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  1. Buddhaland Forum
  2. Netsrot

Beiträge von Netsrot

  • Mensch

    • Netsrot
    • 27. Oktober 2026 um 08:41
    Qualia:

    Ich frage mich, woher die Zeichen kommen. Muss es wohl doch Geister und Gespenster geben. Spuckhafte Teilchen sind zu klein

    Was meist du mit Zeichen? Buddha hat sich mal über das Endgültige geäußert wie folgt:


    Ud. VIII.1 Nibbána


    Es gibt ein Reich, wo die vier Elemente,

    Aus denen sich die Welt aufbaut, nicht sind.

    Es ist nicht das der Raumunendlichkeit,

    Nicht das, wo Wahrnehmung unendlich ist,

    Nicht das des Nichts und nicht das Grenzgebiet,

    Wo Wahrnehmung nicht ist und doch nicht fehlt.

    Es ist nicht diese Welt und keine andre.

    Dort gibt es keine Sonne, keinen Mond.

    Das nenn' ich, Bhikkhus, Kommen nicht noch Gehen

    Noch Stehenbleiben, auch nicht Untergehen

    Und Neuerscheinen; es ist ohne Stütze,

    Auch ohne Wandlung, ohne Gegenstände,

    Und alles Leiden findet dort sein End

  • Mensch

    • Netsrot
    • 26. Oktober 2026 um 22:11

    Raum und Zeit ist Illusion nur erscheinend durch die Trennung von Innenwelt und Außenwelt. Im Endgültigem ist Raum und Zeit nicht Notwendig , irrelevant

  • Mensch

    • Netsrot
    • 25. Oktober 2026 um 20:56
    Qualia:

    Wenn niemand entscheidet, wer übt dann heilsames oder nicht heilsames Handeln aus? Wer lernt? Wer übernimmt Verantwortung? Erbt die Ergebnisse seiner Taten?

    Genau da liegt der Hase im Pfeffer ,es ist ein Denkfehler der sehr tief in uns allen Verankert ist. Wir beziehen alles auf uns ,auf Ich. Der Buddha bezeichnet einiges als heilsam anderes als unheilsam . Dies ist bezogen auf die konventionelle Wahrheit und nur darauf. Das alles sind nur Eigenschaften. Es gibt sehr sehr viele Phänomene . Es gibt die tief verwurzelte Vorstellung von Ich. Aber nur die Vorstellung . Das ist wie die Vorstellung von Hasenhörnern ,die gibt es auch nur als Hirngespinnst. Ich mache oft den Versuch beim Meditieren alles einfach wahrzunehmen und zu benennen und dann frag ich mich wo ist jetzt das ich meine Persöhnlichkeit. Im besten Fall erfährst du das da keins (Ich)nötig ist. Oder die einschneidende Erfahrung , es gibt dort keine Notwendigkeiten keine Eigenschaften,alles ist gut so wie es ist . Es ist nicht zu erreichen oder zu nichtereichen . Dies trifft auf das Endgültige zu . Das Konventionelle ist wie Seifenblasen, die sind kurz da, leuchten in verschiedenen Farben und verschwinden wieder und wir denken Ich war es. Der Geist kann viel weil er es kann . Gestern bin ich der gewesen der ne Fliege an der Wand erschlagen hat. Jetzt bin ich der der hier schreibt. Morgen der der mit dem Fahrrad fährt. Wer bin ich den jetzt eigentlich ?

  • Mensch

    • Netsrot
    • 25. Oktober 2026 um 16:56
    Qualia:

    Er kann entscheiden, wie er handelt. Er kann aber nicht bestimmen, was daraus wird.

    Was soll dann die Entscheidung?

    Wille ist ein Geistesfaktoren abhängig ,unbeständig und aus Teilen bestehend

    Entscheidung ist auch ein Geistesfaktor, abhängig ,unbeständig und aus Teilen bestehend . Wo ist da die inhärente von eigenen Seite her freie Entscheidung . Es ist Entscheidung da, aber niemand der Entscheidet.Keiner der beiden Geistesfaktoren haben wahre Existenz. Wir entscheiden weil es möglich ist zu entscheiden. Im Grunde ist es vermessen zu glauben ich entscheide . Auf der heißen Herdplatte verbrenn ich mir meine Hand wenn ich sie dort auflege, der Denkfehler oder Irrtum ist anzunehmen da ist ein ich welches sich verbrannt hat.

  • Mensch

    • Netsrot
    • 24. Oktober 2026 um 10:03
    Samadhi1876:

    Und auch nicht alles im leben kann man selbst bestimmen, ewig behalten, oder sich erkaufen

    Ich bin der Überzeugung , du kannst dein Leben nur in sehr sehr begrenzter Weise irgendwie bestimmen ev. gar nicht. Gerade im Buddhismus wird oft gesagt das alles was dir im Leben wiederfährt du dir selber zuzuschreiben hast. Das stimmt nicht, denn hier haben wir eine der Leerheiten, nämlich die der Unabhängigkeit . Genau das ( Unabhängig )bist du eben nicht. Da gibt es dieses bescheuerte Sprichwort „ Jeder ist seines Glückes Schmied“.Ich find das unglaublich blöd. In dieser Denkweise ( Jeder ist seines Glückes Schmied) ist potentiell viel späteres Leid gespeichert. Dummer Weise funktioniert diese ganze kapitalistische Gesellschaft so , höher, weiter und schneller, ja wirklich ne freie Marktwirtschaft und die Menschen sind noch Stolz darauf.

  • Mensch

    • Netsrot
    • 23. Oktober 2026 um 21:27

    Es gibt Menschen ,die sind von sich aus und nach außen hin glücklich. Guckt man aber hinter die Fassade ist es zwar nicht gespielt ( weil großes Glück im Leben ,vernünftige Familie, gutes Aussehen, schönen Partner ,mehr als genug Geld, gewisse Ausstrahlung ).Nur wehe es bricht dann irgend ein Schicksal über sie herein ,dann bricht eine Welt zusammen . Weil sie konditioniert sind und der Raum in dieser Konditionierung bisher immer zum Erfolg führte. Die Konditionierung ist aber da und der bisherige Erfolg einfach nur Glück im Leben. Da spielt Trauma ehr keine Rolle. Ich will damit sagen, da muß kein Trauma nötig sein. Ich muß mich fragen ob wir nicht mehr oder weniger alle in so einer Art Matrix leben.

  • Mensch

    • Netsrot
    • 23. Oktober 2026 um 17:39

    Nachtrag

    Gerade im Mahajana Buddhismus wird man darauf getrimmt gute Geistesfaktoren zu entwickeln und schlechte zu eliminieren. Wut und Zorn zählen zu den unheilsamen grundlegenden Geistesfaktoren. Ich glaube mittlerweile das ist undifferenziert und entspricht nicht der allgemeingültigen Wahrheit. Für manche währe es gut das alles Rausschreien zu können. Wenn ich kein Zugang zu meinem eigenem Leben habe, nicht indem ich alles begründen kann ,das ist nicht möglich, aber indem ich es rauslassen kann was stört. Aber wir glauben das würde uns disqualifizieren, nein das würde es nicht ,ich glaube das Gegenteil würde passieren. Ich kann nur loslassen und nicht mehr gestalten wenn ich selber tief merke ja ich habe viele Unzulänglichkeiten. Und die Schlussfolgerung daraus ich bin ok so wie ich bin und das ist normal und richtig so. Es ist falsch alles in gut und böse einzuteilen. Leider hören wir auf diese ständigen Stimmen die uns das weis machen wollen

  • Mensch

    • Netsrot
    • 23. Oktober 2026 um 17:13
    Samadhi1876:

    Gibt es noch ungelöste Altlasten die mich unterbewusst vielleicht noch bedrücken, kann ich vielleicht die Umgebung wechseln in der ich lebe, arbeite, gibt es etwas das ich gerne machen würde, das meinem Leben mehr Sinn gibt, ich gerne tun würde, oder möchte ich gewisse Dinge einfach nur nicht akzeptieren oder loslassen...

    Danke für diese Antwort,

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ja ich habe viele Sachen in meinem Leben erlebt die nicht schön gewesen sind , in denen ich auch große Fehler gemacht habe . Diese rückgängig zu machen ist mir nicht möglich . Viel habe ich darüber gegrübelt . Viel Meditation und unwillkürliches darüber nachdenken hat mich davon zumindest ein Stück befreit. Ich kann mich davon nicht vollständig lossagen, aber das muß ich auch nicht. Wenn ich diese meine Fehler betrachte, sehe ich ebend diesen Mensch mit Fehlern behaftet der aber geprägt von unserer Kultur, unseren Vorgaben der Gesellschaft, des Elternhauses,der Schuhle usw. usw.

    So viele Einflüsse. Ich bin im Internet über Vorträge einer Ilan Stephani gestolpert. Kurz gefasst sagt sie ,es ist gut Wut zu haben und diese vielen Unheimlichkeiten rauszuschreien,die Trauer und Alles ebenso

  • Mensch

    • Netsrot
    • 21. Oktober 2026 um 16:00
    Qualia:

    Verzeihen bedeutet nicht Vergessen

    Mit dem Verzeihen ist das so ne Sache und wenn es sich um Dinge handelt die persönlich in einen eingreifen sehr besonders . Denn da ist ja noch das nicht Vergessen. Selbst wenn du wolltest geht das nicht,es ist gespeichert und wenn es tragisch kommt wird die damalige Situation zum Trauma für dich .Tja so ist das mit dem Nicht-Ich. Wie sagt man so schön .Es gibt diese Person nicht auch Phänomene existieren nicht wahrhaft und trotzdem verbrenne ich mir die Hände wenn ich mit der heißen Herdplatte in Berührung komme.

  • Mensch

    • Netsrot
    • 20. Oktober 2026 um 14:22

    Noch einige Bemerkungen zum Themenanfang des Beitrags. Der unbemerkten Beeinflussung die ev. dazu beiträgt nicht den eigenen Wünschen und Bestrebungen nachzuforschen.Wer reagiert in den verschiedensten Situationen noch so wie er im tiefsten Inneren reagieren würde? Wie weit loben wir das Mitgefühl weil es uns die Lehre nahelegt?Funktionieren wir nur so ,und weil es uns dieses System eintrichtert (nämlich höher, weiter schneller)?Es gibt den Spruch „schaffe schaffe Häusle baue“ .Ja wer danach lebt ist wohl ein guter Menschen?Gerade in der heutigen schwierigen Zeit wird missbilligend gegen Leute vorgegangen die nicht im üblichen Trott ihr Leben fristen .Sind da nicht eine Menge Unterschiede die gemacht werden?Beständige Einteilungen in Gut und Böse. Wie weit sind wir durch TV und Internet nicht mehr wir und merken es gar nicht?Nicht falsch verstehen, ich sehe da keinen wirklich Schuldigen .Es ist einfach eine Dynamik die sich da aufschaukelt. Uns wird beigebracht. Der Mensch hat sich in tausenden Jahren zu Höherem entwickelt,hat er das?Ich glaube nein. Warum muß er zum Mars? Warum zettelt er so viele Kriege an wie nie zuvor?Wissen Wissen über alles ,ach wie schlau sind wir doch.Sind wir das ?Das alles ist Konditionierung.Wieviel davon bleibt bei mir stecken ohne das ich es bemerke und beeinflusst meine Handlungen?Ich verweise da auf Rilke mit seinem wunderbaren Gedicht „ Die Dinge singen hör ich so gern“. Besser kann man es nicht ausdrücken.

  • Mensch

    • Netsrot
    • 19. Oktober 2026 um 20:51

    Liebe Gemeinschaft

    Seit Langem schreibe ich hier mal wieder. Vor Jahren absolvierte ich ein Fernstudium über die verschiedenen Schulen des tibetischen Buddhismus. Viel wurde über Heilsam und Unheilsam geredet über Beflecktes und nicht Beflecktes. Viel habe ich meditiert ,viel gelesen. Die Schule vermittelte mir eine Grundkenntniss der buddhistischen Sichtweise. Eine Lehre mit der ich konform gehen konnte und kann.

    Wie das Sprichwort “wie Schuppen von den Augen fallen“. So erging es mir oft. Ich bin sehr dankbar dafür das ich diese Wissen erfahren durfte. Die Lehrer die es gekonnt vermittelt haben natürlich nicht zu vergessen. Mindestens 15 Jahre ist das her. Im Laufe der Zeit bin ich zum Erkennen gekommen das die Ausrichtung wie am Anfang beschrieben mit heilsam ,unheilsam ,befleckt nicht befleckt mit Vorsicht zu genießen ist. Das pochen auf diese Aspekte kann eine Art Abrichtung ,Ausrichtung , Verhaltenszwang bewirken der Scham da erzeugt wo er nicht hingehört. Wir sind ,ich verallgemeinere einfach mal , durch Kultur ,lange Weile, Konditionierungen, Disziplin,das darf man und das nicht, genug gehemmt und gefangen. Michael Jackson beschreibt das gut in seinem Lied „ Will you be There“ . Wir sind Menschen behaftet mit Fehlern und Unzulänglichkeit. Es bringt mich nicht weiter künstlich ein Guter Mensch sein zu wollen. Ich muß den Mensch den ich darstelle erkennen ,mit seiner Menge an vielleicht Unsicherheiten ,Unvermögen ,Fehlern ,Beinlichkeiten. Ich bin nicht nur gut und kann es auch nicht werden . Ich bin ein Mensch. Sch….auf unheilsam und heilsam .Ich lass los und ich nehme mich so wie ich bin und akzeptiere das . Ich werd nicht besser und nicht schlechter aber ich kann mir alles verzeihen.

    Wie seht ihr das ? Fühlt jemand so wie ich?

  • Es gibt nichts Angenehmes oder Unangenehmes, das Du nicht selber bewirkt hast.

    • Netsrot
    • 19. Juli 2026 um 11:33

    Selbst schuld ,stimmt nicht

  • Nicht Unwichtig

    • Netsrot
    • 8. Juli 2026 um 19:33

    Gibt es dich noch AC ?

  • Überdrüssig

    • Netsrot
    • 4. Februar 2023 um 21:05
    Hajobo:
    Netsrot:

    Ich habe in meinem Leben immer wieder erfahren, daß die Türen, durch die ich gehen sollte, sich fast von selbst auftaten. Die verschlossenen, durch die ich unbedingt gehen wollte, führten meistens in die Irre. Mit anderen Worten: Wenn Buddhas Lehre für Dich richtig ist, führt Dich der Weg sowieso wieder dahin zurück, egal wie lange die Unterbrechung dauerte.

    Danke Hajobo für diese Worte . Ich glaube die sind sehr zutreffend. Ich habe mal versucht in meinem Beruf eine Führungsposition als Gruppenleiter zu übernehmen . Ich wurde vorsorglich abgelehnt ( vielleicht in kluger Voraussicht von Leuten die mich besser kannten als ich mich selber). Heute weis ich das sollte nicht sein . Ich bin gar nicht der Typ Mensch dafür, liegt mir einfach nicht anderen den Weg zu verordnen den sie zu gehen haben.

  • Überdrüssig

    • Netsrot
    • 2. Februar 2023 um 13:04
    Numi:

    Ob Überdruss, Trägheit, auch Mattheit sind dabei als das zu nehmen was sie sind ,Unheilsame Geistzustände.

    Hallo Numi,

    ja das alles sind Geisteszustände oder Faktoren ob diese nun heilsam ,unheilbar oder neutral sind ist egal, sie sind ja da . Darum geht es mir nicht . Mir geht es um den Alltag, denn der holt dich auf jeden Fall ein. "Ich“ (ich hoffe hier nicht hochmütig zu werden ) kann die wirkliche Zusammensetzung der oder dieser Welt in der Meditation sehen und doch bin ich gefangen . Hier gibt es dieses erdachte Konzept Ich. Ich komme immer mehr zur Überzeugung - lebe dein Leben wie es Ebene jetzt ist ,mach aus der momentanen Situation das beste was dir möglich ist, vergiss alle Lehren und behalte das tiefe Vertrauen in Gott welches dich sehen lässt -.Ein schönes Buch über dieses Thema welches mich hier umtreibt ist geschrieben von Kornfield Jack „ Nach der Erleuchtung Wäsche waschen“. Monikadie4 hat es schön gesagt mit_ „es hat Zeiten in meinem Leben gegeben, da habe ich alles verschlungen, um nicht vom Wege abzukommen. Aber es ist wie mit allen Wegen, wenn man sie oft genug gegangen ist, braucht man weder einen Kompass (s. die Wüstenvölker) noch eine Landkarte und Beschreibung. Dann ist die Zeit gekommen, das Gelesene und Gelernte endlich umzusetzen oder soviel Vertrauen zu haben, dass man von seinem "Un"-Wissen getragen wird.„An der Stelle danke Monikadie4.

    Liebe Grüße Torsten

  • Überdrüssig

    • Netsrot
    • 2. Februar 2023 um 08:33

    Ich beschäftige mich seit etwa 20 Jahren mit Buddhismus . Ich habe 2003 in Hamburg am "Systematischen Studium des Buddhismus "

    teilgenommen. So konnte ich einen gewissen Einblick in die Lehre bekommen und bin sehr dankbar für diese große Bereicherung. Es wurde mehr als nur ein Wegweiser, obwohl ich nie für mich sagen konnte das ich ein beständig intensiv Lernender gewesen bin. Trotzdem machte ich das Streben nach dem Endgültigen zu meiner Hauptaufgabe. Ich durfte in meinen Meditationen viel erfahren.

    Seit einiger Zeit jedoch fällt mir die Beschäftigung mit den Sutras und den kommentierenden Schriften sehr schwer. Ich habe einfach keinen " Bock" darauf, mich langweilt es einfach. Ich muss mich dazu zwingen. Wie geht es euch damit ? Geht es da bei mir um Beschäftigung , Langeweile, nicht die nötige anregende Ablenkung, Überdruss usw ? Hätte man viel Geld und alle Möglichkeiten der angenehmen schönen Sinnesablenkung , hätte man dann überhaupt damit angefangen sich mit Buddhismus zu beschäftigen ? Wie geht es euch damit so ?

    Lieb Grüße Torsten

  • Doku von ARTE

    • Netsrot
    • 9. Dezember 2022 um 13:01

    Ich habe mir Heute die Dokumentation von Arte, Missbrauch im Namen der Erleuchtung, angesehen . Ich bin erschrocken von diesem Ausmaß. Vielleicht ist da unsere Kirche schon etwas weiter mit der Aufarbeitung oder zumindest des Ansprechens dieser Untaten. Eine Aussage einer Buddhistischen Nonne im Film fand ich sehr wichtig und richtig. Sinngemäß sagte sie " wir verwechseln oft Charisma eines Meisters mit wirklicher Spiritualität ". Was sich diese " Meister " Sogyal Rinpoche herausgenommen hat ist schon unheimlich und verstörend. Ich habe sein Buch über das Leben und Sterben damals mit Begeisterung gelesen. Dieses Buch vermittelt im Nachhinein einen schlechten Beigeschmack. Was meint ihr zu diesem Thema. Hat von euch jemand die Doku gesehen?

  • Umgang mit Sexualität

    • Netsrot
    • 2. Dezember 2022 um 21:03

    Ich habe mir zu diesem Thema mal in ein Youtube Video , welches die Antworten Sadhgurus auf folgende Frage gab angeschaut und fand die Antwort Sadhgurus sehr einleuchtend und brauchbar. Er sagt dort sinngemäß. Wir sind biolgische Wesen und haben demzufolge eine sexuelle Potenz die wir nicht einfach ausklammern können ,denn sie ist ja da und sehr mächtig. Aber wir sind auch Menschen und zu weitaus Höherem fähig. Wir haben eine hochentwickelte Intelligenz. Haben die Fähigkeit uns auf das Endgültige auszurichten. Deshalb sollte jeder für sich überlegen ,wo setze ich meine Prioritäten. Auf den Sex? Diese Priorität hat jedes Tier. Also so wie ich das verstehe, Ausgewogenheit und die vernünftige Priorität, das richtige Einordnen. Dies muß nicht zwingend der Verzicht sein.

  • Unheilsames

    • Netsrot
    • 29. November 2021 um 17:47

    Ich begegne im Buddhismus immer wieder der Meinung , alle unheilsamen Geistesfaktoren verhinder zu wollen und heilsame zu kultivieren. Ich halte die Konzentration darauf für falsch und nicht durchführbar und wenig gewinnbringend . Ich rede da aus der Erfahrung meiner eigenen Praxis. Nicht umsonst fangen die zwölf Glieder des abhängigen Entsehens mit der Unwissenheit an. Es ist die Unwissenheit bezüglich der eigenen Person ,des Ich. Es ist nicht möglich Unheilsames aufzugeben ohne die Grundlage zu erkennen . Die Grundlage das eine substanzielle eigenständige Person nicht vorhanden ist . Die Grundlage das diese Person nicht nötig ist und nur eine intellektuelle Einbildung. Nur über die" Installation " dieser Wahrnehmung ist es möglich Geistesfaktoren dh Emotionen unheilsamer Art nicht zum wachsen zu bringen, da dies dann keine Grundlage mehr haben, sich quasi beim " in sich gehen"unweigerlich im Nichts auflösen. Alles künstliche herrumdoktern verstärkt diese nur. Beim, immer mehr erleben der Wahrheit verschwinden diese von allein. Da sie wie Alles nicht eigenständig sind. Wie seht ihr das?

  • Kontakt

    • Netsrot
    • 8. Oktober 2021 um 19:47
    svea:

    Hättest du nicht hier einen Ort, dich auszutauschen, Netsrot? :?

    Ja natürlich, ist aber etwas anderes als wirklicher Kontakt. Habe mich lange Jahre mit ThaiChi beschäftigt . Da ist der direkte Austausch auch intensiver.

  • Kontakt

    • Netsrot
    • 8. Oktober 2021 um 19:40
    Igor07:
    Netsrot:

    Wir sind soziale Wesen und haben den unbedingten Drang uns mit Anderen dieser Wesen in inniger Weise auszutauschen.

    Klar, ich wollte dich nichts verletzen, mein Gott! Weiss du, als ich in der Ukraine lebte, ich hatte sehr viele Freunde, die mich auf Anhieb verstanden hatten. Hier im Westen es sei für mich nichts möglich, nichts deswegen , dass ich die Sprache nichts verstehe...

    Nein, diese moderne Gesellschaft tickt total verrückt, schaue mal TV, Nachrichten, das ist die Berieselung rund um die Uhr mit dem totalen Wahsinn und Bullshit. Und wie es Lama A.Govinda sagt , die Mehrheit der Bücher über den Buddhismus ist nichts mehr als Schrott. Ich erinnere es nichts genau, aber der Sinn ist doch identisch.

    LG.

    Igor.

    Lieber Igor , du hast mich nicht verletzt. Alles ist gut

  • Kontakt

    • Netsrot
    • 8. Oktober 2021 um 16:25
    Igor07:

    Aber genau deswegen wirde meine Frage an Netsrot adressiert.

    Hast du damit die Probleme?

    LG.

    Wir sind soziale Wesen und haben den unbedingten Drang uns mit Anderen dieser Wesen in inniger Weise auszutauschen. Ich habe nicht die Familie mit der ich darüber reden kann, könnt ich schon ,aber ein Verstehen wäre nicht möglich . Bitte nicht falsch verstehen . Ich liebe meine Familie und die mich. Aber ein verbunden sein über dieses Gebiet setzt eine Erfahrung voraus. Genau so verhält es sich mit Freunden. Heißt, in dieser Kategorie bin ich mit meinen Erfahrungen alleine und belaste damit auch niemand . Das währe genau so wenn sich ein versionierter Modellbauer mit mir über Feinheiten ,Probleme und Aktionen im Modellbau unterhalten wollte. Ich kann ihm zuhören , doch verstehen würde ich ihn nicht wirklich. Und das merkt der Modellbauer .

  • Kontakt

    • Netsrot
    • 8. Oktober 2021 um 07:37

    Welche Erfahrungen habt ihr ,die ihr praktiziert ,mit dem sozialen Umgang und Austausch über eurer Praxis, also mit dem was euch wahrscheinlich unmittelbar wichtig ist ?

    Es ist ja, finde ich, nicht so einfach sich über Erfahrungen diesbezüglich auszutauschen. Sicher über 90 Prozent der Menschen ahnen nicht mal im entferntesten wie wichtig eine spirituelle Entwicklung ist. Sie drehen sich im Kreis wie der Hund der seinen Schwanz fängt und ahnen nicht welche enorme Dimension in ihnen steckt. Von Missionarität halte ich überhaupt gar nichts. Bin deswegen in dieser Hinsicht sehr verschlossen. Wenige wissen nur in Ansätzen was mich wirklich in diesem Leben beschäftigt.

  • Vegetarismus im Buddhismus - alle Infos

    • Netsrot
    • 21. September 2021 um 19:01

    Fleisch essen ?

    Schmeckt natürlich , und so völlig trennen konnte ich mich vom Fleisch essen nie, obwohl ich einige tiefe Erfahrungen über die Wahrheit erleben durfte. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben ( das heißt ich und meine Frau ) ,wenn Fleisch dann aus einer Haltung der Tiere die wir kennen, heißt regional bzw. besser noch aus unmittelbaren Bekanntenkreis. Eine Ausnahme bilden Einladungen zu Essen , da ich mich nicht hinstellen und sage ich esse dies nicht ( das halte ich für unhöflich ). Erst vor kurzem berichtete mir meine Frau das sie am Abend einen Bericht sah wie ein Rind zum Schlachter geführt wurde . Dieses schrie fürchterlich . Ein Schreien was unerträglich anzuhören war. Sie musste wegschalten, mit der Bemerkung, erst mal kein Fleisch mehr. Mit dem Verzicht verschwindet, klar , ein Stück Lebensqualität. Ich habe es noch nicht geschafft auf Fleisch völlig zu verzichten.

  • Meditation, Loslassen und der (Nah)Tod

    • Netsrot
    • 1. August 2021 um 20:11

    Hallo Kohouten,

    Sicher kein Nahtoderleben ( da in dem Moment noch keine körperlichen Schäden bestanden ) , aber nahe daran.

    Ich bin mit meinem Auto früh Morgens zum Dienst gefahren . Ich habe nicht beachtet das die Straße gefroren gewesen ist. So habe ich mich kurz vor der Kurfe mit dem Fahrzeug überschlagen. In dem Moment des Überschlagens also Quasi in der Luft wurde ich seltsam ruhig. Ich glaube in diesem kurzen Moment , vielleicht 1 bis 2 Sekunden , habe ich noch gedacht " okay das war es jetzt. Ich kann mir das mit dem jetzigen Stand meines Erkennens ( habe Damals vor 30 Jahren noch nicht meditiert ) nur so erklären ,daß ich in diesen 1 bis 2 Sekunden das erreichte wofür ich jahrelang meditieren musste . Nämlich loslassen , indem ich dachte ok das war es jetzt. Jürgen Fliege ,der bekannte TV Pfarrer, brachte mal mit dem Satz auf den Punkt was Meditation ist . Sinngemäß folgender Maßen " Meditation ist das Akzeptieren und Erkennen das Ich keinerlei Kontrolle über das Sein habe". Genau das ist im Auto passiert. Die Formationen sind da gewesen ,aber das Ich fast aufgehoben. Und das funktioniert da das Ich nur eine Idee ist.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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