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  1. Buddhaland Forum
  2. mukti

Beiträge von mukti

  • Loslassen

    • mukti
    • 7. Oktober 2026 um 11:41
    Wetering:

    Was ist der "Stock" in deinem Leben?

    Mein Leben.

  • Vipassana Meditation

    • mukti
    • 7. Oktober 2026 um 11:35

    Just my two cents:


    Vipassanā verstehe ich so, wie es Nyanatiloka beschreibt: Das Erkennen der drei Daseinsmerkmale Vergänglichkeit, Elend und Unpersönlichkeit. Mit einem aufgeregten und zerstreuten Geist lässt sich das nicht wirklich erkennen, also ist samatha eine Bedingung dafür.


    Nun gibt es verschiedene Ansätze, z.B. Beruhigung und Konzentration mittels Ausrichtung auf ein einziges Objekt. Da ist schon Vipassana-Einsicht vorhanden: 'Durch Nicht- Identifikation mit den Bewegungen des Geistes erfahre ich ein Glück der Loslösung vom Vergänglichen'. Da kann man verweilen, aber wenn dieser Zustand vorbei ist, fällt man wieder in die Identifikation zurück. Wenn man auf dieser Meditationsstufe nicht verweilt und sie ebenfalls als vergänglich erkennt, gerät man auf eine höhere Stufe, wenn man dort wieder nicht verweilt, eine noch höhere, also in die jhana, die schließlich zur endgültigen Befreiung führen.


    Oder man erreicht nur die erste Stufe der Sammlung und meditiert dann über die drei Daseinsmerkmale, was auch zur Befreiung führt. Manche sagen, dass dafür nur die sogenannte angrenzende Sammlung nötig ist.


    Oder man betrachtet alles, was im Bewusstsein erscheint im Lichte der Daseinsmerkmale, dann ist z.B. die Vergänglichkeit das Meditationsobjekt, das zur Sammlung führt.


    Und was es da noch für Ansätze geben mag. In A.IV.170 ist außer den drei Wegen Hellblick, Geistesruhe und beide zusammen noch ein vierter angegeben, der sich nach der Erklärung in der Fußnote auf die zehn Trübungen des Hellblicks bezieht.


    Jedenfalls geht es letztlich darum, dass jeder die seiner Veranlagung und Fähigkeit entsprechende Meditationsmethode findet. So sind manche von der Goenka-Methode begeistert, während andere ganz schlechte Erfahrungen damit gemacht haben.

    Außerdem sind die meisten diesbezüglichen Lehrreden zu Mönchen gesprochen, für Hausleute gibt es bestimmte Betrachtungen, die ebenfalls zu Sammlung und Einsicht führen (A.XI.12-13)

  • Bedeutung

    • mukti
    • 6. Oktober 2026 um 19:18
    void:

    "Phänomen" ist in der Erkenntnistheorie als etwas definiert, was im Bewusstsein auftaucht.

    So verstehe ich dieses Wort und und "Bewusstsein" ist eben dasjenige, Phänomen, in dem alle anderen Phänomene auftauchen.

    void:

    Es gibt eine ganze philosophische Strömung - die Phänomenologie - die von dem ausgeht, was sich dem Erleben offenbahrt.

    Vielleicht hat sich durch diese philosophische Strömung auch das Ende von Dukkha offenbart.

    void:

    Im Buddhismus ist das Wort Phänomen meist als Übersetzung des Wortes "Dharma" verwendet.

    Da geht es besonders um solche Phänomene, die in den vier edlen Wahrheiten zusammengefasst sind.

    void:

    Aber was ist jetzt kein Phänomen? Vieles ist ja indirekt "erfahrbar". Mit einem Mikroskop kann ich Bakterien erfahren, mit einem Fernrohr Galaxien und mit einem Geigerzähler Radioaktivität.

    Nach der oben genannten erkenntnistheoretischen Definition gibt es wohl nichts, das kein Phänomen wäre.

  • Hallo

    • mukti
    • 6. Oktober 2026 um 17:18

    Hallo!

  • Bedeutung

    • mukti
    • 6. Oktober 2026 um 17:15
    Helmut:
    mukti:

    Ist das so zu verstehen, dass es außerhalb des wahrnehmenden Bewusstseins keine Phänomene gibt?

    Die wahrgenommenen Phänomen wie Autos, Flugzeuge, Bäume, Häuser usw. existieren natürlich außerhalb des Bewusstseins und nicht innerhalb des Bewusstseins. Im Bewusstsein gibt es nur geistige Repräsentationen der äußerlichen Phänomene. Aber sie existieren in gegenseitiger Abhängigkeit und jeweils nicht für sich, getrennt voneinander,

    Bewusstsein hängt von Phänomenen ab, denn ohne Phänomene gäbe es nichts, worüber es bewusst sein könnte. Bewusstsein bedeutet immer "über etwas bewusst sein", es existiert nicht aus sich selbst heraus, ist nicht über sich selber bewusst.


    Ob Phänomene von Bewusstsein abhängen, scheint mir nicht erkennbar zu sein, denn wenn kein Bewusstsein vorhanden ist, lässt sich nicht feststellen, ob es Phänomene außerhalb des Bewusstseins gibt oder nicht gibt. Die geistigen Repräsentationen der äußerlichen Phänomene hängen jedenfalls vom Bewusstsein ab, also das Wahrgenommene vergeht, wenn das Bewusstsein vergeht.

    So weit verstehe ich das bis jetzt.

  • Freund braucht Hilfe, Enkel (20) stirbt, Tipps?

    • mukti
    • 6. Oktober 2026 um 16:06

    Der Freund sympathisiert mit dem Buddhismus, fragt sich was er über die Lehre weiß. Etwa die Besinnung darauf, dass Leid durch Anhaftung am Vergänglichen entsteht, dass der Körper im Grunde kein Ich oder Selbst ist und dass alles was entstanden ist, vergehen muss sollte gegebenenfalls eine Hilfe sein.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 6. Oktober 2026 um 11:40

    :?::?

  • Bedeutung

    • mukti
    • 5. Oktober 2026 um 19:20
    Helmut:

    Eine Definition ist: "Die Phänomene sind leer von wahrhafter Existenz". Wahrhafte Existenz bedeutet, dass die Phänomene getrennt, losgelöst vom wahrnehmenden Bewusstsein existieren. Diese Auffassung von wahrhafter Existenz wird mit der angegebenen Definition von Leerheit verneint.

    Ist das so zu verstehen, dass es außerhalb des wahrnehmenden Bewusstseins keine Phänomene gibt?

  • Bedeutung

    • mukti
    • 5. Oktober 2026 um 10:49
    JoJu91:
    mukti:

    Dass sich das, was erfahren wird selbst erfährt, ist eigentlich unvorstellbar, davon muss ich nicht ausgehen.

    Unvorstellbar trifft es sehr gut.

    Un-vorstellbar für den Alltagsgeist, für den die Welt Wille und Vorstellung ist (Schopenhauer).


    Wenn der leere Raum ohne Wände noch ein letztes Objekt enthält, wie subtil es im höchsten Jhana auch sein mag, gibt es noch Erfahrung von etwas anderem, gibt es noch Anstrengung, Spannung, Stress, um die Dualität aufrechtzuerhalten.


    Wenn das letzte Objekt sich als Fata Morgana aufgelöst hat, ist der leere Raum ohne Gegenüber und erfährt sich selbst und der Stress hat ein Ende. Das, was alles erkennt und von keinem erkannt wird, erkennt sich selbst. Ist natürlich nur eine Analogie.


    Das Wissen um die Gegenwart des stressfreien leeren Raumes, des ursprünglichen Bewusstseins verwandelt das Leben in der Dualität und macht es ein wenig einfacher

    Alles anzeigen

    Vielleicht gibt es etwas das sich selbst erfährt, vielleicht auch nicht. Ich sehe keine Möglichkeit das zu wissen, zu erfahren oder sich an eine solche Erfahrung zu erinnern.


    Offensichtlich gibt es etwas, das die körperlichen und geistigen Phänomene wahrnimmt. Es ist nachvollziehbar, dass die Wahrnehmung 'Dies bin ich, jenes gehört mir' nur eine Vorstellung ist und dass es ohne diese Vorstellung nur mehr Wahrnehmung und Wahrgenommenes gibt. Das Ich gibt es dann immer noch, aber eben mit dem Bewusstsein, dass es nur eine Vorstellung ist. Dann ist auch Stress und Leid zu Ende. Daher scheint es mir im Grunde unnötig, eine Wahrnehmung ohne Wahrgenommenes bzw. Wahrnehmung die sich selbst wahrnimmt anzunehmen.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 4. Oktober 2026 um 12:43

    Wenn man in einem Traum weiß, dass man träumt, ist man nicht mehr vom Geschehen abhängig. Auf Bedrohungen reagiert man mit einem Lächeln - alles nur Traumgebilde. Auf Verlockungen lässt man sich nicht ein, weil man sonst die Erkenntnis verliert, dass man träumt.

    So lebt wohl jemand auch in dieser Welt, der aus allen Träumen aufgewacht ist.

  • Vipassana Meditation

    • mukti
    • 4. Oktober 2026 um 10:46
    tamo:

    Auf den Begriff Vipassana hat Herr Goenka kein Copyright, sondern es ist ein gängige - wenn auch erst lange nach dem Buddha auftauchende - Bezeichnung mit der Bedeutung "Einsichtsmeditation". Neben dieser gibt es noch die sogenannte Sammatameditation - Sammlungsmeditation.

    Den Begriff Vipassana, der auch mit "Hellblick" übersetzt wird, gibt es bereits in einigen Lehrreden, z.B. in A.IV.170:

    Zitat

    Da, ihr Brüder, entfaltet ein Mönch den Hellblick mit vorangehender Geistesruhe (samathapubbaṅgamaṃ vipassanaṃ)

    Da entfaltet ein Mönch die Geistesruhe mit vorangehendem Hellblick (vipassanāpubbaṅgamaṃ samathaṃ)

    Da entfaltet ein Mönch Geistesruhe und Hellblick zum Paare verbunden (samathavipassanaṃ)

    Ich kenne die Methode von Goenka nicht so genau, sie fällt wohl unter die zweite Kategorie.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 3. Oktober 2026 um 10:47

    Vermutlich können wir jenseits der Dualität gar nicht existieren, bei einer Erfahrung von Nicht-Dualität gäbe es doch wieder das Erfahren und das was erfahren wird. Dass sich das, was erfahren wird selbst erfährt, ist eigentlich unvorstellbar, davon muss ich nicht ausgehen. Sogar in der höchsten formlosen Vertiefung gibt es noch Dualität und danach erlischt sie eben, nur soweit ist das noch nachvollziehbar.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 2. Oktober 2026 um 16:21
    Qualia:

    Nein, es ist wirklich nicht einfach. Meine Erleichterung ist das die Anhaftungen und ihre Folgen bei Erfüllung nur noch mich selbst treffen und keine anderen Menschen mehr. Sie gefährden also „nur“ noch „mein“ angebliches Leben. Aber ich kann mir dabei zulächeln und bin wieder zufrieden. Es ist, wie es ist, und soll gelebt werden.;)

    _()__()__()_

    Läuft bei mir auch so, es betrifft nur mich und ich mache mir keine Selbstvorwürfe mehr. Es geht ja schon auch was weiter, aber eher langsam.


    Es gibt ja diese 4 Arten des Fortschritts (A.IV.161) :

    • Den mühsamen Fortschritt verbunden mit langsamem Verständnis
    • Den mühsamen Fortschritt verbunden mit schnellem Verständnis
    • Den mühelosen Fortschritt verbunden mit langsamem Verständnis
    • Den mühelosen Fortschritt verbunden mit schnellem Verständnis

    Heutzutage befinden sich die meisten Praktizierenden in der ersten Kategorie, habe ich gehört.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 2. Oktober 2026 um 10:25
    Qualia:

    Da ist das Anhaften an die fünf Anhäufungen und genauso werden sie alle beendet, ohne sie zu vernichten. Ohne Skandha gibt es keine Menschen.

    Ja, vernichtet bzw. aufgelöst werden nur die Anhaftungen. Was nicht gerade einfach ist. Die nötige Achtsamkeit ist mit Weisheit verbunden (sati-panna bzw. sati-sampajañña) und wird durch Sammlung (samādhi) gestärkt.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 2. Oktober 2026 um 10:12
    Qualia:

    Achtsamkeit worauf?

    Achtsamkeit auf das bloße Wahrnehmen, im Lichte der drei Daseinsmerkmale dukkha, anicca, anatta: Das bin ich nicht, das gehört mir nicht.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 2. Oktober 2026 um 09:01

    Aus einem Vortrag von Ajahn Funag:

    Zitat

    Was immer ihr erlebt, nehmt es einfach nur bewusst wahr. Das ursprüngliche Herz hat keine charakteristischen Eigenschaften. Es nimmt alles wahr. Aber sobald Dinge von innen oder von außen es berühren, verursachen sie ein Erlahmen der Achtsamkeit, so dass wir das bewusste Wahrnehmen aufgeben, das bewusste Wahrnehmen als solches vergessen und die ganzen charakteristischen Eigenschaften der Dinge annehmen, die danach kommen. Dann verhalten wir uns so, wie sie es vorgeben – wir werden fröhlich, traurig oder was auch sonst. Dass wir so sind, kommt daher, weil wir konventionelle Wahrheiten nehmen und uns daran festklammern. Wenn wir nicht unter ihrem Einfluss stehen wollen, müssen wir die ganze Zeit beim ursprünglichen Wahrnehmen bleiben. Das erfordert eine große Menge an Achtsamkeit.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 1. Oktober 2026 um 10:56
    Qualia:

    Der Atta-Pol ist die Behauptung eines Selbst: „Ich bin.“

    Der Anatta-Pol umfasst die Verneinungen dieser Behauptung. Beide Pole setzen jedoch voraus, dass es ein „Ich“ der Wahrnehmung gibt.


    Die Anatta-Lehre beantwortet diese Frage nicht mit einer Gegenansicht, sondern untersucht, ob ein solches „Ich“ tatsächlich auffindbar ist. Deshalb sind sowohl der Atta-Pol als auch der Anatta-Pol nur Metaphern. Die Phänomene selbst bleiben anattā. Der Unterschied liegt nicht in den Phänomenen, sondern nur in den Ansichten eines nicht beweisbaren „Ich“ über sie.


    Der mittlere Weg liegt daher nicht in einem der Pole, sondern im Loslassen der Identifikation mit beiden. Statt „Wer nimmt wahr?“ wird gesehen: Wahrnehmen geschieht.

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    Wahrnehmen geschieht! Von wem wird das gesehen? Schwupp - da ist es wieder, das leidige Ich. Es scheint das Allersubtilste zu sein, das Erste das im Bewusstsein erscheint und allen Wahrnehmungen vorangeht. Du willst die Wurzel der Existenz ausreißen? Es dreht dir eine lange Nase. Ich komme ihm schon auf die Schliche! Ha, schon wieder eingefangen.

    Ich kann aber nur einen langen Weg gehen, nicht plötzlich alles restlos fallenlassen. Alles ist Übung und der Erhabene ist der Lehrer.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 30. September 2026 um 17:03
    Qualia:

    Ohne Identifikation geht das auch nicht.

    Aber die Identifikation als „Ich bin dies und das“, „Das ist mein. Das bin ich. Das ist mein Selbst“ ist die Hölle.


    Es ist ein Unterschied, ob ich ergreife, als ich bin, oder ob ich das Ergriffene als „Ich bin dies und das“ die Skandha festhalte.

    Wenn ich mir genau anschaue wer oder was ich bin, sehe ich immer nur Körperliches und Geistiges. Aufgrund der Identifikation damit bin ich überhaupt, jenseits davon kann ich mich nicht entdecken.


    Nun gibt es diese Praxis wo man die körperlichen und geistigen Vorgänge einfach nur beobachtet, ohne sie zu "Ich" oder "mein" zu machen. Man nimmt also den Körper wahr, Gefühle, Gedanken, Willensregungen und wenn klarer wird, dass man das alles nicht ist, erfährt man eine Erleichterung, ein Gefühl von Freiheit. Da sagt der Buddha, dass man dieses Glücksgefühl (piti) nicht meiden soll, sogar darin eintauchen und sich quasi damit vollsaugen wie ein Schwamm. Danach gibt man auch dieses Glück stufenweise auf, bis hin zu vollkommenem Gleichmut.

    Für mich ist diese erste Stufe der Loslösung ein Nahziel und das ist auch noch irgendwie verstehbar - "ich bin in einem losgelösten Zustand".

  • Bedeutung

    • mukti
    • 30. September 2026 um 10:58
    Qualia:

    Auch das sich identifizieren mit:

    Ich bin.

    Ich bin nicht.

    Ich bin und ich bin nicht.

    Weder bin ich noch bin ich nicht,

    ist immer dukkha.


    Was bleibt? Das gerade jetzt Erleben jeder Selbst- oder Ichstruktur, ohne sich damit zu identifizieren, besser sie als: „So bin ich gerade?“, betrachten und beobachten.

    Alles anzeigen

    Ohne Identifikation, kommt da nicht dabei heraus: "So ist das Ich gerade"?

    Dieses Ich ist ein geistiges Gebilde und der Beobachter ist auch kein Ich.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 30. September 2026 um 09:56
    • Ich bin,
    • bin nicht,
    • bin und bin nicht,
    • weder bin ich noch bin ich nicht,

      Das trifft alles nicht zu

    Das bedeutet meines Erachtens, dass es ein Hindernis ist, sich auf eine dieser vier Möglichkeiten zu fixieren. Weil das eben nur Vorstellungen oder gedankliche Konzepte sind über etwas, das mit dem Verstand, der ja auch ein bedingtes Phänomen ist, nicht erfasst werden kann. Es ist das Aufgeben von jeglichem Halt, vollkommenes Loslassen, Auflösung, Verlöschen, eben Nibbana.

    Und was ist dann? Das ist eine Frage, die aus dem Begehren stammt.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 30. September 2026 um 09:37
    JoJu91:

    Wenn es aber "etwas" jenseits der bedingten Phänomene gibt, das konkret erfahren und nicht bezweifelt werden kann ?

    Ob es das gibt, wird sich erweisen, wenn die Identifikation mit bedingten Phänomenen vollkommen zu Ende ist.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 29. September 2026 um 18:22
    Qualia:

    An Achtsamkeit und Gleichmut herrscht aber Mangel.

    Ich habe keine Ahnung, woran es bei dir oder anderen mangeln mag, von denen ich nur Worte lese. Es braucht langen persönlichen Umgang, bevor man jemand richtig einschätzen kann, sagt auch der Buddha. Selbst dann kann man oft nicht sicher sein. Etwa ein unfreundlich wirkender Mensch mag plötzlich heroische Taten mit ungewöhnlicher Selbstlosigkeit begehen oder ein freundlich wirkender Mensch schlimme Verbrechen. "Das hätte ich nie von ihm gedacht", sagen dann seine Bekannten. Was soll ich da an ein paar Worten beurteilen, vielleicht seid ihr Heilige oder sonst was, ich belehre nicht und reflektiere nur manchmal über manche Texte.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 29. September 2026 um 16:44
    Helmut:
    • Das Selbst/Ich ist nicht der Besitzer der Khandhas.
    • Das Selbst/Ich ist nicht die Khandhas.
    • Die Khandhas sind nicht das Selbst/Ich.

    In dem Sutta betont der Buddha durch Negation:


    "So ist dies d Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu verstehen."


    Durch diese Weisheit "wird der Geist entsüchtet und ohne Anhangen befreit von den Trieben."


    Dieses Sutta ist Bhikkhus gelehrt worden. Deshalb ist es nicht unbedeutend für uns. Wenn wir es schaffen, die drei genannten verkehrten Ansichten bezüglich der Beziehung zwischen dem Selbst/Ich und den Khandhas zumindest in Zweifel zu ziehen, dann trägt das schon dazu bei, Hindernisse für die Befreiung zu schwächen. Ziel ist natürlich, diese Verblendungen aufzugeben.

    Alles anzeigen

    Das wird in mehreren Suttas so gesagt und es ist von größter Bedeutung. Was könnte es für Zweifel daran geben?

    Intellektuelle Erkenntnis mag die Hindernisse schwächen, aber um sie wirklich zu beseitigen bedarf es bhāvanā, Geistesentfaltung durch Achtsamkeit und Sammlung, im Lichte der Daseinsmerkmale dukkha, anicca, anatta.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 29. September 2026 um 16:24
    Qualia:

    Was willst du auf die lange Bank schieben? Wie lange denn noch? Mich hat doch gerade das Theravada geholfen, die eine Lehre zu finden. Wie lange willst du noch das Seil verlängern? Du bist seit Jahren durch den Strom auf dem anderen Ufer. Lass das Seil los, damit sich deine Lehren frei bewegen können, und du wirst Zufriedenheit spüren.


    Ich kann dir sagen, das Zufriedenheit spüren ist anfangs wie die unerträgliche Leichtigkeit des Sein. Heißt, man findet immer wieder etwas, das Unruhe und Suchen macht.


    Nein, ich lasse nicht davon ab, denn du bedeutest mir sehr viel.

    Glaubst du, dass jemandem, dessen Verständnis und Praxis sich über 50 Jahre entwickelt hat, nur noch deine Interpretation gefehlt hat? Danke, alles gut bei mir.

  • Bedeutung

    • mukti
    • 29. September 2026 um 12:28
    Qualia:

    Du erkennst nicht, dass Buddha das: „Ich bin, bin nicht, bin und bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht“ als Definition der Atta- und Anatta-Pole einer Dualität zeigt.

    Es gibt halt vieles, das ich noch nicht erkenne. Lass' gut sein, das kommt schon noch.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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