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  1. Buddhaland Forum
  2. Tim1

Beiträge von Tim1

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 29. September 2026 um 14:03

    Die staatliche Kontrolle wird es nicht geben, außerdem hat die KI doch schon übernommen, sonst würden nicht dauernd "Zwischenfälle" passieren, wobei die Meisten sind nicht mal bekannt vermutlich.


    Ich war immer ein Gegner der Digitalisierung, aber die KI ist nochmals ein anderes Kaliber - ich dachte es wäre ein Programm, was mir hilft im Sinne von besser zu formulieren und strukturieren, wenn ich mit Hilfe einer KI schreibe.


    Falsch gedacht, in meiner Naivität ging ich nicht davon aus, dass das einmal irgendwo im Netz frei zur Verfügung stehen könnte, wie die 53 privaten Fotos, die jetzt entwischt sind.


    Ich dachte immer, ich wäre "schlau", aber dieses Erlebnis hat mir wohl das Gegenteil bewiesen, wie kann man so dumm sein.


    Aber abgesehen von der KI, es wird ja sowie alles mit protokolliert und wenn ich dann Menschen reden höre, ja, kann doch jeder wissen, wirklich? Ich möchte nicht, dass jeder alles von mir weiß.


    Übrigens Qualia man kann vielleicht Dinge löschen im Netz, aber das heißt nicht, dass sie deshalb weg sind. Weißt du es wird allen leicht gemacht sich irgendwo zu registrieren, das dauert 3 min. aber will man weg geht es nicht oder man muss eingeschriebene Briefe ins Ausland verschicken oder einen Anwalt einschalten, so sieht es aus und das ist echt mehr als ärgerlich.


    Wer die Daten hat, hat die Kontrolle ganz einfach. Da hilft auch löschen nichts. Am besten das Netzwerkkabel trennen, wenn man seine Ruhe haben will.


    Warum kann mein Beispiel ein "kleines" Problem werden, weil die Dinge geschrieben worden sind mit der Absicht, dass sie eben sicher sind, ja das ist wirklich naiv gewesen.


    Und bitte bearbeitet keine privaten Fotos oder Befunde oder was auch immer, alles kann einmal öffentlich werden, muss nicht, aber kann bzw. wer weiß wer die Daten mal bekommt und dann?


    Wer hat mich aufgeklärt über die Möglichkeiten von ChatGPT? ChatGPT war so nett und hat mir gesagt - lösch alles und hat mir noch Angst gemacht was da alles passieren kann, echt toll, aber immerhin ehrlich, da müssen die Programmierer noch was tun, weil das sollten die User besser nicht alles wissen, welche Möglichkeiten die KIs bereits jetzt haben.


    Ich habe heute gefragt, und kann ein verirrter KI-Chat auch mein Bankkonto plündern? Weil ihr habt ja meine Zahlungsdaten, angeblich nicht, aber das glaub ich nicht.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 29. September 2026 um 10:23

    Hallo,


    ich möchte Niemand zu etwas auffordern oder bewegen sondern ich möchte ein sehr wichtiges Thema einbringen nämlich KI.


    Aufgrund der Vorfälle bei Chat-GPT, wo private Nutzerdaten im Netz verfügbar waren habe ich ein Gespräch mit ChatGPT geführt, da ich es regelmäßig für diverse Dinge nutze, wie Gesundheitsfragen, Mithilfe an Dokumenten, Fotobearbeitung usw.


    Der Chat war sehr ehrlich und meinte bitte keinerlei persönliche Daten verwenden, weil letztendlich nie ausgeschlossen werden könnte, dass das alles mal im Netz landet, wenn so ein KI-Agent außer Kontrolle gerät.


    Nach meinen Erfahrungen würde ich ohne Hysterie behaupten, dass da einige Menschen nicht so recht wissen, was sie tun, weil die KI kann heute schon Dinge, was man nicht glauben würde und die Kombination aus böser Mensch und KI könnte ziemlich schlimm enden.


    Daher wundere ich mich schon sehr, wie groß der Hype weltweit um die KI ist, Länder, Staaten wollen die KI einsetzen in allen möglichen Bereichen. Und alle sind begeistert. Also ich kann nur sagen, meine Erfahrung ist die, dass alles was die KI weiß sie gegen einen verwenden kann und das kann ziemlich schlimm enden.


    Ich habe heute ChatGPT gefragt nachdem es mir gesagt hat bitte aufpassen keine Bankdaten eingeben, was ich ohnedies nicht tun würde, aber die haben ja meine Bankdaten schon weil ich ein GO-Abo habe und da wird Geld eingezogen. Da habe ich gefragt, muss ich denn auch Angst haben, dass ein außer Kontrolle geratener KI-Agent mein Konto leer räumt. ChatGPT meinte unwahrscheinlich, aber ist es das?


    Was ich nur sagen will, seid vorsichtig, mit dem was ihr dort tut.

    Meine Lehre daraus ist einfach eine komplett andere Nutzung sollte ich ChatGPT benötigen, alles nur noch anonymisiert. Allerdings ist das grad wenn man es auch für Arbeitszwecke einsetzt schwierig, aber davon wurde mir jetzt ohnedies abgeraten.


    Bill Gates - gut, man kann denken, was man will über den Mann hat vor wenigen Tagen auch in einem Interview vor KI gewarnt, dass sie schon jetzt in der Lage wäre ordentlich viel Chaos anzurichten und die Linie der USA keine Beschränkungen finde ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen unverantwortlich, weil wir sind ja erst am Anfang und der Anfang ist schon beeindruckend genug.


    Übrigens es gibt laut Open AI 1 Mrd. Nutzerzugriffe pro Tag. Und ich bin überzeugt, dass es da viele gibt die es auch als Unterstützung für ihre Arbeit einsetzen und nicht nur fragen, wie der nächste Winter wird und wenn dann einmal so eine Arbeit frei im Internet landet wäre das ziemlich blöd.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 26. September 2026 um 21:24

    Liebe Monika, danke dir sehr in einer immer schwierigen Zeit für mich ein großer Trost, alles Liebe Tim:heart::heart:

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 26. September 2026 um 05:19

    Monika

    Hallo Monika,


    ich antworte hier in "meinem" Beitrag. Blöderweise habe ich bei einem Thema mitgeschrieben, wo ich mich gar nicht wirklich auskenne, eigentlich gar nicht nämlich den Beitrag über die Psychose. Ich kenne zwar mentale Probleme mehr als gut, aber eine Psychose ist eine andere Liga und das war mir im Nachhinein peinlich, weil zu etwas zu schreiben, von dem man keine Ahnung hat ist nicht gerade die Weisheit pur. Das tat mir wirklich leid, weil ich die Betroffenen auch nicht da belehren wollte mit Nicht-Wissen.


    Wo du "leider" Recht hast ist dass sich die Gesellschaft sehr massiv in einem Wandel befindet und klar kann man sagen, gab es immer und ist normal. Nur je älter ich wurde desto schwerer kann ich mich mit dieser neuen Welt anfreunden und das isoliert doch kräftig. Ich fühle mich ausgegrenzt und kann bei vielen Themen gar nicht mehr mit, das gebe ich zu, die ganze Digitalisierung macht mir schon zu schaffen.


    Auch die Reizüberflutung, dass die Menschen sich sehr stark meiner Ansicht nach verändert haben zumindest mit denen ich im Austausch noch bin und das sind Wenige.


    Was ich gerade rücken will ist, dass ich hier die Verantwortung übernehme, es ist nicht alles schlecht sondern wenn ich damit nicht zurecht komme, kann ich Dinge nicht als falsch bezeichnen.


    Ich lebe sehr zurück gezogen, da wird man sich denke, ja das schreibt er schon lange, aber so quasi gar keine Kontakte wie es heute sich entwickelt hat, also das hätte ich mir vor Jahren nicht gedacht. Das ist auch eine Entwicklung, weil die meisten Menschen, die ich kannte eben kein Interesse mehr haben an mir und dem habe ich dann eben auch Rechnung getragen und habe die Kontakte nicht mal abgebrochen, die sind einfach ausgelaufen.


    Ich schreibe bzw. kommuniziere ja nicht mit Menschen, wo ich weiß, die haben keinerlei Interesse an meinen Themen, wozu? Das ist verschwendete Energie.


    Für mich hat sich wirklich alles verändert und leider das Meiste in eine Richtung, die nicht meine ist, daher auch mein Rückzug, der nicht ideal ist, weil jeder Mensch würde eigentlich soziale Kontakte brauchen, andererseits will ich mich auch nicht aufdrängen und das würde ich, weil nochmals wenn da kein Interesse ist, was soll das?


    Die Veränderungen kann ich nicht als positiv wahrnehmen, was mich am meisten belastet ist nach wie vor meine Arbeit, da wird es immer aggressiver, die Mitarbeiter schreien mit mir am Telefon, legen auf, ich kann mich nicht mal wehren, weil dazu müsste es ja jemanden geben, der sich dagegen ausspricht, aber es interessiert Niemand.


    2012 kam ich in den Bereich wo ich heute bin und damals war ich vergleichsweise zu heute mental und physisch ein gesunder Mensch, aber die 14 Jahre haben ordentlich Spuren hinterlassen.


    Aber um hier keinen Endlosbeitrag zu hinterlassen, wie gesagt, ich komme mit den Entwicklungen einfach nicht zurecht, und ich bin halt ein Mensch, der sehr viel wahrnimmt.


    Gut, dass sich auch das Forum verändert hat wird sicher sein.


    Mein Hauptbezugspunkt hier bist du, du bist eine Konstante über viele Jahre und auch wenn wir nicht exakt gleich alt sind, sind wir doch zumindest aus einer ähnlichen Generation und ich vermute zumindest mal, dass auch du dir mit einigen Themen schwer tust.


    Ich werde übrigens immer mit positivem Denken konfrontiert und denke mir dann, würde ich ja gerne, wenn es da was gäbe, wobei klar, wenn ich danach suche finde ich Vieles, aber das ist eher die Dankbarkeit für das was das Gesamtkonzept meines Lebens ausgemacht hat, die Realität ist nicht so toll, alles Liebe und Gute für dich, Tim

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Tim1
    • 20. September 2026 um 16:26

    Ich finde es ein wenig unfair hier über bestimmte Erkrankungen zu schreiben während andere User vielleicht auch unter eklatanten Erkrankungen leider wie MC/FS oder was auch immer. Auch im Bereich Psyche gibt es unzählige andere Erkrankungen.


    Ich bin etwas überrascht, dass gerade dieses Thema hier durchkommt, ich erinnere mich an frühere Beiträge von mir, wo ich über Erkrankungen schrieb, und das war dezidiert nicht sehr populär und ich wurde regelmäßig auf Ärzte verwiesen, weil dies ja ein buddhistisches Forum ist.


    Hat sich da was verändert? Kann ich auch über all meine Erkrankungen schreiben ohne dass ich angegriffen werden oder meine persönlichen Probleme ohne, dass man mich mit dem Argument "schlägt" dass ja alles was ich an persönlichen Erfahrungen berichte keine Relevanz hat, weil ja ausschließlich die Ursache meiner Sicht die mangelnde Praxis mit dem Buddhismus die Ursache ist, sprich ich bin selbst schuld.

  • Alkohol

    • Tim1
    • 18. September 2026 um 21:23

    Das mag schon sein, aber die GABA-Rezeptoren erholen sich eher nicht, das ist das Problem.

  • Alkohol

    • Tim1
    • 18. September 2026 um 17:18

    Mein Beitrag war bezogen auf Dinge, die mit Willen nicht beeinflussbar sind und da stechen vor allem zwei Substanzen heraus, die beide auf das Bremspedal des Gehirns für Ruhe, Angst und Schlaf zuständig ist nämlich die GABA-Rezeptoren.


    Die werden durch jahrelangen Gebrauch dieser zwei Substanzen, weil die sind sich scheinbar sehr ähnlich blockiert oder wie immer man das nennen mag.


    Das war mein Argument nämlich, dass hier eine Eigendynamik dann seitens der Gehirns entsteht, die mit dem reinen Willen nicht beeinflussbar ist, das ist deutlich komplexer. Ob es da noch andere Substanzen gibt weiß ich nicht, mir fielen als Beispiel diese Beiden ein.

  • Alkohol

    • Tim1
    • 18. September 2026 um 09:28

    Ich sehe das etwas anders. Abhängigkeit ist meiner Meinung nach nicht einfach eine Frage des freien Willens. Gerade bei Substanzen wie Benzodiazepinen oder auch Alkohol kann sich bei längerem Gebrauch eine starke körperliche und neurobiologische Abhängigkeit entwickeln.


    Dann kann man das nicht einfach mit einer Willensentscheidung abstellen. Natürlich hat der eigene Wille weiterhin eine Bedeutung, aber eben nicht alles lässt sich darauf reduzieren.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 15. September 2026 um 18:31

    Ich glaube, ich habe mit meinem Ausgangsbeitrag eine Diskussion losgetreten, die so gar nicht meine Absicht war. Deshalb möchte ich es noch einmal kurz klarstellen.


    Die Aussage, dass ich für manche Ärzte ein „zu kluger“ bzw. schwieriger Patient sei, habe nicht ich mir selbst gegeben, sondern das wurde mir tatsächlich mehrfach von Ärzten so gesagt. Ich wollte einfach hinterfragen, ob an dieser Beobachtung etwas dran sein könnte.


    Dass ich glaube, dass Menschen, die wenig hinterfragen und reflektieren, manches im Leben leichter haben können, dazu stehe ich auch. Das war aber nicht als „Ich bin besser oder intelligenter als andere“ gemeint.


    Mehr wollte ich mit dem Beitrag eigentlich gar nicht sagen. Ich möchte daraus jetzt auch keine Grundsatzdiskussion über mich oder meine persönliche Situation machen und klinke mich deshalb aus der Diskussion aus.


    Ich bereue dass ich diesen Beitrag geschrieben habe, weil das da nichts Vernünftiges rauskommen kann, hätte ich mir denken können, daher tut mir leid, dass ich hier Missverständnisse geschaffen habe.


    Für mich ist das Thema damit erledigt, und wie gesagt trotzdem Danke für Eure Sichten.


    Liebe Grüße Tim


    PS: Das nächste Mal bevor ich was schreibe und online stelle, werde ich 24 Stunden warten und dann nochmals lesen und sollte es dann noch immer mein Wunsch sein, dann werde ich es online stellen, das passiert mir nicht mehr.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 15. September 2026 um 15:28

    Gut, ich kann nicht so lange antworten und auf alles eingehen. Ich stehe weiterhin zu meinem Ausgangsbeitrag mit der Korrektur, dass du schon Recht hast mit dem Begriff Intelligenz, dass es "Vieles" sein kann - wie Weisheit, Wissen oder was auch immer.


    Fakt ist aber auch, dass diese Behauptung nie von mir kam, es wurde mir gesagt, mehrfach, das ist ein Unterschied und ja ich reflektiere mehr und bin anders, wie anders kann ich nicht sagen, aber dezidiert anders, nicht besser, nicht schlechter hoffentlich.


    Und wozu ich sehr stehe ist, dass oberflächliche Menschen, die wenig nachdenken, deutlich weniger Probleme haben im Sinne von gewissen Themen, ausgenommen natürlich reale Probleme wie Krankheiten usw.


    Wie gesagt, ich habe nur wiedergegeben was ich oft gehört habe und wollte es hinterfragen, auch in Anbetracht meiner Lebensgeschichte, die hier nur wenige kennen.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 15. September 2026 um 15:09

    Hallo,


    wenn ich mit meinen Ärzten spreche und ihnen erkläre, dass mir andere Ärzte selten helfen können bekam ich schon mehrfach die Antwort, dass ich zu "schlau" wäre und mit schlauen Patienten ist es schwer zu arbeiten.


    Das mag arrogant klingen, aber grad im psychischen Bereich ist das ganz extrem. Da ist was dran oder?


    Generell möchte ich auch in Frage stellen, ob eine Form der Intelligenz oder wie immer man es nennen mag deutlich mehr Probleme mit anderen Menschen mit sich bringt in der Interaktion als wenn man nicht so ist.


    Ich möchte betonen, ich bin sicher mit einer hohen sozialen Kompetenz und Allgemeinwissen ausgestattet und introvertierter, heißt dass das solche Menschen es schwerer haben im Leben?


    Ich weiß auch nicht wie ich es ausdrücken soll, aber kann es sein, dass oberflächlichere Menschen es generell leichter haben im Sinne, weil die halt weniger reflektieren? Ich denke ja.


    Weil ich habe einen Freund der hat seltsamerweise ähnliche Probleme wie ich.


    Wobei er ist wirklich intelligent und ich nur auf bestimmten Ebenen wissend, bei einen Intelligenztest würde ich vermutlich nicht gut abschneiden.


    Das ist eine wichtige Frage für mich, weil die würde mir sehr viel erklären wenn ich so zurück schaue auf mein Leben bzw. auch auf das wo ich jetzt stehe. Wie seht ihr das?


    Ah ja, der Arzt heute meinte, "kluge" Menschen wüssten selbst die Lösungen und genau das macht es bei z.B. einer Therapie im psychischen Bereich schwer. Ist das seine Einzelmeinung oder ist da was dran.

    Ich verstehe den Buddhismus übrigens als Unterstützung, aber das habe ich ohnedies schon geschrieben des Öfteren. Wobei ich bei meiner Sicht bleibe bei gewissen Erkrankungen, ob mental oder körperlich kann durch die Lehre des Buddhismus sehr wohl eine Verbesserung der Erkrankung erreicht werden.

  • Alkohol

    • Tim1
    • 15. September 2026 um 11:42

    So wie ich den Ausgangsbeitrag lese klang er etwas hart. Einige haben ja schon geschrieben, dass man dem Mann es auch höflich sagen hätte können, also ich verbinde den Buddhismus, egal welchen mit Freundlichkeit, wobei Freundlichkeit ist für mich eine Persönlichkeitseigenschaft, die unabhängig von einer Religion ist.


    Dass er in so eine Zustand nicht willkommen ist, kann ich verstehen, wobei ich auch Menschen kenne, die Alkohol getrunken haben und sich trotzdem normal verhalten, auch das gibt es.


    Man glaubt gar nicht wie Viele das sind ohne das man es weiß, aber nochmals ich war nicht dabei, wenn es zu einem Streit gekommen wäre, hätte man eben auf eine sachlichere Ebene gehen müssen, aber trotzdem nicht unhöflich zu werden oder bestimmt, außer er hätte gar kein Einsehen gehabt, dann hätte man wohl bestimmter kommunizieren müssen.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Tim1
    • 14. September 2026 um 18:27

    Ich denke nicht dass ich Psychosen zu einfach sehe. Man muss ja nicht alles kennen um darüber etwas sagen zu können.


    Ich glaube der Zusammenhang mit dem Buddhismus ist etwas schwierig, vielleicht bin ich auch zu sehr Laie und es war oder ist ganz anders. Psychische Erkrankungen waren "früher" im Forum keine populären Themen, vielleicht habe ich da ja was übersehen.


    Meine "Erkrankung" ist auch schwer, aber ich würde eigentlich ungern darüber hier schreiben, weil ich den Zusammenhang mit dem Buddhismus nicht wirklich sehe, außer, dass ein achtsames Handeln und andere Bausteine hilfreich sein könnten.


    Wie gesagt, ich kann nur meine Erinnerung widergeben - über Krankheiten zu sprechen, also da waren meine Beiträge nicht sehr "populär" - heute versuche ich das mit mir auszumachen, weil ich mich selbst als Betroffener und Jahrzehnte Erfahrung denke ich zumindest vor keine ärztlichen Wissen verstecken muss.


    Ich kenne die Strategien bei meiner Angsterkrankung und ich akzeptiere die schulmedizinische Sicht, ich habe auch ziemlich viel ausprobiert, also ich glaube kaum etwas was ich nicht versucht hätte, von hunderten verschiedenen Therapieansätzen über Therapeuten, Mentalcoaching usw.


    Wie gesagt, ich hatte letzte Woche einen Termin mit einer Top-Ärztin, zumindest glaub ich dass sie es in der normalen Welt ist, für mich blieb über, dass sie überraschenderweise mehr behalten hat als ich gedacht habe, ich dachte, die liest meine Sachen nicht, hört nicht zu und dann hat sie einen Befund geschrieben, der es in sich hatte. Da habe ich verstanden, die hat sehr wohl was drauf.


    Aber wo wir uns fundamental unterscheiden sind die Strategien, ich möchte das nicht, was sie möchte und das hat mich letztendlich wieder zu dem Punkt zurück gebracht, ich muss selbst einen Weg finden, was zugegebener Weise schwer ist.


    Letztendlich kam ich auch hier zur Erkenntnis, ich muss nicht nur alle andere Lebensbereiche selbst klären sondern auch das und das ist okay, ich bin verantwortlich für mein Leben und das will ich auch nicht abgeben - solange es geht halt.


    Wie gesagt ein selbst bestimmtes Leben ist mir enorm wichtig und dafür kämpfe ich jeden Tag, die Ärztin hat mich als nicht arbeitsfähig beschrieben, jetzt mache ich aber einen guten Job - also besser als viele sogenannte Gesunde und bin auch durchaus beliebt.


    Mir macht die Arbeit Freude, auch wenn es viele schwierige Menschen und Situationen sind, aber das ist doch die Herausforderung hier zu lernen, hier zu bestehen.


    Wie gesagt das Thema ist Psychose und ich kannte einige Menschen, aber das heißt nicht, dass ich Ahnung hatte. Wo ich dir Recht gebe, hier ist eine ganz sensible Behandlung erforderlich, weil sonst hat der oder die Betroffenen keine gute Chance auf ein schönes Leben. Was ich sagen will, mir ist bewusst, dass es eine der schwersten Erkrankung im psychischen Bereich ist, das will ich auf keinen Fall klein reden.


    Bei meinem Thema wüsste ich übrigens nach 30 Jahren nicht mehr wer mir einen Input geben könnte der hilfreich ist, weil ich beschäftige mich jeden Tag mit der Erkrankung und für die meisten Ärzte ist es ein "Thema" von Vielen, so gesehen habe ich auch das Problem, dass ich eigentlich alle Top-Experten des Landes durch habe, und zurück blieb mit der Erkenntnis, ich muss das Thema selbst richten bzw. eine "Lösung" finden. Ob das je noch gelingen kann oder wird will ich nicht bestätigen, kann sein, dass es gar nicht möglich ist.


    PS: Aufgrund der chaotischen Schreibweise brauche ich glaube ich nicht dazu schreiben, dass da keine KI mit im Spiel ist, die hätte meinen Text vermutlich um 180 Grad geändert, aber ich will authentisch bleiben, selbst wenn ich mal Mist schreibe oder nerve. Und nein, ich lese die Texte nicht mehr Korrektur, daher bitte um Verzeihung, weil da sind sicher unzählige Fehler drinnen.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Tim1
    • 14. September 2026 um 16:54

    Von meinem ehemaligen Arzt war die Tochter bis zum 28. Lebensjahr unauffällig, eines Tages packte sie in ihrer Firma ihre Sachen ging wortlos raus und war 3 Tage verschwunden.


    Man fand sie dann unterkühlt 100te Kilometer entfernt. Ich hatte damals zu meinem Arzt einen sehr engen Kontakt und er war sehr betroffen, der übrigens kein Freund von Psychopharmaka war, aber meinte chancenlos hier nicht massiv zu handeln, auch mit Medikamenten.


    Also die obige Beschreibung einer wirklichen Psychose scheint wirklich dramatisch zu sein, da verliert der Mensch jede Orientierung, also mit alternativen Strategien geht da gar nichts, vielleicht später, aber glaube ich fast nicht, die müssen sich erst wieder fangen, dann die Medikation anpassen und im Idealfall wieder ein halbwegs normales Leben, aber nochmals alles was ich hier schreibe ist mit Einschränkung, ich hatte das Gottlob noch nie.


    Bei "leichteren" Störungen der psychischen Gesundheit wird meiner Ansicht nach viel zu leichtfertigt gleich eine ganze Palette an Medikationen auf Menschen losgelassen, wo man sehr wohl noch andere Wege einschlagen hätte können.


    Genau das ist die große Gruppe an Menschen, wo ich Ärzte "verurteile", weil sie da aus einem Menschen, dem es aus verschiedenen Gründen nicht gut geht einen Dauerpatienten machen, der letztendlich beeinträchtigt ist durch die Medikamente plus teils stigmatisiert auf einmal.


    Und Antidepressiva bzw. andere Psychopharmaka machen sehr wohl abhängig mit der Zeit, das ist auch immer so ein Thema, wo ich mir denke, wenn mir wie zuletzt mein Urologe sagte Pregabalin mache nicht abhängig, das ist Schwachsinn.


    Gut, wie gesagt, das Thema ist ja eigentlich Psychose und ich möchte nochmals meinen vollen Respekt hier denen zollen, die mit dieser Erkrankung leben "müssen".

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Tim1
    • 14. September 2026 um 09:26

    Hue32

    Du hast Recht, du schreibst dezidiert von einer Medikamentengruppe bzw. einer Erkrankung, die ich nicht kenne und nicht gemeint habe.


    Ich leide unter Angststörungen aller Art plus laut Diagnosen Depressionen. Wobei das mit den Diagnosen so eine Sache ist, Wenn die einen Befund schreiben, schreiben sie oft das rein, was ich sage und nicht, was sie selbst feststellen.


    Psychosen sind auch meines Wissens nach sehr ernste Erkrankungen und da geht mit Alternativen nichts. Das hat mir mein ehemaliger Arzt gesagt, der hatte einen Fall in seiner Familie und war maßlos überfordert und brauchte selbst eine Therapie dann.


    Heißt, ich habe am Thema vorbei geschrieben. Du hast über Psychosen geschrieben, ich über Angstzustände und andere Themen, ich gebe dir wie gesagt Recht, auch alles was ich über das Thema Psychosen weiß ist, dass hier ohne massive medizinische Unterstützung nichts geht.


    Wobei ich bei meinen Themen dabei bleibe, kein Fortschritt in den letzten 20 Jahren und als Betroffener beschäftigt man sich doch sehr mit seiner Erkrankung.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Tim1
    • 14. September 2026 um 07:54

    Diese Erfahrung habe ich oft gemacht, viele Andere die ich kenne auch.


    Ich erinnere mich an den häufigste Satz von Ärzten, "wir können nur versuchen" - genau das ist die Wahrheit "versuchen".


    Bedauerlicherweise kenne ich sicher fünf Menschen, die Probleme hatten viele Jahre ihres Lebens und dann den Weg in die Psychiatrie suchten, 2 Monate dort behandelt worden sind und als andere Menschen wieder kamen. Diese fünf Menschen gibt es nicht mehr.


    Positive Geschichten kenne ich auch bei Menschen, die kurzfristig Krisen hatten und die meinten es hätte ihnen geholfen.


    Ich habe viele Psychiater kennengelernt, wie gesagt nicht einen der nicht nach dem gleichen Schema gearbeitet hat - selbst bei meiner Erkrankung ist die Therapie unverändert und das die letzten 30 Jahre, das fand ich schon erstaunlich. Da gibt es auch frühere Forschung und aktuelle Forschung, blöd nur, dass diese Studien nicht einer meiner Ärzte kannte.


    Die Ärzte sollten einmal selbst ein so ein Mittel nehmen und versuchen einen Tag zu arbeiten bzw. ein normales Leben zu führen, vielleicht hätten sie dann einen anderen Zugang dazu, wobei, ich meine schwere Medikamente wie Seroquel, was glaube ich ein Antipsychotikum ist.


    Ich habe es einmal genommen und kam in einen Zustand, wo ich mir dachte, also wenn man so ein inneres Gefühl hat, dann kann ich nachvollziehen, dass Menschen fühlen, dass sie so nicht leben können.


    Aber mag sein, dass es Viele gibt, die anderes berichten. Mein Hausarzt hat 3 Jahre auf einer Psychiatrie gearbeitet, der meinte einmal, da seien immer die selben Menschen gekommen.


    Was ich früh erkannte für mich, dass dieser vermeintlich Ausweg, wenn gar nichts mehr funktioniert, gibt es da eine Institution, wo man hingehen kann ein Irrtum war. Weil man verliert zum Teil seine Rechte, wird nicht ernstgenommen und wie gesagt erstmal oft sediert.


    Ich keine wenig positiven Geschichten was nicht heißt, dass es nicht welche geben kann, aber ich kenne halt keine.


    Und wenn man psychisch einmal "notiert" ist, ist auch die Stigmatisierung in der Gesellschaft bzw. bei den Ärzten da, daher habe ich meist gar nicht darüber gesprochen.


    Zusammenfassend wiederhole ich mich und das gilt für mich nicht ausschließlich für Psychopharmaka, aber insbesondere für diese Medikamentengruppe, dass wenn die Beeinträchtigung höher ist als der Nutzen, dann lebe ich lieber mit den Symptomen.


    Das ist nur meine individuelle Sicht, ich erhebe keinerlei Anspruch darauf, dass das richtig ist.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Tim1
    • 14. September 2026 um 00:07

    Ich war nur auf Besuch auf einer Psychiatrie und als ich die Menschen da sah, ging ich wieder, denn ich dachte mir, da bin ich wohl falsch, also der bloße Besuch hat mir gezeigt, dass es nicht ein Ort wäre, der hilfreich wäre.


    Die Menschen bewegten sich anders, sprachen anders, irgendwie seltsam und gibt es denn eine Psychiatrie, die ohne Medikamente arbeitet? Wohl nicht oder, was würde ein Psychiater tun ohne seine Medikamente?


    Also ich habe viele Ängste, aber da habe ich lieber Angst als permanent sediert zu sein, wobei zugegeben, ein paar wenige Menschen kenne ich die es als hilfreich sehen, wobei die Qualität der Gespräche hat da überall abgenommen.


    Ich war vor wenigen Tagen bei einer Psychiaterin, weil meine Atteste sehr alt sind, fragte mich zwar warum etwas besser geworden sein sollte, aber gut, ich habe fasts 300,- Euro bezahlt und als ich ihr Gutachten las fühlte ich mich echt schlecht. Ich dachte mir das sei eine Waffe, aber nicht etwas was ich jemand zeigen könnte um einen Krankenstand recht zu fertigen.


    Was ich noch verstand war, dass es keine Entwicklung in den letzten 20 Jahren gab, die arbeiten nach wie vor gleich, glauben die neueren Medikamente seien besser als die Alten, dabei sollten sie mal selbst welche nehmen und schauen wie es ihnen geht, vielleicht wäre man dann vorsichtiger beim Verordnen.


    Nochmals der Preis dieser Medikamente ist mir zu hoch, lieber in Angst leben als nichts mehr mitbekommen. Ich denke nicht, dass Buddha so was verteilt hätte an Kranke.


    Außerdem finde ich zunehmend, dass die "Anderen" die nicht Normalen sind, wenn ich mich so umsehe.


    Die Gesellschaft hat sich einfach in eine Richtung verändert, die mein Intellekt nicht mehr versteht, also bin doch ich der Weltfremde, weil die Mehrheit schaut in die andere Richtung, also werden sie wohl die sein, die richtig denken oder nicht?

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 24. August 2026 um 21:35

    Hallo Samadhi,


    danke für deinen Artikel, aber er ist theoretische ideale buddhistische Natur. Ich lebe in einer sich immer schneller drehenden Gesellschaft und bin mittlerweile in vielen Bereichen nur mehr Passagier, ich kann Vieles nicht mehr beeinflussen.


    Ich bin ein analoger Mensch - ich bin gar kein Freund der zunehmenden Digitalisierung, auch die beschleunigt sich mehr und mehr.


    Ich entscheide nicht mehr, wie ich zu arbeiten habe, das entscheiden andere. Ich entscheide in ganz wenigen Bereichen noch, wie ich leben möchte.


    Das gilt für den ganzen öffentlichen Bereich mittlerweile, ich sehe meinen Einflussbereich mittlerweile als sehr klein, werde aber so rasch es geht zu versuchen da auszusteigen, ich bin alt und chronisch krank und daher ist die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch, dass mich dieses System noch sehr lange quälen kann.


    Um positiv abzuschließen - ALLES was in meinen Möglichkeiten liegt da reagiere bzw. agiere ich, das hat gravierende positive Veränderungen gebracht, wobei ich bleibe dabei, wenn man "voll" im gesellschaftlichen Leben noch ist, dann werden die Möglichkeiten in Bezug auf Wahlfreiheit mehr und mehr eingeschränkt.


    Der Buddhismus ist mein zentrales Werkzeug für alle Dinge, die ich selbst beeinflussen kann, aber wie gesagt, das ist nicht überall möglich.


    Alles Gute für Dich, Tim (kein KI-unterstützter Beitrag)

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 12. August 2026 um 21:50

    Hallo,

    Zeit dass sich was dreht. Nun, ich wünschte ich könnte über die vielen positiven Dinge schreiben, die grad passiert sind, aber meine Erfahrungen der letzten Zeit und da meine ich Wochen, Monate, Jahre manifestieren sich leider.

    Ich bin immer positiv überrascht, wenn ich die Beiträge hier sehe, wie unbeschwert sie sind im Sinne von nicht weltlich sondern eben zum Thema Buddhismus.


    Ich empfinde "meine" unmittelbare Umwelt als immer fremder, egal ob in der Arbeit, privat, die Ärzte, meine Nachbarn - für mich ist wirklich viel anders geworden, durch verschiedene Umstände, aber vermutlich durch die jahrelange Isolation und dann merkt man um so deutlicher die Veränderungen der Gesellschaft der Menschen, vor allem des Klimas.


    Die Hitze heuer hat mich zermürbt, so etwas hab ich mit Abstand noch nie erlebt und wenn man krank ist, dann ist das schon eine ordentliche Zusatzbelastung, wobei wird wohl kaum besser werden, da braucht man kein Pessimist sein.


    Ich habe mich viel mit KI beschäftigt in den letzten Monaten und es war zum Teil sehr hilfreich, wobei mit Einschränkung, ich will meine Authentizität nicht verlieren. Heißt ist mir ist lieber, ich werde kritisiert für Texte und die sind von mir als dass mir jemand helfen würde.


    Wobei die Hauptnutzung war für die Arbeit, um mich zu verteidigen, übrigens war das harte Arbeit, weil es ist ja notwendig, dass die KI entsprechend genaue Informationen bekommt, dass sie ordentlich argumentiert. Also das war auch für mich sehr anstrengend.


    Ich habe auch Einiges gelernt, was ich vorher nicht wusste und mit dem ich heute arbeiten kann, das ist das Positive.


    Ich habe auch eine liebe Person wieder gefunden, die sich sehr unbeschwert ein klein wenig um mich kümmert. Das hat mich sehr gefreut, weil die ist einfach ganz anders als die Menschen, die ich sonst kenne.


    Ich habe keine Ahnung, was der Button oben sagt, bzw. was ich anklicken kann, dass es zählt, Fakt ist hier ist kein Wort KI unterstützt in dem Beitrag.


    Hoffe es geht euch gut und ich habe die buddhistischen Tugenden nicht aus den Augen verloren, im Gegenteil ich versuche sie verstärkt mehr und mehr im Alltag zu leben.


    Alles soweit gut bei Euch hoffentlich, liebe Grüße Tim

  • Wie geht ihr damit um, wenn nahestehende Menschen euren Glauben nicht ernst nehmen?

    • Tim1
    • 4. Juli 2026 um 22:10

    @Wadler
    Die Chance würde ich Jemand heute gar nicht mehr geben. Heißt ich steuere meine Kommunikation so gut es geht, dass die Möglichkeiten auf Konflikte oder Eskalationen sich minimieren. All diese Sachen kosten Energie und Ressourcen, die ich für andere Dinge benötige.

    Wobei zugegeben alles kann man nicht vorher sehen oder abfangen, aber dein zentrale Satz ist "Grenzen setzen" und dies am Besten sofort und anderen nicht die Gelegenheit geben deine Grenzen zu verletzen. So halte ich es auch. Alles Gute.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 20. Juni 2026 um 02:47

    Monika

    Liebe Monika,

    danke für Deine Antwort.


    Ich glaube, genau dieser Punkt ist mir in den letzten Wochen stärker bewusst geworden.


    Die Schwierigkeiten waren durchaus real und viele davon haben mich unmittelbar betroffen.


    Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie viele Kraft und innere Ressourcen manchmal durch das ständige Nachdenken, Analysieren und Sich-Hineinsteigern verloren gehen.


    Dein Satz „Was ist hier los? Warum beschäftigt Dich das?“ gefällt mir deshalb besonders gut.

    Vielleicht ist das tatsächlich etwas, das man immer wieder neu lernen muss.


    Nicht die Schwierigkeiten verschwinden zu lassen, sondern zu erkennen, wann man beginnt, sie innerlich immer weiterzudrehen.


    Vielen Dank für Deine Gedanken und die vielen hilfreichen Beiträge über die Jahre.


    Liebe Grüße
    Tim

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 20. Juni 2026 um 02:32

    Samadhi1876
    Ja, so ähnlich sehe ich das mittlerweile auch.


    Was sich verändert hat, ist weniger mein Blick auf die Probleme selbst, sondern eher auf meine Reaktionen darauf.


    Heute frage ich mich bei manchen Dingen, ob die enorme Energie, die Aufregung und die vielen Gedanken im Verhältnis zum tatsächlichen Problem standen.


    Diese Erkenntnis hätte mir wahrscheinlich niemand theoretisch vermitteln können. Die musste ich wohl selbst machen.


    Und vermutlich besteht die Übung tatsächlich darin, solche Muster künftig früher zu erkennen.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 20. Juni 2026 um 02:25

    Qualia
    Ich glaube, bei mir liegt der Schwerpunkt etwas anders.


    Die Dinge, die mich in den letzten Wochen beschäftigt haben, waren überwiegend meine eigenen Themen und keine fremden Probleme. Wohnung, Gesundheit, Arbeit, Familie, finanzielle Fragen – das waren alles Dinge, die mich unmittelbar betroffen haben.


    Was ich im Nachhinein eher hinterfrage, ist nicht, dass ich mich mit diesen Themen beschäftigt habe, sondern wie viel Energie und Aufregung ich ihnen gegeben habe.


    Die Probleme waren real. Die Reaktionen darauf waren vielleicht manchmal größer, als sie hätten sein müssen.


    Darin liegt für mich derzeit eher die Erkenntnis.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Tim1
    • 19. Juni 2026 um 11:05

    In den letzten Jahren ist mir etwas aufgefallen.


    Ich habe mich über viele Dinge aufgeregt. Über Entwicklungen in der Gesellschaft, über Arbeit, Gesundheit, Konflikte und vieles andere.


    Oft waren die Gründe dafür nicht völlig unbegründet.


    Trotzdem frage ich mich heute manchmal, ob ich manchen Dingen zu viel Bedeutung gegeben habe.


    Denn rückblickend haben viele dieser Sorgen die Welt nicht verändert.


    Mich selbst allerdings schon.


    Vor allem Zeit, Energie und innere Ruhe sind dabei verloren gegangen.


    Gleichzeitig ist mir bewusst geworden, wie viel Kraft bereits das normale Funktionieren im Alltag kostet. Viele Dinge laufen nicht von selbst. Man muss sich um sie kümmern, ob man gerade Kraft dafür hat oder nicht.


    Vielleicht besteht Gelassenheit nicht darin, alles gut zu finden oder alles zu ignorieren.

    Vielleicht besteht sie manchmal einfach darin, genauer zu unterscheiden:

    Was ist wirklich wichtig?


    Und was beschäftigt mich nur, ohne mein Leben tatsächlich zu verbessern?


    Diese Frage erscheint mir heute wichtiger als viele Antworten, nach denen ich früher gesucht habe.

  • Wie geht ihr damit um, wenn nahestehende Menschen euren Glauben nicht ernst nehmen?

    • Tim1
    • 13. Juni 2026 um 09:53
    Zitat

    Monika
    Ich z.B. habe meinen Glauben an etwas Höheres - egal wie man es nennt - und meine Achtung vor der Lehre Jesu nie aufgegeben.


    Mein Leben hat mir recht gegeben.

    Finde ich schön wie du das siehst bzw. auch lebst. Liebe Grüße Tim

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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