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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Das Leid der Anderen

  • void
  • April 23, 2026 at 9:16 PM
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  • void
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    • April 23, 2026 at 9:16 PM
    • #1

    Wenn ich an Dukkha denke, dann denke ich zunächst an mein Leiden und da hilft mir der Buddhismus damit umzugehen.


    Aber wenn es Leuten um mich herum auf einmal ganz schlecht geht - wenn ihre Welt zusammenbricht - dann habe ich zunächst den Impuls für sie da zu sein und ihnen zu helfen, was nur bis zu einem gewissen Punkt geht. Aber dann auszuhalten, dass ich Leute um mich zerbrechen und ich nichts tun kann. fällt mir schwer. Mir kommt es so vor als kommt da zu einem Mangel an Geduld noch etwas anderes dazu.

    Aber ich kann es nicht recht fassen.


    Es ist mehr die Hilflosigkeit. Denn für mich selber kann ich ja z.B "Widriges annehmen". Für den anderen nicht. Versteht ihr was ich meine?

  • Monikamarie
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    • April 23, 2026 at 9:39 PM
    • #2

    Nein, leider verstehe ich nicht, was Du meinst, void .


    Oder

    Vielleicht fehlt zur Geduld die Einsicht, dass Du niemanden "retten" kannst, also die Hilflosigkeit anzunehmen.

    Auch der Buddha konnte das nicht.

    _()_:heart:Monika

  • Igor07
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    • April 23, 2026 at 11:26 PM
    • #3

    Aber wir können einfach nichts dafür. Das ist menschlich, denn jeder wird früher oder später seine eigenen Freunde, Eltern oder sehr nahestehenden Menschen verlieren. Manchmal wollten wir selbst uns aufopfern, denn wenn das eigene Kind leidet, ist das kaum auszuhalten. Man möchte dieses Leiden lieber selbst auf sich nehmen.

    Leider geht das nicht – so ist das Leben. Das Leiden, egal wie man den Begriff definiert, macht keinen Unterschied zwischen mir selbst und den anderen. Auf das Leben, so wie es ist, gibt es keinen Verlass; wir müssen früher oder später alles hinter uns zurücklassen.

    Dieser Schmerz ist kaum auszuhalten. Und dennoch hoffen wir, dass ein Wunder geschehen kann.

    Issa, einer der großen Haiku-Dichter Japans, schrieb einmal:

    Quote

    „Nichts als Tautropfen
    in dieser Traumwelt –
    und dennoch, und doch …“

    In diesem „Dennoch“ kann man den Schmerz spüren, aber zugleich auch den Ausdruck der Schönheit, die in allem verborgen liegt – trotz allem, was wir verlieren. Sie leben alle in unseren Herzen weiter. Immer.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Matthie
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    February 27, 2026
    • April 24, 2026 at 6:46 AM
    • #4

    Ich kenne das leider sehr gut.

    Und den Impuls nahestehenden Menschen helfen zu wollen auch.

    Das Gefühl der Hilflosigkeit drückt es sehr gut aus.

    Auch Mitleid im Sinne von das Leid des anderen spüren.

    Oft möchte ich dem Impuls zu helfen nachgeben und Hilfe anbieten ist ja eigentlich etwas sehr positives.

    Leider nur fruchtbar solange der andere bereit ist Hilfe anzunehmen . Da bleibt einem oft nur übrig es auszuhalten und die
    Person in seine positiven Gedanken mit aufzunehmen.

    Mitgefühl ist zwar schmerzhaft aber auch menschlich.

  • JoJu91
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    • April 24, 2026 at 7:45 AM
    • #5
    Quote from void

    Mir kommt es so vor als kommt da zu einem Mangel an Geduld noch etwas anderes dazu.

    Vielleicht ein Mangel an Vertrauen.


    Wirklich helfen im Sinne von Heilen kann nur ein geheilter Fall.

    Zum Beispiel bei einem Drogensüchtigen ein geheilter anderer Drogensüchtiger.

    Bei einem Kriminellen ein "geheilter" anderer Krimineller.


    Wir können darauf vertrauen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wird ein anderer dem anderen helfen, dem wir selbst nicht helfen können.


    :cry:

  • Qualia
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    • April 24, 2026 at 9:08 AM
    • #6

    Zwei inzwischen Verstorbene.

    Mein Mann und ich haben im vollen Bewusstsein der möglichen emotionalen Folgen für uns das Versprechen gegeben: Niemals, solange wir zu einer Entscheidung fähig sind, diese Entscheidung des anderen infrage zu stellen und den anderen nicht zu bedrängen.

    Erst als er zu Hause fast ins Koma gefallen ist, sagte er nur: Krankenwagen.


    Mein Bruder hatte nicht nur Krebs, der palliativ behandelt wurde. Wir beide wussten das er sterben würde, und ich habe ihn nie bedrängt, doch den Anweisungen der Ärzte zu folgen. Er bestimmte seinen Tod durch die Vereinbarung mit dem Arzt, dass er noch eine Chemo anfangen wollte. Wir drei wussten das es sein Tod sein würde. Ich habe ihn in den letzten zwei Wochen seines Lebens nicht mehr gesehen oder mit ihm gesprochen. Er wollte sich nicht auch noch mit seinem VaterMutter auseinandersetzen.


    Meine Hilflosigkeit war also nicht zu befreien, (in Helfen verwandeln), denn ich habe mich an den sich bewusst entscheiden könnenden gebunden. Nicht ich kann über andere bestimmen. Ich kann zeigen: Komm und sieh selbst. Doch wenn der andere sieht und sich für das entscheidet, was er gesehen hat, habe ich nicht das Recht, ihm zu erklären, was er gesehen hat.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • mukti
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    • April 24, 2026 at 10:35 AM
    • #7

    In jedem Moment leiden unzählige Wesen und wir können nichts dagegen tun. Daran denken wir gewöhnlich nicht und wenn wir dann direkt damit konfrontiert werden, etwa weil ein nahestehender Mensch leidet, sind wir sehr betroffen.


    Da hilft es mir, den Blick zu weiten auf die Natur dieser Welt, mit der Besinnung auf die erste edle Wahrheit: Dasein ist untrennbar mit Leid verbunden. Ich merke, dass ich vor dieser Wirklichkeit gerne die Augen verschließe und wie sie mich dann immer wieder unvorbereitet einholt. Dann wird mir die Dringlichkeit bewusst, die vier edlen Wahrheiten zu erkennen und danach zu leben, damit ich mir selber und anderen wirklich helfen kann.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • April 24, 2026 at 11:00 AM
    • #8

    Den Schmerz, den ich fühlte, als mein Mann unvermutet starb, war größer als ich es je erwartet habe.


    Ich habe noch nie einen so großen Verlustschmerz gespürt wie da, denn er war zuhause und ich war hilflos, wusste nicht, was geschieht - wie gelähmt. Im Nachhinein habe ich nicht verstanden, dass ich so "ohnmächtig" war.


    Heute weiß ich, dass ich keine Kontrolle über etwas habe, dass geschehen muss.


    Sorry, aber alles Geschnacke darüber - ohne eigene Erfahrung - ist Theorie und blabla.


    Hinzufügen möchte ich noch, dass mein Mann offensichtlich nicht gelitten hat, er war völlig entspannt und ungewöhnlich lieb - aber ich. Und ich war völlig verwirrt, da nützte mir auch die jahrzehntelange Praxis nix.


    Den Schmerz konnten nur die wenigsten nachempfinden. Das war mir bewusst, denn ich wusste es ja zuvor auch nicht.


    Für meinen Mann habe ich mich gefreut, ein sanfter Tod zuhause im eigenen Bett.


    Ich fühle mit Dir void

    _()_Monika

    Edited 2 times, last by Monikamarie (April 24, 2026 at 11:11 AM).

  • Qualia
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    • April 24, 2026 at 11:17 AM
    • #9
    Quote from mukti

    In jedem Moment leiden unzählige Wesen und wir können nichts dagegen tun. Daran denken wir gewöhnlich nicht und wenn wir dann direkt damit konfrontiert werden, etwa weil ein nahestehender Mensch leidet, sind wir sehr betroffen.

    Ja, darum geht es im Buddhismus.

    Buddha sagt aber: Komm und sieh selbst, ich zeige dir dein Leiden.


    Ich muss mein ganz eigenes Leiden erkennen, denn nur das zeigt Buddha. Wenn ich mein Leiden sehe, dann kann nur ich es beenden.

    Beende ich mein Leiden, gibt es kein Leiden mehr in der Welt, das ich nicht zeigen kann.

    Mehr kann ich nicht tun, das ist Mitgefühl, denn dem, dem ich sein Leiden zeige, muss es selbst sehen und selbst beenden. Ich kann es nicht für ihn tun, das wäre Mitleid.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

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  • Igor07
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    • April 24, 2026 at 12:30 PM
    • #10
    Quote from mukti

    mit der Besinnung auf die erste edle Wahrheit: Dasein ist untrennbar mit Leid verbunden.

    Solche Einstellungen betrachte ich rein persönlich als eine verallgemeinernde Vereinfachung. Warum lächeln dann so viele Lehrer der Waldkloster-Tradition und andere „erwachte“ Wesen und wirken so verdammt glücklich? Bei mir stützt die Statue des lachenden Buddha sogar meinen Balkon ab.

    Wenn man annimmt, dass ein junger und gesunder Mann so denkt, dass absolut alles nur Leid ohne Ende ist, würde er wahrscheinlich vor dem Leben fliehen und nichts unternehmen.

    Jemand, der schüchtern oder ängstlich ist, depressiv und so weiter, könnte den Buddhismus als Lösung betrachten. Das wäre jedoch fatal, denn dieser Mensch könnte dadurch das Leben verpassen.

    Vor Kurzem habe ich einen französischen Film gesehen, in dem eine junge schwangere Frau an Krebs sterben sollte. Trotzdem ist sie dankbar für jeden Tag und jede Stunde, die sie noch hat und in denen sie ihr neugeborenes Kind sehen kann.

    Leidet sie? Bestimmt. Aber sie ist gleichzeitig glücklich und dankbar.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Anna-Lyse Dhamma
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    • April 24, 2026 at 1:36 PM
    • #11
    Quote from void

    Aber wenn es Leuten um mich herum auf einmal ganz schlecht geht - wenn ihre Welt zusammenbricht - dann habe ich zunächst den Impuls für sie da zu sein und ihnen zu helfen, was nur bis zu einem gewissen Punkt geht

    Lieber void , diesen Impuls kann wohl jeder gut nachvollziehen - er gründet auf Empathie/Mit--und Nachempfinden des Leides ("Mitleid) und dem daraus spontan aktivierten Mitgefühl, also dem Wunsch, dass es dem Leidenden gut/besser gehen möge und er befreit sein solle vom Leiden.

    Quote from void

    Aber dann auszuhalten, dass ich Leute um mich zerbrechen und ich nichts tun kann. fällt mir schwer.

    Leute "um sich" zerbrechen zu sehen, tut umso mehr weh, je größer die Identifikation mit diesen Menschen ist und je mehr sich die eigene Hilflosigkeit zeigt, was besonders bei hohem Anspruch an sich selbst (und das "Helfer-Potenzial"...) zu eigenem Dukkha führt.


    Vor 2 Jahren "begleitete" ich eine Verwandte meines Mannes und Freundin während ihrer Krebserkrankung und fühlte mich häufig extrem ohnmächtig... Nur meine Freundin versicherte ein ums andere Mal, dass sie sich freue über mein Für-sie-da-Sein und sie es als hilfreich und unterstützend empfinde.

    Ich begriff, dass sie sehr viel Kraft hatte und die Krankheit eben auch diese Selbstheilungskräfte freisetzte...

    Quote from void

    Mir kommt es so vor als kommt da zu einem Mangel an Geduld noch etwas anderes dazu.

    JoJu91 brachte bereits das Vertrauen ins Spiel

    - Vertrauen in Kraft und Selbstheilungspotenziale des Anderen (und auch anderer Helfer)

    - Vertrauen in deine Kräfte und dein heilsames Mitgefühl


    Ich glaube, aufgrund meiner Erfahrungen, dass auch Demut - im Sinne der Erkenntnis der eigenen Grenzen einer Einflussnahme und der Akzeptanz der Unabänderlichkeiten -

    gefordert ist, welche sogenannten "Macher-Typen" naturgemäß schwerer fällt, als schneller Resignierenden/Akzeptierenden...


    Nicht zuletzt ist die Entwicklung von Gleichmut heilsam, der Liebende Güte und Mitgefühl unterstützt und stabilisiert.

    Quote from void

    Es ist mehr die Hilflosigkeit. Denn für mich selber kann ich ja z.B "Widriges annehmen". Für den anderen nicht

    "Widriges annehmen" heißt in diesem Fall, hier und jetzt deine Hilflosigkeit anzunehmen, denn das Leid Anderer (hilflos, machtlos) mitansehen zu müssen, erzeugt ja bei dir neues Dukkha und dieses Leid könnte sich - in irgendeiner Form - wiederum auch dem Anderen mitteilen und ihn womöglich (zusätzlich) belasten....


    Mir half und hilft es oft, mich gezielt innerlich zu distanzieren, wenn ich merke, dass zu großes Mitleid sich Bahn brechen, Verzweiflung hochkommen will - was ja alles unheilsame und Leid vermehrende Folgen hat.

    Dazu mache ich mir dann klar, dass es das Karma jener Person, jenes Wesens, ist, was sich gerade auswirkt (und karmische Resultate zu beseitigen liegt nicht in meiner Macht).

    Gelassen akzeptieren, was nicht zu ändern ist...:shrug:


    Man tut also, was man kann,

    - ohne zu starke Identifikation

    - ohne den Anspruch "heilen" zu können

    - durch Zuhören und für den Anderen da sein

    - durch Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Anderen und in das Leben überhaupt

    - durch Kultivieren von Demut (Bescheidenheit, Anerkennung eigener Grenzen) und Gleichmut


    Zum Schluss möchte ich noch eine Erfahrung schildern, die ich selbst letzten Sommer machte, als es mir ziemlich mies ging (also aus der Perspektive des/der Leidenden) und die veranschaulicht, wie schädlich "Mitleid" sein kann:


    Anfang letzten Jahres erhielt ich, mit 62 Jahren, die Diagnose einer schweren, unheilbaren Autoimmunerkrankung ("GPA") und wurde wochenlang im Krankenhaus immunsuppressiv behandelt (Cortison ohne Ende + Chemotherapie).

    Die Auswirkung: Ich überlebte :D, allerdings mit zunächst stark verändertem Körper, das Gesicht aufgedunsen vom Cortison, welches sehr langsam reduziert wurde.


    Drei Monate später besuchten mich meine Eltern und meine Brüder zu Hause. Ich musste - wegen Infektionsgefahr - eine FFP 2-Maske tragen, nahm diese aber auf Wunsch der Familie ganz kurz ab, als wir uns begrüßten....

    Das Gesicht meines 90-jährigen (!) Vaters, als er mich ansah, werde ich wohl nie wieder vergessen: Schmerzlich verzogen, mühsam Tränen unterdrückend, wandte er sich (wie angeekelt) von mir ab und stieß dabei halblaut - mehr zu sich selbst - hervor: "Sie ist ENTSTELLT!".


    Leider konnte ich nicht verhindern, dass sich bei mir in diesem Moment (lange ungeweinte) Tränen lösten, ja, genau, ich war ENTSTELLT! :sick:

    Diese "Hamsterbacken" hatte ich bis dato einfach hingenommen, sogar darüber gewitzelt - erst durch den Schmerz im Gesicht meines Vaters wurde mir so richtig bewusst, wie es auf Andere wirkte (und dass es mir wohl DOCH auch etwas wehtat)....

    Mein Bruder "rettete" mich, indem er mich spontan in den Arm nahm (Mitgefühl!), wodurch ich mich schnell wieder "fing" und (nicht ohne einen gewissen trotzigen Triumph!) sagte: "Aber ich LEBE noch!!!"


    Am Ende versuchte ich dann, meinen Vater zu trösten (:, der sichtlich litt - auch unter der Tatsache, dass ich einige Zeit einen Rollstuhl benötigte - es sei "furchtbar" für IHN, SEINE "Tochter im Rollstuhl zu sehen"...

    (Während ich den Rolli als nützliches Werkzeug betrachtete und dankbar war, damit auch in die Natur hinauszukommen.)


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

    Edited once, last by Anna-Lyse Dhamma (April 24, 2026 at 1:44 PM).

  • CalmSmoke14121
    Guest
    • April 24, 2026 at 5:59 PM
    • #12
    Quote from void

    Aber wenn es Leuten um mich herum auf einmal ganz schlecht geht - wenn ihre Welt zusammenbricht - dann habe ich zunächst den Impuls für sie da zu sein und ihnen zu helfen, was nur bis zu einem gewissen Punkt geht. Aber dann auszuhalten, dass ich Leute um mich zerbrechen und ich nichts tun kann. fällt mir schwer. Mir kommt es so vor als kommt da zu einem Mangel an Geduld noch etwas anderes dazu.

    Aber ich kann es nicht recht fassen.

    In diesen Situationen lernt man sich selbst kennen, die eigene Ungeduld, das Mitleid und die Hilflosigkeit angesichts des Leides der anderen. Dadurch entsteht eigenes Leid.

    Quote from void

    Es ist mehr die Hilflosigkeit. Denn für mich selber kann ich ja z.B "Widriges annehmen". Für den anderen nicht. Versteht ihr was ich meine?

    Ich finde das schon die Antwort auf Deine Frage. DU musst in diesem Fall Widriges annehmen. Die Art und Weise wie Du auf das Leid Deiner Mitmenschen blickst, ist quasi nur ein Teil von Dir selbst. Denn Du kannst nur vermuten, wie die anderen unter ihrer Situation leiden.


    Mitgefühl und Geduld für mich selbst, zu erkennen wie ich meine eigenen Vorstellungen mit dem Leid der anderen vermische, den eigenen Geist zu schulen hat mir immer in solchen Situationen geholfen. Ausserdem war ich dann so viel ich konnte für die Betroffenen da.


    Und - das ist hier ein säkulares Forum, aber - mir halfen am meisten die täglichen Rituale und Bitten wenn ich schon sonst nichts ausrichten konnte. Das hat mir oft Abstand von meinem Selbst gegeben. OM MANI PEME HUM


    Alles Gute! _()_

  • void
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    • April 25, 2026 at 10:38 AM
    • #13
    Quote from Anna Panna-Sati

    Zum Schluss möchte ich noch eine Erfahrung schildern, die ich selbst letzten Sommer machte, als es mir ziemlich mies ging (also aus der Perspektive des/der Leidenden) und die veranschaulicht, wie schädlich "Mitleid" sein kann:


    Anfang letzten Jahres erhielt ich, mit 62 Jahren, die Diagnose einer schweren, unheilbaren Autoimmunerkrankung ("GPA") und wurde wochenlang im Krankenhaus immunsuppressiv behandelt (Cortison ohne Ende + Chemotherapie).

    Die Auswirkung: Ich überlebte :D, allerdings mit zunächst stark verändertem Körper, das Gesicht aufgedunsen vom Cortison, welches sehr langsam reduziert wurde.


    Drei Monate später besuchten mich meine Eltern und meine Brüder zu Hause. Ich musste - wegen Infektionsgefahr - eine FFP 2-Maske tragen, nahm diese aber auf Wunsch der Familie ganz kurz ab, als wir uns begrüßten....

    Das Gesicht meines 90-jährigen (!) Vaters, als er mich ansah, werde ich wohl nie wieder vergessen: Schmerzlich verzogen, mühsam Tränen unterdrückend, wandte er sich (wie angeekelt) von mir ab und stieß dabei halblaut - mehr zu sich selbst - hervor: "Sie ist ENTSTELLT!".


    Leider konnte ich nicht verhindern, dass sich bei mir in diesem Moment (lange ungeweinte) Tränen lösten, ja, genau, ich war ENTSTELLT! :sick:

    Diese "Hamsterbacken" hatte ich bis dato einfach hingenommen, sogar darüber gewitzelt - erst durch den Schmerz im Gesicht meines Vaters wurde mir so richtig bewusst, wie es auf Andere wirkte (und dass es mir wohl DOCH auch etwas wehtat)....

    Mein Bruder "rettete" mich, indem er mich spontan in den Arm nahm (Mitgefühl!), wodurch ich mich schnell wieder "fing" und (nicht ohne einen gewissen trotzigen Triumph!) sagte: "Aber ich LEBE noch!!!"


    Am Ende versuchte ich dann, meinen Vater zu trösten (:, der sichtlich litt - auch unter der Tatsache, dass ich einige Zeit einen Rollstuhl benötigte - es sei "furchtbar" für IHN, SEINE "Tochter im Rollstuhl zu sehen"...

    (Während ich den Rolli als nützliches Werkzeug betrachtete und dankbar war, damit auch in die Natur hinauszukommen.)

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    Oh, klingt ja schrecklich. Wenn sich Leute, von denen man eigentlich Liebe erwartet erstmal "angeekelt" weg drehen, dann multipliziert das ja das Leid noch. Daraus folgt dann dann, das man erstmal das Leid dass das "Leid des anderen" in einem auslöst,annehmen können sollte um ihm dann geduldig und freundlich gegenüber treten zu können.

  • Kirmes-FreudeImLeben
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    April 25, 2026
    • April 26, 2026 at 10:38 AM
    • #14

    Für mich persönlich ist das Leben kein Leidaspekt sondern ein Grund zur Freude.

    Ich bin der Anlass für Freude am Leben nicht der Trauer und der Traurigkeit.

    Leider versemmeln die anderen Mitmenschen die Freude in ihre Depressive Verstimmung.


    Ich mag mich nicht unterhalten mit depressiven Leuten , die ständig deine Diagnose oder Leid verstimmen. Blödheit ohne Intelligenz ist wie ein stumpfes Messer, es schneidet nicht weil es abgestumpft ist. SO musst du die Tomate ganz runter schlucken.


    Ich finde, das Leben ein Grund ist, sich zu freuen. Weil du als Geschenk von Gott gegeben worden bist, und an dich glauben darfst.

    Ob man Gott spielt- sei dahin gestellt und muss jeder für sich selbst entscheiden.


    Ich finde, dass auch Freude im Leben seine berechigte Form besitzt.

  • Qualia
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    • April 26, 2026 at 11:14 AM
    • #15

    Ein stumpfes Messer macht schlimmere Schmerzen als ein scharfes. Mit einem stumpfen Messer beigebrachte Verletzungen heilen nur sehr schwer.

    Sich an Papier zu schneiden tu extrem weh.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Anna-Lyse Dhamma
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    • April 28, 2026 at 6:09 PM
    • #16
    Quote from void

    Daraus folgt dann dann, das man erstmal das Leid, das das "Leid des anderen" in einem auslöst,annehmen können sollte um ihm dann geduldig und freundlich gegenüber treten zu können.

    :like:_()_

    DAS ist m.E. der springende Punkt, lieber void :

    Man kann - einerseits - Anderen nur hilfreich sein, wenn man sich nicht durch deren Leid mit hinunterziehen lässt (dann gibt es letztlich 2 Leidende, statt vormals einem), andererseits ist Mitgefühl ohne vorherige Empathie/Mitempfinden auch u.U. schwer vermittelbar und könnte z.B. "aufgesetzt", nicht authentisch, beim Gegenüber wirken...


    Nach der (möglichst kurzen) Empathie-Phase (in der man in das Leid des Anderen emotional "eintaucht", es mitempfindet), wird dem Mitgefühl Raum gegeben, also dem innigen Wunsch, dass der Leidende von seinem Leid befreit werden und (wieder) glücklich sein möge. Keinesfalls sollte man bei also bei der emotionalen Empathie stehenbleiben, wenn auch kognitive Empathie (das "Hineindenken" in den Anderen "Was denkt er/was braucht er - jetzt, in dieser Situation?") es erleichtern kann, den richtigen Weg zur unterstützenden Hilfe für den Anderen zu finden.

    (Hilfe zur Selbst-Hilfe stets präferieren, keine "Überfürsorge"...;))


    Im Buddhismus geht es um die Beendigung von Leiden durch Beendigung der Ursachen des Leide(n)s.

    Eine Haltung des Mitgefühls gegenüber allen leidenden Wesen zu kultivieren, ist nicht nur möglich, sondern auch Teil der buddhist. Praxis und kann verhindern, dass man in die "Mitleidsfalle" gerät und dadurch schlimmstenfalls das Leiden noch "multipliziert"....


    Noch ein Beispiel aus dem "wahren Leben":

    Meine Patentante, eine sehr engagierte Menschenfreundin und Christin, die sich großer allgemeiner Beliebtheit erfreute, erkrankte mit 54 Jahren an einem unheilbaren Pankreaskarzinom. Nachdem das bekannt wurde, schlug eine Welle des Mitleides über ihr zusammen - verzweifelte, traurige Menschen riefen bei ihr an, um sich nach ihr zu erkundigen, ihr "Mitgefühl" zum Ausdruck zu bringen und Besserungswünsche (halbherzig, wegen der infausten Prognose!) zu überbringen.

    Am Ende, so schilderte mir meine Cousine unter Tränen (der Fassungslosigkeit und der Verzweiflung), habe meine schwerkranke Tante dann ihrerseits noch die Anrufer trösten müssen..... (::cry:

    (Wobei es ja heißt "Trösten tröstet...", sie sich also womöglich damit auch ein bisschen selbst helfen konnte, aber zuletzt überanstrengte sie sich damit in jeder Beziehung...:()


    Alles Gute für dich, lieber Void, ich hoffe, es geht dir und dem/den Anderen bald besser! :sunny:


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • void
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    • April 28, 2026 at 6:54 PM
    • #17

    Mir hat es geholfen, den Blick von der Person auf die Situation zu verschieben. Wenn man den Blick auf die Person richtet, dann kann man sich diese ja in ganz unterschiedlichen Situationen vorstellen und das führt dann dazu dass das Leid "sehr beleibig" und von daher sehr unnötig erscheint. Eine "Tante" mit 54 kann man sich ja auch ganz gesund, oder in Thailand oder so vorstellen. Während die Situation "tödliches Pankreaskarzinom" ja schon gegeben ist und man gar nicht mehr die Wahl hat. Und sich vielleicht noch jemand vorstellen kann, der Unterstüzung und Geduld hat und wer dem es an einen oder anderen mangelt. Von daher ist vielleicht die Phantasie, die vorschnell etwas weg denkt, das was da so einen schrecklichen Kontrast erzeugt. Buddhistisch gesehen also vielleicht das Anhaften an falschen, unvollständigen Bildern.


    Für dich ist es bestimmt ja dein ganzes Bild das du von dir hattest zerbrochen. Das ist ja fast wie bei Kafkas "Die Verwandlung". Auf einmal wacht man auf und sieht sich in etwas verwandelt, was enorme Kraft braucht um es anzunehmen.

  • Anna-Lyse Dhamma
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    • April 30, 2026 at 6:57 PM
    • #18
    Quote from void

    Mir hat es geholfen, den Blick von der Person auf die Situation zu verschieben.

    Ah, das ist eine interessante Lösung. :like:

    Beim Fokus auf der Situation, ist eine neutrale, sachlich-distanzierte Analyse und anschließend eine entsprechende Beurteilung und Abwägung der Optionen möglich, ohne (zu stark) von störenden "emotionalen Aufwallungen" beeinflusst zu werden.

    Auf einem Fundament aus Lieb. Güte/Metta und Mitgefühl/Karuna können daraus sicherlich hilfreiche (Re-) Aktionen entstehen.


    Habe da noch etwas gefunden, was die tibet. Buddhisten praktizieren, um jenem leidhaften Gefühl der Hilflosigkeit entgegenzuwirken - "Tonglen":

    Quote

    5. Wenn du handeln möchtest, aber das Gefühl hast, dass du nichts tun kannst:


    Übe aktives Mitgefühl

    Aktives Mitgefühl, auf Tibetisch auch als „Tonglen“ bekannt, bedeutet „Geben und Nehmen“.

    Bei dieser Meditationspraxis nehmen wir das Leiden anderer gedanklich von ihnen weg und schenken ihnen gleichzeitig unsere Gefühle des Mitgefühls und des Wohlbefindens.

    Diese Form des Mitgefühls hilft uns dabei, unsere mitfühlende Sorge um andere in die Tat umzusetzen.


    Laut der buddhistischen Nonne Pema Chödrön ist es „eine Methode, um unsere Angst vor dem Leiden zu überwinden und die Verhärtung in unseren Herzen aufzulösen“. Tonglen hilft dabei, das Mitgefühl zu wecken, das „in uns allen steckt, egal wie grausam oder kalt wir auch erscheinen mögen“.


    Während wir einatmen, stellen wir uns vor, wie wir anderen (oder uns selbst) Schmerz und Leid wegnehmen, und visualisieren dies als dichten Smog.

    Wenn dieser Smog in unser Herz eindringt, löst unser Mitgefühl ihn in Licht oder reine Luft auf.

    Wir stellen uns vor, wie wir den schweren Nebel vertreiben, während wir beim Ausatmen Mitgefühl, Glück, Frieden und Trost aussenden.


    Die Praxis von Tonglen hilft uns mit der Zeit, dem Leiden direkt ins Auge zu sehen, und gibt uns die Kraft, unseren Schmerz zu überwinden.


    Dieser Prozess hilft uns, empathische Belastung zu vermeiden, was zu besserem mitfühlendem Handeln führt.

    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)


    https://www.globalcompassioncoalition.org/overcoming-the…f-helplessness/

    Display More

    Wobei klar ersichtlich wird, dass hier die Linderung des Leidens des "Helfers" im Vordergrund steht - schließlich stellt dessen Wohlbefinden nicht zuletzt die Voraussetzung für effektive, mitfühlende Hilfe für den (stärker) leidenden Anderen dar.

    Quote from void

    Das ist ja fast wie bei Kafkas "Die Verwandlung". Auf einmal wacht man auf und sieht sich in etwas verwandelt, was enorme Kraft braucht um es anzunehmen.

    Du bringst mich da direkt auf Ideen, lieber void - vielleicht sollte ich meinen Nicknamen mal wieder ändern, passenderweise in "Gregora Samsa(ra)" ? :erleichtert:


    Aber Spaß beiseite, der Kummer über mein "Blasebalggesicht" hielt sich in Grenzen, weil es sich

    a) langsam entwickelte (eben nicht über Nacht!), was es auch meinem Mann erleichterte, sich zu gewöhnen/damit umzugehen und

    b) ich es schlicht als "Preis fürs Weiterleben" betrachtete....

    c) Übte ich verstärkt, in Distanz zu meinem Aussehen, meinem Körper, zu gehen

    ("Das gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst!") und es als "Studienobjekt" für "Anicca" zu nutzen, was sich wirklich lohnte, da sich - über den Tag hinweg - ständig etwas änderte - da war alles extrem instabil...


    Schien auch alles hervorragend zu klappen, bis zu jener Äußerung meines Vaters... - da traf mich dann - kurzfristig - doch noch der "2. Pfeil"....:shrug:


    Bezüglich der desaströsen Situation in der Welt, dem täglichen, u.a. in den Nachrichten präsentierten, furchtbaren Leid der vielen "Anderen", empfiehlt sich übrigens auch, "Tonglen" zu praktizieren:

    Quote

    Angesichts all der Ereignisse in der Welt (und des Zugangs, den wir dazu haben) fühlt es sich überwältigend an, Nachrichten zu lesen und in den sozialen Medien zu stöbern.

    Es scheint fast unmöglich, sich dem nicht zu verschließen.


    Als ich 2020 im Rahmen meines „Compassion Cultivation Training“ die Tonglen-Praxis kennenlernte, veränderte dies die Art und Weise, wie ich die Ereignisse in der Welt aufnahm.

    Ich begann, die Meditation zu praktizieren, bei der ich das Leiden anderer einatme und gleichzeitig Mitgefühl ausatme.

    Das half mir, die Gefühle der Überforderung, Hilflosigkeit und des Versagens zu überwinden, die damit einhergehen, so viel Leid in der Welt zu sehen. Insbesondere praktizierte ich Tonglen, während ich die Nachrichten las oder durch die sozialen Medien scrollte.


    Diese Übung half mir, das Geschehen auf produktivere Weise zu verarbeiten.


    Nachdem ich eine Zeit lang praktiziert hatte, war ich in der Lage, einen Schritt zurückzutreten und nach Möglichkeiten zu suchen, wie ich in der Situation helfen könnte.

    Manchmal gibt es keine offensichtliche Lösung, aber manchmal können Schritte unternommen werden, um mehr zu erfahren, die Stimme zu erheben, zu spenden, Hilfe anzubieten usw.


    Wenn wir über uns selbst hinauswachsen können, können wir innehalten und beginnen zu handeln.


    Wenn wir das Leiden anerkennen, ohne uns davon überwältigen zu lassen, können wir uns selbst und unseren Wert erkennen.

    Was können wir der Welt bieten?

    Wie können wir dazu beitragen, Veränderungen herbeizuführen?

    Die Antworten werden zu dir kommen, wenn du dir diesen Raum gibst.

    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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