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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von mukti

  • Leichenbetrachtung im Satipaṭṭhāna-Sutta

    • mukti
    • 1. Juni 2026 um 07:42

    Es ist schon seltsam, im Krieg gibt es jede Menge Leichen zu betrachten und trotzdem denken die Kämpfer 'Das ist mein Land, mein Volk, das gehört mir, lieber sterben als loslassen'.


    Oder Berufe, in denen man es ständig mit Leichen zu tun hat und trotzdem lebt man sein Leben wie alle anderen, hängt an der Karriere, am Besitz, am Sinnesgenuss, als wäre es für immer und wenn etwas verloren geht, leidet man.


    Damit die Leichenbetrachtung eine innere Loslösung bewirkt, muss man wohl den Wunsch haben, die Vergänglichkeit zu erkennen. Ohne entsprechende Einstellung benutzt man sozusagen die Leichen um Geld zu verdienen, Ansehen zu erlangen oder Rachegelüste zu befriedigen.

    In den Nachrichten wird dauernd vom Tod der anderen berichtet und als wäre das nicht genug, werden in Spielfilmen zur Unterhaltung aufregende Morde serviert, während man bequem im Fauteuil sitzt. So stark ist die Verblendung.

  • Der vergleichende Geist: DÜNKEL (mana) und seine Auswirkungen...

    • mukti
    • 27. Mai 2026 um 01:15
    Anna Panna-Sati:

    Was ich jetzt nicht so recht verstehe, ist, dass Dünkel im Buddhismus bereits mit der Auffassung "Ich BIN." beginnt (also noch nicht einmal "ICH bin....- die Khandha, XY,....).

    "Bin" ist ja eine konjugierte Form von "sein" und reines "Da-Sein" bedeutet doch noch nicht "jemand" ( = Identität) oder gar "wichtig" zu sein, sondern lediglich Präsenz - also Anwesenheit (physische Anwesenheit) oder Gegenwärtigkeit (achtsames Dabeisein im aktuellen Moment).

    Das ist wohl nur auf der Arahat-Stufe völlig durchschaubar. Soweit ich es verstehe, ist man immer etwas, wenn man da ist - man existiert nicht unabhängig aus sich selbst heraus. "Ich bin" bedeutet demnach "Ich bin dieses", nämlich Körper und Geist. Das sind aber nur zusammengesetzte körperliche und geistige Phänomene (Khandha) nichts davon ist ein Ich.

    Anna Panna-Sati:

    Vergleichen - per se - z.B. in der Gesellschaft (die Leistungen, Eignungen, Funktionen, usw. unterscheidet und verschiedenartig bewertet) bedeutet erst mal nur (mehr oder weniger) nüchtern-rationale Unterscheidung/Differenzierung.


    Der Einzelne kann daraus jedoch - durch Dünkel - Identität bauen:

    Darum bin ich besser/schlechter/gleichwertig.


    Man "darf" also im Buddhismus schon unterscheiden und sogar - sachlich - realistisch bewerten und einschätzen, solange das Vergleichen nicht zum "Ich-Machen" wird:


    "Er kann das besser, also bin ich minderwertig."

    wäre demnach unheilsam, während die objektiv-rationale Feststellung

    "Für diese Aufgabe ist diese Person geeigneter, weil sie über diese/jene Fähigkeiten verfügt."

    keinen unheilsamen/dünkelhaften Vergleich darstellt.

    Oder? :?

    Alles anzeigen

    Klingt sehr vernünftig für mich.


    Anna Panna-Sati:

    Heilmittel gegen Selbstabwertung (schlimmstenfalls Selbsthass) ist natürlich Liebende Güte/Selbstannahme (Metta, Maitri), die letztlich auch Mitfreude (Mudita) mit der "Konkurrenz" ermöglicht. ;)

    Sehe ich auch so, man darf sich in die liebende Güte für alle Wesen ruhig selber auch mit einschließen. Durch Güte entsteht Mitgefühl, Abwesenheit von Neid, Missgunst und Hass und sie wird nicht durch Fehler oder Angriffe gestört.

  • Der vergleichende Geist: DÜNKEL (mana) und seine Auswirkungen...

    • mukti
    • 25. Mai 2026 um 12:35
    Anna Panna-Sati:

    1. Wie gehe ich mit meiner Dünkelhaftigkeit um?

    2. Wie gehe ich mit der Dünkelhaftigkeit Anderer um?

    3. Wie hört man mit dem Vergleichen auf, in einer Welt, wo ständig verglichen, bewertet und be/verurteilt wird?

    ("Wettbewerbsgesellschaft")

    4. Wie kann man sich - trotz erkannter Dünkelhaftigkeit - noch selbst lieben? ....

    Einige Gedanken dazu:


    Wenn man erkennt, dass Selbsthass nicht von Dünkel befreit, sondern nur Dukkha vergrößert, kann man sich selber besser mit all seinen Schwächen annehmen. Sehr hilfreich finde ich auch die Erkenntnis, dass Selbsthass ebenfalls Dünkel ist.


    Wir leben in einer Welt voller Dünkel-Menschen. Der Vergleich mit anderen muss nicht zu Überheblichkeit oder Minderwertigkeitsgefühl führen. Wenn man sich bemüht, unter der "verkehrt gerichteten Menschheit im Besitze des Rechten zu weilen" (A.VI.10, A.XI.12-13), kann auch Mitgefühl wegen ihrer leidbringenden Unwissenheit entstehen.


    Die Wurzel des Dünkels ist die Auffassung 'Ich bin die Khandha'. Da kommt man nicht so leicht heran, nur allmählich und mit viel Geduld lässt sie sich beseitigen. Die Begegnung auf Augenhöhe (gleich bin ich) ist schon mal besser als das Herabsehen oder sich minderwertig fühlen.


    Schließlich ist im achtfachen Pfad alles enthalten, was zur Befreiung von Dünkel nötig ist und da tut man halt, was man kann.

  • Metaphysik

    • mukti
    • 15. Mai 2026 um 11:02
    JoJu91:
    mukti:

    aber sie haben Energie

    Und was ist Energie ? Energie an sich ?


    :?

    Eine physikalische Größe, das ist eine an einem Objekt der Physik quantitativ bestimmbare Eigenschaft eines Vorgangs oder Zustands. (Wikipedia)

  • Metaphysik

    • mukti
    • 15. Mai 2026 um 10:43
    JoJu91:
    mukti:

    Physik ist die Erforschung der Materie

    Interessant ist hier das Phänomen Licht.


    Soweit mir bekannt, ist Licht vollkommen immateriell, aber trotzdem wird kaum ein Physiker (*) es "metaphysisch" nennen.


    Photonen haben nach meinem Wissen weder Masse, noch Form, noch Struktur, wie Euklids Punkt haben sie keine Teile. Kräfte können an ihnen nicht wirken.


    (*) Aristoteles nannte Licht die Verwirklichung des potenziell Erkennbaren.

    Die Dinge im dunklen Zimmer sind potenziell erkennbar ...

    Alles anzeigen

    Photonen haben keine Masse, aber sie haben Energie, die sich in Wechselwirkung mit der Materie befindet. Nach den klassischen oder antiken vier Elementen sind sie dem Element Feuer zugehörig.

  • Metaphysik

    • mukti
    • 13. Mai 2026 um 11:31

    Physik ist die Erforschung der Materie und Metaphysik die Erforschung des Geistigen. Im physikalischen Weltbild ist der Geist ein Erzeugnis der Materie, im metaphysischen Weltbild ist der Geist vorübergehend mit Materie verbunden.


    Erzählungen von Geistern, Gottheiten, Fortsetzung des Daseins nach dem Tod, die Wirkungsweise von Karma, Magie, Astrologie und dergleichen sind metaphysisch. Das Metaphysische abzulehnen weil es physikalisch nicht nachweisbar ist, ist ebenso ein Glaube wie es anzunehmen, ohne es selber erfahren zu haben. Es läuft also darauf hinaus, ob man es für wahrscheinlich hält oder nicht. Die Argumente pro und kontra sind endlos und so bleibt es jedem selber überlassen, zu welcher Auffassung er gelangt.


    Transzendenz ist dagegen das alles Übersteigende, sowohl das Physikalische als auch das Geistige. Darüber lässt sich überhaupt nichts aussagen, weshalb es der Buddhismus bei der radikalen Negation "Verlöschen" (Nirvana) belässt. Wohlweislich versehen mit dem unlösbaren Tetralemma: Nichts, Etwas, Nichts und Etwas, weder Nichts noch Etwas - das trifft alles nicht zu.


    Das ist meine laienhafte Sichtweise für den Hausgebrauch.

  • Ich bin der Baum, den ich wahrnehme?

    • mukti
    • 7. Mai 2026 um 09:24

    Soviel ist sicher: Ich bin nichts von dem, was in der Wahrnehmung erscheint und nicht das, was wahrnimmt, nicht das Einzelne und nicht alles zusammen.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • mukti
    • 30. April 2026 um 16:32
    Ochse:

    Natürlich besteht im säkularen, 'westlichen' Buddhismus immer die Gefahr eines 'Dharma light', aber auch 'traditionalistische Sonderlinge' können sich irren.

    Im Mappo gehen wir alle auf dünnem Eis...😁

    Diese Mappo-Einteilung kannte ich noch gar nicht. Wenn sie stimmt, sind Praxis und Erleuchtung in unserer Zeit gar nicht mehr möglich. Im Theravada glauben das auch einige Laien und Ordinierte.

    Naja, ich lege mich da lieber nicht fest, aber nach Niedergang des Dharma sieht es natürlich schon aus.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • mukti
    • 30. April 2026 um 09:57

    Der Buddhismus wird immer eine kleine Minderheit im Westen sein und nie kulturbestimmend. Einiges daraus setzt sich auf breiterer Basis durch, etwa die Achtsamkeit. Das ist aber auch nur eine Befruchtung und gelegentliche Ergänzung von bereits Vorhandenem, wie das halt in allen Dingen so ist in einer globalisierten Welt.


    Man sieht es ja gut in diesem Forum, schreibe was über Wiedergeburt oder Devas und du landest in der kleinen Ecke traditionalistischer Sonderlinge. Meditation ja, aber höhere Geisteskräfte? Metaphysische Spekulation. Im Westen ist alles anders gelaufen, wir können uns natürlich nicht dem Buddhismus anpassen und picken uns nur raus, was zu uns passt.

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • mukti
    • 25. April 2026 um 09:58

    Die drei Brahmavihara Güte, Mitgefühl und Mitfreude wären unvollständig ohne das vierte, der Gleichmut, welcher mit Losgelöstheit zusammenhängt. Mitgefühl kann nur vollkommen sein, wenn keine Anhaftung im Spiel ist, weil sich sonst der Mitleidende im selben Dilemma befindet.

    Wenn ein Nichtschwimmer einen Nichtschwimmer retten will, gehen beide unter.

  • Das Leid der Anderen

    • mukti
    • 24. April 2026 um 10:35

    In jedem Moment leiden unzählige Wesen und wir können nichts dagegen tun. Daran denken wir gewöhnlich nicht und wenn wir dann direkt damit konfrontiert werden, etwa weil ein nahestehender Mensch leidet, sind wir sehr betroffen.


    Da hilft es mir, den Blick zu weiten auf die Natur dieser Welt, mit der Besinnung auf die erste edle Wahrheit: Dasein ist untrennbar mit Leid verbunden. Ich merke, dass ich vor dieser Wirklichkeit gerne die Augen verschließe und wie sie mich dann immer wieder unvorbereitet einholt. Dann wird mir die Dringlichkeit bewusst, die vier edlen Wahrheiten zu erkennen und danach zu leben, damit ich mir selber und anderen wirklich helfen kann.

  • Sind Konvertiten fanatischer?

    • mukti
    • 22. April 2026 um 10:23
    catflap08:

    Geht es nur mir so oder ist das ein allgemeines Phänomen, dass auch jene die zum Buddhismus konvertieren, oftmals fanatischer ihren Glauben praktizieren – und auch andere davon überzeugen wollen, als jene die damit durch kulturelle Gegebenheiten aufgewachsen sind?

    Keine Ahnung, ich kenne nicht viele Menschen die in diesen kulturellen Gegebenheiten aufgewachsen sind. Als das Christentum unsere Kultur bestimmt hat, hat dort jedenfalls der Fanatismus einen Höhepunkt erreicht.


    Meistens nehme ich bei Konvertiten eine besondere Ernsthaftigkeit wahr, eben weil sie von selber zu ihrer Überzeugung gelangt sind und nicht nur Mitläufer einer Tradition sind. Das muss nicht zwangsläufig zu Intoleranz und Unduldsamkeit führen, die richtige Praxis bewirkt eher das Gegenteil, allumfassendes Wohlwollen und Gelassenheit.

  • Ich verstehe vieles nicht

    • mukti
    • 14. April 2026 um 10:54
    Gylfie:

    Möglicherweise braucht es vorallem Zeit, Antworten zu finden.

    Trotzdem kann ich euch ja um hilfe bitten.

    Kennt jemand einen sehr anfängerfreundlichen Podcast oder ein Buch?

    Ja, es braucht Zeit und Geduld. Ich empfehle immer "Das Wort des Buddha", weil es für mich die beste Einführung war.

  • Reaktion auf Aussagen anderer

    • mukti
    • 14. April 2026 um 10:46
    Gylfie:

    ...

    Ich denke nicht, dass es nötig ist, die genauen Worte meines Mitmenschen zu rezitiren. Es war auf jeden Fall etwas hasserfülltes.

    Ich wusste überhaupt nichr wie ich reagieren sollte. Eine Diskussion starten? Die Person anschreien? Ich habe mich dann dazu entschieden zu sagen, dass ich nicht einverstanden bin, und bin einfach gegangen. Ich habe daraufhin kurz durchgeatmet und der Person später gesagt, dass ich nicht nachtragend bin.

    Finde ich gut. Um eine friedliche und vernünftige Neigung zu entwickeln, hilft mir immer die Erinnerung an diese Lehrrede:

    Zitat

    Andere werden gehässig reden; da wollen wir uns gehässiger Rede enthalten.

    Andere werden grobe Worte gebrauchen; da wollen wir uns grober Worte enthalten.

    Andere werden einen übelwollenden Geist haben; da wollen wir einen Geist frei von Übelwollen haben.

    Andere werden falsche Ansicht haben; da wollen wir Richtige Ansicht haben.

    Andere werden falsche Absicht haben; da wollen wir Richtige Absicht haben.

    Andere werden falsche Rede führen; da wollen wir Richtige Rede führen.

    Andere werden zornig sein; da wollen wir nicht zornig sein.

    Andere werden rachsüchtig sein; da wollen wir nicht rachsüchtig sein.

    Andere werden verächtlich sein; da wollen wir nicht verächtlich sein.

    Andere werden überheblich sein; da wollen wir nicht überheblich sein.

    Andere werden schlechte Freunde sein; da wollen wir gute Freunde sein.

    Andere werden unachtsam sein; da wollen wir in Achtsamkeit verankert sein.

    Andere werden ohne Weisheit sein; da wollen wir im Besitz von Weisheit sein.

    Aus M.8

    Alles anzeigen
  • Was entsteht, vergeht.

    • mukti
    • 10. April 2026 um 11:42

    Hoffe nicht störend in eine laufende Diskussion zu platzen, aber der Titel und Eingangsbeitrag hat mich an ein eher intuitives, weniger analytisches Betrachten erinnert.


    Nämlich, was entsteht und vergeht, ist irgendwie gar nicht richtig da. Es ist nicht für sich und aus sich da, nur als flüchtige Erscheinung in einem dynamischen Bedingungsgefüge. Nicht fassbar, nicht bleibend, nicht real. Das Festhalten, etwas sein oder haben wollen, entsteht aus der falschen Vorstellung, es sei etwas an sich. Dadurch entstehen alle Leiden und mit dem Durchschauen der Unbeständigkeit vergehen sie.


    Das war's, ist schon wieder vorbei.

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • mukti
    • 8. April 2026 um 09:11
    Dharma-News:

    Wir leben in einer zunehmend unsicheren Welt: der Ukraine-Krieg, politische Spannungen, dann Donald Trump. Dann werden mögliche militärische Auseinandersetzungen, auch in Europa thematisiert. Wie würde Buddha mit diesen Situationen umgehen? Was würde Buddha sagen? Wie seht ihr als Buddhisten diese Entwicklungen? Wie geht ihr damit um?

    Ich finde diese Entwicklungen sehr bedauerlich, das viele Leid, das dadurch entsteht. An meiner eigenen Situation hat das bislang nicht viel geändert. Ich lebe so weiter wie bisher und praktiziere den Dhamma so gut ich kann. Wenn es hier gefährlich wird, praktiziere ich gemäß den veränderten Umständen. Dukkha kann man letztlich nur innerlich entkommen, der Buddha würde das vermutlich auch so sagen, wie er es ja immer gesagt hat.

  • Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

    • mukti
    • 4. April 2026 um 10:28

    Zitat aus dem Artikel Buddha und Natur:


    "Bhikkhu Payutto, ein thailändischer Mönch, hat drei Wahrnehmungen skizziert, die er als Quelle der sozialen und ökologischen Probleme der Menschheit ansah:

    Da ist einmal die Wahrnehmung, dass der Mensch von der Natur getrennt sei und dass er die Natur nach seinen Wünschen kontrollieren kann und das Recht hat, sie zu erobern und zu manipulieren.

    Die zweite irreführende Wahrnehmung ist, dass die Mitmenschen nicht unsere Mitmenschen, sondern Rivalen sind und die Neigung, sich auf die Unterschiede zwischen uns und nicht auf die Gemeinsamkeiten zu konzentrieren, wodurch Angst, Neid und Missgunst geschürt werden.

    Und die dritte verfängliche Wahrnehmung ist, dass unser Glück davon abhängt, dass wir einen Überfluss an materiellem Besitz haben.

    Wenn wir diese Wahrnehmungen betrachten, erkennen wir schnell Verblendung, Hass und Gier, um die stärksten Ausprägungen davon zu benennen.

    ....

    Nicht die Erde braucht letztendlich Heilung, sondern wir Menschen müssen wieder heil im Sinne von ganz werden. Der Weg, den der Buddha uns aufzeigt, kann dabei in höchstem Maße hilfreich sein."

  • Suche nach Erfahrungen

    • mukti
    • 29. März 2026 um 09:29
    Practitioner:

    Ich meine der Dalai Lama hat gesagt man leidet, weil man mit keiner Erfahrung zufrieden ist. Was ist das Gegenmittel, was einen zufrieden stellt, wenn man immer wieder nach irgendwelchen Erfahrungen sucht?

    Nicht nach irgendwelchen Erfahrungen, sondern nach der Erfahrung der Loslösung suchen.

  • Ist der Buddhismus eine Wissenschaft?

    • mukti
    • 28. März 2026 um 12:44
    Qualia:
    mukti:
    Wetering:

    Der Grund war eher der zweite Weltkrieg und dass es auch in Deutschland fähige Wissenschaftler und Forschung gab.

    Also ich nehme das zurück, konnte es im Netz nicht finden und es sind mir Zweifel gekommen, ob ich das damals richtig verstanden habe.

    So ist es, wenn man voreilig etwas hinschreibt, entschuldige mich dafür.

    Du hast das nicht missverstanden, aber als Einstein gesehen hat, was er mit angeregt hat, kam ihm das Grauen.

    Ja, aber es ging ihm wahrscheinlich nicht darum, alle Kriege zu beenden, wie ich dachte, sondern eher darum, dass Deutschland die Atombombe bauen könnte und dass man dem zuvorkommen sollte.

    Zitat

    Im August 1939 macht Albert Einstein den US-Präsidenten auf die deutsche Uranforschung aufmerksam. Die Folgen bereut er den Rest seines Lebens. Quelle

    So, nach diesem Fauxpas kann es ja wieder weitergehen mit dem Thema.

  • Ist der Buddhismus eine Wissenschaft?

    • mukti
    • 28. März 2026 um 12:12
    Wetering:
    mukti:

    ...

    Schließlich hielt er es für weise, die Atombombe zu entwickeln, in der Meinung, dass sie alle Kriege für immer beenden wird.

    ....


    Der Grund war eher der zweite Weltkrieg und dass es auch in Deutschland fähige Wissenschaftler und Forschung gab.

    Also ich nehme das zurück, konnte es im Netz nicht finden und es sind mir Zweifel gekommen, ob ich das damals richtig verstanden habe.

    So ist es, wenn man voreilig etwas hinschreibt, entschuldige mich dafür.

  • Ist der Buddhismus eine Wissenschaft?

    • mukti
    • 28. März 2026 um 11:50
    Wetering:
    mukti:

    ...

    Schließlich hielt er es für weise, die Atombombe zu entwickeln, in der Meinung, dass sie alle Kriege für immer beenden wird.

    ....


    Der Grund war eher der zweite Weltkrieg und dass es auch in Deutschland fähige Wissenschaftler und Forschung gab.

    Jedenfalls hatte er diese Ansicht, hab ich direkt von ihm irgendwo aufgeschnappt, weiß aber nicht mehr wo. Sollte sich im Netz finden lassen.

  • Ist der Buddhismus eine Wissenschaft?

    • mukti
    • 28. März 2026 um 10:54
    Matthie:

    Ich denke Einstein war nicht nur Wissenschaftler sondern auch Philosoph 😉

    Ein besserer Wissenschaftler als Philosoph, kommt mir vor. Schließlich hielt er es für weise, die Atombombe zu entwickeln, in der Meinung, dass sie alle Kriege für immer beenden wird.


    Sorry, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.

  • Ist der Buddhismus eine Wissenschaft?

    • mukti
    • 28. März 2026 um 08:59

    Der Unterschied zwischen der modernen und der buddhistischen Wissenschaft liegt wohl in den zwei Arten des Forschens:

    Zitat

    Ihr Bhikkhus, es gibt diese zwei Arten der Suche: die edle Suche und die unedle Suche. Und was ist die unedle Suche? Da ist jemand selbst der Geburt, dem Altern, der Krankheit, dem Tod, dem Kummer, der Befleckung unterworfen und sucht, was ebenfalls Geburt, Alter, Krankheit, Tod, Kummer und Befleckung unterworfen ist. Dies ist die unedle Suche.


    Und was ist die edle Suche? Da ist jemand selbst der Geburt, dem Altern, der Krankheit, dem Tod, dem Kummer, der Befleckung unterworfen und weil er die Gefahr in dem, was Geburt, Alter, Krankheit, Tod, Kummer und Befleckung unterworfen ist, erkannt hat, sucht er die ungeborene höchste Sicherheit vor dem Gefesseltsein, Nibbāna. Dies ist die edle Suche.

    M.26

  • Wie könnte ein westlicher Buddha aussehen?

    • mukti
    • 27. März 2026 um 09:38

    Äußere Umstände verändern sich, aber die Ursache von Dukkha und ihre Beseitigung bleibt im Grunde immer gleich. Die jeweilige Kultur und allgemeine Gesinnung einer Gesellschaft kann dabei hilfreich oder hinderlich sein.

  • Wie könnte ein westlicher Buddha aussehen?

    • mukti
    • 26. März 2026 um 12:01
    Christopher:
    mukti:

    Vielleicht wäre er nach Indien gereist und dann wieder zurückgekommen, um in der Fußgängerzone die Lehre zu verkünden?

    Dazu hätte ich auch was :)


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    Passt ja hervorragend zum Thema "Wie könnte ein westlicher Buddha aussehen?"

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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