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  1. Buddhaland Forum
  2. Sayitingerman

Beiträge von Sayitingerman

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 5. Juli 2026 um 12:27
    Qualia:

    BDSM ist einfach nur ein Handlungsrahmen, und mit dem kann man sich nicht identifizieren, nur akzeptieren. Sehr viele Menschen wissen nichts davon. Die wissen auch nicht das Gesetze keine Gefängnisse sind, sondern Grenzen des Verhaltens.

    Du kannst das definieren wie du willst. Mich interessieren qualitative, quantifizierbare Messungen, wie z.B. der Amygdala während des Prozesses. Da gibt es eben negative Ergebnisse, nach denen Argumentiere ich. Ist mir egal, ob Ärzte das auch haben, da gibt es ja auch genug Fehlverhalten, dass ist also kein Gegenargument.

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 5. Juli 2026 um 10:59
    Qualia:
    Sayitingerman:

    Hehe. Klar doch, Qualia. Ich würde meiner Freundin nicht Schaden wollen, vor allem nicht für Spaß. Ob die andere Partei auch Spaß hat, ist ja nur meine Einbildung ;)


    Der submissive part hat ja auch eben eine Amygdala-Überstimulierende Wirkung, also ist es de facto nicht gut.

    Ist es eigentlich klar, dass es immer einen Gebenden und einen Nehmenden gibt? Ganz egal, was getan wird. Alle Beziehungen der Menschen sind immer ein wechselseitiges und sich veränderndes Switchen zwischen Dom und Sub.


    Wenn man sich aber überzeugt: „Ich bin Dom.“ oder „Ich bin Sub.“, kommt es ganz sicher zu Verletzungen der Würde und zu dukkha. Da ist BDSM ein winziges Problem, das man aber zu einem Elefanten aufbauschen kann, ohne zu erkennen das der Balken im Auge viel wichtiger ist. Einer der Balken: „Ich bin der Herr im Haus.“ oder „Hiervon will ich nichts lesen, das erregt mich zu sehr.“

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    Nur hat BDSM nichts mit Identifizierung zu tun. Ohne Gedanken, wäre der Effekt wahrscheinlich noch stärker.

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 5. Juli 2026 um 09:42
    Qualia:
    Sayitingerman:

    BDSM führt zu emotionaler Abstumpfung. Da gibt es unterschiedliche Stufen. Wer eine glückliche Beziehung führt, braucht sowas in der Regel nicht.

    In einer glücklichen Beziehung ist alles möglich, von SM über BDSM bis zu der Moral angepasstem Sex. Das macht eine glückliche Beziehung aus: dass alles möglich ist und sogar nur Lieben geht. Moral ist tödlich für eine glückliche Beziehung. Moral ist was für Gruppen, Vereinigungen, Stämme, Staaten.

    Hehe. Klar doch, Qualia. Ich würde meiner Freundin nicht Schaden wollen, vor allem nicht für Spaß. Ob die andere Partei auch Spaß hat, ist ja nur meine Einbildung ;)


    Der submissive part hat ja auch eben eine Amygdala-Überstimulierende Wirkung, also ist es de facto nicht gut.

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 4. Juli 2026 um 21:20

    BDSM führt zu emotionaler Abstumpfung. Da gibt es unterschiedliche Stufen. Wer eine glückliche Beziehung führt, braucht sowas in der Regel nicht.

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 4. Juli 2026 um 12:23

    Witzigerweise, habe ich nie behauptet, dass BDSM und Buddhismus im Wiederspruch steht. Das ist ja gar nicht mein Punkt. Mein Punkt ist es, dass Gewalt und sexuelle Reize, glasklar zu einer Überreizung der Amygdala führen können und das mindestens in einer der Rollen bei BDSM auch quantifizierbar zutrifft. Das bei Sadomaso-Spielchen die Gehirnareale zur Emotionsverarbeitung und Empathie involviert sind, ist klar, dass es hier zu einer positiven Auswirkung kommen soll, ist eine sehr fragliche These und wurde hier anhand von einer Ki, unreflektiert so dargestellt. Obwohl die Studien einfache Umfragen waren, die keine Aussagekraft haben. Wie gesagt, eine Umfrage, ist so genau, wie eben eine Umfrage ist. Tut dir das gut? Na klar. Aber tut es das wirklich?


    Dem OP geht es aber nicht um die Verbindung von Buddhismus und BDSM, sondern er will irgendwie das BDSM schöner reden, als es meiner Meinung nach ist. Das ist keine Eskalation, sondern ein Diskurs, den man doch bitteschön auch führen kann. Ich glaube das einzige was diese Diskussion für mich zu hastig macht, ist die ständige Angst gleich zensiert zu werden. Was erwartet man denn, wie locker eine BDSM Diskussion wird? Natürlich kann man da mal ernster werden und ich erwarte eben mehr als sich mal eben einen prompt zu bedienen, wenn man Thesen wie "BDSM führt zu mehr Empathie" in den Raum wirft. Das ist nämlich von keiner Studie gedeckt.


    Buddhismus, ist erstmal alles. Alles! Ob gut oder schlecht. Buddhismus ist es aber auch, das schlechte als schlecht zu betiteln oder zu meiden. Folglich, muss man bei solchen Themen um Fetische vorsichtig sein, denn BDSM praktizieren vermehrt Leute mit Persönlichkeitsstörungen und das klar wegen der Überreizung von Stimuli, Sexuell und Schmerzhaft. Wer das Schönredet, hat schon mal grundsätzlich eine schärfere Stimme von mir zu erwarten.


    Es ist doch recht logisch, BDSM ist eine starke Überreizung, ähnlich, warum sich Leute Pornos angucken, das führt auch zu weniger Empathie. Ich finde diese These ist nicht weit hergeholt, teilweise schon bewiesen und mMN. nur noch nicht weitreichender gedeckt, weil es da einfach noch nicht viele Studien zu gibt.


    Ich denke, wenn man mal mit seinem Partner, leichte, harmlose, Spielchen ausprobieren mag, ohne irgendeinen großen Schmerz-Stimuli, dann kann man das ja mein Gott machen, und es wird wenn man es in Maßen macht, vielleicht auch nicht unbedingt das Leben negativ beeinflussen. Trotzdem, braucht man auch nicht so zu tun, als würde man plötzlich zum Buddha werden. Das ist ein Thema wo ich dabei bleibe, BDSM macht die Empathie nicht besser. Punkt.

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 4. Juli 2026 um 09:57
    GermanViking:

    Sayitingerman Ein bloßes "das stimmt nicht, das steht da nicht" ist keine Widerlegung. In #32 habe ich dir drei konkrete Punkte genannt und belegt. Keinen davon hast du adressiert.

    Ich hatte angekündigt, dass ich bei der Fortsetzung deines aggressiven Tons und deiner thematischen Ablenkungen einen Schlussstrich ziehe. Das meine ich ernst und ziehe ihn hier.


    Igor07 "Die Ärzte sind die Ausnahme, denn sie retten Leben. Aber wie kann man in diesem Fall von Gewalt reden? Das wäre Unsinn."


    Warum wäre es Unsinn, beim Chirurgen von Gewalt zu reden? Er schneidet mit dem Messer in einen Körper. Von der reinen Handlung her ein Gewaltakt. Dass es keiner ist, weißt du nur, weil du auf Absicht, Zweck und Einwilligung schaust. Genau das zählt also. Aber zwei Absätze vorher schreibst du: "es spielt keine Rolle, ob das alles einvernehmlich ist oder nicht, denn die Natur der Gewalt bleibt dieselbe."

    Beides zusammen geht nicht. Entweder entscheidet allein die äußere Handlung, dann ist auch der Chirurg gewalttätig. Oder Absicht und Konsens verändern den Charakter des Akts, dann ist deine „egal ob einvernehmlich"-Regel hinfällig.


    "Cetanā ist der Begriff aus dem Theravada-Buddhismus, er bedeutet, dass jemand die bewusste Absicht hat, keine Gewalt anzutun."

    Da bin ich Laie, das habe ich offen gesagt. Aber Qualia hat oben (#38) klargestellt: cetanā heißt schlicht Wille, Absicht, der geistige Antrieb hinter einer Handlung, nicht speziell „die Absicht, keine Gewalt zu tun". Wenn cetanā die Absicht meint, dann trennt der Begriff Handlungen ja gerade nach der Absicht. Er wirft sie nicht in einen Topf. So finde ich den Begriff auch an vielen Stellen online (https://buddhastiftung.org/glossary/cetana/, https://en.wikipedia.org/wiki/Cetan%C4%81, https://www.palikanon.com/wtb/cetana.html) erklärt.


    "Diese Praktiken legitimieren Gewalt, noch mehr: Die Leute genießen es, Gewalt anzutun." Das setzt schon voraus, dass BDSM in diesem ethisch abzulehnenden Sinne Gewalt ist. Das ist aber genau die strittige Frage.

    Der Nyanatiloka-Vers spricht zudem von Hass. Wenn jemand Hass auf meine Partnerin hegt, hast du völlig recht. Nur ist das nicht die Motivation, um die es hier geht. Qualia hat es vorhin gut gesagt: Der Dom hat Mitgefühl mit der Sub. Ohne das funktioniert die Sache überhaupt nicht.


    "'Oder gar gegen jedes weltliche Begehren?'--Ja, wenn es WIRKLICH! um den Buddhismus geht. Ich bin kein Mönch, um es klarzustellen."


    Das kann ich im Kontext des buddhistischen Denksystems nachvollziehen und nehme es ernst.


    Nur triffst du mit diesem Maßstab dann jede Sinnlichkeit auch beim Laien gleichermaßen. Das gälte dann auch für den sanftesten Sex in einer monogamen Ehe. Oder für jeden anderen weltlichen Genuss. Das ist dann kein Argument gegen BDSM, sondern gegen weltliches Begehren überhaupt.


    Daher fragte ich auch so nach, ob ihr keusch oder mönchisch lebt. Waldler hat mir auf die Keuschheitsfrage (#37) geantwortet, dass das Vermeiden gierigen Gewaltverhaltens mit Keuschheit nichts zu tun habe. Er scheint da also sehr wohl zu trennen (auch wenn diese Logik andere Probleme hat, die ich oben schon darstellte).


    "Aber bitte nutze nicht den Buddhismus aus, um das zu praktizieren." Ich habe nie behauptet, BDSM sei buddhistische Praxis oder werde durch sie gerechtfertigt. Genau zu diesen Themen habe ich doch Fragen gestellt!


    Spiritual Bypassing wäre, wenn ich Spiritualität benutzte, um mich vor etwas zu drücken oder wenn ich BDSM zum Betäuben einsetzte. Ich tue das Gegenteil. Ich stelle eine unbequeme Frage an ein Begehren, das ich ohnehin habe, vor dem Maßstab eines Denksystems, das ich ernst nehme.

    "Einige Leute töten dann ihre eigenen Opfer und genießen dabei, so die Studien von Arno Gruen."

    Da stimmt fast nichts. Ich habe mal eben nachgesehen, weil mich der Name interessierte. Arno Gruen war Psychoanalytiker, kein empirischer Gewaltforscher. Studien mit Daten zu Tötungsdelikten gibt es von ihm nicht. Seine Bücher (Der Fremde in uns, Der Wahnsinn der Normalität) sind Essays, die ihr Muster an Einzelfällen aus der Praxis und an historischen Figuren wie Göring, Heß oder Hitler durchspielen.

    Sein eigentliches Thema ist das genaue Gegenteil deiner Verwendung. Gruens Kernthese lautet, dass Grausamkeit entsteht dort, wo einem Kind früh die Geborgenheit fehlt und wo die eigene Empathie abgespalten wird. Der abgewiesene Teil wird dann außerhalb gesucht, bestraft, getötet. Die Lust am Töten, von der er spricht, meint zu Killern trainierte Soldaten, nicht Menschen mit einer sexuellen Vorliebe. Umgekehrt hat er mit Straftätern über Shakespeare-Dramen gearbeitet und beschrieben, wie sie dabei anfingen, den Schmerz ihrer Opfer selbst zu fühlen. Für ihn ist das der Beweis, dass Empathie in uns angelegt ist und wieder geweckt werden kann.

    Damit trägt Gruen deinen Satz an keiner Stelle. Er handelt von Menschen, denen Liebe und Empathie genommen wurden, und von der Hoffnung, beides zurückzugewinnen. Ihn als Kronzeugen dafür anzuführen, dass Konsens egal sei und BDSM irgendwie Menschen zu Mördern mache, dreht seine Aussage in ihr Gegenteil.

    Ansonsten nochmal: Ich spreche hier von einer Sexualpraxis unter einwilligenden Erwachsenen ohne langfristige Schädigungen. Nicht von Coercive Sexual Sadism Disorder oder Sexualstraftaten. Beides absichtlich in einen Topf zu werfen ist kein Argument, sondern eine Grenzverwischung.


    Samadhi1876 Deine Liste finde ich ernsthaft hilfreich, weil du die Gewalt nicht in der äußeren Form verortest, sondern in der Wurzel, also im Machtwollen aus Angst und Unsicherheit, im Besitzenwollen, im Kontrollieren-Müssen.

    Wenn das der Maßstab ist, dann verläuft er nicht zwischen BDSM und Vanilla, sondern quer durch beides hindurch. Du stellst dem ja selbst das Loslassenkönnen, das Vertrauen und den offenen Dialog gegenüber. Das sind exakt die Bedingungen, unter denen das, wovon ich spreche, überhaupt erst BDSM stattfinden kann: vorher abgesprochen, jederzeit abbrechbar und hinterher die Rolle abgelegt.

    Wer die "Macht" nicht wiederhergeben kann, wer sie zur dauerhaften Besitzform macht, weil er sie für die eigene Sicherheit braucht, ist der gefährliche Fall, den hier alle zu Recht ablehnen.

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    Nö, das stimmt nicht ^^. Du hast schon mal gar nichts. Ich rede hier ja mit Ki. Du lügst, da ist eindeutig bewiesen, dass mindestens eine Partei während des BDSM zu Schaden kommt durch geringere Empathie und Amygdala-Dämpfung. Was auch nicht weiter schwer zu verstehen ist, wie ich finde. Wenn du es dir einfach machst, immer einfach die Ai prompten zu lassen, mache ich einfach auch nur noch billige Polemik, das kann ich auch, habe ich keine Probleme mit! :D

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 4. Juli 2026 um 07:51
    GermanViking:

    Sayitingerman Die beiden Arbeiten von Luo & Zhang 2017 (Neuropsychologia) und die Folgestudie 2018 (Frontiers in Neuroscience) berichten für weibliche Subs tatsächlich von einer Abschwächung, und zwar sowohl auf der Verhaltensebene als auch in den neuronalen Antworten auf das Leid anderer. Das hatte ich zwar nicht direkt geleugnet, aber auch nicht bestätigt, weshalb man es missverstehen hätte können.

    An drei Stellen schießen deine Schlüsse aber weit über das hinaus, was die Studie sagt.

    Zuerst die Reichweite. Der Effekt zeigt sich ausschließlich bei weiblichen Subs. Weibliche Switches unterschieden sich nicht von der Kontrollgruppe, männliche Praktizierende ebenfalls nicht. Deine These in #16 handelte aber vom Ausübenden, vom Dom, der zur „eiskalten Maschine" und zum „hustelnden Manager" werde. Genau diese Gruppe zeigt in der Studie nichts. Die Daten treffen den, der Schmerz empfängt, nicht den, der ihn zufügt. Dein kausales Bild und der Befund zeigen in verschiedene Richtungen.

    Zweitens die Kausalität. Die Studie ist korrelativ. Die Rezeption (u. a. das Research Digest der British Psychological Society) sagt ausdrücklich, dass die reduzierte Antwort eine Desensibilisierung durch Schmerzexposition sein kann oder aber Selektion, also dass genau diese Untergruppe von vornherein weniger schmerzsensibel war und deshalb diese Rolle wählte. Aus der belegten Korrelation machst du eine unbelegte Kausalität.


    Und schließlich der Mechanismus, den die Autoren selbst nennen. Denn sie ordnen den Befund genau dort ein, wo ich ihn in #22 verortet habe: Bei der Gewöhnung durch Schmerzexposition, ausdrücklich analog zu Ärzten, die weniger empathiebezogene Schmerzaktivität zeigen, weil sie ständig mit Schmerz konfrontiert sind. Das ist eine domänenspezifische perzeptive Habituation an Schmerzreize, nicht „Emotionalität getötet", oder „Amygdala tot“, wie du behauptet hast. Von einer reduzierten Amplitude im Millisekundenbereich beim Anblick von Schmerzgesichtern zu „ist-mir-alles-egal-Hustler wie kokainschnupfende Manager" ist ein Sprung, den du machst, aber die Studie ausdrücklich nicht!


    Die Cortisol-Passage, die du selbst zitierst, stützt deine Deutung nicht. Sie steht ihr sogar entgegen! Klement et al. fanden, dass erhöhtes Cortisol invers mit subjektivem Stress und negativem Affekt korrelierte. Schmerzspiel also assoziiert mit weniger negativem Affekt, gedeutet als moderierender Effekt auf Stress, nicht als generelles Abstumpfen. Die Ibuprofen-als-Antidepressivum-Analogie ist eine freie Extrapolation; die kleine Literatur zum emotionalen Blutung betrifft Paracetamol, nicht Ibuprofen und sagt nichts über eine globale Abstumpfung positiver Gefühle durch BDSM.


    Ein Argument wird nicht dadurch falsch, wer oder was es formuliert und nicht dadurch richtig. Wenn eine Quelle falsch wiedergegeben wird, zeig es an der Quelle, Das hast du bei Luo teilweise getan und ich habe entsprechend korrigiert.Einen Nebenkriegsschauplatz über Werkzeuge und Wasserverbrauch mache ich hier nicht auf; dafür ist, wie schon gesagt, ein eigener Thread der Ort. Bitte unterlass es, diesen Thread damit zu kapern.


    void Das Beispiel mit dem NGO-Typen finde ich ganz interessant, weil er ja im Prinzip beruflich und privat Menschen in hilfloserer Lage versorgt. Nur dass er seine Partnerin selbst (wohl auf ihren Wunsch hin) in diese hilflose Lage beförderte. Da gibt es aber sehr verschiedene Dynamiken zwischen Alltag und Privatleben. Ich bevorzuge zum Beispiel sehr deutlich emanzipierte und gebildete Frauen, weil mich gerade dieser Kontrast zur sexuellen Submission anzieht. Diese Vorliebe teilen aber nicht alle dominanten Männer.


    Die Trauma-Replay-Theorie gibt es. Sie ist psychodynamisch erstmal auch nicht abwegig und trifft für manche sicher auch zu. Die großen statistischen Studien konnten aber eben unter BDSM-Praktizierenden keine erhöhte Zahl an Traumatisierten ausmachen. Zudem ist „bringt innere Konflikte an die Oberfläche" ja auch nicht automatisch schädlich. Das kann integrierend wirken statt re-traumatisierend.

    Wäre BDSM Ausdruck oder Training eines grausamen Charakters, müsste man eine allgemeine Korrelation zu grausamen Taten erwarten. Man findet sie aber nicht. Eine Gefahr, die aber wirklich besteht, ist, dass echte Sadisten versuchen, sich einen sexuell submissiven Partner zuzulegen. Diese zu meiden ist ein Thema, das Subs sehr umtreibt, und das ist auch sehr bedenklich und traurig. Leider ist diese Sorge aber besonders bei Frauen allgemein ein Problem und nicht auf BDSM beschränkt.


    Igor07 Deine Position ist erstmal in sich konsistent und ich nehme sie auch ernst. Ich glaube aber sie schießt weit über das Ziel hinaus.


    Wenn du sagst, es sei „egal, ob einvernehmlich oder nicht, denn die Natur der Gewalt bleibt dieselbe", kollabierst du sämtliche Dinge, die formell einen Akt der Gewalt darstellen, in eine einzige Kategorie. Zählte die Absicht nicht, dann müsstest du Chirurgen, Ringkämpfer, ungeschickt-feste Umarmungen und Serienmörder alle undifferenziert in eine Kategorie werfen. Das erscheint mir ethisch nicht sinnvoll. In einer Facebook-Gruppe verwies mich eine Nutzerin auf das buddhistische Konzept von Cetena dazu.


    Dein strenger Loslass-Standpunkt, alle Sinnesgier transzendieren, ist sicher das hohe buddhistische Ideal und innerhalb des buddhistischen Systems kohärent. Aber würde das nicht auch für selbst den bravesten und zärtlichsten Sex in der Ehe gelten? Oder gar gegen jedes weltliche Begehren? Und gilt das so überhaupt für Personen, die kein Gelübte abgelegt haben? Ich bin kein Mönch und verkehre auch nicht mit Nonnen.

    Qualia Ein Dom, der seine Rolle nicht sofort ablegen kann, ist ein Problem. Was für Sex generell gilt, muss für BDSM ganz besonders gelten. Die Sache muss jederzeit mit vollem, informierten Konsens stattfinden und jederzeit abbrechbar sein. Hier in Dänemark würde übrigens alles andere eindeutig als Vergewaltigung gelten.

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    Das stimmt nicht. Das steht alles so nicht in der Studie. Die Studie zeigt eindeutig, dass Empathie abnimmt, durch die Praxis von BSDM. Es gibt nichts was dagegen spricht. Du benutzt wieder und wieder Ki, was ich als Gewalttat sehe, wenn man in Deutschland eine Wasserknappheit hat, gerade für so unnötige Themen.

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 3. Juli 2026 um 21:56

    Nein, du hast dir die Studie einfach nicht durchgelesen und deine LLM drüberfahren lassen. Die Studie redet ausführlich über den submissive Type und konnte dort quantifizierbar, nachweisliche empathische Einschränkungen bei den weiblichen Testobjekten feststellen. Das wurde nicht in Frage gestellt. Es konnte nur nicht gesagt werden, ob es bei den Switches, oder den Männern, auch so ist, weil sich da, den Testverfahren entsprechend, keine Veränderungen feststellen ließen. Allgemein, ist das Thema nicht gut erforscht und neben EEG'S braucht es noch andere Testverfahren, die man durchlaufen muss. Dass Schmerz und Sex, Überreizung und Überstimulation die Amygdala beeinflussen, dass unschöne Eindrücke in ärztlichen Berufen abstumpfen etc. ist schon erwiesen und das würde auch kein seriöser Prof in Frage stellen.


    Ich sage hier nur klar, es wird sich in Zukunft, mit gründlicheren Testverfahren und größerer Testobjekt-Anzahl, eindeutigeres finden lassen, weil es logisch weitergedacht, einfach plausibel ist. Warum sollte denn bitte, Schmerz und Sex, zu mehr Empathie führen? Da muss man auch mal in den Spiegel schauen und gucken ob man es ohne ein Grinsen hinbekommt. Das finde ich unseriös, überhaupt sich da so sicher sein zu können.


    (…) VON MODERATION GELÖSCHT. OT.


    "A single functional magnetic resonance imaging study103 investigated brain activity in masochists during the administration of painful laser stimuli while viewing body-related masochistic stimuli vs other, non-masochistic stimuli. [...] Interestingly, all these brain regions are part of the so-called “mirror neuron system,” the brain regions that are associated with the ability to understand the mental state of others, as well as with empathy and, thus, are important in the context of social interaction. These results, thus, suggest that masochists tend to experience painful stimuli when framed in a masochistic social context as being less negative compared with control subjects. These aforementioned regions of the operculum have also been shown to be activated in non-BDSM participants when watching sexual video clips. The level of activation of these brain structures predicted sexual arousal induced by these videos.105 Because the reduced pain perception was not present when receiving painful stimuli in a non-masochistic context, it, thus, seems that masochists retrieve positive experiences from past memories when shown masochistic pictures during painful stimulation, leading them to imagine themselves in the situation with the associated positive emotions."


    "Similarly, increased levels of the stress hormone cortisol have been associated with both sadistic107 and masochistic66, 113 behaviors. Surprisingly, Klement and colleagues66, 113 found that increased cortisol levels were inversely correlated with subjective stress levels, as well as negative affect.114 The authors propose 2 mechanisms for these seemingly contradictory findings. Participants may have high pain tolerance levels and, thus, may not experience BDSM-related pain stimuli as particularly painful subjectively, although the body may have registered pain-related sensations. Another explanation may be that pain play could have a moderating effect on the link between physiological and psychological stress, by reducing negative or inducing positive emotions during these activities."


    Und hier haben wir doch eben das Problem von Abgestumpftheit. Das was für andere eine hohe Qualität hat, z.B. Schmerz, wird für die Betroffenen als weniger "schlimm" angesehen, so verschieben sich die Hemmschwellen und das Verhalten ändert sich. Hier gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen, dennoch, BDSM ist eine Überreizung für das Gehirn und sollte wenn dann, äußerst rar und behutsam praktiziert sein. Alles andere, ist nur theoretisiert, auf Basis eines sehr ungenauen Forschungsstandes und subjektiven Fragebögen. Erste Testungen haben erwiesen, dass Frauen des submissive Type bei BDSM weniger Empathie haben, weitere Forschungen können mehr ergeben.

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 3. Juli 2026 um 18:15

    Du kannst niedrigere Empathie durch Amygdala-Erschöpfung nicht individualisieren. Es ist immer der selbe Effekt. Nur die Qualität variiert.


    Ich habe keine These gemacht, nur mich der Fakten bedient, bitte hör endlich auf diese billige Ki zu benutzen...

    Das ist ein Zitat aus der Studie, was hat das mit mir zu tun, die Interpretation in der Studie selbst sagt genau das:

    "These findings suggest that being in the submissive role during BDSM practice weakens female individuals' empathic responses"

    Du kannst nicht sinngemäß zitieren, weil ChatGPT das nicht kann.

    Die Studie hat klar gezeigt, dass es bei Frauen zu einer verminderten Empathie kommt, wenn sie die unterwürfige Rolle einnehmen. Was nicht weiter verwunderlich ist.

    Entweder du zitierst selbst, oder ich lese mir das erst gar nicht mehr durch und werde dich blocken. Wenn ich mit ChatGPT diskutieren will, geh ich auf ChatGPT, und nicht ins Buddhaland. Meine Güte.


    Ich habe auch nie gesagt, dass jemand zu einem "kokainschnupfenden Manager" wird, dass sind nur grobe Vergleiche, um diesen Effekt in seiner Wirkung einzuordnen, wie gesagt, dort gibt es unterschiedliche Qualitäten, aber die exzessiven, die diesen Fetisch ins radikale treiben, sind eben meist genau die. Diese kontextbezogene Flexibilität zu erkennen, kann ChatGPT nicht, schön aber, dass du weiterhin Wasser verschwendest, davon haben wir ja gerade in Deutschland genug.


    BDSM sorgt in den Konsumenten für eine veränderte Schmerzschwelle, das zeigt, das klar die Amygdala involviert ist. Da die Amygdala keinen Prozess hat, der einzelnd allein nur den Schmerz betrifft, nicht aber auch die Emotionen und anderen Gefühle, kommt eine geringer Schmerzsensitivität, immer auch mit einer minderen Gefühlsintensität einher. Das ist dann der abstumpfende Effekt. So hat selbst Ibuprofen, einen solchen antidepressiven Effekt. Das interessante ist ja eben nur, dass hierbei oft verschwiegen wird, dass es sich auch um die positiven Emotionen handelt, die auch gemeint sind. Das ist lustigerweise auch auf zeitgeistliche Nirvana-Vorstellungen zu übernehmen.


    Ich meine auch nicht nur exzessive Beispiele, ich meine, dass sowas allgemein eine solche Wirkung hat, aber in seiner Qualität massiv variieren kann. So gibt es leider viele, die es gar nicht mehr unter Kontrolle haben.


    Wer meint, dass Schmerz und sexuelle Lust, keine Wirkung auf die Amygdala haben, der mag das zwar glauben, aber es ist doch recht offensichtlich, dass sie sie hat, genau so, wie das Ausüben eine haben wird. Diese Sachen beeinflussen dein Belohnungssystem auf überreizte Weise, alleine das, hat einen unvermeidbaren Einfluss auf die Amygdala.


    Im Grunde hast du hier meinen Punkt ja selbst bestätigt:


    "Und der Vergleich, den sie ziehen, ist nicht der zum Psychopathen, sondern der zum Arzt: Chirurgen und Ärzte zeigen dieselbe gedämpfte Schmerz-Empathie-Reaktion, weil sie regelmäßig mit Schmerz konfrontiert sind. Das ist eine Gewöhnungsanpassung an Schmerzexposition, kein moralischer Defekt."


    Ob man das jetzt einen moralischen Defekt nennt, ist einem selbst überlassen, Fakt ist, dass Amygdala Abstumpfung maßgeblich das Empathie-Bewusstsein beeinflusst. Es gibt in jüngerer Zeit ja vermehrt Berichte von Arzthelferinnen oder Medi-Studis, die von ihren Erlebnissen mit ihrem Chefarzt berichten, da kannst du dir ja ein Bild machen, inwiefern ein moralischer Defekt als Begriff anwendbar ist. 😁


    "Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung sind ein relevantes Problem im Klinikalltag. Das zeigt eine bundesweite Mitgliederbefragung des Marburger Bundes, an der 9.073 angestellten Ärztinnen und Ärzten teilgenommen haben, die zu 90 Prozent in Krankenhäusern arbeiten."


    Da gibt es leider etliche Beispiele... Ich finde so eine oberflächliche Schönrederei nicht hilfreich. Ich habe persönlich kein Problem damit, wenn Leute in harmloser Weise, so etwas meinen machen zu müssen, aber warum muss man es so geschönigt darstellen?


    Der abwertende Tonfall kommt daher, weil mich es tierisch aufregt, mit einer Ki zu diskutieren und die Leute ihr Denken abschalten. Das ist langweilig und die Ki ist auch unglaublich dumm.

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 3. Juli 2026 um 16:37
    GermanViking:
    Sayitingerman:

    Bei BDSM geht es um die Verbindung sexueller Energie und Schmerz, beides führt bei exzessiver Ausführung zu einer Abstumpfung. Genau diese Abstumpfung führt zu einem gewünschten Effekt, den auch Drogen ähnlich haben können. Gefühle werden betäubt und man kommt in einen Zustand der "ist mir alles scheiß egal"-Haltung, genau dieses Mindset, haben eben viele in hohen Positionen. Ähnlichen Effekt hat Kokain, deswegen nehmen es die Manager. In diesem Modus wird Müdigkeit und emotionales Empfinden unterdrückt und es wird eiskalt "gehustled".


    Man tötet seine Emotionalität, seine Amygdala ab und wird damit zur funktionierenden Maschine, desto exzessiver und mehr Leistung gefordert ist, desto schlimmer die Methoden. BDSM, Drogen und co. Allesamt, die selbe Sorte. Selbst Achtsamkeit und Meditation, wird manchmal so missbraucht, das nennt man dann spiritual Bypassing.


    Es wird zu einem Ritual.

    Die in deinem Modell behauptete Kausalkette lautet: BDSM führt zu Abstumpfung, Abstumpfung tötet Emotionalität ab, Ergebnis ist die eiskalte „ist-mir-egal"-Maschine. Das ist eine überprüfbare empirische Behauptung.

    Die heute vorliegenden Erhebungen (Richters et al., 2008, Journal of Sexual Medicine 5(7), S. 1660ff; Wismeijer & van Assen,2013, Journal of Sexual Medicine 10(8), S. 1943ff) zeigen das Gegenteil: BDSM-Praktizierende schneiden in mehreren großen Studien bei emotionaler Stabilität, Verträglichkeit und Wohlbefinden nicht schlechter, teils besser ab als der Durchschnitt. Wenn deine Kette stimmte, müssten sie emotional abgestumpfter sein. Sie sind es nicht.

    Dein Modell sagt also etwas voraus, das die Daten nicht bestätigen. Es ist also empirisch falsch.

    Alles anzeigen

    😂Bruder, bitte. Also, das Problem an diesen Ais ist doch, das sie Informationen unreflektiert wiedergeben.


    Deine Studie belegt nicht was du sagst. Das eine ist eine Online-Umfrage, die ist ungefähr so repräsentativ, wie eben eine Online-Umfrage. Da sagt natürlich keiner "oh ne ich bin unreflektiert", weil unreflektiertheit, ja eben nicht von einem selbst wahrgenommen wird. Das sind keine quantitativen Messungen, da wurden keine Elektroden an deine Amygdala geheftet, die die Funktionsweise protokollieren.... Mal als Beispiel, wie falsch solche Aussagen sein können, wenn man z.B. einen Drogenabhängigen fragt, ob ihm die Drogen gut tun, würde er auch nicht selten ja sagen. Eine Umfrage ist genauso, du fragst, und hinterfragst nicht. Was für einen Wert hat das?


    Die tatsächliche Studienlage, abseits von Ki-Wahnsinn, sieht so aus:


    These findings suggest that being in the submissive role during BDSM practice weakens female individuals' empathic responses

    https://www.researchgate.net/publication/312647691_Empathy_in_Female_Submissive_BDSM_Practitioners


    Hier wurde gemessen, an Individuen. Das ist qualitativ hochwertig.


    Ich möchte hier noch einmal darauf hinweisen, dass du hier gerade versuchst zu sagen, dass Gewaltausübung, zu mehr Empathie führen würde. Das ist nicht nur falsch, sondern auch irreführend und hochgefährlich! Das alles noch ziemlich billig mit einer Ki, die hier ganz gut aufzeigt, warum sie eben noch so nutzlos ist, indem sie gezielt Studien auslässt, weil sie ebend selbst, auf "submissive" programmiert ist, eben dir zu gefallen in deinen Meinungen, die sie bestätigen soll. Das ist auch eine eigene Art von BDSM. Hier sieht man auch, wie sowas Empathie abtötet, denn sie nimmt keine Rücksicht, auf irreführende und potentiell schädliche Aussagen und lässt gezielt Inhalte aus.


    Meine Meinung ist, das man mit den meisten fetischen und exzessiven Handlungen, vor Problemen wegrennt, die sollte man erstmal klären, dann kann man wieder klarer Denken. Wenn man dann immer noch Interesse, an harmlosen, einfachen, einvernehmlichen und kontrollierten BDSM hat, dann ist mir persönlich das egal. Ich lass dich aber nicht mit sowas billigen davonkommen, weil es ja meinen Punkt, einfach nur bestätigt. 😁🤷

  • Buddhistische Ethik und BDSM

    • Sayitingerman
    • 3. Juli 2026 um 15:20

    Bei BDSM geht es um die Verbindung sexueller Energie und Schmerz, beides führt bei exzessiver Ausführung zu einer Abstumpfung. Genau diese Abstumpfung führt zu einem gewünschten Effekt, den auch Drogen ähnlich haben können. Gefühle werden betäubt und man kommt in einen Zustand der "ist mir alles scheiß egal"-Haltung, genau dieses Mindset, haben eben viele in hohen Positionen. Ähnlichen Effekt hat Kokain, deswegen nehmen es die Manager. In diesem Modus wird Müdigkeit und emotionales Empfinden unterdrückt und es wird eiskalt "gehustled".


    Man tötet seine Emotionalität, seine Amygdala ab und wird damit zur funktionierenden Maschine, desto exzessiver und mehr Leistung gefordert ist, desto schlimmer die Methoden. BDSM, Drogen und co. Allesamt, die selbe Sorte. Selbst Achtsamkeit und Meditation, wird manchmal so missbraucht, das nennt man dann spiritual Bypassing.


    Es wird zu einem Ritual.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • Sayitingerman
    • 3. Juli 2026 um 15:17

    Ich sehe den Wert im Buddhismus so, sich an anderen wie auch sich selbst, genau gleich abarbeiten zu können. Wenn selbst und andere, alle gleich sind, dann gibt es da ja sowieso keinen unterschied. 😁

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • Sayitingerman
    • 3. Juli 2026 um 13:22

    Naja, die zensierten Beiträge, sind eben weg. 😂 Wo die sind, kannst ja dann nur du wissen, weil du sie entfernt hast. 🤷


    Ich muss hier keine Quellen angeben, die hast du ChatGPT angeben lassen:

    DN 16, Mahaparinibbana Sutta

    DN 26, Cakkavatti-Sihanada Sutta


    "What is the sphere of the relationships of the bodhisattva mahāsattva? The bodhisattva mahāsattva should not consort with kings, princes, ministers, and chief officials. He should not consort with heretics, brahmans, Jains, and others, or with worldly writers, critics of poetry, materialists, or extreme materialists. Nor should he become acquainted with pranksters, boxers, wrestlers, clowns, and various jugglers, nor with outcastes and people who raise boars, sheep, chickens, and dogs, nor with hunters, fishermen, and those with evil conduct. A bodhisattva should teach such people the Dharma if they come to him, but expect nothing."


    Wie gesagt, ich muss mich hier nicht weiter mit einer Ki auseinandersetzen, die hat kaum eine emotionale Intelligenz und praktiziert reine Sophistik. In einem Forum was auf Klimaschutz fixiert ist, schon sehr ironisch. Ich kenne auch Vorwürfe, wo du hier im Forum Leute mit Ki zensiert hast, wenn sie diese benutzt haben oder selbst von dir Ki-Vorwürfe vehementlich von dir gewiesen hast, jetzt zu sehen wie freizügig sie benutzt wird, finde ich auch sehr ironisch. Wie gesagt, ich habe an so einem Gaslighting kein Interesse. Wir können uns hier gerne meiden. Ich muss mich hier auch nicht beleidigen lassen, vor allem nicht von einer nutzlosen Ki. Wer ist denn hier bitte schmollend? 😂😂 Lass mich bitte in Ruhe, ich bin Buddhist und verkünde meine Meinung und fühle mich von dir belästigt.

  • Selbstbestimmt sterben

    • Sayitingerman
    • 3. Juli 2026 um 13:01

    Selbstbestimmt sterben ja, aber niemals für einen Guru oder eine politische Ideologie. Man lebt nur einmal und zu brennen tut immer weh!

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • Sayitingerman
    • 3. Juli 2026 um 12:50
    KarmaHausmeister:
    Sayitingerman:

    Linke zensieren mehr, Rechte lügen mehr. Ich habe beides hassen gelernt!


    (...)


    Lustigerweise ist es ja auch gerade das, was der Buddha in seinen Schriften sagte, man solle sich aus allem politischen raushalten. Das hat aber keiner geschafft und somit entlarven sich viele in ihren eigenen ideologischen Vorstellungen der Weltoptimierung, die der Buddha nie so formuliert hatte. Für den Buddha war alles formvolle schon Leiden, wie also sollte man form zu nicht-Leiden machen? Das ist laut der Buddhistischen Kosmologie schon unmöglich. Nirvana ist die Uressenz die Gut und Schlecht möglich macht, auch das steht in den Schriften, also ohne zu verstehen, dass auch Leiden Nirvana ist, kommt man eh nicht weit im Buddhismus, auch daran kann man Hochstapler schnell ausmachen.


    „Linke zensieren mehr, Rechte lügen mehr“ klingt irgendwie ausgewogen, ist aber grob pauschalisierend und eine Lagererzählung. Entscheidend ist nicht, ob etwas links oder rechts etikettiert wird, sondern ob es autoritär, unwahrhaftig oder (macht-)missbräuchlich ist.


    "Lustigerweise ist es ja auch gerade das, was der Buddha in seinen Schriften sagte, man solle sich aus allem politischen raushalten." Das kann ich in den klassischen Texten nicht sehen. Buddha äußerte sich sehr wohl zu Fragen von Krieg, Herrschaft, sozialer Ordnung, Gewalt, Armut, gerechter Regierung und ethischem Handeln von Machthabern:


    DN 16, Mahaparinibbana Sutta. König Ajatasattu will gegen die Vajjis Krieg führen und schickt seinen Minister Vassakara zum Buddha. Der Buddha antwortet nicht mit „Politik interessiert mich nicht“, sondern nennt Bedingungen für das Wohlergehen eines Gemeinwesens.


    DN 26, Cakkavatti-Sihanada Sutta, ist politisch relevant: Dort wird der Niedergang einer Gesellschaft nicht nur moralpsychologisch erklärt, sondern auch sozial.


    "Für den Buddha war alles formvolle schon Leiden, wie also sollte man form zu nicht-Leiden machen? Das ist laut der Buddhistischen Kosmologie schon unmöglich. Nirvana ist die Uressenz die Gut und Schlecht möglich macht, auch das steht in den Schriften, also ohne zu verstehen, dass auch Leiden Nirvana ist, kommt man eh nicht weit im Buddhismus, auch daran kann man Hochstapler schnell ausmachen." Die Aussage vermischt dann doch sehr unterschiedliche buddhistische Ebenen. In den frühen Lehrreden wird Form zwar als vergänglich, nicht Selbst und insofern dukkha beschrieben. Aber daraus folgt nicht, dass „Form“ ontologisch Leiden ist oder dass man Leiden einfach als Nirvana verstehen muss.


    Im frühen Buddhismus wird Form nicht zu Nicht-Leiden gemacht. Tatsächlich wird das Anhaften an Form durchschaut. Befreiung entsteht nicht durch eine metaphysische Umdeutung der Welt, sondern durch das Ende von Gier, Hass und Verblendung.


    Die Aussage „Leiden ist Nirvana“ ist deutlich im Mahayana anzusiedeln, besonders wohl nach dem Madhyamaka. Daraus bezugnehmend kann man sagen, dass Samsara und Nirvana letztlich nicht zwei getrennte Wesenheiten sind, weil beide leer von Eigenexistenz sind. Aber das ist etwas anderes als eine pauschale Gleichsetzung von Leiden und Befreiung.


    Und dann diese Absolutsetzung: Wer diese Lesart nicht teilt, wird gleich „Hochstapler“ von Dir bezeichent. Das ist kein guter Umgang mit der Vielfalt buddhistischer Traditionen.

    Alles anzeigen

    Ich habe nicht weiter Lust mit einer Ki zu diskutieren, das hat mich bei Hue schon gestört, ich finde das wie gesagt mit den momentanen Wasserknappheiten und Notständen in sozial schwachen Familien eine Frechheit, deswegen werde ich da um weiteren Zensierungen und Trollvorwürfen vorzubeugen nicht weiter darauf eingehen. Buddha sagte direkt, man solle sich aus politischen Themen raushalten, das ist Fakt, da kann eine gepromptete Ki, die einen immer sagt was man hören will, auch nicht drum herum kommen, auch wenn sie natürlich oberflächlich verallgemeinernd und verzerrt versucht es so darzustellen. Das nennt man dann Ki-Psychose, was sehr gut erforscht ist. Ki ist keine kredibile Quelle. Ich kann mir diese Quellen des Buddhas selbst anschauen und dir versichern, dass dort andere Dinge drinne stehen, als wie die Ki es versucht deiner Meinung entsprechend anzupassen. Bitte unterlasse es doch, mir zu antworten, wenn dir es eh nicht gefällt was ich schreibe. Nur um das, dann wieder zu zensieren, wenn du ein Argument nicht widerlegen kannst. Das nervt. Danke.


    Natürlich bin ich im Mahayana angesiedelt, und dort ist die Leerheit nicht nur der Stopp des Negativen, sondern gemäß des Herz-Sutras, ist eben alles Form, auch Glück, Zufriedenheit, genauso Leer und wird in der nondualen Sicht gestoppt.


    Der Buddha sagte, er lehre den Leuten zwar Nirvana, aber nur weil sie auf Basis dessen gute Dinge vollbringen, quasi aus dem Glauben ans Nirvana heraus. Es war für ihn also eine List, ein Mittel zum Zweck.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • Sayitingerman
    • 3. Juli 2026 um 10:21
    JoJu91:
    Matthie:

    Jemand der menschenverachtende Gedanken hat, wird diese auch in die Lehre und sein Handeln mischen.

    Von den hier am Forum Mitlesenden ausgenommen, glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass es auf der Welt Menschen gibt, die nicht mehrmals die Woche menschenverachtende Gedanken haben, und wenn sich diese Gedanken auch nur auf Politiker oder Aktivisten der anderen Seite beziehen oder auf Menschen im engsten persönlichen Umfeld wie Partner, Kinder, Chefs, Berufskollegen, andere Verkehrsteilnehmer u.s.w.


    Wer hat sich noch nicht als der einsame, meist schwarz gekleidete Revolverheld gesehen, der die Bösewichte dieser Welt umlegt ?


    Was den ernsthaft Praktizierenden von anderen Menschen unterscheidet, ist wahrscheinlich nur, dass er weiß, dass er menschenverachtende Gedanken hat, und sie nicht rechtfertigt.

    Wir sehen unseren Teufelchen und Engelchen beim ihrem Dialog zu, wie Du es formuliert hast :)


    Dieses Wissen bewahrt hoffentlich vor dem Ausagieren, und vor dem Aussprechen, wenn man als Lehrer unterwegs ist ...

    Alles anzeigen

    Ich würde weitergehen und sagen, dass es sogar gar nichts mit den schlechten Gedanken zu tun hat. Ein Stein hat die gleiche Buddha-Natur. Um Selbstoptimierung vorzubeugen, sollte man sich also nur einen Stein zum Koan nehmen und sich klar machen, dass alles die selbe Natur hat. Rechtfertigen von schlechten Gedanken ist auch nur buddhistisches Prinzip, warum sich darin so verfangen? Ich meine wirklich, sich daran so zu stören, ist doch nicht schlimm, wenn man etwas rechtfertigt...

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • Sayitingerman
    • 2. Juli 2026 um 14:12
    JoJu91:
    Christopher:

    Ähnlich wie das klassische "Hufeisenmodell", wonach Linksextremismus mit Rechtsextremismus gleichzusetzen ist.

    Ich sehe das mehr wie Helmut Dietl:


    "Ob ich von rechts erschossen werde oder von links, ist mir ziemlich egal ..."


    Rechts- und Linksextreme glauben, wie alle Ideologen und Fanatiker, die Welt retten zu können, indem sie die jeweils andere Hälfte der Menschheit ermordet oder versklavt.


    Nach Deinem zugespitzten Beispiel sagt mir der Linke, ich darf kein Geld verdienen, darf aber meine Ration Brot im stalinistischen Arbeitslager verdienen, und der Rechte sagt, wir erschiessen Dich sofort, weil Du kein Recht auf Leben hast. Ich würde vermutlich (?) Variante II vorziehen, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


    Am konsequentensten wäre es natürlich, ein Dharma-Lehrer würde auf jede auch nur andeutungsweise politische Aussage verzichten, und sich wie der Golf-Lehrer auf das zu lehrende Thema beschränken. In der Praxis schafft das keiner. Das hat nicht einmal Thich Nhat Hanh geschafft.


    Vielleicht wäre ab und zu eine Kontemplations-Übung angesagt "entdecke Deinen inneren Adolf, Deinen inneren Josef (Stalin), Deinen inneren Rache-Engel, Deinen inneren Sexisten, Rassisten, ..., Deinen Mr. Hyde ... "


    Von Thich Nhat Hanh gab es da mal einen Text "Nenn mich bei meinem wahren Namen", oder so ähnlich.


    :?:

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    Linke zensieren mehr, Rechte lügen mehr. Ich habe beides hassen gelernt!


    "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" ~Joju91


    "Am konsequentensten wäre es natürlich, ein Dharma-Lehrer würde auf jede auch nur andeutungsweise politische Aussage verzichten, und sich wie der Golf-Lehrer auf das zu lehrende Thema beschränken. In der Praxis schafft das keiner. Das hat nicht einmal Thich Nhat Hanh geschafft."


    Lustigerweise ist es ja auch gerade das, was der Buddha in seinen Schriften sagte, man solle sich aus allem politischen raushalten. Das hat aber keiner geschafft und somit entlarven sich viele in ihren eigenen ideologischen Vorstellungen der Weltoptimierung, die der Buddha nie so formuliert hatte. Für den Buddha war alles formvolle schon Leiden, wie also sollte man form zu nicht-Leiden machen? Das ist laut der Buddhistischen Kosmologie schon unmöglich. Nirvana ist die Uressenz die Gut und Schlecht möglich macht, auch das steht in den Schriften, also ohne zu verstehen, dass auch Leiden Nirvana ist, kommt man eh nicht weit im Buddhismus, auch daran kann man Hochstapler schnell ausmachen.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • Sayitingerman
    • 24. Juni 2026 um 17:55

    Auch für diesen Post wurde Wasser verschwendet, du kannst es wohl nicht lassen was? Die Ki-Psychose erkennt man doch allein jetzt schon dadurch, dass dieser Techno-Schrott denkt ich wäre für Ole Nydahl, oder würde ihn hier verteidigen. Ki hat keine emotionale Intelligenz, keine Amygdala, nur Kreisläufe und Algorithmen, die noch lange keine Amygdala-Qualität haben. Du handelst ab, was tatsächliche Kritiker, die sich nicht hinter einem Ki-Chatbot verstecken schon lange aufgegriffen haben. Mir geht es um die Ki-Nutzung, für etwas, was schon geklärt ist. Dir ist nur langweilig und du willst Aufmerksamkeit. Da bekommen wir ein Problem mit :). Niemand rechtfertig irgendwelche Verfehlungen, die Ki sagt einfach nur Strohmänner, weil sie einfach Dinge erfindet. Es gibt ein tibetisches Forum wie ich hörte, das sind die Leute die den Typen noch toll finden, geh doch da hin, oder traut sich das, das Gesicht hinterm Bildschirm nicht das zu prompten? ;)


    Ich denke ich werde deinen Account blocken, denn das ist nur lästig und unnötig.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • Sayitingerman
    • 24. Juni 2026 um 17:35

    Ein weiterer Baum geopfert, für abendliche Spielereien. Wie willst du die Fehlinformation sehen, wenn du immer wieder Ki fragst? 😂 Ki sagt dir auch das cool 4 o's hat.

  • Ole Nydahls Perversion und die KI

    • Sayitingerman
    • 24. Juni 2026 um 17:29

    Für diesen Beitrag wurde Wasser veschwendet.


    https://help.openai.com/en/articles/8313428-does-chatgpt-tell-the-truth


    Diese Informationen schaut man sich besser selbst an und macht sich ein Bild und fragt nicht Ki, diese ist nämlich äußerst fehleranfällig und ungenau.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Sayitingerman
    • 24. Juni 2026 um 09:45

    Formlose Meditation.

  • Es gibt nichts Angenehmes oder Unangenehmes, das Du nicht selber bewirkt hast.

    • Sayitingerman
    • 24. Juni 2026 um 09:44

    Ich könnte bestimmt 9000 Dinge benennen, die das widerlegen. Man stelle sich vor, man wird zur momentanen Zeit im Libanon oder Palästina geboren. Nein, diese Aussage finde ich nun wirklich unpassend. Gerade zur jetzigen Zeit. Auch weil es komplett die Ich-losigkeit und die Ursache-Wirkung der Welt aus der Acht lässt. Es gibt ja selbst für den Determinismus eine Studienlage. Entscheidungen etc. werden schon im Gehirn gemacht, bevor sie ins Bewusstsein kommen. Man könnte sogar sagen, es ist alles nur ein Ablauf und man selbst nur das Bewusstsein...


    Auch finde ich für dieses Zitat keine Quelle. Es scheint eine eigene aus dem Kontext gerissene Interpretation zu sein.

    Das Zitat aus dem Dhammapadda übersetzt sich wie folgt:

    Lass keinen Menschen je nach dem Angenehmen oder Unangenehmen trachten. Das Angenehme nicht zu sehen ist Schmerz, und Schmerz ist es, das Unangenehme zu sehen.


    Sofern es keine andere Quelle gibt, ist das keine wörtliche Rede des Buddhas. Was mich auch nicht weiter wundert!

  • Meister Linji: Vertrauen & Glaube

    • Sayitingerman
    • 21. Juni 2026 um 23:22

    Linji ist fürs Schlagen und Schreien bekannt, sein Gemütszustand ist also eine Sache der genaueren Inspektion.

    "Wie erlangt man diese Sicherheit (wieder)?

    Aufhören, zu suchen? Das Selbstbild vergessen?

    Einfach nur sitzen? Ich hab die Schnauze voll!"

    Sicherheit? Welche Sicherheit? Wieso sollte man diese Sicherheit schon besessen haben? Wenn dann, besitzt du sie ja schon. Das ist das was die Sutren sagen, man besitzt dieses Natur schon, alles besitzt diese Natur, damit geht sie einher, mit dem was auch die Physik über Materie und Energie sagt.

    Aufhören zu suchen? Nein, wenn man nichts sucht, dann findet man auch nichts.

    Das Selbstbild vergessen, ja und nein, je nach dem wo du stehst, kann es mal behilflich sein, es loszulassen für ein Stück, an anderer Stelle, wenn man am vergessen festhält, führt es nur zur Abstumpfung.

    Einfach nur sitzen? Ja, aber es ist nicht das formvolle gemeint. Lies das Vimalakirti und die Stelle mit Shariputra. Sitzen ist alles, jede Aktivität, sogar das Denken. Trotzdem ist die Natur allen seins auch nicht-Denken. Wie versteht man das? Wer weiß!

    Ich habe die Schnauze voll? Dann bist du schon weiter als andere. Warum sich für so eine Haltung schämen? Die Welt gibt einem genug Gründe dafür, die Schnauze voll zu haben!

  • Wie viel muss man gelesen haben?

    • Sayitingerman
    • 20. Juni 2026 um 09:43

    Hakuin sagte, wenn man wirklich auf dem Weg ist, hört man niemals auf zu lesen.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Sayitingerman
    • 19. Juni 2026 um 18:47
    Tim1:

    In den letzten Jahren ist mir etwas aufgefallen.


    Ich habe mich über viele Dinge aufgeregt. Über Entwicklungen in der Gesellschaft, über Arbeit, Gesundheit, Konflikte und vieles andere.


    Oft waren die Gründe dafür nicht völlig unbegründet.


    Trotzdem frage ich mich heute manchmal, ob ich manchen Dingen zu viel Bedeutung gegeben habe.


    Denn rückblickend haben viele dieser Sorgen die Welt nicht verändert.


    Mich selbst allerdings schon.


    Vor allem Zeit, Energie und innere Ruhe sind dabei verloren gegangen.


    Gleichzeitig ist mir bewusst geworden, wie viel Kraft bereits das normale Funktionieren im Alltag kostet. Viele Dinge laufen nicht von selbst. Man muss sich um sie kümmern, ob man gerade Kraft dafür hat oder nicht.


    Vielleicht besteht Gelassenheit nicht darin, alles gut zu finden oder alles zu ignorieren.

    Vielleicht besteht sie manchmal einfach darin, genauer zu unterscheiden:

    Was ist wirklich wichtig?


    Und was beschäftigt mich nur, ohne mein Leben tatsächlich zu verbessern?


    Diese Frage erscheint mir heute wichtiger als viele Antworten, nach denen ich früher gesucht habe.

    Alles anzeigen

    Man kann Dingen nicht genug Bedeutung geben. Was für dich wichtig ist, solltest du niemals klein reden! :)

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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