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  1. Buddhaland Forum
  2. KarmaHausmeister

Beiträge von KarmaHausmeister

  • Manipulation in Buddhas Namen?

    • KarmaHausmeister
    • 23. Juli 2026 um 17:34
    Christopher:

    Ich habe die Folge 4 soeben gehört. Schon krass, aber irgendwie alles nur zu typisch. Das mit der Sterilisation hatte man zB schon 1:1 beim Zernickow. Die Frau klingt nach einer echten Harpyie.

    Ich werde mir das demnächst im Gym mal anhören. Da brauche ich immer Podcast. Bin gespannt. Der Podcast Seelenfänger ist generell gut recherchiert.

  • Manipulation in Buddhas Namen?

    • KarmaHausmeister
    • 23. Juli 2026 um 09:34

    Weisst du, um welche Gruppe es sich handelt? Im Artikel steht nur, dass es eine Zen-Gruppe in Hessen sei.

  • Buchempfehlungen gesucht

    • KarmaHausmeister
    • 21. Juli 2026 um 22:22

    Freiberger / Kleine, Buddhismus - Handbuch und kritische Einführung.


    Wird auch in religionswissenschaftlichen Seminaren an der Uni verwendet. Ist dennoch gut zu lesen.


    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

  • Fake Mönche betrügen Touristen

    • KarmaHausmeister
    • 18. Juli 2026 um 23:12
    GermanViking:
    KarmaHausmeister:
    Helgo:

    Ein Fake-Link... linkt zu Fake-Mönch Report ....bitte korrigieren


    Der Link ist in Ordnung. Probiere es.

    Der Link ja, aber der Titel verwundert.

    …der wird automatisch generiert.

  • Fake Mönche betrügen Touristen

    • KarmaHausmeister
    • 18. Juli 2026 um 16:17
    Helgo:
    KarmaHausmeister:

    Ihre Datenschutzeinstellungen

    Ein Fake-Link... linkt zu Fake-Mönch Report ....bitte korrigieren


    Der Link ist in Ordnung. Probiere es.

  • Fake Mönche betrügen Touristen

    • KarmaHausmeister
    • 18. Juli 2026 um 13:43

    Ihre Datenschutzeinstellungen

  • Symposium: Buddhism and Sexual Abuse

    • KarmaHausmeister
    • 17. Juli 2026 um 17:29
    Christopher:

    offenbar gab es da keine Körperteile in der Werbung :)

    Was meinst du? 🙂

  • Symposium: Buddhism and Sexual Abuse

    • KarmaHausmeister
    • 17. Juli 2026 um 14:37

    Ein lesenswerter Bericht meines Freundes Tenzin Peljor.


    Lesehinweis: „Symposium: Buddhism and Sexual Abuse“
    Das Journal of Global Buddhism hat einen Themenschwerpunkt veröffentlicht, der auf das Heartwood/Northwestern-Symposium (Northwestern University, Chicago, USA,…
    buddhismus-kontrovers.info
  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 7. Juli 2026 um 10:36
    JoJu91:
    KarmaHausmeister:

    Es gibt sehr viele Untersuchungen darüber, welches psychologische Profil Personen haben, die sich Lehrern anvertrauen, deren Handlungen aus ethischer Sicht verwerflich sind,

    Wenn man mir als junger Mann geraten hätte, einen buddhistischen Lehrer zu suchen, hätte ich vermutlich nicht Thich Nhat Hanh gewählt, sondern Chögyam Trungpa.


    Warum ?


    Weil mir der Mann keine Moralpredigten hätte halten können, da er selbst im Glashaus sitzt.


    Will sagen, das psychologische Profil von Personen, die sich Lehrern anvertrauen, deren Handlungen aus ethischer Sicht verwerflich sind, unterscheidet sich oft nicht wesentlich von dem psychologischen Profil des Lehrers. Kleiner Möchtegern-Nachwuchsgangster geht zu Al Capone und nicht zum Dalai Lama oder zur Heilsarmee.


    Eine meiner Frauen behauptete allen Ernstes, Osho wäre ihr im Traum erschienen und hätte ihr ihren Sanyassin-Namen gegeben. Sie war ein grosser Fan von ihm. Einen moralisch "guten" Lehrer hätte sie gar nicht ernst genommen, vor dem Hintergrund ihres eigenen zwielichtigen Lebenwandels.


    Das muss natürlich nicht so sein.

    Aber die Beziehung zwischen "Täter" und "Opfer" ist oft sehr tiefgründig und für Aussenstehende nicht nachvollziehbar.

    Ein Freund hat mehrmals versucht, die emotional ausfallenden Konflikte seiner Frau und seiner Tochter zu schlichten, mit dem Ergebnis, dass die beiden sich verbündet haben und auf ihn, den Schlichter, losgegangen sind.


    Wie gesagt, ich rede in erster Linie von mir selbst, angesichts meiner Vergangengeit.


    "

    Es gibt Menschen, die werden im Dunklen geboren und gehen zum Dunklen.

    Es gibt Menschen, die werden im Dunklen geboren und gehen zum Licht.

    Es gibt Menschen, die werden im Licht geboren und gehen zum Dunklen.

    Es gibt Menschen, die werden im Licht geboren und gehen zum Licht.

    "

    Alles anzeigen


    Ja, die Dynamiken zwischen (missbräuchlichen) Lehrer:innen und Schülern sind vielfältig.


    Ich habe eine ganze Reihe von Nydahl-Schülern erlebt, bei denen es unübersehbar war, dass Nydahl in ihrem Leben den (abwesenden) Vater ersetzt hat. Die Zugehörigkeit zu einer (sektiererischen) Gruppe kann zudem sinnstiftend sein. Deshalb und aus anderen Gründen fällt ihnen eine kritische Distanz so schwer.


    Ein alter Freund hat unsere Freundschaft beendet, weil allein das Wissen darum, dass ich seinen Guru kritisch sehe, ihn stark verunsicherte. Dabei hatten wir nicht ein einziges Mal über das Thema gesprochen. Er sagte, dass diese Zugehörigkeit für ihn innerlich überlebenswichtig sei. Allein der Gedanke daran, ich könnte das in Frage stellen, war für ihn unerträglich.


    Werner Vogd hat zu diesen Dynamiken ein lesenswertes Buch geschrieben: „Der ermächtigte Meister“:

    „Der ermächtigte Meister: Eine systemische Rekonstruktion am Beispiel des Skandals um Sogyal Rinpoche“ von Werner Vogd
    Herr Martini: „Ja, Sogyal sagt manchmal, das sind schon wirklich sehr, sehr [lacht] degenerierte Zeiten, dass so jemand wie ich ’n Lehrer ist, dem ihr folgt.“…
    buddhismus-kontrovers.info
  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 4. Juli 2026 um 11:31
    Iris:

    Die andere Seite: wenn du ein Mensch voller Ängste und Befürchtung bist, nimm vielleicht den Dharma Weg ohne heute lebenden Lehrer. Bezieh dich allein auf den Buddha, oder Dogen oder eine andere historische Person und deren Schriften. Das ist dann dein Weg und damit für dich der beste.


    DIese Aussage von Dir finde ich nun sehr probelmatisch. Wir reden die Ganze Zeit über einen Lehrer, der sich nachweislich rassistisch äußerte und seine Stellung ausnutze, um mit Schülerinnen Sex zu haben. Was ist Deine Reaktion? Leugnen, verhamlosen, rechtfertigen und dann den Kritikern attestieren, dass sie wohl "voller Ängste und Befürchtungen" sind und deshalb nicht in der Lage, sich einem lebenden Lehrer (so wie Du) anzuvertrauen.


    Es gibt sehr viele Untersuchungen darüber, welches psychologische Profil Personen haben, die sich Lehrern anvertrauen, deren Handlungen aus ethischer Sicht verwerflich sind, und eben leugnen, verhamlosen und rechtfertige. Stichworte sind u.a. Abhängigkeit, Idealisierung, Dissonanzreduktion, Gruppendruck, Angst vor Sinnverlust und vieles mehr. Das ist das Gegenteil von der Freiheit, die buddhistische Praxis verspricht.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 3. Juli 2026 um 13:09
    Sayitingerman:

    Ich kann mir diese Quellen des Buddhas selbst anschauen und dir versichern, dass dort andere Dinge drinne stehen,


    Dann lege doch bitte entsprechende Quellen vor, statt nur zu behaupten, dass dies so ist.


    Sayitingerman:

    Bitte unterlasse es doch, mir zu antworten, wenn dir es eh nicht gefällt was ich schreibe. Nur um das, dann wieder zu zensieren, wenn du ein Argument nicht widerlegen kannst. Das nervt. Danke.


    Es geht nicht darum, dass etwas gefällt oder nicht gefällt. Wir sind hier in einem Diskussionsforum. Es ist das Wesen dieses Ortes, dass man Positionen, Ansichten und Deutungen austauscht – im Idealfall lernen alle Beteiligten aus so einem Diskurs.


    Ich weise den Vorwurf der Zensur zurück. Wo wurde denn nun schon wieder Deiner Meinung nach Zensiert? Der Punkt ist, ich bin argumentativ auf Dich eingegangen und habe einige Deiner Ausführungen Punkt für Punkt widerlegt. Du bist es, der nun lediglich schmollend behauptet, dass Deine Sicht dennoch richtig ist, ohne weitere Argumente beizubringen.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 3. Juli 2026 um 10:41
    Sayitingerman:

    Linke zensieren mehr, Rechte lügen mehr. Ich habe beides hassen gelernt!


    (...)


    Lustigerweise ist es ja auch gerade das, was der Buddha in seinen Schriften sagte, man solle sich aus allem politischen raushalten. Das hat aber keiner geschafft und somit entlarven sich viele in ihren eigenen ideologischen Vorstellungen der Weltoptimierung, die der Buddha nie so formuliert hatte. Für den Buddha war alles formvolle schon Leiden, wie also sollte man form zu nicht-Leiden machen? Das ist laut der Buddhistischen Kosmologie schon unmöglich. Nirvana ist die Uressenz die Gut und Schlecht möglich macht, auch das steht in den Schriften, also ohne zu verstehen, dass auch Leiden Nirvana ist, kommt man eh nicht weit im Buddhismus, auch daran kann man Hochstapler schnell ausmachen.


    „Linke zensieren mehr, Rechte lügen mehr“ klingt irgendwie ausgewogen, ist aber grob pauschalisierend und eine Lagererzählung. Entscheidend ist nicht, ob etwas links oder rechts etikettiert wird, sondern ob es autoritär, unwahrhaftig oder (macht-)missbräuchlich ist.


    "Lustigerweise ist es ja auch gerade das, was der Buddha in seinen Schriften sagte, man solle sich aus allem politischen raushalten." Das kann ich in den klassischen Texten nicht sehen. Buddha äußerte sich sehr wohl zu Fragen von Krieg, Herrschaft, sozialer Ordnung, Gewalt, Armut, gerechter Regierung und ethischem Handeln von Machthabern:


    DN 16, Mahaparinibbana Sutta. König Ajatasattu will gegen die Vajjis Krieg führen und schickt seinen Minister Vassakara zum Buddha. Der Buddha antwortet nicht mit „Politik interessiert mich nicht“, sondern nennt Bedingungen für das Wohlergehen eines Gemeinwesens.


    DN 26, Cakkavatti-Sihanada Sutta, ist politisch relevant: Dort wird der Niedergang einer Gesellschaft nicht nur moralpsychologisch erklärt, sondern auch sozial.


    "Für den Buddha war alles formvolle schon Leiden, wie also sollte man form zu nicht-Leiden machen? Das ist laut der Buddhistischen Kosmologie schon unmöglich. Nirvana ist die Uressenz die Gut und Schlecht möglich macht, auch das steht in den Schriften, also ohne zu verstehen, dass auch Leiden Nirvana ist, kommt man eh nicht weit im Buddhismus, auch daran kann man Hochstapler schnell ausmachen." Die Aussage vermischt dann doch sehr unterschiedliche buddhistische Ebenen. In den frühen Lehrreden wird Form zwar als vergänglich, nicht Selbst und insofern dukkha beschrieben. Aber daraus folgt nicht, dass „Form“ ontologisch Leiden ist oder dass man Leiden einfach als Nirvana verstehen muss.


    Im frühen Buddhismus wird Form nicht zu Nicht-Leiden gemacht. Tatsächlich wird das Anhaften an Form durchschaut. Befreiung entsteht nicht durch eine metaphysische Umdeutung der Welt, sondern durch das Ende von Gier, Hass und Verblendung.


    Die Aussage „Leiden ist Nirvana“ ist deutlich im Mahayana anzusiedeln, besonders wohl nach dem Madhyamaka. Daraus bezugnehmend kann man sagen, dass Samsara und Nirvana letztlich nicht zwei getrennte Wesenheiten sind, weil beide leer von Eigenexistenz sind. Aber das ist etwas anderes als eine pauschale Gleichsetzung von Leiden und Befreiung.


    Und dann diese Absolutsetzung: Wer diese Lesart nicht teilt, wird gleich „Hochstapler“ von Dir bezeichent. Das ist kein guter Umgang mit der Vielfalt buddhistischer Traditionen.

  • Selbstbestimmt sterben

    • KarmaHausmeister
    • 1. Juli 2026 um 18:42

    Das Procedere scheint mir schon auch unnötig aufwändig. Aber so ist derzeit nunmal die Gesetzeslage. Und ich will vermeiden - sollte ich mal in die Situation kommen, mein Leben beenden zu wollen - andere zu traumatisieren. Sich vor den Zug werfen? Armer Zugführer. Von der Brücke springen? Wer weiß, wer da Zeuge wird. Und dann muss ein Feuerwehrmann ja noch die Überreste zusammensammeln. Sich in seinem Kämmerlein aufhängen? Und ein dich liebender Mensch findet dich dann? Nein danke.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 30. Juni 2026 um 17:54
    Iris:

    Was sind denn Belege und was Interpretationen derselben. Außer seiner regelmäßigen Warnungen vor dem Islam, habe werder ich noch andere meinem Umfeld das wahrgenommen, was du gesehen hast. Ich denke eher, dass es um negative Interpretationen und Unterstellung negativer Motive geht. Es ist Lästern. Und das gehört für mich nicht zum Dharma. Da schaut man auf die Qualitäten und übt konstruktive Kritik, die einen anderen Menschen weiterbringt, anstatt kein gutes Haar an ihm zu lassen. Lama Ole Nydahl wird davon sicher nicht gestört, aber was ist mit den Schülerinnen und Schülern, die soviel Gutes von ihm gelernt haben, was ist mit seiner Witwe und seinen Kindern. Du scheinst zu glauben, wie du ihn siehst. Aber wem hilft das und was macht es mit den Angehörigen?


    Hast du die Zitate von ihm in der Zitatensammlung gelesen, die ich verlinkt hatte? Aus ihnen geht eindeutig seine rassistische Gesinnung hervor. Wenn er sagt, diese Menschen sind genetisch minderwertig, ist da kein Platz mehr für Interpretation. Eindeutiger kann das nicht sein.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 30. Juni 2026 um 16:08
    Iris:

    Lieber Karma Hausmeister,

    ich war früher lange Zeit regelmäßig bei den Vorträge von Lama Ole Nydahl und ich habe etwas ganz anderes wahrgenommen als du. Hätte ich das so erlebt, wie du, würde ich es auch so sehen. Ich habe einen äußerst herzlichen Menschen erlebt, der für alle und jeden ein Herz offen hatte. Für die psychisch erkrankte Freundin, den suchterkrankten Freund, den libanesische schwarzhaarigen Mann meiner Freundin, natürlich für mich in jeder möglichen Verfassung und sogar meinem Hund hat er einen Segen gegeben, als ich ihn darum gebeten hatte.

    Für mich hatte er politische Ansichten, mit denen ich nicht übereinstimme und die habe ich bei ihm gelassen.


    Ich glaube Dir, dass Du ihn anders erlebt hast. Aber der subjektive Eindruck allein kann doch kein Kriterium sein. Vieles, was Nydahl vorgeworfen wird, was ich und andere hier geschrieben haben, sind nunmal Fakten. Das lässt sich belegen.


    Wenn man ausschließlich nach dem eigenen subjektiven Empfinden geht, wird man der Wirklichkeit nie auf die Spur kommen. So rein subjektiv gab es in meiner KIndheit auch Hitzesommer. Man könnte also sagen, es ist alles in Ordnung (tun manche ja auch). Aus objektiven Messungen wissen wir aber, gar nichts ist in Ordnung mit unserem Klima. Will man da die Augen verschließen und nur auf das eigene Gefühl vertrauen? Dann geht man in die Irre.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 30. Juni 2026 um 11:40
    Iris:

    Diese AFD Sache kenne ich jetzt auch nur vom Hörensagen. Also angenommen jemand vertritt diese Ansicht, dass das eine Partei ist, die mehr Lösungen als Probleme bringt, dann ist das eine Meinung. Eine Meinung, die derzeit viele Menschen haben. Es ist nicht meine Meinung, dennoch kann ich akzeptieren, dass viele Leute diese Partei gut finden. Dass ein buddhistischer Lehrer eine politische Meinung hat, mit der ich nicht übereinstimme, so etwas kommt vor. Man könnte sagen ein Dharma Lehrer darf nichts zu Politik sagen, er soll nur über den Dharma sprechen. Man kann auch sagen, dass man als Dharma Lehrer auch die Verantwortung hat, sich zu politischen Themen zu äußern, weil das zur sozialen Verantwortung gehört. Ich denke, für beides gibt es Argumente. Hält man sich aus der Politik raus gibt es weniger Kritik und es ist einfacher. Für mich gibt es da kein richtig oder falsch.


    Das missverstehst Du. Es geht nicht um eine politische Meinung, sondern es geht um Ethik. Nydahl hat Hass verbreitet. Und Nydahl vertrat nicht nur rassistische Positionen, sondern auch ein völkisch-maskulines Menschenbild: weiß, gesund, heterosexuell, viril, durchsetzungsstark und abwertend gegenüber allem, was diesem Ideal nicht entsprach.


    Wer so denkt, hat aus meiner Sicht den Buddhadharma nicht verstanden.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 27. Juni 2026 um 12:07
    Iris:

    Lieber Karma Hausmeister,

    Es bleibt doch dabei, dass nichts strafrechtlich Relevantes vorlag. Wenn Lama Ole Interesse an ihr hatte und sie nein gesagt hat, dann ist doch alles wie im ganz normalen Leben.

    Sharmapa hat einmal bei einer Vortragsreihe zu uns gesagt, wenn ein Lama zu uns kommt und sagt, er wolle Sex mit uns haben, um uns zu erleuchten, dann sollten wir fragen: Warum sagst du nicht einfach, du magst mich. Als ich noch jung und knackig war, ist mir das in Nepal mehrfach passiert. Nur die Lamas waren Mönche. Ich habe einfach Nein gesagt und gut. Darüber schreibe ich doch keinen Blog. Sowas ist für mich kein Grund einen Menschen bloß zu stellen. Das ist doch etwas ganz anderes als Epstein und Co


    Liebe Iris, dieses Argument habe ich schon oft gehört, sogar noch weitergehend: Solange der Täter nicht rechtskräftig verurteilt ist, handelt es sich nicht um Missbrauch. Da hast Du die (Fach-)Diskussionen mindestens der letzen 10 Jahre, um die Frage was ist Missbrauch bzw. wo fängt Missbrauch an, verpasst oder Du ignorierst sie.


    Missbrauch beginnt in spirituellen Gruppen nicht erst dort, wo Strafrecht greift. Strafrecht markiert nur die äußerste Grenze. Missbrauch beginnt, wenn die Macht einflussreicher Personen in einer Gruppe nicht zum Schutz und zur Reifung der Menschen eingesetzt wird, sondern zur Kontrolle, Beschämung, Abhängigkeit oder Bedürfnisbefriedigung der Autoritätsperson.


    Das kann lange vor strafbaren Handlungen geschehen: durch emotionale Vereinnahmung, sexualisierte Grenzverschiebungen, Druck zur Offenlegung intimer Informationen, Isolation von Kritikern, Unterdrückung von Kritik, Loyalitätstests, finanzielle Ausbeutung, spirituelle Drohungen oder die Umdeutung berechtigter Zweifel als mangelnde Praxis. Auch wenn Betroffene formal zugestimmt haben, kann diese Zustimmung unter asymmetrischen Machtverhältnissen fragwürdig sein.


    Entscheidend ist daher nicht nur die Frage: „War es strafbar?“ Sondern: "Wurde Vertrauen ausgenutzt? Wurden Grenzen verschoben? Wurde Kritik entwertet? Wurde Abhängigkeit erzeugt? Wurde spirituelle Sprache benutzt, um Verantwortung zu vermeiden?"


    Ich sehe bei Dir eine typische Täter-Opfer-Umkehr. Nicht der Lama ist schuld, weil er mit einem inakzeptablen Sex-Angebot auf eine Schülerin zugeht, sondern die Schülerin, die sich erdreistet, darüber in einem Blog zu berichten.

    Iris:

    Lama Ole Nydahl Position zum Islam habe ich als durchgängig und offen kommuniziert erlebt. Er hielt den Islam für eine reaktionäre Religion, die für eine Änderung in Richtung Moderne nicht offen ist. Er hat vor dem Islam als System der Unterdrückung gewarnt. Dabei waren seine Äußerungen meist undifferenziert. Nur wenn es um konkrete Beispiele ging, bei denen muslimische Menschen vor der Unterdrückung durch den Islam Schutz suchten oder im Widerstand gegen islamistische Terrorregieme waren, hat er seine Zuwendung ausgesprochen.


    Ja, offen kommuniziert hat er seinen Rassismus allemal. Und es war nachweislich Rassismus. Denn er hielt Menschen aus anderen Teilen der Welt für genetisch minderwertig. Vergleiche dazu Zitat 21 in der "Zitatesammlung – Nydahl und der Islam":

    https://www.frank-hendrik-hortz.de/uploads/1/1/7/8/117808189/zitatesammlung_19-02-01.pdf


    Und das ganze hatte Folgen: Wir berichteten in der Ursache\Wirkung von dem Fall eines jungen Syrers, der aus der Sufi-Tradition kam und nach Möglichkeiten suchte, mit anderen zu meditieren. Er besuchte eine Diamantweg Sangha. Er sagte, dass man ihn da ganz komisch angesehen habe und dann kam eine Frau auf ihn zu, fragte ihn, ob er Muslim sei und als er das bejahte, bat sie ihn, doch bitte zu gehen, denn mit Muslims wolle man nichts zu tun haben.


    Noch ein abschließendes Wort zu den vielen Menschen, die Nydahl zum Buddhismus gebracht habe. Zunächst muss man feststellen, dass viele, viele Menschen durch Nydahl für immer für den Buddhismus verloren sind, weil sie mit ihm und der Sangha schlechte Erfahrungen gemacht haben. Dann, dass Nydahl durch seine Sex-Eskapaden und seinen Rassismus dem Buddhismus als ganzes großen Schaden zugefügt hat.


    Diejenigen, die heute noch im – durch Nydahl missioniert – Teil des Diamantweg sind, befinden sich in sektiererischen Strukturen. Es gibt an verschiedenen Stellen, von Experten ausgearbeitete Kriterienkataloge zu Beurteilung ob eine Gruppe als Sekte einzustufen ist. Die meisten dieser Kriterien treffen auf den Diamantweg zu.


    Zuletzt seien die genannt, die bei Nydahl ihren Anfang nahmen, sich dann aber abwandten und in anderen Gruppen oder Traditionen weitermachten und die ich als ernsthafte Praktizierende erlebe. Wenn ich diese Ernsthaftigkeit betrachte, bin ich mir fast sicher, dass sie ihren buddhistischen Weg auch ohne Nydahl gefunden hätten. Es ist hier nicht Nydahsl verdienst, dass die Menschen Buddhisten sind, sondern der Verdienst dieser Menschen selbst. Viele sind trotz Nydahl Buddhisten, nicht wegen ihm.


    Nydahls "Leistungen" für den Buddhismus im Westen wird masslos übertrieben – gerade von seinen Anhängern. Und er wird falsch erzählt, um Nydahl zu überhöhen. Ich sehe bei vielen seinen Anhängern eine toxische Hingabe an Nydahl, die die Probleme ausblendet und rechtfertigt.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 26. Juni 2026 um 11:51
    Iris:

    Lieber Karma Hausmeister, wie kann man jemanden mit juristisch Mitteln zum Schweigen bringen, wenn derjenige journalistisch sauber arbeitet?


    Das nennt sich SLAPP: „Strategic Lawsuit Against Public Participation“. Gemeint sind Klagen oder juristische Maßnahmen, die nicht primär auf einen Prozesserfolg abzielen, sondern darauf, Kritiker einzuschüchtern, hohe Anwalts- und Gerichtskosten zu verursachen, Zeit und Ressourcen zu binden, um investigative Berichterstattung oder zivilgesellschaftliches Engagement zu unterdrücken, und so einen sogenannten “chilling effect” (Abschreckungseffekt) zu erzeugen.


    Dass der Diamantweg so vorgeht, haben Klagen unter anderem gegen den Mönch Tenzin Peljor gezeigt und auch eine Klage gegen die Ursache\Wirkung. Und mir ist eine solches Vorgehen gegen ein Frau bekannt, die über Nydahls Annäherungsversuche gebloggt hat.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 26. Juni 2026 um 09:35
    Iris:

    Hallo Hue,

    Also ich habe früher oft von Lama Ole Nydahl gehört, dass er für eine freie Sexualität ist. Sein Statement ging in die Richtung, dass man sich in Beziehung mehr körperlich lieben soll und weniger endlose Diskussionen führen. Er hat das nicht als tantrische Praxis dargestellt, sondern als Lebensbejahung. Ich für meinen Teil bin der Generation der 68 ziger dankbar, dass sie uns von Schuld und Sünde Vorstellungen befreit haben und meine Generation die Freiheit hatte sich auszuprobieren. Ich bin posthum Lama Ole für seine Inspiration dankbar. Das hat nichts mit verrückter Weisheit zu tun, sondern mit der Loslösung der Sexualität von übernommen, einengenden Moralvorstellungen.


    Mir wurde aus seinem Umfeld von Frauen anderes zugetragen. Da dominierte nicht der Aufklärer gegen eine „einengende Sexualmoral“, sondern der Mann mit narzisstischen Zügen, der seine Stellung als bud. Lehrer ausnutzte, um jede Nacht möglichst mit einer anderen Frau Sex haben zu können.


    Er sei Frauen gegenüber grundsätzlich unangemessen flirty gewesen und habe versucht, sie mit allen Mitteln zum Sex mit ihm zu bewegen. Etwa in dem er meinte, dass Sex mit ihm als Erleuchteter auch die Frauen schneller zur Erleuchtung bringe.


    Ich weiß von mindestens einer Frau gesichert, dass sein Team sie mit juristischen Mitteln zum Schweigen brachten, weil sie in einem Blog über genau so einen Vorfall berichtete. Er hat sie bedrängt mit ihm zu schlafen, damit sie schneller erleuchtet würde.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • KarmaHausmeister
    • 24. Juni 2026 um 18:08
    Moderation

    Sayitingerman , du bist frisch im Forum und trollst hier mit OT Beiträgen. Darf ich dich bitten, das zu lassen? Sonst sperren wir dich gleich wieder.

  • Selbstbestimmt sterben

    • KarmaHausmeister
    • 17. Juni 2026 um 10:12

    Ich bin nun seit einiger Zeit Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS). Viele Buddhisten lehnen selbstbestimmten Suizd ab. Er erzeuge schlechtes Karma, heißt es zum Beispiel. Aus meiner Sicht ist er aber ein Menschenrecht. Was denkt Ihr dazu?


    https://www.facebook.com/share/r/1CXMxBvNQa/?

  • Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen u.a. über die DBU

    • KarmaHausmeister
    • 12. Juni 2026 um 22:00
    Projekt buddhistische Ökumene – Die Deutsche Buddhistische Union in der Krise
    Innerhalb der buddhistischen Union (DBU) wird derzeit Zeit hitzig diskutiert. Dabei geht es auch um die Frage, was den Buddhismus wirklich ausmacht.
    www.ezw-berlin.de
  • Wie ich den sB (derzeit) verstehe

    • KarmaHausmeister
    • 4. Juni 2026 um 15:23
    ixi:

    Weil hier zuletzt auf den Amitabha-Buddhismus Bezug genommen wurde:


    Nibbana lässt sich nach H. W. Schumann nicht durch gute Taten bzw. Tatabsichten erarbeiten.


    Nibbana tritt laut Jodo Shinshu vielmehr dann ein, wenn jegliche auf das Nibbana gerichtete Eigenkraft (jiriki) endgültig versiegt - mit anderen Worten: wenn man nicht mehr um Nibbana „kämpft“, weil man nicht mehr danach „giert“.


    Dieses Versiegen scheint mir unausweichlich spätestens dann gegeben, wenn das Bewusstsein endgültig erlischt - entweder beim finalen Tod am Ende einer Wiedergeburtenkette oder - wie im sB präferiert - am Ende eines einzigen Lebens.

    Alles anzeigen


    Ich weiss nicht, ob ich dich vielleicht falsch verstehe, wenn das so ist, sage ich jetzt schon Sorry.


    Nibbana ist aus sB Sicht nicht erst dann erreicht, wenn man stirbt. Hier hatten wir das mal erörtert:

    Thema

    Befreiung aus säkular-buddhistischer Sicht

    Was kann aus säkular-buddhistischer Sicht unter Befreiung/Erwachen, dem Nirvana verstanden werden?



    nibbāna ist ein nicht-bedingter Zustand, in dem Handlungen nicht länger von
    Bedingungsgefügen abhängig sind.



    Am Anfang steht immer das Gefühl/ die Empfindung, vedana . Jede Handlung, sei sie körperlicher oder sprachlicher Natur, geht letztlich aus einer Empfindung hervor. Diese Empfindung ist immer nur entweder angenehm, unangenehm oder neutral. Die eigentliche Bewegung des Werdens beginnt jedoch…
    KarmaHausmeister
    18. Oktober 2025 um 16:23
  • DBU: Macht und Missbrauch

    • KarmaHausmeister
    • 28. Mai 2026 um 17:22
    Ochse:

    Na, dann ist es ja gut, dass es mit dem 'Netzwerk Buddhismus' eine neue Sammlungsbewegung für Buddhisten in Deutschland gibt. Honni soit qui mal y pense...:grinsen:


    Ich glaube gerne, dass die DBU Mitgliederzahlen schönt, aber wie genau die mehr als 5.600 assoziierten Einzelmitglieder des Netzwerks zustande kommen, wenn man sich die Liste der Mitglieder anschaut, frage ich mich auch schon.


    Möchtest Du Zweifel an unseren Motiven sähen oder konkret die im Artikel genannten Fakten in Frage stellen? Wir können alles belegen. Es wäre auch dumm, wenn es nicht so wäre.


    Wenn in einem Zeitungsartikel nicht belegbare Behauptungen über eine Institution verbreitet werden, kann das für das Medium unangenehme Folgen haben: mögliche Unterlassungs- und Löschungsansprüche sowie in schweren Fällen auch Schadensersatz oder strafrechtliche Verfolgung wegen übler Nachrede oder Verleumdung.

  • DBU: Macht und Missbrauch

    • KarmaHausmeister
    • 27. Mai 2026 um 13:01

    Die Deutsche Buddhistische Union (DBU) versteht sich als der Dachverband der Buddhisten in Deutschland. Ist diese Selbstbezeichnung angemessen und wird der Verband dieser Rolle gerecht? Eine Spuren- und Faktensuche.

    DBU: Macht und Missbrauch
    Die Deutsche Buddhistische Union (DBU) versteht sich als der Dachverband der Buddhisten in Deutschland. Ist diese Selbstbezeichnung angemessen und wird der…
    www.ursachewirkung.com

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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