Gerade hat die AFD eine neue Jugendorganisation gegründet. Deshalb ein paar Gedanken zu dieser Partei des Hasses aus buddhistischer Sicht:
Je mehr ich mich mit buddhistischer Ethik befasse, desto absurder erscheint mir das Weltbild der AfD. Mitgefühl, Gewaltlosigkeit, Gleichwertigkeit aller Wesen – all das, was im Buddhismus grundlegend ist – wird von der AfD regelmäßig mit Füßen getreten.
Mitgefühl? Die AfD setzt auf Härte, Abschottung und Kälte. Wer in Not ist, wird zur Bedrohung erklärt.
Gleichwertigkeit aller Wesen? Die AfD lebt von Abwertung und Spaltung. Menschen nach Herkunft oder Kultur einzuteilen ist das Gegenteil dessen, was der Buddhismus lehrt.
Rechte Rede? Die AFD verbreitet Polemik, Aggression und Lügen.
Nicht-Anhaften? Die Fixierung auf nationale Identität, „Wir gegen die“ und das Festklammern an Angst und Feindbildern widerspricht allem, was buddhistische Geistesschulung ausmacht.
Angst als Teil von dukkha überwinden? Die AfD lebt davon, Angst zu produzieren. Sie funktioniert nur, wenn Menschen sich bedroht fühlen.
Wer ernsthaft versucht, den buddhistischen Pfad zu gehen, tut das Gegenteil von dem, wie die AFD handelt und was sie fordert. Die AfD arbeitet mit Wut, Angst und Abgrenzung. Ein Buddhist kann deshalb nie ein AFD-Sympathisant sein!