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  1. Buddhaland Forum
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Ole Nydahls Perversion und die KI

  • Hue32
  • 24. Juni 2026 um 17:06
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  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 1. Juli 2026 um 00:45
    • #51
    Iris:

    Lieber Karma Hausmeister,

    ich war früher lange Zeit regelmäßig bei den Vorträge von Lama Ole Nydahl und ich habe etwas ganz anderes wahrgenommen als du. Hätte ich das so erlebt, wie du, würde ich es auch so sehen. Ich habe einen äußerst herzlichen Menschen erlebt, der für alle und jeden ein Herz offen hatte. Für die psychisch erkrankte Freundin, den suchterkrankten Freund, den libanesische schwarzhaarigen Mann meiner Freundin, natürlich für mich in jeder möglichen Verfassung und sogar meinem Hund hat er einen Segen gegeben, als ich ihn darum gebeten hatte.

    Für mich hatte er politische Ansichten, mit denen ich nicht übereinstimme und die habe ich bei ihm gelassen.

    Ich weiß was Du meinst…

    Und die Kritik an Ole Nydahl betrifft auch etwas Anderes…


    Aber Menschen die nicht dasselbe wie man selbst im Leben erlebt haben

    Verstehen nicht


    Warum man in dem Moment so gefühlt hat

  • JoJu91
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    • 1. Juli 2026 um 08:11
    • #52
    Christopher:

    Ähnlich wie das klassische "Hufeisenmodell", wonach Linksextremismus mit Rechtsextremismus gleichzusetzen ist.

    Ich sehe das mehr wie Helmut Dietl:


    "Ob ich von rechts erschossen werde oder von links, ist mir ziemlich egal ..."


    Rechts- und Linksextreme glauben, wie alle Ideologen und Fanatiker, die Welt retten zu können, indem sie die jeweils andere Hälfte der Menschheit ermordet oder versklavt.


    Nach Deinem zugespitzten Beispiel sagt mir der Linke, ich darf kein Geld verdienen, darf aber meine Ration Brot im stalinistischen Arbeitslager verdienen, und der Rechte sagt, wir erschiessen Dich sofort, weil Du kein Recht auf Leben hast. Ich würde vermutlich (?) Variante II vorziehen, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


    Am konsequentensten wäre es natürlich, ein Dharma-Lehrer würde auf jede auch nur andeutungsweise politische Aussage verzichten, und sich wie der Golf-Lehrer auf das zu lehrende Thema beschränken. In der Praxis schafft das keiner. Das hat nicht einmal Thich Nhat Hanh geschafft.


    Vielleicht wäre ab und zu eine Kontemplations-Übung angesagt "entdecke Deinen inneren Adolf, Deinen inneren Josef (Stalin), Deinen inneren Rache-Engel, Deinen inneren Sexisten, Rassisten, ..., Deinen Mr. Hyde ... "


    Von Thich Nhat Hanh gab es da mal einen Text "Nenn mich bei meinem wahren Namen", oder so ähnlich.


    :?:

    2 Mal editiert, zuletzt von JoJu91 (1. Juli 2026 um 08:21)

  • Matthie
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    • 1. Juli 2026 um 08:42
    • #53
    JoJu91:

    Vielleicht wäre ab und zu eine Kontemplations-Übung angesagt "entdecke Deinen inneren Adolf, Deinen inneren Josef (Stalin), Deinen inneren Rache-Engel, Deinen inneren Sexisten, Rassisten, ..., Deinen Mr. Hyde ... "

    😂😂😂


    Bevor ich das mache, fange ich wieder an mich mit Engelchen ( linke Schulter ) Teufelchen

    ( rechte Schulter ) zu unterhalten 😜.


    Tatsächlich ist ein früherer Schulfreund von mir von der Linksextremen Seite einfach auf die Rechtsextreme gewechselt. Eigentlich unvorstellbar, aber es passiert durchaus.

    Wenn man das Wahlprogramm der BSW neben dem der AFD legte, kamen da viele Forderungen die sich sehr ähnlich waren.

    Die Begründungen und Auslegungen allerdings sehr verschieden.

    Das Hufeisenmodell macht somit keinen Sinn.


    Zurück zum Thema :
    Ein Lehrer/Meister hat aber eben auch eine Vorbildfunktion.

    Ich glaube nicht, dass man da Ideologie und Lehre trennen kann und sollte.

    Jemand der menschenverachtende Gedanken hat, wird diese auch in die Lehre und sein Handeln mischen.

    Alles andere wäre ja nicht authentisch.

    Von einem Papst erwarte ich durchaus das er Stellung bezieht wenn „Unrecht“ politischer Art geschieht. Warum sollte ein Dharma Lehrer dies nicht tun ?

    Natürlich ist auch ein Zen Meister / Lehrer immer noch Mensch mit menschlichen Fehlern.

    Das ist doch in Ordnung.


    Man sollte sich Lehrer genau anschauen und prüfen ob sie die Lehre/ Ideologie stimmig leben.

    Zuviele laufen blind charismatischen Menschen hinterher.

  • Sayitingerman
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    • 2. Juli 2026 um 14:12
    • #54
    JoJu91:
    Christopher:

    Ähnlich wie das klassische "Hufeisenmodell", wonach Linksextremismus mit Rechtsextremismus gleichzusetzen ist.

    Ich sehe das mehr wie Helmut Dietl:


    "Ob ich von rechts erschossen werde oder von links, ist mir ziemlich egal ..."


    Rechts- und Linksextreme glauben, wie alle Ideologen und Fanatiker, die Welt retten zu können, indem sie die jeweils andere Hälfte der Menschheit ermordet oder versklavt.


    Nach Deinem zugespitzten Beispiel sagt mir der Linke, ich darf kein Geld verdienen, darf aber meine Ration Brot im stalinistischen Arbeitslager verdienen, und der Rechte sagt, wir erschiessen Dich sofort, weil Du kein Recht auf Leben hast. Ich würde vermutlich (?) Variante II vorziehen, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


    Am konsequentensten wäre es natürlich, ein Dharma-Lehrer würde auf jede auch nur andeutungsweise politische Aussage verzichten, und sich wie der Golf-Lehrer auf das zu lehrende Thema beschränken. In der Praxis schafft das keiner. Das hat nicht einmal Thich Nhat Hanh geschafft.


    Vielleicht wäre ab und zu eine Kontemplations-Übung angesagt "entdecke Deinen inneren Adolf, Deinen inneren Josef (Stalin), Deinen inneren Rache-Engel, Deinen inneren Sexisten, Rassisten, ..., Deinen Mr. Hyde ... "


    Von Thich Nhat Hanh gab es da mal einen Text "Nenn mich bei meinem wahren Namen", oder so ähnlich.


    :?:

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    Linke zensieren mehr, Rechte lügen mehr. Ich habe beides hassen gelernt!


    "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" ~Joju91


    "Am konsequentensten wäre es natürlich, ein Dharma-Lehrer würde auf jede auch nur andeutungsweise politische Aussage verzichten, und sich wie der Golf-Lehrer auf das zu lehrende Thema beschränken. In der Praxis schafft das keiner. Das hat nicht einmal Thich Nhat Hanh geschafft."


    Lustigerweise ist es ja auch gerade das, was der Buddha in seinen Schriften sagte, man solle sich aus allem politischen raushalten. Das hat aber keiner geschafft und somit entlarven sich viele in ihren eigenen ideologischen Vorstellungen der Weltoptimierung, die der Buddha nie so formuliert hatte. Für den Buddha war alles formvolle schon Leiden, wie also sollte man form zu nicht-Leiden machen? Das ist laut der Buddhistischen Kosmologie schon unmöglich. Nirvana ist die Uressenz die Gut und Schlecht möglich macht, auch das steht in den Schriften, also ohne zu verstehen, dass auch Leiden Nirvana ist, kommt man eh nicht weit im Buddhismus, auch daran kann man Hochstapler schnell ausmachen.

  • JoJu91
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    • 3. Juli 2026 um 07:27
    • #55
    Matthie:

    Jemand der menschenverachtende Gedanken hat, wird diese auch in die Lehre und sein Handeln mischen.

    Von den hier am Forum Mitlesenden ausgenommen, glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass es auf der Welt Menschen gibt, die nicht mehrmals die Woche menschenverachtende Gedanken haben, und wenn sich diese Gedanken auch nur auf Politiker oder Aktivisten der anderen Seite beziehen oder auf Menschen im engsten persönlichen Umfeld wie Partner, Kinder, Chefs, Berufskollegen, andere Verkehrsteilnehmer u.s.w.


    Wer hat sich noch nicht als der einsame, meist schwarz gekleidete Revolverheld gesehen, der die Bösewichte dieser Welt umlegt ?


    Was den ernsthaft Praktizierenden von anderen Menschen unterscheidet, ist wahrscheinlich nur, dass er weiß, dass er menschenverachtende Gedanken hat, und sie nicht rechtfertigt.

    Wir sehen unseren Teufelchen und Engelchen beim ihrem Dialog zu, wie Du es formuliert hast :)


    Dieses Wissen bewahrt hoffentlich vor dem Ausagieren, und vor dem Aussprechen, wenn man als Lehrer unterwegs ist ...

  • Sayitingerman
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    • 3. Juli 2026 um 10:21
    • #56
    JoJu91:
    Matthie:

    Jemand der menschenverachtende Gedanken hat, wird diese auch in die Lehre und sein Handeln mischen.

    Von den hier am Forum Mitlesenden ausgenommen, glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass es auf der Welt Menschen gibt, die nicht mehrmals die Woche menschenverachtende Gedanken haben, und wenn sich diese Gedanken auch nur auf Politiker oder Aktivisten der anderen Seite beziehen oder auf Menschen im engsten persönlichen Umfeld wie Partner, Kinder, Chefs, Berufskollegen, andere Verkehrsteilnehmer u.s.w.


    Wer hat sich noch nicht als der einsame, meist schwarz gekleidete Revolverheld gesehen, der die Bösewichte dieser Welt umlegt ?


    Was den ernsthaft Praktizierenden von anderen Menschen unterscheidet, ist wahrscheinlich nur, dass er weiß, dass er menschenverachtende Gedanken hat, und sie nicht rechtfertigt.

    Wir sehen unseren Teufelchen und Engelchen beim ihrem Dialog zu, wie Du es formuliert hast :)


    Dieses Wissen bewahrt hoffentlich vor dem Ausagieren, und vor dem Aussprechen, wenn man als Lehrer unterwegs ist ...

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    Ich würde weitergehen und sagen, dass es sogar gar nichts mit den schlechten Gedanken zu tun hat. Ein Stein hat die gleiche Buddha-Natur. Um Selbstoptimierung vorzubeugen, sollte man sich also nur einen Stein zum Koan nehmen und sich klar machen, dass alles die selbe Natur hat. Rechtfertigen von schlechten Gedanken ist auch nur buddhistisches Prinzip, warum sich darin so verfangen? Ich meine wirklich, sich daran so zu stören, ist doch nicht schlimm, wenn man etwas rechtfertigt...

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    säk. Buddhismus
    • 3. Juli 2026 um 10:41
    • #57
    Sayitingerman:

    Linke zensieren mehr, Rechte lügen mehr. Ich habe beides hassen gelernt!


    (...)


    Lustigerweise ist es ja auch gerade das, was der Buddha in seinen Schriften sagte, man solle sich aus allem politischen raushalten. Das hat aber keiner geschafft und somit entlarven sich viele in ihren eigenen ideologischen Vorstellungen der Weltoptimierung, die der Buddha nie so formuliert hatte. Für den Buddha war alles formvolle schon Leiden, wie also sollte man form zu nicht-Leiden machen? Das ist laut der Buddhistischen Kosmologie schon unmöglich. Nirvana ist die Uressenz die Gut und Schlecht möglich macht, auch das steht in den Schriften, also ohne zu verstehen, dass auch Leiden Nirvana ist, kommt man eh nicht weit im Buddhismus, auch daran kann man Hochstapler schnell ausmachen.


    „Linke zensieren mehr, Rechte lügen mehr“ klingt irgendwie ausgewogen, ist aber grob pauschalisierend und eine Lagererzählung. Entscheidend ist nicht, ob etwas links oder rechts etikettiert wird, sondern ob es autoritär, unwahrhaftig oder (macht-)missbräuchlich ist.


    "Lustigerweise ist es ja auch gerade das, was der Buddha in seinen Schriften sagte, man solle sich aus allem politischen raushalten." Das kann ich in den klassischen Texten nicht sehen. Buddha äußerte sich sehr wohl zu Fragen von Krieg, Herrschaft, sozialer Ordnung, Gewalt, Armut, gerechter Regierung und ethischem Handeln von Machthabern:


    DN 16, Mahaparinibbana Sutta. König Ajatasattu will gegen die Vajjis Krieg führen und schickt seinen Minister Vassakara zum Buddha. Der Buddha antwortet nicht mit „Politik interessiert mich nicht“, sondern nennt Bedingungen für das Wohlergehen eines Gemeinwesens.


    DN 26, Cakkavatti-Sihanada Sutta, ist politisch relevant: Dort wird der Niedergang einer Gesellschaft nicht nur moralpsychologisch erklärt, sondern auch sozial.


    "Für den Buddha war alles formvolle schon Leiden, wie also sollte man form zu nicht-Leiden machen? Das ist laut der Buddhistischen Kosmologie schon unmöglich. Nirvana ist die Uressenz die Gut und Schlecht möglich macht, auch das steht in den Schriften, also ohne zu verstehen, dass auch Leiden Nirvana ist, kommt man eh nicht weit im Buddhismus, auch daran kann man Hochstapler schnell ausmachen." Die Aussage vermischt dann doch sehr unterschiedliche buddhistische Ebenen. In den frühen Lehrreden wird Form zwar als vergänglich, nicht Selbst und insofern dukkha beschrieben. Aber daraus folgt nicht, dass „Form“ ontologisch Leiden ist oder dass man Leiden einfach als Nirvana verstehen muss.


    Im frühen Buddhismus wird Form nicht zu Nicht-Leiden gemacht. Tatsächlich wird das Anhaften an Form durchschaut. Befreiung entsteht nicht durch eine metaphysische Umdeutung der Welt, sondern durch das Ende von Gier, Hass und Verblendung.


    Die Aussage „Leiden ist Nirvana“ ist deutlich im Mahayana anzusiedeln, besonders wohl nach dem Madhyamaka. Daraus bezugnehmend kann man sagen, dass Samsara und Nirvana letztlich nicht zwei getrennte Wesenheiten sind, weil beide leer von Eigenexistenz sind. Aber das ist etwas anderes als eine pauschale Gleichsetzung von Leiden und Befreiung.


    Und dann diese Absolutsetzung: Wer diese Lesart nicht teilt, wird gleich „Hochstapler“ von Dir bezeichent. Das ist kein guter Umgang mit der Vielfalt buddhistischer Traditionen.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • Christopher
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    • 3. Juli 2026 um 10:53
    • #58
    KarmaHausmeister:

    Entscheidend ist nicht, ob etwas links oder rechts etikettiert wird, sondern ob es autoritär, unwahrhaftig oder (macht-)missbräuchlich ist.

    Genau. Mein ursprüngliches Argument war, dass Nydahl ja eine menschenverachtende Haltung gezeigt hat, und Iris hat das in etwa mit "er darf ja anderer politischer Meinung sein" sehr relativiert.


    Und dann kam der ganze Chor mit "Links ist ja genau so schlimm!" ...

  • Qualia
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    • 3. Juli 2026 um 11:01
    • #59

    Weder rechts noch links sein ist schlimm. Dass „Ich bin rechts oder ich bin links“ macht Gewaltbereitschaft.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

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    • 3. Juli 2026 um 11:47
    • #60

    "Verlass dich auf die Botschaft des Lehrers und nicht auf seine Persönlichkeit;

    Verlass dich auf den Sinn seiner Worte und nicht auf Worte allein;

    Verlass dich auf die letztendliche Bedeutung und nicht auf eine vorläufige;

    Verlass dich auf deinen Weisheitsgeist

    Und nicht auf deinen gewöhnlichen, beurteilenden Geist."


    Sogyal Rinpoche

  • Iris
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    • 3. Juli 2026 um 12:13
    • #61

    Liebe Monikamarie,

    Danke für das Zitat. Ich habe ähnliches beim erster Jamgon Kongtrul gelesen, finde jedoch das Zitat nicht.

    Er sagt dem Sinn gemäß Dharma Lehrer werden Fehler haben, weil sie Menschen sind. Nimm nicht die menschlichen Schwächen, nimm den Dharma von Ihnen.


    Das war für mich als Praktizierende im tibetischen Buddhismus ein Leitfaden. Es gibt das enge Lehrer Schüler Verhältniss und das hat auch großen Nutzen. Man gibt dabei nicht seinen gesunden Menschenverstand ab.

  • Sayitingerman
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    • 3. Juli 2026 um 12:50
    • #62
    KarmaHausmeister:
    Sayitingerman:

    Linke zensieren mehr, Rechte lügen mehr. Ich habe beides hassen gelernt!


    (...)


    Lustigerweise ist es ja auch gerade das, was der Buddha in seinen Schriften sagte, man solle sich aus allem politischen raushalten. Das hat aber keiner geschafft und somit entlarven sich viele in ihren eigenen ideologischen Vorstellungen der Weltoptimierung, die der Buddha nie so formuliert hatte. Für den Buddha war alles formvolle schon Leiden, wie also sollte man form zu nicht-Leiden machen? Das ist laut der Buddhistischen Kosmologie schon unmöglich. Nirvana ist die Uressenz die Gut und Schlecht möglich macht, auch das steht in den Schriften, also ohne zu verstehen, dass auch Leiden Nirvana ist, kommt man eh nicht weit im Buddhismus, auch daran kann man Hochstapler schnell ausmachen.


    „Linke zensieren mehr, Rechte lügen mehr“ klingt irgendwie ausgewogen, ist aber grob pauschalisierend und eine Lagererzählung. Entscheidend ist nicht, ob etwas links oder rechts etikettiert wird, sondern ob es autoritär, unwahrhaftig oder (macht-)missbräuchlich ist.


    "Lustigerweise ist es ja auch gerade das, was der Buddha in seinen Schriften sagte, man solle sich aus allem politischen raushalten." Das kann ich in den klassischen Texten nicht sehen. Buddha äußerte sich sehr wohl zu Fragen von Krieg, Herrschaft, sozialer Ordnung, Gewalt, Armut, gerechter Regierung und ethischem Handeln von Machthabern:


    DN 16, Mahaparinibbana Sutta. König Ajatasattu will gegen die Vajjis Krieg führen und schickt seinen Minister Vassakara zum Buddha. Der Buddha antwortet nicht mit „Politik interessiert mich nicht“, sondern nennt Bedingungen für das Wohlergehen eines Gemeinwesens.


    DN 26, Cakkavatti-Sihanada Sutta, ist politisch relevant: Dort wird der Niedergang einer Gesellschaft nicht nur moralpsychologisch erklärt, sondern auch sozial.


    "Für den Buddha war alles formvolle schon Leiden, wie also sollte man form zu nicht-Leiden machen? Das ist laut der Buddhistischen Kosmologie schon unmöglich. Nirvana ist die Uressenz die Gut und Schlecht möglich macht, auch das steht in den Schriften, also ohne zu verstehen, dass auch Leiden Nirvana ist, kommt man eh nicht weit im Buddhismus, auch daran kann man Hochstapler schnell ausmachen." Die Aussage vermischt dann doch sehr unterschiedliche buddhistische Ebenen. In den frühen Lehrreden wird Form zwar als vergänglich, nicht Selbst und insofern dukkha beschrieben. Aber daraus folgt nicht, dass „Form“ ontologisch Leiden ist oder dass man Leiden einfach als Nirvana verstehen muss.


    Im frühen Buddhismus wird Form nicht zu Nicht-Leiden gemacht. Tatsächlich wird das Anhaften an Form durchschaut. Befreiung entsteht nicht durch eine metaphysische Umdeutung der Welt, sondern durch das Ende von Gier, Hass und Verblendung.


    Die Aussage „Leiden ist Nirvana“ ist deutlich im Mahayana anzusiedeln, besonders wohl nach dem Madhyamaka. Daraus bezugnehmend kann man sagen, dass Samsara und Nirvana letztlich nicht zwei getrennte Wesenheiten sind, weil beide leer von Eigenexistenz sind. Aber das ist etwas anderes als eine pauschale Gleichsetzung von Leiden und Befreiung.


    Und dann diese Absolutsetzung: Wer diese Lesart nicht teilt, wird gleich „Hochstapler“ von Dir bezeichent. Das ist kein guter Umgang mit der Vielfalt buddhistischer Traditionen.

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    Ich habe nicht weiter Lust mit einer Ki zu diskutieren, das hat mich bei Hue schon gestört, ich finde das wie gesagt mit den momentanen Wasserknappheiten und Notständen in sozial schwachen Familien eine Frechheit, deswegen werde ich da um weiteren Zensierungen und Trollvorwürfen vorzubeugen nicht weiter darauf eingehen. Buddha sagte direkt, man solle sich aus politischen Themen raushalten, das ist Fakt, da kann eine gepromptete Ki, die einen immer sagt was man hören will, auch nicht drum herum kommen, auch wenn sie natürlich oberflächlich verallgemeinernd und verzerrt versucht es so darzustellen. Das nennt man dann Ki-Psychose, was sehr gut erforscht ist. Ki ist keine kredibile Quelle. Ich kann mir diese Quellen des Buddhas selbst anschauen und dir versichern, dass dort andere Dinge drinne stehen, als wie die Ki es versucht deiner Meinung entsprechend anzupassen. Bitte unterlasse es doch, mir zu antworten, wenn dir es eh nicht gefällt was ich schreibe. Nur um das, dann wieder zu zensieren, wenn du ein Argument nicht widerlegen kannst. Das nervt. Danke.


    Natürlich bin ich im Mahayana angesiedelt, und dort ist die Leerheit nicht nur der Stopp des Negativen, sondern gemäß des Herz-Sutras, ist eben alles Form, auch Glück, Zufriedenheit, genauso Leer und wird in der nondualen Sicht gestoppt.


    Der Buddha sagte, er lehre den Leuten zwar Nirvana, aber nur weil sie auf Basis dessen gute Dinge vollbringen, quasi aus dem Glauben ans Nirvana heraus. Es war für ihn also eine List, ein Mittel zum Zweck.

    Einmal editiert, zuletzt von Sayitingerman (3. Juli 2026 um 12:58)

  • Christopher
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    • 3. Juli 2026 um 13:00
    • #63
    Monikamarie:

    "Verlass dich auf die Botschaft des Lehrers und nicht auf seine Persönlichkeit;

    Wie an anderer Stelle schon ausführlich ausgetragen, teile ich diese Meinung gar nicht. Dass sie ausgerechnet von Sogyal Rinpoche kommt, passt irgendwie auch :)

  • Online
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    • 3. Juli 2026 um 13:09
    • #64
    Sayitingerman:

    Ich kann mir diese Quellen des Buddhas selbst anschauen und dir versichern, dass dort andere Dinge drinne stehen,


    Dann lege doch bitte entsprechende Quellen vor, statt nur zu behaupten, dass dies so ist.


    Sayitingerman:

    Bitte unterlasse es doch, mir zu antworten, wenn dir es eh nicht gefällt was ich schreibe. Nur um das, dann wieder zu zensieren, wenn du ein Argument nicht widerlegen kannst. Das nervt. Danke.


    Es geht nicht darum, dass etwas gefällt oder nicht gefällt. Wir sind hier in einem Diskussionsforum. Es ist das Wesen dieses Ortes, dass man Positionen, Ansichten und Deutungen austauscht – im Idealfall lernen alle Beteiligten aus so einem Diskurs.


    Ich weise den Vorwurf der Zensur zurück. Wo wurde denn nun schon wieder Deiner Meinung nach Zensiert? Der Punkt ist, ich bin argumentativ auf Dich eingegangen und habe einige Deiner Ausführungen Punkt für Punkt widerlegt. Du bist es, der nun lediglich schmollend behauptet, dass Deine Sicht dennoch richtig ist, ohne weitere Argumente beizubringen.

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  • Sayitingerman
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    • 3. Juli 2026 um 13:22
    • #65

    Naja, die zensierten Beiträge, sind eben weg. 😂 Wo die sind, kannst ja dann nur du wissen, weil du sie entfernt hast. 🤷


    Ich muss hier keine Quellen angeben, die hast du ChatGPT angeben lassen:

    DN 16, Mahaparinibbana Sutta

    DN 26, Cakkavatti-Sihanada Sutta


    "What is the sphere of the relationships of the bodhisattva mahāsattva? The bodhisattva mahāsattva should not consort with kings, princes, ministers, and chief officials. He should not consort with heretics, brahmans, Jains, and others, or with worldly writers, critics of poetry, materialists, or extreme materialists. Nor should he become acquainted with pranksters, boxers, wrestlers, clowns, and various jugglers, nor with outcastes and people who raise boars, sheep, chickens, and dogs, nor with hunters, fishermen, and those with evil conduct. A bodhisattva should teach such people the Dharma if they come to him, but expect nothing."


    Wie gesagt, ich muss mich hier nicht weiter mit einer Ki auseinandersetzen, die hat kaum eine emotionale Intelligenz und praktiziert reine Sophistik. In einem Forum was auf Klimaschutz fixiert ist, schon sehr ironisch. Ich kenne auch Vorwürfe, wo du hier im Forum Leute mit Ki zensiert hast, wenn sie diese benutzt haben oder selbst von dir Ki-Vorwürfe vehementlich von dir gewiesen hast, jetzt zu sehen wie freizügig sie benutzt wird, finde ich auch sehr ironisch. Wie gesagt, ich habe an so einem Gaslighting kein Interesse. Wir können uns hier gerne meiden. Ich muss mich hier auch nicht beleidigen lassen, vor allem nicht von einer nutzlosen Ki. Wer ist denn hier bitte schmollend? 😂😂 Lass mich bitte in Ruhe, ich bin Buddhist und verkünde meine Meinung und fühle mich von dir belästigt.

  • Anna Panna-Sati
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    • 3. Juli 2026 um 14:09
    • #66
    Monikamarie:

    "Verlass dich auf die Botschaft des Lehrers und nicht auf seine Persönlichkeit;

    Die Botschaft, liebe Monikamarie , kommt ja umso überzeugender beim Gegenüber an, je authentischer der Lehrer sie selbst demonstriert/(vor)lebt, insofern spielt die Aufrichtigkeit des Lehrers beim Lehren des Dharmas eine nicht zu unterschätzende Rolle, besonders für Anfänger.

    Iris:

    Er sagt dem Sinn gemäß Dharma Lehrer werden Fehler haben, weil sie Menschen sind.

    Nimm nicht die menschlichen Schwächen, nimm den Dharma von Ihnen.

    Das ist sicher ein guter und richtiger Rat, liebe Iris ,

    (erinnert auch an die Bibelstelle, wo Paulus empfiehlt: "Prüfet alles und das Gute behaltet!"),

    aber gerade für Neulinge (oder "schwärmerische" Anhänger) mag es zeitweilig schwer sein, Fehler als solche zu erkennen, vor allem, wenn blindes Vertrauen besteht und "Schwächen"/Übergriffe/Verfehlungen auch von der Sangha uminterpretiert werden als "crazy wisdom".

    Man könnte dann womöglich eher an sich, seiner Wahrnehmung und seinem Verständnis zweifeln, als am Lehrer - das birgt Gefahren....

    Iris:

    Es gibt das enge Lehrer Schüler Verhältniss und das hat auch großen Nutzen.

    Man gibt dabei nicht seinen gesunden Menschenverstand ab.

    Großer Nutzen - große Risiken...ja, im Normalfall sollte der "gesunde Menschenverstand" nicht untergehen, leider passiert es anscheinend doch häufiger, als man denken und erwarten würde, z.B., wenn Emotionen wie "Verliebtheit" oder/und übergroße Dankbarkeit ins Spiel kommen...


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

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    • 3. Juli 2026 um 14:52
    • #67

    Was mich am meisten nervt, ist der grundsätzliche Mangel an Vertrauen und zu glauben, andere retten zu müssen.


    Ich baue auf Erfahrung und Hingabe an das Unvermeidliche im Leben.


    Mit diesen zivilisierten Sichtweisen sind wir so weit gekommen, dass jegliche emotionale Regung misstrauisch beäugt, jede Bemerkung unter die Lupe genommen wird.


    Aber natürlich bin ich gegen Rassismus, Ausbeutung jeglicher Art usw.


    Nur liegt mein Fokus auf der Lehre Buddhas, den Empfehlungen und meiner Achtsamkeit von Moment zu Moment.


    Aus meiner Erfahrung führt dies zu immer mehr Toleranz, weil immer klarer wird, wie wir, und warum wir so ticken.


    Ich muss mich nicht mehr an anderen abarbeiten.


    Das nenne ich Freiheit.

    _()_Monika ❤️

  • Sayitingerman
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    • 3. Juli 2026 um 15:17
    • #68

    Ich sehe den Wert im Buddhismus so, sich an anderen wie auch sich selbst, genau gleich abarbeiten zu können. Wenn selbst und andere, alle gleich sind, dann gibt es da ja sowieso keinen unterschied. 😁

  • Iris
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    • 3. Juli 2026 um 16:51
    • #69

    Liebe Monika,

    Es geht wohl darum, dass man ich selbst kennen und vertrauen gelernt hat. Dann muss man nicht mehr überall Negatives vermuten und weiß doch gleichzeitig, dass es Negatives gibt. Es ist einfach nicht mehr so wichtig.

    Vertrauen, Hingabe, Liebe, Offenheit, Lebensfreude und Inspiration..... ist das wirklich so, dass Menschen, die das erleben, leichter zu betrügen sind?

    Dankbarkeit und Vertrauen in das Leben, Leichtigkeit und Glück...macht das manipulierbar?

    Fragt euch mal, ist das so?

    Die andere Seite: wenn du ein Mensch voller Ängste und Befürchtung bist, nimm vielleicht den Dharma Weg ohne heute lebenden Lehrer. Bezieh dich allein auf den Buddha, oder Dogen oder eine andere historische Person und deren Schriften. Das ist dann dein Weg und damit für dich der beste.

  • Christopher
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    • 3. Juli 2026 um 19:33
    • #70
    Monikamarie:

    Was mich am meisten nervt, ist [...] zu glauben, andere retten zu müssen.

    Und was ist mit der ersten großen Gelübde? :)


    Aus meiner Sicht arbeitest Du dich jetzt bloß an uns ab, statt an die Großen Lehrenden :)

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    • 3. Juli 2026 um 20:56
    • #71

    Ich hab kein Gelübde abgelegt. Und ich wusste auch, dass jemand hier auch gleich darauf zeigt.

    Dass Du das bist, wundert mich.


    Aber Danke _()_

  • Christopher
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    • 3. Juli 2026 um 21:05
    • #72

    Es war ironisch gemeint ;)

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    • 4. Juli 2026 um 11:31
    • #73
    Iris:

    Die andere Seite: wenn du ein Mensch voller Ängste und Befürchtung bist, nimm vielleicht den Dharma Weg ohne heute lebenden Lehrer. Bezieh dich allein auf den Buddha, oder Dogen oder eine andere historische Person und deren Schriften. Das ist dann dein Weg und damit für dich der beste.


    DIese Aussage von Dir finde ich nun sehr probelmatisch. Wir reden die Ganze Zeit über einen Lehrer, der sich nachweislich rassistisch äußerte und seine Stellung ausnutze, um mit Schülerinnen Sex zu haben. Was ist Deine Reaktion? Leugnen, verhamlosen, rechtfertigen und dann den Kritikern attestieren, dass sie wohl "voller Ängste und Befürchtungen" sind und deshalb nicht in der Lage, sich einem lebenden Lehrer (so wie Du) anzuvertrauen.


    Es gibt sehr viele Untersuchungen darüber, welches psychologische Profil Personen haben, die sich Lehrern anvertrauen, deren Handlungen aus ethischer Sicht verwerflich sind, und eben leugnen, verhamlosen und rechtfertige. Stichworte sind u.a. Abhängigkeit, Idealisierung, Dissonanzreduktion, Gruppendruck, Angst vor Sinnverlust und vieles mehr. Das ist das Gegenteil von der Freiheit, die buddhistische Praxis verspricht.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • Iris
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    • 4. Juli 2026 um 13:38
    • #74

    Lieber Karma Hausmeister,


    ich bin jetzt schon mehrfach darauf eingegangen, warum ich deine Kritik an Lama Ole Nydahl als Unterstellun ihm gegenüber sehe. Ich lasse das Ganze jetzt so stehen, weil ich mich sonst wiederholen würde.


    Unsere Gespräche hatten einen viel weiteren Rahmen erreicht. Es ging darum, ob eine persönliche Lehrer Schüler Beziehungen eher Vorteile oder Gefahren in sich birgt.


    Dazu möchte ich meine Äußerungen verstanden sehen.


    Ich habe sehr viel durch meine persönliche Lehrer gelernt und bin dankbar und glücklich. Und das allen meinen Lehrern gegenüber.


    Meine Hauptaussage ist: Fast jeder Lehrer wird menschliche Fehler haben, deshalb nimm den Dharma von ihm und nicht seine persönlichen Eigenschaften. Das ist nicht von mir, sondern von Jamgon Kongtru Rinpoche.

    Das ist meine Position zum speziellen wie auch zum allgemeinen Thema.

    Da ich noch aus der Zeit stamme, wo man Bücher aus Papier gelesen hat, muss ich meine Bücher durchsuchen, um dass Zitat zu finden.

    Dass manche Menschen sich nicht einem lebenden Lehrer anvertrauen möchten, so wie ich, werte ich überhaupt nicht. Es gibt im Buddha Dharma die Möglichkeit über Studien der Schritten oder die Inspiration durch historische Persönlichkeiten zu lernen und zu wachsen. Da soll jeder und jede wählen, was zu ihr passt.

  • Christopher
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    • 4. Juli 2026 um 14:16
    • #75
    Iris:

    Dass manche Menschen sich nicht einem lebenden Lehrer anvertrauen möchten, so wie ich, werte ich überhaupt nicht.

    Das ist gut so. Vielleicht soll auch ich einfach aufhören zu werten, wenn manche Menschen Kritik an einem rassistischen Sexisten nicht wahrhaben wollen, nur weil er [Achtung: zugespitzte Formulierung zu Humorzwecken] mal auf ihre Bitte hin ihr Hund gesegnet hat :)


    Aber im ernst: die Schlussfolgerung, man solle entweder einen Nydahl nehmen wie er ist, oder gleich gar keinen Lehrer, ist eigentlich noch naiver als die Behauptung, er habe nun mal andere politische Ansichten. Wie Karma Hausmeister schon geschrieben hat, ist das ehrlich gesagt auch ziemlich arrogant uns gegenüber.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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