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  1. Buddhaland Forum
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Resultate aus der Praxis

  • Kaiman
  • 9. Dezember 2025 um 14:02
  • Zum letzten Beitrag
  • Kaiman
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    • 9. Dezember 2025 um 14:02
    • #1

    Hallo,


    ich möchte hier einfach etwas positives teilen,weil ich mich doch ein bisschen gefreut habe und meine das ich sich die Achtsamkeit Übungen langsam bemerkbar machen. Ich möchte kurz beschreiben,woran ich das merke. Früher war es so das ich meistens tausend Ideen Überlegungen hatte was ich nun als nächstes machen möchte. Dabei bin ich immer von einer zur nächsten Idee gesprungen. Und eigentlich war ich während ich was gemacht habe gleich gedanklich schon beim nächsten. Mein Geist war dann immer sehr aufgewühlt mit, das musst du ,willst könntest, du noch machen. Was immer Recht viel Stress verursacht hat.Ich Versuche jetzt.immer nur eine Sache zumachen und dabei zu bleiben . Was mir immer besser gelingt. Ganz nach dem Motto Schritt für Schritt. Tag für Tag. Jetzt im jetzt.


    Oder eben wie es der Buddha gesagt hat

    Zitat

    „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Und wenn ich esse, dann esse ich.

    Wo macht ihr Fortschritte. Welche Einsichten habt ihr durch eure Praxis gewonnen? Woran müsst ihr noch arbeiten. Ich glaube es ist wichtig auch kleine Erfolge wertzuschätzen und anzuerkennen.


    Also bis dahin erstmal


    Viele Grüße

  • mukti
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    • 9. Dezember 2025 um 14:37
    • #2

    Die Einsicht, dass ich mich nicht an alles dranhängen muss was im Geist vor sich geht, finde ich besonders wertvoll und langsam nimmt sie zu.

    Viel Leid geschieht ja durch das Ergreifen unheilsamer Gedanken und Gefühle, das kann sogar die ganze Welt in Brand stecken.

    Mit Metta, mukti.


  • Aravind
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    • 10. Dezember 2025 um 16:47
    • #3
    Kaiman:

    Versuche jetzt.immer nur eine Sache zumachen und dabei zu bleiben . Was mir immer besser gelingt. Ganz nach dem Motto Schritt für Schritt. Tag für Tag.

    Ja, das ist bei mir auch oft so.


    Ergänzt um die Erfahrung der Vergänglichkeit: Keine Angst, das bleibt nicht für immer so. ;)


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • tammi
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    • 10. Dezember 2025 um 19:19
    • #4

    So langsam klappt es, beim Meditieren die Gedanken kommen und gehen zu lassen. Noch besser klappt es, nach der Meditation aufzuwachen und erfrischt und erfreut in die Welt zu schauen.

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 10. Dezember 2025 um 20:56
    • #5

    Meditation hinterlässt auch immer Spuren, je nachdem wie lange und regelmässig, und auch wie die Umwelt und die Menschen um einen herum (danach oder während dessen) sind…


    Ich war mal zu Besuch im Rätikon in einem tibetischen Kloster, und sah dort zum ersten Mal Mönche in gelben Gewändern mit einem Dauerlächeln. Es war eine „Welt für sich“, mit Gleichgesinnten, und ohne alltägliche Arbeit wie wir sie meist kennen.


    Des Anderen war ich mal bei Zen Dojos Feierabends zu Besuch, wo die meisten normal arbeiteten. Und nur temporär „geschlossene Gemeinschaft“ zu ZaZen Zeiten.


    Zum Anderen gibt es zB das Antai Ji Kloster, im Grunde auch eine „geschlossene Gemeinschaft“, die aber im Gegensatz zu den Tibetern im Rätikon landwirtschafteten, also arbeiteten.


    Dann gibt es noch die „Einzelkämpfer“, wie ich auch einer bin.

    Wobei die einen noch arbeiten müssen oder nicht mehr.

    Familie haben oder ganz alleine leben.


    Meine Erfahrung ist, das ich in der Stille und ganz allein, oft einfacher das Hier und Jetzt wieder erblicke, bis hin zum Wunder der Lebens an sich. weil nicht mehr so viel abgelenkt mit Anderem oder Anderen.


    Und das „wieder herunter kommen“ anfangs nur schwer fällt.

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 10. Dezember 2025 um 22:28
    • #6

    Ich konnte zunächst eine neue Art von tieferen Frieden im Spirituellen finden


    Aber nie letztendlichen Frieden


    Letztendlichen tieferen Frieden konnte ich erst finden als ich auch meine Kindheit und Trauma dessen wieder ganz verstand


    Alltäglich gewöhnlich wieder Frieden zu finden


    Ist einen anderen Frieden wieder zu finden


    Einen mehr oberflächlichen Frieden wieder zu finden

    💫


    Jeder Stern

    Ist eine Sonne


    Und es gibt auch viel mehr Sterne

    Als Menschen

    💫

  • Qualia
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    • 11. Dezember 2025 um 09:18
    • #7

    Mein unerwartetes Resultat ist, dass ich mit Menschen sofort Kontakt habe und ich befangen werde, wenn der mir gegenüber mich nicht versteht, weil er seinen Status gewahrt haben möchte.


    Maha Vagga Der Große Abschnitt

    2. Die Erzählung vom Ziegenhirt

    4. Nachdem sieben Tage vergangen waren, erhob sich der Erhabene aus der Ver­senkung und ging vom Fuß des Bodhibaumes zum Feigenbaum namens „Ziegen­hirt“ [7] . Dort angekommen, saß er am Fuß des Feigenbaumes „Ziegenhirt“ sieben Tage mit verschränkten Beinen und erlebte das Glück der Erlösung.

    Da kam ein gewisser mürrischer [8] Flechten-Asket zum Erhabenen. Sie begrüßten sich freundlich und nachdem sie freundliche und höfliche Worte aus­getauscht hatten, stellte er sich seitlich hin. Seitwärts stehend sprach jener Brah­mane zum Erhabenen: „In wie weit, Freund Gotama, ist man Brahmane? Welche Eigenschaften zeichnen einen Brahmanen aus?“

    Als nun der Erhabene diesen Sachverhalt durchschaut hatte, sprach er zu jener Zeit diesen Merksatz:


    „Der Brahmane, der sich fernhält von unheilsamen Dingen,
    der nicht überheblich [9] , frei von Einflüssen, selbstbeherrscht ist,
    der höchste Weisheit [10] erreichte, den Reinheitswandel beherrscht,
    wegen dieser Dinge nennt man einen Brahmanen Brahmane,
    Überheblichkeit hat er gar nicht. – Nirgends in der Welt.“

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Bernd
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    Buddh. Richtung
    Vipassana
    • 12. Dezember 2025 um 20:03
    • #8

    Wie weit...

    ich habe ein Jahr jeden Tag mindestens eine Stunde meditiert.

    Und irgendwann bin ich zur Erkentniss gekommen, dass ich zuviel meditiere und zuwenig Zeit für andere Tätigkeiten habe.


    Nun probiere ich, achtsam anderes zu tun.

    Und weniger zu meditieren.

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 12. Dezember 2025 um 21:48
    • #9
    Bernd:

    Wie weit...

    Das normale Bewusstsein funktioniert immer gleich. Meist will es etwas verstehen oder erreichen…


    Auch in der Meditation…

    So bin ich auch angefangen und habe anfangs durch die Meditation etwas versucht irgendwie zu „erreichen“…


    Solange das normale Bewusstsein, oder vielmehr das Ego, das ja ommer gerne etwas erreichen oder besser verstehen möchte noch präsenter war…


    Das Ganze kippte erst in eine völlig andere, ganz neue Richtung, als sich das Ego nicht länger wehren konnte, als auch grosse Angst darüber in mir erschien, was geschehen würde, wenn mein Ego verschwindet…


    Es fühlte sich an als würde etwas in mir sterben…


    Aber etwas anderes wollte auch das endlich etwas in mir stirbt…

    Und nicht länger mehr das andere, bekanntere…


    Sondern mehr das bis dahin „Ungewisse“…


    Und dieses viel Tiefere, weniger normale Bewusste, denkende, verstehen wollende…


    Wusste auch WIE WEIT das Universum reicht…


    Worüber sich die denkenden Physiker den Kopf heute immer noch weiterhin versuchen zu „zerbrechen“…


    Nur auf eine andere Art und Weise halt…

  • Qualia
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    • 13. Dezember 2025 um 10:53
    • #10

    Mara nenne ich jetzt das, was ich früher als Ego bezeichnet habe.

    Ich erkenne Mara als mein Bewusstsein, das zwischen Un-Unterbewusstsein und meinem Ich ist. Ich habe Mara konditioniert, automatisch Programme ablaufen zu lassen. Das war ganz normal. Bis Mara mir meine Leidensprogramme nach und nach zeigte, die eindeutig durch Gier, Ablehnung und Glauben gekennzeichnet sind, weil ich es für wahrhalten will.


    Mara ist mein bester Freund. Den habe ich manches Mal verflucht, wenn er mich zwang, meine „wahren Urteile“ an der Realität zu prüfen und sie in ihm, Mara, umzuprogrammieren. Ja, umprogrammieren, denn Teile davon waren und können wieder wichtig sein. Man muss das Automatische erkennen.

    Ich befreie Mara von meinem Zwang auf ihn und er befreit sich von meinem Mich-krank-mach-Unsinn.


    Und wodurch kommt der Prozess in Gang? Rechtes Samadhi üben und den Ort des Nicht-mehr-Denken-Wollen erreichen.

    Das Üben des Erreichens des Ohne-Nachdenken-Raums unterbricht den Automatismus. Nach einiger Zeit des rechten Samadhi kann man den in jeder Situation in weniger als einer Sekunde erreichen.


    Es gibt nur eine Art der „Meditation“, die erfolgreich ist: Shikantaza, Sitzen ohne Buddhismus, Zen oder sonstige Dogmen, Matras, Antwort suchen. Ohne jeden Glauben, Wissen, Anhaftungen sitzen üben.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 14. Dezember 2025 um 22:18
    • #11

    Meditation


    Ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Lehre Buddhas

    Der auch von vielen anderen „Religionen“ unterscheidet


    Und auch oft erst wieder die Möglichkeit zu mehr Stille, innerer Einkehr, öffnen des Unterbewussten, und Mitgefühl dessen


    Ermöglicht

    In aufregenden Zeiten


    Wenngleich es auch viele andere Beispiele gibt

    Wo Menschen ihrem tiefstem innern wieder begegnet sind:


    “Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar“


    Der kleine Prinz

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 16. Dezember 2025 um 12:48
    • #12

    Das Unterbewusste im Menschen ist immer genauso hellwach wie das Bewusste im Menschen.


    Und bekommt das Bewusste auch mit.

    Und reagiert manchmal auch auf das Bewusste.


    Nur weiß das Bewusste oft nicht mehr vom Unterbewusstem oder warum es wann so reagiert.


    In Träumen ist oft wieder mehr Raum für das Unterbewusste.

    Wenn das Bewusste auch wieder mehr zur Ruhe kommt.


    So ähnlich ist es manchmal auch in der Meditation.

    Wenn das Bewusste sich wieder mehr beruhigt (hat).

  • Kianga
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    • 16. Dezember 2025 um 16:39
    • #13
    Zitat

    Ergänzt um die Erfahrung der Vergänglichkeit: Keine Angst, das bleibt nicht für immer so. ;)

    Das war auch für mich eine große Hilfe und das ist mir erst durch den Buddhismus so richtig klar geworden: Bei schmerzhaften Erfahrungen zu denken, auch das geht vorüber.


    Oder mich bei "Knalltüten" daran zu erinnern, dass auch sie leiden und nur deshalb sich so verhalten, wie sie es nunmal tun. Statt auf dem gleichen Niveau zu reagieren, kurz innezuhalten und zu überlegen, was diese Menschen jetzt brauchen.

    In welcher Welt ist das, was der andere mir gerade sagt, wahr? In welche Welt passt es hinein und ist es plausibel?

    Aus einem Gespräch mit Bernhard Pörksen.

  • Monikamarie
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    • 16. Dezember 2025 um 17:34
    • #14

    Lieber Kianga,

    diese Gedanken haben auch Nicht-Buddhisten.


    Meine Erfahrung und Methode ist, sich nicht gedanklich darüber hinwegzusetzen, sondern in mir selbst das Gefühl (z.B. im Solarplexus) ganz genau unter die Lupe zu nehmen "warum stört mich das ...", "wo ist mein Anteil, was kann ich ändern ..."


    Aber ohne Druck, ohne Bewertung, einfach nur schauen.

    Irgendwann kam mir mal der Gedanke "wenn mich etwas, das mich mal aus der Fassung brachte, nach einiger Zeit, vielleicht sogar nur Stunden, überhaupt nicht mehr berührte, dann kann ich das doch auch jetzt schon loslassen".


    Wichtig erscheint mir hierbei, nicht neue Knalltüten zu benennen - Hass/Ablehnung, sondern in der Mitte zu bleiben - wertfrei.

    _()_ Monika

  • Rimi Dalv
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    27. April 2020
    • 20. Dezember 2025 um 20:26
    • #15
    Kaiman:

    Wo macht ihr Fortschritte. Welche Einsichten habt ihr durch eure Praxis gewonnen?

    Irgendwann bei einem Spaziergang hatte ich für kurze Zeit völlige Stille was Gedanken angeht, danach waren die Gedanken zwar wieder da, aber ohne mich komplett zu vereinnahmen. Plötzlich ging ich mit „offenen Augen“. Diesen Zustand suche ich seitdem jeden Tag auf den ganzen Tag auszudehnen, allerdings steht noch einiges im Weg.

    ...seid euch selbst die Zuflucht ... die Lehre sei euch Zuflucht, habt keine andere Zuflucht (DN16)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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