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Wo fängt das Aussen an?

  • Lassi
  • 13. März 2026 um 11:00
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  • Lassi
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    • 14. März 2026 um 01:32
    • #26

    void


    Danke das du mir in einem Beispiel erklärst, wie für dich meine Erfahrungen klingen. Dann vergiss das bitte ganz schnell wieder. Ich kann es leider sehr schlecht in Worte fassen, aber es wirkt auf mich eher wie eine Aufarbeitung und ja ich nehme dabei die Energie der Mantren die ich gesprochen habe sehr deutlich wahr. Wahrscheinlich schafft mein Kopf dann Verknüpfungen die mir bildlich gezeigt werden. Ich dachte mir einfach ich kann hier frei darüber schreiben, ohne das es nach Wahnvorstellung klingt. Entschuldige vielmals, ich wollte keine Verwirrung anrichten.


    Ich überlasse den Profis ihre Arbeit gerne und wenn die Schanze fertig gebaut ist, frag ich niemanden ob ich mir den Kopf anschlagen könnte, denn das kann immer passieren, egal wieviele Sicherheitsbescheinigungen man mir nachweist.

    Liebe Grüße,

    Lassi

  • Qualia
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    • 14. März 2026 um 08:40
    • #27
    Zitat

    Wo fängt das Aussen an?

    Ich beschäftige mich im Moment sehr viel mit Mantren um zum Beispiel Wesen wie die grüne Tara um unterstützen zu bitten. Egal welche Mantren ich verwende zur Meditation, es tauchen jedes Mal nachts dann sehr klare Botschaften an mich auf und es wirkt wie eine enge Zusammenarbeit.

    Lassi Habe da gerade eine Ein-Sicht:

    Wenn man ein Mantra an ein Wesen richtet,

    damit es hilft, im Vertrauen darauf,

    dass dieses Wesen real existiert,

    aber mit geöffneten Augen nicht gesehen werden kann,

    weil es ein feinstoffliches Wesen ist,

    dann kommt es zu solchen Träumen im Schlaf und zu Tagträumen.

    (Internalisierung)

    Wenn ich das „Vaterunser“ an den Vater von Jesus richte, dann wird der Vater real, und es ist gleich, dass ich ihn mit meinen Augen nicht sehen kann, in meinem Sehbewusstsein ist er real. Im Schlaf äußert er sich durch Träume mit seinen unendlichen Erscheinungen.


    Wenn der Leser jetzt an Fata Morgana denkt, hat er eine Spur gelegt zum Sich-frei-Machen.


    Die unendlichen Erscheinungen, in denen unsere feinstofflichen Wesen sich uns zeigen, haben im Buddhismus den Namen Devas. Auch die grüne Tara gehört dazu.

    Werden Devas zu Beratern, nennt Buddha es Mara.

    Mara ist kein Wesen, es ist die Funktion des Verführens und Verleitens. Mara verhindert, dass man die Fata Morgana als solche erkennt, und macht sie so zu einer realen Wesenheit .

    Mein Befreiter Mara hat die Funktion bekommen, mich intensiv auf mein Erschaffen von Fata Morgana, die MIR real werden sollen, aufmerksam zu machen.


    Ich habe ein Mantra bekommen und der sogenannte Meister verlangt, dass ich alle Energie, die ich darauf verwende, in mein Bild von ihm sende. Auch alle Narrative sind nur Fata Morgana.

    Meine Gedanken, während ich mich unterwürfig bedankte: Danke für das Mantra! Ansonsten sind mir deine Anweisungen, wie ich damit umzugehen habe, vollkommen egal.


    Wohin sendete ich die „Energie“? Selbstverständlich in mein leeres Bewusstsein.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    3 Mal editiert, zuletzt von Qualia (14. März 2026 um 08:59)

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 14. März 2026 um 08:50
    • #28

    Wozu Götter, Geister, Zauber oder ätherische Buddhas? Es ist doch im Grunde ganz einfach:

    Zitat

    So wie ich denke und denkend rede und handle, so werde ich. In der Art, wie ich etwas mache, mache ich mich. Mein Charakter ist durch meine Werturteile bedingt. Durch meine denkerische Aktivität wird meine Gewöhnung geschaffen, mein Geneigtsein, mein verändertes Verhältnis zu etwas und dadurch meine Empfindlichkeit.

    Hellmuth Hecker, der Heilsweg des Erwachten, S. 75


    Die Analyse des Leidens beginnt im Alltag. Der achtgliedrige Pfad, der Weg zur Befreiung vom Leiden, beschäftigt sich mit dem Alltag. Die Befreiung findet konkret mit und im Alltag statt.


    Der Weg besteht aus folgenden praktischen Übungsfeldern, in denen alltägliche unheilsame Gewohnheiten langsam und stetig in heilsame Gewohnheiten verwandelt werden.


    Entwöhnung von berauschenden und benebelnden Gewohnheiten (Alkohol, soziale Medien, Zigaretten, Haschisch, Lachgas, etc.)
    Entwöhnung vom Töten (z.B. gedankenloses Töten von Insekten, Unterstützung von Massentierhaltung, etc. )
    Entwöhnung vom Stehlen (auch Ausbeutung nicht unterstützen)
    Entwöhnung von sexuellem Fehlverhalten
    Entwöhnung vom Lügen
    Entwöhnung von übler Nachrede oder Verbreitung von Vorurteilen
    Entwöhnung von grob verletzender Rede (auch Hassrede im Netz)
    Entwöhnung von gedankenlosem Geschwätz
    Entwöhnung von Habsucht (sich über Statussymbole oder Konsum definieren)
    Entwöhnung von Übelwollen, Ärger
    Entwöhnung von falscher Sicht (z.B. Leugnung von Ursache und Wirkung)
    Entwöhnung von Neid, Missgunst
    Entwöhnung von Geiz
    Entwöhnung von Stolz, Arroganz und Überheblichkeit
    Entwöhnung von Trägheit
    Entwöhnung von Rücksichtslosigkeit, Vergesslichkeit, Unachtsamkeit
    Entwöhnung von Unruhe, Rastlosigkeit, ständiger Ablenkung (Prokrastination)


    Sich gewöhnen an Gewaltlosigkeit (psychisch und physisch)

    Sich gewöhnen an Großzügigkeit und Freigebigkeit
    Sich gewöhnen an Geduld
    Sich gewöhnen an Tatkraft / freudige Anstrengung
    Sich gewöhnen an Sammlung / Meditation

    Sich gewöhnen an liebende Güte

    Sich gewöhnen an Mitfreude

    Sich gewöhnen an Mitgefühl
    Sich gewöhnen an Gleichmut


    Das allmähliche Entwickeln von Weisheit


    Diese Veränderung der Gewohnheiten und der Konditionierung im konkreten Leben mindert das Leiden und führt zu wachsender Unabhängigkeit und Freiheit.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

    3 Mal editiert, zuletzt von Thorsten Hallscheidt (14. März 2026 um 09:04)

  • Monikamarie
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    • 14. März 2026 um 09:30
    • #29

    Was nützt die schönste Ausstrahlung, wenn das Ego schon beim kleinsten Gegenwind einschnappt?


    Für mich ist die buddhistische Lehre eine Geistesschulung, die mir hilft, mich selbst zu erkennen und zu durchschauen.


    Werde ich bestätigt und bewundert, wie fühle ich mich und wie re-agiere ich?


    Werde ich hinterfragt und möglicherweise bezweifelt, fühle ich mich schlecht und wie re-agiere ich?


    Wer oder was fühlt sich gut oder schlecht?

    Sind das nur Gedanken?


    Wenn ich begriffen habe, dass ich von Allen und aus Allem lernen kann, dann lerne ich, das bewertungsfrei zu beobachten und werde vom vermeintlichen ICH frei.


    Alles Gute für Dich Lassi

  • Lassi
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    • 14. März 2026 um 11:06
    • #30
    Qualia:
    Zitat

    Wo fängt das Aussen an?

    Ich beschäftige mich im Moment sehr viel mit Mantren um zum Beispiel Wesen wie die grüne Tara um unterstützen zu bitten. Egal welche Mantren ich verwende zur Meditation, es tauchen jedes Mal nachts dann sehr klare Botschaften an mich auf und es wirkt wie eine enge Zusammenarbeit.

    Lassi Habe da gerade eine Ein-Sicht:

    Wenn man ein Mantra an ein Wesen richtet,

    damit es hilft, im Vertrauen darauf,

    dass dieses Wesen real existiert,

    aber mit geöffneten Augen nicht gesehen werden kann,

    weil es ein feinstoffliches Wesen ist,

    dann kommt es zu solchen Träumen im Schlaf und zu Tagträumen.

    (Internalisierung)

    Wenn ich das „Vaterunser“ an den Vater von Jesus richte, dann wird der Vater real, und es ist gleich, dass ich ihn mit meinen Augen nicht sehen kann, in meinem Sehbewusstsein ist er real. Im Schlaf äußert er sich durch Träume mit seinen unendlichen Erscheinungen.


    Wenn der Leser jetzt an Fata Morgana denkt, hat er eine Spur gelegt zum Sich-frei-Machen.


    Die unendlichen Erscheinungen, in denen unsere feinstofflichen Wesen sich uns zeigen, haben im Buddhismus den Namen Devas. Auch die grüne Tara gehört dazu.

    Werden Devas zu Beratern, nennt Buddha es Mara.

    Mara ist kein Wesen, es ist die Funktion des Verführens und Verleitens. Mara verhindert, dass man die Fata Morgana als solche erkennt, und macht sie so zu einer realen Wesenheit .

    Mein Befreiter Mara hat die Funktion bekommen, mich intensiv auf mein Erschaffen von Fata Morgana, die MIR real werden sollen, aufmerksam zu machen.


    Ich habe ein Mantra bekommen und der sogenannte Meister verlangt, dass ich alle Energie, die ich darauf verwende, in mein Bild von ihm sende. Auch alle Narrative sind nur Fata Morgana.

    Meine Gedanken, während ich mich unterwürfig bedankte: Danke für das Mantra! Ansonsten sind mir deine Anweisungen, wie ich damit umzugehen habe, vollkommen egal.


    Wohin sendete ich die „Energie“? Selbstverständlich in mein leeres Bewusstsein.

    Alles anzeigen

    Ja, das sind wirklich sehr hilfreiche Einsichten! Danke dir vielmals. Erklärt mir auch, warum das mit allem Möglichen so gut funktioniert. Deshalb mein Beispiel mit Harry Potter. Grins. Die Sache mit Jesus wurde mir ja auch vom Kindesalter an von meiner lieben Oma als bedingungslose Liebe weitergegeben. Was ich dann daraus gemacht habe, war es zu hinterfragen und zum Schluss ein zerschlagen der eigenen Vorstellung wie etwas zu sein hat für Andere und mich. Es hatte mich ja auch in sehr positiver Weise unterstützt. Das Beten half mir sehr oft aus unüberwindbaren Situationen eine klare Sicht zu bekommen und es tauchten Optionen auf, wie aus dem Nichts.

    Liebe Grüße,

    Lassi

    Einmal editiert, zuletzt von Lassi (14. März 2026 um 11:17)

  • Lassi
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    • 14. März 2026 um 11:15
    • #31
    Monikamarie:

    Was nützt die schönste Ausstrahlung, wenn das Ego schon beim kleinsten Gegenwind einschnappt?


    Für mich ist die buddhistische Lehre eine Geistesschulung, die mir hilft, mich selbst zu erkennen und zu durchschauen.


    Werde ich bestätigt und bewundert, wie fühle ich mich und wie re-agiere ich?


    Werde ich hinterfragt und möglicherweise bezweifelt, fühle ich mich schlecht und wie re-agiere ich?


    Wer oder was fühlt sich gut oder schlecht?

    Sind das nur Gedanken?


    Wenn ich begriffen habe, dass ich von Allen und aus Allem lernen kann, dann lerne ich, das bewertungsfrei zu beobachten und werde vom vermeintlichen ICH frei.


    Alles Gute für Dich Lassi

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    Ja das sind wunderbare Ansätze die wirklich wichtig sind im Umgang mit den eigenen inneren Konflikten. Sehe ich auch so. Beim kleinsten Gegenwind setze ich meine Segel und bin bereit.


    Ich halte es für mich selbst sehr wichtig mich nicht hinter einem Vorhang der Unterdrückung zu verstecken, aus Angst es könnte ein Sturm kommen der meine Überzeugungen wegbläst. Das Ego kann in Angst baden und ich bade dann erst recht im Meer, um zu wissen ob ich wirklich in Gefahr bin. Natürlich achte ich auf passende Kleidung und den Wellengang. *gg*


    Alles Gute für Dich!

    Liebe Grüße,

    Lassi

  • Lassi
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    • 14. März 2026 um 11:28
    • #32
    Thorsten Hallscheidt:

    Wozu Götter, Geister, Zauber oder ätherische Buddhas? Es ist doch im Grunde ganz einfach:

    Zitat

    So wie ich denke und denkend rede und handle, so werde ich. In der Art, wie ich etwas mache, mache ich mich. Mein Charakter ist durch meine Werturteile bedingt. Durch meine denkerische Aktivität wird meine Gewöhnung geschaffen, mein Geneigtsein, mein verändertes Verhältnis zu etwas und dadurch meine Empfindlichkeit.

    Hellmuth Hecker, der Heilsweg des Erwachten, S. 75


    Die Analyse des Leidens beginnt im Alltag. Der achtgliedrige Pfad, der Weg zur Befreiung vom Leiden, beschäftigt sich mit dem Alltag. Die Befreiung findet konkret mit und im Alltag statt.


    Der Weg besteht aus folgenden praktischen Übungsfeldern, in denen alltägliche unheilsame Gewohnheiten langsam und stetig in heilsame Gewohnheiten verwandelt werden.


    Entwöhnung von berauschenden und benebelnden Gewohnheiten (Alkohol, soziale Medien, Zigaretten, Haschisch, Lachgas, etc.)
    Entwöhnung vom Töten (z.B. gedankenloses Töten von Insekten, Unterstützung von Massentierhaltung, etc. )
    Entwöhnung vom Stehlen (auch Ausbeutung nicht unterstützen)
    Entwöhnung von sexuellem Fehlverhalten
    Entwöhnung vom Lügen
    Entwöhnung von übler Nachrede oder Verbreitung von Vorurteilen
    Entwöhnung von grob verletzender Rede (auch Hassrede im Netz)
    Entwöhnung von gedankenlosem Geschwätz
    Entwöhnung von Habsucht (sich über Statussymbole oder Konsum definieren)
    Entwöhnung von Übelwollen, Ärger
    Entwöhnung von falscher Sicht (z.B. Leugnung von Ursache und Wirkung)
    Entwöhnung von Neid, Missgunst
    Entwöhnung von Geiz
    Entwöhnung von Stolz, Arroganz und Überheblichkeit
    Entwöhnung von Trägheit
    Entwöhnung von Rücksichtslosigkeit, Vergesslichkeit, Unachtsamkeit
    Entwöhnung von Unruhe, Rastlosigkeit, ständiger Ablenkung (Prokrastination)


    Sich gewöhnen an Gewaltlosigkeit (psychisch und physisch)

    Sich gewöhnen an Großzügigkeit und Freigebigkeit
    Sich gewöhnen an Geduld
    Sich gewöhnen an Tatkraft / freudige Anstrengung
    Sich gewöhnen an Sammlung / Meditation

    Sich gewöhnen an liebende Güte

    Sich gewöhnen an Mitfreude

    Sich gewöhnen an Mitgefühl
    Sich gewöhnen an Gleichmut


    Das allmähliche Entwickeln von Weisheit


    Diese Veränderung der Gewohnheiten und der Konditionierung im konkreten Leben mindert das Leiden und führt zu wachsender Unabhängigkeit und Freiheit.

    Alles anzeigen

    Wenn ich jemanden in mein Leben lasse, erwarte ich vielleicht auch zuviel von meinem Gegenüber. Bei Reibungen, da möchte ich wissen was los ist. Bei Worten die sich unstimmig zeigen, da möchte ich gerne wissen wie ein Austausch im Guten enden kann. Ich achte sehr auf die Stimme, da ich Mimik und Gestik nicht so gut drauf hab. Fast wie eine Blinde die sich an die Menschen tasten möchte, um zu verstehen. Ich erkenne oft Muster, Einfärbungen der Worte und Worte die keinen Sinn ergeben. Sprache kann so schwierig sein und beim Anpassen unterlaufen mir ständig sehr dumme Fehler. Diese Fehler möchte ich gerne sofort beseitigen. Am Liebsten noch direkt in einer Unterhaltung. Das wirkt manchmal echt komisch auf Menschen. Überforderung und Ablehnung finden dann auch ihren Halt. Wenn ich dann noch hergehe und das hinterfrage gelingt oft nichts mehr, ausser Abstand. Unterhaltungen führt man gemeinsam, doch wenn ich nur bei mir oder beim Gegenüber sein kann, in dem Moment der Aufnahme, kann ich die Puzzlestücke nur nach und nach zu einem Bild bringen.

    Danke für deinen Beitrag.

    Liebe Grüße,

    Lassi

  • Qualia
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    • 14. März 2026 um 11:42
    • #33
    Lassi:

    Erklärt mir auch, warum das mit allem Möglichen so gut funktioniert. Deshalb mein Beispiel mit Harry Potter. Grins.

    Qualia:

    Die unendlichen Erscheinungen, in denen unsere feinstofflichen Wesen sich uns zeigen, haben im Buddhismus den Namen Devas. Auch die grüne Tara gehört dazu.

    Warum sollten dir deine feinstofflichen Wesen nicht als Harry Potter, Jesus, deine Oma, Spaghettimonster, die Erde umkreisende Teetasse, erscheinen?


    Nimm einen Gegenstand in die Hand, öffne deine Augen und sehe: Deine Hand (Tastsinn) und dein Sehen machen Realität. Mach die Augen wieder zu und stelle dir alles vor, was du in der Hand haben willst. Das kann sogar der ganze Himalaya sein. Öffne wieder die Augen und sehe und fühle. :D:grinsen:

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Lassi
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    • 14. März 2026 um 11:49
    • #34

    Ich möchte noch dazu sagen, das ich eine sehr lebhafte Fantasie habe. Für mich war es als Kind oft ein Mittel, um mich aus der Gewalt im Umfeld zu lösen und eine Sicherheit aufzubauen. Das Vertrauen was mir in Andere fehlte, habe ich so gut es geht in ein positives Weltbild gelegt. Vielleicht ist das meine Mara gewesen. Ich kann jetzt in einem Raum sitzen der voll mit Gewalt und Zerstörung ist und ich bleibe ruhig, wo Andere weglaufen. Wenn aber zum Beispiel eine Kleinigkeit sich in einem Ablauf ändert, ohne mir nachvollziehbare Gründe, ja dann kann die ganze Welt kurz zerbrechen.


    Ich nehme auch keine Drogen (trinke keinen Alkohol) und nehme keine Tabletten. Mir reicht meine Fantasie vollkommen aus! :badgrin:

    Liebe Grüße,

    Lassi

  • Lassi
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    • 14. März 2026 um 11:57
    • #35
    Qualia:
    Lassi:

    Erklärt mir auch, warum das mit allem Möglichen so gut funktioniert. Deshalb mein Beispiel mit Harry Potter. Grins.

    Qualia:

    Die unendlichen Erscheinungen, in denen unsere feinstofflichen Wesen sich uns zeigen, haben im Buddhismus den Namen Devas. Auch die grüne Tara gehört dazu.

    Warum sollten dir deine feinstofflichen Wesen nicht als Harry Potter, Jesus, deine Oma, Spaghettimonster, die Erde umkreisende Teetasse, erscheinen?


    Nimm einen Gegenstand in die Hand, öffne deine Augen und sehe: Deine Hand (Tastsinn) und dein Sehen machen Realität. Mach die Augen wieder zu und stelle dir alles vor, was du in der Hand haben willst. Das kann sogar der ganze Himalaya sein. Öffne wieder die Augen und sehe und fühle. :D:grinsen:

    Ja das ist wirklich krass. Gedanklich kann ich mich auch überall bewegen und falle nirgends auf. :lol:

    Liebe Grüße,

    Lassi

  • Wetering
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    • 14. März 2026 um 13:48
    • #36

    Wo das Aussen anfängt (?), das erinnert mich an Zen:


    Dieses Räucherstäbchen hier, ist es innerhalb oder außerhalb deines Geistes?


    Ich erinnere mich dunkel an eine ähnliche Frage/Geschichte mit einem Stein und der Schüler antwortet "innerhalb" und der Meister so etwas wie dass er dann wohl sehr schwer zu schleppen hätte...

  • Lassi
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    • 14. März 2026 um 17:22
    • #37

    Nun, das ist fast witzig. Vorhin habe ich wirklich sehr viel an Zen gedacht und mich etwas reingelesen. Bei der Meditation vorhin, da hab ich dann alles wie Wolken an mir vorbei ziehen lassen. Ohne Wertung, ohne Druck.


    Danach hab ich aber wieder eine Geschichte innerlich vor mir ablaufen sehen, wie einen Film, nur ohne Musik und es war alles sehr fokussiert. Ein Zen Meister hatte mitgespielt und zwei seiner Schüler. Es ging darum ein kleines Ferkel viele Treppenstufen hochzubringen und danach auf einen hohen Schrank zu setzen. Der eine Schüler zögerte und wollte nichts falsch machen, der andere Schüler nahm sich das Ferkel unter den Arm und trug es die Treppe sehr schnell hoch um es anschliessend auf den Schrank zu setzen. Das Ferkel hatte Angst und der Schüler versuchte es auf dem Schrank ruhig zu stellen. Nebenher rief er dem Meister zu "Was soll ich jetzt tun, es wieder runternehmen?" Der Meister antwortete ihm nicht und das Ferkel wurde immer unruhiger. Da nahm der Schüler das Ferkel in seine Arme zurück und versuchte es zu beruhigen. Es schlief dann in seinen Armen ein und er trug es langsam wieder runter zu seinem Meister. Der Meister sagte dann zu ihm was er denn jetzt mit dem Ferkel macht. Der Schüler meinte er würde sich gerne weiter um das Ferkel kümmern, da es sonst hilflos ist und wahrscheinlich geschlachtet wird. Da lachte der Meister und das Ganze war vorbei.

    Liebe Grüße,

    Lassi

  • Qualia
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    • 14. März 2026 um 19:45
    • #38
    Lassi:

    Danach hab ich aber wieder eine Geschichte innerlich vor mir ablaufen sehen, wie einen Film, nur ohne Musik und es war alles sehr fokussiert.

    Das wünschen sich einige, dass ihnen das gelingt, doch sie strengen sich an. Genieße es.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Lassi
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    • 14. März 2026 um 20:03
    • #39

    Qualia


    Danke für deine Worte.


    Mir wird immer mehr klar, wie kreativ mein eigener Verstand im Verarbeiten ist. In der kurzen Zeit hab ich wieder sehr viel gelernt. Diese Kreativität darf da sein und sich ausdrücken, ohne Bewertung von Aussen. (Was immer auch das Aussen bedeutet) *gg*


    Jemand der weniger eingefahren ist in ein bestimmtes "SO ist das System" wie etwas zu sein hat, kann in manchen Sachen wohl auch offener mit anderen Meinungen umgehen.


    Ich lasse es kommen und gehen...ja und wenn es keinen Sinn macht, dann hat der Unsinn auch seine Berechtigung. So entsteht Weiterentwicklung.

    Liebe Grüße,

    Lassi

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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