Alles anzeigenOder benötigen selbst Arahants immer wieder eine Erinnerung und "Auffrischung" des Dhammas?
Ich würde sagen, ja.
Arahants haben Farbe und Form, manche sind heute glücklich, manche sind heute traurig.
Müssten sie keine Fragen mehr stellen, weil sie alle Antworten kennen, wären sie perfekt.
Wären sie perfekt, dürften sie sich nie mehr bewegen, dürften nie mehr fühlen, denken und handeln, denn jedes Denken, Fühlen, Handeln würde sie aus dem Zustand der Perfektion zurück in die Unvollkommenheit katapultieren.
Hi, ich denke, das wurde und wird weiterhin überschätzt.
Wir gehen üblicherweise auf die Suche, weil wir IMMER glücklich sein wollen, frei von Sorgen, Ängsten, Mangel ...
Dadurch wählen wir schlechtestenfalls einen politischen Führer und bestenfalls einen weisen Menschen, egal ob spirituell oder nicht.
Wer erwacht ist, wird eben dennoch von Mücken geplagt oder stolpert - so wie auch Buddha Gautama.
Perfekt gibt es nicht und ist auch nicht das Ziel. Perfekt ist tot.
Menschlich und Mitgefühl, "offene Augen" und die Fähigkeit, ALLES zu akzeptieren, was nicht zu ändern ist, sind das Ziel. So werden wir frei von der Last des inneren Sklaventreibers und somit auch vom Leiden am Leiden.
Monika