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  1. Buddhaland Forum
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Mensch

  • Netsrot
  • 19. Oktober 2026 um 20:51
  • Zum letzten Beitrag
  • Netsrot
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    • 19. Oktober 2026 um 20:51
    • #1

    Liebe Gemeinschaft

    Seit Langem schreibe ich hier mal wieder. Vor Jahren absolvierte ich ein Fernstudium über die verschiedenen Schulen des tibetischen Buddhismus. Viel wurde über Heilsam und Unheilsam geredet über Beflecktes und nicht Beflecktes. Viel habe ich meditiert ,viel gelesen. Die Schule vermittelte mir eine Grundkenntniss der buddhistischen Sichtweise. Eine Lehre mit der ich konform gehen konnte und kann.

    Wie das Sprichwort “wie Schuppen von den Augen fallen“. So erging es mir oft. Ich bin sehr dankbar dafür das ich diese Wissen erfahren durfte. Die Lehrer die es gekonnt vermittelt haben natürlich nicht zu vergessen. Mindestens 15 Jahre ist das her. Im Laufe der Zeit bin ich zum Erkennen gekommen das die Ausrichtung wie am Anfang beschrieben mit heilsam ,unheilsam ,befleckt nicht befleckt mit Vorsicht zu genießen ist. Das pochen auf diese Aspekte kann eine Art Abrichtung ,Ausrichtung , Verhaltenszwang bewirken der Scham da erzeugt wo er nicht hingehört. Wir sind ,ich verallgemeinere einfach mal , durch Kultur ,lange Weile, Konditionierungen, Disziplin,das darf man und das nicht, genug gehemmt und gefangen. Michael Jackson beschreibt das gut in seinem Lied „ Will you be There“ . Wir sind Menschen behaftet mit Fehlern und Unzulänglichkeit. Es bringt mich nicht weiter künstlich ein Guter Mensch sein zu wollen. Ich muß den Mensch den ich darstelle erkennen ,mit seiner Menge an vielleicht Unsicherheiten ,Unvermögen ,Fehlern ,Beinlichkeiten. Ich bin nicht nur gut und kann es auch nicht werden . Ich bin ein Mensch. Sch….auf unheilsam und heilsam .Ich lass los und ich nehme mich so wie ich bin und akzeptiere das . Ich werd nicht besser und nicht schlechter aber ich kann mir alles verzeihen.

    Wie seht ihr das ? Fühlt jemand so wie ich?

  • Monika
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    • 19. Oktober 2026 um 21:58
    • #2

    Naja, die Illusionen scheinen verschwunden, lieber Netsrot


    Ich sehe es so: wir werden nicht heilig, wir werden "echt" - Menschen eben.

    Was aber nicht in Trotz enden sollte, sondern es wäre schön - in Mitgefühl - für sich selbst und damit auch für andere.


    Von Herzen Monika

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    • 19. Oktober 2026 um 22:17
    • #3
    Netsrot:

    Ich muß den Mensch den ich darstelle erkennen ,mit seiner Menge an vielleicht Unsicherheiten ,Unvermögen ,Fehlern ,Beinlichkeiten. Ich bin nicht nur gut und kann es auch nicht werden . Ich bin ein Mensch. Sch….auf unheilsam und heilsam

    Das führte mich aus dem Buddhismus mit seinen Schulen direkt zu Buddha und seine Lehre.

    Ich bin ein Mensch und das lasse ich mir nicht von Meistern, Lehrern oder Weisen nehmen.

    Die glauben an den achtfachen Weg des rechten Handelns. Ich glaube an den mittleren Weg, der durch rechtes und unrechtes Handeln an seinen Ergebnissen erkannt wird.

    Ja, ich muss unrecht und recht gehandelt haben, um den mittleren Weg des Menschen gehen zu können. Da ist Buddhismus oder eine religiöse Glaubensgemeinschaft wie ein Klotz an meinem Bein.


    Ich glaube an mich und daran das ich vollkommen versage in anderen Augen, aber auch wenn ich versage: ich bin zufrieden.

    Buddha sei Dank für seine Lehre.

    Erscheinungen sind annica unbeständig, dukkha unbefriedigend, anatta ohne Selbstsein, immer allein, doch nie einsam, denn alles ist eigenständig erscheinend, aber nichts ist eigenständig bestehend.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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