Hallo ihr Lieben,
ich habe einen Freund, der dazu neigt zu viel Materielles anderen zu geben - zu verschenken manchmal auch seine Zeit oder andere Formen der Hilfe. Meine Gedanken zu der Behauptung ( wie kamst du Helmut eigentlich auf diese Aussage ? ) :
Gautama Buddha riet oder ermahnte die Mitmenschen, ihr Hab und Gut nicht einfach so herzugeben, sondern darauf aufzupassen.
Freigebigkeit darf nicht mit Dummheit verwechselt werden.
Wie Qualia schrieb, muss das Geben ohne Anhaftung geschehen. Es soll nicht weh tun. Was wiederum bei Menschen, die zu viel geben, nichts mit weh tun zu tun haben muss- oder da ist das weh tun so unterschwellig oder wird verdrängt. Es soll einem selbst nicht schaden. Sonst wäre das Selbstaufopferung, die jedoch negative Folgen hat ( zB jemand hat selbst dann nichts mehr zu essen ).
Wenn jemand an dem was er gibt nicht anhaftet, kann es ihm nicht weh tun und ist kein Schaden für ihn. Das kann ja möglich sein, dass man in dem Moment alles weg geben könnte. Aber ich bezweifel es. Selbstfürsorge wird dabei nicht abegstellt, schätze ich.
Die Gebefreudigkeit muss ohne weh tun geschehen. Dann ist es keine Dummheit oder Selbstaufopferung.
Liebe Grüße