Du könntest vielleicht noch mitfühlender schreiben, wenn es um Mitgefühl geht.
Der Punkt von Monikamarie war es doch "echtes Mitgefühl" von Sentimentalität abzugrenzen:
Sentimentalität (von französisch le sentiment = „Gefühl“, „Stimmung“) ist eine Gemütsverfassung, die durch Rührung gekennzeichnet ist. Sie nimmt ihren äußeren Anlass zum Vorwand, um sich dann in sich selbst hineinzusteigern; also ein Schwelgen in meist wohligen, sehnsüchtigen, romantischen und leidenschaftlichen Gefühlen, aber auch Melancholie. Sentimentalität ist somit eine Form der emotionalen Selbststimulation ohne Handlungsantrieb.
In gewisser Weise ist Sentimentlität ja eine Lösung für unsere emotionalen Probleme der Hilflosigkeit gegenüber einer kalten und chaotischen Welt. In den Nachrichten tauchen hungernde, ausgebombte Kinder auf , ich schicke ihnen "warme, emotionale Energie" und habe damit dann nicht nur mein Gewissen beruhigt sondern kann mich auch noch an meiner Güte freuen.
Das kann es doch nicht sein?