Ich mache auch seit 25 Jahren Krafttraining und Yoga. Damals aus einer Krankheit heraus und auch aus Eitelkeit, um einen schöneren Körper zu bekommen.
Ich finde es spricht gar nichts dagegen, das zu tun, weil das Training enorm gut für die Stimmung und das Wohlbefinden ist.
Heute frage ich mich manchmal, wie lange ich noch leben will und ob ich dann gesund sterben will. Ich denke manchmal, dass das Training meinen Selbstbezug noch vergrössert.
Ist es denn ein buddhistisches Prinzip, dass man möglichst lange leben sollte und alles dafür tun?
Je länger man lebt, desto länger kann man den Dharma praktizieren. Doch länger leben ist für mich kein Wert an sich.
Auch wenn der Buddha nicht zum Krafttraining aufgerufen hat ich glaube der Pali Kanon enthält genug Hinweise auf ein beachtliches Laufpensum durchaus als Teil der Praxis.
Ich mache Ausdauersport, wandere und hebe Hanteln. Gerade das Hanteltraining hat durchaus einen achtsamkeitsaspekt. Da kann man reinfühlen in den Muskel.