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Wie geht ihr damit um, wenn nahestehende Menschen euren Glauben nicht ernst nehmen?

  • Lotoslara
  • 24. Februar 2026 um 11:53
  • Zum letzten Beitrag
  • DollesLama
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    23. April 2026
    • 24. April 2026 um 21:50
    • #26

    Nietzsche sagte in der Antichrist,
    dass die Europäer damals noch nicht bereit waren für den Buddhismus. Und ich denke, dass dies noch lange so blieb. Denn so sagt er auch, dass seine Hörer wohl eher in der Zukunft zu finden seien.


    Das Problem, fürchte ich, basiert auf Eindrücken, Vorurteilen und der Sozialisierung.


    Generell wird sehr schnell geurteilt. Schon beim ersten Eindruck kommt es zur Einordnung. Alleine die Körpergröße kann zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden.


    Befremdlich erscheint wohl jedem das Andersartige.


    Ich hoffe der Beitrag hilft und kann inspirieren.


    In der Ruhe liegt die Kraft.

    Einmal editiert, zuletzt von DollesLama (24. April 2026 um 22:06)

  • fotost
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    • 25. April 2026 um 01:59
    • #27

    Wie geht ihr damit um, wenn nahestehende Menschen euren Glauben nicht ernst nehmen?


    Jmmmmm, meine Betrachtung/Interpretation der buddhistischen <Lehre, ist streng säkular

    ofrt anders ausgedrückt basiertt auf rein sachlichen Überlegungen und/oder ethischen Gedanken - ich glaube nichts, das man üblicherweise im religiösen Bereich einordnet, deshalb bedeutet die Frage mir nichts.


    Wenn Andere sich etwa durch Worte oder Taten von zentralen Gedanken abwenden, wie etwa, daß die Verminderung des Leidens ein wertvolles Ziel in sich selbst ist (Nur eines lehre ich...) würde ich den Kontakt beenden. Ich habe genug an mir selbst zu arbeiten, ich brauche keine weiteren Baustellen

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  • Tim1
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    • 1. Juni 2026 um 05:47
    • #28

    Ich lebe recht isoliert, aber es wäre mir ziemlich egal, ob bzw. wer meine Religion nicht gut findet. Vor allem weil ich sie nicht öffentlich zur Schau stelle, ich lebe sie für mich und nicht für andere. Keine Ahnung, ob die was davon mitbekommen.


    Ich kommuniziere kaum, dass ich Buddhist bin, nicht aus Scham sondern, weil es Niemand etwas angeht. Nochmal ich versuche es so gut wie möglich in mein Leben zu integrieren, ob andere davon was mitbekommen oder nicht spielt keine Rolle. Ich bin nur verantwortlich für mein Leben bzw. meine Handlungen.

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    Amdap
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    • 1. Juni 2026 um 07:48
    • #29
    Tim1:

    Ich kommuniziere kaum, dass ich Buddhist bin, nicht aus Scham sondern, weil es Niemand etwas angeht.

    Meine Erfahrung: ...und weil es kaum jemanden interessiert.

    Haben sie doch etwas mitbekommen, dann kursieren verzerrte Vorstellungen: ich "glaube an den Buddha als einer Art Gott"; das Nirvana sei entweder das Nichts, oder so eine Art Paradies wie im Christentum, nur mit ausgetauschten Figuren; der Dalai Lama sei so eine Art Papst der Buddhisten; ich "halte es für möglich, mit demselben Ich wie aktuell, als Ameise wiedergeboren zu werden".... und vieles mehr.

    Ich fange nicht mehr an, darüber zu diskutieren. Sie wollen auch nicht diskutieren, sondern bevorzugen Schubladendenken, weil es sie beruhigt. "Identifiziert", "erfasst", "benannt" und "einsortiert". Fertig. Sobald dies geschehen ist, geht's zum nächsten Thema über, Small Talk eben.

    Da ich solche Art der Konversation hasse, habe ich mich zurückgezogen und kann mir zum Glück diesen Luxus leisten.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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