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Berauschende Mittel und Sex

  • Benderson2
  • 23. März 2026 um 22:53
  • Zum letzten Beitrag
  • Benderson2
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    • 23. März 2026 um 22:53
    • #1

    Hallo zusammen,


    ich würde gerne wissen, ob berauschende Mittel, die nicht zur Gewisssenlosigkeit führen und Sex/Beziehungen mit Verhütung heutzutage ok wären.


    Ich werde durch berauschende Mittel weder aggressiv, noch gewissenlos, noch beleidigend o.ä. - eher erst gelockert - später müde. Und durch meine Scheidung habe ich meine Knder nur noch einen Tag am Wochenende und wir verbringen schöne Stunden - zocken, Serien/Filme schauen übers Leben reden, kuscheln u.ä.. Sie sind also keine Fessel, sondern eine echte Bereicherung. Wie Buddha es übers Herz bringen konnte, seinen Sohn zu verlassen könnte ich nicht übers Herz bringen. Schließlich hat er sich für Sex entschieden (was damals auch Nachkiommen bedeutete) und hätte auch die Verantwortung für ihn und seine Entwicklung übernehmen sollen. So hochheilig wie ihn manche Schulen und Schüler loben - das war schon ein grober Schnitzer, um eigene Erleuchtung, Befreiung und Glück zu finden - meiner Meinung nach.


    Und Cannabis - auch wenn ich es heute aufgrund meiner manisch-depressiven aber schulmedizinisch unterdrückten Grunderkrankung - nicht mehr konsumieren darf, hat mir damals - ähnlich we bei Zen ersehnt - zu ziemlich eindrucksvollen Einsichten bzw. Selbstbetrachtung verholfen (nicht Illusion, sondern Erkenntnis bzw. andere Sichtweisen, indem ich mich von meinem Ich lösen konnte, ohne damals je etwas über Buddhismus gelesen zu haben), als ich es die ersten Male konsumiert habe. Als tägliches Rauschmittel kontraproduktiv, aber als Krücke/Abkürzung durchaus effektiv.


    Sex/Beziehungen, auch ohne ablenkende Fortpflanzung, sind als Mönch immer noch tabu. Überkommenes Relikt wie das Zölibat oder sinnbehaftet?

    Einmal editiert, zuletzt von Benderson2 (23. März 2026 um 23:04)

  • Lassi
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    • 23. März 2026 um 23:23
    • #2

    Ich bin zwar echt sehr müde durch den Frühjahrsputz und allem anderen heute, aber jetzt hab ich was zum Nachdenken. :lol: Sehr interessante Gedanken die ich im Moment nicht fassen oder bessergesagt verstehen kann. Ich denke wir werden von der Umwelt schon genug beeinflusst und brauchen nicht noch Drogen um uns zu verbessern. Ich nehme auch so alles sehr intensiv auf mich und alles was noch zusätzlich in meinen Körper fließt schafft nur unnötige Blockaden oder Verstopfung.

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

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    • 24. März 2026 um 05:54
    • #3

    Panca Sila

    Die fünf Tugendempfehlungen für Laien


    ....

    Sila 5


    Ich will meinen Geist nicht trüben

    und Klarheit bewahren.

  • Matthie
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    • 24. März 2026 um 07:13
    • #4

    Ich habe meine Gewohnheit jeden Abend ein Feierabend Bier irgendwann weggelassen.

    Auch bei Festen bevorzuge Ich alkoholfreies Bier.

    Aber das heißt nicht, das ich bei schönen Anlässen nicht mal ein Gläschen Wein trinke.


    Ich persönlich plädiere für einen gesunden Menschenverstand.

    Wie so oft macht die Dosis das Gift .

    Ein vernünftiger, maßvoller Umgang mit solchen Dingen hindert Dich ja nicht daran ein Laienbuddhist zu sein.

    Bei psychischen Dispositionen wäre ein vernünftiger Umgang bei psychaktiven Substanzen aber wohl eher die Abstinenz.

  • Matthie
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    • 24. März 2026 um 07:19
    • #5

    Was sollte gegen Sex der beiden Partnern,die sich lieben,gut tut und aus keiner Sucht entsteht sprechen?

    Fremdgehen etc. ist da ein ganz anderes Thema.

    Tut aber mehreren Menschen nicht gut.

    Auch hier reicht ein gesunder Menschenverstand aus um das für sich selbst zu beantworten.

  • pano
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    • 24. März 2026 um 07:44
    • #6

    bist du Mönch oder Nonne und hast ein enthaltsamkeitsgelübde abgelegt? Wenn nein ist einvernehmlicher Sex ok, wenn ja kannst du dir auch überlegen dass Gelübde abzulegen.


    Drogen sind ein Thema. Ich halte es nicht für sinnvoll den Geist zu vernebeln. Zu Anlässen trinke ich auch aber mal was. Ein tägliches Feierabendbier halte ich für problematisch.


    Extra vorsichtig wäre ich beim Thema Selbstmedikation mit Drogen. Für bewusstseinserweiternd halte ich sie auch nicht.


    sowohl bei sex als auch bei Drogen gibt es ein Problem: wenn man sie einsetzt um Dukkha zu betäuben statt die Probleme an der Wurzel zu packen. Man kann auch an der Idee anhaften Erleuchtung gewinnen zu wollen.

    Eine Frage der Achtsamkeit.

  • Aravind
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    • 24. März 2026 um 08:20
    • #7
    pano:

    sowohl bei sex als auch bei Drogen gibt es ein Problem: wenn man sie einsetzt um Dukkha zu betäuben statt die Probleme an der Wurzel zu packen. Man kann auch an der Idee anhaften Erleuchtung gewinnen zu wollen.

    DAS halte ich für die entschiedende Frage, die man für sich immer wieder beantworten muss.


    Unser Gehirn ist so clever, vermeintliche Abkürzungen attraktiv erscheinen zu lassen. (Was ganz natürlich ist, es ist eine der zentralen Aufgaben des Gehirns, Effektivität zu erreichen.)


    Benderson2:

    Und Cannabis - auch wenn ich es heute aufgrund meiner manisch-depressiven aber schulmedizinisch unterdrückten Grunderkrankung - nicht mehr konsumieren darf, hat mir damals - ähnlich we bei Zen ersehnt - zu ziemlich eindrucksvollen Einsichten bzw. Selbstbetrachtung verholfen (nicht Illusion, sondern Erkenntnis bzw. andere Sichtweisen, indem ich mich von meinem Ich lösen konnte, ohne damals je etwas über Buddhismus gelesen zu haben), als ich es die ersten Male konsumiert habe. Als tägliches Rauschmittel kontraproduktiv, aber als Krücke/Abkürzung durchaus effektiv.

    Das alles ruft für mich nach der Begleitung durch einen erfahrenen Lehrer oder Lehrerin.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • mukti
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    • 24. März 2026 um 10:33
    • #8

    Ein indischer Meister hat einmal etwas über Rauschmittel gesagt, das ich mir zu Herzen genommen habe:

    "Wir sind bereits durch unsere Anhaftungen berauscht. Wenn wir die Berauschung noch steigern, sind wir verloren."

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 24. März 2026 um 11:13
    • #9
    mukti:

    "Wir sind bereits durch unsere Anhaftungen berauscht. Wenn wir die Berauschung noch steigern, sind wir verloren."

    Wie wahr, lieber mukti
    Ich wollte hier keine Lektionen erteilen, aber ich erzähle ein französisches existenzielles Drama, das ich einmal im Radio hörte. Bitte nichts für schwache Nerven, also ich warne alle.

    Ein junger Mann wollte Sex mit seiner Freundin. Ok, sie war einverstanden, vielleicht wollte sie es auch. Gut, aber er wollte noch einmal, also ein zweites Mal, und die Frau hatte nachgegeben. Aber er wollte ein drittes Mal, dann war die Frau wirklich sauer und hatte verweigert. Der Mann masturbierte dann, aber es war ihm wieder nicht genug. Dann machte er es wieder und wieder. Am Ende war sein Hodensack zerplatzt, der Penis hatte innere Blutungen bekommen, und der junge Mann starb einfach in einer Lache aus Blut und eigenen Eingeweiden. Erschütternd, oder?

    Egal welche Sucht: Wenn man sich von ihr versklaven lässt, führt es am Ende zum Siech-/en/tum, also zum Zu-grunde-gehen. Die Sprache ist nicht nur weise, sie lügt niemals.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Lassi
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    • 24. März 2026 um 11:21
    • #10

    Hallo nochmal,
    ich weiß nicht, ob dir meine Sichtweise hilft, aber ich versuche, meine Empfindungen einmal greifbar zu machen.
    Für mich ist Nähe, egal ob durch ein intensives und ehrliches Gespräch oder eine aufrichtige Umarmung, immer etwas sehr Intimes. Es hat für mich eine Tiefe, die nicht einfach so entsteht. In Gesprächen zum Beispiel kann eine Form von Nähe entstehen, die sehr ehrlich und verbindend ist, wenn zwei Menschen sich wirklich öffnen und einander zuhören. Dabei spielt auch eine große Rolle, wie man selbst Nähe definiert und was man bereit ist zuzulassen.
    Echte körperliche Nähe entsteht für mich erst dann, wenn ich mein Gegenüber wirklich kenne. Dazu gehört nicht nur Sympathie, sondern auch zu sehen, wie jemand mit sich selbst und seiner Umwelt umgeht. Das gibt mir Sicherheit und Vertrauen.
    Gleichzeitig finde ich es wichtig zu sagen, dass auch Sexualität zwei Menschen auf eine ganz besondere Weise verbinden kann. Wenn sie auf Vertrauen, Respekt und echter Begegnung basiert, kann sie eine sehr tiefe Form von Nähe schaffen, die über Worte hinausgeht. Gerade deshalb ist es für mich nichts Beliebiges.
    In der heutigen Zeit habe ich oft das Gefühl, dass viele Menschen eine Art emotionales Ganzkörperkondom tragen, gerade wenn es um Sexualität oder Flirten geht. Dinge wirken locker, fast beiläufig, aber oft fehlt dabei die echte Verbindung. Erst vor Kurzem habe ich erlebt, dass jemand meinte, es sei wertschätzend gemeint, mich „Babe“ oder „Schatz“ zu nennen, ganz freundschaftlich natürlich. Als ich darauf hingewiesen habe, dass sich das für mich nicht richtig anfühlt, wurde es ins Lächerliche gezogen. Für mich ist das ein klares Zeichen von fehlendem Respekt gegenüber meinen Grenzen.
    Solche Situationen zeigen mir sehr deutlich, was ich nicht möchte. Denn körperliche Nähe, besonders wenn sie über Sexualität hinausgeht, kann sehr tief gehen. Dabei können auch alte Verletzungen oder Trigger berührt werden. Umso wichtiger ist es für mich, dass beide achtsam miteinander umgehen.
    Diese Achtsamkeit sehe ich allerdings nicht, wenn Drogen im Spiel sind. Für mich entsteht echte Nähe viel eher in klaren und wachen Momenten. In Gesprächen, in denen sich zwei Menschen wirklich begegnen, offen, ehrlich und ohne Masken.
    Manchmal kann genau so ein Gespräch genauso viel Nähe schaffen wie körperliche Intimität oder sie sogar vorbereiten

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Matthie
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    • 24. März 2026 um 11:33
    • #11

    @ Igor07
    Also diese Geschichte kann man getrost in die Reihe Phantasiewelt stecken….

    Erinnert ein bisschen an den Struwelpeter.

    Und obwohl er aus heutiger Sicht pädagogisch völlig unbrauchbar ist, habe Ich Ihn geliebt. 🙈


    Ich verstehe Aber worauf Du abzielst Igor und stimme Dir in dieser Botschaft zu 100% überein.


    Die Geschichte gefällt mir persönlich aber gar nicht und erzeugt wie der Struwelpeter irrationale Angst.

  • Railex
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    • 24. März 2026 um 11:50
    • #12
    mukti:

    Ein indischer Meister hat einmal etwas über Rauschmittel gesagt, das ich mir zu Herzen genommen habe:

    "Wir sind bereits durch unsere Anhaftungen berauscht. Wenn wir die Berauschung noch steigern, sind wir verloren."

    Ich verstehe es so, dass unsere naturgegebene Verblendung schon stark genug ist, um sie zu überwinden und dass weitere Rauschmittel eine Befreiung dann fast unmöglich machen.

    Dabei geht es um Rauschmittel allgemein.


    Hier aber "sexuelle Gier" in Form eines Splatterberichts zu veröffentlichen Igor07 , sollte dem Verfasser mal zu denken geben, was er damit bezweckt und ihn dazu motiviert, weil das ja gewiss kein typisches Beispiel aus dem Alltag ist.


    Edith: eine weitere Erklärung dazu, die dieses Szenario ausweitet, wünsche ich nicht, Danke _()_

    Einmal editiert, zuletzt von Railex (24. März 2026 um 11:56)

  • Igor07
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    • 24. März 2026 um 12:08
    • #13

    Mit Igor 07 hat diese Geschichte nichts zu tun. Ich habe nur erzählt, was ich angehört habe. Bitte schaut euch die zweite edle Wahrheit im Buddhismus an. Mehr würde ich hier nicht posten._()_

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Benderson2
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    • 24. März 2026 um 12:08
    • #14

    "Das alles ruft für mich nach der Begleitung durch einen erfahrenen Lehrer oder Lehrerin.


    Liebe Grüße,

    Aravind"


    Die Erfahrung ist ein Vierteljahrhundert her. 😅


    Ich war bis zur Mittelstufe Gymnasium ziemlich introvertiert. Ich konnte mir nie Namen merken und es fällt mir schwer mir Gesichter zu merken und diese zu unterscheiden. bin etwas gesichtsblind. Mir fiel es daher schwer Freundschaft zu knüpfen und andere hielt mich für unhöflich oder arrogant weil ich sie nie gegrüßt habe wenn sie mir auf der Straße entgegenkam und ich sie nicht erkannt habe zudem viel in meinen Gedanken versunken.


    Konversation fiel mir schwer es war für mich immer eher informationsaustausch statt Unterhaltung. Mimik und zwischentöne konnte ich schwer erkennen. Ließ mich auch leicht verarschen. Daher war ich damals immer außenseite und Opfer.


    Dann habe ich mit kiffen angefangen was ich heute wie gesagt aufgrund meiner Erkrankung nicht mehr darf, das hat mich verändert. Es gab mir einen Blick auf mich auf mein selbst was im buddhistischen nur durch viel Übung und f Meditation möglich ist. Bei Rastafaris allerdings Standard. Ich habe erkannt was die Unterschiede zwischen mir und anderen sind und was sich noch lernen muss um mit ihnen umzugehen. Daraufhin habe ich mich einfach in den Pausen zu verschiedenen Gruppen gestellt zugehört sie beobachtet analysiert und dort und in fernsehserien gelernt wie Interaktion und gruppendynamik funktioniert. Wie Mensch sein funktioniert bei anderen.


    In der Oberstufe war ich dann der einzige mit fast allen Gruppen befreundet war, Chef der Schülerzeitung und Mitglied in der AG Feste und Feiern, schließlich wurde ich für die Hauptrolle im Abifilm ausgewählt. Dann war ich endlich 'normal'

  • Benderson2
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    • 24. März 2026 um 12:18
    • #15

    Mit Alkohol bin ich auch vorsichtig inzwischen, im Schnitt zweimal die Woche zwei Bierchen oder zwei Gläser wein in Gesellschaft sind okay . Ist auch von meinem Arzt abgesegnet .

  • Benderson2
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    • 24. März 2026 um 12:21
    • #16

    Hier sind die fünf Tugendempfehlungen:


    Abstehen vom Töten: Die Übungsregel, kein Lebewesen zu töten oder zu verletzen.


    Abstehen vom Stehlen: Die Übungsregel, nichts zu nehmen, was nicht freiwillig gegeben wurde.


    Abstehen von unheilsamem sexuellen Verhalten: Die Übungsregel, sexuelle Beziehungen nicht missbräuchlich oder schädigend zu führen.


    Abstehen vom Lügen: Die Übungsregel, nicht zu lügen, nicht unheilsam zu reden, nicht zu klatschen oder hart zu sprechen.


    Abstehen von berauschenden Mitteln: Die Übungsregel, keinen Alkohol oder Drogen zu konsumieren, die zu Gewissenlosigkeit, Trägheit oder Bewusstseinstrübung führen.


    Bedeutung und Kontext

    Freiwilligkeit: Die Einhaltung erfolgt aus eigener Einsicht, oft bekräftigt durch das Rezitieren der Formel Sikkhāpadaṃ samādiyāmi („Ich nehme mir die Übungsregel vor“).


    Ziel: Die Silas dienen dazu, ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen, Leid für sich und andere zu vermeiden und eine solide Basis für Geistesschulung (Meditation) zu schaffen.


    Abgrenzung: Im Theravada-Buddhismus sind sie die grundlegende ethische Praxis für den Alltag.

  • Aravind
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    • 24. März 2026 um 19:17
    • #17
    Benderson2:

    Die Erfahrung ist ein Vierteljahrhundert her.

    Du bist nicht mehr manisch-depressiv?

  • Benderson2
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    • 24. März 2026 um 19:26
    • #18

    Wenn man das einmal hat bekommt man es nicht mehr los es ist einfach ein Problem des Gehirns botenstoffe zu regeln in ihrer Dosis. Durch Medikamente kann man das aber in den Griff bekommen Das waren wieder Ein stabiles Gleichgewicht im Gehirn hat. Mit meiner Depot Spritze Fluanxol und einem nicht abhängig machenden Schlafmittel gerate ich nicht mehr in einen manischen Zustand. Der wiederum durch die Entzugssymptome nach Abklingen der Botenstoffe einen depressiven Zustand auslöst.


    Bei vielen bleiben Wahnvorstellungen die sie sich in der man nie eingeredet haben vorhanden. Ich löse mich von ihnen und hinterfrage alles rational was ich erlebt habe Um wieder 'normal' zu sein bzw nicht mehr an eingebildeten Erkenntnissen zu haften.

  • Benderson2
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    • 24. März 2026 um 19:29
    • #19

    Das mit 25 Jahre her war auf kiffen bezogen Das hat bei mir meine Erkrankung nicht ausgelöst Da musste schon LSD her. Seitdem sind psychedelische Stoffe absolut tabu für mich.

  • Railex
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    • 25. März 2026 um 07:25
    • #20
    Benderson2:

    Hallo zusammen,


    ich würde gerne wissen, ob berauschende Mittel, die nicht zur Gewisssenlosigkeit führen und Sex/Beziehungen mit Verhütung heutzutage ok wären.


    Guten Morgen :sunny:


    Berauschende Mittel haben das Potential einen Kontrollverlust zu verursachen und dann ist das Gewissen ausgeschaltet.

    Das war sicher zu allen Zeiten problematisch, Menschen reagieren da sehr unterschiedlich.


    Hier in Berlin z.b. gibt und hört man von vielen sexpositiven Partys und es wird in gewissen Szenen ,aber auch zu Hause mit diversen Substanzen experimentiert, Kokain, Poppers , PDE-5-Hemmer, Stimulanzien aller Art und dazu meist Alkohol.

    Das kann natürlich im kontrollierten Einvernehmen die gemeinsame Lust steigern, birgt aber ebenfalls die Gefahr von Kontrollverlust, Risiko und Krankheit.


    Jeder darf selbst entscheiden, wie er heutzutage sein Liebesleben gestaltet, auch Verhütungsmittel stehen zahlreich zur Verfügung.


    Menschen mit psychischen Grunderkrankungen sei besonders empfohlen, nicht nur auf psychedelische/halluzinogene Drogen, wie z.b. Cannabis und LSD zu verzichten, sondern von sämtlichen psychoaktiven Substanzen Abstand zu halten, die das empfindliche Gleichgewicht im Hirnstoffwechsel nachteilig beeinflussen können.


    Erotik, Zärtlichkeit,Achtsamkeit und Hingabe benötigen zur Erfüllung vom natürlichen Vorgang her keine zusätzlichen berauschenden Mittel.


    "Heutzutage" ist Geistesklarheit ohne berauschende Mittel auch immer noch absolut o.k.

    Ich persönlich schwöre hinsichtlich Gewissenhaftigkeit, Meditation,Konzentration, Erotik und Beziehungsgestaltung auf Kaffee :kaffee:

  • Benderson2
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    • 25. März 2026 um 07:34
    • #21

    Ja Kaffee 🤤

  • Benderson2
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    • 25. März 2026 um 07:35
    • #22

    Guten Morgen und danke für deinen Beitrag

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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