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  1. Buddhaland Forum
  2. Monikamarie

Beiträge von Monikamarie

  • Das Leid der Anderen

    • Monikamarie
    • 24. April 2026 um 11:00

    Den Schmerz, den ich fühlte, als mein Mann unvermutet starb, war größer als ich es je erwartet habe.


    Ich habe noch nie einen so großen Verlustschmerz gespürt wie da, denn er war zuhause und ich war hilflos, wusste nicht, was geschieht - wie gelähmt. Im Nachhinein habe ich nicht verstanden, dass ich so "ohnmächtig" war.


    Heute weiß ich, dass ich keine Kontrolle über etwas habe, dass geschehen muss.


    Sorry, aber alles Geschnacke darüber - ohne eigene Erfahrung - ist Theorie und blabla.


    Hinzufügen möchte ich noch, dass mein Mann offensichtlich nicht gelitten hat, er war völlig entspannt und ungewöhnlich lieb - aber ich. Und ich war völlig verwirrt, da nützte mir auch die jahrzehntelange Praxis nix.


    Den Schmerz konnten nur die wenigsten nachempfinden. Das war mir bewusst, denn ich wusste es ja zuvor auch nicht.


    Für meinen Mann habe ich mich gefreut, ein sanfter Tod zuhause im eigenen Bett.


    Ich fühle mit Dir void

    _()_Monika

  • Wut, Zorn

    • Monikamarie
    • 24. April 2026 um 09:17

    Herzlich willkommen DollesLama

    _()_Monika

  • Das Leid der Anderen

    • Monikamarie
    • 23. April 2026 um 21:39

    Nein, leider verstehe ich nicht, was Du meinst, void .


    Oder

    Vielleicht fehlt zur Geduld die Einsicht, dass Du niemanden "retten" kannst, also die Hilflosigkeit anzunehmen.

    Auch der Buddha konnte das nicht.

    _()_:heart:Monika

  • Sind Konvertiten fanatischer?

    • Monikamarie
    • 23. April 2026 um 21:32

    Was hat Dein "das stimmt nicht so ganz ..." mit meinem Beitrag zu tun?


    Der Buddha hat dazu nicht aufgerufen, egal was manche buddhistische Richtungen aus der Lehre machen.

    _()_

  • Sind Konvertiten fanatischer?

    • Monikamarie
    • 22. April 2026 um 15:29
    JoJu91:
    Monikamarie:

    Genau das hab ich letztens im TV gehört und wollte das auch posten

    Ich hab das Zitat aus einem Krimi.

    Ganz korrekt heisst es:


    "Die grössten Kritiker der Elche

    waren früher selber welche"


    :)

    Alles anzeigen

    Ich auch :erleichtert:

  • Sind Konvertiten fanatischer?

    • Monikamarie
    • 22. April 2026 um 09:51
    JoJu91:
    Matthie:

    Ich hatte einen ãhnlichen Gedanken mit ehemaligen Rauchern.

    "Die grössten Kritiker der Elche

    waren oftmals selber welche"


    :om:

    Genau das hab ich letztens im TV gehört und wollte das auch posten :rofl:

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Monikamarie
    • 21. April 2026 um 13:47

    Genau, vorhin fiel mir ein, wie oft wir "früher" darauf hingewiesen haben, dass lediglich das Anhaften Leid verursacht.


    :heart::heart::heart:

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Monikamarie
    • 21. April 2026 um 10:23
    Mahasi:
    Monikamarie:

    Hab ich auch nicht behauptet, Mahasi.


    Aufmerksam und unvoreingenommen lesen gehört, auch zur Achtsamkeit.

    _()_


    Und ich habe nicht behauptet, dass du das behauptet hast :angel: Du kannst das ja nochmal aufmerksam und unvoreingenommen lesen. Ich habe deinen, dahingehend unkonkreten, Beitrag kommentiert, damit andere nicht denken, dies wäre ein repräsentatives Beispiel für rechte Sammlung. Ich habe aber nirgendwo behauptet, dass du dein Beispiel als rechte Sammlung dargestellt hast.

    Alles anzeigen

    Guten Morgen Mahasi ,

    Danke nochmal für die Erklärung. Ich war voreingenommen.

    Die Begründung für Deinen Beitrag entspricht auch meiner Verhaltensweise in der Vergangenheit, nämlich, dass ja auch andere mitlesen und bestimmte Aussagen ergänzt werden sollten - und gehen nicht gegen den Schreiber.


    Auch hier wird wieder deutlich, wie sehr noch "mein, ICH ..." noch an mir kleben ;)


    Alles Gute für Dich - und EUCH ALLEN.

    _()_Monika :heart:

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Monikamarie
    • 20. April 2026 um 15:14

    Hab ich auch nicht behauptet, Mahasi.


    Aufmerksam und unvoreingenommen lesen gehört, auch zur Achtsamkeit.

    _()_

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Monikamarie
    • 20. April 2026 um 10:11

    Hi Matthie , ich hatte in den 90ern Probleme mit einzelnen dominanten Arbeitskollegen und täglich Angst - und fühlte Hass.

    So habe ich auf dem Weg zur Arbeit im Bus ununterbrochen ein Mantra rezitiert.


    Wenn ich im Büro ankam, war ich völlig entspannt. Im Laufe der Zeit änderte sich das gesamte Betriebsklima in eine respektvolle, freudvolle Arbeitsatmosphäre.


    _()_Monik :heart:

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Monikamarie
    • 20. April 2026 um 09:11

    Moin Matthie,

    Danke für Deine Argumente.

    Die Meditation ist natürlich sehr wichtig.

    Aber sie ist zunächst einmal ein Werkzeug, denn bevor der Buddha unter dem Bodhibaum meditierte, hatte er ja schon einen vorbereiteten Geist, ein entsprechendes gutes Karma, also einen guten Boden.


    Deshalb beginnt der 8fache Pfad mit der "Rechten Ansicht", geht weiter über all das, was mit unserem Alltagsleben zu tun hat.


    Die Meditation schließt das ab.


    Durch die Meditation begreifen wir, dass wir sehr achtsam werden müssen, um Gier, Hass und Verblendung überwinden zu können.

    Deshalb ist sie immer wieder wichtig.


    Das geht in Fleisch und Blut über. Ich nenne das in die Stille gehen, z.B. auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn, im Wartezimmer etc.


    Später kann die Stille sofort abgerufen werden, denn Du bist mit dem inneren Ort verbunden, so dass Du innerhalb von Sekunden aufkommende unheilsame Gedanken und Gefühle verabschieden kannst.


    Das ist m.E. der Sinn der Meditation "die Dinge sehen wie sie sind".


    _()_Monika

  • Ich verstehe vieles nicht

    • Monikamarie
    • 18. April 2026 um 13:45

    Was der Buddha damit meint, ist die Tatsache, dass es nur ganz selten jemanden geben kann, der etwas Neues ent-deckt hat, also wie Siddharta die 4 Edlen Wahrheiten.


    Er hatte sich auf die Suche nach den Ursachen des Leides gemacht - und gefunden


    Es gibt Leiden

    Es gibt eine Ursache des Leidens

    Es gibt ein Ende des Leidens - und

    Es gibt einen Weg daraus


    Dadurch wurde Siddharta zum Buddha, eine Bezeichnung für Erwachte.


    Wir können erwachen, aber keine Buddhas werden, denn wir haben das Erwachen durch die Lehre eines Buddhas erfahren.


    So sehe ich das

    ❤️ Monika

  • Sind Konvertiten fanatischer?

    • Monikamarie
    • 18. April 2026 um 12:45

    Garnicht so sehr an den Haaren herbeigezogen, finde ich.


    Hinweisen möchte ich noch, dass "man zum Buddhismus nicht konvertiert".


    Aber sobald jemanden ein Licht aufgegangen ist - egal wobei - besteht die Gefahr des Missionierens.


    Buddhas Lehre ruft nicht dazu auf im Gegensatz zu Jesu.


    Schönes Wochenende Monika ❤️

  • Sinn des Zazen/eine Sammlung

    • Monikamarie
    • 18. April 2026 um 11:03

    Danke, lieber SWAN, selbsterfüllende Prophezeiungen sind mir auch seit Jahrzehnten bekannt.


    Einsicht "in die Dinge, wie sie sind" ist ein gängiger Ausspruch für fortgeschrittenes Begreifen der Lehre.

    Durch Erfahrung wird das lebendig.


    Alles Gute für Dich

    _()_Monika

  • Sinn des Zazen/eine Sammlung

    • Monikamarie
    • 17. April 2026 um 19:56

    Da verstehst Du was miss, SWAN ,

    Denn die Be-ob-Achtung war nicht begleitet von Wunschdenken, sondern von Einsicht in die Dinge wie sie sind.


    Dennoch habe ich aus Eigen-Sinn manchmal unheilsam gehandelt, wofür ich dann die "Rechnung" bekam.


    Zum Beispiel kann ich im Moment nicht gut gehen, weil ich mich einerseits zu wenig bewegt und andererseits keine Lust auf Dehnübungen habe.

    Nun bin ich in Behandlung und schlucke Schmerzmittel.

    8)

  • Ich verstehe vieles nicht

    • Monikamarie
    • 17. April 2026 um 09:45

    Ja, Qualia , das sehe ich auch so.


    Ein Zenmeister? sagte zu seinen Schülern "glaubt ja nicht, dass Ihr Euch Eurer eigenen Erleuchtung bewusst seid/werdet" o.ä.


    Ich denke, es ist hauptsächlich die Bewertung - also der sogenannte gesunde Menschenverstand :lol: der das entscheidet. Denn erstens ist man bei der Bewertung schon wieder in der oberflächlichen Ebene und 2. fehlt Vertrauen.

    Oder die Illusionen sind immer noch aktiv, z.B. wie man dann sein sollte ...


    Aber natürlich muss immer noch der Alltag bewältigt werden, sind immer noch alle "Unlieben" da, ohne Geld nix zu futtern ...

    Aber vielleicht ist Gleichmut eingetreten in das jetzt gut belüftete Haus, und alles wird aus einer neuen heilsamen Perspektive gesehen


    Meine Bewertung:

    Wer sich ernsthaft auf den buddhistischen Pfad begibt, um Geistesschulung zu praktizieren, ist ERWACHT.


    Denn wovon sollten wir denn sonst erwachen?

    _()__()__()_

  • Sinn des Zazen/eine Sammlung

    • Monikamarie
    • 17. April 2026 um 09:13
    pano:
    Mahasi:
    Monikamarie:

    Ich schreibe aus Erfahrung ... denn nur der Widerstand ist Leiden... Glaubt nicht aufgrund von Hörensagen, sondern prüft!!!


    Wie kannst du dir sicher sein, dass deine Interpretation der Erfahrung richtig ist?


    Monika schreibt ja auch dass geprüft werden sollte. Das gilt fürs Hörensagen und für die eigene Erfahrung gleichermaßen.

    Die eigene Erfahrung Könnte ein Trugbild sein, aber das kann auch jede andere Erfahrung sein die nicht die eigene ist. Sprich : die eigene Erfahrung ist garnicht so schlecht, man sollte aber etwas vorsichtig sein die Erwartung zu haben dass auch andere gleiche Erfahrungen machen.

    Danke pano ,

    natürlich kann ich nur von mir und denen sprechen, die "meine Erfahrung" teilen.

    Aber dass sie "richtig" ist, zeigen fast 40 Jahre Beob-Achtung, was geschieht, wenn ich Widerstand leiste und was geschieht, wenn ich ihn loslasse und mich entspannen.


    Und natürlich kommt es auf das Ereignis an. Wenn mein Haus brennt, schaue ich nicht entspannt zu, oder wenn Gewalt im Spiel ist.

    _()_ Monika

  • Sinn des Zazen/eine Sammlung

    • Monikamarie
    • 16. April 2026 um 14:57

    Wie wohl :?

  • Ich verstehe vieles nicht

    • Monikamarie
    • 15. April 2026 um 21:25

    Ich schreibe nicht aus Vermutung, sondern aus Erfahrung. Ohne die bleibt alles Theorie.


    Das schnelle Denken - auch Affengeist genannt - wird durch Achtsamkeit in der Folge von formaler Meditation nicht unterdrückt, sondern beobachtet und "erlöst".


    Im Laufe der Zeit verschwindet es bereits beim kurzen inneren Blick darauf, sobald es "hochkrabbelt".

    Aber natürlich nur bei dauerhafter Übung.


    Die Konsequenz davon ist ein immer mehr verändertes Denken - Geistesschulung eben.

    _()_Monika

  • Ich verstehe vieles nicht

    • Monikamarie
    • 15. April 2026 um 20:55

    Die Frage, ob Wiedergeburt, vereinbart sich nicht mit der Lehre eines Nicht-Selbst.


    Ausserdem glauben einige an eine persönliche Wiedergeburt. Davon ging der Buddha nicht aus, weil er damals den Glauben an die Seelenwanderung ablehnte.


    Danke für Deine medizinischen Erklärungen :?


    Wie entsteht "besser denken"?


    Zunächst muss ich doch erstmal lauschen, hinschauen - also z.B. mittels Meditation in mich gehen, um zu verstehen und zu begreifen, und zwar das, was ich zuvor gehört oder gelesen habe von der Lehre Buddhas oder Jesu oder oder ...


    Also bei mir war es so, dass ich bereits soviel erlebt und erlitten hatte, dass die Lehre Buddhas auf - wie Jesus sagen würde - fruchtbaren Boden fiel.


    Gylfie ist jedoch erst 16, ich bitte das zu beachten.


    _()_

  • Ich verstehe vieles nicht

    • Monikamarie
    • 15. April 2026 um 12:57

    Danke, Michael Hardt,

    Religion hat für mich mit einem Gott zu tun, einem Schöpfer, an den man sich "zurück-" bindet "re-".


    Sogenanntes Übernatürliches gibt es nur solange wie man es nicht erlebt.


    Wir wissen wenig, auch die Wissenschaft weiß nicht ...

    Und die Philosophie hat sich in 1000en von Jahren nicht wesentlich verändert.


    Von einer Wiedergeburt hat der Buddha nicht gesprochen. Dass allerdings alles wieder erscheint, kann ich an der Natur sehen. Das ist ein Wunder, das aber leider meistens nicht als solches wahrgenommen wird.

    _()_

  • Ich verstehe vieles nicht

    • Monikamarie
    • 14. April 2026 um 19:49

    Die Lehre Buddhas ist eine Philosophie und keine Religion!

    _()_

  • Reaktion auf Aussagen anderer

    • Monikamarie
    • 14. April 2026 um 16:22

    Danke für Dein Feedback lieber Gylfie

  • Reaktion auf Aussagen anderer

    • Monikamarie
    • 14. April 2026 um 13:00

    Genau, die Lehrreden helfen nur, wenn ich schon (innerlich) Zuflucht genommen habe, erfahren bin und gewillt, die Lehre anzunehmen.


    Beachtet bitte, dass Gylfie erst 16 Jahre jung ist und noch mitten im Stress des Heranwachsenden.


    _()_Monika ❤️

  • Reaktion auf Aussagen anderer

    • Monikamarie
    • 13. April 2026 um 13:29

    Hinzufügen möchte ich noch, lieber Gylfie,

    dass die Lehre Buddhas eine Geistesschulung ist. Das, was Siddharta*) als Erleuchtung erfuhr, war so umfangreich und "schwer", dass er sich nicht traute, es zu lehren.


    Er ließ sich zu unserem Glück umstimmen.


    Wer sich auf den "Weg" macht, wird schnell positive Erfahrungen machen, aber es ist ein lebenslanger Prozess.


    Er bat darum, nicht einfach zu glauben, sondern seine Empfehlungen zu prüfen. Dazu muss man aber wissen, was diese beinhalten.

    Also, Lesen hilft.


    *) Mich hat Mitte der 70er "Siddharta" von Hermann Hesse inspiriert.


    _()_:heart:Monika

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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