"Ich denke", psychische Erkrankungen gab es schon immer, die Behandlung ist aber Amerikas Vorbild gefolgt und hat seit ca. 50 Jahren ihren Weg gebahnt.
In meiner Kindheit klingelten Kriegsversehrte an der Tür und baten um ein Stück Brot. Hatten die keine Depressionen?
Das wurde nur damals noch nicht beachtet.
Was war wohl leichter? Trauma durch den 2. Weltkrieg, die Nazizeit, Trümmerfrauen oder unser heutiges Leben, das einerseits unglaublich viele Möglichkeiten bietet, ausreichend Essen, Freizeit und und und ...
und andererseits die Leiden einer verwöhnten Welt.
Ich will Depressionen etc. nicht kleinreden, aber unser "Zwang zur Individualität", der Drang "immer besser, höher ..." macht das Gute zum Schlechten.
Das bemerke ich z.B. jetzt im Alter "Du musst Dich bewegen, Du musst Dich geistig fithalten" usw.
Ich finde, es wird viel zuviel auf den einzelnen Menschen geachtet.
Es liegt an Dir, Dich damit zu befassen.
Ich befasse mich lieber mit Buddhas Lehre/Leere.
Monika ❤️