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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von Monika

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Monika
    • 16. Oktober 2026 um 07:52

    "Ich denke", psychische Erkrankungen gab es schon immer, die Behandlung ist aber Amerikas Vorbild gefolgt und hat seit ca. 50 Jahren ihren Weg gebahnt.


    In meiner Kindheit klingelten Kriegsversehrte an der Tür und baten um ein Stück Brot. Hatten die keine Depressionen?

    Das wurde nur damals noch nicht beachtet.


    Was war wohl leichter? Trauma durch den 2. Weltkrieg, die Nazizeit, Trümmerfrauen oder unser heutiges Leben, das einerseits unglaublich viele Möglichkeiten bietet, ausreichend Essen, Freizeit und und und ...

    und andererseits die Leiden einer verwöhnten Welt.


    Ich will Depressionen etc. nicht kleinreden, aber unser "Zwang zur Individualität", der Drang "immer besser, höher ..." macht das Gute zum Schlechten.


    Das bemerke ich z.B. jetzt im Alter "Du musst Dich bewegen, Du musst Dich geistig fithalten" usw.

    Ich finde, es wird viel zuviel auf den einzelnen Menschen geachtet.


    Es liegt an Dir, Dich damit zu befassen.


    Ich befasse mich lieber mit Buddhas Lehre/Leere.

    _()_Monika ❤️

  • Gibt es ein Prinzip der Übertragung ?

    • Monika
    • 15. Oktober 2026 um 18:13

    Solange der Buddha lehrte, gab es keinen ernannten Nachfolger.

    Ananda, der Buddha 40 Jahre lang eng begleitete, fand erst Befreiung nach Buddhas Ableben.


    Petrus, der Jesus verleumdete, wurde nicht sein "Fels", Nachfolger wurde Paulus, der Jesus nicht einmal persönlich kannte. Als Saulus hatte er Jesus verfolgt.


    Ich halte mich immer an den Ursprung, wenn möglich.

    Aber Interpreten können hilfreich sein.

    _()_

  • Majjhima Nikāya 44, Cūḷavedallasutta

    • Monika
    • 15. Oktober 2026 um 12:14

    Ich sehe das so, mukti

    Das Begehren entsteht durch das Bewusstsein "ich bin, will und habe etc.".

    Solange ein Mensch sich seiner selbst noch nicht bewusst ist und noch nicht "verdorben" wurde, ist da auch kein Begehren.


    Wir haben den Drang zum Überleben, da ist es notwendig, zu essen, zu trinken, zu schlafen ... wie jedes andere Lebewesen auch.


    Gier entsteht danach durch Elternhaus, Umwelt etc.


    Es gibt Menschen, die sind neidisch, und es gibt Menscheb, die kennen keinen Neid ... usw.


    _()_Monika :heart:

  • Unbeständigkeit und Freundschaft

    • Monika
    • 12. Oktober 2026 um 13:50
    mukti:

    Wahre Freundschaft gibt es meines Erachtens nur zwischen Menschen, die sich auf dem Weg zur Einsicht und Befreiung von dukkha befinden. Da kann man sich gegenseitig in jeder Situation helfen, sogar wenn einer im Sterben liegt.

    Lieber mukti , meine Freundinnen sind nicht mit der Lehre vertraut, aber seit mehr als 50, eine sogar seit 68 Jahren an meiner Seite.


    Wir haben gemeinsam in den 60er/70er Jahren bereits unsere ethische Sichtweise entwickelt, sind kritikfähig (geworden) und helfen uns, wann immer nötig.


    Dazu braucht es keinen Buddhismus, es gibt überall Menschen mit Herz und "geistiger" Bildung.


    Vielleicht habe ich Glück, weil ich in Hamburg geboren bin und lebe, aber bereits mit ca. 14 suchte ich nach dem Sinn des Lebens und fand immer entsprechende Freunde.

    Ausserdem hatte ich großartige Eltern mit Herz und Verstand.


    Und ja, es gab auch schwierige Zeiten, vorallem wenn ich missionieren wollte.

    Dann braucht es mal ne Pause.


    Aber wir haben immer wieder zueinander gefunden, weil da eine große Basis ist und die Bereitschaft, "an sich zu arbeiten", auch ohne die Lehre.

    _()_Monika

  • Der Umgang mit Ärger

    • Monika
    • 12. Oktober 2026 um 12:00

    Lieber Tim , es ist sicher ein Unterschied zwischen dem, was zuvor über Ärger geschrieben wurde und dem, was Du seit Jahren aushalten musst.

    Das ist für mich kein "einfacher" Ärger, den man mit guten Worten verabschieden kann.


    Du hast schon viel darüber berichtet. Dennoch bin ich nicht wirklich in der Lage, das zu bewerten (so wie ich es früher einfach tat).


    Auch hast Du ja schon einiges umgesetzt.


    Und es gibt eben aus buddhistischer Sicht keine andere Möglichkeit, als sich immer wieder zu üben - nicht in Gelassenheit ...,

    sondern in - ja, worin ?


    Ich habe neuerdings unvermittelt Angst, wenn sich in meinem Smartphone schon wieder was verändert hat, Avira mich bedrängt, Geld abbuchen will etc.


    Dabei bin ich firm im Internet, habe aber keine Lust, immer jeden Mist durchzulesen.


    Aber ich muss, um mich nicht immer wieder machtlos zu fühlen gegenüber unerwünschten Anbietern etc.

    Also Disziplin ist gefragt.


    Am liebsten würde ich alles Digitale rausschmeißen. Aber dann könnte ich eben auch hier nicht mehr lesen und schreiben.

    Müsste alles ändern, neues Konto beim Schwund von Banken, Ärzte Termine jeglicher Art ...


    Das ist so mein wiederkehrender Ärger. Und was mache ich damit, ausser mich zu disziplinieren?

    Ich gehe in die Stille, wenns ganz arg wird bete ich ...


    Es geht nicht um die Auslöser des Ärgers (Leid), sondern um meinen inneren Frieden. Kann ich was ändern? Wenn nein, dann muss ich es akzeptieren und üben, üben, üben - was und wie auch immer.


    Und Gelassenheit ist eine Frucht.


    Alles Gute, viel Kraft

    Monika _()_:heart:

  • Bedeutung

    • Monika
    • 9. Oktober 2026 um 11:43
    Matthie:
    mukti:

    Wenn gar nichts vorhanden ist, also alle Inhalte verschwunden sind, worüber könnte es dann bewusst sein?

    Über das bewusst- Sein.

    Wenn alle Gedanken und Gefühle in den Hintergrund treten entsteht ja kein Nichts, sondern das Pure Da-Sein.

    Dessen kann man sich doch bewusst sein. Oder ?

    Meine Erfahrung ist, dass ich mir erst im Nachhinein über diesen DA-SEINS-ZUSTAND bewusst wurde und reflektieren konnte.

    Während des Gegenwärtigseins finden keine Gedanken statt, aber Handlungen geschehen.

    _()_Monika

  • Was würde ein Arahant/Bodhisattva denken, wenn sie/er die Bergpredigt liest?

    • Monika
    • 8. Oktober 2026 um 20:50

    Matthie ,

    das alte Testament enthält viel Grausamkeiten und Kriege.

    Jesus hat damit aufgeräumt. Er gebrauchte m.E.n. scharfe Worte gegen Pharisäer u.dergl.

    Im Grunde dieselbe Einstellung wie Buddha.


    Aber man müsste sich damit beschäftigen. Und das tun die wenigsten, dafür haben sie ja eine Meinung.


    Ein Arahant hätte das nicht (mehr).

    _()_Monika

  • Was würde ein Arahant/Bodhisattva denken, wenn sie/er die Bergpredigt liest?

    • Monika
    • 8. Oktober 2026 um 19:50

    Anandasa , nur eines:

    Der Buddha hat alle Meinungen aufgegeben, bei einem Arahat wird das genauso sein.

    Warum also sollte er die Bergpredigt zerpflücken?


    Ich habe die Worte Jesu immer so verstanden, dass die sogenannte Sünde, z.B. Ehebruch ja zu viel Leid führt. Was ja dem, was Buddha sagt nicht widerspricht.

    Die Ausdrucksweisen sind nur unterschiedlich. Auch der Buddha benutzte manchmal scharfe Worte.


    _()_Monika ❤️

  • Was würde ein Arahant/Bodhisattva denken, wenn sie/er die Bergpredigt liest?

    • Monika
    • 7. Oktober 2026 um 12:50

    Ich war von Jugend an überzeugte Christin und habe die Worte immer im übertragenen Sinn verstanden.


    Erst Mitte der 80er Jahre, nachdem ich Kontakt mit der östlichen Philosophie bekam, wurde mir der Unterschied klar, im Christentum heisst es "Du sollst nicht ...", im Buddhismus "ich übe mich ...".


    Dennoch, ob Christentum oder Buddhismus, es wird alles verfälscht. Ich unterscheide seither, ob es die reine Lehre ist oder von Interpreten.


    Was ist die "reine Lehre"? Aus beruflicher Erfahrung weiß ich "was gewollt ist".

    Jesus lehnte die "alte Lehre" der Pharisäer ab und kam zurück auf die Liebe, das Mitgefühl ...

    Buddha lehnte die "alte Lehre" in Indien ab und kam zurück auf die Liebe, Mitgefühl.


    Beide hatten zum Ziel, Wege aus dem Leiden zu finden.

    Auch Jesus appellierte an die eigene Verantwortung. Das Gebet war sein Hilfsmittel.


    Da ich sowohl Gebet als auch Meditation kenne und praktiziere, besteht für mich kein Unterschied.


    In Asien werden Räucherkerzen angezündet, es wird um Wohlstand und Kindersegen gebetet.


    Was Menschen daraus machen, dagegen ist der "Religionsgründer" machtlos.

    _()_

  • Was würde ein Arahant/Bodhisattva denken, wenn sie/er die Bergpredigt liest?

    • Monika
    • 6. Oktober 2026 um 22:11

    Ist das Düstere aus der Bergpredigt, void ?

    Monika _()_

  • Freund braucht Hilfe, Enkel (20) stirbt, Tipps?

    • Monika
    • 5. Oktober 2026 um 19:23

    Lieber Lotusbomber, das ist besonders schmerzhaft, wenn ein junger geliebter Mensch im Sterben liegt. Mein Beileid.


    Ich habe oft in solchen Momenten von Sterbenden versagt. Ich glaube, mein Fehler war immer, das ich was Besonderes sagen wollte. Das hat mich vom Eigentlichen entfernt.

    Ich war verkrampft, geschockt und somit letztlich nur mit mir beschäftigt.


    Ich würde heute so gegenwärtig wie möglich mit offenem Herzen einfach nur DA SEIN und darauf vertrauen, dass sich die richtigen Worte einstellen. Zum Beispiel auch totale Ehrlichkeit "ich weiß nicht(s)", Schweigen - wie Qualia schrieb - Hand halten, Umarmen - wenn gewollt.


    ECHTSEIN


    Alles Gute

    Monika _()_

  • Pratyeka Buddha

    • Monika
    • 3. Oktober 2026 um 19:06

    Danke Amdap , ich konnte mich gar nicht an diesen Thread erinnern, aber Dein Beitrag gefällt mir gut.

    _()_Monika ❤️

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Monika
    • 29. September 2026 um 14:41

    All diese Gedanken führen zu noch mehr Angst.

    Und Angst ist kein guter Berater, wie ich gerade wieder bestätigt bekam.


    Das ist alles weit weg vom Weg der Befreiung.


    Wir können die Entwicklung nicht aufhalten, auch den Stecker ziehen nützt nichts.


    Eigentlich haben wir "nur Angst zu sterben", oder?

    Aber sterben werden wir ALLE, ob mit oder ohne KI, Putin und Co.


    Ärzte werden auf Kongressen bereits auf die nächsten 3 Jahre vorbereitet, um handlungsfähig zu sein für den kriegerischen Notfall.


    Wir können uns informieren über jede Schrecklichkeit/Katastrophe, die passiert oder zu erwarten ist. Und genau dieses Denken manifestiert bei uns und anderen die "Hölle".


    Wir können aber auch begreifen und immer täglich neu beginnen, uns nur auf den jetzigen Moment und den nächsten Schritt zu konzentrieren.


    JETZT GEHT ES MIR GUT, ICH SITZE WARM UND TROCKEN, HABE GENUG ZU ESSEN UND ZU TRINKEN. EIN DACH ÜBERN KOPF.


    Ich weiß, gestern hab ich mich noch beklagt, aber JETZT IST WIEDER JETZT.


    Mögen wir alle leidfrei sein.

    _()_Monika ❤️

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Monika
    • 28. September 2026 um 16:17

    :Dha, ich höre gerade ein wunderbares Hörbuch, prompt ging es da um unheilsame Gewohnheitsenergie. Da fand ich mich wieder. Und bin dankbar, dass sie mir gerade jetzt in die "Ohren fallen". Was für ein Geschenk.


    Es ist mir jedoch schleierhaft, dass diese mich wieder eingeholt hat. Dazu fallen mir etliche Vorkommen ein, über die ich schon mal lachen konnte. Aber heute bin ich darüber erschüttert, dass ich solche Rückfälle habe.


    Zum Beispiel hab ich vor ca. 53 Jahren beim Bügeln meine 2jährige Tochter, die auf dem Teppich spielte, beobachtet, und da ich in meiner Gewohnheitsenergie der ständigen Eile auf sie schaute, sagte ich zu ihr "beeil Dich". Hab aber zum Glück gemerkt, dass ich bekloppt war :lol:


    void Du hast Recht, ich falle auf die Angstmacher rein, aber auch auf mich. Ich fange wieder von vorne an.


    _()__()__()_

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Monika
    • 28. September 2026 um 15:47
    void:
    Monika:

    Ich finde es unglaublich, was uns als "Kleinnutzer" zugemutet wird


    Je mehr Angst die Leute haben, je verwirrter sie sind, je mehr sie den Fehler bei dich sehen, desto eher werden sie das Produkt kaufen und behalten.

    Genau, void und deshalb fühle ich mich wie in einem engen Käfig.


    Aber ich habe es geschafft, mich in Ruhe nochmal von allen Seiten damit zu beschäftigen.


    Eines meiner größten Hindernisse ist meine Ungeduld. Ich habe keine Lust, alles genau zu lesen. Allerdings begreife ich Vieles auch nicht.:grinsen:


    Zur Zeit fühle ich mich "verfolgt" :? Meine Frage an mich und ggf. EUCH "Was mache ich falsch?"


    Jetzt warte ich erstmal ab, hab storniert, gekündigt, gelöscht :erleichtert:

    Mal sehn, was passiert.

    _()__()__()_ Monika

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Monika
    • 28. September 2026 um 15:35

    Danke, Hotte, das ist mir bekannt. Werde es demnächst versuchen.


    Es geht mir grundsätzlich um die digitalen Anforderungen und Fallen.


    Monika ❤️

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Monika
    • 28. September 2026 um 11:57

    Guten Morgen Allerseits, ja, für mich war der Morgen lang, denn ich war mit Avira beschäftigt. Ich werde die einfach nicht los. Das ganze Procedere ist für mich so schwierig, dass ich seit heute Nacht bis eben völlig verwirrt bin.


    Ich finde es unglaublich, was uns als "Kleinnutzer" zugemutet wird. Ich habe mich immer darum gekümmert, auf dem laufenden zu bleiben. Aber ich fühle mich immer wieder überfordert.


    Und ich habe ANGST.


    Das ist mein frustrierender Beitrag zum Thema Gelassenheit :eek:

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Monika
    • 26. September 2026 um 10:09

    Lieber Tim,

    Dein Beitrag berührt mich sehr.

    Ich verstehe Dich gut, denn mir ginge es ähnlich, wenn ich nicht fast täglich gegensteuern würde.


    Bei mir ist es das Alter mit seinen Herausforderungen. Und vorallem auch die Digitalisierung. Ständig kommen neue Veränderungen durch Google z.B. "Fotos sichern", Aufforderung wegen nicht genutzter Apps und was nicht alles. Das macht mich ganz kirre zur Zeit.


    Ich habe viele Freundinnen und jede Menge Angebote/Abwechslung. Aber auch das nützt nichts, wenn im Hinterkopf immer wieder die "Sinnlosigkeit" auftaucht.


    Sobald ich aber (wieder mal) meinen Blick, mein Ohr auf den EINZIGEN SINN richte, entspannt sich "mein System". Dann spüre ich mein Herz, es wird wieder weit. Ich höre dann z.B. ein Hörbuch "Eckhardt Tolle" oder im Moment "Nirvana, die Lehre von der großen Freiheit" von Thich Nhat Hanh.


    Und anderen helfen, weg vom ICH ICH ICH.


    Von Herzen wünsche ich Dir, Dich von Deiner Gedankenwelt zu befreien.

    Es gibt keine andere Welt, niemand kann Dich befreien - nur DU.

    Monika ❤️ ❤️ ❤️

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Monika
    • 24. September 2026 um 19:32

    Ich weiß nicht, warum Du lachst @Hue,

    Was ewald schreibt ist richtig. Ich selbst habe mehrmals 1989 und 90er Jahre transzendente Erfahrungen durchlebt.


    Da ich auch von Psychosen gelesen hatte, habe ich meiner damaligen Ärztin davon berichtet, falls mir etwas geschieht. Auch habe ich meine Kolleginnen informiert, dass ich mich vielleicht mal merkwürdig benehmen könnte. Mein Chef erlebte (und profitierte), das ich "hellsehen" konnte.


    Ich habe mich über Literatur immer an die Realität halten können. Aber es war nicht leicht. Ich war sehr enthusiastisch und manchmal völlig ausser mir, glaubte ich sei erleuchtet.


    Der Zustand dauerte ca. 1/2 Jahr. Ich war auf den "Verlust" dieses riesigen Glücksgefühl, dieser unglaublichen Energie vorbereitet. Deshalb konnte ich ihn akzeptieren


    Und ich war froh, dass es keine Psychose war.

    _()__()__()_

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Monika
    • 24. September 2026 um 15:34

    So hab ich das auch gemacht, lieber Samadhi1876 . Auch heute noch hin und wieder, z.B. als Hörbuch.

    _()_

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Monika
    • 24. September 2026 um 13:38

    Hallo Matthie ,die Meditation ist ein Hilfsmittel, ein Teil des achtfachen Pfades.


    Und für mich nach fast 40 Jahren einfach in Fleisch und Blut übergegangen. Ich "gehe in die Stille", egal wo ich mich befinde. Im Wartezimmer, in der Bahn, im Liegen oder Sitzen - aber eben nicht mehr formal.


    Zu Beginn ist es m.E. wichtig, sich so genau wie möglich an die Empfehlungen des Buddha zu halten, um sich "umzugewöhnen", wenn nötig. Durch die eigene Erfahrung kann sich daraus ein eigener Weg entwickeln. Vielleicht sogar die Einsicht, sich weiter nach Zen zu richten.


    Wichtig erscheint mir jedoch, sich selbst zu erkennen, sich und die Lehre zu durchdringen/durchschauen und voller Vertrauen im HIER UND JETZT zu leben ohne Sorgen, was falsch zu machen.


    Ich freue mich schon seit Jahrzehnten, wenn mich jemand auf Fehler aufmerksam macht oder ich mich stoße, denn dann weiß ich, ob ich achtsam bin oder woran ich "arbeiten" muss.

    Zu nichts anderem ist die Medition/Stille nötig.


    Alles Gute für Dich

    Monika _()_


    PS: für mich war der Einstieg in den Buddhismus selbstverständlich, denn er wirkte sofort befreiend auf mich. Aber das hängt natürlich auch vom Alter, den Erfahrungen und dem Leidensdruck ab. Meiner war groß.

  • Psychiatrie – weiß sie eigendlich wirklich, was eine Psychose ist?

    • Monika
    • 20. September 2026 um 17:06

    Lieber Tim, die Zusammensetzung der aktiven Mitglieder hat sich verändert, also auch die Themen.


    Das "alte Buddhaland" war m.E. näher an der Lehre. Aber so ist es eben. Alles verändert sich.


    Ich wünsche Dir alles Gute weiterhin.

    _()_Monika ❤️

  • Bedeutung

    • Monika
    • 15. September 2026 um 09:14
    JoJu91:

    "Ich habe Dich erkannt, Baumeister dieses Hauses ["dieser illusionären Welt]"

    war so oder ähnlich angeblich der erste Satz des Buddha nach seiner Erleuchtung.


    Der den Baumeister erkennt, steht ausserhalb der Welt der Maya und ist nicht das Ich.


    :mediw::medim:

    Alles anzeigen

    Moin, das klingt jetzt sicher banal, aber als ich den Satz in der Szene mit Buddha unterm Bodhibaum im Film "Little Buddha" hörte


    "Architekt, bau Dein Haus nicht wieder auf"


    war mir schlagartig klar, wer das ist und worum es geht.

    _()__()__()_

  • Palikanon lesen - wie einsteigen?

    • Monika
    • 11. September 2026 um 06:16

    Ja, Danke Qualia , das habe ich auch.

  • Palikanon lesen - wie einsteigen?

    • Monika
    • 10. September 2026 um 21:18

    Hi Sven, für mich war der Einstieg über Analayo "der direkte Weg" das Beste, was mir die Lehre erschloss.


    Natürlich ist der Palikanon wichtig, aber mir ist das zu trocken.


    Letztlich geht es nicht um Anhäufung von Wissen, sondern um Verstehen, Be-Greifen und Umsetzen. Die Lehre ist ganz einfach, dazu braucht es keine 84000 Lehrreden. Was wichtig ist, wirst Du dann schon ent-decken.


    _()_ Monika ❤️

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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