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Reaktion auf Aussagen anderer

  • Gylfie
  • 12. April 2026 um 21:12
  • Zum letzten Beitrag
  • Gylfie
    Gylfie Themenautor
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    12. April 2026
    • 12. April 2026 um 21:12
    • #1

    Hallo

    Wie kann ich auf Aussagen reagieren, die im totalen Gegensatz zu meiner Meinung und meiner Wertvorstellung stehen? Soweit ich weiss, führt es zu nichts, wenn ich mit Wut reagiere oder ein Drama veranstalte. Jedoch kann oder will zumindest nicht einfach nichts sagen und reaktionslos bleiben, nur weil ich nicht an Schuld glaube.

    Ich denke nicht, dass es nötig ist, die genauen Worte meines Mitmenschen zu rezitiren. Es war auf jeden Fall etwas hasserfülltes.

    Ich wusste überhaupt nichr wie ich reagieren sollte. Eine Diskussion starten? Die Person anschreien? Ich habe mich dann dazu entschieden zu sagen, dass ich nicht einverstanden bin, und bin einfach gegangen. Ich habe daraufhin kurz durchgeatmet und der Person später gesagt, dass ich nicht nachtragend bin.

    Ich hätte gerne mehr gesagt und meine Meinung klargemacht. Leider weiss ich nicht, wie ich dies auf eine Weise tun kann, die nicht noch mehr unfrieden in diese Welt bringt (oder widerspricht das jetzt wieder dem Glaube an das Karma??)

  • Qualia
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    • 13. April 2026 um 09:24
    • #2

    Das Problem mit der Meinung ist, dass sie nie die Realität repräsentiert. Eine Meinung ist aus vergangenen Erfahrungen gebildet und wird zu meiner Meinung, und meine Meinung ist immer real, auch wenn sie nicht realistisch sein kann.


    Eine Tatsache ist keine Meinung und kann nicht durch Meinungen erschüttert werden. Meinung und Tatsache sind also komplett unterschiedlich. Tatsache ist real, Meinung glaubt, real zu sein.

    Wenn meine Meinung mit Tatsachen zerlegt wird, kann ich glücklich sein, weil meine Vorstellung von erreichen wollen verhindert wurde, oder eben sauer reagieren, weil mir keiner glaubt.


    Die Meinung ist nicht mein, die Meinung bin nicht ich, die Meinung ist nicht meine Identität (so bin ich).


    Heißt: Ich sehe meine Meinung wie ein Kleidungsstück, das ich anhabe und jederzeit wechseln kann, ganz wie es mir beliebt. So bleibe ich nie an meiner derzeitigen Meinung kleben und mir ist es gleich, ob mir andere meine vergangene Meinung ankleben.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Gylfie
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    • 13. April 2026 um 10:07
    • #3

    Wenn die Meinung anderer jedoch eine Beleidigung ist, darf ich mich dann nicht verteidigen?

  • Online
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    • 13. April 2026 um 11:37
    • #4

    Doch, Du darfst Dich verteidigen. Die Frage ist jedoch, ob es das wert ist.


    Von GesprächspartnerInnen, die mich beleidigen, entferne ich mich. Denn ich kann sehr zornig werden und muss mich hüten, nicht noch zuzuschlagen.


    Meine Reflektion darüber hat mir gezeigt, dass ich mich selbst für zu wichtig und überlegen halte. Wenn ich also diese Energie spüre, dann gehe ich geistig sofort nach innen, denn ich weiß, das bin NICHT ICH.


    Ich war schon mal "weiter", jetzt mit 77 Jahren wurde ich rückfällig - aber nicht ganz.:erleichtert: Ich arbeite daran, ich habe erkannt, dass ich mir zu sicher war in Bezug auf die Lehre.

    Ich bin wieder zurückgekehrt zum "Anfängergeist" - übrigens ein empfehlenswertes Buch von Shunryu Suzuki.


    Du stehst noch am Anfang und bist sehr jung. Schön, dass Du Frieden im Herzen wünscht.

    Ich wünsche Dir viel Kraft, Ausdauer und geistige Klarheit

    _()_Monika

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    • 13. April 2026 um 13:29
    • #5

    Hinzufügen möchte ich noch, lieber Gylfie,

    dass die Lehre Buddhas eine Geistesschulung ist. Das, was Siddharta*) als Erleuchtung erfuhr, war so umfangreich und "schwer", dass er sich nicht traute, es zu lehren.


    Er ließ sich zu unserem Glück umstimmen.


    Wer sich auf den "Weg" macht, wird schnell positive Erfahrungen machen, aber es ist ein lebenslanger Prozess.


    Er bat darum, nicht einfach zu glauben, sondern seine Empfehlungen zu prüfen. Dazu muss man aber wissen, was diese beinhalten.

    Also, Lesen hilft.


    *) Mich hat Mitte der 70er "Siddharta" von Hermann Hesse inspiriert.


    _()_:heart:Monika

  • void
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    • 13. April 2026 um 14:32
    • #6
    Gylfie:

    Wie kann ich auf Aussagen reagieren, die im totalen Gegensatz zu meiner Meinung und meiner Wertvorstellung stehen?

    Ich glaube man findet nicht so sehr andere Meinungen und Wertevorstellungen schlimm sondern die Infragestellung der eigenen Meinung und der eigenen Wertevorstellung.


    Kann man ja testen, wie man auf den Satz "Deine Meinung und deine Wertevorstellungen sind total egal!" reagiert. Er löst so eine gewisse Hilflosigkeit aus.

  • mooncake
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    • 13. April 2026 um 17:44
    • #7
    Gylfie:

    Ich wusste überhaupt nichr wie ich reagieren sollte. Eine Diskussion starten? Die Person anschreien? Ich habe mich dann dazu entschieden zu sagen, dass ich nicht einverstanden bin, und bin einfach gegangen. Ich habe daraufhin kurz durchgeatmet und der Person später gesagt, dass ich nicht nachtragend bin.


    Ich finde Du hast da sehr gut reagiert und die Situation gelöst.


    Sich nicht spontan auf hasserfüllte Worte einzulassen und eine hasserfüllte Rede nicht auf gleiche Art zu erwidern ist nicht so einfach.


    So hast Du die Möglichkeit gewonnen, bei der nächsten Begegnung mit frischem Geist Deine eigenen Argumente sachlich zu erklären. :like:

  • Aravind
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    • 13. April 2026 um 22:47
    • #8

    Der Klassiker.


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  • Tim1
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    • 14. April 2026 um 08:44
    • #9

    Hallo, keine Ahnung wie der korrekte buddhistische Umgang mit solchen Situationen sein mag. Ich kenne sie nur all zu gut.


    Meine Strategie ist mittlerweile ganz klar - Kontaktabbruch. Wenn Menschen rote Linien überschreiten habe ich kein Mitgefühl sondern da geht es für mich um Selbstschutz.


    Meine ehemaliger bester Freund hat mich letztens 20 min. quasi per Monolog beschimpft und mir Dinge unterstellt, von denen er keine Ahnung hat. Das Einzige was ich bereut habe, war, dass ich das Gespräch statt nach 20 min. nicht nach 3 min. beendet habe.


    Nochmals für mich ist Kommunikation keine Einbahnstraße, wenn ich nicht einmal die Chance bekomme meine Sicht der Dinge zu erklären dann ist für es für mich kein schlechter Kontakt mehr sondern ein toter Kontakt.

  • Michael Haardt
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    • 14. April 2026 um 09:27
    • #10

    Ich denke vor der Frage, was Du hättest besser machen können, steht die Frage, warum es dich so getroffen hat. Es geht nicht darum, sich mit Macht zu verbiegen, denn das wird nicht dauerhaft funktionieren. Es geht darum, sich, d.h. das eigene Denken, zu verstehen. In der Situation übernimmt oft das "schnelle" Denken, d.h. bewährte Muster, wie man schlechte Situationen loswird, ohne auf Folgen zu achten. Die Sache nicht auf der Straße zu klären, ist klug, aber leider unbefriedigend. Im Nachhinein hast Du die Möglichkeit, es rational anzugehen, wozu auch gehört, der Frage nachzugehen, warum es unbefriedigend war, die Sache nicht ein für alle mal zu entscheiden.


    Typischerweise läuft es darauf hinaus, dass ein Angriff auf deine Meinung ein Angriff auf deine Person ist und die Verteidigung deine Person schützt. Solange es nicht körperlich wird, stimmt diese Annahme nicht. Nichtmal, wenn Du Recht hattest. Worte können verletzen, keine Frage, aber wenn man versteht, warum sie das tun, wirken sie erheblich weniger. Damit steht man weniger unter Stress und ist zu sinnvolleren Reaktionen in der Lage. Das sind alles keine einfachen Fragen. Man sagt oft, durch Buddha versteht man erst, wer man ist und wie man denkt, und danach, wer man nicht ist. Mit der Erklärung kann man Bücher füllen.


    Es ist ein guter Anfang, Probleme nicht schlimmer zu machen. Nicht anschreien, keine gezielten verbalen Verletzungen, keine Prügelei. Danach kommt die Frage: Wer bin ich und wie denke ich? Der Rest ergibt sich dann irgendwann.

  • Qualia
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    • 14. April 2026 um 09:39
    • #11

    Wenn mich jemand beleidigt, werde ich wütend, das wollte ich nicht. Ich wollte niemanden körperlich verletzen. Nicht weil ich so human war, ich war damals unterernährt, hatte Rachitis und wusste von meiner körperlichen Schwäche, der andere würde mir mehr schaden.


    Schon damals auf dem Schulhof in der dritten Klasse habe ich gelernt, dass ich eine Beleidigung prüfen muss: Was daran ist wahr und was nur ein Witz? Das, was ich ändern konnte, machte ich, und der Rest brachte mich innerlich zum Lachen, und äußerlich war ich beleidigt. Man muss die Wirkung zeigen, die der Beleidiger bewirken wollte, damit er zufrieden ist.


    „Du bist ein Schwein.“ Also beschäftigte ich mich damit, wie Schweine sind, und war zufrieden mit der „Beleidigung“. „Brillenschlange“ wurde ich genannt, natürlich, um mich zu verletzen. Als ich später darüber nachdachte, musste ich lachen: Ich trug eine Brille und ich hieß Lange, und ich war wie eine Schlange, nicht schleimig, aber sehr glatt.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (14. April 2026 um 09:49)

  • mukti
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    • 14. April 2026 um 10:46
    • #12
    Gylfie:

    ...

    Ich denke nicht, dass es nötig ist, die genauen Worte meines Mitmenschen zu rezitiren. Es war auf jeden Fall etwas hasserfülltes.

    Ich wusste überhaupt nichr wie ich reagieren sollte. Eine Diskussion starten? Die Person anschreien? Ich habe mich dann dazu entschieden zu sagen, dass ich nicht einverstanden bin, und bin einfach gegangen. Ich habe daraufhin kurz durchgeatmet und der Person später gesagt, dass ich nicht nachtragend bin.

    Finde ich gut. Um eine friedliche und vernünftige Neigung zu entwickeln, hilft mir immer die Erinnerung an diese Lehrrede:

    Zitat

    Andere werden gehässig reden; da wollen wir uns gehässiger Rede enthalten.

    Andere werden grobe Worte gebrauchen; da wollen wir uns grober Worte enthalten.

    Andere werden einen übelwollenden Geist haben; da wollen wir einen Geist frei von Übelwollen haben.

    Andere werden falsche Ansicht haben; da wollen wir Richtige Ansicht haben.

    Andere werden falsche Absicht haben; da wollen wir Richtige Absicht haben.

    Andere werden falsche Rede führen; da wollen wir Richtige Rede führen.

    Andere werden zornig sein; da wollen wir nicht zornig sein.

    Andere werden rachsüchtig sein; da wollen wir nicht rachsüchtig sein.

    Andere werden verächtlich sein; da wollen wir nicht verächtlich sein.

    Andere werden überheblich sein; da wollen wir nicht überheblich sein.

    Andere werden schlechte Freunde sein; da wollen wir gute Freunde sein.

    Andere werden unachtsam sein; da wollen wir in Achtsamkeit verankert sein.

    Andere werden ohne Weisheit sein; da wollen wir im Besitz von Weisheit sein.

    Aus M.8

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    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 14. April 2026 um 11:02
    • #13

    Gibt es eine sehr gute Methode, aber sie funktioniert bei den fortgeschrittenen Meditierenden. Wenn jemand mich beschimpft oder beleidigt, hört man nur reine Schwingungen in der Luft, wie Geräusche, aber keinen Sinn darunter. Das entspricht der ganzen Theorie von Skandha und Nicht-Ich, also der Unpersönlichkeit der inneren Erfahrung. Sollte einwandfrei funktionieren, plus keinen Stress mehr.
    Denn alle Wörter stellen am Ende nur bestimmte elektronische Sequenzen dar. Kein Streit mehr. Und kein Stress. So kann man das Ganze per Wunsch ein- und ausschalten.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 14. April 2026 um 13:00
    • #14

    Genau, die Lehrreden helfen nur, wenn ich schon (innerlich) Zuflucht genommen habe, erfahren bin und gewillt, die Lehre anzunehmen.


    Beachtet bitte, dass Gylfie erst 16 Jahre jung ist und noch mitten im Stress des Heranwachsenden.


    _()_Monika ❤️

  • Gylfie
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    • 14. April 2026 um 15:58
    • #15
    Monikamarie:

    Genau, die Lehrreden helfen nur, wenn ich schon (innerlich) Zuflucht genommen habe, erfahren bin und gewillt, die Lehre anzunehmen.


    Beachtet bitte, dass Gylfie erst 16 Jahre jung ist und noch mitten im Stress des Heranwachsenden.


    _()_Monika ❤️

    Vielen Dank liebe Monika.

    Besonders viel Lebenserfahrung habe ich noch nicht, aber ich gebe mir Mühe nach meinem Gewissen zu handeln. Dieses Forum hat mir bereits einige Tipps gegeben. Danke dafür

    _()_

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    • 14. April 2026 um 16:22
    • #16

    Danke für Dein Feedback lieber Gylfie

  • void
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    • 14. April 2026 um 16:48
    • #17
    Michael Haardt:

    Ich denke vor der Frage, was Du hättest besser machen können, steht die Frage, warum es dich so getroffen hat.

    Das erinnert mich an eine Stelle im Akkossa Sutta wo ein Mann Buddha hefti beleidigt dieser aber ruhig und gelassen bleibt.


    Buddha fragt den Mann, was mit einem Geschenk passiert, das der Empfänger nicht annimmt. Der Mann antwortet, dass das Geschenk dann beim Schenkenden bleibt.


    Buddha erklärt, dass er die Beleidigungen nicht annimmt, sie also beim Absender bleiben. Ich finde da ist viel dran. Wenn mich jemand als "Giraffe" oder "Kippschalter" bezeichnen würde, wäre ich wohl nicht beleidigt, weil das so absurd ist dass ich das nicht auf mich beziehe


    Wenn dagegen jemand so tut als wäre ich voll das Arschloch oder komplett blöd, dann würde mich das deswegen mehr stören, weil das was daran stimmt größer 0 ist. Im Gegensatz zum Kippschalter.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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