1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Selbstbestimmt sterben

  • KarmaHausmeister
  • 17. Juni 2026 um 10:12
  • Zum letzten Beitrag
  • ewald
    Reaktionen
    430
    Punkte
    2.225
    Beiträge
    358
    Mitglied seit
    21. Juli 2023
    Buddh. Richtung
    Zen Buddhismus
    • 18. Juli 2026 um 18:34
    • #51

    So ist auch der Verlust beim Tod etwas Natürliches. Wenn jemand stirbt erleiden die Hinterbliebenen einen Verlust, der lässt sich betrauern. Die buddhistischen Praktiken, besonders beim Zen-Buddhismus sind ideal geeignet um die Trauer zu erleben. Was gibt es Besseres als eine Zazen-Meditation um der Trauer Ausdruck zu verleihen? Aber auch ein Schweigen, oder ein Fasten sind optimal geeignet. Alles, was dem Überschwang Einhalt gebietet, dient der Trauer in unserer Kultur. Es hat etwas mit Leid überwinden zu tun und das praktiziert der Buddhist.

  • mukti
    Reaktionen
    6.467
    Punkte
    72.777
    Beiträge
    13.045
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 19. Juli 2026 um 08:45
    • #52

    Nach dem Vinaya gehört Selbstmord zu den geringsten Vergehen (dukkata). Demnach ist das keine große Sache, wenn wir nur diesen einen Fehler machen würden, wären wir schon beinahe Heilige.

    Mit Metta, mukti.


  • neodyme
    Reaktionen
    4
    Punkte
    29
    Beiträge
    4
    Mitglied seit
    22. Juli 2026
    Buddh. Richtung
    Zen
    Geburtstag
    1. April 1997 (29)
    • 22. Juli 2026 um 19:44
    • #53

    Hi,

    ich finde es verwirrend, es kommt mir vor als ob hier gutheißen mit akzeptieren gleich gesetzt wird. Das erscheint mir ein wenig undifferenziert.
    Ich kann den Wille und Entscheidung akzeptieren und respektieren, aber ich heiße Sie nicht gut, im Gegenteil ich halte sie für traurig.
    Aber loslassen bedeutet auch einem Menschen nicht krampfhaft in seinem Unglück gefangen zu halten. Die Frage ist doch, sehe ich dann noch den Menschen vor mir und habe Mitgefühl oder sehe ich nicht vorallem meine Wünsche und stelle sie über sein Leid?

  • Anna Panna-Sati
    Reaktionen
    2.528
    Punkte
    11.998
    Beiträge
    1.855
    Mitglied seit
    27. August 2022
    • 23. Juli 2026 um 16:20
    • #54
    neodyme:

    Ich kann den Wille und Entscheidung akzeptieren und respektieren, aber ich heiße Sie nicht gut, im Gegenteil ich halte sie für traurig.

    Traurig in Bezug auf die Suizid-Absicht per se, weil du einen "natürlichen" Tod favorisieren würdest?


    Deine Perspektive (du bist noch ziemlich jung...;):)) ist sicherlich eine andere - nämlich eher von außen betrachtend - als die der meisten Poster hier, welche überwiegend in einem Alter sind, wo man sich naturgemäß vermehrt auch mit dem eigenen Tod und Sterben befasst/auseinandersetzt.


    Für diejenigen, bei denen bereits ein (persönlicher) Kontakt mit einem oder mehreren der 3 "Götterboten" (Alter, Krankheit,Sterben/Tod) stattgefunden hat, ist es nicht traurig, sondern beruhigend, ggf. die Möglichkeit, selbstbestimmt sterben zu können, nutzen zu können - der Tod ist ja eh gewiss/todsicher...:shrug:

    neodyme:

    Die Frage ist doch, sehe ich dann noch den Menschen vor mir und habe Mitgefühl oder sehe ich nicht vorallem meine Wünsche und stelle sie über sein Leid?

    Genau, wenn Angehörige und Freunde nicht loslassen wollen, akzeptieren sie den Wunsch des Sterbewilligen nicht wirklich, sondern verfolgen im Grunde eigene Interessen.

    Dies macht es nicht leichter für den Betroffenen....


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • neodyme
    Reaktionen
    4
    Punkte
    29
    Beiträge
    4
    Mitglied seit
    22. Juli 2026
    Buddh. Richtung
    Zen
    Geburtstag
    1. April 1997 (29)
    • 25. Juli 2026 um 16:19
    • #55

    Ich heisse sie nicht gut, weil ich glaube man sollte nie aufgeben. Aber ich verstehe auch, das ist eben nur meine Meinung geprägt durch meine Erfahrung.

    Der Große Weg ist nicht schwierig für den, der nicht wählt und verwirft.

  • Monikamarie
    Reaktionen
    6.505
    Punkte
    47.175
    Beiträge
    8.081
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 25. Juli 2026 um 16:42
    • #56

    Es gefällt mir, dass Du differenzierst.

  • neodyme
    Reaktionen
    4
    Punkte
    29
    Beiträge
    4
    Mitglied seit
    22. Juli 2026
    Buddh. Richtung
    Zen
    Geburtstag
    1. April 1997 (29)
    • 25. Juli 2026 um 18:42
    • #57

    Danke, so entfernt ist das leider alles garnicht, trotz meines Alters, es ist halt ein(mein) Versuch damit umzugehen.
    Es ist ein schwieriges Thema in dem es kein "oder" gibt, kein richtig, kein falsch. Manchmal sind Dinge einfach was sie sind. Sich nicht vor den eigenen Emotionen verschliessen und gleichzeitig das Gegenüber nicht darüber übersehen ist mitunter unendlich schwer. Das ist ok.
    Ich glaub im Buddhismus redet man da von Dukkha, von Leid und dessen Vermeidung, aber die Vermeidung besteht aus meiner Sicht nicht darin vor dem Leid wegzurennen oder sich davor zu verschliessen, das holt einen nur später wieder ein. Sondern Mensch sollte es als immamenten Bestandteil des Lebens zu akzeptieren.

    Wir stellen ja gerne die Frage nach Kausalität, Dinge sollen einen Grund haben. Aber ich weiss garnicht, ob es den überhaupt braucht oder gibt. Manchmal ja, manchmal nein und manchmal jain.

    Ich denke, man sollte Menschen auch sagen, das man etwas nicht gut findet, aber im gleichen Moment sollte man auch vermitteln, "ich will nicht das du das tust, aber ich will auch nicht das du leidest". Es ist ehrlich und respektiert dennoch die Grenzen und erkennt an, dass das Gegenüber eben seine eine Wahrnehmung und Gefühle dazu hat.

  • Igor07
    Reaktionen
    3.354
    Punkte
    34.419
    Beiträge
    6.159
    Termine
    1
    Mitglied seit
    7. Oktober 2012
    • 25. Juli 2026 um 19:27
    • #58

    Passt zum Thema:


    Wie geht gutes Sterben?
    Alle Menschen auf der Welt haben etwas gemeinsam: Sie werden irgendwann sterben. Doch obwohl er uns alle betrifft, ist der Tod noch immer ein Tabuthema. Ein…
    www.n-tv.de


    Wie sieht die Zukunft des Sterbens aus? - Sternstunde Philosophie - Play SRF
    Ihre Arbeit veränderte den Umgang mit dem Tod grundlegend: Die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross. Diese Tage hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert. Und…
    www.srf.ch

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.5
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download