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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von pano

  • Prāsaṅgika

    • pano
    • 26. Mai 2026 um 07:45

    auf diese Unterscheidung zwischen Nama und rupa bin ich bisher noch nicht gestoßen, ich war von Name / Form ausgegangen, aber für Mahayana Interpretation scheint das wesentlich zu sein dass Nama auch auf den Geist bezogen ist. Vielleicht sollte ich mir das Herz Sūtra nochmal vorknöpfen und neu lesen

  • Prāsaṅgika

    • pano
    • 25. Mai 2026 um 12:17

    Danke für diese Zusammenstellung. Da steckt viel drin.

  • Diamantweg

    • pano
    • 24. Mai 2026 um 20:13
    Hue32:
    pano:

    Also ich glaube hier wird gerade einiges vermischt. Natürlich Iris ist selbstverantwortlichkeit etwas das man psychisch erkrankten nicht nehmen darf. Natürlich bleibt aber z.B. eine Therapieeinrichtung in der Verantwortung heilangebote zu schaffen die entsprechend dem Fachwissen / Leitlinien angemessen sind. Und da gibt es auch eine gewisse Fürsorgepflicht.


    Nun ist bei der Durchführung eines retreats die Situation durchaus eine andere als in einer Therapieeinrichtung. Die Veranstalter sind kein Fachpersonal einer Therapieeinrichtung. Gleichzeitig wird ja schon ein gewisses heilsangebot gemacht eben für die Erfahrung von Dukkha. Und je nach Schule gibt es teils intensive Meditationsübungen.


    Ich finde es komplett legitim wenn ein meditationskreis z.B. sagt dass er mit bestimmten psychischen Krankheitsbildern nicht umgehen kann und das Risiko vermeiden möchte, das die Praxis in der Gruppe etwa der Person schadet.


    Bei großen Organisationen wie diamantweg oder Plum village könnte man vielleicht schon eher die Frage stellen ob eine solche Organisation nicht dafür sorgen kann dass psychologische Schulungen existieren. Aber auch da würde nach dem Grundsatz „Primum non nocere“ (zuerst einmal nicht schaden) nicht bei rauskommen dass man frei rumprobiert.


    und zu guter letzt hat auch ein Patient eine gewisse Verantwortung aktiv auf die Veranstalter zuzugehen wenn er bestimmte Vorerkrankungen hat. Jemanden mit psychologischen Vorerkrankungen ins retreat „schmuggeln“ ist irgendwie nicht so recht mit rechter Rede in Einklang zu bringen.

    Ganz ehrlich: Dein Beitrag klingt für mich stellenweise weniger nach Mitgefühl oder differenzierter Vorsicht, sondern eher nach akademisch verpackter Ausgrenzung.

    Du betonst ständig Selbstverantwortung, Fürsorgepflicht und „nicht schaden“, aber praktisch läuft deine Argumentation darauf hinaus, psychisch belastete Menschen möglichst früh als potenzielles Risiko zu markieren. Allein diese Wortwahl wie „ins Retreat schmuggeln“ ist ziemlich entlarvend. Das klingt nicht nach einem Menschen, der leidet und Orientierung sucht, sondern fast wie nach jemandem, der heimlich Gefahrgut einschleust.

    Und genau da zeigt sich für mich ein grundlegendes Problem vieler spiritueller Gruppen: Solange jemand funktioniert, begeistert ist und die Gruppendynamik stärkt, ist jeder willkommen. Sobald psychische Probleme sichtbar werden, wird plötzlich von Verantwortung, Risiken und Überforderung gesprochen.

    Dabei wird völlig ausgeblendet, dass solche Gruppen genau diese Menschen oft gezielt anziehen. Wer zieht denn bitte Menschen mit hohem Leidensdruck an, wenn nicht spirituelle Gemeinschaften, die von Befreiung vom Leiden, Transformation und Bewusstseinsentwicklung sprechen?

    Dann im Nachhinein zu sagen „dafür sind wir aber nicht zuständig“ ist schon ziemlich bequem.

    Außerdem finde ich diese unterschwellige Gleichsetzung von psychischer Erkrankung und möglicher Gefährlichkeit problematisch. Das schwingt bei solchen Diskussionen ständig mit. Als wären psychisch kranke Menschen vor allem ein Sicherheitsproblem für die Gruppe. Die meisten psychisch Erkrankten sind nicht aggressiv, sondern leiden in erster Linie selbst.

    Und wenn man ehrlich ist: Viele spirituelle Gruppen haben gar kein Interesse an wirklich schwierigen Menschen. Man möchte lieber funktionierende, sozial angenehme, motivierte Teilnehmer, die die Atmosphäre nicht belasten. Das ist menschlich nachvollziehbar – aber dann sollte man vielleicht aufhören, sich moralisch oder spirituell zu überhöhen.

    Denn Mitgefühl zeigt sich nicht darin, wie man mit den unkomplizierten Menschen umgeht, sondern mit denen, die anstrengend, instabil oder schwierig sind.

    Alles anzeigen

    Lieber Hue32 du arbeitest dich hier etwas an meinem Kommentar ab, bzw. an dingen die du in meinen Beitrag reinliest.

    • Gefährlichkeit: Ich habe an keiner Stelle psychisch Erkrankten unterstellt eine Gefahr darzustellen, mir ging es um die Gefahr für jene psychisch Erkrankten.
    • "akademisch verpackter Ausgrenzung": Ich schlage ja keine Kontaktverbote vor, sondern stelle fest, dass buddhistische Lehrer ohne Therapieausbildung keine Therapeuten sein können und trotzdem darauf achten müssen erstmal keinen Schaden zu verursachen. Eine Schlussfolgerung könnte hier auch sein Teilnahme an der Gemeinschaft zu ermöglichken bei gleichzeitger Vorsicht bei Teilnahme an z.B. meditation.

    Dann kritisierst du übertriebene Heilsversprechen von buddhistischen Gruppen, da würde ich direkt mit dir mitgehen. Der buddhistische Pfad ermöglicht viel heilsames, aber man kann definitiv auch zuviel versprechen und nichts ist garantiert.


    Vielleicht hat tatsächlich das Wort "schmuggeln" dich etwas getriggert. Das war tatsächlich der Versuch Iris erste Beiträge zusammenzufassen aber ich habe nochmal nachgelesen und es ist keine treffende Zusammenfassung der von ihr geschilderten Ereignisse. Aber statt sich am Wort schmuggeln aufzuhängen würde ich sagen: Eine offene Kommunikation an dieser Stelle würde sowohl den Teilnehmern als auch den Organisatoren gut stehen.

  • Diamantweg

    • pano
    • 24. Mai 2026 um 10:32

    Also ich glaube hier wird gerade einiges vermischt. Natürlich Iris ist selbstverantwortlichkeit etwas das man psychisch erkrankten nicht nehmen darf. Natürlich bleibt aber z.B. eine Therapieeinrichtung in der Verantwortung heilangebote zu schaffen die entsprechend dem Fachwissen / Leitlinien angemessen sind. Und da gibt es auch eine gewisse Fürsorgepflicht.


    Nun ist bei der Durchführung eines retreats die Situation durchaus eine andere als in einer Therapieeinrichtung. Die Veranstalter sind kein Fachpersonal einer Therapieeinrichtung. Gleichzeitig wird ja schon ein gewisses heilsangebot gemacht eben für die Erfahrung von Dukkha. Und je nach Schule gibt es teils intensive Meditationsübungen.


    Ich finde es komplett legitim wenn ein meditationskreis z.B. sagt dass er mit bestimmten psychischen Krankheitsbildern nicht umgehen kann und das Risiko vermeiden möchte, das die Praxis in der Gruppe etwa der Person schadet.


    Bei großen Organisationen wie diamantweg oder Plum village könnte man vielleicht schon eher die Frage stellen ob eine solche Organisation nicht dafür sorgen kann dass psychologische Schulungen existieren. Aber auch da würde nach dem Grundsatz „Primum non nocere“ (zuerst einmal nicht schaden) nicht bei rauskommen dass man frei rumprobiert.


    und zu guter letzt hat auch ein Patient eine gewisse Verantwortung aktiv auf die Veranstalter zuzugehen wenn er bestimmte Vorerkrankungen hat. Jemanden mit psychologischen Vorerkrankungen ins retreat „schmuggeln“ ist irgendwie nicht so recht mit rechter Rede in Einklang zu bringen.

  • Wie ich den sB (derzeit) verstehe

    • pano
    • 17. Mai 2026 um 23:45

    Zumindest ist der Buddha ein Vertreter der antike

  • Wie ich den sB (derzeit) verstehe

    • pano
    • 17. Mai 2026 um 18:59

    "säkularer buddhismus" ist halt auch prinzipiell ebenso breit und unklar umrissen wie nicht-säkularer buddhismus.

    flaneur:
    ixi:

    Gerade diese auffällige Zurückhaltung gegenüber metaphysischen Fragestellungen lässt säkularen Buddhisten allerdings auch jede Menge Raum zur Entwicklung entsprechender persönlicher Ansichten

    Und ich denke genau hier muss (auch) der säkulare Buddhist aufpassen, nicht dem Anhaften an (falsche) Ansichten zu verfallen.

    So wie auch der religiöse Buddhist da aufpassen muss. Vielleicht muss der religiöse Buddhist ein bisschen mehr aufpassen nicht an der Vorgegebenen Lehrmeinung anzuhaften, während der säkulare Buddhist mehr aufpassen muss, nicht an der selbstentwicketen Sicht anzuhaften.


    Ich finde ja immer im Buddhismus steckt eine gute Portion Skeptizismus (also im Sinne der antiken Skeptiker). Aber wenn ich das hier im Forum schon angebracht habe war das am Ende doch auf einige Leute hier eine etwas provokantere Aussage ... (Skeptizismus im Sinne von 'ich kann's nicht sagen / entscheiden', nicht im Sinne von 'ich glaub das nicht').

  • Tibetischer Buddhismus „Selbststudium“ Hilfe

    • pano
    • 16. Mai 2026 um 09:02

    Amdap wenn ich da mal ganz gezielt nachfragen darf: bei A Govinda wie muss man sich das vorstellen ? Gab’s da dann so eine textsammlung sie so ein Handbuch zu einer katholischen Messe? Oder war das eher so ad hoc zusamengesetzt aus Texten ?

  • Ole Nydahl liegt im Sterben

    • pano
    • 15. Mai 2026 um 12:46

    Mögen die Opfer seiner tiraden frei von rassistischer Verunglimpfung sein.


    Möge die trauernde Sangha Trost finden und die Fähigkeit gewinnen von ihrer großen Führungsfigur los zu lassen.


    Ole Nydahl möge in seiner verbleibenden Zeit frei von Leid sein.

  • Wie praktiziert man Anapanasati…

    • pano
    • 14. Mai 2026 um 15:25

    Ich musste gerade an diesen Faden denken während meiner Praxis der Achtsamkeit auf den Hämorrhoiden-Schmerz ....

  • Wie ich den sB (derzeit) verstehe

    • pano
    • 14. Mai 2026 um 12:08

    Qualia ich finde du bemühst hier ein Strohmann-Argument. Ich kann als säkularer Buddhist anerkennen, dass der Tod radikale Endlichkeit ist, ein Ausdruck des Daseinsmerkmal der Vergänglichkeit (anicca), zum Nihilismus fehlt die Anhaftung den Tod als Ausflucht zu sehen. Gerade durch die radikale Akzeptanz des säkularen Buddhismus dass es keine Reinkarnation in einem folge-Leben gibt kann der säkulare buddhist sich von der Anhaftung lösen dass der Tod beherrschbar oder überwindbar ist.


    Ich hab so ein bisschen das Gefühl der säkulare buddhist muss sich verteidigen weil ihm unterstellt wird so zu denken wie der religiöse buddhist. Ähnlich wie es christen gibt, die nicht akzeptieren können dass Atheisten einfach nicht an Gott glauben und unterstellen Atheisten würden einfach nur gegen Gott opponieren von dessen existenz sie insgeheim schon wüssten. So wird dem säkularen buddhist vom religiösen buddhist unterstellt, er müsse in gleicher weise hadern.

  • Diamantweg

    • pano
    • 13. Mai 2026 um 13:01

    Es ist halt die Krux mit den Führern, sie können auch Verführer sein. Ich kenne nydahl nur aus dem Fernsehen. Er war ein charismatiker, solche Menschen haben oft die Fähigkeit und teils den Drang im persönlichen Kontakt wirklich zu begeistern.

    Das steht nicht im Widerspruch dazu dass diese Leute problematische Weltbilder haben und propagieren.

    Es kann also beides wahr sein, dass iris nur beste Erinnerungen hat und ihn als Arabern zugewandt wahrgenommen hat, wie auch dass er rassist ist und dies offen ausgesprochen hat.

  • Nächstenliebe im Buddhismus

    • pano
    • 10. Mai 2026 um 16:09
    Matthie:

    Nächstenliebe betrachten bzw.leben.

    Natürlich ein Begriff aus dem Christentum, der mir aber sehr gut gefällt und mir das Synonym im Buddhistentum fehlt

    Der Begriff ist Metta / maitrī und ist im Buddhismus sehr präsent allgemein. Mit Mitgefühl , mitfreude und Gleichmut bildet Metta (liebe/ Liebende Güte ) dann die vier unermesslichen Tugenden



    lange nicht mehr gehört aber damals fand ich

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    eine interessante Einführung

  • Sind Konvertiten fanatischer?

    • pano
    • 23. April 2026 um 21:35
    SuttaCentral
    Early Buddhist texts from the Tipitaka (Tripitaka). Suttas (sutras) with the Buddha's teachings on mindfulness, insight, wisdom, and meditation.
    suttacentral.net
  • Angststörungen durch Religionsverlust?

    • pano
    • 21. April 2026 um 17:40

    Ich denke sowieso dass man etwas sauberer zwischen Symptom und Krankheit unterscheiden muss.

    Ich kann Schnupfen haben, aber das kann durch Heuschnupfen, ein Erkältungsvirus bedingt sein, oder eine bakterielle Infektion. Die Behandlung unterscheidet sich.

    Eine Depression ist erstmal eine Symptomklasse. Die Behandlung sollte sich auch unterscheiden je nach Ursache.


    Das Problem mit den Analysen ist nun, sind die gefundenen zusammenhänge eine kausale Wirkkette, also ist die gesunkene Religiosität ursächlich für mehr Depressionen, oder gibt es eine gemeinsame Ursache die Religiosität sinken lässt und depressive Neigungen verstärkt. Die nächste Option wäre noch die Koinzidenz, ohne gemeinsame Ursache gibt es unabhängig die Phänomene die auftreten.

    PS: Ausgangs ging es ja um angststörungen nicht um Depressionen. Bin durch voids Beitrag auf Depressionen umgeschwenkt. Aber die Argumentation passt auch auf angststörungen.


    Für diese spezifisch hätte ich noch einen Gedankenanstoss. Es gibt ja die Expositionstherapie bei angststörungen. Exponiert sich eine Gläubige Person ggf. elementaren Ängsten (Verdammnis im Christentum, Vergänglichkeit im Buddhismus) und wird somit ein Umgang mit Ängsten eingeübt?

  • Sind Konvertiten fanatischer?

    • pano
    • 18. April 2026 um 17:07
    Matthie:
    catflap08:

    Geht es nur mir so oder ist das ein allgemeines Phänomen, dass auch jene die zum Buddhismus konvertieren, oftmals fanatischer ihren Glauben praktizieren – und auch andere davon überzeugen wollen, als jene die damit durch kulturelle Gegebenheiten aufgewachsen sind?

    Ich hatte einen ãhnlichen Gedanken mit ehemaligen Rauchern.

    Mir kam es so vor als ob Ex- Raucher deutlich extremere intolerantere Nichtraucher sind als Leute die noch Nie geraucht haben…


    Ich gebe zu der Vergleich ist an den Haaren herbeigezogen 🤣.

    Also nicht ganz ernst nehmen 😉

    Ex-Raucher haben ja auch ein suchtgedächtnis. Ich wäre auch verärgert wenn mir Rauch in die Nase strömt und ich dann Lust auf eine Zigarette bekäme. Ich hatte mal ein paar Wochenenden wo ich auf parties geraucht hatte während des Studiums und nach so 4 Wochenenden dachte ich mir montags plötzlich „jetzt ne Zigarette wäre doch was“ und da hab ich gemerkt wie krass die Suchtgefahr bei Nikotin ist (und seitdem nicht mehr angerührt).


    Ich finde void hat ja einen Mechanismus schon gut beschreiben.


    ein weiterer Aspekt ist ja dass man sich als Konvertit ins „Regelwerk“ einliest. Ein Kind was religiös aufwächst nimmt aber vermutlich erstmal nur das auf was vorgelebt wird, und das ist einfach eine stromlinienförmigere Form der Religion.


    hier im Forum hab ich mir die Frage auch schon gestellt, also ob ich Anzeichen wahrnehme für die „extremen Konvertitis“. Aber bis auf Ausnahmen ist das nicht mein Eindruck. Das könnte auch daran liegen dass die meisten hier Buddhismus eher über Meditationskurse und philosophische, westliche Adaptionen kennen lernen. Man eifert dem Buddha nach statt die strenggläubige koreanische Oma zu imitieren.


    Ein dritter Gedanke von mir geht noch in eine andere Richtung.


    Konvertiten online sind glaube ich nochmal eine sonderkategorie. Wer konvertiert ist eher dabei glaubensinhalte online zu diskutieren. Wer also zum orthodoxen Christentum übertritt der liest über Fastenvorschriften (kein Öl? Krass) und informiert sich in online Communities. Der durchschnittliche griechisch-orthodoxe Christ hängt nicht im Forum für Orthodoxie ab. Somit gibt es eine besondere Sichtbarkeit für Konvertiten die es 150%ig meinen. Die fallen einfach auf. Der 150%ige Grieche hält einfach die fastenregeln genau ein und fällt online nicht auf.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • pano
    • 17. April 2026 um 07:49
    Aravind:

    Der Gegensatz kommt mir gerade etwas konstruiert vor. Vipassana Bhavana bedeutet doch gerade "Einsichtsmeditation". Auch wenn ich die Übersetzung "Übung" für Bhavana deutlich sinnvoller halte als den westlichen Begriff "Meditation

    Ich habe da nicht ganz glücklich formuliert. „Meditation ohne Einsicht ist nicht der Weg zur Befreiung“ ist was ich ausdrücken wollte. So wie der Buddha als Samatha übender ohne Einsicht noch nicht erwacht war.


    Meditation ist kein präziser Begriff, Übung von X ist besser.

  • Sinn des Zazen/eine Sammlung

    • pano
    • 16. April 2026 um 20:19
    Mahasi:
    Monikamarie:

    Ich schreibe aus Erfahrung ... denn nur der Widerstand ist Leiden... Glaubt nicht aufgrund von Hörensagen, sondern prüft!!!


    Wie kannst du dir sicher sein, dass deine Interpretation der Erfahrung richtig ist?


    Monika schreibt ja auch dass geprüft werden sollte. Das gilt fürs Hörensagen und für die eigene Erfahrung gleichermaßen.

    Die eigene Erfahrung Könnte ein Trugbild sein, aber das kann auch jede andere Erfahrung sein die nicht die eigene ist. Sprich : die eigene Erfahrung ist garnicht so schlecht, man sollte aber etwas vorsichtig sein die Erwartung zu haben dass auch andere gleiche Erfahrungen machen.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • pano
    • 16. April 2026 um 12:39
    Matthie:

    Liebe Forumsmitglieder,

    ich bin ja noch nicht solange in diesem Forum.

    Vieles habe ich schon gelernt und Manches gibt mir noch Rätsel auf.

    Mein Zugang zum Buddhismus kam über die Meditation.

    Wenn man schon eine Zeit lang meditiert hat, fängt man natürlich an zu recherchieren.

    Die Großen Orte die man dann findet sind Indien und Japan.

    Ich habe Meditation immer als buddhistische Praxis wahrgenommen.

    Ungefähr so wie das Beten im Christentum.

    Es gibt denke ich keinen praktizierenden Christen der nicht betet.

    Hier lese ich aber das viele aufgehört haben mit dem meditieren ,oder damit nicht klar kamen.

    Ich rede vom Zazen. Natürlich gibt es auch andere Meditationsformen.

    Ist die buddhistische Praxis nicht zwangsläufig verknüpft mit der Meditation?

    Wie das Beten der Christen ?

    Yoga ist zum Beispiel Meditation in Bewegung.

    Ich hätte früher Yoga nicht als Buddhistisch betrachtet.

    Da aber Alle Ihren Ursprung in Indien finden, ist es vielleicht doch eine Buddhistische Praxis ?

    Zazen ist nicht für jeden Geeignet, dass weiß ich mittlerweile.

    Das studieren Buddhas Lehre ist natürlich großer Bestandteil der buddhistischen Praxis.

    Sowie das lesen der Bibel als Christ.

    Aber ohne beten würde das Herz der Christlichen Praxis fehlen.

    Was für buddhistische Praktiken gibt es den außer Zazen für praktizierende Buddhisten ?

    Alles anzeigen

    Meditation ist eine Übung die insbesondere in der westlichen Adaption des Buddhismus sehr populär geworden ist. Weite Teile traditioneller buddhisten meditieren nicht, rezitieren Mantras, nehmen an Ritualen Teil, es gibt auch Praktiken die Gebeten ähneln.


    für mich aber zentral für den Buddhismus ist die Einsicht dass das Leben leidvoll ist und dass die Ursachen der leidvollen Erfahrungen nicht die offensichtlichen sind, man das Leid aber an der Wurzel packen kann wenn man erkennt dass Gier, anhaftung, etc die Quelle sind.


    Oder um es mit den Buddha Worten su sagen (AN 8.6)

    Zitat

    Daher halten Gewinn und Verlust, Ruhm und Schande, Tadel und Lob, Glück und Schmerz seinen Geist nicht gefangen. Weder bevorzugt er Gewinn, noch weist er Verlust zurück. Weder bevorzugt er Ruhm, noch weist er Schande zurück. Weder bevorzugt er Lob, noch weist er Tadel zurück. Weder bevorzugt er Glück, noch weist er Schmerz zurück. Da er Bevorzugen und Zurückweisen aufgegeben hat, ist er befreit von Wiedergeburt, von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Er ist befreit vom Leiden, sage ich. Das ist der Unterschied zwischen einem gebildeten edlen Schüler und einem ungebildeten gewöhnlichen Menschen.

    Zitat

    Gewinn und Verlust, Ruhm und Schande, Tadel und Lob, Glück und Schmerz: Diese Dinge sind unbeständig unter Menschen, sind zeitlich und müssen zugrunde gehen.

    Ein verständiger und achtsamer Mensch erkennt diese Dinge und sieht, dass sie zugrunde gehen müssen. Erwünschte Dinge erregen seinen Geist nicht, noch wehrt er unerwünschte ab.

    Bevorzugen und Zurückweisen sind beseitigt und vergangen, sie sind nicht mehr. Er kennt den unbefleckten Zustand, wo kein Kummer herrscht, er versteht richtig und ist über die Wiedergeburt hinausgegangen.“

    bevor der Buddha solche Ansichten hatte war er fortgeschrittener meditator bei angesehenen meditationslehrern in die Schule gegangen. Aber erst die Einsicht hat ihn befreit.


    Die Meditation ist also garnicht alleiniger Weg zur Befreiung sondern es gehört Einsicht dazu.

    Ich meditiere derzeit nicht profitiere aber von vielen buddhistischen Einsichten die es mir helfen leidvolle Empfindungen zu reduzieren.


    Würde ich nur meditieren wüsste ich nicht ob ich weniger leidvoll empfinden würde.


    Würde ich meditieren und Einsicht üben dann - wer weiß - wäre ich vielleicht noch weiter auf dem buddhistischen Pfad.


    Für mich ist dieser Pfad aber auch kein Wettrennen.

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 15. April 2026 um 18:19

    Das lateinische Wort sapiens ist verwandt mit Pali „sapati“ (fluchen). Der fluchende Mensch passt irgendwie

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 13. April 2026 um 08:52
    JoJu91:

    Am besten wäre es, sie würden weiter Autos und Maschinen bauen und was mit Chemie machen, und die Exportüberschüsse dann meinetwegen an andere Länder spenden, die dann mit Sachverstand das Klima retten.

    und dieses Klima das nichts mit Chemie, Autos und Maschinen zu tun hat die Deutschland fertigt, wo finde ich das denn?

  • Ich verstehe vieles nicht

    • pano
    • 13. April 2026 um 08:05

    Hallo,


    stell dir den Buddhismus als Baum vor, der ist 2500 Jahre alt und so mancher Baumbewohner wäre ziemlich desorientiert wenn er auch nur den Ast wechseln müsste. Es gibt zahlreiche Bücher zum Buddhismus, hier wären 2 mögliche Empfehlungen:

    • "Sei dir selbst eine Insel: Buddhas Weg zu innerem Glück und Frieden " von Ayya Khema
    • "Das Herz von Buddhas Lehre:" von Thich Nhat Hanh
  • Was entsteht, vergeht.

    • pano
    • 9. April 2026 um 09:36

    Es ist glaube ich ein Missverständnis dass das System des bedingten Entstehens die Physik beschreiben soll. Es geht darum, dass Phänomene des Geistes bedingt entstehen. Meinetwegen auch noch über Geister hinweg bedingtes entstehen.

    Dass die Physik ebenfalls kausalitätsketten kennt sind strukturelle und begriffliche Parallelen die aber nicht bedeuten dass das Dharma eine physikalische Theorie wäre die an ihre grenzen stößt.


    was die Lehre von bedingten entstehen glaube ich beschreibt sind Vorbedingungen, nicht Auslöser für das nächste Glied der Kette. Und damit sind die Parallelen auch zur Quantenmechanik tatsächlich weitreichend und das von dir beschriebene Problem der Determinismus garnicht so strikt gegeben denke ich. Der Übergang zwischen zwei quantenmechanischen Zuständen ist „erlaubt“ wenn die Bedingungen erfüllt sind. Die Quantenmechanik hat dann Methoden um die übergangswahrscheinlichkeit zu berechnen. Da hört dann jede Parallele zur Lehre von bedingten entstehen auf . Aber das ist ja auch nicht das Ziel der Lehre.


    am Ende kann man sich streiten ob die Phänomene die das bedingte entstehen beschreibt nicht doch auch materielle Phänomene einschließt . Im Rahmen des säkularen Buddhismus ist das aber eigentlich egal weil die relevante Schlussfolgerung etwa von Nagarjuna dass alles leer ist , nichts eigenexistenz hat (keine Essenz existiert um den Begriff der abendländischen Philosophie zu verwenden) auch mit physikalischen Mitteln bestätigt werden kann. Insofern können wir einfach den Buddhismus nehmen um über die kernkompetenzen des dharmas zu sprechen und müssen 2500 Jahre Fortschritt in der naturwissenschaft nicht links liegen lassen.

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • pano
    • 8. April 2026 um 14:04

    Für mich ist Mitgefühl eine buddhistische Grundeinstellung. Mitgefühl als Wunsch das alle fühlenden Wesen Befreiung vom Leid finden. Man sollte Mitgefühl üben. Ob das nun auf dem Kissen ist, oder aktiver bleibt jedem selbst überlassen. Wahrscheinlich spielt es für die Übung auch nicht so sehr die Rolle ob der Aktivismus nun dauerhaft verfängt. Es wäre akuśala an einem Effekt anzuhängen, aber kuśala ist die Übung. In welcher Form auch immer. Natürlich sollte man als Aktivist den Verstand und die Weisheit (prajñā) nicht vorher an der Garderobe abgeben. Aber das gilt such für den Kissen-buddhist, der sollte nicht glauben dass das atmen die Welt beeinflusst.

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • pano
    • 8. April 2026 um 12:35
    JoJu91:
    void:

    Machen könnte er aber auch nichts dagegen.

    Das ist meine persönliche Lehre, mein Zwischenfazit, der letzten Jahre.


    Insofern frage ich mich auch, ob nicht der Begriff "politischer Buddhismus" ebenso ein Widerspruch in sich selbst ist wie alle anderen "ismen".


    Die Menschen glauben, durch zielgerichtetes Handeln die Welt ohne Kollateralschäden verbessern zu können.

    Manchmal zeigen sich "gute" Ergebnisse, und sie führen die Ergebnisse auf ihr Handeln zurück. Zeigen sich "schlechte" Ergebnisse, führen sie die Ergebnisse auf die bösen Gegner zurück.


    Langfristig scheitern alle, keiner erreicht sein Ziel.

    Trump nicht, Putin nicht, Xi nicht, die Rechten nicht, die Linken nicht, die Ökos nicht, die Guten nicht, die Gerechten nicht, die Kapitalisten nicht, die Mafiosi nicht, die Islamisten nicht, die Christen nicht und auch die Buddhisten nicht.


    Der wahre Herrscher ist der Zeitgeist mit seinen kollektiven Illusionen, Ängsten, Fantasien, Utopien.


    Heisst das, das wir unseren Aktivismus aufgeben sollen ?

    Die Frage beinhaltet die Annahme, dass wir dazu überhaupt in der Lage sind.

    Sind wir das ?


    Liegt nicht die "Lösung" des Buddha auf einer ganz anderen Ebene ?


    :?

    Alles anzeigen

    Du meinst das mitgefühl?


    (Du meinst natürlich was anderes aber ohne Mitgefühl ists irgendwann halt nihilismus und den schloss der Buddha ja explizit aus).

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • pano
    • 8. April 2026 um 09:49
    Qualia:

    Minderheiten und NGOs haben einfach nur das lauteste Geschrei und denen ist die Mehrheit scheißegal, hauptsache, sie bekommen das, was sie wollen. Demokratie war mal Mehrheitsentscheidungen unter Berücksichtigung von Minderheiten und nicht Minderheitsentscheidungen und minimale Berücksichtigung der Mehrheit, die ist nur noch Stimmvieh.

    A: „Man darf hier nix mehr sagen“

    B: „Gut ich fang mal an, diese umweltverpestung muss ein Ende haben. Sie führt zu Leid überall. Lasst uns Mitgefühl haben mit unsrer Umwelt“

    A: „wenn ich Meinungsfreiheit fordere meine ich doch nicht deine Meinung!“


    Ich erinnere mich an die Abstimmung zum Rauchverbot in Bayern. Über Jahre meinte die CSU dass man sich von dieser Minderheit der militanten Nichtraucher nicht das Rauchen in Speisegaststätten verbieten lassen wolle. Die ÖDP strengte die Volksabstimmung an und siehe da: es gab eine Mehrheit für dieses Rauchverbot.

    Ich glaube es gibt durchaus Mehrheiten für ökologische Politik. Das Problem ist: wenn es konkret wird erklärt eben die Springer Presse dass die wärmepumpe nicht funktioniert (komplett Gaga), und verunsichert die Leute. Zahlreiche Haushalte haben sich unter rot grün noch eine Ölheizung einbauen lassen. Das wird teuer werden

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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