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Missbrauch bei Tara Mandala durch Tsültrim Allione

  • KarmaHausmeister
  • 22. Oktober 2025 um 13:30
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    • 1. Januar 2026 um 11:08
    • #26
    Samadhi1876:

    Ausdruck sexueller Freiheit

    Samadhi1876:

    Wunsch nach nicht-monogamen Beziehungsmodellen wie Polyamorie, die hohe emotionale Reife erfordern

    Danke. :party:

  • Aravind
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    • 1. Januar 2026 um 15:49
    • #27
    Qualia:

    Da glaube ich nichts von. Das sind minimale Zahlen.

    Wenn ich von weiblichen Menschen ausgehe, suchen sie nicht Sex, das glauben die Männer, die überzeugt sind, dass ihr Ding reicht. Erwachsene Frauen versuchen, aus der sie anekelnden Sexfalle rauszukommen, und treffen dann einen Guru, der eben nur ein billiger ordinärer Mann ist, den sie an jeder Ecke treffen könnten, wenn sie wollten.

    Oh doch, das stimmt schon (erste zwei Sätze). 10 % an familiärem Missbrauch ist noch eine konservative Schätzung.


    Was nicht stimmt, genau so wie Du sagst, ist, dass diese Frauen (und Männer) Sex in Guru-Beziehungen suchen.


    Und ich wundere mich immer wieder, wie wenig über die Auswirkungen von kindlichem sexuellem Missbrach bekannt ist. Selbst, wenn man behauptet, die Sympthome im Bereich buddhistischer Gruppen abstellen zu wollen.


    Diese Frauen suchen in der Regel Halt, Zuneigung, Nähe zu einer Machtposition, um Schutz zu bekommen. Übergriffigen Sex nehmend sie in Kauf, weil sie es aus ihrer Missbrauchs-Geschichte "gewohnt" sind,

    • dass dies der Preis für die "Beziehung" ist.
    • dass sie dann etwas besonderes sind. Am besten noch in Verbindung mit Geheimhaltung.
    • dass sie nicht nur die Beziehung, sondern ihr gesamtes Netzwerk gefährden, wenn sie Nein sagen oder den Missbrauch aufdecken.

    Und es wird unterschätzt, wie gute Antennen Missbraucher haben, um entsprechende potentielle Opfer zu erkennen.


    Deshalb ist auch dieses häufige "das sind soch erwachsene Frauen, die könnten einfach nein sagen" kompletter Unsinn. In "Guru"-Beziehungen gibt es ein enormes Machtgefälle, und man sollte sie exakt so behandlen wie Beziehungen zwischen Psychotherapeuten, Ärzten und ähnlichen Berufsgruppen und ihren Klienten oder Patienten. Die Verantwortung für eine erwachsene Beziehung liegt erst mal komplett beim stärkeren Teil.


    Liebe Grüße, und ein wunderschönes Neues Jahr!

    Aravind.

  • Bebop
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    Chan
    • 1. Januar 2026 um 16:36
    • #28
    Aravind:

    Was nicht stimmt, genau so wie Du sagst, ist, dass diese Frauen (und Männer) Sex in Guru-Beziehungen suchen.

    Das wurde auch nicht gesagt. Sondern dass Menschen in Gruppen gehen um a) Anschluss und sogar Sex zu suchen, insbesondere mit dem Guru. Und b) dass darunter Menschen mit Missbrauchserfahrungen sind, die vom Guru gezielt ausgenutzt werden.


    Zu behaupten, dass Menschen mit Missbrauchserfahrungen keinen Sex suchten, entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Grundlage. Vielmehr findet man immer wieder "Opfer", die sich wiederholt in Beziehungen zu bestimmten "Täter"-Typen begeben. Es geht hier darum, dass sich unter den Schülern/Schülerinnen stets eine gehörige Menge solcherMenschen befindet und der Guru in der besten Position ist, sie zu manipulieren. Insofern habe ich nichts anderes in Kurzform gesagt als Du in Langform, mit der einen Ausnahme, dass Du offenbar unterstellst, ehemals Missbrauchte würden keinen Sex mit dem Guru "wollen", was m.E. utopisch ist - selbst wenn sie in erster Line Anerkennung, Geborgenheit usw. suchen, denn das gilt auch für die meisten Menschen ohne sexuelle Missbrauchserfahrungen.

  • Kianga
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    • 1. Januar 2026 um 17:07
    • #29
    Zitat

    Diese Frauen suchen in der Regel Halt, Zuneigung, Nähe zu einer Machtposition, um Schutz zu bekommen. Übergriffigen Sex nehmend sie in Kauf, weil sie es aus ihrer Missbrauchs-Geschichte "gewohnt" sind,

    • dass dies der Preis für die "Beziehung" ist.
    • dass sie dann etwas besonderes sind. Am besten noch in Verbindung mit Geheimhaltung.
    • dass sie nicht nur die Beziehung, sondern ihr gesamtes Netzwerk gefährden, wenn sie Nein sagen oder den Missbrauch aufdecken.

    Sie erkennen den Missbrauch auch deshalb nicht, weil der Jetzige im Gegensatz zu dem, was sie oft jahrelang als Kind erlebt haben, in ihren Augen nicht so furchtbar gewalttätig ist. Sie haben eine vertrauensvolle, auf Wertschätzung beruhende Sexualität nie kennengelernt und damit keinen gesunden Maßstab entwickeln können.


    Das gilt auch für gleichberechtigte, auf gegenseitige Wertschätzung beruhende Beziehungen im Erwachsenenalter. Sie kennen so etwas gar nicht und fallen auch da immer wieder in Abhängigkeiten zurück. So etwas kann auch keine Partnerschaft ausgleichen. Da muss so viel nachwachsen, dazu bedarf es der Hilfe eines sachkundigen Therapeuten.


    Wenn ich hier im Forum in euren Beiträgen so manches Mal die pauschale Ablehnung von Sexualität erkenne, die dann auch noch buddhistisch gerechtfertigt und "überhöht" wird, denke ich manchmal: "Wollt ihr eure alten Erfahrungen noch ein Leben lang mit euch herum tragen? Holt euch doch endlich Hilfe, statt euch permanent über den Missbrauch anderer aufzuregen."

    In welcher Welt ist das, was der andere mir gerade sagt, wahr? In welche Welt passt es hinein und ist es plausibel?

    Aus einem Gespräch mit Bernhard Pörksen.

  • pano
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    • 1. Januar 2026 um 18:12
    • #30

    bei dieser Analyse sollte man tunlichst aufpassen dass man dem Opfer nicht die Schuld zuschiebt.


    Warum ist die Sangha und die buddhistische Organisation nicht in der Lage frühzeitig Täter aus Machtpositionen zu nehmen und aktiv Opferschutz zu verfolgen?

  • Monikamarie
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    • 1. Januar 2026 um 19:03
    • #31

    Ich kann nur von mir schreiben.

    Sex ist ein starkes Gefühl, und ich vermute bei den meisten Frauen und einigen Männern auch gekoppelt an Nähe, Vertrauen und Geborgenheit.


    In jungen Jahren, so vor ca. 62 Jahren, war ich nicht zu bremsen :erleichtert:

    Ich habe viel Glück in meinem Leben gehabt, dass ich das alles "ohne Schaden überlebt hab".


    Was wisst Ihr schon von den Sehnsüchten einer Frau?

    Ich hätte mich zu gern einem Guru "hingegeben", es hätte mein Selbstwertgefühl erhöht. Stattdessen hab ich mich "unter Wert" eingelassen.


    Aus heutiger Sicht unvorstellbar, aber ich habe gelernt, mich nicht zu verurteilen und stattdessen Mitgefühl mit mir und anderen entwickelt.

    Brigitte Bardot war mein Vorbild.:heart:


    Denn heute sehen wir die Dinge aus einer anderen Perspektive, in den 60ern war das ein großer Schritt aus der Doppelmoral.


    Weder Täter noch Opfer - oder wer ist was? - können etwas für ihre Triebe, es ist einfach (nur) Gier. Und die meisten sind von der Befreiung noch weit entfernt.


    _()_Monika

  • Kianga
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    • 1. Januar 2026 um 19:11
    • #32
    pano:

    bei dieser Analyse sollte man tunlichst aufpassen dass man dem Opfer nicht die Schuld zuschiebt.

    Falls du mich damit meinst, eine Erklärung der möglichen Ursachen hat nichts mit Schuldzuschiebung zu tun!


    Wenn man als Kind keine gesunde Entwicklung durchlaufen konnte, ist man nicht dafür verantwortlich, dass man auch als Erwachsener ohne Hilfe keine gesunden Maßstäbe entwickeln kann und ohne es zu bemerken, wieder eine Täterbeziehung eingeht. Alleine schon u. a. deshalb, weil der Täter dem Opfer den in der Kindheit nie erhaltenen lebensnotwendigen Schutz vortäuscht.


    Selbst wenn wir alle Täter und Taten ganz schnell aufdecken, verurteilen und in den Knast stecken könnten, wird es Frauen und Männer geben, die noch unbewusst tief in den Fesseln ihres Traumas stecken und dann weiterhin zum Täter halten oder sich eine Neuen mit ähnlicher Struktur suchen.


    Ich habe im Frauenhaus und auch in der Frauenberatung Frauen erlebt, die selbst nach allerschwersten Misshandlungen nach der ersten medizinischen Versorgung darauf bestanden, zum Täter zurückzuziehen. Das ist auch für alle Helfer immer wieder sehr schwer auszuhalten. Und trotzdem ist auch das keine Schuld des Opfers, sondern zeigt nur die Größe und die Auswirkungen seines schweren Traumas.

    In welcher Welt ist das, was der andere mir gerade sagt, wahr? In welche Welt passt es hinein und ist es plausibel?

    Aus einem Gespräch mit Bernhard Pörksen.

  • pano
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    • 1. Januar 2026 um 19:26
    • #33
    Kianga:

    Falls du mich damit meinst, eine Erklärung der möglichen Ursachen hat nichts mit Schuldzuschiebung zu tun!

    Ich meine dich nicht im besonderen.


    Die Ursache bei einem Missbrauchsfall ist, dass ein Täter missbraucht. Es ist durchaus in Ordnung deliktbegünstigende Faktoren zu betrachten, aber dabei sollte nicht abgelenkt werden von der Verantwortung des Täters.

  • verrückter-narr
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    • 1. Januar 2026 um 21:16
    • #34
    Monikamarie:

    Weder Täter noch Opfer - oder wer ist was? - können etwas für ihre Triebe, es ist einfach (nur) Gier. Und die meisten sind von der Befreiung noch weit entfernt.


    _()_Monika

    Ja der Täter kann erstmal nichts für seine Triebe, aber er ist durchaus dafür verantwortlich, wie er mit diesen Trieben umgeht und wie und an wen er diese Triebe auslebt, insbesondere wenn es ein spiritueller Guru, Lehrer oder Therapeut (m/w/d) ist. Für buddhistische Lehrer und Mönche (m/w/d), insbesondere auch im Vajrayana, gibt es entsprechende Regelungen, Gebote und Gelübde und jeder verspricht freiwillig diese entsprechend zu beachten und einzuhalten und die möglichen Strafen sind auch bekannt, besonders für Mönche und Nonnen. Nur leider werden diese wohl seit Jahrhunderten und Generationen nicht beachtet und sexueller Missbrauch und verbotene sexuelle Handlungen gehören wohl leider in vielen Klöstern und Tempel zum Alltag und kaum einer stört sich wirklich daran, obwohl er klare Regeln und klare Strafen gibt, nur werden diese von den Verantwortlichen nicht angewendet und so breitet sich der sexueller Missbrauch wie ein Krebsgeschwür aus und karmisch gesehen wundert es mich nicht mehr, dass in Tibet, China, usw. während der Kulturrevolution so viele Tempel und Klöster zerstört und Mönche und Nonnen misshandelt, gequält und umgebracht worden sind, was menschlich gesehen natürlich eine Tragödie ist.

  • Monikamarie
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    • 1. Januar 2026 um 22:19
    • #35

    Ohje, fanatisch?

  • verrückter-narr
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    • 1. Januar 2026 um 23:07
    • #36

    Nein, ich versuche nur die Wirklichkeit zu sehen und auch die Dinge richtig zu benennen und gebe mich keiner religiösen Romantik hin oder verkläre die unheilsamen Handlungen von anderen Menschen insbesondere nicht von buddhistischen Lehrern und Mönchen und Nonnen.

  • Samadhi1876
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    • 2. Januar 2026 um 00:11
    • #37
    Kianga:

    Ich habe im Frauenhaus und auch in der Frauenberatung Frauen erlebt, die selbst nach allerschwersten Misshandlungen nach der ersten medizinischen Versorgung darauf bestanden, zum Täter zurückzuziehen. Das ist auch für alle Helfer immer wieder sehr schwer auszuhalten. Und trotzdem ist auch das keine Schuld des Opfers, sondern zeigt nur die Größe und die Auswirkungen seines schweren Traumas.

    Das können auch weder Außenstehende noch Opfer oft selbst schwer begreifen. Weil zum einen eigene Erinnerungen der Opfer fehlen bzw. Selbst verdrängt worden sind, und sie selbst deshalb eine heute ähnliche Situation mit der von damals schwer bis gar nicht zeitlich und örtlich und auch nicht Täter mehr genau unterscheiden können. Und das was sie heute zeigen, ist ihre damalige „Überlebensstrategie“. Sie werden auch immer wieder magisch davon angezogen, zum einen weil ihnen diese Situation vertrauter erscheint als alles andere, sie nichts anderes kennengelernt haben, und zum anderen in der gleichzeitigen Hoffnung sich doch irgendwie endlich davon erlösen zu können in dem sie damalige Situation unterbewusst endlos wieder holen.


    Außenstehende sind da oft völlig machtlos. Auch Therapeuten. Und Opfer in dem Sinne auch. Bis Opfer sich entweder wieder erinnern, verdrängte Gefühle und falsche Gefühle, Zeit, Ort und Täter wieder besser unterscheiden können, oder wie auch immer, irgendwie anders aus diesem Teufelskreis wieder heraus kommen.


    Diese fehlenden Erinnerungen liegen im „Unterbewusstsein“. Direkt neben an vom Bewusstsein. Und die Verbindung dazu fehlt. Wurde bewusst damals verdrängt. Aber das Unterbewusstsein ist genauso hellwach wie das Bewusstsein, und reagiert auch auf das was die bewussten Sinne empfangen. Und löst auch entstprechende falsche oder ungesunde Verhalten weiterhin unterbewusst aus.


    Der Weg daraus bedingt oft, das Opfer wieder Erinnerirungen haben, erkennen was damals schief gelaufen ist, was anders hätte sein müssen.


    Welche Gefühle immer noch unterdrückt werden.
    Entwicklung von wahrer Liebe und Mitgefühl zu sich selbst heute.

    Besser zwischen damals und heute unterscheiden zu können.


    Mit Unterstützung von guten Therapeuten dann.


    Spiritualität kann dann erst danach das Bewusstsein öffnen, das über all das noch einmal viel weiter hinaus geht.


    Aber viele suchen auch in der Spiritualität oder einem Guru „Heiler“ oft Zuflucht um dort „schnelle“ Erlösung „irgendwie“ zu finden. Aber selbst wenn er ein guter Guru ist, wird er ihnen vorher so wenig helfen können, wie ein guter Therapeut.

    2 Mal editiert, zuletzt von Samadhi1876 (2. Januar 2026 um 00:28)

  • JoJu91
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    • 2. Januar 2026 um 08:53
    • #38
    Monikamarie:

    Brigitte Bardot war mein Vorbild.

    :heart:

  • JoJu91
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    • 2. Januar 2026 um 09:05
    • #39
    Aravind:

    Diese Frauen suchen in der Regel Halt, Zuneigung, Nähe zu einer Machtposition, um Schutz zu bekommen. Übergriffigen Sex nehmend sie in Kauf, weil sie es aus ihrer Missbrauchs-Geschichte "gewohnt" sind,

    dass dies der Preis für die "Beziehung" ist.

    Du kannst das Wort "Frauen" in dem Zitat austauschen durch "Männer".

    Auch wenn es danach ungewohnt klingt, ist es dennoch richtig.


    Übergriffiger Sex von Frauen sieht dann so aus, dass Du absurde und mit ordinärsten Ausdrücken vorgetragene Eifersuchts-Szenen serviert bekommst, wenn Du mal keine Lust auf dreimal Sex pro Woche hast. Das ist dann der Preis für die Beziehung.


    Auch Männer suchen Halt, Zuneigung, Nähe zu einer Machtposition, um Schutz zu bekommen, das beginnt bei der eigenen Mutter, weshalb für mich die eigene Mutter der erste und mächtigste Guru ist.


    Ich hatte fünf Frauen, eine war treu und monogam, die anderen vier, ich nenne es mal höflich polyamor.


    Ich habe mich irgendwann damit arrangiert.

    JoJu91, sagte ich mir, das ist halt der Typ Frau, der Dich magisch anzieht.

    Und wo viel Schatten ist, da ist auch viel Licht.

    Meine erste Liebe und meine verstorbene erste Frau, ich denke gerne an sie zurück.

    Und ich würde ihnen gerne im nächsten Leben nochmal begegnen, um einiges besser zu machen.


    :taenzerin::taenzer:

  • Aravind
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    • 2. Januar 2026 um 12:25
    • #40
    JoJu91:

    Du kannst das Wort "Frauen" in dem Zitat austauschen durch "Männer".

    Auch wenn es danach ungewohnt klingt, ist es dennoch richtig.

    Genau so ist es. Hatte ich weiter oben in meinem Post auch gemacht.


    In Zusammenhang dieses Fadens geht es aber um Männer als Gurus.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Aravind
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    • 2. Januar 2026 um 12:31
    • #41
    Bebop:

    dass darunter Menschen mit Missbrauchserfahrungen sind,

    Danke, dass Du das erklärt hast. Diese Formulierung fehlte in deinem Post.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Igor07
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    • 2. Januar 2026 um 12:40
    • #42
    verrückter-narr:

    Ja der Täter kann erstmal nichts für seine Triebe, aber er ist durchaus dafür verantwortlich, wie er mit diesen Trieben umgeht und wie und an wen er diese Triebe auslebt, insbesondere wenn es ein spiritueller Guru, Lehrer oder Therapeut (m/w/d) ist. Für buddhistische Lehrer und Mönche (m/w/d), insbesondere auch im Vajrayana, gibt es entsprechende Regelungen, Gebote und Gelübde und jeder verspricht freiwillig diese entsprechend zu beachten und einzuhalten und die möglichen Strafen sind auch bekannt, besonders für Mönche und Nonnen.

    Das ganze Problem hat nicht mit den Trieben zu tun, auch nicht mit Sex, was hier so ausführlich besprochen wird, sondern mit der Struktur und den Verhältnissen im tibetischen Buddhismus, also Vajrayana, wo der Schüler dem Lehrer absolut vertrauen soll; er ist für ihn wie ein Gott. Das hat nichts mit dem Buddhismus zu tun, sondern es sind Machtverhältnisse.
    Und diese ganzen Übungen im Vajrayana können diese "Triebe" massiv verstärken, dann sucht der Mensch ein Ventil. Das ist reine Neurobiologie, da ist keine Mystik drin.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 2. Januar 2026 um 14:23
    • #43
    verrückter-narr:
    Aravind:
    JoJu91:

    Du kannst das Wort "Frauen" in dem Zitat austauschen durch "Männer".

    Auch wenn es danach ungewohnt klingt, ist es dennoch richtig.

    Genau so ist es. Hatte ich weiter oben in meinem Post auch gemacht.


    In Zusammenhang dieses Fadens geht es aber um Männer als Gurus.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Alles anzeigen

    Ja der Täter kann erstmal nichts für seine Triebe, aber er ist durchaus dafür verantwortlich, wie er mit diesen Trieben umgeht und wie und an wen er diese Triebe auslebt, insbesondere wenn es ein spiritueller Guru, Lehrer oder Therapeut (m/w/d) ist. Für buddhistische Lehrer und Mönche (m/w/d), insbesondere auch im Vajrayana, gibt es entsprechende Regelungen, Gebote und Gelübde und jeder verspricht freiwillig diese entsprechend zu beachten und einzuhalten und die möglichen Strafen sind auch bekannt, besonders für Mönche und Nonnen.

    Alles anzeigen

    Was ich mich frage, ist, warum es für Gruppen von Menschen spezielle Regelungen geben soll.

    Es gibt die ganz einfachen Sila für alle Menschen. Nicht nur für sexuelle Handlungen gilt, dass niemand gegen die natürliche Selbstbestimmung des Gegenübers handeln soll. Oder, wenn geschehen, sich üben soll, davon Abstand zu nehmen, bevor er (Mensch) das wiederholt, was ihm und dem anderen Leid bereitet hat.

    Jesus verstehe ich genau so: Liebe dein Gegenüber, den Nahestehenden, so wie du dich liebst. Tue ich etwas, das den Nächsten verletzt, oder umgekehrt, dann müssen er und ich das verletzt sein sofort offenlegen.

    Auf Augenhöhe heißt das: Keiner, der auf Augenhöhe seiende sieht sich als über oder unter.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Bebop
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    • 2. Januar 2026 um 15:34
    • #44
    Aravind:

    Diese Formulierung fehlte in deinem Post.

    Das kommt drauf an, wie man das "häufig" darin liest, aber ich hätte das klarer machen können.


    Qualia:

    Es gibt die ganz einfachen Sila für alle Menschen. Nicht nur für sexuelle Handlungen gilt, dass niemand gegen die natürliche Selbstbestimmung des Gegenübers handeln soll.

    So weit war man zu Buddhas Zeiten nicht. Die sila bedeutet im Wortlaut, dass man nicht die Ehefrauen anderer, Nonnen oder Strafgefangene beschlafen soll, das ist schon alles. Daraus wurden sogar von Theravadin die absonderlichsten Interpretationen gemacht. Aber es ging nur um den Schutz von Ehen, der weiblichen Sangha und von ein paar relativ Hilflosen. Heutzutage darf man mit manchen Nonnen schlafen und auch mit Strafgefangenen, und Ehebruch ist vielerorts nicht mehr verboten.


    Deine Vorstellung ist noch nicht so alt, ich frage mich gerade, ab wann und wo es genau eine "natürliche Selbstbestimmung" gegeben hat.


    Tatsache bei diesem Problem ist: Egal ob jemand konkret bei übergriffigen Situationen sich wie gelähmt und hilflos fühlt (und insbesondere wegen schlechter vorheriger Erfahrungen), der Entschluss, sich überhaupt in die Nähe von Gurus zu begeben, ist unabhängig davon zu bewerten und zu kritisieren. Das heißt der erste Fehler wird vom späteren "Opfer" begangen. Natürlich wird ein Vergewaltiger, der an einem dunklen Strandabschnitt nachts Frauen auflauert und bereits fünf vergewaltigt hat, bestraft, aber wenn eine Frau da langläuft in diesem Wissen, darf man ihr Vorwürfe machen. Und wenn sie die erste ist, dann wird man sie auch fragen dürfen, warum sie ausgerechnet allein an diesem Strand entlanglaufen musste. Wo ist ihr gesunder Menschenverstand?


    Das ist die Metapher, um all den Diskussionen beizukommen. Es passiert immer wieder, weil mit einer ungeheuren Naivität zu Lehrern, Meistern, Gurus gegangen wird, die man bereits jedem Kind austreiben sollte. Irgendwie muss das meinen Eltern gelungen sein, warum also nicht auch anderen?

  • Qualia
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    • 2. Januar 2026 um 16:57
    • #45
    Bebop:
    Qualia:

    Es gibt die ganz einfachen Sila für alle Menschen. Nicht nur für sexuelle Handlungen gilt, dass niemand gegen die natürliche


    Deine Vorstellung ist noch nicht so alt, ich frage mich gerade, ab wann und wo es genau eine "natürliche Selbstbestimmung" gegeben hat.

    Vielen Dank, das du die Menschen zu Buddhas Zeiten entmündigt hast. Ich wusste doch, das ich Buddha niemals ernst nehmen darf. Die hatten einschließlich Buddha keine Ahnung, das man sein Leben natürlich selbstbestimmt lebt. Wie kommt der Irre nur darauf, dass Leiden vernichtet werden kann, wo wir doch wissen, dass die Ursache von Leiden immer selbstbestimmt ist, alles andere sind Unfälle, vollkommen daneben, der Typ.

    Nur falls diese Interpretation, mein Verstehenwollen, nicht stimmt: Vielen Dank für den Hinweis. Welcher Hinweis? Dein Verstehenwollen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Samadhi1876
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    • 3. Januar 2026 um 17:23
    • #46
    Monikamarie:

    Brigitte Bardot war mein Vorbild.

    Das mag sein. Für Frauen so und für Männer anders.

    Bzw man mag auch gerne Menschen als Vorbild nehmen (gern auch so sein oder werden) als Idol, oder als Sexfantasie.


    Aber es ist auch interessant mal tiefer hinter der Fassade eines anderen Menschen schauen zu können:


    Und warum er vielleicht so geworden ist.

    Als Außenstehender ist uns das oft schwer möglich.

    Von den Medien wird ein „Sexsymbol“ verkauft.


    Oft erfährt man erst in Biografien mehr, oder von Personen welche eine Person in der Kindheit oder Familie erlebt haben.

    Und erst dann sieht man dieselbe Person auch etwas anders.


    Wir selbst verstecken oft genauso gerne unsere eigenen ungeliebten Anteile vor anderen, oder wollen von ihnen nichts mehr wissen, um von anderen eher gemocht oder geliebt zu werden.


    Und wie stark, das hat auch immer damit zu tun, wie ehrlich und wahr ist meine Liebe und mein Mitgefühl zu mir selbst, und wieviel erwarte ich stattdessen von anderen.


    Hier etwas mehr über Brigitte Bardot:

    Brigitte Bardot: Die späte Wahrheit
    Endlich redet sie: nicht über das Sexsymbol B.B. - sondern über den Menschen Brigitte Bardot. Als Projektionsfläche männlicher Phantasmen ist ihr wenig erspart…
    www.emma.de
  • Monikamarie
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    • 3. Januar 2026 um 19:50
    • #47

    Danke lieber Samadhi1876 ,

    Auf Arte gab's es grad den Film "Die Wahrheit" von 1962, der die damalige Doppelmoral und die teilweise beschissene Männerwelt widerspiegelt.


    Ist noch nicht lange her und auch immer noch sichtbar "Frauen/Mädchen, die selbst Schuld sind, wenn sie Opfer von Missbrauch und Gewalt werden".


    Eigentlich müssten nur die (meisten) Männer abgeschafft werden (Ironie))!).

    :eek:

  • Qualia
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    • 3. Januar 2026 um 20:08
    • #48

    Anstatt die Emanzenkeule herauszuholen, hätten Frauen wohl eher dafür sorgen können, das sie Männer und Frauen zu besserem gemeinsamen gesellschaftlichem Leben führen. Krieg beginnen ist Krieg herausfordern.

    Ich kenne nur die Kriege, die Männer gegen Frauen und Frauen gegen Männer führen. Ein Glück, das mich beide nicht interessieren.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • mooncake
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    • 3. Januar 2026 um 20:30
    • #49

    Mir wäre es auch gleich nicht eingefallen, die Bardot als mein Vorbild zu nennen.

    Monikamarie:

    Denn heute sehen wir die Dinge aus einer anderen Perspektive, in den 60ern war das ein großer Schritt aus der Doppelmoral.

    Aber ich habe diese Zeit auch nur als Kind miterlebt. Später war mein Vorbild Simone de Beauvoir, die die Bardot laut Wikipedia als "Lokomotive des Feminismus" bezeichnet hat.


    Hier geht es ja eigentlich um Missbrauch in bestimmten buddhistischen Zirkeln und vielleicht ist es hier komplett OT.


    Aber ich denke es gibt einen grossen Mangel an positiven weiblichen Vorbildern in der Welt, und im Buddhismus im Besondern.


    Vielleicht wäre das mal ein neues lohnenswertes Thema.

  • Samadhi1876
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    • 3. Januar 2026 um 20:57
    • #50
    mooncake:

    Hier geht es ja eigentlich um Missbrauch in bestimmten buddhistischen Zirkeln und vielleicht ist es hier komplett OT.

    Mein Beitrag zu Brigitte Bardot, war ein Beispiel (ganz unabhängig von Mann oder Frau) dafür, das man einen Menschen oft nur nach seinem Äußerem, oder seinem äußerem Verhalten meint zu kennen oder zu beurteilen.


    Also oft nur die „Spitze des Eisberges“ sieht.
    Aber meist nicht das viel Tiefere.

    Oft Gar nicht sehen kann.


    Und wenn eine Brigitte Bardot zu einem Guru gegangen wäre, hätte auch er nicht so tief in ihre Kindheit schauen können.


    Ihre vielleicht wahren Beweggründe erkennen können.

    Möglicherweise wäre er ihrer „Verführung“ auch erlegen.


    Aber beide hätten dabei etwas sehr wichtiges nicht erkannt.


    Egal ob man zur Psychotherapie oder einem Guru, oder buddhistischen Institut geht:


    Man geht ja dort aus bestimmten Gründen hin.

    Meist um sich von etwas zu befreien.


    Aber im Grunde kann man nur sich selbst befreien.

    Mit Selbsterkenntnis.

    Unter Anleitung von Therapeut oder Lehrer.


    Und zwischen Therapeut bzw. Lehrer und Klient

    Ist auch strikt zu vermeiden, das sich beide persönlich emotional miteinander verstricken:


    Denn dann verstrickt sich der Klient auf Grund noch nicht selbst erkannter alter Verhaltensmuster Zuviel mit dem Therapeuten oder Lehrer


    Und kann sich deshalb auch schlecht von diesen eigenen alten zwischen menschlichen Verhaltensmustern wieder befreien:


    Zb zuerst mal Selbstliebe und Selbstmitgefühl zu entwickeln

    An Stelle das beim Therapeuten oder Lehrer zu suchen oder sich zu erhoffen


    Klingt hart

    Ist es auch

    Anfangs


    Weil man anfangs noch vor „dem nichts steht“


    Bis man erkennt das der innere Weg (ganz allein zu sich selbst) der Heilsamere ist

    Therapeut und Lehrer unterstützen idealerweise nur

    Das der Klient diesen Weg selbst erkennt


    Falls Therapeut und Lehrer sich emotional mit dem Klienten Zuviel verstricken

    Schädigen sie sich selbst, bringen sich selbst in unnötige Abhängigkeit, und helfen dem anderen nicht


    Die Geschichte von Brigitte Bardot spielt zwar im privaten Bereich

    Aber zwischen Partnern ist es oft nicht anders

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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