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Gibt es inzwischen nonduale Zenklöster?

  • wichtelwiese
  • 26. August 2026 um 22:58
  • Zum letzten Beitrag
  • Phillip
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    • 31. August 2026 um 17:58
    • #26

    Der Mensch lebt oft in der Vergangenheit und/oder der Zukunft, das lernt er in der Schule und nennt sich denken.


    Tiere müssen nicht grübeln, man hat sie in der Schule nicht darauf konditioniert, ihren Geist vom hier&jetzt abzulenken. Deswegen tun mir Hunde & Katzen so gut, weil ich eh schon so ein Grübelmonster bin.


    Wir Deutschen sind besonders verkopft, das kommt vor allem von unserem blöden preußischen Schulsystem.


    Bevor ich eingeschult wurde, war ich auch Nondualist, genau wie unser feine Kater Mikesch einer meiner besten spirituellen Wegbegleiter.


    🐾

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  • Samadhi1876
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    • 31. August 2026 um 18:28
    • #27

    Dualismus Erinnert mich manchmal an: Ist schwarz eine Farbe oder nicht


    Physik sagt: Nein (Abwesenheit von Licht)


    Kunst sagt: Ja


    Oder auch an:


    In der Helligkeit liegt die Dunkelheit und in der Dunkelheit liegt die Helligkeit


    Etwas das immer Da ist egal wo Du bist

    (Also braucht man dafür auch nirgendwo „speziell“ hinzugehen)


    An Ri und Ji aus S. Suzukis Kommentare zum Sandokai


    Etwas das über die Meditation (inne halten) bspw direkt erfahren kann direkt an Ort und Stelle


    Vergleich zur Kunst:


    Da gibt es auch viele Möglichkeiten etwas auszudrücken, genauso wie in der Tee Zeremonie oder einen Zen Garten zu bauen


    P.S.:
    Wie kann man die Farbe Schwarz selbst herstellen?


    KI:

    Um die Farbe Schwarz zu mischen, nutzen Sie am besten die drei Primärfarben Rot, Blau und Gelb oder eine Kombination aus Komplementärfarben. [1, 2]

    Methoden zum Mischen von Schwarz

    • Aus drei Grundfarben: Mischen Sie gleiche Teile Rot, Blau und Gelb auf Ihrer Palette. Ein hoher Anteil an Ultramarinblau und einem dunklen Rotton bildet eine gute Basis, zu der Sie schrittweise etwas Gelb geben, bis ein tiefes Schwarz entsteht. [1, 2, 3]
    • Mit Komplementärfarben: Das Mischen von zwei gegenüberliegenden Farben im Farbkreis hebt die Helligkeit auf und erzeugt ein dunkles Neutral. Geeignete Paare sind Rot und Grün, Blau und Orange oder Ultramarinblau und Transparentes Oxidrot (oder Umbra gebrannt). [1, 2, 3]
    • Feinabstimmung: Wirkt das Ergebnis zu bläulich, geben Sie einen Spritzer Rot hinzu. Ist es zu rötlich oder violett, gleichen Sie es mit etwas Grün oder Blau aus. [1]
  • Leonie
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    • 1. September 2026 um 18:27
    • #28

    Farbe ist Illusion. Diese wird im Gehirn erzeugt.


    Aber das kriegt die KI nicht auf die Reihe, wenn ein Mensch die falschen Fragen stellt.


    Richtig gefragt - kriegt man als Antwort, dass die physikalische Welt ohne Farbe ist. Das entspricht auch der Antwort im Zen auf die Frage: welche Farbe hat die Buddhanatur.

    :zen:

  • Qualia
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    • 1. September 2026 um 18:47
    • #29

    Mein Prompt an die KI: Farben in der Quantenphysik.

    Ihre Antwort:

    Kurzfassung: In der Quantenphysik bedeutet Farbe nicht optische Farbe, sondern einen mathematischen Freiheitsgrad der Quarks und Gluonen in der Quantenchromodynamik (QCD). Die Bezeichnungen rot, grün, blau sind reine Konventionen für drei Komponenten einer Wellenfunktion.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Phillip
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    • 1. September 2026 um 19:05
    • KI
    • #30

    Der erste Vers des Dao De Jing eröffnet genau mit der Struktur, nach der du fragst: "Das Dao, das genannt werden kann, ist nicht das ewige Dao. Der Name, der genannt werden kann, ist nicht der ewige Name." Bevor irgendeine Unterscheidung existiert, gibt es das Namenlose als Ursprung von Himmel und Erde. Sobald benannt wird, entsteht die "Mutter der zehntausend Dinge" — die Vielheit, die Differenzierung, die Welt der Formen. Entscheidend ist: Laozi sagt nicht, dass das Benannte falsch oder illusorisch sei. Beide — das Namenlose und das Benannte — entspringen derselben Quelle und werden nur verschieden bezeichnet. Das nennt er "das Dunkle", "Dunkel im Dunkeln, das Tor zu allen Geheimnissen." Nondualität heißt hier also nicht Verneinung der Vielheit, sondern ihre Rückbindung an einen gemeinsamen Ursprung, der selbst jenseits der Unterscheidung liegt.

    Genau diese Struktur trägt das Yin-Yang-Symbol im Bild statt im Wort. Das weiße Feld ist der Bereich der Unterscheidung: Licht bricht sich, erzeugt Farbe, Kontur, Schatten, Grenze — die Welt, wie sie sich dem wachen, benennenden Bewusstsein zeigt. Das schwarze Feld ist nicht "das Fehlen von etwas", sondern die Unterschiedslosigkeit selbst — der Zustand vor der Ausdifferenzierung, aus dem heraus jede Unterscheidung erst möglich wird. Wichtig ist die Kreisform: Beide Felder sind vom selben Kreis umschlossen und ineinander verschränkt, mit einem Punkt der jeweils anderen Farbe im Zentrum der eigenen Hälfte. Das ist keine Trennung zweier Substanzen, sondern eine Polarität innerhalb einer einzigen Bewegung — jede Seite trägt bereits den Keim der anderen in sich.

    **Tag/Nacht** funktioniert als dieselbe Figur: nicht zwei getrennte Zustände, die sich abwechseln, sondern ein einziger Rhythmus, der sich selbst durch Kontrast sichtbar macht. Nacht ist nicht Abwesenheit von Tag, sondern die andere Phase derselben Drehung der Erde.

    **Bewusstsein/Unterbewusstsein** lässt sich analog lesen: das Bewusste als das "benannte", differenzierte Feld — das, was Form, Sprache, Unterscheidung trägt. Das Unterbewusste als das "namenlose" Feld — nicht unterschiedslos im Sinne von leer, sondern unterschiedslos im Sinne von noch-nicht-artikuliert, aus dem heraus bewusste Inhalte erst auftauchen. Beide entspringen, wie im Dao De Jing, derselben psychischen Quelle.

    **Das scheinbar getrennte Subjekt und die objektive Kollektivität des Menschseins**: Hier zeigt sich die eigentliche Pointe. Das Ich erlebt sich als abgegrenzt, benannt, individuiert — das weiße Feld seiner selbst. Aber dieses Ich ist nur eine lokale Verdichtung eines gemeinsamen Grundes, den es mit jedem anderen Menschen teilt — vergleichbar mit dem schwarzen Feld, das keine Konturen kennt, weil es der ungeteilte Hintergrund ist, aus dem sich alle Konturen erst erheben. Die Individuation ist real (das weiße Feld existiert), aber sie ist keine Abtrennung von der Ganzheit, sondern deren Selbstdarstellung an einem bestimmten Punkt.

    **Zur Synthese von Analyse und Synthese** — und zum philosophischen Loop, den du angefragt hast:

    Analyse ist die Bewegung des weißen Feldes: sie zerlegt, unterscheidet, benennt, macht Grenzen sichtbar. Synthese ist die Bewegung, die zum schwarzen Feld zurückführt: sie verbindet das Unterschiedene zu einem Ganzen zurück. Der Loop besteht darin, dass keine der beiden Bewegungen zuerst da ist oder Vorrang hat:

    Um überhaupt etwas synthetisieren zu können, muss zuvor etwas analysiert, also unterschieden worden sein. Aber jede Analyse setzt bereits eine vorgängige Ganzheit voraus, die zerlegt wird — sonst gäbe es nichts zu analysieren. Die Synthese geht also der Analyse voraus (als ungeteilter Ursprung) und folgt ihr zugleich nach (als Wiederherstellung der Einheit auf höherer Ebene). Das ist strukturell identisch mit dem taijitu: der weiße Punkt im schwarzen Feld und der schwarze Punkt im weißen Feld zeigen an, dass jede Seite den Ursprung der anderen bereits in sich trägt — die Synthese ist in der Analyse schon angelegt, und die Analyse ist nur ein Moment der größeren Synthese, die sie selbst nie ganz verlassen kann.

    So gelesen ist das Dao De Jing kein Text, der Nondualität behauptet, um die Vielheit zu leugnen. Es zeigt eine Bewegung, die sich ständig selbst durchläuft: vom Namenlosen zum Benannten und wieder zurück, vom schwarzen zum weißen Feld und wieder zurück, vom Ich zur kollektiven Menschheitsnatur und wieder zurück — nicht als Abfolge, sondern als ein einziger, sich selbst tragender Kreis, in dem jeder Schritt bereits den nächsten und den vorherigen enthält. Das ist der Loop: Holistik nicht als statischer Zustand, sondern als Bewegung, die sich niemals außerhalb ihrer selbst befindet.


    :dao:


    Dieser Inhalt wurde ganz oder teilweise mithilfe von KI erstellt.

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    • 1. September 2026 um 19:27
    • #31
    Leonie:

    Farbe ist Illusion. Diese wird im Gehirn erzeugt.


    Aber das kriegt die KI nicht auf die Reihe, wenn ein Mensch die falschen Fragen stellt.


    Richtig gefragt - kriegt man als Antwort, dass die physikalische Welt ohne Farbe ist. Das entspricht auch der Antwort im Zen auf die Frage: welche Farbe hat die Buddhanatur.

    Aus buddhistischer Sicht würde man vielleicht sagen, dass Farbe im subtilen Geist erzeugt wird. bzw. in der Wechselbeziehung zwischen subtilen Geist, Sinnesorganen, Sinnesbewusstsein, usw. stehen. Die unterschiedlichen Farben stehen auch in Verbindung mit den 5 Elementen Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther oder Raum und auch mit bestimmten Energiezentren (Chakren) in unserem Körper und haben auch unterschiedliche Frequenzen, Schwingungen, usw. Unterschiedliche Farben erzeugen auch unterschiedliche Gefühle, Emotionen, Gedanken, usw. und wirken im Unterbewusstsein. Farben stehen auch in Verbindung mit Tönen, Sprache, Buchstaben, Zahlen, Geschmack und Geruch usw.

    Menschen mit Synästhetischen Fähigkeiten können dies auch direkt wahrnehmen.

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Im buddhistischen Tantra und Vajrayana wird auch direkt damit gearbeitet.

    Color In Buddhism: Its Importance And Deep Spirituality - Buddha Weekly: Buddhist Practices, Mindfulness, Meditation
    Buddhism has given rise to some of the most beautiful art and depictions of perhaps any spiritual tradition, and it’s for good reason. As one opinion piece by
    buddhaweekly.com

    Die Gründer des Zen wie Dogen Zenji, Eisais Zenji, Myozen Zenji, Hakuin Ekaku Zenji, usw. haben sich vor dem Zen Studium auch mit der japanischen Variante des Vajrayana, dem Tendai und Shingon Buddhismus beschäftigt und in einigen Tempeln in Japan wird dies noch zusammen unterrichtet.


    Das Leben und denken in Vergangenheit und/oder der Zukunft lernt auch nicht in der Schule, sondern dies ist ein natürlicher Prozess unserer Entwicklung. Über den Grund gibt es verschiedene Theorien, eine wäre dass wir unterbewusst noch in der Steinzeit leben und immer unsere aktuelle Situation mit möglichen Gefahren und negativen Erlebnissen abgleichen müssen, weil um die nächste Ecke irgendeine Gefahr lauern könnte und deshalb immer ein Abgleich stattfinden muss, ein weiterer Aspekt ist dass wir uns meist auch stärker noch an negative Erfahrungen erinnern können, die unser Nervensystem noch nicht verarbeitet hat und auch in unserem Körper noch gespeichert ist und mit denen wir noch nicht abgeschlossen haben. Diese äussern sich dann in Ängsten, Sorgen, Unsicherheiten, Aggressionen, negativen Verhalten, Anfeindungen gegen Andere usw. weil wir nicht in Harmonie und Gleichgewicht der Energien und in einem Mangelgefühl leben, deshalb können wir uns auch nicht so einfach neuen Dingen und Situationen öffnen und lehnen Veränderungen und Neuerungen ab, weil damit ein Unsicherheitsgefühl und etwas Unbekanntes verbunden ist. Kleinkinder haben dies auch, reagieren aber noch unbewusster und suchen die vermeintliche Sicherheit dann immer bei ihrer direkten Besuchsperson, was meist zuerst die Mutter ist, weil sie die Grundbedürnisse meist erfüllt. Es kann aber auch der Vater oder eine männliche Bezugsperson sein, wenn die Mutter das Kind ablehnt, es schlecht behandelt oder nicht zur Verfügung steht.

  • Phillip
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    • KI
    • #32

    Qualia:


    Die Farbe von Licht wird durch seine Wellenlänge bestimmt. Kurze Wellenlängen erscheinen blau bis violett, lange erscheinen rot, und dazwischen liegen grün, gelb und orange. Das sichtbare Spektrum reicht dabei ungefähr von 380 bis 700 Nanometern.

    Wenn Licht auf einen Gegenstand trifft, absorbiert das Material bestimmte Wellenlängen und reflektiert andere. Die Farbe, die wir sehen, ist die reflektierte, also praktisch die Komplementärfarbe zu dem, was absorbiert wurde. Ein Blatt ist deshalb grün, weil das Chlorophyll rotes und blaues Licht absorbiert und das grüne Licht übrig bleibt und reflektiert wird.


    Und im Auge selbst haben wir drei Arten von Zapfen, die auf unterschiedliche Wellenlängenbereiche reagieren. Aus dem Verhältnis dieser drei Signale errechnet unser Gehirn dann die konkrete Farbe, die wir wahrnehmen.


    👁️‍🗨️


    Dieser Inhalt wurde ganz oder teilweise mithilfe von KI erstellt.

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    • 1. September 2026 um 20:10
    • #33

    Das Erkennen und Wahrnehmen von Farben gibt ihnen keine reale Existenz.

    Wie soll es Farben geben, wenn sie schon in der Quantenmechanik bloß Begriffe des Benennens sind?

    Ich ist nicht leer oder tot.

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  • Phillip
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    • 1. September 2026 um 20:25
    • #34

    Doch natürlich existieren verschiedene Wellenlängen von Licht und Schallwellen und auch Geruchsstoffe. Die sinnliche Welt ist real existent und objektiv, da sie auch von anderen unabhängig von mir erlebt werden kann. Aber man sollte halt nicht an vergänglichen Sinneseindrücken haften.

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    • 1. September 2026 um 20:42
    • #35
    Qualia:

    Das Erkennen und Wahrnehmen von Farben gibt ihnen keine reale Existenz.

    Wie soll es Farben geben, wenn sie schon in der Quantenmechanik bloß Begriffe des Benennens sind?

    Über die Existenz der Phänomene gibt es unterschiedliche Ansichten und die Gelehrten und Yogins streiten sich darüber seit Jahrtausenden von Jahren und nicht nur im Buddhismus, sondern auch in den anderen Religionen und Philosophien. Die unterschiedlichen philosophischen Richtungen im Buddhismus sind sich auch nicht einig darüber und es hängt wohl auch von dem jeweiligen subjektiven Bewusstsein oder Geist ab. Die Quantenmechanik ist auch nicht die letztendliche Instanz und Wahrheit und etliche moderne Erkenntnisse finden sich schon in alten indischen Lehren, wie zB. in den Lehren des Kalachakra Tantra oder vedischen Lehren.


    Zitat

    Dafür gibt es im Kalachakra Erklärungen dazu, dass jedes Universum zahllose Weltensysteme umfasst, die alle aus winzigen Partikeln oder „Atomen“ (tib. ‘rdul-phran) der elementaren Quellen (tib. khams) bestehen. Dabei handelt es sich um die Quellen der Elemente Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum. Jedes der fünf Arten von Partikeln in dieser Liste ist subtiler als das vorangehende, fast wie bei subatomaren Partikeln und sub-subatomaren Partikeln, und jedes hat eine sensorische Qualität oder Eigenschaft weniger als das vorangehende.

    Erd-Partikel, die an ein Element der Festigkeit erinnern, sind die gröbsten. Sie haben fünf sensorische Eigenschafen: Geruch, sichtbare Form, Geschmack, Fühlbarkeit und Klang. Die acht konglomerierenden Partikel, die in den Abhidharma-Texten präsentiert werden – jedes mit Element-Partikel von Erde, Wasser, Feuer und Wind, sowie abgeleiteten Element-Partikel von Geruch, sichtbarer Form, Geschmack und Fühlbarkeit – gehören zu dieser Ebene der Kalachakra-Partikel.
    Wasser-Partikel, die an ein Element der Flüssigkeit erinnern, sind subtiler als die Erd-Partikel. Sie haben keinen Geruch, sondern nur eine sichtbare Form, einen Geschmack, sind fühlbar, und haben einen Klang, wenn sie fließen.
    Feuer-Partikel, die an ein Element der Hitze erinnern, haben keinen Geruch und keine sichtbare Form. Wir können Hitze nicht sehen. Doch Feuer-Partikel haben einen Geschmack – wir können die Temperatur der Speisen oder Getränke auf unseren Zungen gewissermaßen „schmecken“. Sie können auch durch körperliche Empfindungen wahrgenommen werden und machen ein Geräusch.
    Wind-Partikel, die an ein Element des Gases oder der Energie erinnern, haben nicht nur keinen Geruch und keine sichtbare Form, sondern auch keinen Geschmack. Sie sind jedoch fühlbar und haben einen Klang.
    Raum-Partikel sind die subtilsten von allen Partikeln. Sie haben nur eine sensorische Qualität oder Eigenschaft, nämlich den Klang. Der Raum ermöglicht es den Vibrationen des Klanges, sich zu verbreiten.
    Befindet sich ein Universum in der Leerzeit, gibt es nur Raum-Partikel in ihm – entweder nur eins oder viele; zu diesem Punkt gibt es mehrere Sichtweisen. In einem Raum-Partikel gibt es eine Spur der anderen vier gröberen Elemente und nicht nur die Potenziale für sie. Diese Spuren sind jedoch nicht miteinander verbunden, sondern vielmehr „fragmentiert“, wie es in der Literatur beschrieben wird. In modernen wissenschaftlichen Ausdrücken würde dies einem Zustand entsprechen, in dem die normalen Gesetze der Physik nicht gelten. Daher erinnern Raum-Partikel gewissermaßen an schwarze Löcher, obgleich sie natürlich nicht all die Eigenschaften schwarzer Löcher besitzen.

    Es ist unklar, ob das Raum-Partikel eines Universums in der Leerzeit unermesslich klein oder unermesslich groß ist. Geht man davon aus, dass es unermesslich groß ist, umfasst das Raum-Partikel eines Universums in der Leerzeit den gesamten Raum dieses Universums und in ihm gibt es nur fragmentierte Spuren der Partikel der anderen Elemente. In dieser Beschreibung sind die normalen Gesetze der Physik während der Leerzeit-Phase eines Universums ebenfalls außer Kraft.

    Der Ursprung des Universums gemäß dem Kalachakra
    Die Evolution eines Universums ist eng verbunden mit dem Karma der begrenzten Wesen, die in ihm wiedergeboren werden.
    studybuddhism.com


    In den Lehren des tibetischen Dzogchen gibt es auch fortgeschrittene Meditationen die in völliger Dunkelheit in einem Dunkelretreat durchgeführt werden und bei korrekter Anwendung und Betreuung durch einen qualifizierten Lehrer soll es bei den Teilnehmern Visionen von unterschiedlichen Phänomenen und Farben geben, die trotz völliger Dunkelheit erscheinen.

    Zitat

    Die Praxis des Tögal beinhaltet das Durchlaufen der „Vier Visionen“ (snang ba bzhi), die sind:

    „Die absolute Natur wird manifest“ oder „Die Vision der Unmittelbarkeit des Bewusstseins“ – Dies bezieht sich auf anfängliche Visionen von Lichtern im Sichtfeld, wie Kreise, die thigle genannt werden, und „verbundene Ketten von Punkten“.
    „Die Erfahrung zunehmender Erscheinungen“ oder „Die Vision der Intensivierung der Erfahrung“ – Laut Hatchell wird in dieser Phase „die visionäre Erfahrung intensiver. Anzahl, Form und Größe der Erscheinungen nehmen zu, und sie beginnen, sich in einfachen Konfigurationen zusammenzustellen.“
    „Das Bewusstsein erreicht seine größte Größe“ oder „Die Vision der Optimierung des Bewusstseins“ – Hatchell schreibt, dass „in dieser Phase die abstrakten Lichter beginnen, sich zu organisieren, und letztlich die Form eines Mandalas aus 100 friedlichen und zornvollen Gottheiten annehmen.“
    „Die Erschöpfung der Phänomene in Dharmata“ oder „Die Vision der Erschöpfung innerhalb der Realität“ – In dieser letzten Vision verschwinden die Erscheinungen.

    Tögal - Wikipedia
    en.wikipedia.org
    Thema

    Thögal: Wissen sehen

    Vorgeschichten

    (Selbst moderiert)


    Quelle



    Vor einigen Jahren gab Quark seinem Kumpel Quork den Tipp, einfach mal nachzusehen wie es sich mit diesem Phantom hinter den Augen namens "Sehender" denn nun wirklich verhält. In Folge dessen entschied sich Quorks nach unzähligen Suchdurchläufen zur nicht verdinglichten Nichtmeditation und just wurde selbst-klares Wissen temporär offenbar. Quorks pflegte diese Sicht durchaus sorgfältig und so dehnten sich die temporären Phasen über längere…
    indolariawest
    25. Juni 2013 um 19:14


    Dann gibt es noch das Phänomen der Vajra Ketten, die wesentliche Manifestation des urtümlichen Zustands von Wissen, Vidya oder Rigpa, des Bewusstsein als Ausdehnung der Realität, die sich in Form von Lichtkugeln manifestiert.

    https://rywiki.tsadra.org/index.php/Vajra_Chain

  • Qualia
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    • 1. September 2026 um 22:23
    • #36

    verrückter-narr

    Wenn Phänomene als Erscheinungen im Geist gemeint sind, gibt es keine objektive Basis. Philosophieren, Meinungsbildung.


    Wenn Phänomene, subjektives, mit Erscheinungen, die mit körperlichen Sinnen wahrgenommen werden können, als gleichwertig gesehen werden, auch nicht. Jeder hat immer nicht recht ohne Unrecht zu haben.


    Nur wenn klar ist, hier geht es um Phänomene oder um Erscheinungen, objektiv existierendes, kann ein Ebenenwechsel oder eine Vermischung von objektivem und subjektivem verhindert werden.


    Ich kann auf deinen Beitrag nicht antworten, weil ich nicht in die vielen Fallen treten möchte, die ich vermeiden möchte.

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    • 2. September 2026 um 07:51
    • #37
    verrückter-narr:

    Über die Existenz der Phänomene gibt es unterschiedliche Ansichten und die Gelehrten und Yogins streiten sich darüber seit Jahrtausenden von Jahren und nicht nur im Buddhismus, sondern auch in den anderen Religionen und Philosophien. Die unterschiedlichen philosophischen Richtungen im Buddhismus sind sich auch nicht einig darüber und es hängt wohl auch von dem jeweiligen subjektiven Bewusstsein oder Geist ab.

    Der Satz


    " ... es hängt wohl auch von dem jeweiligen subjektiven Bewusstsein oder Geist ab"


    trifft es nach meiner Erfahrung sehr gut.


    Im Alltagsbewusstsein scheinen die Phänomene eine gewisse geordnete, formal darstellbare Struktur zu haben und im Ablauf gewissen berechenbaren "Gesetzen" zu folgen, ein subjektiver Grund, warum Mathematik und Naturwissenschaften weltanschaulich als "Notwehr gegen die Wahrheit" (Nietzsche) eine gewisse Faszination ausüben.


    Im meinem nächtlichen Traumbewusstsein sind die Phänomene meist chaotisch und völlig unberechenbar, Wissenschaft wäre hier unmöglich.


    In Samadhi, dem klarsten und einfachsten Bewusstseinszustand, oder auch nur den "den höheren Jhanas" wiederum erscheinen viele Phänomene des Alltagsbewusstseins traumgleich und irreal.


    Traumgleich und irreal aber nicht im Sinne der Erfahrungen des Rausch-Bewusstseins, das durch Drogen erzeugt wird, für die wir individuell empfänglich sind, aber das ist Thema eines anderen Threads.

  • Qualia
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    • 2. September 2026 um 08:54
    • #38

    Im Alltagsbewusstsein wird aus 1+1=2 ein vielleicht 2 gemacht. Dadurch erscheint die Wahrheit das es auch 1 oder 3 sein kann. Die Realität „2“ wird als Wahrscheinlichkeit erkannt und der Glaube als „1“ oder „3“ als Realität gerechtfertigt und verteidigt.

    Rechte Ansicht ist etwas anderes. Die verlangt, dass Tatsachen des körperlich objektiven Realen, als Erscheinung, befreit von subjektiven Phänomenen, erkannt werden, auch wenn sie schmerzhaft sind.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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