Was KI heute über Nydahl denkt bezogen auf seine verfehlungen und freudig in Erwartung auf klagen durch die Diamantweg Organistation. Hier der kontroverse KI Beitrag und eure Gedanken.
1. Das Konzept der „Verrückten Weisheit“ und sexuelle Beziehungen
Ole Nydahl war kein zölibatärer Mönch, sondern verstand sich selbst als „Yogi“. Er und seine verstorbene Frau Hannah lebten in den 1960er und 70er Jahren einen extremen Hippie-Lebensstil (inklusive Drogenexperimenten und Schmuggelerfahrungen), bevor sie zum Buddhismus fanden.
Die Kritik: Nydahl war dafür bekannt, offen und gleichzeitig sexuelle Beziehungen mit zahlreichen wechselnden Schülerinnen und Anhängerinnen zu pflegen (teils parallel).
Der Kontext: In manchen Traditionen des tibetischen Vajrayana-Buddhismus gibt es das Konzept der „Verrückten Weisheit“ (Crazy Wisdom), bei dem Lehrer gesellschaftliche Tabus und Konventionen brechen, um den Geist der Schüler zu provozieren. Kritiker und Aussteiger warfen ihm jedoch vor, dieses spirituelle Konzept als Deckmantel zu missbrauchen, um ein problematisches, ausbeuterisches und narzisstisches Sexualverhalten innerhalb seiner Organisation zu legitimieren.
2. Politische Radikalisierung und Islamfeindlichkeit
Ein weiterer Punkt, der von Kritikern oft als „Verdrehung“ oder „Perversion“ der eigentlichen buddhistischen Lehre von Mitgefühl und Friedfertigkeit gewertet wird, ist Nydahls politische Haltung.
Er fiel über Jahre hinweg durch scharfe, pauschalisierende und aggressive Äußerungen gegen den Islam und Muslime auf (z. B. Warnungen vor einer „Überfremdung“, abwertende Kommentare über die Kultur).
Er traf sich mit Rechtspopulisten wie Geert Wilders und sprach Wahlempfehlungen für die AfD aus.
Die Konsequenz: Wegen dieser anhaltenden Hetze geriet er in massiven Konflikt mit der Deutschen Buddhistischen Union (DBU). Um einem offiziellen Ausschlussverfahren wegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu entgehen, trat Nydahls Diamantweg-Dachverband 2019 schließlich selbst aus der Union aus.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Während seine Anhänger ihn als charismatischen, modernen Befreier sahen, bewerteten Kritiker und traditionelle Buddhisten seine Verknüpfung von spiritueller Macht, freizügiger Sexualität und rechtspopulistischer Rhetorik als extremen Widerspruch (oder eben als „Perversion“) der klassischen buddhistischen Werte.