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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von mukti

  • Körper,Geist und Seele

    • mukti
    • 5. August 2026 um 09:51

    Körper und Geist sind Objekte der Erfahrung, unter Seele wird oft dasjenige verstanden, welches Körper und Geist erfährt. Ein wahres, ewiges Selbst, das irgendwie in Illusion geraten ist und sich nun für den vergänglichen Körper/Geist hält. Nach dem Christentum und dem hinduistischen Dvaita-Vedanta ist sie aus einem ewigen Paradies gefallen, nach dem Advaita-Vedanta aus dem allumfassenden Brahman.


    Das Problem dabei ist, dass sich dasjenige, das Körper und Geist wahrnimmt, nicht selber wahrnimmt. Ein bekanntes Beispiel ist das Auge, das äußere Objekte sehen kann, aber nicht sich selber. Man kann glauben, dass die Fähigkeit sich selber wahrzunehmen verlorengeht, wenn sich die Seele mit dem Körper/Geist identifiziert, nach der tatsächlichen Erfahrung gibt es aber immer zwei: Das was wahrnimmt und das was wahrgenommen wird.


    Der Buddha lehrt, dass das Wahrgenommene, also alles Körperliche und Geistige, kein Ich oder Selbst ist und das ist nachvollziehbar: Was ich nur wahrnehme, bin ich ja nicht. Dasjenige das wahrnimmt ist das viññāna, gewöhnlich übersetzt mit Bewusstsein. Das Bewusstsein hängt ab von dem, worüber es bewusst ist, bzw. was es erfährt oder wahrnimmt, also von den Sinnes- und Geistesobjekten. Demnach besteht es nicht aus sich selbst heraus und ist keine ewige Seele.


    Ich weiß nicht ob es so ein wahres Selbst gibt oder nicht, aber wenn ich irgendwann die Täuschung, Körper und Geist zu sein, vollkommen durchschaut habe, werde ich es wissen.

  • Alt werden

    • mukti
    • 4. August 2026 um 19:45
    Marterra:
    mukti:

    Das Bewusstsein ist nur über den Körper bewusst, es ist nicht selber der Körper oder sein Besitzer.

    Ich denke, dass das Bewusstsein nicht nur über den Körper bewusst ist ( was eher zweitrangig wäre), sondern auch über sich selbst ( in erster Linie) bewusst sein sollte was ja eigentlich noch komplexer und mehrschichtig ist (Egobewusstsein , Unterbewusstsein und evtl. noch tiefere Schichten gelöst von jeglicher Absicht, wie im reinen Verweilen beispielsweise - Blick des Löwens, absoluter Samadhi ). Das du sagst, es ist nicht selber der Körper oder sein Besitzer, stimme ich dir aus meiner Ansicht vollkommen zu.

    Die geistigen Bewegungen wie Denken, Fühlen, Wollen sowie die Persönlichkeit sind ja auch bewusst und sind nicht das Bewusstsein selbst. Das alles so wahrzunehmen wie es wirklich ist (eben darüber bewusst zu sein) strebe ich zunächst an. Ob das Bewusstsein über sich selber bewusst ist, weiß ich nicht.

  • Alt werden

    • mukti
    • 4. August 2026 um 12:53
    Marterra:

    Lediglich über sein Bewusstsein muss man sich bewusst sein 😉

    Das Bewusstsein ist nur über den Körper bewusst, es ist nicht selber der Körper oder sein Besitzer.

  • Alt werden

    • mukti
    • 3. August 2026 um 19:11

    Also ich trudle dann noch kurz ein:


    Je mehr man am Körper anhaftet, desto leidvoller ist das Altern. Wenn man sich um Loslösung bemüht, hat das Alter viele Vorteile: Die Leidenschaften nehmen ab, durch lange Erfahrung sind Einsichten entstanden, man wird ruhiger, bescheidener und anspruchsloser, trachtet nicht mehr nach dem großen Glück in der Zukunft und ist eigentlich ganz froh, dass das turbulente Leben hinter einem liegt. Man übt was man von den Weisen gelernt hat, der Tod soll nicht mehr viel finden, was er einem wegnehmen kann.

  • Lektion des Platzregens

    • mukti
    • 2. August 2026 um 17:50
    SWAN:

    Da es sieht, dass ich nicht weglaufe, sondern nur meine Schuhe binde, erkennt es mich als seinesgleichen und rennt doch lieber dir hinterher. Vielleicht sogar mit mir zusammen...

    Oder es denkt 'Cheap Trick' und schnappt zu. Und ich schaue vielleicht mit unbewegtem Geist zu...

    ;)

  • Lektion des Platzregens

    • mukti
    • 2. August 2026 um 17:09
    SWAN:
    mukti:

    Bei eher harmlosen Ereignissen wie Regen geht das ja, bei gefährlicher Bedrohung empfiehlt es sich schon, die Beine in die Hand zu nehmen.

    Ja dann renn halt. Während dir das wilde Tier hinterherjagt, um dich zu fressen, schnür ich mir noch meine Schuhe zu, bevor ich weiterspaziere.

    Wenn es aber dich fressen will, nimmst du es so natürlich hin wie den Platzregen und lässt dich mit unbewegtem Geist fressen?

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • mukti
    • 2. August 2026 um 11:05
    Werner Stepan:

    Wobei loslassen auch nicht nichts sein bedeutet, im Sinne des Nihilismus.

    Das Verlangen nach Dasein und das Verlangen nach Nichtsein loslassen.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • mukti
    • 1. August 2026 um 11:11
    Kaiman:
    Qualia:

    Das Loslassen des „Ich bin“, womit auch immer es sich gleichmacht, ist notwendig. Das befreit von allen Anhaftungen an was auch immer. Dann ist Ergreifen, Festhalten, mein Besitzt einfach nur das, was es ist: Objekte/Bedingungen ohne Ich-bin-Bezug.

    Aber ist man dann nicht auch gleichzeitig ein nichts ? Ich wünschte ich könnte loslassen. Aber ab und zu möchte ich doch etwas darstellen etwas sein. Wie geht es euch damit.

    Ich will die Wahrheit wissen. Wer oder was bin ich? Darauf konnte ich keine Antwort finden. Wer oder was bin ich nicht? Offenbar ist das Körperliche nur Körperliches und das Geistige nur Geistiges, nichts davon bin ich oder ist mein Besitz. Das möchte ich vollkommen durchschauen und es ist ein langer Weg der Loslösung von allen Irrtümern, mit Besonnenheit und Geduld.

  • Zitate aus dem Theravada

    • mukti
    • 26. Juli 2026 um 11:46

    Other people may fool us some of the time, but we fool ourselves all of the time.

    Meine Übersetzung:

    Andere Menschen mögen uns eine Zeitlang täuschen, aber selber wir täuschen wir uns die ganze Zeit.


    Ajahn Mahabua, Forest Desanas, Investigating Avijja


    https://forestdhamma.org/ebooks/english/pdf/Forest_Desanas.pdf

    Audiobook

    Forest Dhamma Audiobooks - Forest Dhamma

  • Gibt es Buddhismus trotz philosophischem Matetialismus?

    • mukti
    • 25. Juli 2026 um 08:34

    Das Leben wirft viele Fragen auf und eine scheint mir die wichtigste und sinnvollste zu sein: Wie lässt sich Leid beenden? Leid in all seinen Formen wie Unzufriedenheit, Verwirrung, Kummer, Angst, Schmerz, Verzweiflung. Das ist es eigentlich was ich wirklich will, wenn sich diese Frage lösen lässt ist alles in Ordnung, mehr braucht es nicht. Was am Besten funktioniert nehme ich an, was andere dazu sagen spielt für die eigene Erfahrung keine Rolle.

  • Gibt es Buddhismus trotz philosophischem Matetialismus?

    • mukti
    • 24. Juli 2026 um 10:24
    interessiert:

    Früher hab ich sehr viel meditiert, war interessiert an Vipassana, Zen, hab such regelmäßig Retreats gemacht, in D und im Ausland. ( War also recht aktiv)

    Seit ein paar Jahren habe ich mir aber eine materialistische Podiotion " angeeignet ". Ich denke , wir sind " Fleischroboter" , um es mal absichtlich etwas provokant zu formulieren.


    In letzter Zeit interessiert mich das Thema Buddhismus wieder, somit wäre meine Frage an euch: Gibt es unter euch Materialisten, die Buddhisten sind?


    Ist das vereinbar? Ist das Quark?:lol:


    Ich möchte hier wirklich keinen ideologischen Krieg auslösen, much würde einfach eure Meinung interessieren.

    Alles anzeigen

    Meines Erachtens ist es nicht vereinbar, zum "Fleischroboter" sagt der Buddha klar uns deutlich: "Das bin ich nicht, gehört mir nicht, das ist nicht mein Selbst".


    Was aber letztlich zu bewerten ist, sind die Taten - z.B. ist es möglich, dass sich mancher Materialist ethischer verhält als mancher Buddhist.

  • Selbstbestimmt sterben

    • mukti
    • 19. Juli 2026 um 08:45

    Nach dem Vinaya gehört Selbstmord zu den geringsten Vergehen (dukkata). Demnach ist das keine große Sache, wenn wir nur diesen einen Fehler machen würden, wären wir schon beinahe Heilige.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • mukti
    • 13. Juli 2026 um 10:38

    Eigentlich kommt bei der Meditation nichts dazu, es kommt was weg, nämlich die kilesa, die Geistestrübungen die aus Gier, Hass und Verblendung entstehen. Darin ist das Bewusstsein absorbiert bzw. verwickelt und bhavana ist die Ent-wicklung.


    Bhavana ist demnach Loslösung von Anhaftungen. Durch die Ausrichtung des Geistes auf ein Meditationsobjekt entsteht Sammlung (samatha), der Geist wird ruhig, klar und konzentriert. So wie man auf den Grund eines Teiches sehen kann, wenn keine Wellen sind, kann man dann mit rechter Erkenntnis (panna) die Verblendung sehen und loslassen.

    Je mehr man sich um ethisches Verhalten (sila) bemüht, desto besser gelingt es, das ist die Dreiteilung des achtfachen Pfades - sila, samadhi, panna.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • mukti
    • 9. Juli 2026 um 18:43
    GermanViking:

    Der Grenzfall zeigt aber etwas Grundsätzliches über die Formel selbst: Sie funktioniert nur, solange die beschämte Person überhaupt zur Einsicht fähig oder bereit ist. Bei den kognitiven Verzerrungen, die ich beschrieben hatte, ist genau diese Fähigkeit strukturell blockiert. Manche Menschen halten auch bei kleinen Verfehlungen hartnäckig an ihrer Rechtfertigung fest (Trotzreaktion, Gesichtsverlust-Vermeidung) und dann greift Beschämung ebenso wenig wie im Extremfall.

    Ja, ohne Bereitschaft oder Fähigkeit zur Einsicht hilft die Ermahnung nicht. Aufgrund der kognitiven Verzerrung (falsche Ansicht) schämt man sich nicht seines Fehlverhaltens.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • mukti
    • 9. Juli 2026 um 17:36
    GermanViking:

    mukti dein Punkt von weiter oben "Andere zu beschämen kann für die Betroffenen heilsam sein, wenn sie nicht an ihrer falschen Ansicht festhalten" lohnt sich, gerade im Extremfall zu prüfen. Denn wenn man sich die Täterforschung zu sexualisierter Gewalt anschaut, zeigt sich ein Problem, das deine These einschränkt.

    Ich habe nicht sexualisierte Gewalt angesprochen, es ging um jede Art des Fehlverhaltens. Wenn es einem aufgezeigt wird und man sieht es ein und bemüht sich es nicht zu wiederholen, ist das heilsam. So war das gemeint.

  • Scham (auch Beschämung, Schamlosigkeit) - unheilsam oder heilsam?

    • mukti
    • 9. Juli 2026 um 09:11
    Anna Panna-Sati:

    Worüber ich gelegentlich nachdenke, ist , dass der Buddha öfters mal Menschen, vor allem herausfordernd auftretende "Andersfährtige", aber auch Jünger seiner Sangha, die sich eines schweren Fehlverhaltens schuldig gemacht hatten, beschämte, und zwar vor allen Anwesenden. :?

    Ob das "pädagogisch richtig" und effektiv war?

    Wenn man davon ausgeht, dass der Buddha genau wusste was unheilsam (Leidverursachend) und was heilsam (Leidbefreiend) ist, dann wird man ihm auch zubilligen, dass er es, als Lehrer des Dhamma, offen ausspricht. Meistens sehen die Angesprochenen ihren Fehler ein und der pädagogische Zweck ist erfüllt - man schämt sich und und will den Fehler nicht wiederholen. Wer es nicht einsieht, distanziert sich vom Buddha und seiner Sangha.

    Anna Panna-Sati:

    Wie steht IHR zu Scham, Schamlosigkeit und Beschämung?


    - Hatten/Haben Schamgefühle (größeren) Einfluss auf euer Verhalten/eure Lebensweise?

    - Erlebt ihr Schamlosigkeit als würdelos oder befreiend?

    - Empfand der Buddha noch Schamgefühl (ohne Ich-Gefühl??)?

    - Wie findet ihr es, wenn Andere beschämt werden - haltet ihr das für eine legitime Möglichkeit der "Pädagogik", auch z.B. in der Politik?

    - Ändern sich auch die Schamgefühle, wenn sich gesellschaftliche Werte wandeln?

    Alles anzeigen

    Schamlosigkeit erlebe ich nicht als befreiend, sondern als Kilesa, den Geist trübende Leidenschaft, die es zu beseitigen gilt.

    Über die Befindlichkeit eines Buddha kann ich nur spekulieren, was ich an dieser Stelle mal lieber sein lasse.

    Andere zu beschämen kann für die Betroffenen heilsam sein, wenn sie nicht an ihrer falschen Ansicht festhalten. In der Politik kann es einen heilsamen Einfluss auf die öffentliche Meinung haben oder Zwistigkeit und Polarisierung fördern, weshalb da Fingerspitzengefühl und Diplomatie angebracht ist.

    Schamgefühl ist wohl mit den individuellen oder kollektiven Wertvorstellungen verbunden, die wiederum heilsam oder unheilsam sein können (Rechte oder falsche Ansicht).

  • Achtsam geht die Welt zugrunde.

    • mukti
    • 7. Juli 2026 um 13:23
    Aravind:

    Gibt es das denn falsch verstandene Achtsamkeit?

    Ich denke schon, es gibt rechte Achtsamkeit (sammā-sati) und falsche Achtsamkeit (micchā-sati). Das betrifft alle acht Glieder des Pfades, rechte oder falsche Ansicht, Gesinnung, usw.

    Zitat

    'Der falsche Pfad' ist ein Ausdruck für den falschen achtfachen Pfad, nämlich: falsche Ansicht, falsche Absicht, falsche Rede, falsches Handeln, falsche Lebensweise, falsche Anstrengung, falsche Achtsamkeit und falsche Konzentration.

    'Der sichere und gute Pfad' ist ein Ausdruck für den Edlen Achtfachen Pfad, nämlich: Richtige Ansicht, Richtige Absicht, Richtige Rede, Richtiges Handeln, Richtige Lebensweise, Richtige Anstrengung, Richtige Achtsamkeit und Richtige Konzentration. M.19

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • mukti
    • 6. Juli 2026 um 08:42
    lotusbomber:

    Mir ging es eingangs nicht um die Frage, ob "Theravada" ein Synonym für "Hinayana" ist, sondern ob sich Leute, die – und jetzt präzisiere ich die Frage – einer Schule angehören, die aus Sicht das Mahayana zum Hinayana gehört, herabgesetzt fühlen, wenn man von "Hinayana" spricht?

    Spaltungen entstehen halt aus unterschiedlichen Ansichten, die eigene Ansicht wird der anderen vorgezogen, also als besser oder richtig empfunden, die andere als schlechter oder falsch. Da gibt es dann laufend Debatten und Streitgespräche. In Indien gab es meines Wissens nie Verbote, politische Verfolgung und Inquisition mit Massenmord und Scheiterhaufen wie bei uns, etwa der sogenannte Hinduismus umfasst viele verschiedene Richtungen. Ab 300 nach Christus gab es dort die riesige Universität Nalanda, wo Anhänger verschiedener Richtungen zusammenlebten, praktizierten und debattierten. Hinayana ist geringer, Mahayana hat allerhand eingeführt, was der Buddha nicht gelehrt hat, wirft man einander vor, ohne einander zu hassen.

    Es gab in Indien auch den Brauch, dass sich jemand, der eine Debatte verloren hat, der Richtung des Siegers angeschlossen hat. Im Palikanon kommt es öfter vor, dass "Andersfährtige" nach einem Gespräch mit dem Buddha seinem Orden beigetreten sind, z.B. Anhänger des Mahavira. In deren Schriften ist es umgekehrt, Buddhisten sind zu Jainas geworden.


    In unserer Situation heutzutage treffen wieder verschiedene Richtungen unter einem Dachverband zusammen, z.B. die DBU oder die ÖBR und nutzen manchmal dieselben Räumlichkeiten für unterschiedliche Lehrveranstaltungen. Man respektiert sich, veranstaltet keine öffentlichen Streitgespräche und will ein friedliches Bild abgeben, kritisiert wird eher literarisch oder im kleinen Kreis, ohne dass man sich feindlich gegenübersteht. Das wirkt sich dann auf die Bezeichnungen aus, "Hinayana" wird vermieden, um keine öffentliche Diskriminierung aufkommen zu lassen und durch "Theravada" ersetzt, weil das der einzige Orden ist, der vom Hinayana übriggeblieben ist.

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • mukti
    • 5. Juli 2026 um 19:25

    Vielleicht hilft das weiter:


  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • mukti
    • 5. Juli 2026 um 11:13
    lotusbomber:

    Wie haltet ihr das? Ist das überhaupt ein Thema?

    Wenn ich das so frei heraus sagen darf: Für mich so unnötig wie ein Kropf.

  • Wie geht ihr damit um, wenn nahestehende Menschen euren Glauben nicht ernst nehmen?

    • mukti
    • 3. Juli 2026 um 20:01

    Was geht es mich eigentlich an, wenn jemand mein Glaube nicht gefällt, wenn ich selber damit zufrieden bin. Mag er doch mit etwas anderem glücklich werden.

  • Selbstbestimmt sterben

    • mukti
    • 3. Juli 2026 um 19:38
    Monikamarie:

    Leider kann ich die Textstelle nicht nennen, liebe Schneelöwin , aber der Buddha hat gerade für Arhats, die schwere, schmerzvolle körperliche Leiden ertragen müssen, den Freitod erlaubt.

    _()_Monika ❤️


    Vielleicht meinst du das:

    Zitat

    Sāriputta, wenn man diesen Körper ablegt und an einem neuen Körper anhaftet, dann sage ich, ist man tadelnswert. Davon war im Bhikkhu Channa nichts zu finden; der Bhikkhu Channa nahm das Messer untadelig. M.144

  • Selbstbestimmt sterben

    • mukti
    • 3. Juli 2026 um 09:55
    Monikamarie:

    Hat sich schon mal jemand gefragt, ob Buddha einen Suizid mit der ihm offenbar erkannten vergifteten Speise einplante, falls die Überlieferung überhaupt stimmt?

    Hab' noch keine Antwort darauf gefunden, warum der Buddha angeblich wissentlich die tödliche Mahlzeit eingenommen hat. Spekulieren will ich nicht und lasse die Frage offen. Es gibt ja vieles, das ich nicht verstehe.

  • Lektion des Platzregens

    • mukti
    • 1. Juli 2026 um 11:40

    Bei eher harmlosen Ereignissen wie Regen geht das ja, bei gefährlicher Bedrohung empfiehlt es sich schon, die Beine in die Hand zu nehmen.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • mukti
    • 24. Juni 2026 um 12:09
    Matthie:
    mukti:

    Das Paliwort bhāvanā wird manchmal mit Meditation und manchmal mit Geistesentfaltung übersetzt.

    Den Begriff Geistesentfaltung kann ich nicht recht greifen.

    Das klingt irgendwie nach Wachstum.

    Wohingegen bei der Zen Meditation ja der Schwerpunkt erstmal darin liegt, den Geist zur Ruhe kommen zu lassen.

    Was soll sich da entfalten?

    Im Theravada und vermutlich auch im Zen ist diese Ruhe mit geistiger Klarheit verbunden, das Bewusstsein ist hellwach, still und unzerstreut. So kann sich Einsicht entwickeln (entfalten) - nicht durch Ansammlung von Wissen, sondern durch direktes Gewahrsein.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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