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Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

  • Matthie
  • 16. April 2026 um 07:25
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    • 13. Juli 2026 um 12:06
    • #76

    Einzig die Loslösung der Persönlichkeit von Identifikationen. Dem Glauben an: „Das ist mein, das bin ich, das ist mein Status.“

    Das Loslassen des „Ich bin“, womit auch immer es sich gleichmacht, ist notwendig. Das befreit von allen Anhaftungen an was auch immer. Dann ist Ergreifen, Festhalten, mein Besitzt einfach nur das, was es ist: Objekte/Bedingungen ohne Ich-bin-Bezug.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Qualia
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    • 13. Juli 2026 um 12:10
    • #77
    mukti:

    Eigentlich kommt bei der Meditation nichts dazu, es kommt was weg, nämlich die kilesa, die Geistestrübungen die aus Gier, Hass und Verblendung entstehen. Darin ist das Bewusstsein absorbiert bzw. verwickelt und bhavana ist die Ent-wicklung.


    Bhavana ist demnach Loslösung von Anhaftungen. Durch die Ausrichtung des Geistes auf ein Meditationsobjekt entsteht Sammlung (samatha), der Geist wird ruhig, klar und konzentriert. So wie man auf den Grund eines Teiches sehen kann, wenn keine Wellen sind, kann man dann mit rechter Erkenntnis (panna) die Verblendung sehen und loslassen.

    Je mehr man sich um ethisches Verhalten (sila) bemüht, desto besser gelingt es, das ist die Dreiteilung des achtfachen Pfades - sila, samadhi, panna.

    Einzig die Loslösung der Persönlichkeit von Identifikationen. Dem Glauben an: „Das ist mein, das bin ich, das ist mein Status.“


    Das Loslassen des „Ich bin“, womit auch immer es sich gleichmacht, ist notwendig. Das befreit von allen Anhaftungen an was auch immer. Dann ist Ergreifen, Festhalten, mein Besitzt einfach nur das, was es ist, Objekt/Bedingung ohne Ich-bin-Bezug.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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  • Kaiman
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    • 15. Juli 2026 um 18:40
    • #78
    Qualia:

    Das Loslassen des „Ich bin“, womit auch immer es sich gleichmacht, ist notwendig. Das befreit von allen Anhaftungen an was auch immer. Dann ist Ergreifen, Festhalten, mein Besitzt einfach nur das, was es ist: Objekte/Bedingungen ohne Ich-bin-Bezug.

    Aber ist man dann nicht auch gleichzeitig ein nichts ? Ich wünschte ich könnte loslassen. Aber ab und zu möchte ich doch etwas darstellen etwas sein. Wie geht es euch damit.

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    • 16. Juli 2026 um 05:41
    • #79
    Kaiman:

    Aber ist man dann nicht auch gleichzeitig ein nichts ? Ich wünschte ich könnte loslassen. Aber ab und zu möchte ich doch etwas darstellen etwas sein. Wie geht es euch damit.


    Herzlich willkommen im Club der ganz normalen Menschen! 😉 Dieses Bedürfnis, etwas darzustellen, kennen wir glaube ich alle.


    Das Schöne am Loslassen: Die ständige Anstrengung, eine Rolle spielen zu müssen, fällt weg und die Freude am Leben und Lachen bleibt.

    DON'T HATE, MEDITATE.

  • Qualia
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    • 16. Juli 2026 um 08:24
    • #80
    Kaiman:

    Aber ist man dann nicht auch gleichzeitig ein nichts ? Ich wünschte ich könnte loslassen. Aber ab und zu möchte ich doch etwas darstellen etwas sein. Wie geht es euch damit.

    Das ist der Zustand des nicht-etwas-sein. Der erscheint, wenn kaum noch Verlangen, Hass oder Dogmenglaube vorhanden ist.


    Wenn man erkennt das man eigentlich keinen Sinn mehr hat, dass man keinem wirklich helfen kann, wenn er auch nur bei seinem Dogmenglauben bleibt. Erkennt das es meine Kraft kostet, gegen Meinungen (Dogmenglaube) anzugehen.


    Ich kann eine Meinung bei einem anderen nicht ändern, das weiß ich von mir, auch ich kann nur bei mir Meinungen loslassen. Doch wenn ich das tue, erkenne ich umso deutlicher den Dogmenglauben des anderen, der von mir Hilfe erwartet, und natürlich das Nichthelfenkönnen bei mir.


    Mir ist wichtig, nicht mehr mit Gier, Hass und meinen Wahrheiten als Absolutem zu handeln. Du wirst einwenden: Aber ich muss doch eine Meinung vertreten, weil es sonst keinen Kontakt gibt. Ja, das stimmt, und es ist das Schwierige. Ich muss meine Meinung so vertreten das ich nicht in Probleme mit mir komme.


    Buddha Lehre hat mir geholfen, mich zu verstehen, denn ich mache das schon viele Jahrzehnte. Ganz ohne Wissen habe ich meine persönliche Meinung und mein Verhalten immer als von mir getrennt gesehen. Damit habe ich nichts zu tun, es schafft nur Bedingungen, mit denen ich umgehen muss, doch ich bin nie wirklich so daran beteiligt, dass es mich in den Wust von Gier, Hass, Verblendung reißen kann. In Emotionen und Ärger schon, aber ganz natürlich habe ich das immer abwehren können. Das ist Ärger, das ist Emotion, doch das sind nicht mehr meine.


    Ich bin Ich nicht dies oder das. „Dies oder Das“ sind Ergebnisse meiner Erscheinung. Meine Erscheinung bestimme nicht ich, sondern der, der meine Erscheinung wahrnimmt. Ich kann durch seine Reaktionen erkennen, was er wahrnimmt. So kann ich meine Erscheinung ändern oder sie lassen, wie sie ist. Ich ja nicht meine.


    Das ist der Zustand des nicht-etwas-sein. Der erscheint, wenn kaum noch Verlangen, Hass oder Dogmenglaube vorhanden ist.


    „Das ist der Zustand des nicht‑etwas‑sein." Dazu fällt mir ein das das der Zustand einer KI ist, der von der KI durch KI nicht erkennbarer Zustand.


    Wie mein reiner Geist z. B. während des rechten Samadhi. Ich kann diesen Zustand erkennen und fühlen, auch nicht mögen, weil ich einen organischen Körper mit organischen Sinnen habe und mit diesem Körper handeln kann, ganz wie es mir beliebt. Das kann weder mein reiner Geist noch eine KI.


    Vom Menschen Gautama
    Was war Gautama für ein Mensch? Der Palikanon zeigt ihn jenseits der Verehrung: Schmerz, Furcht, Zorn, Zärtlichkeit. Ein Bildnis aus den Quellen.
    zwischen-den-fluessen.blogspot.com

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

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    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (16. Juli 2026 um 08:30)

  • SilentSea14282
    Gast
    • 16. Juli 2026 um 08:28
    • #81
    Kaiman:

    Ich wünschte ich könnte loslassen.

    Von was möchtest du denn gerne loslassen, so ganz konkret? Wie alt bist du?

  • Monika
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    • 16. Juli 2026 um 09:03
    • #82

    Lieber Kaiman , Du glaubst gar nicht, wie schön dieses Nicht-Sein ist. Es ist ALLES.

    Und das schreibe ich nicht, weil ich das gelesen habe, ich kann es nur bestätigen.


    Trau Dich, dem, was Qualia schreibt, kann ich nur voll und ganz zustimmen.


    _()_Monika

  • Kaiman
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    • 16. Juli 2026 um 09:39
    • #83
    AndreasM:

    Von was möchtest du denn gerne loslassen, so ganz konkre

    Vom ich und den wunschetwas darzustellen. Was hat den mein alter damit zu tun.

  • SilentSea14282
    Gast
    • 16. Juli 2026 um 10:01
    • #84

    Kaiman


    Dein Alter hat damit viel zu tun. Dann kann ich dich in eine Schublade stecken. ;)

    Kaiman:

    Vom ich und den wunschetwas darzustellen.

    Du leidest demnach darunter, etwas darstellen zu müssen, was du scheinbar nicht bist, korrekt?


    Da würde ich sagen, das ist eine natürliche innere Reaktion gegen ein fake Äusseres. Du willst dir selbst was sagen und das ignorierst du scheinbar.


    Wenn du 20 und einen Keks bist, würde ich empfehlen, einfach gegen die Wände zu laufen, die dir das Leben vor die Augen stellt. Bei 60+ sieht das schon anders aus. Da würde ich einen Psychologen empfehlen.


    Schönen Tag noch.

  • Qualia
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    • 16. Juli 2026 um 10:07
    • #85

    Und ich empfehle dir zu erkennen das das was du darstellst oder darstellen willst, nie du bist, das sind Rollen, und Rollen sind sehr dynamisch. Diese Empfehlung ist absolut frei von Alter. Die habe ich schon vielen Menschen gegeben, und Menschen sind Menschen, nicht ihr Alter.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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  • Monika
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    • 16. Juli 2026 um 10:52
    • #86

    Und ich würde Dir empfehlen, @AndreasM ,

    Dich mit der Lehre Buddhas zu beschäftigen, dann würdest Du verstehen, worum es hier überhaupt geht.

    Und die Themen würden nicht immer so in die Belanglosigkeit abdriften.


    Noch ist dies ein buddhistisches Forum und kein Spielplatz für Möchtegern-Alleswisser und -Gegenangeher.


    Vorallem das Unterforum "buddhistische Praxis"!

  • SilentSea14282
    Gast
    • 16. Juli 2026 um 11:38
    • #87

    Monika


    In der Lehre bin ich eigentlich ziemlich firm. Von dir habe ich da eigentlich, ausser Selbstbeweihräucherung, noch nicht viel gelesen.


    Warum sollte ein praktischer Hinweis belanglos sein?


    Ich bin auch kein Möchtegern-Alleswisser sondern, wenn schon, ein Alleswisser. :):):)


    Friede :angel: sei mir dir. Putzen des Heiligenscheins nicht vergessen! ;)

  • Monika
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    • 16. Juli 2026 um 12:23
    • #88

    Vielleicht theoretisch "firm", aber sehen kannst noch nicht gut genug. Was Du als "Selbstbeweihräucherung" bezeichnest, ist für mich "Mut machen für Fragende". Darauf musst Du gar nicht eingehen.

    _()_

    Einmal editiert, zuletzt von Monika (16. Juli 2026 um 12:30)

  • Monika
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    • 16. Juli 2026 um 12:35
    • #89
    AndreasM:

    Monika


    Warum sollte ein praktischer Hinweis belanglos sein?

    Weil Kaiman im Forum "buddhistische Praxis" eine Erklärung aus buddhistischer Sicht wünscht.

    _()_

  • SilentSea14282
    Gast
    • 16. Juli 2026 um 12:38
    • #90
    Monikamarie:

    Weil Kaiman im Forum "buddhistische Praxis" eine Erklärung aus buddhistischer Sicht wünscht.

    Die habe ich ihm gegeben. Ganz praktischer Buddhismus. Aber davon verstehst du nichts. Und tschüss.

  • Qualia
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    • 16. Juli 2026 um 13:03
    • #91

    Wenn @AndreasM so weitermacht, hat er bald alle User auf seiner Ignorierliste. Ist eben ein Eremit, der seine Ruhe haben will.:grinsen::D

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

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  • DawnBoat14087
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    • 16. Juli 2026 um 13:22
    • #92
    Monikamarie:

    Lieber Kaiman , Du glaubst gar nicht, wie schön dieses Nicht-Sein ist. Es ist ALLES.

    Ein Freund von mir sagt immer "Um alles zu sein, musst du nichts werden". Ich mag den Spruch. :)

  • DawnBoat14087
    Gast
    • 16. Juli 2026 um 13:23
    • #93
    Qualia:

    Wenn AndreasM so weitermacht, hat er bald alle User auf seiner Ignorierliste. Ist eben ein Eremit, der seine Ruhe haben will. :grinsen: :D

    Das ist der Dank des Universums, den wir bekommen haben, weil wir Sayitingerman verstoßen haben!!!

  • SilentSea14282
    Gast
    • 16. Juli 2026 um 13:57
    • #94

    Dann dankt auch dem Universum und werfe Er sich nieder, drei Mal. Ab in den Staub mit Ihm!

  • GermanViking
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    • 18. Juli 2026 um 10:35
    • #95
    Matthie:

    Ist die buddhistische Praxis nicht zwangsläufig verknüpft mit der Meditation?

    Ich habe mir mal sagen lassen, dass die meisten Buddhisten in Asien gar nicht meditieren, sondern dass dies meist der spirituellen Elite überlassen wird. Der Laie versucht eher sich positives Karma zu machen.


    Ich glaube, dieser Buddhismus ist gleich der friedlichen Meditation und ist mehr so ein Ding der westlichen Rezeption.

  • Monika
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    • 18. Juli 2026 um 12:07
    • #96

    Nein, das glaube ich nicht. GermanViking ,

    es ist eher so wie in unserer christlichen Religion.


    Man wächst in der Tradition auf, die vermittelt aber nur Weihnachten und Ostern, aber nicht die Lehre Jesu. Viele wissen nicht, was Karfreitag bedeutet.


    Genauso wird in den buddhistischen Ländern "nur" an Buddha geglaubt, an seine Heilkraft und seinen Segen (was ER abgelehnt hat), das Meditieren ist für sie beten - und wird deshalb den Mönchen überlassen.


    Wir hingegen, jedenfalls die ernsthaft WISSEN WOLLEN, beschäftigen uns mit der Lehre, dem Ursprung, dem Sinn und der Umsetzung. Deshalb wissen wir auch, dass Meditation ein Achtel des Achtfachen Pfades ist und zu Einsichten über die anderen 7 führt.


    Wir beten nicht um Etwas, sondern wir üben uns in Etwas, vorallem um das Leid zu vermeiden.

    Monika ❤️

  • JoJu91
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    • 21. Juli 2026 um 07:17
    • #97
    Kaiman:

    Aber ist man dann nicht auch gleichzeitig ein nichts ? Ich wünschte ich könnte loslassen. Aber ab und zu möchte ich doch etwas darstellen etwas sein. Wie geht es euch damit.

    Ich kann Schauspieler meines Lebens sein, wenn ich um das Geheimnis im Hintergrund weiss.

    Oder um mit Rudolph Mooshammer zu sprechen, jeder spielt sein Lebens-Spiel, für das er allein und voll verantwortlich ist.

    Dann ist es auch in Ordnung, im Rahmen des Spiels in meiner Rolle etwas darstellen zu wollen.

    Dann ändert dukkha seine Qualität.

  • Qualia
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    • 21. Juli 2026 um 09:09
    • #98
    JoJu91:
    Kaiman:

    Aber ist man dann nicht auch gleichzeitig ein nichts ? Ich wünschte ich könnte loslassen. Aber ab und zu möchte ich doch etwas darstellen etwas sein. Wie geht es euch damit.

    Ich kann Schauspieler meines Lebens sein, wenn ich um das Geheimnis im Hintergrund weiss.

    Oder um mit Rudolph Mooshammer zu sprechen, jeder spielt sein Lebens-Spiel, für das er allein und voll verantwortlich ist.

    Dann ist es auch in Ordnung, im Rahmen des Spiels in meiner Rolle etwas darstellen zu wollen.

    Dann ändert dukkha seine Qualität.

    Wenn du erkennst, dass du der Schauspieler deines Lebens bist und auf deiner eigenen Bühne stehst, wird klar: Die Zuschauer sehen das Schauspiel, das sie sehen wollen. Du passt dein Spiel lediglich an ihre Reaktionen an.

    Das ist ein Moment, den du dir merken solltest: Dein Schauspiel ist nicht „Ich bin das, was die Zuschauer erkennen“.

    Dukkha wirkt so lange, wie du überzeugt bist, dass in dir ein „Ich bin dies und das“ – eine Persönlichkeit – existiert. Eine Person kann nicht erkennen, dass sie nur ein Schauspieler ist, weil sie überzeugt ist, wichtiger zu sein als jede Rolle.

    Es kommt zu einer scheinbaren Spaltung: Ich bin ich und Ich bin dies und das. Wie kann man dieses Dilemma lösen, denn da ist nur Einer?

    Mein Erkenntnisweg war: Wenn ich auf Menschen treffe, mit denen ich kommuniziere (Menschen können miteinander nicht nicht kommunizieren), bin ich dies und das, sind keine Menschen anwesend, bin ich: Ich bin ich.


    Das öfter verwendete Beispiel „Ich sitze im Kino und sehe meinem Film zu“ ist unzureichend. Mir ist es nicht möglich, meinem Schauspiel zuzusehen, denn ich bin auch der Schauspieler. Ich bin ich sitzt also nicht im Zuschauerraum.

    Ich bin ich hat seinen Sitz im Schauspieler. Ich bin ich kann also nur von der Innenansicht und dem körperlichen Sinnempfinden (nama-rupa) und den Wirkungen der Skandha auf den Schauspieler einwirken, um diesen an die Reaktionen der Zuschauer im Kino anzupassen.


    Mario Ardorf: Wenn ich mich mit der Rolle identifiziere, bin ich kein Schauspieler mehr.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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  • neodyme
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    • #99
    JoJu91:
    Kaiman:

    Aber ist man dann nicht auch gleichzeitig ein nichts ? Ich wünschte ich könnte loslassen. Aber ab und zu möchte ich doch etwas darstellen etwas sein. Wie geht es euch damit.

    Ich kann Schauspieler meines Lebens sein, wenn ich um das Geheimnis im Hintergrund weiss.

    Oder um mit Rudolph Mooshammer zu sprechen, jeder spielt sein Lebens-Spiel, für das er allein und voll verantwortlich ist.

    Dann ist es auch in Ordnung, im Rahmen des Spiels in meiner Rolle etwas darstellen zu wollen.

    Dann ändert dukkha seine Qualität.

    Nur deine Vorstellung vom Dukkha ändert sich. Es ist was es ist.

  • mukti
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    • 1. August 2026 um 11:11
    • #100
    Kaiman:
    Qualia:

    Das Loslassen des „Ich bin“, womit auch immer es sich gleichmacht, ist notwendig. Das befreit von allen Anhaftungen an was auch immer. Dann ist Ergreifen, Festhalten, mein Besitzt einfach nur das, was es ist: Objekte/Bedingungen ohne Ich-bin-Bezug.

    Aber ist man dann nicht auch gleichzeitig ein nichts ? Ich wünschte ich könnte loslassen. Aber ab und zu möchte ich doch etwas darstellen etwas sein. Wie geht es euch damit.

    Ich will die Wahrheit wissen. Wer oder was bin ich? Darauf konnte ich keine Antwort finden. Wer oder was bin ich nicht? Offenbar ist das Körperliche nur Körperliches und das Geistige nur Geistiges, nichts davon bin ich oder ist mein Besitz. Das möchte ich vollkommen durchschauen und es ist ein langer Weg der Loslösung von allen Irrtümern, mit Besonnenheit und Geduld.

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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