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  1. Buddhaland Forum
  2. Aravind

Beiträge von Aravind

  • "Die Himalaya Rasse stinkt" Nydahl und Sebastian Lipp

    • Aravind
    • 2. Mai 2026 um 21:10
    void:

    Der Kern ist eine bestimmtes Konzept von Freheit, das Freheit primär als Abwesenheit von äußeren Einschränkungen empfindet.

    Kleine Ergänzung von mir, die auf alle deine Beispiele zutrifft: Es geht nicht um "Freiheit empfinden", sondern darum, den Anspruch zu erheben, keine äußeren Einschränkungen zu bekommen, weil man etwas besonderes ist und eben über der Masse steht, die solche Freiheitsregeln braucht. Gilt ebenso für die Silicon-Valley-Möchtegern-Diktatoren.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Aravind
    • 2. Mai 2026 um 21:04
    Matthie:

    Die Lehre Buddhas hat in Ihren Kernaussagen bis heute Ihre Gültigkeit.

    Während ich das schreibe, denke ich bereits ob ich das zu verklärt sehe?

    Da gibt es nichts zu verklären. Kann man selbst überprüfen, ob das für einen stimmt, oder nicht.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Aravind
    • 2. Mai 2026 um 21:04
    Matthie:

    Wenn die katholische Kirche nicht so verkrustet wäre, hätte Sie durchaus mehr Zukunftspotential.

    Da möchte ich Zweifel anmelden. Wenn auch als religions-theroretischer Laie: Die meisten Religionen überleben über Jahrhunderte, *weil* sie hohe Anforderungen an ihre Gläubigen stellen. Das sichert die eigene Einzigartigkeit und verhindert zu viele Verluste durch Abtrünnige wegen der sonst versunkenen Kosten.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Neu im Tempel - Hallo

    • Aravind
    • 24. April 2026 um 18:43

    Herzlich willkommen!

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Aravind
    • 19. April 2026 um 16:42
    Mahasi:

    Wie das zu interpretieren ist, ist sicherlich diskussionswürdig.

    Dankeschön. Das sicher. Es kommt eben nach der neutralen Beobachtung.


    Und auch in diesem Kontext geht es ja mit der offenen Beobachtung weiter (Abschnitte über Vertiefung der Achtsamkeit):

    Zitat

    bei jener Gelegenheit verweilt ein Bhikkhu, indem er X als ein X betrachtet, eifrig, völlig achtsam und wissensklar, nachdem er Habgier und Trauer gegenüber der Welt beseitigt hat.

    X sind dabei verschiedene Atemempfindungen, Körper, Herz usw.


    Tatsächlich sehe ich in diesem Teil eine "Vermischung" von Ana pana sati und Vipassana-Übung.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Aravind
    • 19. April 2026 um 10:19
    Matthie:

    Zum Beispiel Entspannungstechniken sind sinnvoll und gehen nicht am Weg vorbei.

    Es ist nichts falsch an Entspannungstechniken, es ist nur nicht der Weg.


    Solche Atemübungen verhalten sich zu buddhistischer Praxis wie Entspannungsübungen zu Psychotherapie. Bei ersterem geht es um momentane Erleichterung, bei zweitem geht es ans Eingemachte.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Aravind
    • 17. April 2026 um 01:42
    Matthie:

    Nachweislich das limbische System beruhigen und warum dieses Wissen nicht nutzen.

    Hm, weil es, wie hier schon mehrfach gesagt wurde, nicht darum geht, irgendwas zu beruhigen. Sondern um Beobachtung und Einsicht. Und zwar in das, was gerade da ist. Ungeschminkt.


    Das Ana Pana Sati-Sutra wurde als Beispiel ja schon zitiert:

    "1. Bei langem Einatmen weiß ich: »Ich atme lang ein.« Bei langem Ausatmen weiß ich: »Ich atme lang aus.«

    2. Bei kurzem Einatmen weiß ich: »Ich atme kurz ein.« Bei kurzem Ausatmen weiß ich: »Ich atme kurz aus.«"


    Da wird nichts beruhigt, sondern so beobachtet, wie es ist.


    Warum reite ich darauf rum? Weil der Verzicht darauf, ein Ziel auf einen Zustand zu verfolgen, ein wichtiges Eingangstor für Erkenntnis sind, wie sinngemäß auch schon Monikamarie und Qualia angemerkt haben.


    Es ist ein Unterschied, ob man sich hinsetzt und denkt: "Jetzt beruhige ich mich erst mal", oder ob man so heran geht: "Mal sehen, was ich heute spannendes über meinen Atem/meine Gedanken/meine Empfindungen heraus finde."

    pano:

    Die Meditation ist also garnicht alleiniger Weg zur Befreiung sondern es gehört Einsicht dazu.

    Der Gegensatz kommt mir gerade etwas konstruiert vor. Vipassana Bhavana bedeutet doch gerade "Einsichtsmeditation". Auch wenn ich die Übersetzung "Übung" für Bhavana deutlich sinnvoller halte als den westlichen Begriff "Meditation".


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Ich verstehe vieles nicht

    • Aravind
    • 16. April 2026 um 07:47
    Michael Haardt:

    Meine Vermutung, und da wird das Eis dünn, ist, dass man durch Entspannung, Abstand und Konzentration das "schnelle" Denken unterdrücken kann und rational reflexiv nachdenken kann.

    Das halte ich durchaus für möglich. Beides ist aber nicht Gegenstand der buddhistischen Praxis. Weder denken zu unterdrücken, noch nachzudenken.


    Der Kern der buddhistischen Meditation sind Achtsamkeit (als Werkzeug) und Beobachtung.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Reaktion auf Aussagen anderer

    • Aravind
    • 13. April 2026 um 22:47

    Der Klassiker.


    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

  • Was entsteht, vergeht.

    • Aravind
    • 10. April 2026 um 12:46
    ixi:

    Ich frage mich, ob uns das Vorbedingungsmodell nicht in einen unendlichen Regress führt, denn jede Vorbedingung hätte in diesem Modell ja wieder eine Vorbedingung. Dieser Regress wäre noch dazu einer von der bösartigen Sorte, denn über den Urknall kommen wir zeitlich ja nicht zurück.

    Die rein praktische Anwendung reicht völlig aus. Es ist für die buddhistische Praxis nicht nötig, daraus eine metaphysische Frage zu machen. Und schon gar nicht hilfreich.


    Es geht ja eben nicht darum, die Kausalkette zu verfolgen, sondern ganz praktisch "nur" zu sehen: Das, was entstanden ist, hat Ursachen. Und noch wichtiger: Es wird nicht für immer bestehen. Deshalb verlass Dich nicht darauf, dass es für immer besteht. (Reichtum, Beziehungen, Leben, der eigene Charakter, das eigene Selbstbild, schlechte Laune, gute Laune, Gesundheit, Krankheit, Autos, Buddhaland, Aravind).


    Und umgekehrt: Da auch alles Positive vergänglich ist: Genieße es, so lange es da ist.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • Aravind
    • 10. April 2026 um 12:33
    ewald:

    Jedoch eine gewisse Gelassenheit trotz aller Umstände wäre ratsam

    IMHO: Ohne Metta gibt es keine "Gelassenheit" im Sinne von Gleichmut.


    Erst wenn wir uns und den anderen unbedingtes Mitgefühl entgegenbringen, kann man Ärger und Groll wirklich loslassen. Sonst haftet man immer daran an, man selbst und der andere wären nicht so, wie sie sind. (Das das einfach ist, hat keiner gesagt)


    Und, um Missverständnisse auszuschließen: Metta heißt in keiner Weise, hinzunehmen oder zuzulassen, dass andere Menschen Scheiße produzieren.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • Aravind
    • 8. April 2026 um 16:23
    Monikamarie:

    sentimentales Getue.

    Du könntest vielleicht noch mitfühlender schreiben, wenn es um Mitgefühl geht. :)8)


    Alles Liebe,

    Aravind.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Aravind
    • 5. April 2026 um 17:06
    Michael Haardt:

    Was die Arbeit angeht, so kann man seinem Arbeitgeber mitteilen, dass er ein Gerät zur Verfügung stellen soll, und verweigern, eine App auf einem privaten Smartphone zu installieren. Gibt ein dummes Gesicht, aber auf einmal gibt es dann andere Wege.

    Wieso das denn? Private Mobilgeräte sind ein 1a-Sicherheitsrisiko.


    Für 2FA gibt es einfache, günstige Lösungen ganz ohne Mobiltelefon.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Berauschende Mittel und Sex

    • Aravind
    • 24. März 2026 um 19:17
    Benderson2:

    Die Erfahrung ist ein Vierteljahrhundert her.

    Du bist nicht mehr manisch-depressiv?

  • Berauschende Mittel und Sex

    • Aravind
    • 24. März 2026 um 08:20
    pano:

    sowohl bei sex als auch bei Drogen gibt es ein Problem: wenn man sie einsetzt um Dukkha zu betäuben statt die Probleme an der Wurzel zu packen. Man kann auch an der Idee anhaften Erleuchtung gewinnen zu wollen.

    DAS halte ich für die entschiedende Frage, die man für sich immer wieder beantworten muss.


    Unser Gehirn ist so clever, vermeintliche Abkürzungen attraktiv erscheinen zu lassen. (Was ganz natürlich ist, es ist eine der zentralen Aufgaben des Gehirns, Effektivität zu erreichen.)


    Benderson2:

    Und Cannabis - auch wenn ich es heute aufgrund meiner manisch-depressiven aber schulmedizinisch unterdrückten Grunderkrankung - nicht mehr konsumieren darf, hat mir damals - ähnlich we bei Zen ersehnt - zu ziemlich eindrucksvollen Einsichten bzw. Selbstbetrachtung verholfen (nicht Illusion, sondern Erkenntnis bzw. andere Sichtweisen, indem ich mich von meinem Ich lösen konnte, ohne damals je etwas über Buddhismus gelesen zu haben), als ich es die ersten Male konsumiert habe. Als tägliches Rauschmittel kontraproduktiv, aber als Krücke/Abkürzung durchaus effektiv.

    Das alles ruft für mich nach der Begleitung durch einen erfahrenen Lehrer oder Lehrerin.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Buddhismus in Beruf und Arbeitswelt

    • Aravind
    • 23. März 2026 um 10:51

    Bei Schumacher habe ich nach drei Seiten aufgehört zu lesen. Der Text ist einfach alt, und das, was er aus seiner Zeit als Wirtschaftswissenschaften beschreibt, hat mit der Volkswirtschaftslehre von heute nichts mehr zu tun. Das ist ja nicht seine "Schuld", aber Dinge entwickeln sich halt weiter.


    Den Text von Wagner finde ich aus ökonomischer Sicht des Titels argumentativ richtig schlecht. Am Ende bechreibt er buddhistische Ethik. Warum man das dann hochtrabend "Buddhistische Ökonomie" nennen muss, keine Ahnung.


    Warum ich den Text darüber hinaus schlecht finde, dazu später mehr. Ein Beispiel, auch wenn es ein weitverbreitetes Missverständnis ist: Nur weil etwas zu recht als "leer" beschrieben wird, also als "ohne inhärentem Kern", bedeutet das nicht, dass es nicht exterm wirkmächtig sein kann und großen praktischen Nutzen tragen kann (hier: Geld). Das ist das gleiche Missverständnis, wie zu behaupten, es gäbe kein Ich im Menschen.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Orientierung

    • Aravind
    • 19. März 2026 um 14:47
    Lassi:

    Danke, Wetering… ich bin mir da gerade unsicher. Gibt es im Buddhismus wirklich eine Regel, dass man nur eine Richtung praktizieren darf?

    Natürlich nicht. Aber der Geist ist so trickreich, dass er, wenn Hindernisse auftauchen , lieber Ausweichen empfiehlt, als etwas "richtig" zu machen (und die Hindernisse tauchen mit 100 %-iger Sicherheit auf).


    Ich denke, Wetering hat das hier gemeint. Was Du am Ende praktizierst, ist nicht tibetischer Buddhismus, sondern das, was Dein Geist aus den tibetischen/zen/Vipassana-Anweisungen macht. Auch deshalb ist es empfehlenswert, sich erst mal für eine Richtung zu entscheiden, und die wirklich tief kennenzulernen. Mit allen Fallstricken und Chancen.


    Diese Entscheidung sollte IMHO das Herz treffen. Der Verstand ist dafür komplett ungeeignet. Verstandeszweifel tauchen noch genug auf, nachdem man sich entschieden hat. Ob man durchhält oder nicht, entscheidet sich im Gefühl, nicht im Denken.


    Meine persönliche Meinung: In der Regel entscheidet man sich aus den falschen Gründen für die buddhistische Praxis. Und wahrscheinlich auch aus den falschen Gründen für eine bestimmte Richtung. Das tolle: Beides spielt mittelfristig überhaupt keine Rolle mehr!


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Pratyeka Buddha

    • Aravind
    • 8. März 2026 um 14:35
    Thorsten Hallscheidt:

    Wenn man ohne diese Anweisungen gegenüber der KI aus dem Nähkästchen plaudert, ist man binnen Kurzem eine einzigartige, seltene, tiefgründige Person mit außerordentlichen Eigenschaften. Wer möchte nicht gerne besonders sein und selten und klug und schön.

    Na komm, klug und schön sind wir doch alle hier!


    Schönes Restwochenende, Aravind.

  • Anhaftung an den Dharma?

    • Aravind
    • 5. März 2026 um 05:38
    Practitioner:

    Ich habe auf YouTube ein Video von einer Nonne gesehen die anscheinend 40 Jahren ihr Haus nicht verlassen hat, um unermüdlich das Om Mani Padme Hum zu rezitieren. Anscheinend hat sie gesagt dass man keine komplizierte Praxis braucht, einfach nur das Mantra. Diese Hingabe und gleichzeitige Einfachheit sind einfach wunderschön.
    Braucht es wirklich nicht mehr?

    Die Begeisterung verstehe ich nicht so recht. Wozu braucht man Praxis, wenn es kein Leben ohne Mantra-Rezitation und außerhalb des eigenen Hauses gibt? Da fehlt mir dann die Aufgabe des Floßes wegen Anhaftung an das Floß.


    Gut finde ich die Untersuchung, wie einfach Praxis sein kann. Da gibt es IMHO nur persönliche Antworten nach längerer und immer wiederkehrender Prüfung. Meine individuelle Antwort wäre "Metta geht immer!" Das ist aber auch ein Zustand, keine Übung (mehr).


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Rechte Rede

    • Aravind
    • 18. Februar 2026 um 19:48
    mukti:
    Aravind:
    mukti:

    Da bedarf es wohl der Introspektion: Ist meine Ansicht eine unbezweifelbare Erkenntnis

    Das ist ja nu einfach. Die Antwort ist im Kontext dieses Forums immer nein.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Was hat das Diskutieren dann für einen Sinn, wenn wir den Zweifel nie los werden?

    Alles anzeigen

    Guter Punkt!


    Meine Sicht ist natürlich (?) immer die gleiche: Zweifel werden durch Ausprobieren und Praxis überwunden, nicht durch Nachdenken.


    Diskutieren macht für mich persönlich viel Sinn, weil es den Blick öffnet für Methoden, Erfahrungen und Erkenntnisse anderer. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Erkenntnis unbezweifelbar ist.


    Nur aus Neugier: Was wäre für Dich denn im Rahmen der buddhistischen Lehre und Praxis eine "unbezweifelbare Erkenntnis", die relevant ist?


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Rechte Rede

    • Aravind
    • 12. Februar 2026 um 13:39
    mukti:

    Da bedarf es wohl der Introspektion: Ist meine Ansicht eine unbezweifelbare Erkenntnis

    Das ist ja nu einfach. Die Antwort ist im Kontext dieses Forums immer nein.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • „Aus dem Kopf herausschauen“, Eure Einschätzung?

    • Aravind
    • 29. Januar 2026 um 08:47

    Hallo Dirk,


    ich muss zugeben, Dein Post verwirrt mich etwas.


    Diese Aussage:

    Dirk_:

    Zugegeben, meine Sinne waren durcheinander, ich hätte nicht einmal einen Busfahrplan verstehen können, aber es fühlte sich nichts anders an.

    und diese

    Dirk_:

    Ich hatte das Gefühl, genauso auf die Welt zu schauen wie vor dem Trip auch.

    widersprechen sich für mich doch erheblich. Due schaust genauso auf die WElt, verstehst aber die einfachsten Zusammenhänge nicht mehr?


    Und wenn du sowieso schon seit deiner Kindheit so auf die Welt schaust:

    Dirk_:

    „aus seinem Kopf herauszuschauen“ wie als kleines Kind, so, als ob keine Zeit existiert.

    warum solltest du dann dort nach Frieden suchen?

    Dirk_:

    Dort sollte ich nach Frieden suchen.


    IMHO ist die Idee "als ob keine Zeit existiert" nicht so das, was ich mit buddhistischer Praxis verbinde. Gerade die Einsicht in Vergänglichkeit spielt dort eine zentrale Rolle. Und die Erkenntnis, dass die Zeit, die man hat, um zu praktizieren, begrenzt ist. Und man sie besser jetzt sofort nutzt.


    Aber vielleicht verstehe ich diese plakative Aussage auch einfach falsch.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Aravind
    • 29. Januar 2026 um 08:39
    void:

    Viel der Besorgnis die die Medienkanäle durchlfließt ist letztendlich nur Besorgnis um das "Eigene" - um das dem mit dem man sich sich mehr oder weniger identifiziert.

    Und genau das ist es, wie "Medien" funktionieren. Das, was in der Welt passiert, verstärken und als potentielle Katastrophe darstellen, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu bekommen, auch wenn die Auswirkungen auf den Einzelnen meist minimal sind. Und es muss "sensationell" sein (Sensation = das Gefühl ansprechend).


    Und nein, das ist auch keine neue Entwicklung. Menschen wollen sich gruseln, siehe Bänkelsänger. Das ist ein uraltes und erfolgreiches Geschäftsmodell.


    Was sich geändert hat, ist die Dichte der Informationen, die man konsumieren kann, und die die meisten Menschen konsumieren. Niemand zwingt einen, jede Nachricht in das eigene Bewusstsein zu lassen. Hygiene mit sozialen Medien wird immer wichtiger.


    Ich bin ein Informationsjunkie. Das ist beruflich gut und ein wichtiger Teil meines Jobs.


    Privat arbeite ich daran, das zu vermindern. Ich lese meine beiden wichtigsten Zeitungen mittlerweile nur noch elektronisch. Ich markiere zuerst, was mich interessiert. Und dann fange ich mit den markierten Artikeln an, und entscheide mit so viel Verstand und so wenig Bauchgefühl wie gerade möglich: Will ich das jetzt lesen, spielt das überhaupt eine Rolle? Und wenn es wichtig wäre, und ich lese es nicht, taucht das dann die nächsten Tage nicht sowieso wieder in den Nachrichten auf? Dann fällt locker mehr als die Hälfte weg. Das spart mir Zeit und Aufregung. Und ich merke es an meinem (fehlenden :) ) Gleichmut, wenn ich das nicht tue.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Pratyeka Buddha

    • Aravind
    • 25. Januar 2026 um 11:02

    Herzlich willkommen, Lukas!

  • Missbrauch in Plum Village

    • Aravind
    • 19. Januar 2026 um 14:51
    crocus:

    ist ein Unterschied: der Missbrauch. Es könnte ja einvernehmlich sein.

    Tatsächlich gilt im Bereich der Therapie etc eine Art "Beweisumkehr". Wegen des Machtgefälles geht man von einer missbräuchlichen Beziehung aus. Was nicht heißt, dass man dann eine Beziehung auf Augenhöhe nicht glaubhaft machen kann.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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