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  1. Buddhaland Forum
  2. pano

Beiträge von pano

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 13. April 2026 um 08:52
    JoJu91:

    Am besten wäre es, sie würden weiter Autos und Maschinen bauen und was mit Chemie machen, und die Exportüberschüsse dann meinetwegen an andere Länder spenden, die dann mit Sachverstand das Klima retten.

    und dieses Klima das nichts mit Chemie, Autos und Maschinen zu tun hat die Deutschland fertigt, wo finde ich das denn?

  • Ich verstehe vieles nicht

    • pano
    • 13. April 2026 um 08:05

    Hallo,


    stell dir den Buddhismus als Baum vor, der ist 2500 Jahre alt und so mancher Baumbewohner wäre ziemlich desorientiert wenn er auch nur den Ast wechseln müsste. Es gibt zahlreiche Bücher zum Buddhismus, hier wären 2 mögliche Empfehlungen:

    • "Sei dir selbst eine Insel: Buddhas Weg zu innerem Glück und Frieden " von Ayya Khema
    • "Das Herz von Buddhas Lehre:" von Thich Nhat Hanh
  • Was entsteht, vergeht.

    • pano
    • 9. April 2026 um 09:36

    Es ist glaube ich ein Missverständnis dass das System des bedingten Entstehens die Physik beschreiben soll. Es geht darum, dass Phänomene des Geistes bedingt entstehen. Meinetwegen auch noch über Geister hinweg bedingtes entstehen.

    Dass die Physik ebenfalls kausalitätsketten kennt sind strukturelle und begriffliche Parallelen die aber nicht bedeuten dass das Dharma eine physikalische Theorie wäre die an ihre grenzen stößt.


    was die Lehre von bedingten entstehen glaube ich beschreibt sind Vorbedingungen, nicht Auslöser für das nächste Glied der Kette. Und damit sind die Parallelen auch zur Quantenmechanik tatsächlich weitreichend und das von dir beschriebene Problem der Determinismus garnicht so strikt gegeben denke ich. Der Übergang zwischen zwei quantenmechanischen Zuständen ist „erlaubt“ wenn die Bedingungen erfüllt sind. Die Quantenmechanik hat dann Methoden um die übergangswahrscheinlichkeit zu berechnen. Da hört dann jede Parallele zur Lehre von bedingten entstehen auf . Aber das ist ja auch nicht das Ziel der Lehre.


    am Ende kann man sich streiten ob die Phänomene die das bedingte entstehen beschreibt nicht doch auch materielle Phänomene einschließt . Im Rahmen des säkularen Buddhismus ist das aber eigentlich egal weil die relevante Schlussfolgerung etwa von Nagarjuna dass alles leer ist , nichts eigenexistenz hat (keine Essenz existiert um den Begriff der abendländischen Philosophie zu verwenden) auch mit physikalischen Mitteln bestätigt werden kann. Insofern können wir einfach den Buddhismus nehmen um über die kernkompetenzen des dharmas zu sprechen und müssen 2500 Jahre Fortschritt in der naturwissenschaft nicht links liegen lassen.

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • pano
    • 8. April 2026 um 14:04

    Für mich ist Mitgefühl eine buddhistische Grundeinstellung. Mitgefühl als Wunsch das alle fühlenden Wesen Befreiung vom Leid finden. Man sollte Mitgefühl üben. Ob das nun auf dem Kissen ist, oder aktiver bleibt jedem selbst überlassen. Wahrscheinlich spielt es für die Übung auch nicht so sehr die Rolle ob der Aktivismus nun dauerhaft verfängt. Es wäre akuśala an einem Effekt anzuhängen, aber kuśala ist die Übung. In welcher Form auch immer. Natürlich sollte man als Aktivist den Verstand und die Weisheit (prajñā) nicht vorher an der Garderobe abgeben. Aber das gilt such für den Kissen-buddhist, der sollte nicht glauben dass das atmen die Welt beeinflusst.

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • pano
    • 8. April 2026 um 12:35
    JoJu91:
    void:

    Machen könnte er aber auch nichts dagegen.

    Das ist meine persönliche Lehre, mein Zwischenfazit, der letzten Jahre.


    Insofern frage ich mich auch, ob nicht der Begriff "politischer Buddhismus" ebenso ein Widerspruch in sich selbst ist wie alle anderen "ismen".


    Die Menschen glauben, durch zielgerichtetes Handeln die Welt ohne Kollateralschäden verbessern zu können.

    Manchmal zeigen sich "gute" Ergebnisse, und sie führen die Ergebnisse auf ihr Handeln zurück. Zeigen sich "schlechte" Ergebnisse, führen sie die Ergebnisse auf die bösen Gegner zurück.


    Langfristig scheitern alle, keiner erreicht sein Ziel.

    Trump nicht, Putin nicht, Xi nicht, die Rechten nicht, die Linken nicht, die Ökos nicht, die Guten nicht, die Gerechten nicht, die Kapitalisten nicht, die Mafiosi nicht, die Islamisten nicht, die Christen nicht und auch die Buddhisten nicht.


    Der wahre Herrscher ist der Zeitgeist mit seinen kollektiven Illusionen, Ängsten, Fantasien, Utopien.


    Heisst das, das wir unseren Aktivismus aufgeben sollen ?

    Die Frage beinhaltet die Annahme, dass wir dazu überhaupt in der Lage sind.

    Sind wir das ?


    Liegt nicht die "Lösung" des Buddha auf einer ganz anderen Ebene ?


    :?

    Alles anzeigen

    Du meinst das mitgefühl?


    (Du meinst natürlich was anderes aber ohne Mitgefühl ists irgendwann halt nihilismus und den schloss der Buddha ja explizit aus).

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 8. April 2026 um 09:49
    Qualia:

    Minderheiten und NGOs haben einfach nur das lauteste Geschrei und denen ist die Mehrheit scheißegal, hauptsache, sie bekommen das, was sie wollen. Demokratie war mal Mehrheitsentscheidungen unter Berücksichtigung von Minderheiten und nicht Minderheitsentscheidungen und minimale Berücksichtigung der Mehrheit, die ist nur noch Stimmvieh.

    A: „Man darf hier nix mehr sagen“

    B: „Gut ich fang mal an, diese umweltverpestung muss ein Ende haben. Sie führt zu Leid überall. Lasst uns Mitgefühl haben mit unsrer Umwelt“

    A: „wenn ich Meinungsfreiheit fordere meine ich doch nicht deine Meinung!“


    Ich erinnere mich an die Abstimmung zum Rauchverbot in Bayern. Über Jahre meinte die CSU dass man sich von dieser Minderheit der militanten Nichtraucher nicht das Rauchen in Speisegaststätten verbieten lassen wolle. Die ÖDP strengte die Volksabstimmung an und siehe da: es gab eine Mehrheit für dieses Rauchverbot.

    Ich glaube es gibt durchaus Mehrheiten für ökologische Politik. Das Problem ist: wenn es konkret wird erklärt eben die Springer Presse dass die wärmepumpe nicht funktioniert (komplett Gaga), und verunsichert die Leute. Zahlreiche Haushalte haben sich unter rot grün noch eine Ölheizung einbauen lassen. Das wird teuer werden

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 8. April 2026 um 09:40
    JoJu91:

    Von einer Marktwirtschaft würde ich in D inzwischen auch nicht mehr reden, eher von einem Etatismus französischer Art.

    Wie wurde denn die Atomkraft eingeführt ? Marktwirtschaft oder „etatistisch“? Infrastruktur ist Staatliche Aufgabe. Privatwirtschaftlich führte zur Verrottung (siehe Post-thatcher England).


    was wir tatsächlich brauchen in Europa ist eine staatliche Industriepolitik. Und damit meine ich nicht Subventionen mit der Gießkanne sondern eine ausrichtende Lenkung hin zu Zukunftstechnologie. Sonst wird in 10 Jahren schickt im Schacht sein denn niemand wird mehr unsere verbrenner kaufen .

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 7. April 2026 um 09:01
    JoJu91:
    void:

    Und im März 2025 wurde die Aufnahme der Klimaneutralität bis 2045 in das Grundgesetz beschlossen. Künftige Parlamente hätten keinen Weg das zu stoppen

    Das Problem ist, dass das Grundgesetz für um die 99% aller Menschen gar nicht gilt und die Frage der Klimaneutralität von Leuten beantwortet wird, die vielleicht ganz andere Interessen haben und die sich um Grundgesetze wenig scheren.


    :cry:

    Du machst das zum Problem. China hat sich ja im Prinzip ähnliche Ziele gesetzt. (Bis 2060, in der Praxis mit beeindruckendem Tempo die könnten schneller klimaneutral sei ).


    da wir hier beim Buddhismus und Ökologie sind. Karma hat auch was mit Eigenverantwortung zu tun. In einer Marktwirtschaft muss man eben eine ökologische Transformation koordinieren wenn sie volkswirtschaftlich Sinn macht, aber betriebswirtschaftlich im Quartalsbericht nicht so hübsch aussieht.


    Die jüngsten spritpreis-Erhöhungen sollten demonstrieren wie volatil und unsicher dieses fossilen Energieträger sind. Im Prinzip zeigt die Praxis das Robert Habeck besser fürs Land war als Katharina Reiche.

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 3. April 2026 um 23:06

    Für die Bezeichnung Faschismus sollte es doch zumindest Merkmale des Faschismus geben. Z.B. hetze/ schuldzuschreibung gegen Minderheiten. Eine schuldenbremse hat es ins Grundgesetz geschafft (zur Verwunderung des globalen wirtschaftswissenschaftlichen establishments). Also soweit sind wir garnicht von dem von dir postulierten Szenario.


    Ich bemerke allgemein eine gewisse dünnhäutigkeit bzgl des Klimawandels und den durch ihn begründeten Sachzwängen. Es ist relativ klar dass gehandelt werden muss und verzögertes handeln den zu erwartenden Schaden in die Höhe treibt. Ich hab den Eindruck nicht die Ökologie ist das Problem, sondern das geknickte Ego derer die heute nicht in Maßnahmen investieren wollen.

    There is no glory in prevention.

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 3. April 2026 um 17:47

    Ja, und wenn im demokratischen System jemand eine Regelung einführen will, dann ist das ja erst mal etwas ganz normales. Wer das kapitalistische System schützen will und dafür Gesetzgebung einbringt ist ja auch kein Wirtschafts-Faschist.


    Was sagt also der Öko-Faschismus-Vorwurf über diejenigen die den Vorwurf vorbringen?

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 2. April 2026 um 19:42

    Also was mich an der Arbeit von Völker etwas verwundert oder erstaunt ist folgendes: Völker baut in gewisser Weise einen Strohmann auf. In den er auf historischen intolerante Herrschaftssysteme verweist kann er buddhistich motivierten Aktivismus diskreditieren ohne dass solche Aktivisten in irgend einer Form einen öko Faschismus gefordert hätten.


    Völker hast einen Punkt beim Stichwort der geschickten Mittel. Damit lässt sich so einiges rechtfertigen aber mir fehlen die Belege dass der ökologische Buddhismus so argumentiert oder droht so zu argumentieren. Ich würde auch behaupten, dass gerade im progressiveren Buddhismus das Problem-Bewusstsein bzgl der geschickten Mittel hoch ist, denn im Kontext von „me too“ Debatten hat der Progressive Buddhismus ja ausdauernd gegen missbräuchliche Verwendung von geschickte Mittel bzw „2 Wahrheiten“ argumentieren müssen. Insofern ist Völker in diese Punkt vor allem Theoretiker.


    Dabei rührt er noch sehr im Both-Sides Topf so als sei das mit dem Klimawandel noch garnicht abgemachte Sache, als ob nicht so ganz klar wäre obs wirklich schlimm wird. Ich halte das aus naturwissenschaftlicher Perspektive für mumpitz. Wir wissen wie der Treibhauseffekt funktioniert und wir messen ihn in der Praxis und wir spüren schon die negativen Konsequenzen (Dürren im nahen Osten etc).


    Wer Ökologie fordert und sich dabei auf das bodhisattva Ideal bezieht kann das nur empathisch tun, und damit ist ein Öko-Faschismus aus dieser Perspektive ausgeschlossen.


    Der Faschismus droht uns wenn die Ökologische Krise kommt und wir unvorbereitet in Verteilungskämpfe geraten. Dann ists aber nicht das Werk von Ökosattvas.


    Übrigens erinnert mich der Ansatz über Empathie an weitere Denker: nicht Buddhist aber jemand der von der Empathie her argumentiert ist ja etwa Jeremy Rifkins.

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 2. April 2026 um 13:37
    Monikamarie:

    Ich befürchte nur, dass Mr. Spock Emotionen nicht unterdrückt :erleichtert:

    Als Trekkie bin ich mir ganz sicher dass er es tut. Und alle 7 Jahre hat er eine Brunftzeit.

    Hans-Günter Wagner:

    Die Ökologie ist heute neben einem Teilgebiet der Biologie zugleich ein neues Denken und eine gesellschaftliche Bewegung. Vernetzung und Ganzheitlichkeit stehen gegen isolierende Sichtweisen und methodischen Reduktionismus. Das zeigt eine große Nähe zu paṭicca-samuppāda, der Idee von der Verbundenheit aller Lebensformen, wie in den Beitrag von Hans-Günter Wagner

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    gezeigt wird. Was die politischen Dimensionen eines ökologischen Buddhismus betrifft, so hat das Ökosattva-Ideal jedoch auch einige problematische Seiten, die Fabian Völker in seinem Beitrag herausarbeitet. Fabian Völker: Dharmischer Diktator

    An dieser Stelle soll eine Diskussion über ausgewählte Aspekte der Beziehung von Buddhismus und Ökologie in ihren philosophischen und lebenspraktischen Dimensionen stattfinden. Erwünscht sind Beiträge unter Klarnamen, die sich auf die beiden Ausgangsartikel in irgendeiner Weise beziehen oder daran anknüpfen. Auch kritische Rückmeldungen sind willkommen. Gerne auch mit Quellenangaben und Literaturhinweisen zur weiteren Vertiefung des Themas.

    Ökosattva ist ja einputziger Begriff.

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 2. April 2026 um 10:59

    Mr spock ist ja erstmal halb Mensch halb vulkanier. Und weil er logisch denkt weiß er dass die Evolution kein Ziel verfolgt. Vielleicht erkennt er ja nach längerer Studie dass das unterdrücken der Emotionen garnicht zielführend ist und sucht Zuflucht in den drei Juwelen.

  • Negative Einlassungen über die DBU auf Wikipedia

    • pano
    • 30. März 2026 um 17:02
    catflap08:
    void:

    Das Persönlichkeitsrecht hat verschiedene Schutzbereiche:

    Jurafakten:

    Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst verschiedene Schutzbereiche, die sicherstellen, dass unterschiedliche Aspekte der persönlichen Sphäre geschützt werden:

    • Privatsphäre: Dieser Bereich umfasst das private Leben eines Menschen, einschließlich familiärer Angelegenheiten, persönlicher Beziehungen und der häuslichen Umgebung. Die Privatsphäre soll vor unerwünschten Eingriffen geschützt werden, sowohl durch den Staat als auch durch private Akteure.
    • Sozialsphäre: Die Sozialsphäre betrifft das öffentliche und berufliche Wirken einer Person. Während hier ein geringerer Schutz als in der Privatsphäre besteht, ist es dennoch wichtig, dass Eingriffe in diesen Bereich verhältnismäßig und gerechtfertigt sind.
    • Intimsphäre: Die Intimsphäre umfasst die innersten Gedanken und Gefühle eines Menschen, einschließlich der Sexualität und des Gesundheitszustands. Eingriffe in diesen Bereich sind besonders sensibel und nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt

    Auch wenn es ein unzulässiger Eingriff in die Intimsphäre wäre, was über die Gesundheit oder die Ehe einer Person zu sagen, ist es was anderes als wenn ich etwas was er öffentlich sagt, z.B als Ratsmitglied oder Vorstand eines Vereins diskutiere.


    Ich schätze über Hendrik dürfte man, weil er Herausgeber ist und auch weil er DBU Rat war, ganz viel schreiben. Aber nur so lange es mit der Rolle zu tun hat und nicht über sein Privatleben.

    Ich danke Dir hier für deine Klarstellung. Wichtig ist eben, dass es sich bei der Wikipedia um kein Forum, wie diesem hier, handelt. Wichtig ist m.E. auch einen neutralen Standpunkt zu wahren. Neben dem neutralen Standpunkt definiert die Wikipedia eben auch was sie nicht ist. Hervorzuheben ist in diesem Kontext vor allem, dass sie nicht der Theoriefindung dient, keine Gerüchteküche und kein Newsticker ist. Interessant hierzu im Grunde genommen, wenn es um noch lebende Personen geht – auch wenn wie hier nicht Hauptgegenstand des Artikels.

    Alles anzeigen

    Ziemlich viel von dem was du aufzählst ist etwas was die Wikipedia für sich herausfinden kann.


    Ich schreibe nicht mit. Aber was da steht gibt doch recht gut wieder was sachlich feststellbar ist (Rollenkonflikt in einzelnen Personen), und hält sich in der Sache zurück wo wenig final spruchreif ist.

  • Negative Einlassungen über die DBU auf Wikipedia

    • pano
    • 29. März 2026 um 19:35
    catflap08:
    KarmaHausmeister:

    Das hängt sicher nicht zusammen. Das eine ist eine neutrale Kritik an der DBU. Eine Betrachtung von außen. Das andere die Bestrebung der DBU selbst.


    Die Kritik ist auch schon älter als die aktuelle Neuauflage der KdöR-Bestrebungen.


    Mann kann es auch andersherum beschreiben: Die Bemühungen der DBU, als KdöR anerkannt zu werden, ist meines Wissens schon Jahrzehnte alt. Die Kritik an der DBU ist aber erst in den letzten Jahren aufgetreten.

    Naja, was auffällt ist, dass hier stellenweise Menschen mit ihrem Klarmanen genannt werden/wurden die weder Autor*innen sind noch sonst wie relevant für die Wikipedia sind. Sollten hier Menschchen diffamiert werden finde ich das traurig für die Wikipedia wie auch für Kritiker der DBU.

    Alles anzeigen

    Ich verstehe das nicht ganz, bezieht sich das auf z.B. die Nennung von Dorothea Nett? Wer Ämter in einem eV ausübt, in ihrem Falle mehrere, der stellt sich als Person in die Öffentlichkeit. Und ich finde Frau Nett wird auch nicht diffamiert. Im Wikipedia Artikel wird der Interessenkonflikt der durch sie ausgeübten Ämter kritisiert. Eine solche Kritik ist noch weit entfernt von Diffamierung. Im Umkehrschluss halte ich es für unangemessen, Opfer übergriffiger Autoritätspersonen in Glaubensgemeinschaften kein Gehör zu schenken, nur um Kritik an Amtsträgern zu vermeiden. Näheres findet man ja im U\W Artikel https://www.ursachewirkung.com/diskurs/5023-129-missbrauch-lama .

  • Ist der Buddhismus eine Wissenschaft?

    • pano
    • 28. März 2026 um 09:10
    void:
    pano:

    Insofern würde ich eher die Frage stellen, was hat Buddhsmus mit Wissenschaft gemein, was der Buddhist oder ein Wissenschaftler in einer Religion suchen könnte? Und ich glaube das sind (a) methodischer Ansatz zum Erkenntnisgewinn (b) der menschliche Geist als Studienobjekt (parallele zur Psychologie) (c) Ethik als Studienobjekt.

    Die Kernfrage von der Buddha ausging war ja "Was ist Leid(Dukkha) , wie entsteht es, und wie kann man es beenden?" Von daher könnte man in als Dukkologen bezeichnen.


    Zu den von dir betrachteten Gebieten kam er erst - vielleicht so wie sich ein Schmetterlingsforscher um seinem Gegenstand gerecht zu werden auch mit Blumen beschäftigt.

    Ich denke aber das wäre eine weitere Eigenschaft die Wissenschaft auszeichnet und somit auch dem buddhismus als wissenschaftsähnlich auszeichnen kann. Also Es gibt ja immer das Wissensgebiet was man in einem Rahmen gesichert hat, und dann die "Frontier", die Grenze des Wissens die man beackert und wo das Wissen ausgebaut wird. Dharma, die Lehre, wäre sozusagen das was man in der Vorlesung weitergibt (Sutra). Die Lehre von der Leere zu erarbeiten war dann wissen-schaffende Arbeit (Forschung).


    Wenn der Buddha Dukkha studiert hat und dabei plötzlich über Heilsame und unheilsame Emotionen erkentnis gewonnen hat, dann ist das fast vergleichbar wie die Chemiker die auf der Suche nach der Natur der Verbrennung nach dem Phlogiston gesucht haben und am Ende auf den Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid gestoßen sind.

  • Ist der Buddhismus eine Wissenschaft?

    • pano
    • 28. März 2026 um 08:20
    void:

    Das Ziel von Wissenschaft ist, systematisch Wissen zu gewinnen. Der Buddhismus hat weder dieses Ziel noch genügt er wissenschaftlichen Kriterien.


    Was der Buddhismus mit vielen Wissenschaften gemeinsam hat, ist das empirische Vorgehen - der eigene Geist wird untersucht.Der eigenen Erfahrung wird gegenüber Abstraktionen ein wichtiger Platz eingeräumt

    Ganz so glatt ist das natürlich nicht. Prajñā ist ja schon eine Säule des Buddhismus, Weisheit, Wissenschaft ich denke da gibt es schon parallelen und Überlapp.


    Was nun Wissenschaft ist, das hängt vom Wissenschaftsbegriff ab. Der englische (Science) ist ja eher Naturwissenschaftlich geprägt, ich glaube da kann man sagen Buddhismus ist keine Science. Ich halte Buddhismus aber schon für Geisteswissenschaftlich, insofern wie auch die antiken griechischen Philosophen als Geisteswissenschaftler bzw. Stammväter der Geisteswissenschaft wahrgenommen werden.


    Die Krux ist, dass man eben an zeitgenössische Wissenschaft andere Maßstäbe anlegt als an historische Wissenschaft.


    Gedankenexperiment: Ein Philosophiestudent aus Hintertupfingen hat es geschafft durchs Leben zu gehen ohne jemals vom Buddhismus oder anderen östlichen Religionen irgendwas zu hören. nun entwickelt er eine Theorie über den Geist und die Welt, die 1:1 Lehrinhalte des indischen Yogācāra wiedergibt (nur eben mit europäischen begrifflichkeiten). Sein Hintertupfinger Professor hört sich das ganze an, ordnet ein paar Aspekte ein in die philosophische Ideengeschichte. Am Ende rät er von einer Publikation ab: ziemlich viel geschwurbel mit Remix alter Ideen.


    Ein Aspekt bei Wissenschaft ist, dass auch Wissenschaft nicht nur nach Wahrheit sucht, sondern nach Innovation. Nicht nur nach Erkenntnis, sondern nach neuer Erkenntnis. Der Buddhismus qualifiziert sich historisch als Wissenschaft, für den aktuellen Wissenschaftsbetrieb eher nicht.


    Insofern würde ich eher die Frage stellen, was hat Buddhsmus mit Wissenschaft gemein, was der Buddhist oder ein Wissenschaftler in einer Religion suchen könnte? Und ich glaube das sind (a) methodischer Ansatz zum Erkenntnisgewinn (b) der menschliche Geist als Studienobjekt (parallele zur Psychologie) (c) Ethik als Studienobjekt.

  • Berauschende Mittel und Sex

    • pano
    • 24. März 2026 um 07:44

    bist du Mönch oder Nonne und hast ein enthaltsamkeitsgelübde abgelegt? Wenn nein ist einvernehmlicher Sex ok, wenn ja kannst du dir auch überlegen dass Gelübde abzulegen.


    Drogen sind ein Thema. Ich halte es nicht für sinnvoll den Geist zu vernebeln. Zu Anlässen trinke ich auch aber mal was. Ein tägliches Feierabendbier halte ich für problematisch.


    Extra vorsichtig wäre ich beim Thema Selbstmedikation mit Drogen. Für bewusstseinserweiternd halte ich sie auch nicht.


    sowohl bei sex als auch bei Drogen gibt es ein Problem: wenn man sie einsetzt um Dukkha zu betäuben statt die Probleme an der Wurzel zu packen. Man kann auch an der Idee anhaften Erleuchtung gewinnen zu wollen.

    Eine Frage der Achtsamkeit.

  • Grundstudium Buddhismus

    • pano
    • 21. März 2026 um 18:28
    Lassi:

    Ich überlege, das Grundstudium Buddhismus bei Freier Buddhismus e.V. zu machen.
    Der Kurs findet an 11 Samstagen von 10–18 Uhr statt (Februar 2027 bis November 2028). Zusätzlich gibt es Studienabende, um Inhalte zu diskutieren und zu vertiefen. Das Ganze ist als Präsenzkurs in Essen geplant, eine Teilnahme ist aber auch online über Zoom möglich.
    Die Kosten liegen insgsamt bei 650 €. Man soll dabei verschiedene Traditionen kennenlernen (Theravada, Mahayana, Zen, tibetischer Buddhismus) So mal die Kurzform.
    Meine Frage : Hat jemand Erfahrungen mit dem Online-Teil so eines Grundstudiums?
    Lohnt sich die Ausgabe von 650 €, wenn man nur online dabei ist?

    Was erhoffst du dir vom Kurs? Ich kann den Kurs nicht beurteilen, ich würde an deiner Stelle aber vielleicht den Vergleich ziehen zu den zahlreichen YouTube Videos und Vorlesungen die es gibt. Das ist sozusagen die gratis Baseline.


    Ein Kurs kann dir bieten: mehr Kontakt zu einem Dozenten oder einer Dozentin, klarer Stundenplan, Austausch mit Mitstudenten. Zoom Teilnahme vermutlich etwas indirekter was Nachteil sein kann oder Vorteil.

    Was den Preis angeht ist es denke ich ein angemessener Preis wenn man das mal so gegen Honorare legt wie so von kirchlichen Einrichtungen gezahlt wird und davon ausgeht dass da nicht große Menschenmassen teilnehmen werden (mich würde noch interessieren wie groß die Gruppe ist das steht leider nicht auf der Website).

    was ich noch anmerken würde: ich hab beruflich in Seminaren als Teilnehmer öfter mit Business Coaches zu tun, das sind oft exakte Leute, neugierig mit zahlreichen Kurs Erfahrungen. Aber man merkt halt auch dass teilweise ein Studium in dem Bereich fehlt den sie coachen. Thomas Hamann ist VWLer mit so einem Coaching Profil und - das will ich nicht bezweifeln - eine besonderen Interesse für den Buddhismus. Ich für mich persönlich würde glaube ich wenn ich schon 650 EUR investiere dann in einen Kurs eines Religionswissenschaftlers investieren. Und nsbesondere dann wenn es kein Praxis Kurs ist sondern ein Religionswissenschaftlicher Abriss. Das sollte aber nicht heißen dass das Kursangebot schlecht sein muss, ich denke es wäre nicht das, was ich suchen würde.

  • Brad Warner

    • pano
    • 18. März 2026 um 21:57
    Tai:
    pano:
    Christopher:

    Tue das. Er war für mich und bestimmt viele andere hier ähnlich inspirierend. Dass in den 20 Jahren danach ein etwas gemischteres Bild entstanden ist, muss für Dich jetzt nicht weiter schlimm sein :)

    Leseempfehlung Buddhist Teachers’ Responses to Sexual Violence: Epistemological Violence in American Buddhism | Journal of Global Buddhism

    Ich konnte auf Anhieb in dem verlinkten Artikel keinen Hinweis zu Brad Warner finden. Gibt es eine Verbindung?

    hier

    Zitat

    A final response comes from popular white Zen Buddhist teacher Brad Warner, who often articulates a seemingly apolitical and race-and gender-blind hermeneutics of Buddhism.3In a Facebook comment in response to allegations against Levine, Warner writes, “It’s hard to have sympathy for anonymous people with stories that have no detail at all. If someone were to tell me their direct experience, I’d be sympathetic.”Warner reiterates this point months later, in September 2018, stating “I keep getting accused of being unsympathetic to the folks harmed by Noah Levine. But it’s hard to be sympathetic to anonymous people and to stories that are so vague they could be just about anything. I can’t find much in there to be sympathetic to”(Warner, 2018). Meaningfully, by August, there were already several public accounts of Levine’s alleged misconduct, including a detailed allegation of sexual assault (Merlan, 2018a). In my reading, Warner’s narrative reflects an active desire to not believe. When an accusation of sexual assault exists, it is not named or interpreted as assault. Rather, an account, whether vague or specific, is named as “so vague they could be just about anything”(Warner, 2018). Information about alleged sexual misconduct and assault existed from early days, but the interpretation from Warner was always already one of not believing—always already one of naming anonymity as a reason to not believe.


    Warner goes further than to name accusations of sexual misconduct as not believable. He claims these accounts exist, instead, for “titillation”(Warner, 2019a). In his blog published January 2019, Warner writes, “The lurid tales I’ve seen about Noah on the Interwebs sound like Victorian pornography to me. They supposedly detail the horrid misdeeds of a most wicked man. Yet I wonder how much of their appeal is pure titillation”(Warner, 2019a). Instead of approaching these women’s accounts as evidence of Levine’s alleged sexual misconduct, these accounts are read as pornographic and, per the definition of “lurid,”arousing. In Warner’s formulation, Levine is not a wicked man because he has allegedly done wicked things. He is a wicked man because he is made into a wicked man through unjust, unfair, political processes. Warner’s comments illustrate the ways Buddhist teachers respond to accusations of sexual violence with the clear desire to avoid believing them. This response ultimately serves to dismiss and demean gendered complaints of alleged sexual violence


    Overall, the invocation of not-knowing mind, non-duality, equanimity, right speech, dueprocess, and anonymityreinforce dynamics of power. They limit the space to believe without guilt that alleged sexual violence and harm took place. These discourses place the naming of alleged gendered injustices as antithetical to Buddhist practice and as a failure of the awakened mind. They are framed, in essence, as unwise, unskillful, and judgmental. The voices, embodiments, and perspectives of non-hegemonic actors are doubted, foreclosed, and demeaned. They are demeaned as such because these dharmic readings serve the purpose, whether intentional or not, of protecting a man’s innocence. Stated neutrally, these Buddhist teachings are not neutral. These teachings are gendered for the ways they maintain masculine control and place doubt, uncertainty,and failure onto the voices and positions of less powerful others. Based in a dominant epistemology that serves to uplift hegemonic actors, these Buddhist teachers’responses ultimately limit Buddhist declarations of guilt against Levine

    Auf deutsch

    Zitat

    Eine abschließende Reaktion stammt von dem populären weißen Zen-Buddhistischen Lehrer Brad Warner, der oft eine scheinbar unpolitische sowie rassen- und geschlechterblinde Hermeneutik des Buddhismus artikuliert. In einem Facebook-Kommentar als Reaktion auf die Anschuldigungen gegen Levine schreibt Warner: „Es ist schwer, Mitgefühl für anonyme Personen mit Geschichten zu haben, die keinerlei Details enthalten. Wenn mir jemand von seiner direkten Erfahrung berichten würde, wäre ich mitfühlend.“ Warner bekräftigt diesen Punkt Monate später, im September 2018, mit den Worten: „Mir wird immer wieder vorgeworfen, kein Mitgefühl für die von Noah Levine geschädigten Leute zu haben. Aber es ist schwer, mit anonymen Menschen und Geschichten mitzufühlen, die so vage sind, dass sie so ziemlich alles bedeuten könnten. Ich kann darin nicht viel finden, mit dem man mitfühlen könnte“ (Warner, 2018). Bezeichnenderweise gab es bis August bereits mehrere öffentliche Berichte über Levines mutmaßliches Fehlverhalten, einschließlich eines detaillierten Vorwurfs des sexuellen Übergriffs (Merlan, 2018a). Meiner Interpretation nach spiegelt Warners Narrativ den aktiven Wunsch wider, nicht zu glauben. Wenn eine Anschuldigung wegen sexuellen Übergriffs vorliegt, wird sie nicht als Übergriff benannt oder interpretiert. Vielmehr wird ein Bericht, egal ob vage oder spezifisch, als „so vage, dass er alles Mögliche sein könnte“ bezeichnet (Warner, 2018). Informationen über mutmaßliches sexuelles Fehlverhalten und Übergriffe lagen von Anfang an vor, aber Warners Interpretation war von vornherein eine des Nicht-Glaubens – von vornherein eine, die Anonymität als Grund für Unglauben anführte. Warner geht noch weiter, als Anschuldigungen wegen sexuellen Fehlverhaltens als unglaubwürdig zu bezeichnen. Er behauptet stattdessen, diese Berichte existierten zur „Lüsternheit“ (Warner, 2019a). In seinem im Januar 2019 veröffentlichten Blog schreibt Warner: „Die reißerischen Geschichten, die ich im Internet über Noah gesehen habe, klingen für mich wie viktorianische Pornografie. Sie beschreiben angeblich die schrecklichen Verfehlungen eines höchst bösen Mannes. Doch ich frage mich, wie viel von ihrem Reiz reine Lüsternheit ist“ (Warner, 2019a). Anstatt die Berichte dieser Frauen als Beweise für Levines mutmaßliches sexuelles Fehlverhalten zu betrachten, werden diese Berichte als pornografisch und – gemäß der Definition von „reißerisch“ (lurid) – als erregend gelesen. In Warners Formulierung ist Levine kein böser Mann, weil er angeblich böse Dinge getan hat. Er ist ein böser Mann, weil er durch ungerechte, unfaire, politische Prozesse zu einem bösen Mann gemacht wird. Warners Kommentare veranschaulichen die Art und Weise, wie buddhistische Lehrer auf Vorwürfe sexueller Gewalt mit dem klaren Wunsch reagieren, ihnen den Glauben zu verweigern. Diese Reaktion dient letztlich dazu, geschlechtsspezifische Beschwerden über mutmaßliche sexuelle Gewalt abzutun und herabzuwürdigen. Insgesamt verstärkt das Berufen auf das „Nicht-Wissen“ (not-knowing mind), Nicht-Dualität, Gleichmut, rechte Rede, rechtsstaatliche Verfahren und Anonymität bestehende Machtdynamiken. Sie begrenzen den Raum, um ohne Schuldgefühle daran zu glauben, dass mutmaßliche sexuelle Gewalt und Schaden stattgefunden haben. Diese Diskurse stellen die Benennung von mutmaßlichen geschlechtsspezifischen Ungerechtigkeiten als gegensätzlich zur buddhistischen Praxis und als ein Versagen des erwachten Geistes dar. Sie werden im Wesentlichen als unweise, ungeschickt und wertend gerahmt. Die Stimmen, Verkörperungen und Perspektiven nicht-hegemonialer Akteure werden angezweifelt, ausgeschlossen und herabgewürdigt. Sie werden als solche herabgewürdigt, weil diese dharmischen Lesarten – ob absichtlich oder nicht – dem Zweck dienen, die Unschuld eines Mannes zu schützen. Neutral formuliert: Diese buddhistischen Lehren sind nicht neutral. Diese Lehren sind vergeschlechtlicht durch die Art und Weise, wie sie männliche Kontrolle aufrechterhalten und Zweifel, Unsicherheit sowie Versagen auf die Stimmen und Positionen weniger mächtiger Anderer projizieren. Basierend auf einer dominanten Epistemologie, die dazu dient, hegemoniale Akteure zu stärken, schränken die Reaktionen dieser buddhistischen Lehrer letztlich buddhistische Schuldsprüche gegen Levine ein.

  • Brad Warner

    • pano
    • 17. März 2026 um 20:50
    Christopher:
    Lassi:

    Er ist für mich eine echte Inspirationsquelle und ich werde das Buch Hardcore Zen lesen und seine Empfehlung Moon in a Dewdrop: Writings of Zen Master Dōgen.

    Tue das. Er war für mich und bestimmt viele andere hier ähnlich inspirierend. Dass in den 20 Jahren danach ein etwas gemischteres Bild entstanden ist, muss für Dich jetzt nicht weiter schlimm sein :)

    Leseempfehlung Buddhist Teachers’ Responses to Sexual Violence: Epistemological Violence in American Buddhism | Journal of Global Buddhism

  • Brad Warner

    • pano
    • 15. März 2026 um 12:53
    Lassi:

    Heute Abend bin ich per Zufall auf eine wirklich tolle Doku gestossen über Brad Warner, einen Zen Buddhist und Lehrer der etwas anderen Art. Hatte vorher nie von ihm was gehört oder gelesen. Im Forum konnte ich jetzt zu seiner Person nur einen älteren Beitrag finden, sonst hätte ich da angeknüpft.

    Der ist enorm abgedriftet, seit (ich glaube) seiner Scheidung (oder war’s der Tod des Lehrers). Würde abraten, oder zumindest als unvollkommene Quelle ansehen.

  • Pratyeka Buddha

    • pano
    • 8. März 2026 um 10:03

    LukasD warum nicht an du GWUP wenden wie vorgeschlagen? Die machen das gerne und mit Interesse.

  • Meditation - Dissoziation

    • pano
    • 3. März 2026 um 22:41

    Es ist eine dualistische Vorstellung, die Dis-soziation in der Formulierung die du für sie findest.


    Den Daseinsmerkmalen gerechter würde ein nicht-dualistisches "Ich bin nicht nur dieser Körper.", oder mein ich hat sich bedingt auf diesen Körper und andere Ursachen geformt und ist nicht von Dauer.


    Experimente mit der Psyche als Teil einer Meditationspraxis sind nicht ohne Risiko und nicht jeder Effekt einer Meditationspraxis ist wünschenswert.

    Meine Frage an dich @Practitioner wäre: Wie fühlt sich Dissoziation für dich an? Als Leidvoll oder leid-erzeugend? Lass mal die Frage außer acht welches Ziel die Meditation hat, und was die Daseinsmerkmale sind. Glaubst du, dass eine Dissoziative Episode die Ursachen von Dukkha für deine Erfahrungswelt reduziert? Und wie fühlt es sich an, wenn eine dissoziative Episode vorbei ist?

    [Disclaimer: Ich kenne Dissoziative Zustände nicht aus eigener Erfahrung]

  • Anhaftung an den Dharma?

    • pano
    • 3. März 2026 um 22:31
    Qualia:

    Hab ich gemacht, funktioniert nicht. Das ist Askese und leid erzeugend, auch wenn man im siebten Himmel schwebt.

    Es hilft auch nicht, das Ergreifen einzustellen. Das einzig das hilfreich ist, nichts mehr festzuhalten und das Anhaften zu lösen. Aber das hat Buddha tausendmal gesagt und selbst Buddhisten können nicht den Unterschied erkennen zwischen Ergreifen und Festhalten. Pech gehabt.

    Hiermit hast du irgendwie den Nagel auf den Kopf getroffen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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