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  1. Buddhaland Forum
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Ich verstehe vieles nicht

  • Gylfie
  • 13. April 2026 um 06:28
  • Zum letzten Beitrag
  • Gylfie
    Gylfie Themenautor
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    12. April 2026
    • 13. April 2026 um 06:28
    • #1

    Hallo zusammen

    Ich bin wirklich sehr neu hier.

    Ich habe den Weg des Buddhismus eingeschlagen, in der Hoffnung, Antworten zu finden.

    Bis jetzt habe ich aber vorallem Verwirrung gefunden. Ich verstehe vieles noch nicht. Was bedeuten all diese neuen Begriffe? Wie soll ich meinen Alltag leben? Wie kann ich meine Meinung ausdrücken, ohne mich daran festzuklammern?

    Möglicherweise braucht es vorallem Zeit, Antworten zu finden.

    Trotzdem kann ich euch ja um hilfe bitten.

    Kennt jemand einen sehr anfängerfreundlichen Podcast oder ein Buch?

  • pano
    Ohrensessel-Buddhist
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    • 13. April 2026 um 08:05
    • #2

    Hallo,


    stell dir den Buddhismus als Baum vor, der ist 2500 Jahre alt und so mancher Baumbewohner wäre ziemlich desorientiert wenn er auch nur den Ast wechseln müsste. Es gibt zahlreiche Bücher zum Buddhismus, hier wären 2 mögliche Empfehlungen:

    • "Sei dir selbst eine Insel: Buddhas Weg zu innerem Glück und Frieden " von Ayya Khema
    • "Das Herz von Buddhas Lehre:" von Thich Nhat Hanh
  • Qualia
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    • 13. April 2026 um 09:28
    • #3

    Nur wer den Mut hat, seine Fragen zu stellen, wird die Chance bekommen, seine irrtümlichen Meinungen selbst zu klären. Wer nicht den Mut hat, sich bis auf die Knochen zu blamieren, wird nie seine Knochen, sein ihn tragendes Skelett erkennen können.

    Jedes Mich-blamieren hat dazu geführt, genauer nachzuforschen. Der Mensch, der mich herabgesetzt hat, erfährt in den seltensten Fällen etwas davon, wie sehr er mir geholfen hat. Hier für alle:hug::hug::hug:

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Monikamarie
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    • 13. April 2026 um 11:22
    • #4

    Herzlich willkommen Gylfie ,

    ich empfehle "Ein Buddha auf dem Bücherschrank" von Ludwig Schafft.


    Alles Gute für Dich

    _()_Monika

  • Online
    mukti
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    • 14. April 2026 um 10:54
    • #5
    Gylfie:

    Möglicherweise braucht es vorallem Zeit, Antworten zu finden.

    Trotzdem kann ich euch ja um hilfe bitten.

    Kennt jemand einen sehr anfängerfreundlichen Podcast oder ein Buch?

    Ja, es braucht Zeit und Geduld. Ich empfehle immer "Das Wort des Buddha", weil es für mich die beste Einführung war.

    Mit Metta, mukti.


  • Michael Haardt
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    • 14. April 2026 um 18:25
    • #6

    Man kann Buddhismus sehr verschieden sehen.


    Viele fremde Begriffe, Definitionen, die mehr Fragen als Antworten hinterlassen, verschiedene Richtungen, deren Anhänger sich gelegentlich in die Haare kriegen, strittige Übersetzungen und nichts von alldem hat Buddha selbst aufgeschrieben. Nicht einfach.


    Aber Buddhismus ist so pragmatisch, dass man es beinahe nicht mehr Religion nennen könnte. Es geht nicht darum, tausend neue Begriffe zu lernen und alles Mögliche peinlich genau zu machen, d.h. sich am Buddhismus festzuhalten, sondern das sind alles nur Hilfen. Im Kern geht es um das, was mukti verlinkt hat. Klingt einfach, aber im Bezug zum Alltag merkt man, dass viel mehr dahinter steckt. Man muss sich damit auseinandersetzen. Google ist ganz hilfreich, z.B. "was sagt buddha zu neid".


    Du wirst feststellen, dass es große Überschneidungen mit moderner Psychologie gibt, nur ist die Terminologie im Buddhismus anders. Es gibt starke Überschneidungen mit Konstruktivismus. Manchmal gibt das ein Aha-Erlebnis, wie Buddha manches gemeint hat. Du lernst zu verstehen, wie Du denkst. Da bekommst Du eine Menge Antworten, die im Alltag hilfreich sind. Mit dem Verständnis wirkt der gleiche Text der Grundlagen dann ganz anders.


    Es braucht Zeit, es braucht Ruhe zum Denken. Wenn es einen kurzen, einfachen Weg gäbe, hätte den wohl schon jemand kundgetan, aber es ist interessant und lohnt sich.

  • Monikamarie
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    • 14. April 2026 um 19:49
    • #7

    Die Lehre Buddhas ist eine Philosophie und keine Religion!

    _()_

  • Michael Haardt
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    • 15. April 2026 um 12:38
    • #8

    Eine Religion ist eine Philosophie, die Übernatürliches beeinhaltet und erklärt. Du wirst mir zustimmen, dass das wenigstens in vielen buddhistischen Richtungen der Fall ist.


    Aus Karma kann man sich noch herauswinden, wenn man es als die Summe von Konsequenzen aus Handlungen betrachtet, und wie die Umwelt darauf im Durchschnitt reagiert. Aufgrund unzureichenden Wissens jedes Einzelnen mag es einem manchmal übernatürlich vorkommen.


    Bei der Wiedergeburt wird es aber übernatürlich, oder nicht? Also ist es eine Religion. Gerade so eben noch. ;)

  • Samadhi1876
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    • 15. April 2026 um 12:56
    • #9
    Michael Haardt:

    Eine Religion ist eine Philosophie, die Übernatürliches beeinhaltet und erklärt. Du wirst mir zustimmen, dass das wenigstens in vielen buddhistischen Richtungen der Fall ist.

    Die Erfahrung aber, zu der man durch die Zenpraxis kommt, ist weder gedanklicher noch philosophischer noch religiöser Natur. Sie ist einzig und allein Tatsache. Diese Erfahrung aber hat, so sonderbar das auch scheinen mag, tatsächlich die Kraft, uns von dem Leid und Elend der Welt zu befreien.

    Sie hebt uns aus den Ängsten, den Leiden der Welt heraus.

    Niemand weiß, weshalb diese Erfahrung eine so wunderbare Kraft hat. Sie hat sie einfach, und sie wirkt, ohne dass ein Konzept oder ein Glaube hinzutreten muss. Sollte eine solche Tatsache eine Religion genannt werden? Ich denke nein. Diese Tatsache heißt einfach nur »Erwachen«, »Selbst-Realisierung« oder »Erleuchtung« und wird von einem tiefen Frieden des Geistes begleitet.

    So ist also unser gemeinsames Fundament, die Welt der Leerheit, eine überaus ernsthafte Wirklichkeit - und nicht das Ergebnis des gewöhnlichen Denkens. Aus tiefstem Herzen wünsche ich mir, ich könnte diese Welt mit Menschen in Führungspositionen teilen - mit Politikern, den Reichen, Bör-sianern, Managern, Gewerkschaftsführern, Gelehrten, Künst-lern, Kirchenleuten, selbst mit Gangsterbossen - und hoffen, dass sie sie als Erfahrung und nicht als Ergebnis eines Denkprozesses erleben. Das wäre dann der kürzeste Weg, um den

    »Ich-Du«-Gegensatz in allen seinen Formen zu überwinden und der Welt wahren Frieden zu bringen.

    Koun Yamada

    (Das Tor des Zen)

  • Monikamarie
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    • 15. April 2026 um 12:57
    • #10

    Danke, Michael Hardt,

    Religion hat für mich mit einem Gott zu tun, einem Schöpfer, an den man sich "zurück-" bindet "re-".


    Sogenanntes Übernatürliches gibt es nur solange wie man es nicht erlebt.


    Wir wissen wenig, auch die Wissenschaft weiß nicht ...

    Und die Philosophie hat sich in 1000en von Jahren nicht wesentlich verändert.


    Von einer Wiedergeburt hat der Buddha nicht gesprochen. Dass allerdings alles wieder erscheint, kann ich an der Natur sehen. Das ist ein Wunder, das aber leider meistens nicht als solches wahrgenommen wird.

    _()_

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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