Physik ist die Erforschung der Materie und Metaphysik die Erforschung des Geistigen. Im physikalischen Weltbild ist der Geist ein Erzeugnis der Materie, im metaphysischen Weltbild ist der Geist vorübergehend mit Materie verbunden.
Erzählungen von Geistern, Gottheiten, Fortsetzung des Daseins nach dem Tod, die Wirkungsweise von Karma, Magie, Astrologie und dergleichen sind metaphysisch. Das Metaphysische abzulehnen weil es physikalisch nicht nachweisbar ist, ist ebenso ein Glaube wie es anzunehmen, ohne es selber erfahren zu haben. Es läuft also darauf hinaus, ob man es für wahrscheinlich hält oder nicht. Die Argumente pro und kontra sind endlos und so bleibt es jedem selber überlassen, zu welcher Auffassung er gelangt.
Transzendenz ist dagegen das alles Übersteigende, sowohl das Physikalische als auch das Geistige. Darüber lässt sich überhaupt nichts aussagen, weshalb es der Buddhismus bei der radikalen Negation "Verlöschen" (Nirvana) belässt. Wohlweislich versehen mit dem unlösbaren Tetralemma: Nichts, Etwas, Nichts und Etwas, weder Nichts noch Etwas - das trifft alles nicht zu.
Das ist meine laienhafte Sichtweise für den Hausgebrauch.