschlaghammer gegen üble Menschen oder immer Metta ?

    • Schneelöwin
    • 4. Juli 2025 um 09:30
    Hingabe:

    Und sie waren nicht nur genervt, es war schon auch grenzüberschreitend, absichtlich andere verletzend. Mir gegenüber aber auch anderen gegenüber. ( Durch Kommentare zB wie man spricht aber wirklich verspottend, schimpfen wie man etwas auf das Band gelegt hat, die Augen verdrehen, sehr laut durch den Laden schreien wenn jemand sich falsch angestellt hat, aggressiv, dominant, herrschsüchtig, andere unterdrückend ).

    Hingabe:

    Da war eine Bewertung von dir drin oder Verurteilung, weil ich mich davon verletzt gefühlt habe. Du wusstest aber nicht, dass es so war und nicht nur eine genervte Kassiererin, sondern so grenzüberschreitend und sie das jeden Tag machen, jedes Mal bei fast jedem. Sie wollen die Menschen provozieren, sie quälen, ( also die eine zumindest ) und da bin ich mir ganz sicher, dass sie sich bewusst ist, dass sie damit andere quält / ihnen schadet.

    Ich wusste zwar nicht, wie die Kassiererin sich verhält, aber ich habe ähnliches geahnt, oder meinst Du, andere Menschen treffen nicht auf ähnliche Personen.

    Tut mir leid, verletzten wollte ich natürlich nicht, ich formuliere genauso ehrlich es mal so: Ich traue Dir mehr als nur die Alternative Vorschlaghammer zu.

    Erstmal die Berechtigung ihres Kommentars prüfen: manche stellen Glasflaschen aufs Laufband, die fallen könnten, legen Pfandbons drauf, die verschluckt werden können oder grenzen nicht die Einkäufe des Vorder- oder Hintermannes ein etc. pp.

    Es gibt auch noch anderes, wenn Du kein Metta einsetzen möchtest, manchmal schweige ich diese nervös wirkenden Menschen mit meiner Körperhaltung an (donnerndes Schweigen) oder wiederhole ruhig was sie gesagt haben. Manchen wird es dann klar und wenn nicht, dann nicht, gibt deutlich schlimmeres.

    Wie jemand hier erwähnte, dass Menschen kein Wasser bekommen, wenn sie um Hilfe bitten. Dann werde ich selbst aktiv und gehe danach in die nächst höhere Instanz, wenn möglich.

  • Vorschlaghammer gegen üble Menschen oder immer Metta ?

    • Schneelöwin
    • 2. Juli 2025 um 14:42

    Ehrlich gesagt, verstehe ich schon Deinen Threadtitel nicht, Hingabe. Du bist doch schon viele Jahre hier dabei und als 1. Beispiel nennst Du eine genervte Kassiererin. :o

    Ja und ich merke soetwas auch tiefer als vielleicht andere und dann weiß ich, dass ich da noch Themen zu bearbeiten habe, (mal nur auf die Kassierin bezogen)

  • Die Wahrheit ist ein pfadloses Land

    • Schneelöwin
    • 22. Juni 2025 um 18:38

    Wenn man irgendwann im Leben bei Krishnamurti ankommt, ist man ja bereits auf einem Floß oder man hält sich bereits an einer Krücke, sonst wird man ihn ja garnicht verstehen und somit schnell wieder ignorieren.

    Nur diesen Menschen kann er dann seine Worte übermitteln und was man daraus macht, liegt wiederum an einem Selbst.

  • Die Wahrheit ist ein pfadloses Land

    • Schneelöwin
    • 22. Juni 2025 um 13:57

    Krishnamurti war ein sehr rigoroser und strenger Mensch in seinen gewählten Worten, welcher jedoch vorher ebenso ein Floß oder eine Krücke benötigt hat, um seine ins Außen mitgeteilten Erkenntnisse zu sammeln und irgendwann kundzutun aber schlussendlich dann davor warnt, das alles was den Geist einschränkt, also jeglicher vorgegebener, Pfad überwunden werden sollte. Ich würde mich über das Weglassen, dass man vorerst eine Krücke benötigt, garnicht so hineinhängen.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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