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Beiträge von biophil

  • Aṅguttara Nikāya 9:13, Mahā-Kotthita Sutta

    • biophil
    • 1. September 2026 um 11:32

    Hue32


    Ich bin der Meinung, die Probleme müssen sich lösen / man muss sie lösen, dann treten sie nicht ins Bewusstsein, weil sie nicht mehr existieren.

  • Aṅguttara Nikāya 9:13, Mahā-Kotthita Sutta

    • biophil
    • 1. September 2026 um 11:05
    Schneelöwin:

    Die anhaftenden Gedanken bemerken und loslassen.

    Bewusst und Nicht-Anhaften schliesst sich mMn aus. Sobald bewusst hast du Dualität. Demzufolge kann Nicht-Anhaften nur sein, was nicht (mehr) ins Bewusstsein rückt.

  • Aṅguttara Nikāya 9:13, Mahā-Kotthita Sutta

    • biophil
    • 1. September 2026 um 10:55
    Hue32:

    bewussten Nicht-Anhaftens

    Wie geht das bitte? 😉

  • Aṅguttara Nikāya 9:13, Mahā-Kotthita Sutta

    • biophil
    • 1. September 2026 um 10:51
    Qualia:

    Stoße ich ein Glas um, weiß ich das ich wiedermal mit meinem Geist nicht hier war

    Eben nicht. Ist noch nicht allzu lange her, da ist Joe Biden die Flugzeugtreppe hochgeflitzt. Und heute? Er fällt sogar mit dem Fahrrad um. Das ist normale, altersgemäße Degeneration. Der Körper ist nicht mehr in der Lage, die antrainierten Automatismen fehlerfrei durchzuführen. Deshalb musst du drauf achten. Und deshalb kein Flitzen mehr, sondern bedächtigtes Gehen, Stufe für Stufe.

  • Aṅguttara Nikāya 9:13, Mahā-Kotthita Sutta

    • biophil
    • 1. September 2026 um 10:12

    Ich habe mit zunehmendem Alter Probleme mit den Abständen bekommen. Statt am Glas vorbei um etwas zu greifen, haue ich das Glas um. Was vorher mühelos war, erfordert nun den Blick drauf zu haben. Man flitzt dann nicht mehr die Treppe runter, sondern hat jede Stufe im Auge.

  • Erfahrungsaustausch Erwachte?

    • biophil
    • 28. August 2026 um 15:45
    Mentus:

    Viel mehr würd mich interessieren, ob hier schon irgendwer fliegen kann?

    Ja, ich. PPL/IFR. 1400 h, 2x alleine einmotorig über den Atlantik.


    Habe auch einen YT-Kanal, wens interessiert:


    muelli
    youtube.com
  • Buddhanatur etc.

    • biophil
    • 28. August 2026 um 10:05
    Qualia:

    Warum sollte ich mich für Entstehen, Andauern, Samsara halten? Das bin ich nicht.

    Warum machst du dir dann überhaupt diese Gedanken? Du bist es nach deiner Aussage doch nicht. 🤣

  • Buddhanatur etc.

    • biophil
    • 28. August 2026 um 09:31
    Hotte:

    Ich verstehe dann nicht ganz, wo du da die Trennlinie ziehst. Aus buddhistischer Sicht würde man doch eher fragen: Muss ein Bedürfnis eigentlich „befriedigt“ werden, oder muss auf die entsprechende körperliche Situation lediglich angemessen reagiert werden?

    Ich ziehe überhaupt keine Trennlinie sondern bin einfach meine Natur. Allerdings lebe ich nicht alleine im Universum, so dass ich Feedback von meiner Umgebung erhalte, das mich dann wiederum beeinflusst. Und so ruckelt man sich an den Platz, wo man passt. Das alles passiert in jungen Jahren; wenn man älter ist wie ich, ist das mehr oder weniger abgeschlossen.

  • Buddhanatur etc.

    • biophil
    • 28. August 2026 um 08:57
    Hotte:

    In der Gesamtschau deiner Beiträge komme ich langsam zu dem Verdacht: Biophilie = Wein, Weib und Gesang. :? :D

    So war ich nie und so werde ich nie sein. Ist eher der Gegenentwurf zu dem vorherrschenden buddhistischen Weltbild.


    Ich habe das in meinem Blog (und neuerdings auch als Buch) durchgehend analysiert und geordnet.

  • Buddhanatur etc.

    • biophil
    • 28. August 2026 um 06:45
    Leonie:

    Das abhängige Entstehen kann es - dieses Selbstgefühl - jederzeit zunichte machen und deshalb ist es nicht der Rede wert.

    Es hilft übrigens, wenn man sich statt aufs Vergehen aufs Entstehen fokussiert. Das wäre dann dem Leben zugewandt.

  • Buddhanatur etc.

    • biophil
    • 27. August 2026 um 21:48
    Leonie:

    "Dein Verhältnis" ist eben dieser Ausdruck der Identifikation:

    Stell dir vor, meine Haufen haben sogar einen Namen, wurden geboren und springen irgendwann in die Kiste. Wenn ich die auseinander nehmen wollte, bräuchte ich ein Messer und es würde mir weh tun.


    Ich halte den Geist, ob dual oder nicht, ob er ruhig ist oder erregt, mit allen Facetten, für etwas Wunderbares. Dem Leben zugewandt. Das nennt man echt. Mit sich im Reinen.

  • Majjhima Nikāya 48, Kosambiya Sutta

    • biophil
    • 27. August 2026 um 18:46

    Erfrischend! Der Mensch erscheint!


    Ich finde, dass du durchaus was zu sagen hast und mir da auch immer eine freundliche Art entgegen scheint.👍


    Nee, ich habe nur einen Account, diesen hier. Ich hatte vorher weitere Accounts, die mehr oder weniger gescheitert sind. Auch ich verändere mich. 😉

  • Buddhanatur etc.

    • biophil
    • 27. August 2026 um 18:38
    Leonie:

    nach seinem Verständnis.

    Ehrlich gesagt ist es nicht so schwer zu verstehen, dass wir abhängig entstehen, keinen festen Kern haben und nur ein Prozess sind. Aber da ist auch kein ES, was immer DA ist. Das sind nur die Haufen. Keine Buddhanatur zu finden. Gefügte Mengung, Sack ohne Kern.


    Was ich mache, ist schlicht die Lehre in die Praxis zu transferieren. Man kann es vertikal sehen wie das Herzsutra, aber Nirvana ist Feuer aus, Leiden weg, und nicht Glühwürmchen gefunden.


    Das zeigt sich horizontal auf der Zeitachse: da, nicht da (Form). Und mein Verhältnis zu diesen Zuständen ist entscheidend. Das kann ich bei jedem Zustandswechsel beobachten. Und so sehe ich eben Leiden nicht als grundsätzliches Problem, das sich mit einem Schlag beheben lässt, sondern immer als Verhältnis zu Form oder dessen Abwesenheit (leer von Form). So muss ich nicht auf den Big Bang warten, sondern kann einfach die Probleme meines Lebens lösen.


    Verständlich, was ich meine?

  • Darf man Insekten und Spinnen töten?

    • biophil
    • 27. August 2026 um 17:43
    Samadhi1876:

    fand diesen interessanten Artikel:

    Guter Artikel. Solche Dinge frage ich mich auch öfters.

  • Gibt es inzwischen nonduale Zenklöster?

    • biophil
    • 27. August 2026 um 17:18

    wichtelwiese


    Ich kann dir da leider nicht weiterhelfen. Mir sind keine Wellnesstempel bekannt, wo sich Erleuchtete ohne Mühe gegenseitig die Klöten kraulen.


    Wenn du richtig Kohle hast, buch dich im Landserhof auf Sylt ein. Die arbeiten auch mit solchen Sachen.

  • Buddhanatur etc.

    • biophil
    • 27. August 2026 um 15:58
    Leonie:

    ES bereits DA und zwar in Gänze.

    Da haben wir sie ja wieder, die Buddhanatur. Die große Hoffnung… Der liebe Gott als ES verkleidet.


    Aus diesem Grund benutze ich lieber Leere als Abwesenheit von Form. Da ist dann wirklich nix mehr. Kein ES.

  • Gibt es inzwischen nonduale Zenklöster?

    • biophil
    • 27. August 2026 um 10:22

    Um auf die Kernfrage einzugehen: Am nächsten kommt vielleicht Soto mit Shikantaza. Aber diese Leute fragen sich auch, warum sie das machen, wo sie doch schon Buddha sind. Na, um das zu erkennen natürlich! 🥱

  • Gibt es inzwischen nonduale Zenklöster?

    • biophil
    • 27. August 2026 um 09:01
    JoJu91:

    Ein Barbar aus dem Süden kann kein Buddha werden

    Welch Bauchpinselei.

  • Majjhima Nikāya 48, Kosambiya Sutta

    • biophil
    • 27. August 2026 um 08:49
    Upasaka Dhammavicayo:

    Dann wird selbst ein klares Wort zur Hilfe, nicht zum Angriff.

    Das sehe ich auch so.


    Falls du auf dieses Forum reflektierst, so ist dessen Natur der Streit, verdeckt oder offen. Es geht im Kern um recht haben, Selbstdarstellung etc, Durchdrücken seiner Ansichten, aber auch um Hilfe. Natürlich alles in schöne Worttapeten gekleidet. Wenn man sich in solch ein Forum begibt, sollte man das wissen. Und als Mod sollte man das Spiel vollständig beherrschen. Ich nehme nicht an, du betrachtest deine Rolle als vom Geierberg predigend?


    Ich betrachte mich manchmal sehr wohl als predigend, allein um meine ungewöhnlichen Ansichten unter die Leute zu bringen. Da bin ich ganz offen. Ist auch schon mein dritter Account hier. So langsam grooved man sich ein. 😉

  • Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

    • biophil
    • 27. August 2026 um 08:34
    JoJu91:

    Die Hohe Kunst ist es m.E, in diesem ganz normalen Wahnsinn zurechtzukommen

    Ich hatte mal als Hohe Kunst bezeichnet, dass einen nichts mehr an sich stört.

  • Majjhima Nikāya 48, Kosambiya Sutta

    • biophil
    • 26. August 2026 um 20:24

    Netter & aufschlussreicher Text. Allerdings sprichst du hier mehr oder weniger Lappalien an, die man gut durch sich selbst lösen kann.


    Die Kosambi-Mönche haben ja auch erst klein beigegeben, nachdem die Laien die Almosen verweigert haben.


    Was ist aber, wenn es um etwas geht? Beim Buddha war das zB seine Lehre. Da ging es für ihn um etwas. Wer da was Falsches erzählte, den machte er fertig. Wie zB Sati.

  • Bodybuilding und Gesundheit

    • biophil
    • 26. August 2026 um 18:43
    Anna-Lyse Dhamma:

    um wieder Vertrauen in den Körper (und seine Kraft) zu entwickeln

    👍💪

  • Kensho & Nirodha

    • biophil
    • 26. August 2026 um 10:17

    Das ist von mir, allerdings an anderer Stelle bereits veröffentlicht. (c) ich.

  • Kensho & Nirodha

    • biophil
    • 26. August 2026 um 08:29

    Schlagt mich! 🤣


    Wird es aber stiller im Leibe, so tut sich etwas auf, das der gewöhnliche Mensch sein Leben lang nicht kennt. Denn der Leib hat Vermögen, die der nie erreicht, der ohne Unterlass der nächsten Befriedigung nachjagt. Und diese Vermögen sind von seltsamer Art: Sie bestehen nicht in einem Tun, sondern in einem Aufhören. Alles andere am Leibe ist ein Wirken, ein Hervorbringen; diese aber sind ein Innehalten dessen, was er sonst unablässig hervorbringt. Darum kann man sie auch nicht machen wollen, denn jedes Wollen wäre ja schon wieder ein Drängen, das die Glocke neu anstiesse. Man kann sie nicht erzwingen, nur zulassen. Sie treten ein, wo das Karma schweigt, und nur dort. Sie sind nicht der Lohn der Mühe, sondern das, was übrigbleibt, wenn das Hindernis weg ist. Zweierlei solches Aufhören kenne ich, und ich will von beiden reden, schlicht, wie es geschieht.


    Das erste ist dies. Wenn das Drängen weit genug zur Ruhe gekommen ist, kann der Leib einen Augenblick lang kein Ich mehr hervorbringen. Nicht weil man es niederzwänge, sondern weil kein Grund mehr da ist, es auszuschicken; es ist nichts zu greifen, nichts zu planen, nichts zu wollen, und so bleibt der Kundschafter, wo er ist. Dann ist da nur noch, was die Sinne tragen. Der Besen fährt über den Hof, ein Steinchen springt und schlägt an die Mauer, und dieser kleine helle Laut ist da, ganz und gar, und niemand ist da, der ihn hörte. Es ist nicht so, dass einer ihn hört; es ist nur der Laut, allein, vollständig, ohne einen davor und einen dahinter. In solchem Augenblick mag es sein, als wäre da kein Getrenntes mehr, kein Ich und keine Welt, nur ein ungeteiltes Eins. Doch über dies Gefühl ist sich der Leib zu täuschen leicht: Auch das Einssein ist nur eine Wahrnehmung, die er hervorbringt, wenn die Grenze, die das Ich zieht, einmal nicht gezogen wird. Es ist kein Tor in eine andere Welt. Es ist der Leib, der einen Atemzug lang wahrnimmt, ohne sich dazu einen Wahrnehmenden zu erschaffen. Der Stein klickt. Mehr ist es nicht, und es ist alles.


    Das zweite geht tiefer, und es ist schwerer zu sagen, weil von ihm eigentlich niemand reden kann. Es gibt einen Punkt, da hört nicht nur das Ich auf, sondern das Bewusstsein selbst. Wenn auch das letzte Wahrnehmen keinen Grund mehr hat, kein Klang, kein Lichtschein, nichts, das zu ordnen oder zu halten wäre, dann bringt der Leib auch dies nicht mehr hervor. Er hört auf, bewusst zu sein. Es ist nicht Schlaf, denn im Schlaf träumt und regt sich noch vieles; es ist näher am Tode, und doch lebt der Leib, das Herz geht, die Wärme bleibt, das Mühlwerk dreht im Stillen seine Räder. Nur ist niemand da. Kein Ich, kein Schauen, keine Zeit, nicht einmal Dunkelheit, denn auch die Dunkelheit müsste ja einer sehen. Das ist das Todlose, mit dem Leibe berührt: nicht ein Jenseits, das man beträte, sondern das Aufhören selbst, an dem der Leib noch festhält, ohne dass einer es innewird.


    Und nun das Seltsamste, und es ist das, woran sich am Leibe mehr erweist als an allem andern. Aus diesem Nichts kehrt keiner von innen zurück. Es ist niemand drin, der sagen könnte: nun will ich wieder. Was zurückholt, kommt von aussen: ein Windhauch auf der Haut, ein Geräusch, ein Vogel, der schreit. Etwas trifft den Leib, und der Leib antwortet, und mit der Antwort fährt alles wieder auf, das Wahrnehmen, das Ordnen, zuletzt das Ich, das sich neu zusammensetzt, als wäre es nie fort gewesen. Die Kette beginnt von vorn, angestossen von draussen, nicht von drinnen. Und darin liegt das Erwachen, nicht im Aussetzen, denn im Aussetzen ist ja keiner, dem etwas aufginge, sondern im Wiederauftauchen. Denn hieran zeigt sich am Leibe, was keine Lehre beweisen kann: dass kein Ich die Stille überdauert hat. Wäre es ein Herr im Hause, es hätte gewacht und wäre geblieben; es war aber fort, ganz fort, und ein Vogelschrei hat es zurückgerufen. So erweist es sich, dass es kein Insasse ist, sondern ein Werk, das der Leib aufhören und neu beginnen lassen kann. Der Leib bezeugt es, und nichts sonst vermöchte es.


    Daraus weiss ich nun, was das Erlöschen ist, von dem die Lehre redet, und warum kein Bild es trifft als das eine: die Abwesenheit. Man hat es das Verlöschen genannt, und das ist gut gesagt, denn es ist kein Ort, kein Licht, kein Zustand, den man erlangte und hätte. Es ist ein Fehlen. Das Fehlen des Drängens, wo nichts mehr drängt; das Fehlen des Ich, wo keines gebraucht wird; und am tiefsten das Fehlen des Bewusstseins selbst, wo auch dies keinen Grund mehr hat. Alles, was die Lehre vom höchsten Ziel sagt, sagt sie in Verneinungen, und sie hat recht damit, denn es ist nichts Hinzukommendes, sondern lauter Weggefallenes. Nicht etwas wird erreicht; etwas hört auf. Und eben darum ist es kein Jenseits und braucht keines: Diese Abwesenheit ist nichts als ein Zustand des Leibes, sein stillster, der eintritt, wenn der Grund alles Lärmens schweigt.

  • Die Zehn Ochsenbilder [Unheilig Version]

    • biophil
    • 26. August 2026 um 08:07

    Matthie


    Ich persönlich kann mich da gut dran lang hangeln. Deshalb habe ich es ja auch gemacht. Für mich. Und wenn man dann die eine Übung der Spurensuche macht (Mülleimer), steht man im Prinzip in Kontakt mit sich, auch wenn das Werk dann schon getan ist.


    Manchmal kann man dem auch direkt zuschauen, beim Autofahren zB. Einfach mal hinschauen, was der Körper alles von selbst macht. Blinker setzen, bremsen. Aber auch wütend werden. Da kann man dann ansetzen, falls erforderlich. Manchmal ist Wut auch berechtigt, aber erkennen warum und wieso ist wichtig.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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