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  1. Buddhaland Forum
  2. pano

Beiträge von pano

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • pano
    • 31. Oktober 2026 um 16:59
    Tim1:

    Hallo Pano, ich bin sensibel, aber in Anbetracht dessen, dass sich die Gesellschaft schon ordentlich in eine gewisse Richtung entwickelt hat habe ich berechtigt Angst vor Menschen, daher halte ich mich so gut es geht fern.

    Ich habe das nicht geschrieben um dir deine Beobachtungen abzusprechen.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • pano
    • 31. Oktober 2026 um 08:12
    Tim1:

    Es geht nur um einfache Angriffe sondern um Aggression, damit kann ich nicht umgehen, wenn Leute mit mir schreien und das oft lange und ich muss zuhören, weil es mein Job ist. Bei allen anderen gebe ich dir recht, aber die zunehmende Aggression ist unerträglich! Liebe Grüße und Danke für Eure Beiträge.

    Hallo Tim1 ich ertrage Aggression auch nur schwer. Wenn ich deine Texte lese frage ich mich manchmal ob du vielleicht doch wesentlich feinfühliger hierfür bist als andere, es gibt ja https://de.wikipedia.org/wiki/Hochsensibilit%C3%A4t . Oder du bist vielleicht auch wirklich in einem aggressiven Arbeitsumfeld.

  • Gibt es ein Prinzip der Übertragung ?

    • pano
    • 31. Oktober 2026 um 00:10

    Es ist schon ein unterschied ob man nun davon spricht dass wir Menschen Berührungen als angenehm, heilsam und hilfreich empfinden können, oder ob man da von übernatürlichen, magischen Vorgängen ausgeht und diese auch noch (Kundalini) als erstrebenswerte anstrebt.

  • Gibt es ein Prinzip der Übertragung ?

    • pano
    • 30. Oktober 2026 um 20:06

    Eigentlich ziehe ich es ja vor selbst zu schreiben aber bei dem geballten Papageien-gekrächze habe ich mal meinen Papageien angewiesen was zu antworten aus der Perspektive des Tiantai Meisters Zhiyi (chin. Tiantai irgendwie zu oft übersehen heutzutage).

    Samadhi1876:

    Ich hab mal ein Doku über Osho gesehen, in der er seine Hand auf die Stirn seiner Schüler legte. Er nannte es Shaktipat. Bedarf aber anscheinend erst einer inneren Vorbereitung des Empfängers:

    Shaktipat
    (auch Shaktipata aus dem Sanskrit: śaktipāta – das Herabsteigen oder die Übertragung von Shakti, der göttlichen Ur-Kraft) ist eine alte spirituelle Tradition aus dem tantrischen Yoga und Hinduismus. [1, 2, 3, 4]

    Dabei überträgt ein spiritueller Meister oder Guru spirituelle Energie auf einen Schüler (Aspiranten), um dessen inneres Bewusstsein zu erwecken und oft die schlafende Kundalini-Energie zu aktivieren. [1, 2, 3, 4]


    Formen der Übertragung

    Ein Shaktipat kann auf verschiedene Arten erfolgen: [1]

    • Physische Berührung: Der Guru berührt den Schüler direkt – oft am Dritten Auge (Ajna-Chakra) zwischen den Augenbrauen oder an anderen Energiezentren. [1]
    • Blickkontakt: Eine intensive spirituelle Berührung durch den Blick (Darshan). [1]
    • Gedanke oder Mantra: Die Übertragung durch ein heiliges Wort, ein Mantra oder reine Willenskraft des Meisters.
    • Aus der Ferne: In manchen Traditionen wird Shaktipat als zeit- und raumunabhängig beschrieben und kann auch über Objekte (wie eine Frucht), ein Foto, einen Brief oder eine Meditation empfangen werden.[1]

    Was geschieht beim Empfang? (Kriyas und Erfahrungen)

    Die aktivierte Energie kann im Körper und Geist unterschiedliche Reaktionen auslösen: [1]

    • Unwillkürliche Bewegungen (Kriyas): Spontanes Lachen, Weinen, Zittern, Vibrieren, Tanzen oder Yoga-Haltungen (Asanas), durch die körperliche und unterbewusste Spannungen gelöst werden. [1, 2]
    • Sinneseindrücke: Wärme- oder Kältegefühle, Kribbeln, Lichtblitze oder das Strömen von Energie entlang der Wirbelsäule. [1, 2]
    • Mentale Veränderungen: Tiefe innere Ruhe, emotionale Durchbrüche, das Auflösen von Ängsten oder das Erleben höherer Bewusstseinszustände. [1, 2, 3]

    Wie wird Shaktipat verstanden?

    • Als Katalysator: Viele spirituelle Lehrer (wie in bestimmten yogischen Schulen) betonen, dass die Kundalini bereits in jedem Menschen angelegt ist. Der Guru überträgt demnach keine „fremde“ Energie, sondern dient als Schlüssel oder Katalysator, um die eigene innewohnende Kraft zu wecken. [1, 2]
    • Als göttliche Gnade: Im Traditionellen gilt Shaktipat nicht als machbare Technik, sondern als ein Akt göttlicher Gnade (Anugraha), die den Empfänger dann erreicht, wenn er innere Offenheit, Hingabe und Empfänglichkeit mitbringt. [1, 2, 3]
    • Kritik und Kontroverse: Da Shaktipat und die Verehrung von Gurus (wie beispielsweise Swami Muktananda im Siddha-Yoga) mit großen Anhängerschaften und teils fragwürdigen Machtstrukturen einhergehen konnten, ist das Konzept im Westen bisweilen auch umstritten. [1]

    Vertiefende Einblicke in die Hintergründe bietet das Yoga Wiki von Yoga Vidya sowie die Erklärungen zur spirituellen Praxis auf der Webseite von Siddha Yoga Deutschland. [1, 2]

    Ein tieferer Einblick in das Erwachen der Kundalini durch Shaktipat und die dabei auftretenden unwillkürlichen Körperbewegungen (Kriyas) wird in diesem Video erklärt:

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    Kundalini Awakening Through Shaktipat: Kriyas, Experiences & ...

    1576 Aufrufe · vor 10 Monaten

    Alles anzeigen

    Wenn man dieses Phänomen durch die Brille von Meister Zhìyǐ (538–597) betrachtet – dem Begründer der Tiāntāi-Tradition und Verfasser grundlegender Meditationshandbücher wie dem Xiǎo Zhǐguān (CBETA T46, Nr. 1915) oder den Mündlichen Anweisungen zur Meditation (CBETA T46, Nr. 1919) –, fiele seine Antwort erstaunlich nüchtern, präzise und frei von esoterischer Verklärung aus.

    Aus seinen Werken lässt sich recht genau konstruieren, wie er auf solche Beschreibungen von Energieübertragung, Kriyas und Kundalini-Erweckung reagiert hätte:

    1. Das Phänomen der Übertragung (Shaktipat)

    Aus der Perspektive Zhìyǐs beruht der Glaube, ein Meister könne spirituelle Kraft von außen auf einen Schüler übertragen, um dessen Bewusstsein zu erwecken, auf einer fundamentalen Verwechslung von äußeren Vorzeichen mit innerer Verwirklichung:

    • Keine Befreiung von außen: Wahre Einsicht (Guān) oder Ruhe (Zhǐ) lässt sich nicht wie ein Gegenstand «übertragen». Der eigene Geist ist von Natur aus rein und enthält bereits alle Welten; ein Lehrer kann lediglich als «guter Freund» (kalyāṇamitra) geschickte Mittel anleiten. Das Läutern des Geistes muss der Übende jedoch selbst vollziehen.
    • Gefahr von Geistwesen (Māra): Wer sich passiv einer äußeren «Energie» hingibt oder nach magischem Wissen verlangt, verfällt der falschen Motivation. Zhìyǐ warnt im Xiǎo Zhǐguān (Kapitel 8) ausdrücklich davor, dass Praktizierende, die nach Wundern oder übernatürlichem Wissen suchen, leicht von niederen Geistwesen/Dämonen beeinflusst werden. Was wie eine mystische Übertragung wirkt, ist meist nur ein geistiges Ausgleiten.

    2. Kriyas, Lachen, Weinen und Hitze: Wirrniss der Körperwinde

    Die bei Shaktipat beschriebenen Kriyas (Zittern, Tanzen, Lachen, Wärme-, Kälte- oder Druckgefühle) stuft Zhìyǐ keinesfalls als Zeichen göttlicher Gnade ein, sondern als physiologische und mentale Störungen (vgl. Cìdì Chánmén, CBETA T46, Nr. 1916):

    • Ungleichgewicht der Winde (fēng): Solche Regungen entstehen, wenn die inneren Winde im Körper ungeordnet gegeneinander streiten (siehe Mündliche Anweisungen zur Meditation, CBETA T46, Nr. 1919).
    • Diagnose der Symptome: Hitze entsteht nach Zhìyǐ typischerweise dann, wenn der Übende «stets etwas erhofft» (z. B. den Ausbruch einer Kraft). Schmerz, Ziehen und unwillkürliche Bewegungen treten auf, wenn man den Geist mit Gewalt führt oder die Aufmerksamkeit «zieht».
    • Die «acht Berührungen» (bāchù): Diese Empfindungen nennt Zhìyǐ schlicht Körperberührungen oder Anzeichen von Dysbalancen. Sie zeigen nur, dass der Körper grob reagiert, sind aber kein Beweis für Erleuchtung oder eine hohe Versenkungsstufe.

    3. Zhìyǐs praktische Ratschläge

    Sollten Praktizierende mit solchen Phänomenen zu ihm kommen, würde er folgende Korrekturen anordnen:

    1. Nüchternheit bewahren: «Weichen diese Erscheinungen nicht, so braucht man sich nicht zu sorgen; verschwinden sie, so soll man sich auch nicht freuen.» (Xiǎo Zhǐguān, Kap. 8). Wer sich auf Spektakuläres etwas einbildet, verfällt der Anhaftung.
    2. Den Geist nach unten richten: Bei aufsteigender Hitze, Druck oder unwillkürlichen Bewegungen zieht man die Aufmerksamkeit von den oberen Zentren (wie dem Dritten Auge) ab und verlagert sie ganz nach unten – etwa einen Cùn unter den Nabel (das Zinnoberfeld / dāntián bzw. Udāna) oder zu den Fußsohlen (Mündliche Anweisungen zur Meditation, CBETA T46, Nr. 1919). Dadurch sinken die feurigen Winde nach unten, und das System beruhigt sich von selbst.
    3. Erkennen der Leerheit (Kōng): Sämtliche energetischen Zustände und Bewegungen sind wie ein Traum, eine Zaubererscheinung oder ein Schatten. Sie haben keinen festen Kern.
    Zitat

    Zhìyǐs Fazit in Kurzform:
    «Ihr verwechselt das Aufwallen eurer eigenen Körperwinde und des Feuerelements mit echter Befreiung. Wenn euer Körper zittert oder brennt, liegt das daran, dass ihr etwas erhofft oder euch an äußere Formen klammert. Lasst das Greifen nach Kräften los; sie sind bloß Trugbilder. Richtet den Geist sanft nach unten zum Nabel oder den Füßen, werdet still und erkennt, dass sowohl der Betrachter als auch die Phänomene letztlich leer sind. Erst wenn diese Aufregung verebbt ist, beginnt das eigentliche Meditieren.»

  • Tod und Vergänglichkeit

    • pano
    • 29. Oktober 2026 um 19:26
    Helmut:

    Stromeintritt und Erwachen sind nicht dasselbe. Der Stromeintritt ist die erste Stufe der Heiligkeit nach dem Sravakayana und das Erwachen ist das Resultat, das man dann durch die Praxis auf den Stufen der Heiligkeit erlangt, die Arhatschaft.

    deswegen habe ich die begriffe aufgebracht, sie sind nützlicher für eine diskussion.

  • Tod und Vergänglichkeit

    • pano
    • 29. Oktober 2026 um 19:24
    Helmut:

    Der Begriff Erleuchtung ist keineswegs unfassbar schwammig, denn er ist definiert. Er bedeutet im Kontext des Dharma die Befreiung aus Samsara von der es zwei Formen gibt. Mit gleicher Bedeutung werden auch die Begriffe Befreiung und Erwachen verwendet. Wenn einem der Begriff Erleuchtung - aus welchen Gründen auch immer - nicht gefällt, kann man ja stattdessen die Begriffe Erwachen oder Befreiung verwenden. Man wird dann immer noch von den Dharmapraktizierenden verstanden, die den Begriff Erleuchtung anwenden.

    Aber Erleuchtung ist doch ein westlicher Begriff vgl Aufklärung (engl. Enlightenment, franz. les lumières). Man kann den mit Bodhi assoziieren, aber im Prinzip ist das eben nur ein interkulturelles Mapping. Deswegen empfinde ich "Erleuchtung" als definitiv schwammiger als "Bodhi".

  • Tod und Vergänglichkeit

    • pano
    • 29. Oktober 2026 um 08:21
    pano:

    panos einfache Grundregel bei der Auswahl von Dharma-Lehrern bzw. Influencern: Wenn sie über ihre eigene Erleuchtung sprechen versuchen sie ein seelisches Loch durch Bewunderung dritter zu stopfen und sind fern von jeder Form des Erwachens.

    JoJu91:

    Stell Dir andererseits einen Segel-Lehrer vor, der niemals davon spricht, dass er von Sardinien nach Korsika gesegelt ist, weil dann seine Schüler glauben könnten, er möchte durch seine Erzählung ein seelisches Loch füllen.


    Vielleicht hilft es ja auch, den Begriff Erleuchtung nüchtern zu sehen und ihn zu entmystifizieren.

    Der entmystifizierung wäre ja schon geholfen wenn man den unfassbar schwammigen Begriff "Erleuchtung" nicht mehr benutzen würde..


    Dann könnte man auf Begriffe wie Stromeintritt und Erwachen zurückgreifen. Ich finds auch durchaus spannend, dass man selten von entsprechenden Leuten hört "hab den Stromeintritt erreicht aber nicht bodhi". Ich denke das liegt daran, dass es das Ego-Ankratzt nicht vollständig "erleuchtet" und "erwacht" zu sein.


    Am Ende sind das eben auch alles Etiketten, unzuverlässig und unbeständig.

  • Christentum + pragmatischer Buddhismus

    • pano
    • 28. Oktober 2026 um 23:13
    KarmaHausmeister:
    pano:

    Ich bin gerade über die Bezeichnung "pragmatischer buddhismus" gestolpert, die mich aufs erste Lesen direkt recht überzeugt. Denn Säkularer Buddhismus trifft für mich (studierter Physiker und fern von Glauben an übernatürliches) irgendwie ein bisschen daneben

    Spannend. Wo hast Du denn davon gelesen? Hast Du einen Link?

    Ja, „säkularer“ Buddhismus ist etwas unglücklich, hat sich aber nunmal etabliert als Opponent zu einem religiösen Buddhismus. 🤷🏻‍♂️

    habe keine Ahnung mehr wo ichs gelesen hatte :)


    Aber so mit 3 Jahren Abstand: ich glaube säkular / religiös ist halt ein bisschen eine falsche Dichotomie. Es geht ja in gewisser Weise eher um eine Entmystifizierung, vielleicht weniger um die religiöse Rolle im Allgemeinen aber das liegt vermutlich auch im Auge des Betrachters.

    Bhavanga mittlerweile ist wie gesagt etwas zeit vergangen und ich habe auch mehr über den Buddhismus gelernt. Höre ich "pragmatisch" nun im Kontext des Buddhismus denke ich an die "geschickten Mittel" die in der buddhistischen Praxis ihren Platz haben. Das heißt, wenn du als Christ Weihnachten feierst kann das eine pragmatische Übung in Nächstenliebe und Andacht sein, und damit auch wieder "geschicktes Mittel" sein Leid zu reduzieren. Selbst wenn du dann doch Christ bist, ist es eben hilfreich sich in heilsamen Praktiken zu üben.


    Eine Bewegung zum "pragmatischen Buddhismus" gibt es wohl nicht, aber in der buddhistischen Praxis ist oft platz für viel Pragmatismus.


    Bhavanga:

    Noch eine letzte Frage, wie seht ihr diesen Unterschied: die traditionellen, passen oft sehr auf, dass die Schüler das Wissen der Reihe nach lernen, und nicht zu früh vorweggenommen etwas enthüllt bekommen. Jeder ist da mehr für sich in seinem eigenen Fortschritt, scheint mir manchmal. Pragmatiker hingegen reden über ihre Erfahrungen, und ein Einsteiger kann vorweg lesen, was ihn später erwartet. Die Frage nach der Verwirrung wird halt über den modernen Intellekt gelöst, der Bereit sein kann, das zu unterscheiden.

    Es gibt ja verschiedene Definitionen von Esoterik. Eine ist die dass es Esoterik und Exoterik gibt, ersteres Lehren über das Innere, zweiteres Lehren über das Äußere. Meditation, Kontemplation, ein stilles Gebet, all das kann da unter Esoterik fallen. Rituale, Gebräuche unter Exoterik.

    Eine andere Definition trennt entlang der Frage ob es Geheimlehren gibt. Esoterik als Geheimlehre. Diese Form existiert natürlich durchaus in buddhistischen religiösen Institutionen. Auch wenn man sagen muss, im 21. Jahrhundert findet man so zu ziemlich jeder Geheimlehre auch recht schnell Informationen wenn man auf der Suche ist. Wenn man aber etwas nachdenkt sind solche "geheimen" Lehren garnicht mehr so interessant, denn entweder sind sie aus pädagogischen Gründen geheim (ggf. auch gefährlich, etwa bestimmte Meditationspraktiken können zu psychologischen Ausnahmesituationen führen, die interessieren mich dann auch nciht). Oder man hats mit Karotte-am-Stock-Taktiken der Mitgliederbindung zu tun. Auch da bin ich ziemlich uninteressiert.

  • Fähigkeiten eines Buddhas

    • pano
    • 25. Oktober 2026 um 20:48
    verrückter-narr:
    Matthie:

    Ich glaube durchaus das es Fähigkeiten gibt die wir uns nicht vorstellen können. Das menschliche Gehirn ist ja schon zu Dingen fähig die wirklich außergewöhnlich und teilweise nicht mehr nachvollziehbar sind.


    Ich habe über die Nachweise des Yogis der 8 Tage vergraben unter der Erde überlebt hat nachgedacht.

    Ich kann mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen, da ja bei einem ungeübten Menschen schon nach 3-5 Minuten die Bewusstlosigkeit eintritt.

    Aber egal. Sagen wir es ist möglich.
    Welchen Sinn hat dieses Prozedere ?

    Der Welt beweisen was alles möglich ist ?


    Die Sinnfrage beschäftigt mich schon sehr lange.
    Bin immer wieder überrascht wie Menschen in einem reichen Land wie Deutschland am Ende Ihres Lebens oft keine andere Antwort auf ein erfolgreiches Leben finden und Erfolg definieren mit , wie wieviel Geld man in seinem Leben verdient hat.

    Das ist die materielle Seite.


    Diese übernatürlichen Fähigkeiten zur Schau stellen ähnlich wie im Zirkus ist für mich leider ähnlich Sinn befreit.

    Ein Yogi oder Buddha der aussergewöhnliche Fähigkeiten erlangt hat, sollte besser Wege gefunden haben Gutes zu tun, wie diese sinnlosen Taten

    Alles anzeigen

    Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, dann kann man entdecken, dass es auch bei "normalen" Menschen, die nicht eine spirituelle Technik oder Methode anwenden, auch Phänomene auftauchen, die die Mehrheit der Menschen so nicht kennt. Es gibt zB. die Synästhesie, wo bei einigen Menschen die Kopplung zweier oder mehrerer physisch getrennter Modalitäten der Wahrnehmung vorhanden ist, d.h. diese Menschen sehen nicht nur Farben, sondern nehmen gleichzeitig bei den Farben noch eine unterschiedliche Wärme, Töne, Räumlichkeit, Geruch usw. war.

    Diese Menschen haben teilweise auch eine
    erhöhte Kreativität, Merkfähigkeit, bessere Vorstellungskraft/Bilderdenken, bessere Detailwahrnehmung, verstärkte Sensibilität für Sinneswahrnehmungen, erhöhte emotionale Empathie. usw.

    Zu den häufigsten Synästhesieformen gehören:
    -Graphem-Farb-Synästhesie: Buchstaben und/oder Zahlen sind untrennbar mit einem Farbeindruck verbunden
    -Farbiges Hören: Geräusche und/oder Musik werden gleichzeitig in Farbe und/oder Formen wahrgenommen
    -Sequenz-Raum-Synästhesie: Zeiteinheiten wie z.B. Wochentage, Monate, das Jahr oder auch Ziffern besitzen eine bestimmte räumliche Anordnung bzw. Position vor dem inneren Auge
    -Ordinal Linguistic Personification (OLP): Grapheme werden nicht nur mit Farbe und Form, sondern auch mit einem Geschlecht, Charaktereigenschaften und ggf. Emotionen belegt.
    -Gefühls-Synästhesie: Emotionale Zustände werden farbig und/oder als Form wahrgenommen.
    -Person-Farb-Synästhesie: Persönlichkeiten wird eine jeweils charakteristische Farbe zugeordnet. Auch die Zuordnung von Ziffern ist möglich.
    -Ticker-Tape-Synästhesie: Wahrnehmung von gesprochenen, gehörten, gedachten Worten als „Newsticker“ oder durch Auftauchen der Worte für Sekundenbruchteile vor dem inneren Auge.
    -Lexikal-gustatorische Synästhesie: Worte haben eine bestimmte Geschmacksrichtung und/oder auf der Zunge spürbare Textur.
    -Andere Synästhesieformen: Oft werden auch Geschmacksrichtungen, Gerüche, oder Körperempfindungen, wie z.B. Schmerz durch eine synästhetische visuelle Empfindung begleitet.

    https://synaesthesie.org/de/synaesthesie

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    Dann gibt es Menschen, die als Tetrachromat vier funktionierenden Arten von Zapfenzellen in den Augen haben und dadurch können sie bis zu 100-mal mehr Farben wahrnehmen als normale Menschen, die nur 3 funktionierende Arten von Zapfenzellen haben.

    https://de.scienceaq.com/Physik/1006024137.html

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    Dann gibt es Menschen, die mit verbundenen Augen sehen können und eine "Direkte Informative Wahrnehmung" sich antrainiert haben.

    https://www.sehen-ohne-augen.de/ALT/was-ist-diw.html

    https://norbekovsystem.com/de/herzlich-willkommen/

    https://www.youtube.com/@SehenohneAugen/videos


    Genauso können einige Menschen auch die Aura und Energiezentren, Chakren, die feinstoffliche energetische Ebene unseres Körpers und Seins, wahrnehmen, fühlen und sehen.

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    https://www.aura-sehen.ch/aura-sehen-the…tlicher_ansatz/


    Es ist so dass diese Menschen sich diese Wahrnehmung und Fertigkeiten nicht einbilden und es keine Fantasie oder Illusionen sind und auch kein Makyo, sondern diese Menschen nehmen nur die Wirklichkeit besser, intensiver und umfangreicher war, was schon immer vorhanden ist und was die anderen Menschen vielleicht auch mit entsprechenden Training wahrnehmen könnten. In ähnlicher Weise funktioniert auch die Wahrnehmung von anderen Wesenheiten und Daseinsbereichen, die auch nicht nur psychologische Bilder sind, sondern Wirklichkeit wie wir Menschen oder wie Tiere existieren.

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    Tetrachromatie ist wissenschaftlich legit, das norbekov System Humbug und Quacksalberei.


    Zuschreibungen von "erhöhter kreativität" oder "erhöhter Empathie" riechen förmlich nach Marketing-Sprech von Quacksalbern auf Opfersuche. Das spricht einfach unser Grundbedürfnis uns Menschen an etwas positiv-besonderes sein zu wollen.


    Der buddhistische Pfad ist sicherlich mehr ein Wegenetz als eine Einschienenbahn, aber der Pfad durch den esoterischen Gemischtwarenladen ist i.A. eher einlullend als erweckend. Oder anders formuliert, wie will man - frei nach dem Diamantsutra - die Illusionen zerschneiden, wenn man bei erwähnung von "Chakren" und "feinstofflichkeit" sofort um den Quacksalber kreist wie eine Motte ums Licht?


    Ich verstehe durchaus die Faszination für solche Claims, aber ich finds regelrecht schmerzhaft wenn ich beobachte wie Quacksalber meinen Mitmenschen Illusionen in den Kopf setzen.

  • Ausstieg aus der Soka Gakkai

    • pano
    • 24. Oktober 2026 um 21:54

    Zu ProChrist: https://www.deutschlandfunkkultur.de/streit-um-wulf…christ-100.html


    Vom Regen in die Traufe ist da durchaus passend.

  • Fähigkeiten eines Buddhas

    • pano
    • 22. Oktober 2026 um 23:39

    Qualia deinen kommentar hatte ich übersehen. insofern unabhängige gedanken :)

  • Fähigkeiten eines Buddhas

    • pano
    • 22. Oktober 2026 um 21:47

    Niemand hat Dipa Ma je fliegen oder durch Wände gehen gesehen.

    Im Rahmen der Besprechung von DN2 merkte Leigh Brasington einmal an, dass er parallelen sieht zwischen Siddi-Kräften und den Beschreibungen von Lucid dreaming, und dass auch übernatürliche Fähigkeiten in DN2 als Klartraum-Erlebnisse interpretiert werden könnten. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass bestimmte Meditationspraxen zu Klartraum-Erlebnissen führen können.

    Das intensiv Yoga-übende interessante körperliche Fähigkeiten haben, wundert mich nicht, genauso wie mich nicht wundert dass Akrobaten erstaunliche körperliche Leistungen vollbringen. Das ist nicht übernatürlich aber sicherlich außergewöhnlich, mit beharrlicher Übung zu erklären.

    Die verbleibende Frage ist, ob es bewundernswert ist, oder erstrebenswert ist solche Fähigkeiten zu entwickeln. Oder auch: ist es eine gute Motivation um z.B. mit einer Meditationspraxis zu beginnen.

    Am Ende lenkt es einfach ab, von Märchenhaften Zauberkräften zu träumen, wenn die wahren Wunder im Alltag an jeder Ecke warten.

  • TWIM cult playbook

    • pano
    • 22. Oktober 2026 um 18:25
    verrückter-narr:

    Deshalb sollte man sich an den buddhistischen Einsichten orientieren und nicht an Riten, Regeln und Ansichten festhalten und ständig Liebe und Mitgefühl für alle Lebewesen immer weiter entwickeln, da wir mit allen Lebewesen verbunden und von ihnen abhängig sind.

    das ist ja kein widerspruch, ich kann Metta & Karuna üben bzgl. Delson Armstrong, gleichzeitig durchaus vorbehalte haben was ihn als Dharma-Lehrer betrifft. Ich denke das entnimmt man schon aus meinem Kommentar RE: Tod und Vergänglichkeit (denke ich der anlass für dich diesen faden wieder zu öffnen).


    Marvel Logan - Bhante Vimalaramsi - ist eine interessante Person. Ein Pali-Kanon-Purist der mit der ambiguitätstoleranz eines Puritaners (also quasi 0) seine Dhamma-Auslegung zum maßstab gemacht hat (Suttavada nannte er das, um sich vom Theravada abzugrenzen). Bevor er sein Suttavada entwickelt hat, hat er sich auch einfach mal in langen Meditationssitzungen seine Beine kaputtgesessen, sodass er schließlich gehbehindert war.


    Seine Meditationstechnik TWIM finde ich wirklich nett und Anfängerfreundlich gestalltet, die 6 R sind eingängig, die Praxis enthält Metta und kommt unverkrampft daher.


    Gleichzeitig dann wieder wunderliche Einschläge, etwa die Empfehlung keine Metta-Übung in denen man an Personen des anderen Geschlechts denkt (wegen der Gefahr dass das ins sexuelle abgleitet. Wirkt fast mittelalterlich die Vorstellung).


    Am Ende bleibt der Eindruck: Ein Mensch der extreme, der nur in seiner eigenen Schule existieren kann.

    Zitat

    Recognize the distraction or tension.

    Release the unwholesome thought or feeling.

    Relax the body, especially the areas of tightness.

    Re-smile—a gentle smile on the lips, in the eyes, and from the heart.

    Return to the meditation object.

    Repeat as needed with kindness and patience.

    Alles anzeigen
  • Tod und Vergänglichkeit

    • pano
    • 22. Oktober 2026 um 08:29

    Delson Armstrong war ja das Wunderkind aus dem Stall von Marvel Logan (aka Bhante Vimalaramsi) - TWIM (Tranquil Wisdom Insight Mediation). Ich hab das interview nicht gesehen aber ich kann nach allem was ich im Vorfeld von Delson Armstrong mitbekommen hatte schon glauben dass er sich unter Druck gesetzt gefühlt hat.


    Zu TWIM gibts auch jenes Interview dass ich hier mal eingestelllt hatte: TWIM cult playbook . In dem kommt auch Delson Armstrong nicht unbedingt gut weg.


    Wir alle strampeln im samsarischen Strudel. Bei DA frage ich mich ob ehrliche Reue und Einsicht oder performatives "wenn ich mich in der Opferrolle darstelle komme ich aus der Sache raus ohne den Osho-Stempel zu bekommen".


    Wie üblich kann man das nicht-dualistisch betrachten, er kann ein Leidender sein der falsch behandelt wurde, gleichzeitig jemand sein der anderen geschadet hat (ob absichtlich oder unabsichtlich) und der Rücktritt von bisherigen Behauptungen bzgl. spiritueller "Meilensteine" kann faktisch korrekt sein auch wenn ich hier etwas skeptisch bin ob seiner Intention / Motivation zu diesem Schritt.


    panos einfache Grundregel bei der Auswahl von Dharma-Lehrern bzw. Influencern: Wenn sie über ihre eigene Erleuchtung sprechen versuchen sie ein seelisches Loch durch Bewunderung dritter zu stopfen und sind fern von jeder Form des Erwachens.

  • Bedeutung

    • pano
    • 19. Oktober 2026 um 18:37

    Nur dass der Physiker nicht sagen würde das Staubkorn sei kein Staubkorn, er würde sagen, das Staubkorn ist ein Festkörper.

  • Bedeutung

    • pano
    • 19. Oktober 2026 um 00:36
    Diamant-Sutra:

    «Subhūti! Was meinst du: Sind die Staubkörner in einem dreitausendfachen großen Tausend-Weltsystem viele?»

    Subhūti sprach: «Sehr viele, Erhabener!»

    «Subhūti! Die Staubkörner, sagt der Tathāgata, sind keine Staubkörner; darum heißen sie Staubkörner. Die Welt, sagt der Tathāgata, ist keine Welt; darum heißt sie Welt.»

  • Gibt es ein Prinzip der Übertragung ?

    • pano
    • 15. Oktober 2026 um 08:16
    Kaiman:

    Hallo,


    Ich habe ein neues Thema was mich beschäftigt und zwar, ob es möglicherweise ein Prinzip der Übertragung gibt in Religionen.


    Als Beispiel wird in Diamantweg Buddhismus damit geworben das der 16 Karmapa in der authentischen Übertragung des Buddha steht und seine Schüler in dessen "Kraftfeld" stehen würden. Im Christentum meine ich dass das Papsttum einen ähnlichen Charakter hat.

    Was haltet Ihr von so einem Prinzip ist das alles Heuchelei oder könnte da etwas dran sein.


    Ich meine der ursprünglichen Buddhismus sich davon fernhält in dem er mein Sei dir selbst eine Insel und Rituale und Gebete ablehnt. Somit kann man im Theravada Buddhismus den Weg getrost alleine gehen in dem man sich auf sich Selbst besinnt.


    Was meint Ihr dazu .


    Herzliche Grüße Kaiman

    Alles anzeigen

    Das ist ein Symptom der Institutionalisierung des Buddhismus, der Diamantweg beruft sich auf eine ungebrochene Linie zum Buddha weil es ihm Autorität verleiht. Das ist relativ weit verbreitet im asiatischen Buddhsmus und im Zen ist man äußerst darauf bedacht eine Lineage zu Bodhidharma anzuführen, die dann wieder auf den Buddha rückgeführt werden kann, etc.


    Man kann also erstmal sagen: andere Schulen haben das auch, das ist ein Differenzierungsmerkmal mit dem der Diamantweg sich lediglich gegenüber dem Meditationskreis aus deiner Volkshochschule abgrenzen kann (oder z.B. MBSR etc).


    Betrachtet man es historisch so kann man durchaus infragestellen in wieweit der Claim einer ungebrochenen Übertragungslinie ist. Legt man den Begriff der Dharmaübertragung eng aus, so erfolgt diese Form der Dharma-Übertragung vom erwachten Lehrer auf den erwachten Schüler. Wie wahrscheinlich ist es, dass es da keine Unterbrechungen gab in der direkten Linie? (wahrscheinlicher ist, dass die direkte Übertragungslinie durchaus unterbrochen ist, aber indirekt, also ausserhalb der direkten Linie man vielleicht eine Übertragungslinie finden könnte, die dann aber genau eine solche Übertragungslinie wäre die von der Institution nicht akzeptiert würde).


    Die Katholische Kirche hat ja ähnliches bei der Bischofsweihe, und wenngleich sie jünger ist auch unklare "lineage".


    Letztlich ist der exzessive Verweis auf die eigene Übertragunslinie als Quelle der Authorität und Spirituellen Power ein durchschaubares Säbelrasseln und deutlich zu unterscheiden vom positiven Bezug auf die Lehrtradition und Übertragung von Lehrinhalten von Patriarchen, Gründervätern und dem Budddha.

  • Freund braucht Hilfe, Enkel (20) stirbt, Tipps?

    • pano
    • 11. Oktober 2026 um 23:17
    lotusbomber:

    Ich beobachte an meinem Freund das, was ich auch bei mir selbst wahrgenommen habe, als mein Vater vor vielen Jahren in ungefähr dem Alter gestorben ist, in dem ich jetzt bin: Aktivismus, der eine fast heitere Energie, Erleicherung, am Ende eines langen Leidenswegs ausstrahlt. Dann der Absturz, weil die Klarheit auch endgültigen Abschied bedeutet.

    Was du deinem Freund mitgeben kannst: Ich kenne deinen Schmerz. Du bist nicht allein. Bei mir kannst du deinen Schmerz und deine Trauer teilen, ohne dich zu fürchten. Und dass es kein Richtig und kein Falsch gibt für ihn in diesem Moment.

    Jimmy Carr sagte einmal (sinngemäß): Das Gegenteil von Trauer ist nicht Glück, das Gegenteil von Trauer ist Vergessen. Und er meinte damit nicht, dass man Vergessen anstreben müsse, mitnichten. Vielmehr, dass man zum Glücklichsein nicht diese Trauer verdrängen muss, nicht das vergessen suchen muss. Der positive Umgang mit Trauer kann dann bedeuten, denn Alltag mit der Trauer zu bewältigen, und da kann das "hier und jetzt" was wir im Buddhismus ja oft vor uns hertragen wieder gut helfen.

  • Ist der Buddhismus eine Wissenschaft?

    • pano
    • 10. Oktober 2026 um 14:54

    Ja, es gibt ein paar parallelen zwischen Physik und Buddhismus in der beschreibung des bedingten Entstehens. Aber in diesen Darstellungen wird das i.A. immer übertrieben.


    • Die Physik studiert die Wahrnehmbaren Naturgesetze, interessiert sich erstmal nicht für den Geist.
    • Der Buddhismus studiert erstmal den Geist, interessiert sich nicht für Physik.

    Jetzt stellt sich die Frage ob der Geist die Physik erklärt, oder die Physik den Geist. Man kann halt auch mit einer Skibrille zum Tauchurlaub aufbrechen, es ist nur nicht so nützlich.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • pano
    • 15. September 2026 um 21:53
    Tim1:

    Hallo,


    wenn ich mit meinen Ärzten spreche und ihnen erkläre, dass mir andere Ärzte selten helfen können bekam ich schon mehrfach die Antwort, dass ich zu "schlau" wäre und mit schlauen Patienten ist es schwer zu arbeiten.


    Das mag arrogant klingen, aber grad im psychischen Bereich ist das ganz extrem. Da ist was dran oder?


    Generell möchte ich auch in Frage stellen, ob eine Form der Intelligenz oder wie immer man es nennen mag deutlich mehr Probleme mit anderen Menschen mit sich bringt in der Interaktion als wenn man nicht so ist.


    Ich möchte betonen, ich bin sicher mit einer hohen sozialen Kompetenz und Allgemeinwissen ausgestattet und introvertierter, heißt dass das solche Menschen es schwerer haben im Leben?


    Ich weiß auch nicht wie ich es ausdrücken soll, aber kann es sein, dass oberflächlichere Menschen es generell leichter haben im Sinne, weil die halt weniger reflektieren? Ich denke ja.


    Weil ich habe einen Freund der hat seltsamerweise ähnliche Probleme wie ich.


    Wobei er ist wirklich intelligent und ich nur auf bestimmten Ebenen wissend, bei einen Intelligenztest würde ich vermutlich nicht gut abschneiden.


    Das ist eine wichtige Frage für mich, weil die würde mir sehr viel erklären wenn ich so zurück schaue auf mein Leben bzw. auch auf das wo ich jetzt stehe. Wie seht ihr das?


    Ah ja, der Arzt heute meinte, "kluge" Menschen wüssten selbst die Lösungen und genau das macht es bei z.B. einer Therapie im psychischen Bereich schwer. Ist das seine Einzelmeinung oder ist da was dran.

    Ich verstehe den Buddhismus übrigens als Unterstützung, aber das habe ich ohnedies schon geschrieben des Öfteren. Wobei ich bei meiner Sicht bleibe bei gewissen Erkrankungen, ob mental oder körperlich kann durch die Lehre des Buddhismus sehr wohl eine Verbesserung der Erkrankung erreicht werden.

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    Es gibt bestimmte Formen der Gedankenspiralen die eine intelligente Person hervorbringen kann, auf die eine "einfältige" Person vielleicht garnicht kommen könnte. Dafür steht intelligenten Personen vielleicht doch mehr offen einen analytischen Blick auf die eigene Situation zu werfen, damit das in einer Therapiesituation funktioniert braucht es dann aber schon auch ein gewisses Grundvertrauen zum Therapeuten denke ich.

    Ich merke an mir, dass ich sehr kreativ sein kann, wenn es darum geht z.B. Alltagsängste die ich rational eigentlich als das zerlegen kann was sie sind - überzogene Angstreaktionen die nicht im Verhältnis stehen zu einem Risiko - wiederkehren zu lassen im neuen Gewand. Das ist genau die Fähigkeit die mich im Berufsleben zu einem intelligenten Mitarbeiter macht der allerlei Projektrisiken erkennt und ausräumt. Nur für den Seelenfrieden ist es nicht zum Vorteil.

  • Bedeutung

    • pano
    • 15. September 2026 um 21:39

    Wenn TNH von Intersein spricht ist das denke ich auch im Prinzip die Totalität des Huayan (bzw. konzeptionell verwandt). Ein dasein das leer ist im sinne von Sunyata, aber durch wechselseitiges durchdringen geprägtes dasein.

  • Bedeutung

    • pano
    • 14. September 2026 um 19:00
    void:

    Der Begriff der Totalität passt gut zum Hinduismus. Hinter all den Phänomenen wird ein Prinzip gesehen ( Atman) dass das Ganze und Wahre repräsentiert.


    Buddha geht mit seiner Anatman Lehre drüber hinaus.


    Wenn man die Mahayana Sutren mit den Lehren der Upanischaden gleichsetzt, dann kann das ja zweierlei bedeuten:

    1. Der Buddhismus ist einfach nur einfach alter Wein in neuen Schläuchen ist. Im Grunde war es unnötig dass der Buddhismus entstand, wenn ja schon die Upanischaden das Gleiche aussagen.
    2. Es gibt im Mahayana eine Gefahr aus Leerheit ein "Ganzes" zu machen, es droht ein Rückfall hinter Anatta.


    Ich bleibe bei Adorno: Das Ganze ist das Unwahre.

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    Die Frage ist ja auch ob "Totalität" eine Übersetzung nah am Text ist oder inwiefern da interprätierend übersetzt wird.

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    • pano
    • 14. September 2026 um 09:09

    Prompten kann ich auch

    Google Gemini:

    > Erläutere das Prinzip der Totalität im huayan und seine beziehung zu Sunyata?


    Das Prinzip der Totalität (Dharma-dhātu) im Huayan-Buddhismus – klassisch ausgedrückt durch die Lehre von der gegenseitigen Durchdringung und Identität aller Phänomene (Interpenetration) – besagt, dass kein Phänomen isoliert existiert, sondern jedes einzelne Element des Universums die Gesamtheit aller anderen Phänomene in sich birgt und von ihnen konstituiert wird.

    das ist im prinzip der aspekt auf den ich hinaus wollte.

  • Bedeutung

    • pano
    • 14. September 2026 um 07:16
    nobleperegrine69:
    pano:
    Werner Stepan:

    Für mich persönlich haben das Prajnaparamitra Mantra des Herzsutra und das Purnam Mantra der Upanishaden die selbe Aussage, eines bezeichnet die Leere als vollkommen und das andere die Fülle.

    das Konzept einer Fülle wird im chinesichen Flower Garland Buddhismus entwickelt. Wird sicher noch genug unterschiede zu einer hinduistischen Tradition geben. Hab gerade nicht mehr präsent wie das auf chinesisch hieß.

    Du meinst vermutlich Huayan (華嚴), also die chinesische Schule des Avatamsaka-Sutra. Die Nähe über das Motiv der Fülle ist interessant, aber gleichsetzen würde ich die beiden Traditionen auch nicht.

    Der Begriff den ich suchte war nicht der Begriff huayan (chin Bezeichnung für flower garland ), sondern für das Konzept aus dem huayan welches ich meine, ich glaube es war die Totality. Aber ist ewig her dass ich dazu was gelesen habe und ich finde es nicht mehr.

  • Bedeutung

    • pano
    • 13. September 2026 um 22:44
    Werner Stepan:

    Für mich persönlich haben das Prajnaparamitra Mantra des Herzsutra und das Purnam Mantra der Upanishaden die selbe Aussage, eines bezeichnet die Leere als vollkommen und das andere die Fülle.

    das Konzept einer Fülle wird im chinesichen Flower Garland Buddhismus entwickelt. Wird sicher noch genug unterschiede zu einer hinduistischen Tradition geben. Hab gerade nicht mehr präsent wie das auf chinesisch hieß.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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