Ich finde den Satz interessant:
"die Wut beginnt mit einer unangemessenen Betrachtung, die Ereignisse in verzerrter Weise interpretiert"
Diese Phase fällt mir nicht wirklich auf, aber wenn ich ärgerlich bin, kann ich mir sicher sein bzw. davon ausgehen, dass ich "die Ereignisse/Person/... in verzerrter Weise interpretiere".
Rein subjektiv fühlt es sich eher so an, als hätte ich dann gerade besonders recht...
Ich glaube, niemand kann Verblendung direkt fühlen. Aber man kann das Ego mit seinem Groll fühlen. Deswegen meine Erste-Hilfe-Formel: "Ärger ist immer Ego."
Sie entlarvt das Gefühl des Rechthabens sofort.