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Wie geht ihr damit um, wenn nahestehende Menschen euren Glauben nicht ernst nehmen?

  • Lotoslara
  • 24. Februar 2026 um 11:53
  • Zum letzten Beitrag
  • DollesLama
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    • 24. April 2026 um 21:50
    • #26

    Nietzsche sagte in der Antichrist,
    dass die Europäer damals noch nicht bereit waren für den Buddhismus. Und ich denke, dass dies noch lange so blieb. Denn so sagt er auch, dass seine Hörer wohl eher in der Zukunft zu finden seien.


    Das Problem, fürchte ich, basiert auf Eindrücken, Vorurteilen und der Sozialisierung.


    Generell wird sehr schnell geurteilt. Schon beim ersten Eindruck kommt es zur Einordnung. Alleine die Körpergröße kann zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden.


    Befremdlich erscheint wohl jedem das Andersartige.


    Ich hoffe der Beitrag hilft und kann inspirieren.


    In der Ruhe liegt die Kraft.

    Einmal editiert, zuletzt von DollesLama (24. April 2026 um 22:06)

  • fotost
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    • 25. April 2026 um 01:59
    • #27

    Wie geht ihr damit um, wenn nahestehende Menschen euren Glauben nicht ernst nehmen?


    Jmmmmm, meine Betrachtung/Interpretation der buddhistischen <Lehre, ist streng säkular

    ofrt anders ausgedrückt basiertt auf rein sachlichen Überlegungen und/oder ethischen Gedanken - ich glaube nichts, das man üblicherweise im religiösen Bereich einordnet, deshalb bedeutet die Frage mir nichts.


    Wenn Andere sich etwa durch Worte oder Taten von zentralen Gedanken abwenden, wie etwa, daß die Verminderung des Leidens ein wertvolles Ziel in sich selbst ist (Nur eines lehre ich...) würde ich den Kontakt beenden. Ich habe genug an mir selbst zu arbeiten, ich brauche keine weiteren Baustellen

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  • Tim1
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    • 1. Juni 2026 um 05:47
    • #28

    Ich lebe recht isoliert, aber es wäre mir ziemlich egal, ob bzw. wer meine Religion nicht gut findet. Vor allem weil ich sie nicht öffentlich zur Schau stelle, ich lebe sie für mich und nicht für andere. Keine Ahnung, ob die was davon mitbekommen.


    Ich kommuniziere kaum, dass ich Buddhist bin, nicht aus Scham sondern, weil es Niemand etwas angeht. Nochmal ich versuche es so gut wie möglich in mein Leben zu integrieren, ob andere davon was mitbekommen oder nicht spielt keine Rolle. Ich bin nur verantwortlich für mein Leben bzw. meine Handlungen.

  • Amdap
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    • 1. Juni 2026 um 07:48
    • #29
    Tim1:

    Ich kommuniziere kaum, dass ich Buddhist bin, nicht aus Scham sondern, weil es Niemand etwas angeht.

    Meine Erfahrung: ...und weil es kaum jemanden interessiert.

    Haben sie doch etwas mitbekommen, dann kursieren verzerrte Vorstellungen: ich "glaube an den Buddha als einer Art Gott"; das Nirvana sei entweder das Nichts, oder so eine Art Paradies wie im Christentum, nur mit ausgetauschten Figuren; der Dalai Lama sei so eine Art Papst der Buddhisten; ich "halte es für möglich, mit demselben Ich wie aktuell, als Ameise wiedergeboren zu werden".... und vieles mehr.

    Ich fange nicht mehr an, darüber zu diskutieren. Sie wollen auch nicht diskutieren, sondern bevorzugen Schubladendenken, weil es sie beruhigt. "Identifiziert", "erfasst", "benannt" und "einsortiert". Fertig. Sobald dies geschehen ist, geht's zum nächsten Thema über, Small Talk eben.

    Da ich solche Art der Konversation hasse, habe ich mich zurückgezogen und kann mir zum Glück diesen Luxus leisten.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Lernender
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    • 9. Juni 2026 um 12:57
    • #30
    Zitat

    Wie geht ihr damit um, wenn nahestehende Menschen euren Glauben nicht ernst nehmen?


    Das ist ein ganz schwieriges Thema.


    Ich selbst habe für mich den Weg gewählt, dass ich es (bis auf Weiteres jedenfalls) für mich behalte, dass ich seit einem halben Jahr gemeinsam mit Buddhisten meditiere.


    Ich hab es bisher nur einer Freundin erzählt. Sie hat sich zwar nicht lustig gemacht, aber durchblicken lassen, dass sie es wohl irgendwie "weird" findet.


    Tatsächlich weiß zum Beispiel auch mein bester Kumpel nichts davon. Vor ihm habe ich normalerweise keine Geheimnisse. Ich bin mir sicher, würde ich ihm davon erzähle, könnte ich mir von ihm ellenlange Vorträge anhören, dass ich in merkwürdige Richtungen "abdrifte" etc. Es würde bei ihm sicher nicht auf Begeisterung stoßen.


    Und meiner Familie (Mutter, Geschwister) gegenüber kann ich das schon mal gar nicht erzählen, da darunter extreme Christen sind. Würde ich das erzählen, würde ich ein Familiendrama auslösen.


    Meine christliche Familie hat sich irgenwie damit arrangiert, dass ich ein areligiöser Atheist bin. Würde ich nun erzählen, dass ich inzwischen Buddhist bin, wäre das "tausendmal schlimmer": Es wäre dann wie ein doppelter "Verrat" - erst "vom wahren Glauben" abfallen und sich dann einer anderen Religion zuwenden.


    Im Moment fühlt es sich für mich so an, als würde ich ein "geheimes Doppelleben" führen. :grinsen:


    Also, wenn du heutzutage jemandem erzählst, dass du praktizierender Buddhist bist, stößt du entweder auf säkulare Menschen, für die du "abgedriftet" erscheinst. Oder du stößt auf überzeugte Christen, für die du ein "Abtrünniger" bist, der von der "einzig wahren Religion" abgefallen ist.

  • Monikamarie
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    • 10. Juni 2026 um 11:34
    • #31

    Kommt drauf an, wo Du lebst.

    In Hamburg ist das kein Problem.

    _()_

  • Samadhi1876
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    • 10. Juni 2026 um 12:31
    • #32
    Lernender:

    Das ist ein ganz schwieriges Thema.


    Ich selbst habe für mich den Weg gewählt, dass ich es (bis auf Weiteres jedenfalls) für mich behalte, dass ich seit einem halben Jahr gemeinsam mit Buddhisten meditiere.

    Eigentlich alle, die ich im Alltag warum auch immer, (ergab sich aus dem Gespräch wenn es zb um Leid oder den Geist beruhigen ging), allein nur von Meditation erzählte, hat das im Grunde nicht interessiert. Es interessiert meist nur Selbstinteressierte. Es wurde zwar nicht darüber gelacht oder gespottet. Aber ich merkte die sind nicht daran interessiert.

    Das ist so ähnlich wie mit „Hobbies“. Du findest eher Aufgeschlossene wenn sie dasselbe „Hobby“ haben. Zb selbe Sportart treiben oder so.


    Ich würde es auch nicht an „die große Glocke hängen“ Ich bin „Buddhist“:


    Warum sollte man das?

    Nur um auf sich selbst aufmerksam zu machen das man Buddhist?

    Ist das dann nicht auch schon wieder Ego das sich nur anderen nur zeigen möchte etwas „Besonderes“ zu sein?


    Es reicht doch wenn man einfach den buddhistischen Weg für sich im Stillen geht und im Alltag versucht umzusetzen (oder halt mit anderen zusammen in einer Gemeinschaft übt) geht und übt im Stillen. Also den achtfachen Pfad.

    Es geht ja um die Praxis. Und man ist ja auch kein Lehrer der öffentliche Lehrreden hält. Man muss auch gar keine Lehrreden dafür halten. Oder das Wort Buddha je erwähnen…


    Man übt zb Rechte Rede einfach im Alltag mit anderen…


    Oder Meditation im Stillen…


    Wenn jemand einen dann doch fragt „warum bist du so anders“, mag man vielleicht antworten weil ich meditiere und einen buddhistischen Weg gehe.

    In manchen anderen ländern und Kulturen ist das denke ich auch alles weniger ein Thema. Oder erscheint anderen Menschen fremd wie zb in D.

  • Monikamarie
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    • 10. Juni 2026 um 13:33
    • #33
    Monikamarie:

    Kommt drauf an, wo Du lebst.

    In Hamburg ist das kein Problem.

    _()_

    Hinzufügen möchte ich noch, dass ich es überhaupt nicht als notwendig erachte, im allgemeinen darüber zu sprechen. Das grenzt nur aus und macht angreifbar "ich denke, Du bist ...".

    Ich bin auch nicht Buddhistin - schon wieder ein Etikett!

    Wenn, dann sage ich "ich halte mich so gut es geht an die Lehre Buddhas".


    Ich habe zum Glück ausreichend Gleichgesinnte um mich rum.

    _()_Monika ❤️

  • void
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    • 10. Juni 2026 um 16:00
    • #34
    Lernender:

    Also, wenn du heutzutage jemandem erzählst, dass du praktizierender Buddhist bist, stößt du entweder auf säkulare Menschen, für die du "abgedriftet" erscheinst.

    Das muß nicht so sein. Wenn man Christ ist, ist dass für manche Leute viele schwerer zu verstehen, weil die Motive: "Ich möchte zu Gott finden" oder "Ich möchte nach dem Tod in den Himmel" für jemand der nicht an Himmel oder Gott glaubt, ganz schlecht nachvollziehbar sind.


    Während das buddhistische Motiv "Ich möchte nicht Leiden auch wenn die Umstände mies sind" etwas was man vielen Leuten erklären kann. Und dass Buddhismus diesem Ziel näherbringt, kann man auch erklären. Und dann finden sie vielleicht nur merkwürdig, das man viel meditiert.


    Gegen was die Leute aber allergisch ist, ist alles was als "moralische Überheblichkeit" aufgefasst werden kann. Wenn man sagt: "Ich möchte ein besser Mensch werden" beendet viel den Satz mit "..als du" und werden dann zornig.


    Während Demut meiner Erfahrung nach gut geht. Wenn ich sage "Ich bin ein Spielball von Abneigung und Zuneigung und will mal glücklich in mir ruhen" sagt doch fast jeder, dass er das versteht. Und ganz viele Leute erklären was ihnen hilft (Natur, Sport) zu sich zu finden.


    Am Schlechtesten ist "im Gegensatz zu dir lege ich Wert darauf nicht als Seegurke wiedergeboren zu werden" hat man dagegen vieles falsch gemacht.

  • Lernender
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    • 10. Juni 2026 um 16:33
    • #35
    Samadhi1876:
    Lernender:

    Das ist ein ganz schwieriges Thema.


    Ich selbst habe für mich den Weg gewählt, dass ich es (bis auf Weiteres jedenfalls) für mich behalte, dass ich seit einem halben Jahr gemeinsam mit Buddhisten meditiere.

    Eigentlich alle, die ich im Alltag warum auch immer, (ergab sich aus dem Gespräch wenn es zb um Leid oder den Geist beruhigen ging), allein nur von Meditation erzählte, hat das im Grunde nicht interessiert. Es interessiert meist nur Selbstinteressierte. Es wurde zwar nicht darüber gelacht oder gespottet. Aber ich merkte die sind nicht daran interessiert.

    Bei mir hat es aufgrund meines familiären Hintergrunds noch eine andere Dimension.


    Es geht also nicht um Spott oder Desinteresse, sondern hat Potenzial für tiefe Konflikte, wenn ich mich plötzlich als Buddhist outen würde.


    Ich würde damit die "Büchse der Pandora" öffnen.:grinsen:


    Man stelle sich vor, jemand, der in einer streng muslimischen Familie aufgewachsen ist, erzählt seinen Angehörigen: "Ach übrigens, ich bin jetzt Buddhist."


    Und bei einer streng christlichen Familie wird so eine Ansage halt auf genauso viel "Begeisterung" stoßen. So ein "religiöses Outing" würde als Affront aufgefasst werden.


    In meiner Situation muss ich also leider meine buddhistischen Aktivitäten strikt geheim halten, ansonsten würden die (familiären) Konflikte, die ich provoziere, alles überlagern.


    Ich habe zum Beispiel vor, auf ein buddhistisches Camp zu gehen. Ich muss mir dann irgendwelche Geschichten ausdenken, wo ich da gerade unterwegs bin. Es fühlt sich dann für mich so an, als würde ich "in den Untergrund abtauchen". :grinsen:


    Das klingt alles bescheuert, aber so ist es leider.

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 10. Juni 2026 um 16:44
    • #36
    Lernender:

    Und bei einer streng christlichen Familie wird so eine Ansage halt auf genauso viel "Begeisterung" stoßen. So ein "religiöses Outing" würde als Affront aufgefasst werden.

    Ich habe schon recht nette christliche Familien erlebt, die ihren Sprößlingen gerne alles mögliche zugesteht, aber eben aus Liebe nicht wollen, dass diese die Ewigkeit in der Hölle verbringen, weil die fremdartigen Göttern mit vielen Armen gehuldigt haben.


    Während so jemand überhaupt nichts dagegen hätte, wenn jemand zur Zen Meditation zu einem Franziskanerkloster geht und sagt er habe jetzt zu einem eher a-personalen mystischen Gottesverständis gefunden.


    Dies klingt jetzt erstmal ganz falsch.

    Aber wenn man sich für Brahmavihara ansieht:


    Wikipedia:

    Metta/maitri

    Metta ist eine Haltung des Wohlwollens, eine freundschaftliche bedingungslose Zuneigung, die nicht in Begierde (Anhaftung) wurzelt und nicht nur wenigen ausgewählten Wesen gilt, sondern vom Interesse am Glück aller motiviert ist. Eine wohlwollende Anerkennung und Wertschätzung der eigenen Person ist die Voraussetzung für diese Form der un-bedingten Liebesfähigkeit

    Karuna

    Karuna ist Mitgefühl, die Fähigkeit zu tiefer Anteilnahme und Einfühlung in andere Wesen. Früher wurde karuna oft mit „Mitleid“ übersetzt und auch im Englischen wird heute hier noch der Begriff 'compassion' verwendet

    Mudita

    Während bei karuna vor allem die Wahrnehmungsfähigkeit für das Leiden anderer Wesen gefragt ist, geht es bei mudita um die Anteilnahme an der Freude anderer Wesen. mudita ist Mit-Freude, die Gabe, freudvolle (=leidfreie) Momente mit anderen teilen zu können. Sie ist frei von Missgunst und Neid.

    Upekkha/upeksha

    Dieser Begriff hat vielfältige Bedeutungsebenen: Gleichmut, Gelassenheit, Loslassen, Nicht-Anhaften, Nicht-Unterscheiden. In der Bedeutung von Gleichmut bezieht er sich auf eine Form von Gelassenheit in Beziehungen, die als Korrektiv zu den besitzergreifenden und anhaftenden Tendenzen der Zuneigung wirkt

    Dann würde jemand der diese Eigenschaften verwirklicht hat , gemäß 1.Johannes 4,16


    "Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." als Gott nahe gesehen werden können.

  • Lernender
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    • 10. Juni 2026 um 17:13
    • #37
    void:
    Lernender:

    Und bei einer streng christlichen Familie wird so eine Ansage halt auf genauso viel "Begeisterung" stoßen. So ein "religiöses Outing" würde als Affront aufgefasst werden.

    Ich habe schon Recht nette christliche Familien erlebt, die ihren Sprößlingen gerne alles mögliche zugesteht, aber eben aus Liebe nicht wollen, dass diese die Ewigkeit in der Hölle verbringen, weil die fremdartigen Göttern mit vielen Armen gehuldigt haben.


    Während so jemand überhaupt nichts dagegen hätte, wenn jemand zur Zen Meditation zu einem Franziskanerkloster geht und sagt er habe jetzt zu einem eher a-personalen mystischen Gottesverständis gefunden.

    Genau das ist der Punkt: Für die streng christliche Familie ist es halt "praktizierter Götzendienst", wenn der Sohn sich dem Buddhismus zuwendet.


    Deshalb schrieb ich ja, ist das für die strengen Christen "tausendmal schlimmer", wenn sich der Sohn einer anderen Religion anschließt, als wenn er einfach nichts mehr mit Kirche und christlichem Glauben am Hut hat.


    Wenn ich meiner Familie erzählen würde, dass ich jetzt buddhistische Tempel besuche, wäre das aus deren religiöser Sicht mit "das Schlimmste", was ich so machen könnte. :grinsen::erleichtert:


    Deshalb werde ich ja auch meinen Mund halten.


    Ich muss mir ja nicht unnötig tiefgreifende Konflikte einhandeln.


    Außerdem ist meine Spiritualität meine tief private Angelegenheit und geht niemanden etwas an.

  • Matthie
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    • 10. Juni 2026 um 17:13
    • #38
    void:

    Während so jemand überhaupt nichts dagegen hätte, wenn jemand zur Zen Meditation zu einem Franziskanerkloster geht und sagt er habe jetzt zu einem eher a-personalen mystischen Gottesverständis gefunden.

    Das sehe ich auch so.

    Vorallem weil Pater Hugo Makibi Enomiya-Lassalle ein echter Vorreiter war was Zen und Christentum angeht .


    Allerdings frage ich mich was Lernender mit „extremen Christen“ meint?

    Bei Zeugen Jehovas wäre das bestimmt ein NoGo….


    Meine Tochter war kurzzeitig mit einer Freundin aus diesen Kreisen während der Grundschule befreundet.

    Sie durfte nie Teilnehmen bei Geburtstagen und Faschingsfeiern etc.

    Tat mir damals Leid das Mädchen.

    Die Freundschaft hielt auch nicht lange.

    Einmal editiert, zuletzt von Matthie (10. Juni 2026 um 17:23)

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 10. Juni 2026 um 18:59
    • #39
    Lernender:

    Wenn ich meiner Familie erzählen würde, dass ich jetzt buddhistische Tempel besuche, wäre das aus deren religiöser Sicht mit "das Schlimmste", was ich so machen könnte. :grinsen: :erleichtert:

    Die Frage ist wo deine Familie da wirklich Konfliktpunkte sieht. Einerseits wird Buddhismus als Religion gesehen und andererseits nicht, mehr als eine Philosophie. Wenn du in ein einfaches Zen Dojo gehst ist da noch weniger ein Gefühl von Religion und Kult drumherum.


    KI sagt im Überblick:


    Der Buddhismus wird als eine der fünf großen Weltreligionen betrachtet. Er unterscheidet sich jedoch grundlegend von anderen Glaubensrichtungen, da er keinen allmächtigen Schöpfergott verehrt. Stattdessen steht die Erlösung vom Leid und das Erreichen der Erleuchtung (Nirvana) im Mittelpunkt. [1, 2, 3, 4, 5]

    Da der Buddhismus sowohl Elemente einer Religion als auch einer tiefgründigen Philosophie vereint, wird er oft als beides beschrieben:

    Warum er eine Religion ist:

    • Glaube an übernatürliche Konzepte: Buddhisten glauben an den Kreislauf der Wiedergeburt (Samsara) und daran, dass Taten im jetzigen oder in früheren Leben (Karma) das Schicksal beeinflussen.
      • Religiöse Praxis: Es gibt Tempel, Klöster, Rituale, Gebete und heilige Schriften.
      • Das Ziel: Erleuchtung und der Ausstieg aus dem Kreislauf der Wiedergeburten sind spirituelle, jenseitige Ziele. [1, 2, 3, 4, 5]

    Warum er eher eine Philosophie ist:

    • Kein Gott im Zentrum: Es gibt keinen Gott, der angebetet wird oder der über die Menschen richtet. Buddha wird nicht als Gott, sondern als Lehrer und Erleuchteter verehrt. [1, 2, 3]
    • Fokus auf Eigenverantwortung: Die Lehre fordert die Anhänger auf, die Dinge selbst zu hinterfragen und zu überprüfen, anstatt sie blind zu glauben. [1]
    • Praktische Lebenshilfe: Es geht im Kern darum, den eigenen Geist durch Meditation zu schulen, Gier und Hass zu überwinden und so das eigene Leid und das anderer zu beenden. [1, 2, 3]
  • Lernender
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    • 10. Juni 2026 um 20:44
    • #40
    Matthie:

    Allerdings frage ich mich was Lernender mit „extremen Christen“ meint?

    Bei Zeugen Jehovas wäre das bestimmt ein NoGo….

    Ich meine fundamentalistische Christen, wie sie in den USA dominant sind (à la Bible Belt).


    Es gibt solche Strömungen auch hierzulande.

  • Monikamarie
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    • 10. Juni 2026 um 21:23
    • #41

    Zeugen Jehovas sind keine extremen Christen, sie halten sich nur genauer an die Bibel, weil sie ihren Glauben ernst nehmen.

    _()_Monika

  • Lernender
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    • 10. Juni 2026 um 21:37
    • #42
    Samadhi1876:
    Lernender:

    Wenn ich meiner Familie erzählen würde, dass ich jetzt buddhistische Tempel besuche, wäre das aus deren religiöser Sicht mit "das Schlimmste", was ich so machen könnte. :grinsen: :erleichtert:

    Die Frage ist wo deine Familie da wirklich Konfliktpunkte sieht. Einerseits wird Buddhismus als Religion gesehen und andererseits nicht, mehr als eine Philosophie. Wenn du in ein einfaches Zen Dojo gehst ist da noch weniger ein Gefühl von Religion und Kult drumherum.

    Bei einem Teil meiner Familie handelt es sich ja nicht um liberale Christen, sie sind vom Absolutheitsanspruch ihrer Religion überzeugt. Sie sehen ihre Religion als die "einzig wahre".


    Da spielt es keine Rolle, ob ich mich plötzlich als Muslim, Hindu oder Buddhist oute. Das ist für die alles gleichermaßen falsch. Von dem Gedanken, vielleicht könnte an anderen Religionen auch was Wahres dran sein, ist da keine Spur.


    Deshalb machen ja auch Diskussionen mit solcherart Christen keinen Sinn - mit Fundamentalisten kann man nicht diskutieren.


    Irgendwelche Diskussionen über Buddhismus mit meiner Familie zu führen, ist wirklich das Letzte, was ich mir wünsche. Puh.

  • Matthie
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    • 10. Juni 2026 um 22:08
    • #43
    Lernender:

    Deshalb machen ja auch Diskussionen mit solcherart Christen keinen Sinn - mit Fundamentalisten kann man nicht diskutieren.

    Da hast Du mit Sicherheit recht.


    Ich glaube aber das es schon hilft zu verstehen, das es durchaus positive Berührungspunkte gab und gibt.

    Pater Hugo Lassale wurde von seinem Jesuiten Orden als Missionar nach Japan geschickt um dort das Evangelium zu verbreiten.

    Sein Interesse am Zen wurde immer Größer und er übte mit einem Zenmeister.

    Er war ein Brückenbauer zwischen Christentum und Zen Buddhismus.

    Ich denke es ist unter Anderen Ihm zu Verdanken, das wir heute mehrere christliche ZEN Klöster in Deutschland haben.

    Franziskaner/Benediktiner.


    Warum erzähle Ich das :

    Er ist dabei immer Christ geblieben.


    Monikamarie sagte schonmal das man nicht zum Buddhismus konvertiert.

    Ehrlich gesagt nervt mich diesen Schubladen Ding eh.

    Ich bin definitiv Christlich erzogen und spüre diese Wurzeln.

    Entferne mich aber schon länger vom Christentum, möchte aber meine Wurzeln nicht ganz aufgeben.

    Als Buddhist würde ich mich auch nicht 100%ig bezeichnen..

    Allerdings bin ich sehr fasziniert vom Zen Weg und besuche sehr regelmäßig ein christliches Zenkloster.

    Im Alltag über ich Alleine.

    Also in eine Schublade passe ich nicht und das ist mir auch egal .


    Lernender vondem her kann ich sehr gut verstehen, das Du kein Interesse hast, dass mit Deiner Familie auszudiskutieren… Warum auch …

  • Lernender
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    9. Juni 2026
    • 10. Juni 2026 um 22:44
    • #44
    Matthie:
    Lernender:

    Deshalb machen ja auch Diskussionen mit solcherart Christen keinen Sinn - mit Fundamentalisten kann man nicht diskutieren.

    Da hast Du mit Sicherheit recht.


    Ich glaube aber das es schon hilft zu verstehen, das es durchaus positive Berührungspunkte gab und gibt.

    Pater Hugo Lassale wurde von seinem Jesuiten Orden als Missionar nach Japan geschickt um dort das Evangelium zu verbreiten.

    Sein Interesse am Zen wurde immer Größer und er übte mit einem Zenmeister.

    Er war ein Brückenbauer zwischen Christentum und Zen Buddhismus.

    Alles anzeigen

    Ja, Berührungspunkte gibt es bestimmt, speziell was mystische Ausprägungen des Christentums angeht.


    Mit Vertretern eines dogmatischen Christentums gibt es allerdings keine Basis für Dialog, zumal von Seiten dieser Dogmatiker keine Dialogbereitschaft besteht. Die wollen ja auch in asiatischen Ländern missionieren und u.a. Buddhisten zum Christentum bekehren. Für die bin ich als Buddhist nur ein Bekehrungsobjekt.


    Als Buddhist im Westen sitzt man irgendwo zwischen den Stühlen.


    Einerseits hat man es mit säkularen Menschen, die kein Interesse an Religion mehr haben. Von denen wird man ggf. schief angeguckt, wenn man sich als praktizierender Buddhist zu erkennen gibt.


    Andererseits mit Menschen, die noch einem traditionellen Christentum anhängen. Und für die ist man dann eine "Bedrohung" für die christliche Religion und Kultur.


    In meinem konkreten Fall ist es ja so, dass ich meine buddhistischen Betätigungen geheim halten muss, um keine familiären Zerwürfnisse zu provozieren. Was im 21. Jahrhundert ziemlich absurd anmutet, aber so ist es leider. :doubt:

  • pano
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    • 10. Juni 2026 um 22:50
    • #45
    Monikamarie:

    Zeugen Jehovas sind keine extremen Christen, sie halten sich nur genauer an die Bibel, weil sie ihren Glauben ernst nehmen.

    _()_Monika

    naja, sie legen die Bibel strit und eng aus, ob das nun mehr "im Sinne" der Bibel ist? Das hängt vom jeweiligen theologischen Verständnis ab. Für den griechisch-orthodoxen Christen sind die Zeugen Jehovas Erbsenzähler die das Thema verfehlen.

    Wenn man den Begriff "extrem" vermeiden will, dann könnte man auch "radikal" sagen (von Radix, also von der Wurzel kommend). Das entspräche dem Selbstverständnis der Zeugen.


    Ich finde aber den Begriff "extrem" passend, weil die Zeugen ja extrem sind in ihrer Auslegung wenn sie z.B. die Bluttransfusion ablehnen. Wenn man bedenkt dass das auch Schutzbefohlene / Kinder betrifft, die ggf. sterben müssen mangels Bluttransfusion, dann ist das extrem.

  • Monikamarie
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    • 10. Juni 2026 um 23:23
    • #46

    OT

    Ja, an der Bluttransfusion ziehen sich alle hoch.

    Was mich vor zig Jahren überzeugt hat, ist ihr konsequentes Handeln in Bezug auf Nicht-Töten, speziell im 3. Reich das Ablehnen des Wehrdienstes. Dafür haben sie sich lieber verhaften und ermorden lassen.


    Ich habe sie 1980 in Kanada kennen- und schätzengelernt. Sie unterstützten mich und verhalfen mir und meiner Tochter wieder nach Hamburg zurückzukehren.


    Aber ich schweife ab. Sorry

    _()_ Monika

  • Samadhi1876
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    • 10. Juni 2026 um 23:54
    • #47
    Monikamarie:

    Ja, an der Bluttransfusion ziehen sich alle hoch.

    Innerhalb Zeugen Jehova gibt es da auch mittlerweile unterschiedliche Meinungen, s.a. Ende dieses Dokumentes bezüglich Ursache für Ablehnung:

    https://www.uniklinik-duesseldorf.de/fileadmin/Ausbildung_und_Karriere/KEK/Handlungsempfehlungen_fuer_den_Umgang_mit_Jehovas_Zeugen_Patienten_bei_geplanter_oder_unvorhergesehener_Bluttransfusion.pdf

  • Helgo
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    • 11. Juni 2026 um 00:24
    • #48
    Lernender:

    Einerseits hat man es mit säkularen Menschen, die kein Interesse an Religion mehr haben. Von denen wird man ggf. schief angeguckt, wenn man sich als praktizierender Buddhist zu erkennen gibt.


    Andererseits mit Menschen, die noch einem traditionellen Christentum anhängen. Und für die ist man dann eine "Bedrohung" für die christliche Religion und Kultur.


    In meinem konkreten Fall ist es ja so, dass ich meine buddhistischen Betätigungen geheim halten muss, um keine familiären Zerwürfnisse zu provozieren. Was im 21. Jahrhundert ziemlich absurd anmutet, aber so ist es leider.

    Hallo Lernender - erinnert mich an eine Sendung 2012 Wdr5 zum 50. Todestag von Hermann Hesse. Dessen Eltern waren ja auch streng christlich (christliche Missionare in Indien - die Mutter selbst Inderin) und Hermann Hesse wuchs in dieser Familie auf - die Biografie in dieser Sendung beginnt, als Hermann noch Kind und die Eltern nach Indien schon in Schwaben wohnten.
    Es ist für mich sehr eindrücklich, wie die Sendung von dem Aufwachsen des jungen Menschen in dieser einengenden Umgebung berichtet, von dem schließlichen Aufwachen mit der Pubertät und seinen verzweifelten Kämpfen vor allem mit dem Vater. Von der Loslösung, als er eine Buchhändlerlehre erfolgreich abgeschlossen hatte und erste Erfolge mit kleinen Texten hatte, dann von seinem Kennenlernen der Lebensreform-Bewegung, seinem Besuch in der Heimat seiner Mutter (Indien) und der Begegnung mit dem -und seiner Vertiefung in den - Buddhismus, von der wir anhand seines literarischen Welterfolges "Siddharta" in der Sendung hören.

    Manchmal hilft -jedenfalls meine Erfahrung-, wenn man seine Geschichte(n) als schon mal woanders erlebt - wenn auch vielleicht nur ähnlich - wiederfindet. Vielleicht hat die Sendungsredakteurin auch noch weiteres Material, was sie vielleicht verfügbar machen mag/darf, wennman sie kontaktet.
    Wenn du magst (und das ganze nicht womöglich illegal ist), kann ich dir die mp3, die ich damals noch von meiner Kofferradio-Aufnahme erzeugt hatte, per email senden (14 MB, 1/2 Std Sendung - vielleicht auch besser per temporären download) Wenn Du das möchtest, melde dich per persönlicher Chat um die Details. - - - [update:] Datum der Sendung: 2012-08-12 WDR3 & WDR5 "Radio zum Mitnehmen --- Lebenszeichen"-- vielleicht gibt es davon ja sogar noch das offizielle Archiv beim Sender?

    3 Mal editiert, zuletzt von Helgo (11. Juni 2026 um 01:06) aus folgendem Grund: Hinweis auf Senderarchiv als möglicherweise bessere Quelle eingefügt

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    • 11. Juni 2026 um 08:10
    • #49
    Helgo:
    Lernender:

    Einerseits hat man es mit säkularen Menschen, die kein Interesse an Religion mehr haben. Von denen wird man ggf. schief angeguckt, wenn man sich als praktizierender Buddhist zu erkennen gibt.


    Andererseits mit Menschen, die noch einem traditionellen Christentum anhängen. Und für die ist man dann eine "Bedrohung" für die christliche Religion und Kultur.


    In meinem konkreten Fall ist es ja so, dass ich meine buddhistischen Betätigungen geheim halten muss, um keine familiären Zerwürfnisse zu provozieren. Was im 21. Jahrhundert ziemlich absurd anmutet, aber so ist es leider.

    Hallo Lernender - erinnert mich an eine Sendung 2012 Wdr5 zum 50. Todestag von Hermann Hesse. Dessen Eltern waren ja auch streng christlich (christliche Missionare in Indien - die Mutter selbst Inderin) und Hermann Hesse wuchs in dieser Familie auf - die Biografie in dieser Sendung beginnt, als Hermann noch Kind und die Eltern nach Indien schon in Schwaben wohnten.
    Es ist für mich sehr eindrücklich, wie die Sendung von dem Aufwachsen des jungen Menschen in dieser einengenden Umgebung berichtet, von dem schließlichen Aufwachen mit der Pubertät und seinen verzweifelten Kämpfen vor allem mit dem Vater. Von der Loslösung, als er eine Buchhändlerlehre erfolgreich abgeschlossen hatte und erste Erfolge mit kleinen Texten hatte, dann von seinem Kennenlernen der Lebensreform-Bewegung, seinem Besuch in der Heimat seiner Mutter (Indien) und der Begegnung mit dem -und seiner Vertiefung in den - Buddhismus, von der wir anhand seines literarischen Welterfolges "Siddharta" in der Sendung hören.

    Manchmal hilft -jedenfalls meine Erfahrung-, wenn man seine Geschichte(n) als schon mal woanders erlebt - wenn auch vielleicht nur ähnlich - wiederfindet. Vielleicht hat die Sendungsredakteurin auch noch weiteres Material, was sie vielleicht verfügbar machen mag/darf, wennman sie kontaktet.
    Wenn du magst (und das ganze nicht womöglich illegal ist), kann ich dir die mp3, die ich damals noch von meiner Kofferradio-Aufnahme erzeugt hatte, per email senden (14 MB, 1/2 Std Sendung - vielleicht auch besser per temporären download) Wenn Du das möchtest, melde dich per persönlicher Chat um die Details. - - - [update:] Datum der Sendung: 2012-08-12 WDR3 & WDR5 "Radio zum Mitnehmen --- Lebenszeichen"-- vielleicht gibt es davon ja sogar noch das offizielle Archiv beim Sender?

    Alles anzeigen

    Herzlichen Dank für die tollen Anstöße.


    Die Sendung habe ich tatsächlich online gefunden:


    09. August 1962: Der Todestag des Schriftstellers Hermann Hesse, Schriftsteller (Todestag 09.08.1962)
    Der Schriftsteller Hermann Hesse ist sein Leben lang auf der Suche: Nach dem Sinn, den Antworten auf die großen Fragen der Existenz, auf der Suche nach dem…
    www1.wdr.de


    Ich bin sehr gespannt auf den Inhalt.


    "Siddhartha" von Hermann Hesse habe mir bereits bestellt und steht zur Lektüre an, dank Tipp durch Monikamarie.


    Mega.:D

  • Monikamarie
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    • 11. Juni 2026 um 13:54
    • #50

    Lieber Lernender ,

    "Siddharta" von Hermann Hesse ist natürlich nur eine Erzählung, aber sie berührt das Herz. Und das ist m.E. wichtiger als der sogenannte gesunde Menschenverstand.

    Denn wer kennt schon die echte Biografie?


    Im übrigen möchte ich noch den Dalai Lama zitieren, der darauf hingewiesen hat, dass wir unsere kulturelle religiöse Prägung "behalten" sollten ...


    Ich z.B. habe meinen Glauben an etwas Höheres - egal wie man es nennt - und meine Achtung vor der Lehre Jesu nie aufgegeben.


    Mein Leben hat mir recht gegeben.


    Alles Gute für Dich

    ❤️ Monika

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