Der Punkt ist doch, dass man als Veranstalter eine Verantwortung für die Teilnehmer hat und dieser gerecht werden muß.
Angenommen ich veranstalte ein Retreat und es meldet sich jemand an, der sagt er hat ein schweres Trauma oder gerade Psychosen.
Dann müsste ich mich doch schlau machen und erstmal das Risiko abschätzen: Also schauen was da passieren kann und wie man als Leiter reagieren muß. Schon das ist eine schwere Aufgabe für die ich mich nicht qualifiziert genug fühlen würde.
Vielleicht ist unter den Teilnehmern ein ausreichend qualifizierter Psychologe oder Therapeut der sich erklärt ehrenamtlich die Aufgabe als "Ersthelfer" zu übernehmen und sicherstellen kann, dass in einem Notfall richtig gehandelt wird. Dann würde ich mich einigermaßen sicher fühlen.
Aber wenn ich das Risiko nicht abschätzen kann und nicht mal weiß was zu tun wäre, dann kann ich dich auch der Verantwortung nicht gerecht werden,oder?