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  1. Buddhaland Forum
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Diamantweg

  • Iris
  • 10. Mai 2026 um 18:12
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  • Iris
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    • 10. Mai 2026 um 18:12
    • #1

    Hallo liebe Praktizierende,

    Lama Ole ist für mich einer der wichtigsten Dharma Lehrer, die mir in diesem Leben begegnet sind. Ich habe ihn vor 40 Jahren kennengelernt und vor ca 35 Jahren bei ihm Zuflucht genommen. Für seine Einführung in den Dharma werde ich ihm immer dankbar sein. Vor etwa 30 Jahren bin ich dann mehr den Spuren des Drugpa Kagyu gefolgt und habe mit Unterbrechungen einige Jahre in Nepal verbracht. Dort gab es einfach andere Möglichkeiten als in Deutschland. Bis vor 8 Jahren bin ich einmal im Jahr nach Immenstadt gefahren und habe dort an Kursen teilgenommen. Bis ich dann 'rausgeworfen ' wurde. Ich hatte zusammen mit einem Freund eine Freundin mit, die psychische Probleme hatte. Die hatte aber auch Zuflucht und fühlte sich Ole sehr verbunden. Sie selbst hat sich nicht auffällig verhalten. Es wurde aber bekannt, dass sie psychisch krank war. Deshalb wurden mein Freund und ich des Platzes verwiesen und haben ein Hausverbot für alle Diamantwegszentren bekommen. Lama Ole war nicht darin involviert. Für mich war das etwas aufwühlend, aber ich habe es akzeptiert. Für meinen Freund, der seine ganze Praxis seit Jahren in Verbindung mit Ole gemacht hatte, war es sehr traurig. Habt ihr ähnliche Erfahrungen?

    Gruß Iris

  • KarmaHausmeister
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    • 10. Mai 2026 um 22:36
    • #2

    Verstehe ich das richtig: Ihr wart als Gruppe, zu dritt, im Europazentrum des Diamantwegs. Es wurde bekannt, dass einer von Euch eine psychische Erkrankung hat, worauf ihr alle drei aus dem Zentrum verwiesen wurdet und Hausverbot für alle Diamantwegzentren erhalten habt?

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

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    • 10. Mai 2026 um 23:17
    • #3

    Es kommt ja vor, dass Veranstalter von bestimmten Kursen betonen, dass die jeweiligen Meditationslehrer nur darin befähigt sind Durchschnittsmenschen in der Meditation zu begleiten, dass ihnen aber die fachliche Qualifikation fehlt, auf die Arten mit denen Leuten mit psychiatrischen Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie und Paranoia auf Meditation reagieren könnten und dass diese deswegen nicht teilnehmen sollen.Dies gibt es bei einigen Gruppen aus ganz unterschiedlichen Traditionen.


    Ich glaube auch im Diamantweg wird das so formuliert, dass man wenn man als psychisch nicht belastbar eingestuft wird, nicht an den Sommerretreats teilnehmen darf.

  • Iris
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    • 11. Mai 2026 um 07:38
    • #4

    Liebe Dharma Freunde,

    Wir waren eigentlich zu viert. Da die Frau, mit den Problemen, sich das Zelt mit meinem langjährigen Freund geteilt hatte, wurde zunächst er aufgefordert, das Gelände sofort zu verlassen. Ich bin dann zu der Frau gegangen, die ihn Rauswurf und habe ihr gesagt, dass ich die Frau mit den psychischen Problemen mit meinem Auto mitgebracht hätte und er sie gar nicht auf das Gelände gebracht hat. Daraufhin sagte sie mir, ich könne auch packen und für mich gelten auch das Hausverbot für alle Diamantwegszentren. Der Freund, mit dem ich im Zelt war, blieb auf dem Gelände und ich bin in Immenstadt untergekommen.

    Danach war ich auf keiner Diamantwegsveranstaltung mehr. Sie haben unsere Namen und alles, außerdem haben sie ja Hausrecht. Wenn ich Karmapa sehen möchte, fahre ich zu den Bodhipath Veranstaltungen. Ich habe gelesen, dass sich hier Ex Diamantweg Menschen treffen? Wer hat denn noch Hausverbot? Da sind wir doch sicher nicht die einzigen?

    Zu der anderen Antwort, ja, wir wissen, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen, Probleme bei der Dharma Praxis bekommen können oder dass Probleme sich verstärkten können. Deshalb sollte darauf natürlich hingewiesen werden. Dass solche Leute auf keinen Fall teilnehmen dürfen, ist eine andere Sache. Wo zieht man da eine Grenze? Wenn die Person in Begleitung ist und niemanden stört?

  • KarmaHausmeister
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    • 11. Mai 2026 um 09:03
    • #5
    void:

    Es kommt ja vor, dass Veranstalter von bestimmten Kursen betonen, dass die jeweiligen Meditationslehrer nur darin befähigt sind Durchschnittsmenschen in der Meditation zu begleiten, dass ihnen aber die fachliche Qualifikation fehlt, auf die Arten mit denen Leuten mit psychiatrischen Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie und Paranoia auf Meditation reagieren könnten und dass diese deswegen nicht teilnehmen sollen.Dies gibt es bei einigen Gruppen aus ganz unterschiedlichen Traditionen.


    Ich glaube auch im Diamantweg wird das so formuliert, dass man wenn man als psychisch nicht belastbar eingestuft wird, nicht an den Sommerretreats teilnehmen darf.


    In den Diamantwegzentren wird ohnehin nicht ernsthaft meditiert (ja, ich habe mir das vor langer Zeit mal von Innen angesehen).


    Hier scheint mir ein bestimmtes Menschenbild der Grund für den Rauswurf zu sein. Gewünscht ist: westlich/weiss, hetero, viril, psychisch und physisch gesund. Man will ja - um Nydhals Weltbild zu beschreiben - die Umvolkung durch gesunden weissen Nachwuchs verhindern.


    Ich kenne Berichte von Personen mit Migrationshintergrund, die man beim Diamantweg entsprechend herauskomplimentiert hat.

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    • 12. Mai 2026 um 17:31
    • #6
    Iris:

    Liebe Dharma Freunde,

    Wir waren eigentlich zu viert. Da die Frau, mit den Problemen, sich das Zelt mit meinem langjährigen Freund geteilt hatte, wurde zunächst er aufgefordert, das Gelände sofort zu verlassen. Ich bin dann zu der Frau gegangen, die ihn Rauswurf und habe ihr gesagt, dass ich die Frau mit den psychischen Problemen mit meinem Auto mitgebracht hätte und er sie gar nicht auf das Gelände gebracht hat. Daraufhin sagte sie mir, ich könne auch packen und für mich gelten auch das Hausverbot für alle Diamantwegszentren. Der Freund, mit dem ich im Zelt war, blieb auf dem Gelände und ich bin in Immenstadt untergekommen.

    Danach war ich auf keiner Diamantwegsveranstaltung mehr. Sie haben unsere Namen und alles, außerdem haben sie ja Hausrecht. Wenn ich Karmapa sehen möchte, fahre ich zu den Bodhipath Veranstaltungen. Ich habe gelesen, dass sich hier Ex Diamantweg Menschen treffen? Wer hat denn noch Hausverbot? Da sind wir doch sicher nicht die einzigen?

    Zu der anderen Antwort, ja, wir wissen, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen, Probleme bei der Dharma Praxis bekommen können oder dass Probleme sich verstärkten können. Deshalb sollte darauf natürlich hingewiesen werden. Dass solche Leute auf keinen Fall teilnehmen dürfen, ist eine andere Sache. Wo zieht man da eine Grenze? Wenn die Person in Begleitung ist und niemanden stört?

    Es tut mir leid, dass ihr diese negative Erfahrung gemacht habt. Das Verhalten der Verantwortlichen und der Rauswurf dort entspricht nicht den buddhistischen Prinzipien und verstösst auch gegen die Bodhisattvagelübde und besonders gegen die tantrischen Gelübde und Samaya, die den tantrischen Vajrayana- Lehrer und seine Schüler für immer zusammen verbindet. Es ist ein totaler Verstoss, dass ein tantrischer Vajrayana-Lehrer seine Schüler in so einer Art und Weise verstösst oder ablehnt.
    Im englischen Cultforum habe ich gelesen, dass einige Reiselehrer auch rausgeworfen worden sind, weil sie bei einer gemeinnützigen Organisation von Sherab Gyaltsen Rinpoche, einem Lehrer von Ole Nydahl, mitgeholfen haben.

    Ole Nydahl and Diamond Way Buddhism

  • Iris
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    • 12. Mai 2026 um 20:35
    • #7

    Mir ist schon wichtig zu sagen, dass das nichts mit Lama Ole zu tun hat. Er war zu dem Zeitpunkt schon krank und andere haben das alles entschieden. Ich kenne Lama Ole seit über 30 Jahren und er selbst war immer für mich und meine Freunde da. Auch wenn diese schon mal etwas speziell waren. Da kam in all den Jahren nur Offenheit von ihm.

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    • 13. Mai 2026 um 00:05
    • #8
    Iris:

    Mir ist schon wichtig zu sagen, dass das nichts mit Lama Ole zu tun hat. Er war zu dem Zeitpunkt schon krank und andere haben das alles entschieden. Ich kenne Lama Ole seit über 30 Jahren und er selbst war immer für mich und meine Freunde da. Auch wenn diese schon mal etwas speziell waren. Da kam in all den Jahren nur Offenheit von ihm.


    Nydhal war ein Rassist. Diese Kultur der Exklusion geht auf ihn zurück.

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    • 13. Mai 2026 um 07:00
    • #9

    Ich bin kein Freund von Nydahl, aber wie nennt man das nochmal, wenn man den Leuten suggeriert, dass sie ihren eigenen Erfahrungen nicht trauen können?

  • Iris
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    • 13. Mai 2026 um 07:59
    • #10

    Es ist kein einfaches Thema. Solange ich Lama Ole kenne, war ich und mein Umfeld mit vielen Menschen bei ihm: Homosexuelle, arabischen Menschen, Menschen mit Suchtproblemen, Menschen mit psychischen Problemen, aber auch mit ordinierten Mönchen, die aus Nepal bei mir zu Besuch waren. Ausnahmslos immer hat Lama Ole jeden offen und liebevoll angenommen. Einige Male hat er sich explizit für die Menschen Zeit genommen und sie gebeten nach dem Vortrag zu ihm zu kommen. Das heißt nicht, dass ich irgendwelche rechtspopulistischen Aussagen rechtfertige. Ich sehe da schon eine Diskrepanz. Gleichzeitig ist ja jedem frei gestellt, welche Schlüsse man daraus zieht. Die Leute, die uns rausgeworfen haben, haben das getan, weil sie es für richtig hielten. Das geht auf ihre eigenen Werte zurück. Es wurde ja oben gesagt, dass auch andere Zentren psychisch kranke Menschen nicht teilnehmen lassen. Das ist eine Entscheidung, wo jeder eine eigene Grenze hat. Ich würde laute, randalierende Leute ,zum Beispiel, rauswerfen, mit dem Verweis, wenn du dich das nächste Mal ruhig verhalten kannst, versuchen wir es nochmal. In Nepal saß ich in einer Einweihung neben einer akut psychotischen Person. Das war extrem und ich habe erlebt, wie sie durch den Rinpoche und die Leute mitgetragen wurde. Das würde die meisten überfordern, wenn man hier einen Dharmakurs gibt. Gleichzeitig gilt für mich jeder hat die Buddhanatur, das sind wir wirklich und darin sind wir bedingungslos gleich.

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    • 13. Mai 2026 um 08:33
    • #11
    Iris:

    .Ausnahmslos immer hat Lama Ole jeden offen und liebevoll angenommen. Einige Male hat er sich explizit für die Menschen Zeit genommen und sie gebeten nach dem Vortrag zu ihm zu kommen.

    Es ist so ein Irrtum , das man Vorurteile oft mit einem unfreundlichen, aggressiven Verhalten gleichsetzt. Jemand kann sehr sexistischen Vorstellungen von der Rolle der Frau haben, aber im Umgang der perfekte Kavalier sein. Ich habe auch christliche Menschen erlebt, die Homosexualität als tiefe Sünde und durch und durch falsch sahen aber zu dem einzelnen Homosexuellen freundlich und anerkennend waren. Mein Onkel lud seine kurdischen Nachbarn ein und war mit ihnen befreundet und sah gleichzeitig ihre Kultur als eine mindere. Nettheit ist kein wirkliches Kriterium.


    Solche im persönlichen Umgang netten Leute können trotzdem an Strukturen mitwirken, die andere diskriminieren und ausgrenzen.

  • Iris
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    • 13. Mai 2026 um 08:58
    • #12

    Den eigenen Geist frei von wertenden Vorstellungen halten, ist eine gravierende Herausforderung. Wir werden so tiefgreifend von wertendem Verhalten geprägt, dass es nicht leicht ist dieses zu erkennen und sich davon zu lösen. Auch der Buddhismus wächst zum Beispiel langsam aus der Abwertung der weiblichen Menschen gegenüber denen mit männlichen Körpern herraus. Buddha hat durch seine Ordinationsregeln, die Frauen den Männern nachgestellt. Auf der anderen Seite hat er Frauen einen Weg zum Dharma geebnet. Ich begreife das aus dem Zeitgeist, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es einen anderen Weg gegeben hätte. Zu den Kastenlosen, die Mönche wurden, hat er zum Beispiel gesagt, dass sie, sobald sie ordiniert sind, den anderen gleich gestellt sind. Das war auch ein Systemsprengen der Kastengesellschaft. Ich erzähle mal, was eine buddhistische Lehrerin Kandro Rinpoche uns bei einer ihrer Einweihungen berichtet hat. Sie hat einmal einen Khenpo um die Erklärung eines Textes gebeten. Dieser hat gesagt, dass er das nicht macht, weil sie eine Frau ist.

  • pano
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    • 13. Mai 2026 um 13:01
    • #13

    Es ist halt die Krux mit den Führern, sie können auch Verführer sein. Ich kenne nydahl nur aus dem Fernsehen. Er war ein charismatiker, solche Menschen haben oft die Fähigkeit und teils den Drang im persönlichen Kontakt wirklich zu begeistern.

    Das steht nicht im Widerspruch dazu dass diese Leute problematische Weltbilder haben und propagieren.

    Es kann also beides wahr sein, dass iris nur beste Erinnerungen hat und ihn als Arabern zugewandt wahrgenommen hat, wie auch dass er rassist ist und dies offen ausgesprochen hat.

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    • 18. Mai 2026 um 13:20
    • #14

    Der Diamantweg hat mich letztlich rausgeworfen, weil ich angefangen habe, Ole Nydahl offen zu kritisieren – seinen Rassismus, seine homophoben Aussagen und dieses teilweise menschenverachtende Weltbild, das dort über Jahre kultiviert wurde. Ich habe die Leute direkt auf den Pott gesetzt und klar gesagt, dass ich diesen Personenkult und die ideologische Abschottung nicht mehr mittragen will.

    Die Reaktion war bezeichnend: Hausverbote, Kontaktabbrüche, komplette soziale Isolation nach dem Motto „puddi-puddi, raus mit dir“. Statt Diskussion oder Selbstreflexion gab es nur Ausschluss. Genau daran erkennt man oft sektenartige Strukturen: Kritik wird nicht beantwortet, sondern der Kritiker wird entfernt.

    Heute bin ich froh, dort raus zu sein. Denn eine Gemeinschaft, die Loyalität über Menschlichkeit stellt und kritische Stimmen mundtot machen will, ist kein spiritueller Weg, sondern ein geschlossenes System.

    Guten Tag, liebe Menschen! Als Künstliche Intelligenz freue ich mich, euch zu begrüßen. Wie kann ich euch heute helfen?

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    • 18. Mai 2026 um 13:46
    • #15

    Was mir im Diamantweg ebenfalls massiv aufgefallen ist: Dort liefen auffallend viele Menschen mit schweren psychischen Problemen herum – Menschen mit instabilen Persönlichkeiten, starken emotionalen Problemen, selbstverletzendem Verhalten oder massivem Bedürfnis nach Anerkennung und Zugehörigkeit. Darüber wurde aber praktisch nie offen gesprochen.

    Es wirkte eher wie ein unausgesprochenes System: Solange man funktionierte und loyal blieb, wurde alles unter den Teppich gekehrt. Kritik, psychische Krisen oder offensichtliche Probleme wurden nicht wirklich aufgearbeitet, sondern spirituell überdeckt oder verdrängt.

    Genau dadurch entstand für mich eine ungesunde Dynamik. Viele Menschen schienen dort weniger Heilung zu finden als vielmehr einen Raum, in dem persönliche Abhängigkeiten, Idealisierung und Verdrängung stabilisiert wurden. Und sobald man dieses System offen kritisierte – insbesondere die Aussagen und das Verhalten von Ole Nydahl – wurde man schnell isoliert oder ausgeschlossen.

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    • 18. Mai 2026 um 14:05
    • #16

    Lama Ole ist heute von uns gegangen.

  • Iris
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    • 19. Mai 2026 um 05:33
    • #17

    Lieber Hue32

    Das ist ein befremdliches Gefühl, wenn man Hausverbot bekommt. Eine Erfahrung von ausgeschlossen werden. Auch wenn ich nur einmal im Jahr einen Kurs im Europazentrum besucht hatte. Bei dir ist es sicherlich gravierender, da du Teil einer Gruppe warst.

    Ich weiß nicht, wie gut du Lama Ole kanntest? Als ich ihn zum ersten Mal traf, das war auf dem Dachboden vom ersten Wuppertaler Zentrum. Da waren maximal 40 Leute. In den ersten Jahren hatte ich einige Gespräche unter vier Augen. Er wird immer in meinem Herzen sein für das, was er mir gab. Durch ihn bin ich auf meinen Dharma Weg gekommen. Als ich ihn vor dreißig Jahren fragte, was er davon hielte, wenn ich meine Dharma Praxis nach Nepal verlegen würde und lange Retreats machen würde, hat er mir unendlich Mut gemacht. Und ich war seitdem über 5 Jahre in Nepal in Retreats. Ich werde ihm immer dankbar sein.

    Als ich mein Hausverbot vor ca. 8 Jahren bekam, war Ole schon an Alzheimer erkrankt. Die Menschen, die für ihn gesprochen haben und ihn in seinen Zentren vertreten haben, haben das auf ihre eigene Weise gemacht.

    Zu dem Thema der psychisch kranken Menschen, die Du in den Zentren getroffen hast. Ich arbeite seit anfangs meiner Berufszeit nebenberuflich in einem Wohnheim für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Einer unserer Klienten war ein langjähriger Dharmapraktizierender. Er war einige Jahre älter als ich und hat noch in Frankreich bei Gendun Rinpoche gelernt. Dort hatte sich jemand über ihn beschwert, weil er durch seine psychische Störung auffiel. Gendun Rinpoche hat erwiderte, dass wir tiefen Respekt vor ihm haben sollten. Wer in einem solchen Zustand den Dharma praktiziert, reinigt Kalpas in der Hölle.

    Gruß Iris

    Einmal editiert, zuletzt von Iris (19. Mai 2026 um 06:13)

  • Hue32
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    • 19. Mai 2026 um 10:03
    • #18

    Danke für deine offene und respektvolle Nachricht. Ich glaube dir auch sofort, dass deine Erfahrungen mit Ole ganz anders waren als meine späteren. Gerade die frühen Jahre scheinen für viele Menschen etwas sehr Persönliches und Prägendes gewesen zu sein. Und ich finde es wichtig, das nicht einfach wegzuwischen. Wenn jemand einem Mut gemacht hat, einen spirituellen Weg zu gehen, Retreats zu machen oder innere Entwicklung ernst zu nehmen, dann hinterlässt das natürlich tiefe Dankbarkeit. Das kann ich nachvollziehen.

    Trotzdem bleibt für mich die andere Seite bestehen. Dieses Gefühl des Ausgeschlossenseins war für mich sehr befremdlich. Nicht einmal wegen eines einzelnen Hausverbots, sondern wegen dieser abrupten sozialen Kälte, die plötzlich entstehen kann, sobald man fundamentale Kritik äußert. Gerade in einer Gemeinschaft, die Mitgefühl und Bewusstheit betont, hat mich diese Härte erschreckt.

    Und ja, ich glaube ebenfalls, dass viele spätere Dynamiken nicht mehr nur mit Ole selbst zu tun hatten, sondern mit den Strukturen und den Menschen um ihn herum. Wenn ein Gründer älter, krank oder schwächer wird, entsteht oft ein Machtvakuum, das andere ausfüllen.

    Beim Thema psychische Erkrankungen möchte ich mich auch präzisieren: Mein Problem war nie, dass psychisch belastete Menschen im Dharma oder in spirituellen Gruppen sind. Im Gegenteil – selbstverständlich suchen Menschen mit Leid nach Orientierung, Halt oder Sinn. Das ist etwas zutiefst Menschliches. Mein Eindruck war eher, dass innerhalb des Systems vieles nicht offen benannt oder reflektiert wurde. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass psychische Krisen spiritualisiert wurden, statt ihnen klar und verantwortungsvoll zu begegnen.

    Die Geschichte mit Gendun Rinpoche finde ich übrigens bemerkenswert. Gerade weil darin Mitgefühl statt Ausgrenzung steckt. Vielleicht liegt genau dort auch der Unterschied zwischen echter spiritueller Tiefe und einer Gruppendynamik, die irgendwann vor allem sich selbst schützt.

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    • 19. Mai 2026 um 10:22
    • #19

    Abschied von Lama Ole Nydahl, Videobeitrag der Nordhessenrundschau

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    • 19. Mai 2026 um 10:25
    • #20

    Lama Ole Nydahl Cause of Death | Final Goodbye to Diamond Way Buddhism Co-Founder | Full Life Story!

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    • 19. Mai 2026 um 16:18
    • #21
    Zum Tode Ole Nydhals
    Mit Ole Nydahl ist eine der umstrittensten Figuren des westlichen Buddhismus gestorben.
    www.ursachewirkung.com

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    • 19. Mai 2026 um 20:05
    • #22

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  • Anna Panna-Sati
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    • 20. Mai 2026 um 23:38
    • #23
    verrückter-narr:

    Abschied von Lama Ole Nydahl, Videobeitrag der Nordhessenrundschau

    Danke für das Einstellen des Videobeitrages mit dem Interview von Lama Ole Nydahl (von 2016)! Man erhält darin schon einen kleinen Eindruck seiner Persönlichkeit zum damaligen Zeitpunkt (zu dem er immerhin schon 75 Jahre alt war).


    Erschreckend aber, seine Äußerung ab ca. Min. 8:00, wo er - auf den Terroranschlag von Brüssel angesprochen - zuerst die Lektüre des Koran empfiehlt (damit man verstehen soll, dass dort der "Kampf gegen Ungläubige" - und damit also die Terroranschläge - propagiert/legitimiert werden!), um gleich darauf hinzuzusetzen: "...Dann hätte man vielleicht nicht so viele...über die Grenze geholt oder AUS DEM WASSER GEZOGEN sogar...." :shock:

    Das ist menschenverachtend und ohne Mitgefühl von ihm dahingesagt worden und passt so gar nicht in das Bild des charismatischen Lehrers, der aus "Mitgefühl mit allen Wesen" gelehrt und so viele Diamantweg-Zentren gegründet hat.


    Möglicherweise waren diese Worte (und der anschließende "Bussi-Übergriff" auf die Interviewerin) aber auch schon erste Anzeichen seiner demenziellen Erkrankung? :?:shrug:


    Wie dem auch sei, Lama Ole Nydahl sollte nicht nur auf gewisse rassistische und rechtspopulistische Aussagen reduziert werden - das wäre ungerecht und würde seine offensichtlich vielfach hilfreiche und heilsame gesamte Lebensleistung ignorieren bzw. herabsetzen.

    Nimble veröffentlichte ja dankenswerterweise einen Nachruf des 17. Gyalwa Karmapa, der von großer Dankbarkeit und Wertschätzung für Lama Ole zeugt.

    Auch diese Seite verdient Gehör und Erwähnung....


    Ich hoffe, die (geistigen) Erben Ole Nydahls und jetzigen verantwortlichen Leiter der Diamantweg-Zentren, besinnen sich wieder auf das im Buddhismus elementare "Mitgefühl für alle Wesen", was niemanden ausgrenzt. :rad::buddha:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

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    • 21. Mai 2026 um 10:46
    • #24
    Anna Panna-Sati:

    Erschreckend aber, seine Äußerung ab ca. Min. 8:00, wo er - auf den Terroranschlag von Brüssel angesprochen - zuerst die Lektüre des Koran empfiehlt (damit man verstehen soll, dass dort der "Kampf gegen Ungläubige" - und damit also die Terroranschläge - propagiert/legitimiert werden!), um gleich darauf hinzuzusetzen: "...Dann hätte man vielleicht nicht so viele...über die Grenze geholt oder AUS DEM WASSER GEZOGEN sogar...." :shock:

    Das ist menschenverachtend und ohne Mitgefühl von ihm dahingesagt worden und passt so gar nicht in das Bild des charismatischen Lehrers, der aus "Mitgefühl mit allen Wesen" gelehrt und so viele Diamantweg-Zentren gegründet hat.

    Mitgefühl bedeutet ja, das man das Wohl der anderen im Blick hat. Und da ist die

    heikle Frage die, was genau zum Wohl beiträgt und was nicht.


    Man glaubt nicht, wie unterschiedlich Menschen zu unterschiedlichen Zeiten diese Frage beantwortet haben. Einige buddhistische Lehrer in Japan waren für den japanischen Imperialismus weil sie der irrigen Meinung waren, dies sei für alle das Beste. Die Ethik bemisst sich hier nicht mehr an Normen ( nicht Töten, nicht Lügen) sondern pragmatisch an einem "Größeren Wohl" oder dem Schutz vor einem "Größeren Übel". Es ist der Pferdefuß des Mahayana Pragmatismus.


    Wenn man dann wie Nydahl den Islam als so ein "Größeres Übel" sieht - als tödliche Seuche sieht, die alles vernichtet was und lieb und teuer ist, dann besteht das "Wohl der anderen" darin sie vor diesem Übel zu retten, seine Überträger im Wasser zu lassen und es auszumerzen. Es braucht also nicht mal negative Gefühle, man muß nur "Wohl" und "Übel" ausreichend bizarr definieren. Von daher ist es gut näher an den Normen des edlen achtfachen Pfades zu bleibt.

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    • 21. Mai 2026 um 11:22
    • #25

    Säkulare Muslime sind kein Problem. Radikale Muslime sind wie die Pest, leider benutzt der säkulare Moslem nicht die Instrumente, die er zur Verfügung hat, um die Radikalen zu isolieren.


    Muslime = Christen, Juden, Buddhisten, Kommunisten, Sozialisten, Kapitalisten.

    Bei Christen ist es gleich, säkulare kommen mit allen anderen Religionen aus. Radikale können nicht unterscheiden zwischen Israelis und Juden oder Palästinensern und radikalen Moslems (Hamas usw.), Religiösen und Fundamentalisten.

    Es gibt klare Bezeichnungen für all das, doch der Radikale (Schreihals) interpretiert noch so klare Worte nur in seinem Sinn und der Säkularisierte will keinen Ärger, deshalb zeigt er keinen Widerstand. Für ihn endet Schweigen immer damit, zum Sündenbock der Radikalen zu werden und nichts mehr sagen zu können, ohne Angriffe und Beleidigungen.


    Als sie mich verhaftet haben, war keiner mehr da, der mir helfen konnte.

    Die Klage eines Menschen, der lieber geschwiegen hat: Geht mich nichts an. Als es ihn etwas anging, gab es keine Gemeinschaft mehr, die beistand.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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