Beiträge von Railex
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Hallo zusammen,
ich würde gerne wissen, ob berauschende Mittel, die nicht zur Gewisssenlosigkeit führen und Sex/Beziehungen mit Verhütung heutzutage ok wären.
Guten Morgen
Berauschende Mittel haben das Potential einen Kontrollverlust zu verursachen und dann ist das Gewissen ausgeschaltet.
Das war sicher zu allen Zeiten problematisch, Menschen reagieren da sehr unterschiedlich.
Hier in Berlin z.b. gibt und hört man von vielen sexpositiven Partys und es wird in gewissen Szenen ,aber auch zu Hause mit diversen Substanzen experimentiert, Kokain, Poppers , PDE-5-Hemmer, Stimulanzien aller Art und dazu meist Alkohol.
Das kann natürlich im kontrollierten Einvernehmen die gemeinsame Lust steigern, birgt aber ebenfalls die Gefahr von Kontrollverlust, Risiko und Krankheit.
Jeder darf selbst entscheiden, wie er heutzutage sein Liebesleben gestaltet, auch Verhütungsmittel stehen zahlreich zur Verfügung.
Menschen mit psychischen Grunderkrankungen sei besonders empfohlen, nicht nur auf psychedelische/halluzinogene Drogen, wie z.b. Cannabis und LSD zu verzichten, sondern von sämtlichen psychoaktiven Substanzen Abstand zu halten, die das empfindliche Gleichgewicht im Hirnstoffwechsel nachteilig beeinflussen können.
Erotik, Zärtlichkeit,Achtsamkeit und Hingabe benötigen zur Erfüllung vom natürlichen Vorgang her keine zusätzlichen berauschenden Mittel.
"Heutzutage" ist Geistesklarheit ohne berauschende Mittel auch immer noch absolut o.k.
Ich persönlich schwöre hinsichtlich Gewissenhaftigkeit, Meditation,Konzentration, Erotik und Beziehungsgestaltung auf Kaffee
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Ein indischer Meister hat einmal etwas über Rauschmittel gesagt, das ich mir zu Herzen genommen habe:
"Wir sind bereits durch unsere Anhaftungen berauscht. Wenn wir die Berauschung noch steigern, sind wir verloren."
Ich verstehe es so, dass unsere naturgegebene Verblendung schon stark genug ist, um sie zu überwinden und dass weitere Rauschmittel eine Befreiung dann fast unmöglich machen.
Dabei geht es um Rauschmittel allgemein.
Hier aber "sexuelle Gier" in Form eines Splatterberichts zu veröffentlichen Igor07 , sollte dem Verfasser mal zu denken geben, was er damit bezweckt und ihn dazu motiviert, weil das ja gewiss kein typisches Beispiel aus dem Alltag ist.
Edith: eine weitere Erklärung dazu, die dieses Szenario ausweitet, wünsche ich nicht, Danke
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Grundstudium Buddhismus – Freier Buddhismus https://share.google/EPXDDRpl1M8PF9uNb
Buddhismus-Online-StudiumWas sind die Merkmale unseres Online-Studiums? ■ Es bietet die Gelegenheit, die Geschichte und Lehre des Buddha Schulen übergreifend in einer offenen Weise…sites.google.comTibetisches Zentrum e.V.: Startseite
Ich beende diesen Monat meinen Religionsbasiskurs an der Fernakademie Laudius und wollte ab April da auch mit dem "Meditationslehrer" beginnen, aber nur für mich und meine Partnerin.
Begleitend dazu wollte ich einen buddhistischen Studiengang ab Mai belegen und tendiere zum Haus Tao, weil das alles gut online machbar ist.
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"Beten Sie?"
"Da hilft nur Beten
Beten Sie?
Mit kaum einer anderen Frage kann man Menschen so irritieren.
Die Frage ist peinlich, die Antwort ist peinlich; es offenbart sich in dieser sprachlosen Peinlichkeit so etwas wie eine transzendentale Obdachlosigkeit. Beten gilt als kindlich und kindisch- weil das Gebet meist die erste frühe Begegnung mit dem Glauben war.
Und doch sind die frommen Verse ,die einem die Oma als Abendgebet gelehrt hat , auf zarte Weise vertraut geblieben.
Oft ist Beten daher auch das Letzte, was Menschen in ihrem Leben zun. Alpha und Omega.
Beten Sie?
Diese Frage gilt als Zumutung., die gestammelte Antwort ist meist auch eine - weil der Beter weiß, dass Beten ohne einen Rest von kindlichem Urvertrauen nicht funktioniert.
Beten ist reden mit Gott, mit einem Wesen also, das nicht antwortet.
Das ist naiv, das ist seltsam, das ist suspekt, das gilt als ein Überbleibsel der alten und unaufgeklärten Zeiten in einer säkularisierten Welt.
Ist das wirklich so? Ist Beten praktizierte Unvernunft ? (....)
Das Gebet ist lebendiger als die Kirchen, die es lehren. Es ist deswegen lebendiger, weil man die kirchlichen Lehren und ihre Hierarchie dazu nicht unbedingt braucht; (...)
Das Beten gibt der Not eine Sprache, es vermeidet die Sprachlosigkeit in existenzieller Lage.
Beten heißt: eine Sprache und eine Geste finden für Glück, Unglück und Wünsche.
Da gibt es nichts, was man nicht sagen dürfte- bis dahin, dass der Beter seinen Gott schüttelt und anklagt: " Warum hast du mich verlassen? Warum?", klagt der Beter.
"Wie lange?", fragt er.
Man erlegt sich keine Zensur auf im Gebet. Ist das Glaube? Das ist nicht wichtig. Man kann auch ungläubig beten.
Wichtig ist: Wer Fragen stellt, resigniert nicht. Wer fragt, klagt, bittet, wer aufbegehrt- der hat schon angefangen, etwas zu unternehmen gegen das, was ihm und den anderen angetan wird. "
Aus "andere zeiten/anders handeln", eine Zeitschrift, die meine Lebenspartnerin abonniert hat.
Ausgabe weiß ich nicht, hatte es nur fotografiert, weil es mich damals angesprochen hat und wollte es hier beitragen.
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Liebe Lassi,
Danke für das Teilen deiner Erfahrung.
Deine Worte haben mich im Guten erreicht und es gibt weder Grund zu lachen oder verärgert zu sein, genauso wenig, wie ich unseren Austausch als nicht ausreichend empfinden würde.
Also bitte belaste dich nicht mit derartigen Befürchtungen, es ist alles ganz zwanglos und ehrlich.
Tränen können reinigend wirken, ich wünschte, ich hätte es öfter im Leben gekonnt und auch du hast es wohl verbunden mit einer Einsicht befreiend erlebt, das kann man wohl eine "Katharsis" nennen.
Wie schön, dass die "Grüne Tara" , gerade für uns beide eine Freundin und wertvolle Helferin ist
"Om Tare
Tuttare
Ture Soha"
Alles Gute dir
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Grüß dich Lassi
Ich hoffe, es ist o.k., wenn ich dir einige Gedanken von mir dazu schreibe.
Ich lese aus deinen zwei Postings heraus, dass du dir einerseits eine Anbindung wünschst, an eine Gruppe oder Lehrer, aber andererseits eher Probleme hast mit Regeln, Vorschriften und einengenden Dynamiken,die durch eine engere Bindung und im Kontakt mit anderen Menschen/Lehrer entstehen können.
Du hast die Sanftheit schätzen gelernt, die das Studium des Korans und der Bibel in dir ausgelöst haben, die schnelle Befreiung durch tibetische Mantren, hast aber auch Impulse in dir, in einer "rebellischen Gruppe" Anschluss zu finden, die mit "Zorngottheiten" arbeitet.
Keine starren Regeln und Freiheit im Geist.
Wahrscheinlich lässt sich das praktisch wirklich nicht so einfach finden, weil einiges schon von der Natur her etwas Widersprüchlichkeit in sich trägt. (Gruppen ohne Regeln und zwischenmenschliche Dynamiken).
Wo ich dir vielleicht etwas hilfreiches aus meiner Erfahrung mitteilen kann, was ich positiv und heilsam erlebe und bei dir herausgelesen habe, ist der Umgang mit Farben und Mantren.
Ich male auch gern und habe eine lebhafte Phantasie, das ist vielleicht von Vorteil
Drei Aspekte möchte ich erwähnen, die dich vielleicht interessieren könnten: Chenrezig, Vajrasattva und die Grüne Tara.
Ich persönlich erlebe es als heilsam, mir in der Meditation oder auch bei akutem Aufstieg von Groll, z.b. ein reinigendes Smaragdgrün (Grüne Tara) oder goldenen Nektar zu visualisieren, um unheilsame Emotionen aus dem Körper zu "waschen" oder zu neutralisieren.
Die Rezitationen dazu sind kurz und schnell zu lernen.
Vielleicht wäre das auch etwas für dich und du könntest es ganz für dich praktizieren.
Ich mag die "Grüne Tara""und ihren Mythos sehr, weil sie auch sinnbildlich für emanzipatorische spirituelle Gleichberechtigung steht und vielleicht spricht dich das auch an.
Liebe Grüße und alles Gute
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"Den Buddhismus studieren, ist das Selbst studieren.
Das Selbst studieren, ist das Selbst vergessen.
Das Selbst vergessen, ist mit anderen eins sein."
Zen-Meister Dogen
(gefunden im Büchlein "Der kleine Taschenbuddhist" von Bettina Lemke)
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Es hilft auch nicht, das Ergreifen einzustellen. Das einzig das hilfreich ist, nichts mehr festzuhalten und das Anhaften zu lösen. Aber das hat Buddha tausendmal gesagt und selbst Buddhisten können nicht den Unterschied erkennen zwischen Ergreifen und Festhalten. Pech gehabt.
Wieso soll es nicht von Nutzen sein ,um "Meinhaftigkeit" zu vermeiden, das Ergreifen zu unterbinden Qualia ?
Upadhānā bedeutet sowohl: ergreifen, festhalten, anhaften, aneignen.
Wenn ich Thanā nicht "bediene", und z.b. dem angenehmen Gefühl nicht folge, sondern es nur betrachte ,dann erübrigt sich doch das "Loslassen", weil gar nichts ergriffen wurde.
Es ist nicht leicht zu unterscheiden, feine Nuancen, aber wieso "Pech gehabt "?
Pech wäre es doch nur, wenn die leiderzeugende "Aneignung" der 5 Skandhas überhaupt nicht unterbrochen werden kann, aber sowohl Ergreifen, als auch Festhalten, Anhaften und Aneignen, kann unterbunden oder beendet werden.
Edith: zum Thema "Mantra" : 40 Jahre Mantra rezitieren sind eine komplizierte Praxis ,aber wenn dadurch jegliche "Meinhaftigkeit" verloren geht, funktioniert es vielleicht und sie leidet nicht mehr.
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"Dürfen" Buddhisten eigentlich ironisch/sarkastisch sein?
Wirklich eine gute Frage!
Die wichtigste Mahlzeit meines Tages z.b. ist der "Clown zum Frühstück"
Das ist zwar nicht unbedingt vegan, aber unheimlich süß
Lässt allerdings Angesichts der Intensität und Allgegenwärtigkeit des Leidens aller fühlenden Lebewesen, manchmal die erforderliche Ernsthaftigkeit vermissen.
Darf man als Buddhist Freude an zotigen Witzen haben?
Z.b.
"ich mag Studentenfutter, weil ich oft an der Uni rumhänge, wie sieht es bei dir aus?"
"ich mag Puffreis"
( immerhin vegan)
Und die "Motte im Geiste" werde ich nun auch nicht mehr los
O.k., ich verabschiede mich mal aus diesem Thread, weil ich niemanden mit meinem Gekaspere verärgern möchte, danke für eure Beiträge
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Nur weil ein Tier lästig ist, hat es den Tod nicht verdient.
Das hat Anna auch nicht geschrieben, sondern sehr einfühlsam,mitfühlend und abwägend verschiedene Kriterien angesprochen, um sich diesem Problem anzunähern.
Ich empfehle dir mal ewald s Berichte zu lesen, wo es bei Lebensmittelmottenbefall um die Existenz des Homo Sapiens geht
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Das möchte man meinen, glaube ich aber nicht, die meisten tun nur so als ab.
Was lässt dich darauf schließen,dies zu meinen?
Wer tut so als ob?
Lese ich bisher nirgends raus und es gibt auch keine buddhistischen Essensvorschriften, die Veganismus gebieten.
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Du korrigierst mich sehr fleißig, was mir eingefallen ist.
Aber Dhamma hat nichts ABSOLUT!, also NULL- mit einem längeren Leben zu suchen und heilt keine Krankheiten, außer spirituellen. So meinte Ajahn Buddhadasa, und das bedeutet, dass es keine innere Identifikation mit den Skandhas gibt, und es gibt auch nichts, was mir als „mein“ gehört. Punkt. Alles andere ist bitte nur reine Zeitverschwendung.
Igor07, ich korrigiere dich nicht "fleißig ", sondern habe einfach zu diesem Punkt eine andere Auffassung als du, die ich hier aufzeigen kann und darf.
Lass doch bitte das persönliche weg!
Du kannst weiterhin ständig mit "NULL " ,"ABSOLUT " ," Punkt" und "reine Zeitverschwendung " argumentieren, dennoch heilt der Dharma nicht nur spirituelle Krankheiten, sondern unterstützt außerdem eine gesunde körperliche Lebensweise.
Es ist nunmal Tatsache, dass in der chinesischen Volksreligion, wo Taoismus und Buddhismus vermischt wurden, es ein erklärtes Ziel war, ein längeres körperliches Leben zu erreichen und warum sollten sie deshalb alle zum "Seelenklempner"?
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Man hat ja eigentlich alle Zeit der Welt. Geht halt immer wieder von vorne los, nicht unbedingt als menschliches Wesen.
Das ändert sich erst mit Stromeintritt (max 7 weitere Leben). Aber dafür muss man Nirodha erreichen (Tod während man lebt, vereinfacht).
Also wäre mein Ansatz hier die Jhanas zu üben.
Spekulative Sicht und kann säkulare Buddhisten eher nicht beruhigen, aber aus dieser Sicht heraus ,dann wahrscheinlich Jhanas fokussiert üben.
Es gibt soviele Möglichkeiten mit dem Dharma zu arbeiten und weil hier Thema Tod/Vergänglichkeit ist, würde ich auch wieder eines von Buddhas Hauptkriterien ,nämlich anicca/Vergänglichkeit anführen,als leidhaften Normalzustand, um sich mit dem Tod jeden Tag acht-und heilsam auseinandersetzen.
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Aber ehrlich gesagt, finde ich die Antwort von AndreasM auf Kaiman s Frage auch etwas schwer verständlich, sry AndreasM , vielleicht erklärst du es nochmal, wenn du möchtest, was du mit "andersherum" meinst.
Die Frage war, ob man nicht am Leben anhaftet, wenn man lange leben will, um den Dharma zu praktizieren.
Ich fand die Frage selbst schon grenzwertig, deshalb meine etwas flopsige Antwort.
O.k., danke
aber wie schon gesagt, ich kann nachvollziehen, dass Menschen unter der Vorstellung leiden, nicht mehr genug Zeit zu haben, um ausreichend zu praktizieren, weil sie alt oder krank sind oder gar die Vorstellung haben, die kostbare menschliche Existenz nicht ausreichend genutzt zu haben und deswegen Gier und Anhaftung ans Dasein entwickeln.
Ich hatte diese Gedanken tatsächlich schon selber
aber kam zum Schluss, umso eifriger zu praktizieren, als einzige Lösung des Problems.
Edith: außerdem kann man auch deshalb Anhaftung ans Dasein entwickeln, weil ein leidbefreites-leidverringertes Leben unter der Praxis ,tatsächlich mehr Spaß macht.
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Liebe Anna Panna-Sati ,danke für deinen Beitrag
, aber da "länger" schon aufgeführt ist, war hier vermute ich mit "andersherum" eher das Gegenteil, nämlich "kürzer" gemeint.
Aber ehrlich gesagt, finde ich die Antwort von AndreasM auf Kaiman s Frage auch etwas schwer verständlich, sry AndreasM , vielleicht erklärst du es nochmal, wenn du möchtest, was du mit "andersherum" meinst.
Alles anzeigenDa die Stunde des Todes ungewiss ist und Befreiung sich bei rechter Praxis zügig einstellt, ist es am besten nicht weiter zu zögern und loszulegen.
(..."Befreiung sich bei "rechter Praxis zügig einstellt" -
Nun ja, lieber Railex , da braucht es i.d.R. doch viel Geduld, denn gewisse Bedingungen müssen erfüllt, Voraussetzungen "reif" sein, um wirklich (vollständige) Befreiung/Nibbana zu erlangen...
Zumindest im Theravada reicht ein Leben dafür selten aus.

Wobei ich das gerne wie L.A. Seneca sehe:
"Fang jetzt zu leben an und ZÄHLE JEDEN TAG ALS EIN LEBEN FÜR SICH."
)
Liebe Grüße, Anna
Also nach meiner Erfahrung haben sich zügig befreiende Effekte eingestellt,sobald ich wieder ernsthaft und entschlossen praktiziert habe und das motiviert mich enorm den 8fachen Pfad weiterzugehen und meine Partnerin erlebt das ebenso.
Geduld,Bedingungen, Voraussetzungen, all dies kann ich mit beeinflussen
Völligst unabhängig von "vollständiger Befreiung/Nibbana", weil es nämlich absolut genau so ist, wie in dem von dir zitierten Sutta" S.N.4.5....." die wahre Lehre ,die am Anfang,Mitte,Ende schön/heilsam ist.
Liebe Grüße zurück
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ein leidbefreites Leben durch Dharma Praxis, ist die beste Suizidprävention und ermöglicht vielleicht ein erfüllteres,glücklicheres und gesünderes Leben, weil durch den Wegfall von Stress, Gram und Drogen ja weniger Krankheiten verursacht werden.
Ein längeres Leben ist vielleicht nicht der Hauptzweck, aber ein durchaus möglicher Nebeneffekt.
Halte ich nicht für pathologisch zu praktizieren, um gesund/länger zu leben.
In den chinesischen Volksreligionen, wo Taoismus und Buddhismus sich vermischt haben, war ein verlängertes Leben sogar erklärtes Ziel.
Andersherum?
Warum sollte ich den Dharma praktizieren, um kürzer zu leben?
Fällt mir kein Argument ein..
Was ich mich manchmal Frage ist der Wunsch lange zu leben um Dharma zu praktizieren ein heilsamer oder ein leidbringender Gedanke. Entsteht dadurch Anhaftung an das Leben. Oder sind Raum und Zeit im Buddhismus gänzlich anders zu betrachten ?
Viele Grüße
Den Dharma zu praktizieren, kann tatsächlich so viel Freude bereiten, dass man deswegen Gier/Anhaftung an Sein entwickelt und ja, die Vorstellung kann Leid erzeugen, wenn man daran denkt z.b. nicht mehr lange genug zu leben, um noch mehr Befreiung zu erreichen.
Heilsam ist es hingegen dennoch die Befreiung zu genießen und sich glücklich zu schätzen den Dharma zu kennen und praktizieren zu dürfen solange man lebt.
Da die Stunde des Todes ungewiss ist und Befreiung sich bei rechter Praxis zügig einstellt, ist es am besten nicht weiter zu zögern und loszulegen.
Edith: Raum und Zeit in diesem Zusammenhang ,würde ich als Zeit und Raum zum praktizieren betrachten.
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Die Frage ist, wer gewinnt, die Lebensmittelmotte oder der Mensch. Wenn die Motte alle Lebensmittel befallen hat, verhungert der Mensch und sie hat gewonnen. Will der Mensch überleben, muss er etwas gegen die Motte unternehmen.
Es ist jetzt aber bei einem normalen Befall auch nicht gleich das Armageddon angebrochen und ein Kampf um Leben und Tod, der unsere Spezies ernsthaft gefährdet.
Wer Lebensmittelmotten in unserer Zivilisation aufgrund von buddhistischen Glaubenssätzen tätschelt, anstatt sie einzudämmen, hat das Thema Lebensbewältigung falsch verstanden. Es geht nicht um die Bewältigung des Lebens der Motten und ihnen Futter hinzustellen, sondern darum das menschliche Leben von Schädlingen zu befreien.
Es ist sowieso schwer so eine kleine Motte zu tätscheln und eine gelungene Lebensbewältigung, würde ich auch an anderen Qualitäten, als Kammerjägerei bemessen, aber du hast Recht, extra füttern muss nicht sein.
Im buddhistischen Kontext würde ich aber die Befreiung von Schädlingen des menschlichen Lebens, auf die Geistegifte beziehen.
ewald , ich hoffe ,du hast etwas Humor,aber dein apokalyptischer Bericht hat mich unsere Lebenssituation mit der ein oder anderen Motte hier in unserer Wohnung nochmal neu bewerten lassen
Amdap , wann kommt deine Auflösung?
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Alles anzeigen
Im Einklang mit der Natur" ist ebenfalls sehr vage.
Das ist nicht vage, aber bestimmt wie felsenfest sogar.
Siehe Hier:
ZitatAlles anzeigenDer Prozess des abhängigen Entstehens gilt sowohl für materielle Dinge
(r¯upa-dhamma) als auch für immaterielle Dinge (n¯ama-dhamma); sowohl für
die materielle Welt als auch für das menschliche Leben, welches sowohl aus
physischen wie auch aus mentalen Aspekten besteht. Dieser Prozess äußert sich
durch bestimmte Naturgesetze: 1.) dhamma-niy¯ama: das allgemeine Gesetz von
Ursache und Wirkung; 2.) utu-niy¯ama: Gesetze der materiellen Welt (physische
Gesetze); 3.) b¯ıja-niy¯ama: Gesetze, die Lebewesen betreffen, einschließlich der
Genetik (biologische Gesetze); 4.) citta-niy¯ama: Gesetz von „Karma“ (willentliche
Handlung; karmische Gesetzmäßigkeiten),31 welches das menschliche Befinden
determiniert und unmittelbar mit der Ethik in Verbindung steht.S.270, PDF
https://tivagaro.de/wp-content/upl…ammaDigital.pdf
https://tivagaro.de/buddhadhamma/
Danke für die Diskussion, ich wünsche dir alles erdenkliche Gute, Railex
Danke Igor07 ,ich dir auch
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aber wer das nicht braucht, kann sich dann ebenfalls direkt der Praxis zuwenden, die die Natur erfordert.
Unterm Strich landen wir Alle bei der Praxis oder eben nicht.
Und was ist diese Praxis eigentlich? In der inneren Harmonie, im Einklang mit den Gesetzen der Natur zu leben, nicht mehr und nicht weniger. Oder mit dem eigenen Gewissen ins Reine zu kommen.
Die Praxis ist als Richtwert im 8fachen Pfad vorgegeben mMn. und jeder darf sie prüfen(nicht blind glauben) und anwenden.
"nicht mehr und nicht weniger" halte ich für eine Phrase, die oftmals nicht stimmt.
"Im Einklang mit der Natur" ist ebenfalls sehr vage.
Ich habe den Aspekt "Natur" nur erwähnt, weil du dies gepostet hast:
Also für mich ist es sehr entscheidend, dass es den historischen Buddha gegeben hat
Das kann sein:
ZitatGanz gleich, ob Tath¯agatas erscheinen oder nicht, dieses Prinzip der spezifischen
Bedingtheit ist konstant, gewiss und ein Gesetz der Natur."Eigenes Gewissen" ,die Formulierung muss auch untersucht werden, inwieweit es in diesem Bedingungsgefüge etwas eigenes geben kann.
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Deswegen muss man sich vielleicht auch nicht so sehr in theoretischen Debatten verstricken und kann sich direkt der heilsamen Praxis zuwenden und die Palitexte so verwenden, wie Helmut das angeregt hat:
Was wir in den Suttas des Palikanon finden sind die Übungen, in denen wir uns auf dem Weg zur Befreiung schulen sollten.(...)
Die Vielfältigkeit der Dharmaübungen, die wir im Palikanon finden, sollten wir als Reichtum akzeptieren und sie nicht dafür nutzen, Gegnerschaft zu produzieren.
und das umso mehr, wenn der Dhamma sowieso ein Naturgesetz ist.
Ich persönlich halte es zwar für bedeutsam und wichtig, dass der Buddha es in dieser Weise dargelegt hat, aber wer das nicht braucht, kann sich dann ebenfalls direkt der Praxis zuwenden, die die Natur erfordert.
Unterm Strich landen wir Alle bei der Praxis oder eben nicht.
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Am Rande bemerkt, es ist nicht entscheidend, ob der historische Buddha war oder nicht.
Guten Morgen
Also für mich ist es sehr entscheidend, dass es den historischen Buddha gegeben hat und er als einfacher Mensch das abhängige Entstehen und anatta gelehrt und letztlich die Befreiung vom Leiden erreicht hat.
Und weil ich auch ein einfacher Mensch bin, ist er dahingehend mein Vorbild.
Ich habe deswegen Vertrauen und Glauben in den Heilsweg des 8fachen Pfades und spüre den Geschmack der Befreiung jeden Tag in der Praxis.
Der Weg und das Ziel ist kein abstraktes theoretisches Ideal, sondern ein menschenmöglicher Weg und der historische Buddha ist der Beweis.

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Niemand ist 0,0 Igor07 auch du nicht und jeder kann sich eine eigene Meinung bilden.
Ich lese lieber die Arbeiten von Hans Wolfgang Schumann zum historischen Buddhismus.
Ich habe deswegen trotzdem Respekt vor der Leistung von Herrn Zimmermann und brauche mich auch nicht mit ihm vergleichen und das hat nichts mit mangelnder Bescheidenheit zu tun, wenn ich das Interview "schwach" finde,sondern ich habe es begründet, da fehlt mMn wesentliches, um Buddhas einzigartige Erkenntnis herauszustellen, die lt. Schumann auch als historisch gesichert gelten kann.
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Seltsames Interview und Behauptung von Zimmermann, dass die ganze Lebensgeschichte von Buddha Fiktion sei.
Das ist bitte nur deine Private Meinung.
Natürlich ist das nur meine "private" Meinung, ebenso wie die Meinung von Herrn Zimmermann und die von Igor07.
Ich finde das Interview "schwach", ganz privat.
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Zitat
Frage: Woher wissen wir denn überhaupt,
welche Erfahrungen der Buddha
gemacht hat? Ist nicht im Nachhinein
viel in ihn projiziert worden?
Antwort: Natürlich! Die ganze Lebensgeschichte
des Buddha ist Fiktion.LG, von Michael Zimmermann.
Seltsames Interview und Behauptung von Zimmermann, dass die ganze Lebensgeschichte von Buddha Fiktion sei.
Die historische Lebensgeschichte ist mMn nochmal getrennt zu untersuchen von den Lehrinhalten.
Im Interview geht er nur darauf ein, was Buddha wahrscheinlich aus den Veden übernommen hat (Karma,Wiedergeburt), Buddha sei ein Heilspragmatiker, den es um Nirvana ging, o.k., aber er sagt nicht, was Buddhas tatsächliche Reformation des brahmanischen Verständnisses war, nämlich anatta.
Herr Zimmermann spekuliert hier einseitig und mehr als notwendig.