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  1. Buddhaland Forum
  2. Monikamarie

Beiträge von Monikamarie

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Monikamarie
    • 24. September 2026 um 19:32

    Ich weiß nicht, warum Du lachst @Hue,

    Was ewald schreibt ist richtig. Ich selbst habe mehrmals 1989 und 90er Jahre transzendente Erfahrungen durchlebt.


    Da ich auch von Psychosen gelesen hatte, habe ich meiner damaligen Ärztin davon berichtet, falls mir etwas geschieht. Auch habe ich meine Kolleginnen informiert, dass ich mich vielleicht mal merkwürdig benehmen könnte. Mein Chef erlebte (und profitierte), das ich "hellsehen" konnte.


    Ich habe mich über Literatur immer an die Realität halten können. Aber es war nicht leicht. Ich war sehr enthusiastisch und manchmal völlig ausser mir, glaubte ich sei erleuchtet.


    Der Zustand dauerte ca. 1/2 Jahr. Ich war auf den "Verlust" dieses riesigen Glücksgefühl, dieser unglaublichen Energie vorbereitet. Deshalb konnte ich ihn akzeptieren


    Und ich war froh, dass es keine Psychose war.

    _()__()__()_

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Monikamarie
    • 24. September 2026 um 15:34

    So hab ich das auch gemacht, lieber Samadhi1876 . Auch heute noch hin und wieder, z.B. als Hörbuch.

    _()_

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Monikamarie
    • 24. September 2026 um 13:38

    Hallo Matthie ,die Meditation ist ein Hilfsmittel, ein Teil des achtfachen Pfades.


    Und für mich nach fast 40 Jahren einfach in Fleisch und Blut übergegangen. Ich "gehe in die Stille", egal wo ich mich befinde. Im Wartezimmer, in der Bahn, im Liegen oder Sitzen - aber eben nicht mehr formal.


    Zu Beginn ist es m.E. wichtig, sich so genau wie möglich an die Empfehlungen des Buddha zu halten, um sich "umzugewöhnen", wenn nötig. Durch die eigene Erfahrung kann sich daraus ein eigener Weg entwickeln. Vielleicht sogar die Einsicht, sich weiter nach Zen zu richten.


    Wichtig erscheint mir jedoch, sich selbst zu erkennen, sich und die Lehre zu durchdringen/durchschauen und voller Vertrauen im HIER UND JETZT zu leben ohne Sorgen, was falsch zu machen.


    Ich freue mich schon seit Jahrzehnten, wenn mich jemand auf Fehler aufmerksam macht oder ich mich stoße, denn dann weiß ich, ob ich achtsam bin oder woran ich "arbeiten" muss.

    Zu nichts anderem ist die Medition/Stille nötig.


    Alles Gute für Dich

    Monika _()_


    PS: für mich war der Einstieg in den Buddhismus selbstverständlich, denn er wirkte sofort befreiend auf mich. Aber das hängt natürlich auch vom Alter, den Erfahrungen und dem Leidensdruck ab. Meiner war groß.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Monikamarie
    • 20. September 2026 um 17:06

    Lieber Tim, die Zusammensetzung der aktiven Mitglieder hat sich verändert, also auch die Themen.


    Das "alte Buddhaland" war m.E. näher an der Lehre. Aber so ist es eben. Alles verändert sich.


    Ich wünsche Dir alles Gute weiterhin.

    _()_Monika ❤️

  • Bedeutung

    • Monikamarie
    • 15. September 2026 um 09:14
    JoJu91:

    "Ich habe Dich erkannt, Baumeister dieses Hauses ["dieser illusionären Welt]"

    war so oder ähnlich angeblich der erste Satz des Buddha nach seiner Erleuchtung.


    Der den Baumeister erkennt, steht ausserhalb der Welt der Maya und ist nicht das Ich.


    :mediw::medim:

    Alles anzeigen

    Moin, das klingt jetzt sicher banal, aber als ich den Satz in der Szene mit Buddha unterm Bodhibaum im Film "Little Buddha" hörte


    "Architekt, bau Dein Haus nicht wieder auf"


    war mir schlagartig klar, wer das ist und worum es geht.

    _()__()__()_

  • Palikanon lesen - wie einsteigen?

    • Monikamarie
    • 11. September 2026 um 06:16

    Ja, Danke Qualia , das habe ich auch.

  • Palikanon lesen - wie einsteigen?

    • Monikamarie
    • 10. September 2026 um 21:18

    Hi Sven, für mich war der Einstieg über Analayo "der direkte Weg" das Beste, was mir die Lehre erschloss.


    Natürlich ist der Palikanon wichtig, aber mir ist das zu trocken.


    Letztlich geht es nicht um Anhäufung von Wissen, sondern um Verstehen, Be-Greifen und Umsetzen. Die Lehre ist ganz einfach, dazu braucht es keine 84000 Lehrreden. Was wichtig ist, wirst Du dann schon ent-decken.


    _()_ Monika ❤️

  • Hans-Günter Wagner über Leere

    • Monikamarie
    • 8. September 2026 um 13:01

    Liebe Schneelöwin ,

    für mich ist die Befreiung genau das: Alles ist leer.

    Dieser Moment war deshalb frei von Angst, von Wünschen - einfach das Erkennen der Illusion, dass ALLES durch meine Verblendung Bedeutung bekam und bekommt.


    Nur damals hatte ich dafür keinen Begriff. Ich war auf unbeschreibbare Weise FREI.


    Erst durch das Befassen mit der Lehre Buddhas bekam das Sinn, aber auch wieder Verwirrung. Denn nun fing das Denken wieder an, richtig oder falsch ...


    Aber zum Glück weiß ich eben gerade durch die Lehre, wie ich damit umgehen muss.

    _()_Monika ❤️

  • Aṅguttara Nikāya 9:13, Mahā-Kotthita Sutta

    • Monikamarie
    • 2. September 2026 um 11:56
    JoJu91:
    Anna-Lyse Dhamma:

    Oder benötigen selbst Arahants immer wieder eine Erinnerung und "Auffrischung" des Dhammas?

    Ich würde sagen, ja.


    Arahants haben Farbe und Form, manche sind heute glücklich, manche sind heute traurig.


    Müssten sie keine Fragen mehr stellen, weil sie alle Antworten kennen, wären sie perfekt.

    Wären sie perfekt, dürften sie sich nie mehr bewegen, dürften nie mehr fühlen, denken und handeln, denn jedes Denken, Fühlen, Handeln würde sie aus dem Zustand der Perfektion zurück in die Unvollkommenheit katapultieren.


    :cry:

    Alles anzeigen

    Hi, ich denke, das wurde und wird weiterhin überschätzt.


    Wir gehen üblicherweise auf die Suche, weil wir IMMER glücklich sein wollen, frei von Sorgen, Ängsten, Mangel ...


    Dadurch wählen wir schlechtestenfalls einen politischen Führer und bestenfalls einen weisen Menschen, egal ob spirituell oder nicht.


    Wer erwacht ist, wird eben dennoch von Mücken geplagt oder stolpert - so wie auch Buddha Gautama.


    Perfekt gibt es nicht und ist auch nicht das Ziel. Perfekt ist tot.


    Menschlich und Mitgefühl, "offene Augen" und die Fähigkeit, ALLES zu akzeptieren, was nicht zu ändern ist, sind das Ziel. So werden wir frei von der Last des inneren Sklaventreibers und somit auch vom Leiden am Leiden.

    _()_Monika :heart:

  • Einfach mal 'Danke' sagen

    • Monikamarie
    • 2. September 2026 um 11:43

    Ja, auch ich möchte mich bedanken für Deine "Art" mit uns umzugehen.

    _()_:heart:Monika

  • Majjhima Nikāya 48, Kosambiya Sutta

    • Monikamarie
    • 29. August 2026 um 16:06

    Ganz herzlichen Dank, Upasaka Dhammavicayo , für Deine weise und liebevolle Antwort.


    Ich bin tief berührt. Da ich auch mal "Zeugin Jehovas" war, war ich sehr gespannt, was Du auf Anna-Lyse Dhamma Beitrag geschrieben hast.

    _()_Monika ❤️

  • Bodybuilding und Gesundheit

    • Monikamarie
    • 26. August 2026 um 19:23

    Lieber KarmaHausmeister , auch von mir vielen Dank für Deine Offenheit. Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft, Gesundheit und Freude.

    _()_ Monika ❤️

  • Der Umgang mit Ärger

    • Monikamarie
    • 26. August 2026 um 09:32

    Danke lieber mukti , so erlebe ich das auch seit Jahren.


    Damals habe ich gedacht, wenn ich mich nach einer Woche oder sogar nur einer Stunde nicht mehr ärgere, dann kann ich es doch auch jetzt schon loslassen.


    So übte ich mich mit dem Gedanken "kein Widerstand". Das funktionierte gerade in letzter Zeit wieder auf wunderbare Weise - und wurde mir nochmal bewusst.


    _()_Monika ❤️

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Monikamarie
    • 21. August 2026 um 11:33
    mukti:
    Monikamarie:
    mukti:

    Bei der Schulung bist du nicht dabei?

    Lieber mukti, die Schulung ist JETZT.

    Was dann kommt, weiß ich nicht, aber "mein ICH" ist jedenfalls nicht dabei.

    Schönes Wochenende

    _()_Monika ❤️

    Wenn ich nicht dabei wäre, bräuchte es keine Schulung mehr.

    Aber abgesehen von Wortklauberei - Ich wünsche auch ein schönes Wochenende 🌷

    Alles anzeigen

    Die Schulung hat mir bis jetzt geholfen, "mein Leben" zu meistern, mich immer wieder zu erinnern, Mitgefühl zu entwickeln, Illusionen aufzulösen - aber eben im JETZT und nicht für das JENSEITS.

    Wozu sonst sollte Schulung wichtig sein?


    Alles andere ist Angst vor dem Tod, eventueller schlechter Wiedergeburt, Hölle usw.

    Davor brauche ich mich nicht zu fürchten, denn dieses ICH, also Monika, ist nicht dabei!

    _()_Monika ❤️

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Monikamarie
    • 21. August 2026 um 09:41
    mukti:
    Monikamarie:

    Mir ist das egal, mukti, ICH bin nicht dabei 8)

    Bei der Schulung bist du nicht dabei?

    Lieber mukti, die Schulung ist JETZT.

    Was dann kommt, weiß ich nicht, aber "mein ICH" ist jedenfalls nicht dabei.

    Schönes Wochenende

    _()_Monika ❤️

  • Selbstbestimmt sterben

    • Monikamarie
    • 20. August 2026 um 21:52

    Nein, natürlich verneine ich das nicht, Michael Haardt .


    Ich schreibe hier schon seit vielen Jahren und habe oft über die wertvolle Lehre und meine Dankbarkeit dafür berichtet.


    Wieso reißt Du eine Aussage so aus dem Zusammenhang?

    _()_Monika

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • Monikamarie
    • 18. August 2026 um 14:54

    Mir ist das egal, mukti, ICH bin nicht dabei 8)

  • Raffiniertes Ego

    • Monikamarie
    • 18. August 2026 um 14:52

    Hallo Ambi, herzlich willkommen.


    Mach Dir nicht "son Kopp".

    Daran arbeite ich schon seit zig Jahren. Wichtig ist doch schon mal, dass Du so aufmerksam bist und das erkennst.


    Es geht ja "nur um Dich" :erleichtert:, Du schadest niemanden, wenn Du stolz auf Deine Fortschritte bist. Das gibt Ansporn.


    Der Weg ist weit, aber wird immer leichter. Irgendwann überwiegt das Mitgefühl für Alle und Alles, aber auch für Dich.


    Ich denke, Du bist auf nem guten Weg. Vertrau Dir und Deinem Herzen. Das Ego ist nicht böse, es ist Dein Diener. Das weiß es nur vielleicht noch nicht.;)


    Alles Gute für Dich, und Mitgefühl für all die Egos hier ❤️

    Monika _()_

  • Schmerzen (Probleme) um anderer Willen auf sich nehmen als Weg, das Leiden zu überwinden.

    • Monikamarie
    • 13. August 2026 um 19:05

    Ich war seit meiner Jugend überzeugte Christin. Vom "in Leid sudeln" war mir da nichts bekannt, lediglich wie hilfreich die Lehre Jesu für mich war.


    Auch als Christin fühlte ich meine eigene Verantwortung. Lediglich die Gnade Gottes kam hinzu.


    Als ich hier im Forum auf den Palikanon aufmerksam wurde, wunderte ich mich, dass auch im Buddhismus ein Glaube an Himmel und Hölle herrscht. Was mich zunächst abschreckte.


    Aber auch hier gehen eben die Schulen eigene Wege, nicht anders als Katholiken und Protestanten die Bibel unterschiedlich auslegen.

    Und die "eingeborenen Buddhisten" in Asien sind nicht anders als die unwissenden "eingeborenen Christen". Wer weiß denn heute noch, was Pfingsten bedeutet ...

    In Asien wird Buddha als Gott um Hilfe gebeten.


    Erst durch meine eigenen Erfahrungen, das Prüfen der Lehre (wie Buddha empfahl) fand ich meinen "eigenen" Weg.


    "Viele Wege führen nach Hause"


    _()_

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Monikamarie
    • 12. August 2026 um 22:26

    Danke lieber Tim1

    Ein schöner Bericht, alles Gute weiterhin._()_

    Monika ❤️

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Monikamarie
    • 12. August 2026 um 19:14

    Ich habe davon im Laufe der Jahre schon oft erzählt.

    1989 hatte ich eine starke "Gipfelerfahrung", die im Laufe von 6 Monaten immer weiter zurückwich. Ich hatte in diesem Zeitraum viel darüber gelesen und war darauf vorbereitet, aber spürte natürlich den Verlust. Mir war klar, dass ich noch nicht reif war.


    Eines Nachts träumte ich, dass ich mit einem kleinen Flugzeug von Bad Reichenhall auf den Watzmann geflogen wurde. Dann flogen wir wieder zurück. In Bad Reichenhall sagte der Pilot zu mir "so, jetzt musst Du den ganzen Weg zu Fuss zurücklegen.


    Seither gehe ich.


    Ich erlebe es so, dass das Erwachen nicht wie mit einem Urknall alles verändert, sondern "nur" die Perspektive. Ich hatte einen Einblick, wie es sein könnte. Nämlich frei von Angst und voller Vertrauen jeden Schritt zu gehen - egal, was kommt. Diese Erinnerung erhält mein Vertrauen aufrecht.


    Wir sind nicht die Handelnden, wir haben keinen freien Willen. Lediglich in einem kleinen Rahmen können wir wählen.


    Aber wir können das Leben akzeptieren wie es ist. Und wir können wählen, ob wir der Lehre folgen wollen.


    Dabei spielt es keine Rolle, wieviele Fehler wir noch haben oder machen. Das Lernen hört nie auf. Und das Leiden kann dennoch beendet werden.


    Früher hatte ich die Illusion, ich würde von allen Sorgen einfach so befreit, alles "Böse" wäre einfach weg.

    Nein, nichts verschwindet. Das habe ich akzeptiert.


    Der Buddha hatte bis zum Ende Rückenschmerzen, er hatte Streit in der Sangha, er irrte sich in Entscheidungen, er starb. Er lernte bis zum Schluß dazu.


    Es gibt nichts Höheres ..._()_

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Monikamarie
    • 12. August 2026 um 14:48

    Wie meinst Du das?

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Monikamarie
    • 12. August 2026 um 11:55

    Ja, lieber Aravind , aber das ERWACHEN wird offenbar überschätzt bzw. als fast unerreichbar eingestuft, weil viele von uns in unserer Unwissenheit den Buddha für einen Übermenschen halten. Daher merken wir uU gar nicht, ob wir erwacht sind.


    Erwacht sind wir mE sobald wir erkennen, dass wir folgen können, die Lehre begreifen ... denn sie ist ganz einfach.


    Vertrauen, Frieden, Mitgefühl

    _()_Monika ❤️

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Monikamarie
    • 12. August 2026 um 10:05

    Erwachen ist für mich nichts anderes als aufgewacht zu sein von der Illusion eines geträumten Lebens, das Leiden zu durchschauen, sich nicht mehr in die Probleme, Meinungen und Themen dieser Welt verwickeln zu lassen.


    Und wenn doch, zu wissen, wie man sich sofort wieder daraus befreit.


    Dies ist ein Prozess und ohne Buddha möglich. Aber durch Buddha wird diese Erfahrung in die linke Hirnhälfte gebracht, es werden Begriffe dafür gefunden.


    Ich fühle mich befreit, vorallem durch das Durchschauen meiner Konditionierungen und Ende meines inneren Sklaventreibers.


    _()_Monika ❤️

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • Monikamarie
    • 11. August 2026 um 13:08

    Geht's noch 8)

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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