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Bedeutung

  • Werner Stepan
  • 8. September 2026 um 12:24
  • Zum letzten Beitrag
  • Werner Stepan
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    • 8. September 2026 um 12:24
    • #1

    Hallo

    Für mich persönlich haben das Prajnaparamitra Mantra des Herzsutra und das Purnam Mantra der Upanishaden die selbe Aussage, eines bezeichnet die Leere als vollkommen und das andere die Fülle.

    Wie ist euer Meinung darüber ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Werner

  • Qualia
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    • 8. September 2026 um 12:29
    • #2

    Egal welches Mantra, alle sagen nichts aus zu irgendwas, gerade das befreit von allen unnötigen Nachdenken. Führen dann in den Nicht-Nachdenken-Raum.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Werner Stepan
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    • 8. September 2026 um 14:25
    • #3

    Qualia

    Danke für deine Antwort, jedoch meine ich die schlussendliche Bedeutung von Leere und/oder Fülle. Das Mantra ist nur das Mittel um ans andere Ufer zu gelangen.Es geht mir um die Bezeichnung des letzten Zustandes um den soviel Aufwand betrieben wird.

  • Leonie
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    • 8. September 2026 um 15:41
    • #4
    Werner Stepan:

    die schlussendliche Bedeutung von Leere und/oder Fülle

    Sieh es doch als Gleichung - Leere = Fülle (Form) - oder analog 2=2 . Was bedeutet da Identität?

    Werner Stepan:

    Das Mantra ist nur das Mittel um ans andere Ufer zu gelangen.Es geht mir um die Bezeichnung des letzten Zustandes um den soviel Aufwand betrieben wird.

    so viele Worte, so viele Vorstellungen

    :zen:

  • Qualia
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    • 8. September 2026 um 19:56
    • #5
    Werner Stepan:

    Qualia

    Danke für deine Antwort, jedoch meine ich die schlussendliche Bedeutung von Leere und/oder Fülle. Das Mantra ist nur das Mittel um ans andere Ufer zu gelangen.Es geht mir um die Bezeichnung des letzten Zustandes um den soviel Aufwand betrieben wird.

    Das Mantra ist nicht das Mittel, um das andere Ufer zu erreichen. Es ist das Mittel, um zu überleben, wenn das andere Ufer erreicht ist und die Lehre wie eine Bibliothek auf dem Floß, felsenschwer wie verwachsen, liegenbleibt. Studieren und Handeln sind die Mittel, um das andere Ufer zu erreichen.


    Wer ein Mantra für sich als Zweck benutzt oder aufgegeben bekommt, ist gebunden. Ein Mantra macht nichts, aber das macht nichts.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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  • Werner Stepan
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    • 9. September 2026 um 10:31
    • #6

    Also um es einmal klar ausdrücken:


    a) Form – Leerheit; Leerheit – Form. Form ist nicht getrennt von Leerheit; Leerheit ist nicht getrennt von Form. (Was Form hat, das hat Leerheit; was Leerheit hat, das hat Form).


    b) Jenes ist Fülle, dieses ist Fülle.Aus der Fülle entspringt die Fülle.Wenn von der Fülle die Fülle genommen wird,bleibt immer nur Fülle übrig.


    Bedeutung: Es drückt den Übergang von der Illusion zur Erleuchtung aus. Quelle study buddhism.

    Diese Bedeutungen sind für mich identisch, warum wird dann ein solches Tamtam von den verschiedenen Religionen ( Buddhismus/Hinduismus ) daraus gemacht ???

    MfG Werner

  • Qualia
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    • 9. September 2026 um 10:49
    • #7

    Weil das, was die Vase umgibt, unbedingt etwas sein muss. Es ist zu einfach das da eine Form ist, die von dem Begriff „Vase“ bestimmt wird, ohne dass die Form der Begriff „Vase“ ist.

    Die Form ist leer von Begriff/Leerheit.

    Der Begriff ist leer von Form/Leerheit.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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  • Werner Stepan
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    • 9. September 2026 um 12:01
    • #8

    Qualia

    Ist dann nicht diese Fülle auch Leerheit, da sie aus sich selbst besteht, ohne eine begriffliche Zuordnung.

    Die Fülle ist nur der Name, wenn der Name " Fülle " entfällt bleibt nur Leerheit.

    Wenn von der Fülle die Fülle genommen wird,bleibt immer nur Fülle...oder ohne Begriff... Leerheit übrig.

  • Helmut
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    • 9. September 2026 um 12:23
    • #9
    Werner Stepan:

    Also um es einmal klar ausdrücken:


    a) Form – Leerheit; Leerheit – Form. Form ist nicht getrennt von Leerheit; Leerheit ist nicht getrennt von Form. (Was Form hat, das hat Leerheit; was Leerheit hat, das hat Form).


    b) Jenes ist Fülle, dieses ist Fülle.Aus der Fülle entspringt die Fülle.Wenn von der Fülle die Fülle genommen wird,bleibt immer nur Fülle übrig.


    Bedeutung: Es drückt den Übergang von der Illusion zur Erleuchtung aus. Quelle study buddhism.

    Diese Bedeutungen sind für mich identisch, warum wird dann ein solches Tamtam von den verschiedenen Religionen ( Buddhismus/Hinduismus ) daraus gemacht ???

    MfG Werner

    Alles anzeigen

    Ich würde es nicht gleichsetzen, denn Leerheit ist eine Verneinung, während fülle eine Bestätigung ist.


    Leerheit verneint die Ansicht von Eigenexistenz, denn es gibt keine Phänomene, die aus sich heraus existieren, weil sie in ausschließlich in Abhängigkeit existieren.


    Auch wenn es im Herzsutra zunächst heißt:


    Form ist leer,
    Leerheit ist Form,
    Leerheit ist nichts anderes als Form,
    und Form ist nichts anderes als Leerheit.


    dann sollte man die folgenden Zeilen nicht übersehen:


    Gleichermaßen sind Gefühl,
    Unterscheidung,
    gestaltende Faktoren
    und Bewusstsein leer.


    Leerheit bezieht als nicht nur auf Form/Körper, sondern auf alle abhängigen Phänomene.

    Werner Stepan:

    b) Jenes ist Fülle, dieses ist Fülle.Aus der Fülle entspringt die Fülle.Wenn von der Fülle die Fülle genommen wird,bleibt immer nur Fülle übrig.

    Aus Leerheit entspringt aber keine Leerheit so wie aus Fülle die Fülle entspringt. Leerheit ist weder eine Ursache von sich selbst oder anderem. Sie bewirkt nichts im Sinne der Ursache-Wirkungs-Kausalität


    Wesentlich ist der Zusammenhang von Leerheit und abhängigem Entstehen. Weil Leerheit Selbstexistenz der Phänomene ausschließt, können die Phänomene in Abhängigkeit von ihren Ursachen, Teilen und Benennungen existieren. Weil die Phänomene abhängig existieren, sind sie leer von Selbst- oder Eigenexistenz.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Werner Stepan
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    • 9. September 2026 um 13:17
    • #10

    Helmut

    Die Fülle ist nur der Name, wenn der Name " Fülle " entfällt bleibt nur Leerheit.

    Zitat:

    Wenn von der Fülle die Fülle genommen wird, bleibt immer nur Fülle übrig...oder ohne Name/Begrifflichkeit... Leerheit übrig.

    Was bleibt bestehen wenn der Name " Leerheit " entfällt ???

  • Wetering
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    • 9. September 2026 um 13:23
    • #11

    ""

  • Qualia
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    • 9. September 2026 um 13:25
    • #12
    Werner Stepan:

    Qualia

    Ist dann nicht diese Fülle auch Leerheit, da sie aus sich selbst besteht, ohne eine begriffliche Zuordnung.

    Die Fülle ist nur der Name, wenn der Name " Fülle " entfällt bleibt nur Leerheit.

    Wenn von der Fülle die Fülle genommen wird,bleibt immer nur Fülle...oder ohne Begriff... Leerheit übrig.

    Form ist Leer ist in diesem Zusammenhang falsch, nur ein intellektuelles Konzept, das Anhaftung bewirkt.


    Wenn Fülle weggenommen wird, bleibt nicht Leerheit. Wenn Fülle weggenommen wird, wird gleichzeitig Leerheit weggenommen. Nichts Wahrnehmbares mehr.


    Anders bei Leerheit: Wird die weggenommen, bleibt Fülle, die nicht als Fülle erkannt werden kann, weil alles Fülle ist. Dadurch wird Fülle, nicht Leerheit.


    Fülle ist nie = Leerheit und Leerheit nie = Fülle. Wer das nicht erkennt, wird immer wieder volle Leerheit und leere Fülle denken und sich verblenden.


    Darum ist der Satz „Form ist Leere, Leere ist Form“ nur ein Konzept, das auf das Universum nicht angewendet werden kann: Wie schon bekannt: Glaube kann nur Berge versetzen, die nicht auf der Erde stehen, sondern nur die im Verstand.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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    • 9. September 2026 um 15:54
    • #13

    Qualia

    Wenn ich alles richtig verstanden habe ist die Aussage...Mantrameditation ist unnötig, die Aussage " Form ist Leerheit, Leerheit ist Form " ist unnötig, die Bezeichnungen Fülle/Form/Leerheit sind unnötig, was bleibt bestehen wenn der " Begriff/Name " entfällt ???

  • Qualia
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    • 9. September 2026 um 20:12
    • #14
    Werner Stepan:

    Qualia

    Wenn ich alles richtig verstanden habe ist die Aussage...Mantrameditation ist unnötig, die Aussage " Form ist Leerheit, Leerheit ist Form " ist unnötig, die Bezeichnungen Fülle/Form/Leerheit sind unnötig, was bleibt bestehen wenn der " Begriff/Name " entfällt ???

    Habe ich alles nicht gesagt, aber :like:

    Ich ist nicht leer oder tot.

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  • Werner Stepan
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    • 10. September 2026 um 13:33
    • #15

    Qualia  Helmut  Leonie  Wetering 😊

    Zwei Freunde, Sunyata und Purnam, meditieren täglich intensiv um die Erkenntnis/Erlösung zu erlangen. Eines Tages verkündet Sunyata, mein Freund ich habe die Antwort gefunden, die Leerheit ist die Wahrheit. Daraufhin verstärkt Purnam seine Anstrengungen und verkündet, auch ich habe die Antwort gefunden, die Fülle ist die Wahrheit. Darauf sein Freund Sunyata, nein du irrst dich meines ist die Wahrheit. Nein du irrst dich erwidert Purnam meines ist die Wahrheit. Und so zerfiel ihre Freundschaft wegen zweier verschiedener Begriffe.

    Jetzt bleibt die Frage, hatten beide das selbe gefunden oder verschiedenes, wenn man die Begriffe/Namen/Bezeichnungen weglässt ???

    Mit freundlichen Grüßen Werner :om::rad:

  • Helmut
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    • 10. September 2026 um 13:57
    • #16

    Die beiden Freunde sollten erst einmal ihre Begriffe klären. Was ist die Bedeutung von Leerheit und was ist die Bedeutung von Fülle? Dann kann man klären, ob die Bedeutungen der beiden Begriffe dasselbe bezeichnen. Sind die Bedeutungen verschieden, dann muss man beide Begriffe nebeneinander bestehen lassen.


    Die Bedeutung der Begriffe steckt aber nicht in ihnen selbst. Sie ergibt sich, wie wir seit L. Wittgenstein wissen, daraus, in welchem Kontext sich der Begriff auf welche Benennungsgrundlage bezieht. Deshalb hilft das Weglassen der Begriffe nicht weiter, da dadurch nichts wirklich geklärt wird.


    Der Punkt ist also: Haben Fülle und Leerheit dieselbe Benennungsgrundlage? In Beitrag#9 habe ich die Position vertreten, dass die Begriffe Leerheit und Fülle nicht die gleiche Bedeutung haben, weil sie unterschiedliche Benennungsgrundlagen haben.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Hotte
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    • 10. September 2026 um 14:08
    • #17
    Werner Stepan:

    Jetzt bleibt die Frage, hatten beide das selbe gefunden oder verschiedenes, wenn man die Begriffe/Namen/Bezeichnungen weglässt ???

    Ich glaube, die beiden haben gar nix gefunden. Sonst müssten sie sich nicht mehr streiten und wüssten, dass sie schon immer vom Selben geredet haben.

    DON'T HATE, MEDITATE.

    Einmal editiert, zuletzt von Hotte (10. September 2026 um 14:16)

  • Matthie
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    • 10. September 2026 um 15:01
    • #18
    Hotte:

    Ich glaube, die beiden haben gar nix gefunden. Sonst müssten sie sich nicht mehr streiten und wüssten, dass sie schon immer vom Selben geredet haben.

    Da ist was dran 👍

  • Leonie
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    • 10. September 2026 um 15:48
    • #19

    Man streitet sich ja nur über Ansichten.

    Und letztlich ist das "Mantra" auch bloß eine Ansicht.

    Wenn man aber der Wirklichkeit gemäß die Dinge ergründet, dann streitet man sich nicht.

    :zen:

  • Wetering
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    • 11. September 2026 um 06:26
    • #20

    Nicht, dass ich es verstehe, aber ich zitiere mal Khenpo Tsültrim Gyamtso Rinpoche:


    Wir sollten uns der Tatsache bewußt sein, daß alle zur Befreiung führenden buddhistischen Samadhis auf der Verwirklichung von Leerheit und dem Nichtvorhandensein eines Selbst basieren. Diejenigen meditativen Vertiefungen, die dieser Grundlage entbehren, führen nicht zum Zustand der Befreiung, so wie Befreiung im Buddhismus verstanden wird.

  • Online
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    • 11. September 2026 um 09:35
    • #21
    Werner Stepan:

    Hallo

    Für mich persönlich haben das Prajnaparamitra Mantra des Herzsutra und das Purnam Mantra der Upanishaden die selbe Aussage, eines bezeichnet die Leere als vollkommen und das andere die Fülle.

    Wie ist euer Meinung darüber ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Werner

    Mir gefällt diese Meinungsfrage ja sehr und ich kann mir regelrecht vorstellen, wie zwei Menschen mit diesen unterschiedlichen Sichtweisen sich irritiert gegenüberstehen. Es wird dann zunächst nicht eine weitere Perspektive gesehen, sondern am ehesten die Möglichkeit der Verfälschung der eigenen Einsicht, was bei manchen gerne auf sofortige Ablehnung stößt.

    Meine Meinung ist da etwas zweigeteilt, bleibt man an der Oberfläche und betrachtet nur Fülle und Leere wörtlich "nach Wittgenstein" kann man die verschiedenen Bedeutungen sehen; geht man aber wirklich in die Tiefe sehe ich eben auch, dass sich beide Bedeutung füllen und auch auflösen können und letztendlich alles dann als leer bezeichnet werden kann. Kommt drauf an, wo man dann "stehen bleiben" möchte.

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Qualia
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    • 11. September 2026 um 10:13
    • #22
    Zitat

    Der einzige Beitrag der KI.
    KI‑Prüfung auf Ontologie RE: Bedeutung:
    Der Satz ist ontologisch korrekt, wenn die Begriffe „Befreiung“, „Samadhi“, „Leerheit“ und „Nicht-Selbst“ in ihrer buddhistischen Wirkungslogik verstanden werden.

    Er ist nicht korrekt, wenn man „Befreiung“, „Samadhi“, „Leerheit“ und „Nicht-Selbst“ auf andere Art definiert (z. B. mystisch, psychologisch, theistisch).

    Wetering:

    Wir sollten uns der Tatsache bewußt sein, daß alle zur Befreiung führenden buddhistischen Samadhis auf der Verwirklichung von Leerheit und dem Nichtvorhandensein eines Selbst basieren.

    Mein Begriff davon ist eben das im rechten Samadhi weder „Ich ist Ich ohne Ich“ noch Leerheit gibt.

    Nach dem Samadhi existiert „Ich ohne Ich“ in der Leerheit als erste Wahrnehmung, Gewahrsein,

    um dann in „Ich ohne Ich“ und Leerheit überzugehen,

    danach in „Ich bin“ und das bist Du, Umwelt,

    dann „Ich bin dies und das“ und „Du bist dies und das“. Da erscheint das Alltagsbewusstsein mit seinen Verblendungen mystisch, psychologisch, theistisch: etwas Erkennen das nicht sichtbar ist. Du und ich können nicht anders kommunizieren, weil wir jeder ein anderes Erleben und eine unterschiedliche Ausdrucksweise trotz einer Sprache haben.


    Wenn diese Verblendung zu Verlangen, Gier, Schuld oder zu Ablehnung, Hass, Ärger führt, erscheint diese Art dukkha: das Leiden an den Ergebnissen der aus Gier oder Hass begangenen Handlungen.


    Verblendung ist normal im Alltagsbewusstsein. Die bewusste Ausführung einer gierigen oder hassenden Handlung ist eine, die aus dem Glauben kommt das man eine Persönlichkeit ist, die eben so handeln muss. Mein Handeln ist dann verunreinigt durch Vergangenes und meine Vorstellung von Zukunft.

    Verblendung ist nie verunreinigt. Sie ist nur das, was Buddha avijjā nennt.

    Nicht‑Erkennen der Vorgänge als Vorgänge, sondern als Tatsache von Ursache und Wirkung.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (11. September 2026 um 10:21)

  • Werner Stepan
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    • 11. September 2026 um 12:03
    • #23

    Helmut

    Die beiden Freunde sollten erst einmal ihre Begriffe klären.

    Zitat von Ihnen.


    Siddhartha begegnete vielen großen Lehrern.

    Quelle study buddhism.


    Siddhartha verließ mit 29 Jahren seine Frau Yasodhara, den Palast und das Reich seiner Eltern und begann, das Leben eines Asketen zu führen. Er erlernte die " yogische Praxis " und Meditation als Schüler zweier angesehener " brahmanischer Eremiten " Alara Kalama und Uddaka Ramaputta. Quelle Wikipedia. Hervorhebungen von mir.

    Und Sie denken Buddha hatte da schon als Schüler eine Vorstellung/Begrifflichkeit von der Leerheit ?

    Ich denke, wenn die Freunde gleiches erfahren jedoch jeder es anders benennt, bleibt es immer das gleiche.

  • Werner Stepan
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    • 11. September 2026 um 12:07
    • #24

    Schneelöwin

    Danke für Ihren Kommentar, ich denke ähnlich darüber.

    MfG Werner

  • Werner Stepan
    Themenautor
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    • 11. September 2026 um 12:12
    • #25

    Wetering

    Befreiung im Buddhismus und/oder im Brahmanismus ist letztlich das selbe, nur verschieden benannt. MfG Werner.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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