Es gefällt mir, dass Du differenzierst.
Beiträge von Monikamarie
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Lieber Drehrumbum,
diesen Zustand habe ich Ende 1989 erlebt. Die Einsichten haben mich sehr inspiriert, aber noch lange nicht zu einem "besseren" Menschen gemacht.
Alles war so leicht und "ja, klar, so ist es".
Ich hatte dann einen Traum: ich flog von Bad Reichenhall auf den Watzmann und durfte mir die "Welt" von oben angucken. Dann gings wieder zurück. Der Pilot sagte "so, jetzt musst Du den ganzen Weg zu Fuß zurücklegen".
Das mache ich bis heute. Ich musste die Illusion loslassen.
Aber die Erinnerung bleibt lebendig und wirkt weiter.
Du bekamst ein Geschenk und damit einen Einblick. Aber es ist nicht das Ende, sondern ein Anfang.
Alles Gute für Dich
Monika
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Nein, das glaube ich nicht. GermanViking ,
es ist eher so wie in unserer christlichen Religion.
Man wächst in der Tradition auf, die vermittelt aber nur Weihnachten und Ostern, aber nicht die Lehre Jesu. Viele wissen nicht, was Karfreitag bedeutet.
Genauso wird in den buddhistischen Ländern "nur" an Buddha geglaubt, an seine Heilkraft und seinen Segen (was ER abgelehnt hat), das Meditieren ist für sie beten - und wird deshalb den Mönchen überlassen.
Wir hingegen, jedenfalls die ernsthaft WISSEN WOLLEN, beschäftigen uns mit der Lehre, dem Ursprung, dem Sinn und der Umsetzung. Deshalb wissen wir auch, dass Meditation ein Achtel des Achtfachen Pfades ist und zu Einsichten über die anderen 7 führt.
Wir beten nicht um Etwas, sondern wir üben uns in Etwas, vorallem um das Leid zu vermeiden.
Monika ❤️
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Vielleicht theoretisch "firm", aber sehen kannst noch nicht gut genug. Was Du als "Selbstbeweihräucherung" bezeichnest, ist für mich "Mut machen für Fragende". Darauf musst Du gar nicht eingehen.
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Und ich würde Dir empfehlen, @AndreasM ,
Dich mit der Lehre Buddhas zu beschäftigen, dann würdest Du verstehen, worum es hier überhaupt geht.
Und die Themen würden nicht immer so in die Belanglosigkeit abdriften.
Noch ist dies ein buddhistisches Forum und kein Spielplatz für Möchtegern-Alleswisser und -Gegenangeher.
Vorallem das Unterforum "buddhistische Praxis"!
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Das kene ich auch auf verschiedenste Weise, liebe SWAN
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Lieber Ralph,
herzlich willkommen.
Ich hatte 1989 - wie Du es nennst - einen Kundalinidurchbruch.
Mitten in der Nacht - einfach so, ohne Meditationen etc. - erwachte ich durch ein gleissendes Licht. Es war stockdunkel, aber dennoch dieses helle Licht.
Es geschahen viele Phänomene, u.a.konnte ich hellsehen, hatte scheinbar unbegrenzte Energie u.v.m.
Meine Kolleginnen, mein Chef, Freunde, meine Tochter - alle erlebten das mit.
Diese große kreative Energie dauerte ca. ein halbes Jahr. Als sie zu schwinden begann, war das natürlich mit Verlust verbunden. Ich dachte, ich hätte es verspielt. Aber später wusste ich, es war der Verstand, der Wille, es zu wollen ...
Aber sie wiederholte sich in kleineren Schüben.
Und ich hatte gute Literatur, z.B. von Lee Sannella "Kundalinierfahrung", Mrs. Tweedy (Sufi) "wie Phönix aus der Asche", Da ove Ananda "Das Knie des Lauschens", Stanislav Grof u.v.a.
Ich habe dann einfach den Wunsch aufgegeben, das wieder zu erleben, sondern bin seither auf dem "buddhistischen Pfad". Die Suche ist schon länger vorbei. Ich will nix Besonderes mehr erleben. Da ist Frieden.
Alles Gute
Monika ❤️
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Der Unterschied zwischen Psychose und "sehr enthusiastisch aus dem Häuschen sein" besteht darin, dass Psychose nicht kontrolliert werden kann, aber HighSein schon.
Ich war mal in solchem Zustand, er dauerte ein halbes Jahr. Zu Beginn glaubte ich, erleuchtet zu sein und erzählte einer Freundin davon, natürlich sehr aufgeregt.
Sie fragte ihren Arzt, bei dem sie beschäftigt war. Er meinte, ich klinge manisch.
Das war ich keineswegs, denn ich hatte meine KollegInnen und meine Hausärztin über mein Befinden informiert, damit sie damit umgehen können.
Ich war einfach strahlend erfüllt, angstfrei und unbeschreiblich glücklich.
Natürlich (bedauerlicherweise) verschwand dieser Zustand wieder, ich war noch nicht frei, bin aber seitdem (1989) tief davon beeinflusst.
1994 flog ich nach Indien zu Ramesh. Auf dem Flughafen lernte ich einen Psychiater kennen, der jedes Jahr nach Indien fliegt, um sich über diese Erfahrungen mit dortigen Ärzten auszutauschen, denn in Indien wird mit diesen Menschen liebevoll und schützend umgegangen.
Monika
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Wenn ich an meine Kindheit nach dem Krieg denke und Dokus darüber sehe, muss ich sagen, dass DIE MENSCHEN nicht schlechter, sondern speziell in unseren Breitengraden besser geworden sind.
Wir sind "nur" sensibler geworden und re-agieren sofort auf unkorrektes Reden und Verhalten.
Früher hätte sich niemand eingemischt, wenn der Nachbar seine Frau anschreit oder sogar schlägt. Sogar in der ersten Klasse wurde ich noch von der Lehrerin an den Zöpfen hochgezogen oder bekam einen Schlüssel vom Englischlehrer an den Koof, weil ich gegähnt habe.
Auch gab es in Hamburg Rockerbanden, vor denen wir Jazzer flüchteten.
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Nein lieber Igor, ich glaube, @AndreasM meint mich.
Du @AndreasM , kennst mich noch nicht, Du recherchierst offenbar auch nicht, und vielleicht habe ich mich auch noch nicht klar ausgedrückt.
Aber das sollte darauf hindeuten
Die Trigger zeigen mir ja, dass in mir eine Ursache (Resonanz) ist. Bisher konnte ich diese nicht wirklich verabschieden.
Ich bin überheblich, halte mich für wissend, besser, weil ich durch Buddha die Mittel zur Befreiung kenne und auch überwiegend nutze. Und ich wurde sauer, wenn man mir nicht "gehorcht" (Vorsicht Selbstironie
) und mich nicht an-erkennt.
Natürlich hat auch das wieder Ursachen. Aber ich möchte nun wirklich nicht noch mehr darauf eingehen.
Wenn ich die Gedanken in den Vordergrund stelle, dann deshalb, weil sie das Leiden am Leben halten. Vorallem auch, weil sie die ICH- Identität stärken. Aber ich "schmirgel" nicht an "meinem" Ego.
Du kannst sicher sein, dass ich nach fast 40 Jahren Übung wirklich in meine Abgründe schauen kann, um die Ursachen zu erkennen.
Monika
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"Ärmel hochkrempeln und ..." ist doch das Arbeiten.
Oder?
Denn die Wahrnehmung ist doch mit der Ursache verknüpft und nicht umgekehrt.
Ich kann loslassen von meinen mich negativ beeinflussenden Gedanken, dann beunruhigt mich auch nicht mehr die Ursache.
Es ist einfach wie es ist, aber ich hafte nicht an.
Zurzeit krempel ich gerade die Ärmel hoch, aber ich beseitige nicht die Trigger, sondern mich nicht mehr triggern zu lassen.
Die Trigger zeigen mir ja, dass in mir eine Ursache (Resonanz) ist. Bisher konnte ich diese nicht wirklich verabschieden.
Ich bin überheblich, halte mich für wissend, besser, weil ich durch Buddha die Mittel zur Befreiung kenne und auch überwiegend nutze. Und ich wurde sauer, wenn man mir nicht "gehorcht" (Vorsicht Selbstironie
) und mich nicht an-erkennt.
Es ist tragisch, aber davon muss ich mich nun leider verabschieden.
Monika
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Also ...
Die Menschen, die ich meine, halten sich für achtsam, haben aber noch nie damit verbunden, ihre eigenen Gedanken und Gefühle wertfrei zu beobachten - und zwar möglichst ununterbrochen. Unter Achtsamkeit verbinden sie meistens, nicht grob und ausfallend zu werden.
Aber innerlich schwelt es - so wie letztens bei mir.
Mir ist bei meiner Übung im Laufe der Jahre aufgefallen, dass ich mich gar nicht kannte. Heute sehe ich es anders und "arbeite" daran.
Es ist ja nie zu spät
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meinen aber, sich schon seit zig Jahren damit zu beschäftigen
Das kann ja gut sein.
Nein, denn ich kenne eine schon mehr als 50 ... sie lehnt jede Glaubensform ab.
Die andere ist älter als ich und kennt Buddhismus nur von ihren Urlauben in Thailand ... und sie leidet am selben Thema wie vor 30 Jahren, das aber nach Geistesschulung kein Problem wäre.
Oder dieses Verhalten tolerieren und mich nicht damit identifizieren, damit ich Mitgefühl anstatt Groll fühle.
Den Weg kennst Du ja.
Ja, deshalb darf ich jetzt eigentlich nicht weiter schreiben. Aber ich möchte Deine Sicht etwas erweitern. Vielleicht auch vermessen von mir
Alles anzeigenNur ich kann mich ändern. Ich war schon mal weiter ...
Was immer das heißt.
Vielleicht warst Du "damals" gar nicht gleichmütig, sondern es war dir wurst, zum Beispiel. Je mehr man praktiziert, desto mehr automatische Schutzmechanismen fallen weg. Ich denke, das ist einer der Gründe, warum Metta so wichtig ist. Ich glaube Pema Chödrön hat mal geschrieben, Achtsamkeitspraxis ohne Metta ist Krieg.
Es spricht iniges dafür, dass man sich in in Kreisen bewegt, und mit der Praxis tauchen Dinge immer wieder auf, bis man sie "gelöst" hat. Im Prinzip ist das ja das, was im Visuddhimagga, dem Weg der Reinigung, beschrieben wird.
Liebe Grüße und ganz viel Metta,
Aravind.
Mir war es damals nicht wurscht, aber dann ging es in diese Richtung, deshalb ist es mir jetzt wieder nicht wurscht.
Aber, Aravind, Du hast ansonsten Recht. Meine Offenheit bereue ich einerseits jetzt, andererseits habe ich wieder gelernt.
Danke
Monika
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Die sind aber schon seit Jahrzehnten in diesem Gully
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Ja, so erlebe ich den Dalai Lama. Er ist authentisch und versucht nicht um jeden Preis zu gefallen.
Monika
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Im Moment fällt es mir schwer, meine Achtsamkeit umzusetzen. Ich tue es, aber fühle Groll.
Mich nerven zur Zeit all die scheinbar wissenden Weisen, die von den 4 Edlen Wahrheiten und somit Ursachen zur Beendigung ihres Leidens keine Ahnung haben, meinen aber, sich schon seit zig Jahren damit zu beschäftigen und sind auch nicht interessiert, das nähergebracht zu bekommen. Sie sagen ICH WEIß ICH WEIß...
Es sind keine Freundinnen im Sinne Buddhas, aber durchaus gute Menschen.
Ich müsste also dem Nashorn gleich alleine "weiterziehen".
Oder dieses Verhalten tolerieren und mich nicht damit identifizieren, damit ich Mitgefühl anstatt Groll fühle.
Ja, ich "arbeite" daran ...
Nur ich kann mich ändern. Ich war schon mal weiter ...
Monika ❤️
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Was meinst Du mit "der Dalai Lama ist so einer"?
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Lieber Qualia , Du hast bei mir den Nagel auf den Kopf getroffen.
Diese Lähmung habe ich beobachtet und mich in letzter Zeit darauf konzentriert Hier und Jetzt wach zu sein und mich wieder einzubringen, anstatt mich hinter einem scheinbar friedvollen Zustand zu verstecken.
Ein laaaanger Weg ...
❤️
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Ich hab kein Gelübde abgelegt. Und ich wusste auch, dass jemand hier auch gleich darauf zeigt.
Dass Du das bist, wundert mich.
Aber Danke
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Leider kann ich die Textstelle nicht nennen, liebe Schneelöwin , aber der Buddha hat gerade für Arhats, die schwere, schmerzvolle körperliche Leiden ertragen müssen, den Freitod erlaubt.
Monika ❤️
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Was mich am meisten nervt, ist der grundsätzliche Mangel an Vertrauen und zu glauben, andere retten zu müssen.
Ich baue auf Erfahrung und Hingabe an das Unvermeidliche im Leben.
Mit diesen zivilisierten Sichtweisen sind wir so weit gekommen, dass jegliche emotionale Regung misstrauisch beäugt, jede Bemerkung unter die Lupe genommen wird.
Aber natürlich bin ich gegen Rassismus, Ausbeutung jeglicher Art usw.
Nur liegt mein Fokus auf der Lehre Buddhas, den Empfehlungen und meiner Achtsamkeit von Moment zu Moment.
Aus meiner Erfahrung führt dies zu immer mehr Toleranz, weil immer klarer wird, wie wir, und warum wir so ticken.
Ich muss mich nicht mehr an anderen abarbeiten.
Das nenne ich Freiheit.
Monika ❤️