Liebe Gemeinschaft
Seit Langem schreibe ich hier mal wieder. Vor Jahren absolvierte ich ein Fernstudium über die verschiedenen Schulen des tibetischen Buddhismus. Viel wurde über Heilsam und Unheilsam geredet über Beflecktes und nicht Beflecktes. Viel habe ich meditiert ,viel gelesen. Die Schule vermittelte mir eine Grundkenntniss der buddhistischen Sichtweise. Eine Lehre mit der ich konform gehen konnte und kann.
Wie das Sprichwort “wie Schuppen von den Augen fallen“. So erging es mir oft. Ich bin sehr dankbar dafür das ich diese Wissen erfahren durfte. Die Lehrer die es gekonnt vermittelt haben natürlich nicht zu vergessen. Mindestens 15 Jahre ist das her. Im Laufe der Zeit bin ich zum Erkennen gekommen das die Ausrichtung wie am Anfang beschrieben mit heilsam ,unheilsam ,befleckt nicht befleckt mit Vorsicht zu genießen ist. Das pochen auf diese Aspekte kann eine Art Abrichtung ,Ausrichtung , Verhaltenszwang bewirken der Scham da erzeugt wo er nicht hingehört. Wir sind ,ich verallgemeinere einfach mal , durch Kultur ,lange Weile, Konditionierungen, Disziplin,das darf man und das nicht, genug gehemmt und gefangen. Michael Jackson beschreibt das gut in seinem Lied „ Will you be There“ . Wir sind Menschen behaftet mit Fehlern und Unzulänglichkeit. Es bringt mich nicht weiter künstlich ein Guter Mensch sein zu wollen. Ich muß den Mensch den ich darstelle erkennen ,mit seiner Menge an vielleicht Unsicherheiten ,Unvermögen ,Fehlern ,Beinlichkeiten. Ich bin nicht nur gut und kann es auch nicht werden . Ich bin ein Mensch. Sch….auf unheilsam und heilsam .Ich lass los und ich nehme mich so wie ich bin und akzeptiere das . Ich werd nicht besser und nicht schlechter aber ich kann mir alles verzeihen.
Wie seht ihr das ? Fühlt jemand so wie ich?