Alles anzeigenHallo,
wenn ich mit meinen Ärzten spreche und ihnen erkläre, dass mir andere Ärzte selten helfen können bekam ich schon mehrfach die Antwort, dass ich zu "schlau" wäre und mit schlauen Patienten ist es schwer zu arbeiten.
Das mag arrogant klingen, aber grad im psychischen Bereich ist das ganz extrem. Da ist was dran oder?
Generell möchte ich auch in Frage stellen, ob eine Form der Intelligenz oder wie immer man es nennen mag deutlich mehr Probleme mit anderen Menschen mit sich bringt in der Interaktion als wenn man nicht so ist.
Ich möchte betonen, ich bin sicher mit einer hohen sozialen Kompetenz und Allgemeinwissen ausgestattet und introvertierter, heißt dass das solche Menschen es schwerer haben im Leben?
Ich weiß auch nicht wie ich es ausdrücken soll, aber kann es sein, dass oberflächlichere Menschen es generell leichter haben im Sinne, weil die halt weniger reflektieren? Ich denke ja.
Weil ich habe einen Freund der hat seltsamerweise ähnliche Probleme wie ich.
Wobei er ist wirklich intelligent und ich nur auf bestimmten Ebenen wissend, bei einen Intelligenztest würde ich vermutlich nicht gut abschneiden.
Das ist eine wichtige Frage für mich, weil die würde mir sehr viel erklären wenn ich so zurück schaue auf mein Leben bzw. auch auf das wo ich jetzt stehe. Wie seht ihr das?
Ah ja, der Arzt heute meinte, "kluge" Menschen wüssten selbst die Lösungen und genau das macht es bei z.B. einer Therapie im psychischen Bereich schwer. Ist das seine Einzelmeinung oder ist da was dran.
Ich verstehe den Buddhismus übrigens als Unterstützung, aber das habe ich ohnedies schon geschrieben des Öfteren. Wobei ich bei meiner Sicht bleibe bei gewissen Erkrankungen, ob mental oder körperlich kann durch die Lehre des Buddhismus sehr wohl eine Verbesserung der Erkrankung erreicht werden.
Es gibt bestimmte Formen der Gedankenspiralen die eine intelligente Person hervorbringen kann, auf die eine "einfältige" Person vielleicht garnicht kommen könnte. Dafür steht intelligenten Personen vielleicht doch mehr offen einen analytischen Blick auf die eigene Situation zu werfen, damit das in einer Therapiesituation funktioniert braucht es dann aber schon auch ein gewisses Grundvertrauen zum Therapeuten denke ich.
Ich merke an mir, dass ich sehr kreativ sein kann, wenn es darum geht z.B. Alltagsängste die ich rational eigentlich als das zerlegen kann was sie sind - überzogene Angstreaktionen die nicht im Verhältnis stehen zu einem Risiko - wiederkehren zu lassen im neuen Gewand. Das ist genau die Fähigkeit die mich im Berufsleben zu einem intelligenten Mitarbeiter macht der allerlei Projektrisiken erkennt und ausräumt. Nur für den Seelenfrieden ist es nicht zum Vorteil.