Mir ist bewusst, dass ich mich oft auf Meinungsfreiheit berufe – und genau deshalb halte ich sie für etwas anderes als einen Freibrief im Ton.
Meinungsfreiheit bedeutet für mich, auch Unbequemes sagen zu dürfen, nicht, es beliebig zu sagen.
Rechte Rede schränkt Inhalt nicht ein, sondern reflektiert die Form, die Absicht und die Wirkung von Worten – gerade in einem spirituellen Kontext.
Mein Hinweis auf den Umgangston war daher kein Widerspruch zu Meinungsfreiheit, sondern ihr Gegenstück:
Freiheit im Ausdruck bei gleichzeitiger Verantwortung für das, was Worte auslösen.