1. Dashboard
  2. Forum
  3. Knowledge
  • Login
  • Register
  • Search
Everywhere
  • Everywhere
  • Pages
  • Forum
  • Lexikon
  • Events
  • More Options
  1. Buddhaland Forum
  2. KarmaHausmeister

Posts by KarmaHausmeister

  • Zweifel

    • KarmaHausmeister
    • February 14, 2026 at 11:41 AM

    Wann ist Zweifel ein Zeichen von Reife und wann ein Versteck – vielleicht um etwas zu kompensieren oder sich nicht einlassen zu müssen?

  • Rechte Rede

    • KarmaHausmeister
    • February 12, 2026 at 10:29 AM

    Danke für diesen Thread!


    Ich möchte aus Moderatorensicht noch etwas hinzufügen:


    Oft entstehen epische Diskussionen - die zuweilen auch nerven und/oder entgleisen - weil die Diskutanten vor allem ein Ziel haben: Ihre Position durchsetzen. Die Diskussionen sind nicht ergebnisoffen. Es geht nicht darum, zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, sondern einzig darum, die eigenen Ansichten zu schützen, die im Leben der Diskutanten oftmals eine große Rolle spielen, ja sinngebend werden können. Gerade wegen letzterem fällt es uns oft schwer, uns auf die Sicht des anderen einzulassen. So werden Diskutanten zu Duellierenden. Ich wünsche mir, dass dies anders wäre.


    Wir Moderatoren moderieren wirklich sehr zurückhaltend. Müssen wir dann doch einmal einen Beitrag verschieben oder gar löschen, stösst das oft auf Unverständnis und es ist sogleich der Zensurvorwurf im Raum. Der eigene Beitrag wird also so gewichtig empfunden, dass das Ego gleich aufheult. Ich wünsche mir hier mehr buddhistische Gelassenheit.

  • DBU und KdöR-Status - wollen wir das?

    • KarmaHausmeister
    • February 8, 2026 at 11:16 AM
    Quote from Railex

    Ich kenne die DBU nur deshalb, weil ich das von ihr verfasste "Buddhistische Bekenntnis" in der Küche hängen habe und war im Rahmen der Spende jetzt das erste Mal auf deren Webseite.


    Ich war aber erstaunt, dass lt. KarmaHausmeister ,die DBU angeblich nur 5% aller Buddhisten in Deutschland repräsentiere.


    "Soka Gakkai" habe ich noch nie gehört, wie so vieles nicht und kann nichts weiter dazu sagen.


    Hier kann man die 5% nachlesen:

    Deutsche Buddhistische Union – Wikipedia

  • DBU und KdöR-Status - wollen wir das?

    • KarmaHausmeister
    • February 5, 2026 at 5:02 PM

    Der Wunsch danach, dass Buddhismus in Deutschland eine anerkannte Religion ist, ist laut Umfragen bei den DBU-Einzelmitgliedern recht weit verbreitet. Warum, wurde nicht abgefragt.


    Es geht um die Anerkennung als "Körperschaft des öffentlichen Rechts", kurz KdöR.


    Das sind die wichtigsten Rechte als KdöR:

    • Möglichkeit der Erhebung von Mitgliedsbeiträgen in Kirchensteuerart: über Finanzämter
    • Recht, Religionsunterricht zu geben, Seelsorge in öffentlichen Einrichtungen
    • Möglichkeit der Einmischung z.B. bei Rundfunkräten, Ethik‑Gremien, Beratung bei Gesetzgebung


    Es gibt einige kritische Punkte:


    Das deutsche Partnerschaftsmodell von Staat und Religionsgemeinschaften mit KdöR‑Status privilegiert bestimmte Religionen (Kirchensteuer, Einfluss in Gremien) und widerspricht damit dem Ideal einer strikten Trennung von Staat und Religion.


    Der Staat „adelt“ problematische Strukturen religiöser Organisationen durch Verleihung des KdöR‑Status und gibt ihnen zusätzliche Legitimität, obwohl interne Machtmissbräuche oder Intransparenz bestehen können (in der Debatte z.B. prominent am Beispiel der Zeugen Jehovas diskutiert). Die mitgliederstärksten Gruppen in der DBU sind probelmatische Gemeinschaften: Rigpa, Shambhala, Triratna, Karma Kagyü.


    Benötigen wir wirklich auch noch einen buddhistischen Religionsunterricht? Ich denke nicht! Was wir benötigen, ist ein offener Ethik-Unterricht, der sich aus einer Außenperspektive die Religionen kritisch ansieht. In ihm könnten Vertreter der Religionen ihre Glaubensinhalte vorstellen.


    Innerbuddhistische Machtbalance: Ein KdöR‑Status würde der DBU zusätzliche Anerkennung und Zugang zu Ressourcen (z.B. bei Dialogen mit Staat, Religionsunterricht, öffentlichen Gremien) ermöglichen, was die Stellung der angeschlossenen Gruppen deutlich stärkt. Dabei vertritt die DBU lediglich gerade einmal 5% der Buddhisten in Deutschland. Mit der Anerkennung der DBU als KdöR entsteht eine langfristige Hierarchisierung, bei den Fördermitteln, der öffentliche Aufmerksamkeit und den politischen Ansprechpartner, während andere buddhistische Gemeinschaften marginalisiert werden. Dies hat die DBU mit ihren 5% nicht verdient. Das wäre eine Schieflage.


    Dass die DBU schon wieder um Mittel bettelt, um das KödR-Verfahren anzuschieben, macht mich fassungslos. Es ist ganz offensichtlich der Wunsch vieler Mitglieder, gehört also zum Kernauftrag der DBU. Da diese mit ihren Mitteln aber verschwenderisch umgeht, muss für diesen Kernauftrag extra Geld eingesammelt werden. Um den normalen Betrieb aufrecht zu erhalten, hat die DBU erst zum Jahresende um 50.000,- € Spenden gebeten. Die Damen und Herren sollten doch erstmal ihre Strukturen und Finanzen in den Griff bekommen, meine ich.

    Die Spendenfalle – neueR Hilferuf der DBU
    Ein neuer Spendenaufruf der Deutschen Buddhistischen Union ist im Umlauf. Wieder bittet die DBU um Geld – um sehr viel Geld, genauer: um 50.000 Euro. Wieder…
    www.frank-hendrik-hortz.de


    Ich bin skeptisch, dass die DBU den KdöR-Status erreichen kann:


    1. Die DBU ist ein Dachverband mit vielen sehr unterschiedlichen Mitgliedsgemeinschaften. Ob eine solche Dachstruktur überhaupt hinreichend religiöse Homogenität und organisatorische Kohärenz besitzt, um als einheitliche Religionsgemeinschaft im Sinn des KdöR‑Rechts gelten zu können, ist die Frage.
    2. Der Staat will verhindern, dass problematische islamische Gruppen den KdöR-Status erhalten und sind deshalb gegenüber den Buddhisten eher zurückhaltend. Sollten die Buddhisten den KdöR-Status erhalten, wäre das ein Präzedenzfall, der die Türen für islamische Gruppen öffnen könnte.
  • Geduld

    • KarmaHausmeister
    • January 31, 2026 at 5:56 PM
    Quote from void

    Ich für hte, ich verstehe die Ausgangsfrage des KarmaHausmeister nicht:

    Quote from KarmaHausmeister

    Ich frage mich: Wann ist Geduld Weisheit und wann schlicht aufgeschobene Klarheit?

    Was habe ich mir unter "Geduld als aufgeschobene Klarheit" vorzustellen?


    Geduld ist weise, wenn die Situation objektiv noch nicht entscheidungsreif ist. Geduld als „aufgeschobene Klarheit“ bedeutet: Geduld wird problematisch, wenn sie dazu dient, unangenehme Entscheidungen zu vermeiden.

  • Geduld

    • KarmaHausmeister
    • January 27, 2026 at 10:29 AM

    Ich frage mich: Wann ist Geduld Weisheit und wann schlicht aufgeschobene Klarheit?

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 23, 2026 at 10:29 PM
    Quote from Rimi Dalv
    Quote

    Wenn Du das nicht diskutieren möchtest, stelle einfach keine entsprechenden Fragen.

    Wenn es nur um diskutieren geht, dann hast du recht und wir haben es geklärt.


    Es geht immer um Erkenntnis, mein Lieber.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 23, 2026 at 5:56 PM
    Quote from Rimi Dalv

    KarmaHausmeister

    Lassen wir Metzinger dann in ruhe. Das war jetzt viel Text, die Argumentation ist plausibel und schlüssig. Eine Sache wird dabei ausgeblendet. Buddha hat das Dhamma nicht umsonst als wohl verkündet und für Verständigen verständlich erklärt. Bloßes Erkennen funktioniert hier nicht, man muss der Lehre gemäß sich entwickeln und eigenes Verständnis ausbauen. All die Bücher und Erklärungen von den Menschen, die selbst dieses Dhamma nicht verwirklicht haben, sind nichts wert bzw. widerspiegeln nur Ansichten Dschungel dieser Menschen.

    Ich werde mich hüten etwas zu deuten was ich selbst noch nicht erreicht und erkannt habe, um ja niemand vom Weg oder in die Irre zu führen. Gehört aus meinem Sicht zu rechten Rede.

    Quote from Rimi Dalv

    Frage: Buddhas Lehre führt zum Nibbana. Wohin führt Metzingers Lehre?


    Nun, also, ich muss das nicht diskutieren. Du warst es, der die Frage aufgeworfen hat. Wenn Du das nicht diskutieren möchtest, stelle einfach keine entsprechenden Fragen.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 23, 2026 at 11:16 AM
    Quote from Rimi Dalv
    Quote from KarmaHausmeister

    Deshalb auch deine stete Weigerung, den von Dir zitierten Palitext zu deuten.

    Diese Texte sind nicht zum Deuten und zerreden da, sondern zum Verstehen. Warum das so ist steht in dem Zitat aus der MN43 weiter oben, oder einfacher beschrieben:

    So wie man Dinge erfährt, so versteht man sie. Und so wie man Dinge versteht, so erfährt man sie.


    Du, mir liegen "Spielereien" fern. Ich bin auch nicht "ungehalten". Ich bin lediglich an einem sauberen, ergebnisoffenen Dirkurs interessiert. Lass uns bitte auf ad hominem verzichten.


    Mich irritiert Deine fortgesetzt Weigerung, in den Diskurs richtig einzusteigen, indem Du nicht definieren magst, was aus Deiner Sicht buddhistisches nibbana bedeuten kann.


    Ich habe hier etwas zu lesen für Dich (es ist etwas länger – was man mir verzeihen möge):


    Nirvana in den buddhistischen Traditionen: Eine vergleichende Betrachtung


    Der Begriff „Nirvana“ (Pali: nibbāna) gehört zu den zentralen Konzepten buddhistischer Lehre und ist zugleich eines der vielschichtigsten. Je nach Tradition variiert seine Auslegung erheblich: von einer metaphysischen Transzendenz über psychologische Befreiung bis hin zu einer gelebten Gegenwärtigkeit jenseits aller Unterscheidungen. Die folgende Skizze zeigt, wie unterschiedlich Nirvana in den Hauptströmungen des Buddhismus verstanden wird.


    Im frühbuddhistischen Denken, wie es uns im Pali-Kanon stellenweise begegnent (vgl. Samyutta Nikāya, Udāna), wird Nirvana oft als das Erlöschen der drei Geistesgifte Gier, Hass und Verblendung beschrieben. Es ist ein Zustand jenseits von Geburt und Tod, nicht als Ort gedacht, sondern als endgültige Befreiung vom leidhaften Kreislauf des Daseins, des Samsara.


    Der Theravada-Buddhismus, der sich stark auf diese frühen Quellen bezieht, bewahrt diesen transzendenten Charakter, erweitert ihn aber um systematisierte Meditationspraxis und klare Stufenmodelle der Befreiung (vgl. Visuddhimagga). Nirvana ist hier nicht bloß das Erlöschen von Leid, sondern wird auch als Friede und ungeborenes Element, „asankhata dhatu“ beschrieben. In neueren Lesarten, etwa bei Buddhadasa, wird Nirvana jedoch auch als eine diesseitige Befreiung im gegenwärtigen Moment interpretiert, ein Ansatz, der sich mit moderner Psychologie und Achtsamkeitspraxis verbindet und sich im säkularen Buddhismus ebenso findet.


    In den tantrischen und vajrayana-buddhistischen Schulen – vor allem im tibetischen Buddhismus – verschwimmt die Trennung von Nirvana und Samsara zunehmend. Hier wird Nirvana als die direkte Einsicht in die Leerheit des Geistes, „sunyata“, verstanden, verbunden mit der Erfahrung von Klarheit und Mitgefühl. Die Praxis zielt nicht auf das Verlassen der Welt, sondern auf ihre Transformation durch Rituale, Visualisierungen und das Auflösen dualistischer Vorstellungen (vgl. die Dzogchen-Lehren von Longchenpa oder Patrul Rinpoche): „Samsara ist Nirvana“, sofern die wahre Natur der Wirklichkeit erkannt wird.


    Auch der Chan- und Zen-Buddhismus lehnt ein begriffliches oder zukünftiges Nirvana ab. Der Erwachte Geist ist immer schon da. Durch Praxis kann er im Alltag verwirklicht werden. Die Zen-Tradition (vgl. Dogen: Shobogenzo) betont das „Nirvana im Tun“: Wasser tragen, Holz hacken. Die Trennung zwischen Erleuchtung und Alltag wird als Illusion erkannt. Nirvana zeigt sich im Unmittelbaren, Jetzigen, jenseits von Sprache und Konzept.


    Demgegenüber steht der Amitabha-Buddhismus, die Reines-Land-Schule, Hier wird Nirvana erst über den Umweg über die Wiedergeburt im Reinen Land erreicht, einem transzendenten Bereich, der ausschließlich durch das Vertrauen in die Kraft des Buddha Amitabha zugänglich wird. Dort ist die Erleuchtung leichter erreichbar, da leidvolle Bedingungen fehlen. In dieser Form des Buddhismus steht nicht die eigene Anstrengung, sondern die Hingabe im Zentrum, „Tariki“, die „fremde Kraft“. Während Mahayana‑Schulen allgemein Nirvana als untrennbar mit Weisheit und Mitgefühl sehen, versteht der Reinen‑Land‑Buddhismus Nirvana konkret als Buddhaschaft, die durch Vertrauen in Amitabha und Wiedergeburt in seinem Land „zugesichert“ und dort vollendet wird.


    In neueren säkular-buddhistischen Deutungen ist Nirvana keine mystische Erlösung irgendwo jenseits, sondern eine psychologische und praktische Freiheit im Hier und Jetzt. Sie bedeutet, den automatischen Kreislauf von Empfindung, emotionaler Reaktion, Gewohnheits-Handlung zu durchschauen und zu unterbrechen: Anstatt unbewusst auf Reize zu reagieren, nimmst du Empfindungen achtsam wahr und ergreifst sie nicht. In diesem Zwischenraum entsteht ein offener Raum der Wahl, in dem dein Handeln nicht mehr von konditionierten Mustern bestimmt ist. Diese Befreiung ist Nirvana als gegenwärtige Offenheit und autonome Reaktionsfähigkeit, nicht als metaphysischer Zustand, sondern als direkt erfahrbare Freiheit von automatischem Leiden und konditionierten Gewohnheiten.


    Während also der frühe Buddhismus Nirvana als Erlöschen betont, beschreiben spätere Strömungen es zunehmend als Verwirklichung des wahren Seins oder gar als Alltäglichkeit selbst.


    Dann möchte ich abschließend noch der Frage nachgehen, warum antike religiöse Texte nicht einfach so gelesen werden können. Sie müssen zwingend Interpretiert werden. Sorry, wieder viel zu lesen:


    Ein religiöser Text ist immer Ergebnis von Auswahl, Ausschluss, Ordnung, Kommentierung, liturgischer Verwendung. Kanonisierung ist eine hermeneutische Praxis. Wer behauptet, nur „den Text selbst“ zu nehmen, ignoriert, dass der Text in seiner überlieferten Form bereits Ergebnis interpretierender Prozesse ist.


    Antike Texte sind in Sprachstufen verfasst, deren Semantik, Grammatik, Metaphorik und Idiomatik sich teils fundamental von heutigen Sprachgewohnheiten unterscheiden. Schon das Übersetzen ist Interpretation: Man entscheidet über Bedeutungsnuancen, Satzbezüge, Begriffe ohne exakte Entsprechung und kulturell aufgeladene Wörter.


    Religiöse Texte entstehen in konkreten politischen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Kontexten: Stammesordnungen, Imperien, Kriegslogiken, Agrargesellschaften, antike Medizin. Eine buchstäbliche Lektüre tut so, als seien diese Kontexte irrelevant. Tatsächlich sind sie oft der Schlüssel, um überhaupt zu verstehen, worauf Aussagen zielen (und worauf nicht).


    Viele Passagen sind situative Interventionen: Konfliktregulierung, Identitätsstiftung, Krisendeutung, Abgrenzung nach außen, Binnenmoral für eine konkrete Gemeinschaft. Ohne Interpretation werden zeitgebundene Strategien zu zeitlosen Dogmen umgedeutet. Das nennt man dann einen Kategorienfehler.


    Antike religiöse Literatur ist nicht homogen: Mythos, Hymnus, Gesetzeskorpus, Weisheitsliteratur, Gleichnis, Vision, Apokalypse, Brief, Chronik. Gattungen funktionieren über symbolische, narrative, poetische und übertreibende Mittel. Wer sie „buchstäblich“ liest, liest sie oft gegen ihre eigene Textlogik.


    Religiöse Texte arbeiten mit Bildern, die Orientierung, Sinn und Haltung stiften sollen. Eine buchstäbliche Lektüre verwechselt symbolische Wahrheit (existenzielle, ethische, spirituelle Tragfähigkeit) mit empirischer Wahrheit (physikalische Beschreibung). Das reduziert den Text und entkernt ihn zugleich.


    Antike Kanones sind oft vielstimmig: verschiedene Traditionen, Redaktionsschichten, konkurrierende Theologien. Selbst innerhalb eines einzigen Buches können Normen, Dogmen oder Anthropologien divergieren. „Buchstäblich“ gelesen: Was gilt dann, wenn Aussagen kollidieren? Schon die Auswahl einer Lesart ist Interpretation.


    Kosmologie, Biologie, Psychologie, Geschichtswissenschaft: Vieles, was antike Texte voraussetzen (Weltbild, Krankheitserklärungen, Geschlechtermodelle), ist nicht mehr plausibel. Buchstäblichkeit zwingt dann zu kognitiven Verrenkungen oder Wissenschaftsfeindlichkeit. Interpretation erlaubt, Anspruchsebenen zu trennen: Sinn- und Lebensdeutung vs. Naturbeschreibung.


    Sklaverei, Gewaltlogiken, patriarchale Rechtsordnungen, Kollektivstrafen: Antike Texte spiegeln moralische Horizonte ihrer Zeit. Eine buchstäbliche Lektüre konserviert diese Horizonte. Interpretation ist hier nicht Luxus, sondern Verantwortung: Man muss klären, ob eine Norm zeitbedingt war, welchem Zweck sie diente, und welche übergeordnete ethische Intuition (falls vorhanden) heute anders eingelöst werden müsste.


    Viele religiöse Texte sind für Rezitation, Ritual, Ermahnung, Erinnerung, Identitätsstiftung gemacht. Dies gilt im Besonderen für die Pali-Texte. Ihre Wirkung entsteht in Praxisformen, nicht als isolierte Informationsquelle. Buchstäblichkeit verfehlt diese performative Dimension und liest Liturgie wie Protokoll, Gebet wie Bericht, Vision wie Nachricht. Der Buddhologe Mark Allon schreibt dazu: „Diese Texte [die Palitexte], sowohl Prosa als auch Verse, sind in hohem Maße textuelle oder literarische Kunstwerke. Sie sind keine wortwörtlichen Aufzeichnungen oder (…) Reden und Aussprüche der betreffenden Personen und auch keine beiläufigen Beschreibungen ihrer Handlungen oder der damit verbundenen Ereignisse. Sie sind hochgradig strukturiert und stilisiert, extrem formelhaft und repetitiv, sorgfältig ausgearbeitete Konstrukte (…).“


    Hermeneutisch betrachtet entsteht Bedeutung im Zusammenspiel von Text, Tradition und Lesenden. Jede Lektüre bringt Vorverständnisse mit (Weltbild, Moral, Psychologie, Sprache). „Buchstäblich“ ist oft eine verdeckte Moderne-Lektüre, die ihre eigenen Voraussetzungen nicht reflektiert. Interpretation macht diese Voraussetzungen sichtbar und korrigierbar

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 22, 2026 at 7:39 PM
    Quote from Rimi Dalv
    Quote from KarmaHausmeister
    Quote from Rimi Dalv

    Für mich ist die zitierte Beschreibung des Nibbana ausreichend. Wohin führt also Metzingers Lehre? Ich verlange nicht nach deiner eigenen Deutung, wäre aber auch nicht abgeneigt diese zu lesen. Hat Metzinger sich in diese Richtung irgendwann geäußert oder etwas als Ziel formuliert?


    Ich verstehe das Zitat aber nicht. Ich weiß nicht, was gemeint ist. Erkläre es mir bitte.

    Die Frage, wohin führt Metzingers Lehre, sollte zunächst genau geklärt werden, bevor wir hier weitersprechen können.


    Schau, du möchtest doch das bud. Verständnis von nibbana mit dem „Ziel“ Metzingers vergleichen. Wenn du aber ersteres nicht definieren kannst, was willst du dann vergleichen?


    Inzwischen denke ich, Dir ist gar nicht klar, was in bud. Sinne nibbana eigentlich sein könnte. Deshalb auch deine stete Weigerung, den von Dir zitierten Palitext zu deuten.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 21, 2026 at 10:06 PM
    Quote from Rimi Dalv

    Für mich ist die zitierte Beschreibung des Nibbana ausreichend. Wohin führt also Metzingers Lehre? Ich verlange nicht nach deiner eigenen Deutung, wäre aber auch nicht abgeneigt diese zu lesen. Hat Metzinger sich in diese Richtung irgendwann geäußert oder etwas als Ziel formuliert?


    Ich verstehe das Zitat aber nicht. Ich weiß nicht, was gemeint ist. Erkläre es mir bitte.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 21, 2026 at 11:50 AM
    Quote from Hotte
    Quote from KarmaHausmeister

    [..] Wenn man keine Argumente mehr hat, aber dennoch seine Überzeugung nicht ändern möchte, macht man so etwas. Ich halte so ein Verhalten ja nicht für sehr buddhistisch. Soviel zur Metaebene.


    Fehlende Argumente oder die Einsicht, dass es nur ums Rechthaben geht.


    Ich finde es auch nicht besonders hilfreich, die Antworten hier im Forum wiederholt als unbuddhistisch abzuwerten.


    Das ist keine Abwertung sondern eine Feststellung. Würdest Du mir zustimmen, dass das Festhalten an – was auch immer – der buddhistischen Idee entgegenläuft? Das Festhalten an (religösen) Überzeugungen ohne eine valide argumentative Grundlage ist in seiner harmloseren Form spirituelles Bypassing. Im schlimmeren Falle führt diese dann geradewegs in den Fundamentalismus.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 20, 2026 at 11:17 PM
    Quote from Rimi Dalv
    Quote from KarmaHausmeister

    Sag es mal mit eigenen Worten.

    Aha verstehe, es wird dann genauso laufen wie oben mit dem Bewusstsein, zwischen der Lehre Buddhas und der von Metzinger sind keine Unterschiede erkennbar? Das können wir gleich sein lassen.


    Nein, darauf will ich gar nicht hinaus.


    Wobei, um auf die Bewusstseinsgeschichte einzugehen, wo du sie anschneidest: Du hattest angeführt, dass der Unterschied zwischen Metzinger und Buddha darin bestehe, dass Buddhas Lehre aus der Praxis erwachse. Dem habe ich entgegengesetzt, dass das bei Metzinger nicht anders sei. Worauf Du nicht weiter argumentiert hast, sondern die Diskussion abbrachst. Wenn man keine Argumente mehr hat, aber dennoch seine Überzeugung nicht ändern möchte, macht man so etwas. Ich halte so ein Verhalten ja nicht für sehr buddhistisch. Soviel zur Metaebene.


    Nun zum Thema nibbana: Ich will darauf hinaus, dass es im Buddhismus nicht DIE eine Deutung gibt, was nibbana sei. Und alle diese Deutungen beziehen sich mehr oder weniger auf die klassischen Texte. Deshalb ist es nicht sehr hilfreich, diese einfach nur zu zitieren und zu meinen, sie sprächen für sich selbst. Sie sind IMMER interpreationsbedürftig. Das fängt bereits an der Stelle an, wenn man kein Pali beherrscht und sich dann allein auf Übertragungen ins Deutsche oder Englische bezieht. Da ist dann schon die ein oder andere ursprüngliche Bedeutungsebene nicht mehr erkennbar. Und so geht es dann durch die Jahrhunderte und Jahrtausende weiter mit den Deutungen in verschiedenen Kontexten.


    Die Frage also, was für Dich nibbana ist, sollte zunächst genau geklärt werden, bevor wir hier weitersprechen können.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 20, 2026 at 9:53 AM
    Quote from Rimi Dalv
    Quote from KarmaHausmeister

    Nibbana Beschreibung MN26 https://suttacentral.net/mn26/de/mettik…highlight=false

    Quote

    Zitat

    … erlangte ich die ungeborene … nicht alternde … nicht krankende … todlose … kummerfreie … unbefleckte höchste Sicherheit vor dem Gefesseltsein, Nibbāna. Das Wissen und die Schauung erwuchs mir: Meine Befreiung ist unerschütterlich; dies ist meine letzte Geburt; jetzt gibt es kein erneutes Werden mehr.


    Das sagt erst einmal gar nichts, weil es da großen Interpretationsspielraum gibt. Wie also interpretierst Du diesen klassischen Text?

    Das kommt etwas überraschend, in meinen Augen sagt das eigentlich alles. Wie sollte man das interpretieren, als eigenes Ziel vielleicht.

    Display More


    Sag es mal mit eigenen Worten.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 19, 2026 at 8:55 PM

    Nibbana Beschreibung MN26 https://suttacentral.net/mn26/de/mettik…highlight=false

    Quote

    Zitat

    … erlangte ich die ungeborene … nicht alternde … nicht krankende … todlose … kummerfreie … unbefleckte höchste Sicherheit vor dem Gefesseltsein, Nibbāna. Das Wissen und die Schauung erwuchs mir: Meine Befreiung ist unerschütterlich; dies ist meine letzte Geburt; jetzt gibt es kein erneutes Werden mehr.


    Das sagt erst einmal gar nichts, weil es da großen Interpretationsspielraum gibt. Wie also interpretierst Du diesen klassischen Text?

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 19, 2026 at 6:56 PM
    Quote from Rimi Dalv
    Quote from KarmaHausmeister

    Da sehe ich keinen Unterschied. Auch Metzingers Modell basiert auf konkretem Erleben.

    Na gut, hier werden wir uns nicht einig. Eine andere Frage: Buddhas Lehre führt zum Nibbana. Wohin führt Metzingers Lehre?


    Lediglich festzustellen, man würde sich nicht einig, ohne auf die Argumente einzugehen, ist ja eigentlich nur ein Beharren auf der eigenen Meinung ohne eine Basis für sie zu haben.


    Um Deine Frage beantworten zu können, müssen wir zunächst klären, was für Dich Nibbana bedeutet. Hier finden sich im Buddhismus selbst nämlich sehr unterschiedliche Deutungen.

  • Missbrauch in Plum Village

    • KarmaHausmeister
    • January 19, 2026 at 4:23 PM

    Die Ursache\Wirkung-Redaktion bat Plum Village um Stellungnahme zu den Missbrauchsvorwürfen. Plum Village hat umgehend reagiert:


    Monsieur Hortz, Rédacteur en chef,

    Nous avons bien reçu votre message relatif au message envoyé par Jam. Merci de nous l’avoir envoyé. Veuillez trouver en pièce attachée notre déclaration sur l’intégrité et la protection de tous.tes les pratiquant·es au Village des Pruniers.

    Nous souscrivons entièrement à ce que vous avez écrit. Nous avons pleinement conscience du fait que cette situation n’aurait jamais dû se produire au sein d’une communauté spirituelle. Nous savons bien entendu qu’une réponse à posteriori ne peut ni effacer ni réparer les blessures subies.

    Depuis 2022, nous avons mis en place des mesures de protection (safeguarding) afin de mieux protéger toutes les personnes qui participent à nos retraites. Nous nous engageons à continuer de faire évoluer et d'améliorer ces mesures.

    Nous prenons en considération avec sérieux tous ceux et toutes celles qui nous font part de situations d’abus au sein de nos communautés. Vous évoquez des cas passés : ils ont été traités de manière ouverte et, selon le cas, avec des annonces publiques. Nous sommes déterminés à agir en toute transparence, tout en garantissant la discrétion et la protection de la vie privée auxquelles les parties concernées ont droit.

    Nous vous prions d’agréer, Monsieur, l’expression de nos salutations distinguées.

    Les sœurs de l'Hameau du Bas
    Représentants du Village des Pruniers

    Déclaration sur l’intégrité et la protection de tous.tes les pratiquant·es au Village des Pruniers


    Übersetzung mit Deepl:


    Sehr geehrter Herr Hortz, Chefredakteur,

    wir haben Ihre Nachricht bezüglich der von Jam gesendeten Nachricht erhalten. Vielen Dank dafür. Anbei finden Sie unsere Erklärung zur Integrität und zum Schutz aller Praktizierenden in Plum Village.

    Wir stimmen dem, was Sie geschrieben haben, voll und ganz zu. Wir sind uns voll und ganz bewusst, dass diese Situation in einer spirituellen Gemeinschaft niemals hätte auftreten dürfen. Wir wissen natürlich, dass eine nachträgliche Antwort die erlittenen Verletzungen weder auslöschen noch heilen kann.

    Seit 2022 haben wir Schutzmaßnahmen (Safeguarding) eingeführt, um alle Personen, die an unseren Retreats teilnehmen, besser zu schützen. Wir verpflichten uns, diese Maßnahmen weiterzuentwickeln und zu verbessern.

    Wir nehmen alle Personen, die uns Missbrauchsfälle innerhalb unserer Gemeinschaften melden, ernst. Sie erwähnen Fälle aus der Vergangenheit: Diese wurden offen behandelt und je nach Fall öffentlich bekannt gegeben. Wir sind entschlossen, in voller Transparenz zu handeln und gleichzeitig die Diskretion und den Schutz der Privatsphäre zu gewährleisten, auf die die betroffenen Parteien Anspruch haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Die Schwestern von Hameau du Bas
    Vertreter des Dorfes Pruniers

    Erklärung zur Integrität und zum Schutz aller Praktizierenden in Plum Village

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 19, 2026 at 9:10 AM
    Quote from Rimi Dalv

    Die Antwort hast du bereits geschrieben > Bewusstseinsmodelle, sprich Theorien. Das betrifft auch buddhistische Schulen. Buddha lehrte keine Theorie, sondern das was man selbst erkennt. Und dieser Unterschied ist fundamental. In MN43 erklärt Sāriputta das gesamte Modell in wenigen Sätzen:https://suttacentral.net/mn43/de/mettik…highlight=false

    Quote

    „,Bewußtsein, Bewußtsein‘, so sagt man, Freund. Worauf bezieht es sich, wenn man von ,Bewußtsein‘ spricht?“

    „,Es erfährt, es erfährt‘, Freund, deshalb spricht man von ,Bewußtsein‘. Was erfährt es? Es erfährt: ,angenehm‘; es erfährt: ,schmerzhaft‘; es erfährt: ,weder-schmerzhaft-noch-angenehm‘. ,Es erfährt, es erfährt‘, Freund, deshalb spricht man von ,Bewußtsein‘.“

    „Weisheit und Bewußtsein, Freund—sind diese Geisteszustände miteinander verbunden oder getrennt? Und ist es möglich, einen dieser Zustände vom anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können?“

    „Weisheit und Bewußtsein, Freund—diese Geisteszustände sind miteinander verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, einen dieser Zustände vom anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können. Denn, was man versteht, das erfährt man, und was man erfährt, das versteht man. Deshalb sind diese Geisteszustände miteinander verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, einen dieser Zustände vom anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können.“

    „Was ist der Unterschied, Freund, zwischen Weisheit und Bewußtsein, diesen Zuständen, die miteinander verbunden, nicht getrennt sind?“

    „Der Unterschied, Freund, zwischen Weisheit und Bewußtsein, diesen Zuständen, die miteinander verbunden, nicht getrennt sind, ist dieser: Weisheit gilt es zu entfalten, Bewußtsein gilt es vollständig zu durchschauen.“

    Display More
    Quote

    „Gefühl, Wahrnehmung und Bewußtsein, Freund—sind diese Geisteszustände miteinander verbunden oder getrennt? Und ist es möglich, einen dieser Zustände vom anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können?“

    „Gefühl, Wahrnehmung und Bewußtsein, Freund—diese Geisteszustände sind miteinander verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, einen dieser Zustände von den anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können. Denn, was man fühlt, das nimmt man wahr, und was man wahrnimmt, das erfährt man. Deshalb sind diese Geisteszustände miteinander verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, einen dieser Zustände von den anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können.“

    Display More


    Da sehe ich keinen Unterschied. Auch Metzingers Modell basiert auf konkretem Erleben.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 18, 2026 at 9:51 PM

    Wo siehst du fundamentale Unterschiede in den Bewusstseinsmodellen? Die sehe ich nicht.


    Sowohl Metzinger als auch der Buddhismus lehnen ein stabiles, unveränderliches Selbst ab und sehen das „Ich“ als prozesshafte, bedingt entstandene Konstruktion. In beiden wird das Erleben einer einheitlichen Subjektivität als Ergebnis von Integration bzw. Bündelung vieler Prozesse verstanden, nicht als Ausdruck eines festen Kerns. Metzingers Modell entspricht der bud. anatta-Lehre.


    Über die anatta-Lehre hinaus, existiert in der buddhistischen Tradition überdies kein einheitliches Bewusstseinsmodell, sondern eine Familie von Modellen, die sich historisch entwickelt haben.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 18, 2026 at 7:09 PM

    Das ganze geht auf einen Metzinger-Schüler zurück, Cyril Costines. Den habe ich mal interviewt.


    Thomas Metzinger – Wikipedia
    de.wikipedia.org


    Metzingers Grundlagenwerk, Der Ego-Tunnel, ist sehr lesenswert!

    Der Ego-Tunnel. Eine neue Philosophie des Selbst: Von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik.Berlin Verlag, Berlin, ISBN 3-8270-0630-9

  • Wie komme ich raus aus einer Sekte?

    • KarmaHausmeister
    • January 18, 2026 at 1:56 PM

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • Missbrauch in Plum Village

    • KarmaHausmeister
    • January 17, 2026 at 5:39 PM
    Quote from Aravind

    Deshalb sollten für buddhistische Lehrer unabhängig von diesem Fall endlich die gleichen Regeln gelten, die für andere Personen mit einem besonderen Vertrauensverhältnis gelten, die ihre Position missbräuchlich nutzen, wie Lehrer, Therapeuten, Ärzte und ähnliche Berufsgruppen.


    DAS ist die richtige Forderung!


    Wenn sich ein Therapeut mit einem Patienten einlässt, verliert er seinen Job. Das muss bei spirituell Lehrenden ebenso der Fall sein.

  • Missbrauch in Plum Village

    • KarmaHausmeister
    • January 15, 2026 at 3:22 PM

    Zur Info für alle Mitlesenden und Interessierten: Ich habe mich heute an die Pressestelle von Plum Village gewandt und nach einer Stellungnahme zu dem Bericht gefragt. Mir wurde auch umgehend und freundlich der Eingang meiner Anfrage bestätigt und mitgeteilt, dass man sie an die zuständige Dharmalehrer:in weitergeleitet habe.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • KarmaHausmeister
    • January 15, 2026 at 10:13 AM

    Das Contemplative Lab versteht sich als Projekt zur Schaffung einer Bewusstseinskultur jenseits religiöser Dogmatik im Dialog mit kontemplativer Praxis und moderner Wissenschaft. Über den Auftakt des Contemplative Lab in Freiburg.

    Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen
    Das Contemplative Lab versteht sich als Projekt zur Schaffung einer Bewusstseinskultur jenseits religiöser Dogmatik im Dialog mit kontemplativer Praxis und…
    ursachewirkung.com
  • Die stille Revolution

    • KarmaHausmeister
    • January 14, 2026 at 12:53 PM

    Was würdest du heimlich gern ändern in buddhistischen Communities, wenn Du könntest? Ein ehrlicher Reform-Wunsch: Vielleicht die Kultur, die Sprache oder Normen in den Sanghas/Retreats? Und was würdest du stattdessen einführen – ganz konkret?

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Terms Of Use
Powered by WoltLab Suite™ 6.1.16
Buddhaland Forum in the WSC-Connect App on Google Play
Buddhaland Forum in the WSC-Connect App on the App Store
Download