Ein wichtiges NICHT fehlt, sorry.
Bei (NICHT) in der Lage.
Ein wichtiges NICHT fehlt, sorry.
Bei (NICHT) in der Lage.
Alles anzeigenEs gibt nach wie vor Menschen in der westlichen Welt, welche die Buddhismus betreiben, die nicht glauben, dass zuerst die Verantwortung für das eigene Dasein eine Rolle spielt, sondern an das Karma glauben und meinen, wenn man sich um andere kümmert und nicht um sich selbst, führt es zu guten Gefühlen. Das ist im ersten Moment auch so, aber langfristig werden solche Menschen bedürftig und brauchen die buddhistische Obhut.
Natürlich ist mein Weg, der mir Wohlergehen und Gesundheit, also so wenig Leid im Dasein wie es geht, ermöglicht, der für mich beste und den verteidige ich auch, sobald jemand ankommt, der meint, in den Schriften steht etwas anderes, halte Dich gefälligst daran. Erst, wenn ich diese meine Energie verteidige, werde ich fähig, mit Empathie mich in die Gefühle anderer Menschen zu versetzen und Lösungsvorschläge anzubieten.
Der Thread heißt: "Dürfen" Buddhisten das? Ja, sie dürfen, wenn sie es mit ihrer eigenen Moral vertreten können, die Entscheidung dazu liegt bei der Eigenverantwortung. Ob Buddhisten "das" dürfen, hängt stark davon ab, was mit "das" gemeint ist, da es keine einheitlichen Verbote gibt, aber ethische Richtlinien wie die Fünf Silas (Nicht-Töten, Nicht-Stehlen, Nicht-Lügen, kein sexuelles Fehlverhalten, keine Rauschmittel) die Grundlage bilden, was oft zu Vegetarismus, Verzicht auf Alkohol und Vermeidung bestimmter Berufe führt, wobei die Betonung auf der Absicht und dem Karma liegt. Das ist doch ein guter Anhaltspunkt. Von immer lieb sein und gehorchen ist dabei nicht die Rede. Wer in der Lehre Buddhas Widersprüche sieht, soll sie aufdecken, aber nicht schamvoll schweigen, mit der Angst eventuell anzuecken.
Der Sinn einer virtuellen Kommunikation in einem Internetforum ist der Widerspruch, wären alle gleichgeschaltet, gäbe es kein Wort mehr, außer ja Tim, so sehe ich das auch Tim, Du hast so recht Tim, bin ganz bei Dir Tim, Du bist so lieb Tim, Tim ich mag Dich ganz doll usw. Es das als Kommunikation über ein paar Jahre gesehen und so lange machen wir das hier schon, nicht etwas einseitig?
Ja, mein Weg ist für mich der Beste, das vertrete ich vehement und das kann jeder Andere von sich genauso behaupten. Wenn nicht, braucht es Unterstützung, Hilfe und das Vorbild damit es besser geht. Das Zitat aus dem Netz bringt es auf den Punkt: Buddhas Lehre zur Selbstbestimmung betont die innere Freiheit durch Geistesschulung, Achtsamkeit und Selbsterkenntnis, um Leid zu überwindenden und das eigene Glück zu finden, nicht durch externe Autoritäten, sondern durch das Durchschauen der eigenen Illusionen und durch Mitgefühl und ethisches Handeln auf dem Achtfachen Pfad, wobei jeder Einzelne für sein Karma selbst verantwortlich ist. Es geht darum, sich selbst zu führen, negative Muster zu durchbrechen und eine starke Entschlossenheit für Erleuchtung zu entwickeln.
Natürlich ist es schön, wenn Jeder SEINEN Weg geht. Und wenn er findet, dass es für ihn das Beste ist, dann hat er mit Sicherheit den anderen 99% (?) Menschen etwas voraus , denn die sind mal dazu in der Lage. Warum wieso weshalb möchte und kann ich auch gar nicht erläutern. Und es war doch bestimmt schon IMMER so, dass Menschen, die IHREN Weg gehen, bei den anderen angeeckt sind. Von Meinungsverschiedenheit bis Hexenverbrennung.
Also völlig normales Ding (außer das mit der Hexenverbrennung u.ä.)
Und heißt es nicht auch heutzutage so schön, nur, wer für sich selbst (vor)sorgt, kann für andere sorgen?
Da sind wir schon beim Thema Egoismus.
Nun hat ja der Buddhismus gewisse Regeln, die haben andere Religionen oder Lebensweisen auch. Die hören sich eigentlich an wie das Normalste der Welt. Die aus eigener Ansicht und Weltsicht resultierende Umsetzung in den Augen ANDERER ist vielleicht das Problem.
Und eine Diskussion darüber eigentlich müßig.
So langsam klappt es, beim Meditieren die Gedanken kommen und gehen zu lassen. Noch besser klappt es, nach der Meditation aufzuwachen und erfrischt und erfreut in die Welt zu schauen.
Das Sterben unserer Zellen ist doch Vergänglichkeit, Auflösung pur, egal, ob sich neue bilden. Das Ungleichverhältnis endet mit dem Tod. Aber ich denke, Zellen verkörpern das Materielle eher als den Geist.