Hallo, das hier geht eher an die geübten im Samatha/ Zazen ( ich gehöre nicht dazu ) ,
ich habe eben noch einen Faden von mir gesucht, da ich so etwas ähnliches schon mal gefragt habe, aber ich konnte den Faden nicht mehr finden. Qualia hatte mir damals etwas dazu geantwortet.
Meine Frage betrifft die Zustände und Erkenntnisse durch das Zazen und die Frage, ob man sie loslassen soll oder an ihnen anknüpfen. Wenn ja wie geht das ?
Neulich hatte ich einen Zustand mit ein wenig Karuna, das haben ja manche mitbekommen.
Das Karuna bezog sich nur auf einen Menschen.
Ich habe über ihn eine neue Sicht gehabt, eine Erkenntnis.
Gestern habe ich wieder einen ganz anderen Zustand gehabt.
Ich konnte mich heute an beide Zustände erinnern, durch das Erinnern an die beiden Zustände habe ich ein wohliges Gefühl gehabt.
Heute habe ich dann wieder versucht formal in die Stille zu gehen. Was schwierig war, da ich nich wusste, ob ich an meinen Erinenrungen anknüpfen soll, oder sie loslassen. Aber ich ließ sie los, da ich mich leer machen wollte.
Ich habe den Eindruck gehabt, ich habe zurück meditiert. Aus einem wonnigen Gefühl, wieder zurück in die Sorgen, Ängste, Erschüttbarkeit. Das was ich sonst hatte. Dieses wie mit einem Bein auf Watte zu stehen, ist weg.
Könnt ihr mit meiner Beschreibung etwas anfangen ? Was meint zurück meditieren ? Was meint vorwärts meditieren ?
( Die beiden Begriffe habe ich mal von einem bekannten Lehrer der tahilandischen Waldtradition aufgeschnappt, doch er hatte nicht erklärt was es meint, nur dass das nicht der richtige Weg sei ).
LG