Hallo zusammen,
ich würde gerne wissen, ob berauschende Mittel, die nicht zur Gewisssenlosigkeit führen und Sex/Beziehungen mit Verhütung heutzutage ok wären.
Ich werde durch berauschende Mittel weder aggressiv, noch gewissenlos, noch beleidigend o.ä. - eher erst gelockert - später müde. Und durch meine Scheidung habe ich meine Knder nur noch einen Tag am Wochenende und wir verbringen schöne Stunden - zocken, Serien/Filme schauen übers Leben reden, kuscheln u.ä.. Sie sind also keine Fessel, sondern eine echte Bereicherung. Wie Buddha es übers Herz bringen konnte, seinen Sohn zu verlassen könnte ich nicht übers Herz bringen. Schließlich hat er sich für Sex entschieden (was damals auch Nachkiommen bedeutete) und hätte auch die Verantwortung für ihn und seine Entwicklung übernehmen sollen. So hochheilig wie ihn manche Schulen und Schüler loben - das war schon ein grober Schnitzer, um eigene Erleuchtung, Befreiung und Glück zu finden - meiner Meinung nach.
Und Cannabis - auch wenn ich es heute aufgrund meiner manisch-depressiven aber schulmedizinisch unterdrückten Grunderkrankung - nicht mehr konsumieren darf, hat mir damals - ähnlich we bei Zen ersehnt - zu ziemlich eindrucksvollen Einsichten bzw. Selbstbetrachtung verholfen (nicht Illusion, sondern Erkenntnis bzw. andere Sichtweisen, indem ich mich von meinem Ich lösen konnte, ohne damals je etwas über Buddhismus gelesen zu haben), als ich es die ersten Male konsumiert habe. Als tägliches Rauschmittel kontraproduktiv, aber als Krücke/Abkürzung durchaus effektiv.
Sex/Beziehungen, auch ohne ablenkende Fortpflanzung, sind als Mönch immer noch tabu. Überkommenes Relikt wie das Zölibat oder sinnbehaftet?