Beiträge von Wetering
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Der Buddhismus vermittelt die Feststellung, dass die Erfahrung von Duhkha im Zusammenhang steht mit einem ausgeprägten emotionalen Haften an ein vages Gefühl von "Selbst".
Die buddhistische Lehre lenkt die Aufmerksamkeit auf diese heftige emotionale Reaktion, ... und fragt nach, wie dieses "Selbst" tatsächlich erfahren wird.
Khenpo Tsultrim Gyamtso Rinpotsche
(Stufenweise Meditationsfolge über Leerheit)
Vorträge hierzu von Karl Brunnhölzl auf seiner Website:
Mein Geist und Ich
Insbesondere Vortrag 1 + 2 Dec_2024
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Im Buddhismus redet man auch von Körper und Geist (hier wird teils noch weiter unterteilt).
Mentaler Schmerz gehört zum Geist; Gedanken gehören zum Geist, Gefühle auch.
So weit ich es verstanden habe, überlebt nach buddhistischem Verständnis ein Teil des Geistes den Tod des Körpers, aber nicht als ewige Seele.
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Bei Einstein ist die Zeit abhängig vom Bezugssystem: ob jemand am Bahnsteig ist oder im fahrenden Zug ist.
Ebenso die Gleichzeitigkeit, da lässt es sich recht einfach begründen und verstehen.
Dies spielt aber erst bei Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit eine Rolle.
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Über die Unwissenheit:
Unwissenheit/Nicht-Wissen impliziert (im Deutschen),
"dass es etwas zu wissendes gibt, das man nicht weiß. Das passt hier aber nicht, denn das Wort avidya beinhaltet genau das Gegenteil. Es ist nicht so, dass man etwas nicht weiß, was man wissen sollte, es ist vielmehr so, dass man etwas weiß, wo es nichts zu wissen gibt! Es gibt keine Grundlage; es gibt da nichts in der Wirklichkeit."
(Dzongsar Jamyang Khyentse Rinpoche)
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Über die Unwissenheit:
"Genauer bedeutet das, die Natur des Nicht-Selbst und die Lehren des abhängigen Entstehens nicht zu begreifen.
Avidya ist also nicht ein Mangel an Information sagt Peter Harvey, sondern ein festgefahrenes Fehlverständnis der Realität.
Gethin bezeichnet Avidya als „positive falsche Vorstellung“, nicht nur Abwesenheit von Wissen.
Es ist ein grundlegendes Verständnis im Buddhismus, dass Avidya über die Natur der Realität die grundlegende Wurzel von Dukkha ist und nicht die Sünde."
(Alex Li Trisoglio)
Diese "positive falsche Vorstellung" bleibt nicht nur ein Problem von Wissen und Unwissenheit, sondern führt zu falschen Handlungen:
Selbst
-> Andere(s)
-> Anhaftung und Abneigung usw.
-> unheilsame Handlungen
-> ...
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... und dann wenn man zu einer gewisen Schlussfolgerung gelangt auf dem Objekt bleiben.
Was ich hilfreich bei der Methode fand ist das er empfiehlt, wenn die Konzentration nachlässt wieder zur Analyse zurückzukehren und dann wieder auf dem Objekt (Schlussfolgerung zu bleiben).
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Das habe ich auch so verstanden aus dem, was ich darüber gelesen und gehört habe.
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Analytische Meditation ist die gedankliche Form von Vipassana Meditation.
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Andy Karr schreibt im zweiten Teil seines Buches "Im Spiegel des Geistes" über:
Materialismus überwinden
Vom Klappentext:
"Im Gegensatz zu den heute verbreiteten Auffassungen, die Materie als primär und das Bewusstsein als bloßes Epiphänomen der Materie zu betrachten, sehen die Mahayana-Buddhisten es genau andersherum."
(Karl Brunnhölzl)
Also: nicht vereinbar.
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Die Unwissenheit in Bezug auf das Selbst beseitigt man, indem man in Körper und Geist nach etwas sucht, das einzeln, beständig und unabhängig ist.
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"Demgegenüber ist Weisheit Dharmakaya und entspricht der Leerheit, wenn man von Form und Leerheit spricht. Wie Rinpoche sagt:
wenn man Weisheit hat, aber keine Methode, dann spricht man vom Pfad der Shravakas und Pratyekabuddhas.
Wenn man aber Methode und keine Weisheit hat, dann entspricht das den ganz normalen Wesen. Und zurück zu dem, was wir über die Achtsamkeit gesagt haben: man könnte auch eine Technik, eine Methode haben, aber keine Weisheit."
aus einem Vortrag von Alex Trisoglio, 14. Juni 2017,
übersetzt von Ulrike Bernauer
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Der Ochs und sein Hirte
Klett-Cotta
Myokyo-Ni Irmgard Schlögl
Die sanfte Wandlung des Bullen -
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Es kann sich jeder selbst ein Bild von Nalandabodhi machen, da das Studienmaterial frei zugänglich ist (Einführung, Hinayana, Mahayana):
"Der Nalandabodhi Studienpfad ist das Produkt vieler Jahre der Übertragung, Übersetzung und Anpassung des traditionellen Studiensystems für Studenten im Westen. Das Kernmaterial wurde zum größten Teil den Lehrreden von Dzogchen Ponlop Rinpoche entnommen, der diesen Lehrplan auch konzipiert hat.
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Dzogchen Ponlop Rinpoche ist bekannt als einer der führenden Gelehrten seiner Generation innerhalb der Nyingma- und Kagyü-Schulen des tibetischen Buddhismus. Im traditionellen buddhistischen Schulsystem ausgebildet, hat Rinpoche auch an westlichen Bildungsstätten studiert und viele Jahre lang westliche Studenten ausgebildet. Rinpoche war durch sein fließendes Englisch und seine Kenntniss der westlichen Kultur in der Lage, Praxis- und Studiencurricula zu entwickeln, die die Bedürfnisse westlicher Studenten berücksichtigen und dabei authentische buddhistische Lehrprinzipien beibehalten."
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„Die Bücher und Buchstaben, die du nicht praktizierst, gib’ sie auf!“
(Padmasambhava)
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Wenn deine Pfeile verschossen sind und dein Bogen zerbrochen ist, dann schieße mit deinem ganzen Wesen!
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Soweit ich es verstehe werden Ursachen von Leid teilweise als "angenehm" empfunden. Soweit ich mich erinnere "wie Honig auf einer Rasierklinge" (etwas drastisch ausgedrückt, aber anschaulich).
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Oh, jetzt verstehe ich zumindest mal diesen Punkt. Ich rede bei Vedana als eines der fünf Skandhas (Gefühlstönung, instinktive Grundempfindung).
Im Rahmen der zwölf Glieder des abhängigen Entstehens ist es für mich (ganz naiv) eine Veranschaulichung des Prozesses Kontakt, Vedana, Verlangen, Ergreifen und ungeschickter und geschickter Umhang damit.
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Sowohl bei "unangenehm" im Sinne von Vedana als auch bei dukkha (wenn es erst mal entstanden ist) kann man "nichts machen".
Sondern bei den Ursachen von dukkha.
Von Ponlop Rinpoche:
Hingegen pflegen wir oft eine interessante Beziehung zu unserem Schmerz und unserem Leid. Wir hassen sie, fühlen uns aber auch zu ihnen hingezogen, zumindest zu ihren Ursachen. Wir wollen Schmerz und Leid loswerden, halten aber weiterhin die Verhaltensmuster aufrecht, die sie erst erschaffen.
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Geh Tee trinken.
Pass auf, wo du hintrittst.
(von Joshu bzw. Ma Jo
aus Der Kompass des Buddhismus (S. 307 - 309)
von Seung Sahn)
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Was ist die Lehre des Zen?
Wenn es jemand ist, der gar nichts oder wenig weiß, könntest du ihm von der Sitzhaltung beim Zazen erzählen oder davon, wie wichtig es ist, den Tag über achtsam zu sein.
(Albert Low; Wo bist du, wenn ein Vogel singt)
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Mit anderen Worten, Leerheit bedeutet nicht, daß ein Glas leer von etwas anderem ist wie etwa Wasser oder davon, ein Tisch zu sein, sondern das Glas ist leer davon, ein Glas zu sein. Suchen wir sozusagen nach der >Glasheit< des Glases, können wir sie nicht finden.
Karl Brunnhölzl, Das Herzinfarkt-Sutra
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Ein Psychologe wollte wissen, was Erleuchtung ist.
"Ich bin nicht erleuchtet", sagte Suzuki Roshi. "Ich kann die Frage nicht beantworten."
(Eine Ecke der Welt erhellen
Herausgegeben von David Chadwick)
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Schließlich hielt er es für weise, die Atombombe zu entwickeln, in der Meinung, dass sie alle Kriege für immer beenden wird.
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Der Grund war eher der zweite Weltkrieg und dass es auch in Deutschland fähige Wissenschaftler und Forschung gab.